Bodenqualitätsmanagement für die Entwicklung der Fläche der ehemaligen Sinteranlage Westfalenhütte Dortmund

Dortmund Logistik GmbH

Die Dortmund Logistik GmbH plant die Entwicklung der rund 59 ha großen Fläche der ehemaligen Sinteranlage (ehemals Westfalenhütte) in Dortmund. Die Planung sieht die Umnutzung der ehemaligen Industriefläche der Sinteranlage zu einer Gewerbefläche mit nicht unterkellerten Großhallen für die Logistikbranche sowie von Grünanlagen in den Randbereichen vor. Aufgrund der zukünftigen Nutzung und der Zwangsanschlusspunkte zum umliegenden Gelände ist eine flächendeckende Aufhöhung des Geländes geplant.
Die zu planende Geländeherrichtung für eine festzulegende Neunutzung ist gekennzeichnet durch umfangreiche Erdbautätigkeiten, bestehend aus Abbruch und Verfüllung von unterirdischen, alten Baulichkeiten, Abtrag und Umlagerung von anstehenden Bodenmaterialien sowie durch Einbau von extern
zugeführten Materialien zum Geländeaufbau. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist das AG-seitige
Bodenqualitätsmanagement der Massenbewegungen auf der Baumaßnahme bestehend aus der Fremdüberwachung (FÜ) mit bodenchemischer sowie bodenmechanischer Qualitätskontrolle der Bauausführung sowie der fachlichen Unterstützung der bereits vorhandenen Bauleitung im Sinne der örtlichen
Bauüberwachung (BÜ). Schwerpunktmäßig sind die Betreuung, Koordinierung und Dokumentation des Erdbaus zu leisten, die Belange des aktiven Bodenmanagements, die Bedienung der Waage mit Erfassung und Qualitätskontrolle der Liefermassen, die visuelle und versuchstechnische Kontrollprüfung des Materialeinbaus, die örtliche Bauüberwachung der ausführenden Baufirma sowie die baubegleitende umfangreiche Dokumentation der Erdarbeiten. Das Bodenmanagement erfordert eine kontinuierliche und arbeitstägliche Betreuung der Arbeiten vor Ort durch Fachingenieure und Techniker für Geotechnik und Altlasten mit Erfahrung in bodenmechanischen und bodenchemischen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Es ist eine kurze Reaktionszeit mit hoher personeller Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-05-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
Menge oder Umfang:
Genauere Angaben erhalten Sie beigefügt mit den Bewerbungsunterlagen. Nachfolgend sind die Leistungenauszugsweise zusammengefasst dargestellt und haben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit:— Überprüfung der Eignung vor der Materialanlieferung und des Materialeinbaus.- Probebau zum Materialeinbau erfolgt im Baufeld während der Bauausführung. Umfang erfolgt in Abstimmungmit BÜ.— Baubegleitende Kontrollprüfungen im Erdbau sowie örtliche Bauüberwachung und Bodenmanagement.— Geländegröße 59 ha— Geplantes Einbauvolumen der Gesamtbaumaßnahme ca. 1,715 Mio. m3, davon externer Materialbedarf rund1,5 Mio. m3— Auffüllmächtigkeiten variieren zwischen 1 m und bis zu 9 m.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dortmund Logistik GmbH
Postanschrift: Deggingstraße 40
Postleitzahl: 44141
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.dsw21.de 🌏
E-Mail: j.blaschke@dsw21.de 📧
Telefon: +49 2319552266 📞
Fax: +49 2319553425 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-12 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 094-170404
ABl. S-Ausgabe: 94

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Dortmund Logistik GmbH plant die Entwicklung der rund 59 ha großen Fläche der ehemaligen Sinteranlage (ehemals Westfalenhütte) in Dortmund. Die Planung sieht die Umnutzung der ehemaligen Industriefläche der Sinteranlage zu einer Gewerbefläche mit nicht unterkellerten Großhallen für die Logistikbranche sowie von Grünanlagen in den Randbereichen vor. Aufgrund der zukünftigen Nutzung und der Zwangsanschlusspunkte zum umliegenden Gelände ist eine flächendeckende Aufhöhung des Geländes geplant.
