Die am Opernplatz in Frankfurt am Main gelegene Alte Oper wurde 1880 als Opernhaus eröffnet und bei einem Luftangriff 1944 fast restlos zerstört. Nach einer Wiederaufbauphase in den Jahren 1977 bis 1981 wurde das Opernhaus als Konzert- und Kongresszentrum wiedereröffnet. Insgesamt umfasst die Alte Oper eine Fläche von 32.000 qm BGF. Die Veranstaltungen finden zum großen Teil in einem der drei Veranstaltungssäle statt: der große Saal mit circa 2.400 Sitzplätzen, der Mozartsaal mit circa 720 Sitzplätzen sowie das Albert Mangelsdorff Foyer mit circa 270 Sitzplätzen. Die Alte Oper besteht aus elf Ebenen, von denen sieben für den Publikumsverkehr zugänglich sind. Die Gastronomie der Alten Oper wird durch Gerd Käfer und sein Team betreut. Dazu stehen auf zwei Ebenen Restaurants und Cafés zur Verfügung. Seit der Wiedereröffnung 1981 erfolgten zahlreiche Nutzungsänderungen, Umbaumaßnahmen und bauliche sowie technische Ergänzungen. So ist inzwischen insgesamt baulich wie technisch ein heterogener, „gewachsener“ Bestand vorhanden. Der bauordnungsrechtliche Status Quo ist die Baugenehmigung aus dem Jahr 1978 mit verschiedenen Ergänzungen bis 2002, wobei die Alte Oper nicht in allen Bereichen gemäß Baugenehmigung realisiert wurde. 2009 wurde ein Brandschutzkonzept für die Alte Oper erstellt, das noch nicht zur Genehmigung eingereicht wurde. Es diente bisher als Grundlage für die sukzessive brandschutztechnische Sanierung. Ein mit der Feuerwehr abgestimmtes Räumungskonzept liegt vor. Das Brandschutzkonzept muss weiter ausgearbeitet werden, es soll als Grundlage für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Bereich Baulicher- und Anlagentechnischer Brandschutz dienen. Damit ist zunächst eine umfassende Grundlagenermittlung erforderlich sowie die grundlegende Überprüfung, Anpassung und Abstimmung des vorliegenden Brandschutzkonzeptes. Einige anstehende Maßnahmen sind aber auch direkt umsetzbar, wie z.B. die Brandschutzertüchtigung von ca. 80 repräsentativen Holztüren, die Trennung der Allgemeinen- von der Sicherheitsstromversorgung sowie die Erweiterung der Niederspannungshauptverteilung (NSHV) und der Unterverteilungen (UV). Die Brandmeldeanlage muss flächendeckend erneuert sowie die nach und nach eingebauten Brandschutzklappen in teilweise schwer zugänglichen räumlichen Situationen ausgetauscht werden. Außerhalb der sechs Wochen Theaterferien (Sommerpause) ist das Haus das ganze Jahr über belegt. Der Gastronomiebetrieb läuft während der Theaterferien weiter. Die Alte Oper selbst verfügt über kein eigenes Ensemble. Die Vorstellungen werden von Dauermietern und wechselnden Mietern dargeboten. Dies erzeugt einen hohen Aufwand an Logistik und wechselnde Anforderungen an den laufenden Betrieb. Bautätigkeiten können nur in enger Absprache mit dem Nutzer erfolgen. Es ist vorgesehen, die Sanierungsmaßnahmen vorwiegend in Bauabschnitten über mehrere Jahre in den Theaterferien durchzuführen. Kleinere Maßnahmen außerhalb der Theaterferien sind nur in zuvor abgesprochenen Zeitfenstern möglich. Die Umsetzungen der Maßnahmen sind voraussichtlich ab 2018 vorgesehen. Gemäß einer überschlägigen Kostenschätzung entfallen auf die einzelnen Kostengruppen: — KG 300 12,2 Mio. Euro — KG 400 6,9 Mio. Euro (KG 410 0,5 Mio. Euro, KG 420 0,05 Mio. Euro, KG 430 0,9 Mio. Euro, KG 440 3,4 Mio. Euro, KG 450 0,9 Mio. Euro, KG 475 0,6 Mio. Euro, KG 480 0,3 Mio. Euro) Es sind bereits Büros für Leistungen der Objektplanung Gebäude, Brandschutz, Projektsteuerung, Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär, Gebäudeautomation) ausgewählt und beauftragt worden. In diesem Verfahren sollen nun die Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4+5 (Starkstromanlagen / Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1-9 vergeben werden. Aufgrund eines hohen Zeitdrucks wird ein Büro gesucht, das sofort nach der Bezuschlagung mit der Bearbeitung beginnen kann.