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Die zu planende Geländeherrichtung für eine festzulegende Neunutzung ist gekennzeichnet durch umfangreiche Erdbautätigkeiten, bestehend aus Abbruch und Verfüllung von unterirdischen, alten Baulichkeiten, Abtrag und Umlagerung von anstehenden Bodenmaterialien sowie durch Einbau von extern
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zugeführten Materialien zum Geländeaufbau. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist das AG-seitige
Bodenqualitätsmanagement der Massenbewegungen auf der Baumaßnahme bestehend aus der Fremdüberwachung (FÜ) mit bodenchemischer sowie bodenmechanischer Qualitätskontrolle der Bauausführung sowie der fachlichen Unterstützung der bereits vorhandenen Bauleitung im Sinne der örtlichen
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Bauüberwachung (BÜ). Schwerpunktmäßig sind die Betreuung, Koordinierung und Dokumentation des Erdbaus zu leisten, die Belange des aktiven Bodenmanagements, die Bedienung der Waage mit Erfassung und Qualitätskontrolle der Liefermassen, die visuelle und versuchstechnische Kontrollprüfung des Materialeinbaus, die örtliche Bauüberwachung der ausführenden Baufirma sowie die baubegleitende umfangreiche Dokumentation der Erdarbeiten. Das Bodenmanagement erfordert eine kontinuierliche und arbeitstägliche Betreuung der Arbeiten vor Ort durch Fachingenieure und Techniker für Geotechnik und Altlasten mit Erfahrung in bodenmechanischen und bodenchemischen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Es ist eine kurze Reaktionszeit mit hoher personeller Ausfallsicherheit zu gewährleisten.
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Menge oder Umfang:
Genauere Angaben erhalten Sie beigefügt mit den Bewerbungsunterlagen. Nachfolgend sind die Leistungen
auszugsweise zusammengefasst dargestellt und haben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit:
— Überprüfung der Eignung vor der Materialanlieferung und des Materialeinbaus.- Probebau zum Materialeinbau erfolgt im Baufeld während der Bauausführung. Umfang erfolgt in Abstimmung
mit BÜ.
— Baubegleitende Kontrollprüfungen im Erdbau sowie örtliche Bauüberwachung und Bodenmanagement.
— Geländegröße 59 ha
— Geplantes Einbauvolumen der Gesamtbaumaßnahme ca. 1,715 Mio. m
1,5 Mio. m
— Auffüllmächtigkeiten variieren zwischen 1 m und bis zu 9 m.
Referenznummer: Vergabe-Nummer: 453
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit Abgabe des Angebotes ist zum Nachweis der Eignung eine Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 4 a) bis e) sowie Abs. 6 a) bis e)
vorzulegen.
Als Nachweis der Eignung ist auch die Angabe der Nummer möglich, unter welcher der Bewerber in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmungen e. V eingetragen ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. § 7EG Nachweis der Eignung durch Beschreibung
der Maßnahmen des Unternehmens zur
Gewährleistung der Qualität. Es muss mindestens eine
Beschreibung der internen Qualitätssicherung mit dem
Angebot abgegeben werden.
Folgende Managementsysteme oder gleichwertige Nachweise werden gefordert:
DIN ISO 9001, BSOHSAS 18001, LAGA PN 98, vereidigter Sachverständiger nach BBodSchv SG 2, , B GR 128 bzw. TRGS 524
2. § 7EG, Abs. 2 d) Nachweis der Eignung durch Angabe
des Umsatzes des Unternehmens bezogen auf
vergleichbare Leistungen in den Jahren 2011,2012,2013
sowie Angabe über die aktuelle
Mitarbeiterzahl bezüglich der besonderen Leistungsart
3. §7EG, Abs. 3 c) Nachweis der Eignung durch Benennung
des vorgesehenen Personals (Geschäftsführung,
Projektleitung- Bauing. Geotechnik, Techniker - Labortechniker) und Beilegung von
(Diplom-)Urkunden und Lebensläufen. Die
Geschäftsführung sowie die verantwortliche
Projektleitung müssen jeweils mindestens eine
Berufserfahrung von 10 Jahren nachweisen, der
vorgesehene Techniker muss mindestens eine
Berufserfahrung von 6 Jahren nachweisen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen und fachlichen
Leistungsfähigkeit sind Darstellungen zu 2
Referenzprojekten der Projektleitung und 1
Referenzprojekt des Unternehmens beizubringen.
— Angabe Auftraggeber (Anschrift, Telefon)
— Projektbeschreibung beifügen
— Referenz aus dem Bereich Eigen-/
Fremdüberwachung Erdbau (Geotechnik)
Projektabschluss im Zeitraum der letzten 5 Jahre
— Angabe der bewegten Bodenmassen, mind. 1 Mio m
— Aufstellung der Erdbaustatiken, erdbautechn. und
grundwasserhyrdaulische Nachweise
— Auswertung bodenchemischer Analysen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit der Angebotsabgabe ist der Nachweis über die folgenden Versicherungen einzureichen:
Haftpflichtversicherung für Personenschäden 2.500.000 EUR, für sonstige Schäden 2.500.000 EUR sowie
Umwelthaftpflichtversicherung 2.500.000 EUR.
Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis
von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Sofern die aktuellen Deckungssummen niedriger als die in der Bekanntmachung geforderten Deckungssummen sind, verpflichtet der Bieter sich, im Auftragsfall eine Versicherungsdeckung in Höhe der geforderten Summen nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gem. VOL/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Neben Einzelunternehmen sind auch Bietergemeinschaften zugelassen. Auf Verlangen der Vergabestelle ist
detailliert anzugeben, welcher Bietergemeinschaftspartner welchen Teil der Gesamtleistung erbringen soll.
Jeder Bietergemeinschaftspartner muss seine Zuverlässigkeit nachweisen. Die Nachweise für die technische
und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie für die Fachkunde muss jeder Bietergemeinschaftspartner für
den von ihm übernommenen Teil der Gesamtleistung erbringen; insgesamt muss die Bietergemeinschaft ihre
technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie ihre Fachkunde für die Gesamtleistung vollständig
nachweisen.
Die Bietergemeinschaft muss im Falle der Beauftragung eine gesamtschuldnerisch haftende
Arbeitsgemeinschaft mit einem Hauptverantwortlichen als bevollmächtigtem Vertreter bilden.
Das Formblatt 235EG ist im Bedarfsfall mit Angebotsabgabe einzureichen.
Das Formblatt 236EG ist auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-09-30 📅
Öffnungsort: Vergabestelle Herr Blaschke, Deggingstrasse 40, 44141 Dortmund.
Ort des Eröffnungstermins: Vergabestelle Herr Blaschke, Deggingstrasse 40, 44141 Dortmund.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualitätssicherungskonzept (40)
2. Angebotspreis (30)
3. Organisationskonzept (10)
4. Angebotsgestaltung im Hinblick auf die Bedürfnisse des Projekts (10)
5. Gesamteindruck des Angebotes (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Blaschke
Internetadresse: www.dsw21.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-09-01 📅
Datum des Endes: 2020-08-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vergabe-Nummer: 453

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstösse im Vergabeverfahren müssen, nachdem sie erkannt worden sind, unverzüglich, spätestens innerhalb von 14
Tagen, gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Angebotsabgabe (vergleiche Ziffer IV.3.4)) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf
der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe (vergleiche Ziffer IV.3.4)) gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden. Nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu
wollen, muss ein Nachprüfungantrag spätestens innerhalb von 15 Kalendertagen bei der Vergabekammer
eingereicht werden.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 094-170404 (2015-05-12)