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-09-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Leistungen der Technischen Ausrüstung für Anlagengruppen 4+5 gemäß §§ 53 ff. HOAI, LPH 1-9.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt
Postanschrift: Gerbermühlstraße 48
Postleitzahl: 60594
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.vergabe.stadt-frankfurt.de🌏
E-Mail: info.65.22@stadt-frankfurt.de📧
Telefon: +49 6921231092📞
Fax: +49 6921246547 📠
Die am Opernplatz in Frankfurt am Main gelegene Alte Oper wurde 1880 als Opernhaus eröffnet und bei einem Luftangriff 1944 fast restlos zerstört.
Nach einer Wiederaufbauphase in den Jahren 1977 bis 1981 wurde das Opernhaus als Konzert- und Kongresszentrum wiedereröffnet.
Insgesamt umfasst die Alte Oper eine Fläche von 32.000 qm BGF.
Die Veranstaltungen finden zum großen Teil in einem der drei Veranstaltungssäle statt: der große Saal mit circa 2.400 Sitzplätzen, der Mozartsaal mit circa 720 Sitzplätzen sowie das Albert Mangelsdorff Foyer mit circa 270 Sitzplätzen.
Die Alte Oper besteht aus elf Ebenen, von denen sieben für den Publikumsverkehr zugänglich sind.
Die Gastronomie der Alten Oper wird durch Gerd Käfer und sein Team betreut. Dazu stehen auf zwei Ebenen Restaurants und Cafés zur Verfügung.
Seit der Wiedereröffnung 1981 erfolgten zahlreiche Nutzungsänderungen, Umbaumaßnahmen und bauliche sowie technische Ergänzungen. So ist inzwischen insgesamt baulich wie technisch ein heterogener, „gewachsener“ Bestand vorhanden.
Der bauordnungsrechtliche Status Quo ist die Baugenehmigung aus dem Jahr 1978 mit verschiedenen Ergänzungen bis 2002, wobei die Alte Oper nicht in allen Bereichen gemäß Baugenehmigung realisiert wurde.
2009 wurde ein Brandschutzkonzept für die Alte Oper erstellt, das noch nicht zur Genehmigung eingereicht wurde. Es diente bisher als Grundlage für die sukzessive brandschutztechnische Sanierung. Ein mit der Feuerwehr abgestimmtes Räumungskonzept liegt vor.
2009 wurde ein Brandschutzkonzept für die Alte Oper erstellt, das noch nicht zur Genehmigung eingereicht wurde. Es diente bisher als Grundlage für die sukzessive brandschutztechnische Sanierung. Ein mit der Feuerwehr abgestimmtes Räumungskonzept liegt vor.
Das Brandschutzkonzept muss weiter ausgearbeitet werden, es soll als Grundlage für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Bereich Baulicher- und Anlagentechnischer Brandschutz dienen. Damit ist zunächst eine umfassende Grundlagenermittlung erforderlich sowie die grundlegende Überprüfung, Anpassung und Abstimmung des vorliegenden Brandschutzkonzeptes.
Das Brandschutzkonzept muss weiter ausgearbeitet werden, es soll als Grundlage für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Bereich Baulicher- und Anlagentechnischer Brandschutz dienen. Damit ist zunächst eine umfassende Grundlagenermittlung erforderlich sowie die grundlegende Überprüfung, Anpassung und Abstimmung des vorliegenden Brandschutzkonzeptes.
Einige anstehende Maßnahmen sind aber auch direkt umsetzbar, wie z.B. die Brandschutzertüchtigung von ca. 80 repräsentativen Holztüren, die Trennung der Allgemeinen- von der Sicherheitsstromversorgung sowie die Erweiterung der Niederspannungshauptverteilung (NSHV) und der Unterverteilungen (UV). Die Brandmeldeanlage muss flächendeckend erneuert sowie die nach und nach eingebauten Brandschutzklappen in teilweise schwer zugänglichen räumlichen Situationen ausgetauscht werden.
Einige anstehende Maßnahmen sind aber auch direkt umsetzbar, wie z.B. die Brandschutzertüchtigung von ca. 80 repräsentativen Holztüren, die Trennung der Allgemeinen- von der Sicherheitsstromversorgung sowie die Erweiterung der Niederspannungshauptverteilung (NSHV) und der Unterverteilungen (UV). Die Brandmeldeanlage muss flächendeckend erneuert sowie die nach und nach eingebauten Brandschutzklappen in teilweise schwer zugänglichen räumlichen Situationen ausgetauscht werden.
Außerhalb der sechs Wochen Theaterferien (Sommerpause) ist das Haus das ganze Jahr über belegt. Der Gastronomiebetrieb läuft während der Theaterferien weiter.
Die Alte Oper selbst verfügt über kein eigenes Ensemble. Die Vorstellungen werden von Dauermietern und wechselnden Mietern dargeboten. Dies erzeugt einen hohen Aufwand an Logistik und wechselnde Anforderungen an den laufenden Betrieb. Bautätigkeiten können nur in enger Absprache mit dem Nutzer erfolgen.
Die Alte Oper selbst verfügt über kein eigenes Ensemble. Die Vorstellungen werden von Dauermietern und wechselnden Mietern dargeboten. Dies erzeugt einen hohen Aufwand an Logistik und wechselnde Anforderungen an den laufenden Betrieb. Bautätigkeiten können nur in enger Absprache mit dem Nutzer erfolgen.
Es ist vorgesehen, die Sanierungsmaßnahmen vorwiegend in Bauabschnitten über mehrere Jahre in den Theaterferien durchzuführen. Kleinere Maßnahmen außerhalb der Theaterferien sind nur in zuvor abgesprochenen Zeitfenstern möglich.
Die Umsetzungen der Maßnahmen sind voraussichtlich ab 2018 vorgesehen.
Gemäß einer überschlägigen Kostenschätzung entfallen auf die einzelnen Kostengruppen:
— KG 300 12,2 Mio. Euro
— KG 400 6,9 Mio. Euro (KG 410 0,5 Mio. Euro, KG 420 0,05 Mio. Euro, KG 430 0,9 Mio. Euro, KG 440 3,4 Mio. Euro, KG 450 0,9 Mio. Euro, KG 475 0,6 Mio. Euro, KG 480 0,3 Mio. Euro)
Es sind bereits Büros für Leistungen der Objektplanung Gebäude, Brandschutz, Projektsteuerung, Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär, Gebäudeautomation) ausgewählt und beauftragt worden.
In diesem Verfahren sollen nun die Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4+5 (Starkstromanlagen / Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1-9 vergeben werden.
Aufgrund eines hohen Zeitdrucks wird ein Büro gesucht, das sofort nach der Bezuschlagung mit der Bearbeitung beginnen kann.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Leistungen. Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Dauer: 96 Monate
Referenznummer: 65-2015-00363
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Opernplatz 1, 60313 Frankfurt, sowie weitere Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main verteilt über das gesamte Stadtgebiet.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 4, § 5 Abs. 1, 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 4, § 5 Abs. 1, 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
— ein ausgefüllter und von einem bevollmächtigten Vertreter des Büros/Unternehmens unterschriebener Teilnahmeantrag
— bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug (in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes), ggfs. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder der Nachunternehmer,
— bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug (in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes), ggfs. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder der Nachunternehmer,
— Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft),
— formlose Bankerklärung zur allgemeinen Kreditwürdigkeit, nicht älter als 4 Monate (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und der Nachunternehmer),
— Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5h VOF. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen,
— Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5h VOF. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen,
— Angaben zu § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag versichert
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag versichert.
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag versichert.
Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.
Hinweise: Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden! Diese sind von einem bevollmächtigten Vertreter unterzeichnet und fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.1 („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) genannten Adresse einzureichen (Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, Objektbereich 65.22). Die Teilnahmeanträge sind von der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros Stadtbauplan unter „www.stadtbauplan.de/verfahren“ herunterzuladen. Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind.
Hinweise: Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden! Diese sind von einem bevollmächtigten Vertreter unterzeichnet und fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.1 („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) genannten Adresse einzureichen (Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, Objektbereich 65.22). Die Teilnahmeanträge sind von der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros Stadtbauplan unter „www.stadtbauplan.de/verfahren“ herunterzuladen. Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind.
Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreter unterschriebenen Teilnahmeantrages führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs.1, 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs.1, 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel in Euro netto für Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4+5 (Starkstromanlagen / Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe, die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel in Euro netto für Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4+5 (Starkstromanlagen / Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe, die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
Mindeststandards:
Mind. 0,2 Mio. Euro netto für Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4+5 (Starkstromanlagen / Fernmelde- und informationstechnische Anlagen).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs. 1, 5, 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs. 1, 5, 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Referenzen der letzten 10 Jahre (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2005):
1. Referenzprojekte der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Anlagengruppen 4+5 mit erbrachten Grundleistungen gem. HOAI von mind. 80 % und Baukosten von mind. 0,5 Mio. Euro netto KG 440+450:
— 1 Referenz zu Maßnahmen mit Ersatz oder Integration einer zusätzlichen NSHV (mind. 500 A) im laufenden Betrieb,
— 1 Referenz zu Brandschutzsanierung öfftl. Gebäude, Brandmeldeanlage mit Aufschaltung und mind. 500 Meldeeinheiten,
— 1 Referenz zu Sanierung historischer und/oder denkmalgeschützter Gebäude,
— 1 Referenz zu Versammlungsstätten mit flächendeckender Brandmeldeanlage,
— 1 Referenz zu Maßnahmen mit Integration einer Netz-Ersatz-Anlage (mind. 300 kVA),
— 2 Referenzen zu Weiternutzung bestehender 4-Ader-Verkabelungen / Kombinieren von TC-S und TC-N Systemen bei mind. 20 Unterverteilungen.
2. Referenzschreiben zu Projekten öffentlicher Auftraggeber mit Leistungen der Anlagengruppen 4+5, mit erbrachten Grundleistungen gem. HOAI von mind. 80 % und Baukosten von mind. 0,5 Mio. Euro netto KG 440+450:
— 2 Referenzschreiben mit Bestätigung einer kosten- und termingerechten Leistungserbringung.
Hinweise:
Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils die in dem Teilnahmeantrag geforderten Angaben zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und -zeitraum etc.). Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag! Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden – Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen.
Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils die in dem Teilnahmeantrag geforderten Angaben zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und -zeitraum etc.). Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag! Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden – Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen.
Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeit- oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden.
Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Absichtserklärung zum Abschluss oder Nachweis einer Berufshaftpflicht- oder Objekthaftpflichtversicherung über 2,0 Mio. Euro für Personenschäden, 2,0 Mio. Euro für sonstige Schäden und 2,0 Mio. Euro für Umwelthaftung und Umweltschadensgesetz im Falle einer Beauftragung soweit noch nicht vorhanden. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Teilnahmeantrag geleistet.
Absichtserklärung zum Abschluss oder Nachweis einer Berufshaftpflicht- oder Objekthaftpflichtversicherung über 2,0 Mio. Euro für Personenschäden, 2,0 Mio. Euro für sonstige Schäden und 2,0 Mio. Euro für Umwelthaftung und Umweltschadensgesetz im Falle einer Beauftragung soweit noch nicht vorhanden. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Teilnahmeantrag geleistet.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen erfolgen in angemessenen zeitlichen Abständen für nachgewiesene Leistungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Vertragsmuster der Stadt Frankfurt am Main für Ingenieurverträge
— Nebenkostenpauschale maximal 4 %
— Leitlinien wirtschaftliches Bauen der Stadt Frankfurt in der aktuellen Fassung
— stufenweise Beauftragung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt gemäß den Einzelbewertungsmatrizen in den Bewerbungsunterlagen (max. erreichbare Punkte: 100).
Wertung Umsatz:
Der Umsatz wird für vergleichbare Leistungen (Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 4+5) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel bewertet. Die volle Punktzahl von 20 Punkten wird vergeben ab 0,4 Mio. Euro netto. Für das Erreichen des Mindestumsatzes von 0,2 Mio. Euro werden 5 Punkte vergeben. Zwischen dem Wert für die volle Punktzahl und der Mindesteignung wird linear interpoliert, unterhalb der Mindesteignung wird die Bewerbung ausgeschlossen.
Der Umsatz wird für vergleichbare Leistungen (Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 4+5) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel bewertet. Die volle Punktzahl von 20 Punkten wird vergeben ab 0,4 Mio. Euro netto. Für das Erreichen des Mindestumsatzes von 0,2 Mio. Euro werden 5 Punkte vergeben. Zwischen dem Wert für die volle Punktzahl und der Mindesteignung wird linear interpoliert, unterhalb der Mindesteignung wird die Bewerbung ausgeschlossen.
Wertung Referenzprojekte:
Referenzen werden in allen nachfolgend aufgeführten Kategorien gewertet sofern sie die geforderten Merkmale nachvollziehbar und plausibel erfüllen (aussagekräftige Beschreibung im Referenzblatt).
— Ersatz oder Integration einer zusätzlichen NSHV (mind. 500 A) im laufenden Betrieb (10 Punkte),
— Brandschutzsanierung öfftl. Gebäude, Brandmeldeanlage mit Aufschaltung und mind. 500 Meldeeinheiten (10 Punkte),
— Sanierung historischer und/oder denkmalgeschützter Gebäude (10 Punkte),
— Versammlungsstätte mit flächendeckender Brandmeldeanlage (10 Punkte),
— Integration einer Netz-Ersatz-Anlage (mind. 300 kVA) (10 Punkte),
— Weiternutzung bestehender 4-Ader-Verkabelungen / Kombinieren von TC-S und TC-N Systemen bei mind. 20 Unterverteilungen (max. 20 Punkte bei zwei wertbaren Referenzen, 10 Punkte je Referenz).
Wertung Referenzschreiben:
max. 10 Punkte, je 5 Punkte pro Referenzschreiben;
Referenzschreiben werden nur gewertet, wenn sie von öffentlichen Auftraggebern ausgestellt sind und eine kosten- und termingerechte Leistungserbringung bestätigen; deutliche allgemeine Zufriedenheitsbekundung des Auftraggebers reicht ebenfalls aus, eine reine Bestätigung der Leistungserbringung wird nicht gewertet.
Referenzschreiben werden nur gewertet, wenn sie von öffentlichen Auftraggebern ausgestellt sind und eine kosten- und termingerechte Leistungserbringung bestätigen; deutliche allgemeine Zufriedenheitsbekundung des Auftraggebers reicht ebenfalls aus, eine reine Bestätigung der Leistungserbringung wird nicht gewertet.
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber je Los die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeignet erscheinenden Büros.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-03-31 📅
Öffnungsort: Entfällt.
Ort des Eröffnungstermins: Entfällt.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. 1 Wirtschaftlichkeit: Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind (100)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Brigitte Böhm
Internetadresse: www.vergabe.stadt-frankfurt.de🌏
Name: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Kontaktperson: Dafni Pagé
Telefon: +49 615199570📞
E-Mail: aof@stadtbauplan.de📧
Fax: +49 6151995730 📠
URL der Dokumente: www.stadtbauplan.de/verfahren🌏
Name: Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, Objektbereich 65.22
Postanschrift: Gerbermühlstr. 48
Postort: Frankfurt
Kontaktperson: Frau Böhm
Referenz Daten
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-04 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 65-2015-00363
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 215-380998
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 177-321555 (2015-09-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-01) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge