Chemnitzer Modell, Stufe 2 – Ausbau Chemnitz-Thalheim, Teilabschnitt Straßenbahnstrecke, Bauoberleitung/Objektüberwachung und Dokumentation, Objektbetreuung (Lph. 8 + 9 HOAI)

Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH

Das Eisenbahnnetz des Chemnitzer Umlandes soll im Rahmen des Chemnitzer Modells mit dem normalspurigen Straßenbahnnetz der Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG) verbunden werden.
Der Verkehrsbund Mittelsachsen ist Maßnahmeträger der Stufe 2: Ausbau Chemnitz – Thalheim. Mit dem Bau der Stufe 2 des Chemnitzer Modells und dem damit verbundenen Anschluss des Chemnitzer Straßenbahnnetzes an die Regionalbahnstrecke KBS 524 auf der Zwönitztalbahn (Strecke CA, 6645) nach Thalheim soll eine neue Schienenverbindung zwischen Hauptbahnhof Chemnitz, Zentralhaltestelle, TU-Gelände und der Bahnstrecke Thalheim geschaffen werden. Leistungsinhalt dieser Ausschreibung ist die Bauoberleitung (Lph 8 gemäß Anlagen 12 und 13 HOAI) bzw. Objektüberwachung und Dokumentation (Lph. 8 gemäß Anlagen 10,11 und 15 HOAI) sowie Objektbetreuung (Lph. 9 gem. Anlagen 10-13, 15 HOAI) sämtlicher Verkehrsanlagen für den Straßenbahnteil einschließlich aller Nebenanlagen, Fahrleitung, öffentlicher Beleuchtung, Lichtsignalanlagen und Verkehrssimulation zwischen Bernsdorfer Straße und dem Einbindepunkt in die EBO-Strecke (südlich Bhf Chemnitz Süd). Besondere Schnittstellen bestehen zu einer städtebaulichen Planung (B-Plangebiet Technopark) sowie dem Einbindepunkt in das Eisenbahnnetz, die nicht Bestandteil dieser Ausschreibung sind. Weiterhin ist nach Abschluss des Bauvorhabens die Mitwirkung bei der Erstellung des Verwendungsnachweises für die Fördermittelabrechnung erforderlich.
Die Linienführung der geplanten ca. 2 km langen neuen Stadtbahnstrecke erfolgt ab Bernsdorfer Straße über Turnstraße, Reichenhainer Straße bis zum Hörsaalzentrum und B-Plangebiet „Technopark Süd“. Die neue Trasse ist bis zu einem definierten Punkt Straßenbahninfrastruktur nach BOStrab und ab dem Übergabepunkt eine bundeseigene Eisenbahninfrastruktur. Innerhalb des Bauvorhabens erfolgen eine komplette Neuordnung der verkehrlichen Infrastruktur sowie umfangreiche Maßnahmen an den Ver- und Entsorgungsleitungen.
Die komplexe Bauoberleitung/Objektüberwachung/Objektbetreuung betrifft zusammengefasst folgende Maßnahmen:
— Neubau einer ca. 2 km langen neuen Stadtbahnstrecke auf straßenbündigen Bahnkörper, besonderem Bahnkörper im Sinne § 16 (6) BOStrab (Rasengleis) bzw. für unabhängige Bahnkörper im Sinne § 16 (7) BOStrab mit 4 Haltestellen (davon eine mit Benutzung derselben Bahnsteige durch Bus und Bahn in beiden Richtungen) und Wendeschleife einschl. Ausstattung, Sanitäre Einrichtung und Pausenraum sowie Z-Querungen (Gleiswechsel, Abzweig);
— Die hieraus resultierende Umgestaltung des öffentlichen Verkehrsraumes einschließlich Verkehrstechnik (Planung Fahrbahnen, Knotenpunkte z. T. mit LSA, Einmündungen z. T. mit LSA, Gehwege, separate Bushaltestellen, signalisierte Bahnübergänge nach BOStrab);
— Ergänzende Maßnahmen (insbesondere landschaftsplanerische Ausgleichsmaßnahmen, Schallschutz- und Erschütterungsmaßnahmen, Ersatzneubau Blumenkiosk);
— Neubau von 2 Gleichrichterunterwerken (GUW);
— Fahrleitungsbau;
— Koordinierung Verkehrsführung/-sicherung.
Das Bauvorhaben wurde in folgende wesentliche Bauabschnitte aufgeteilt:
Zeitraum 1.3.2016-3.12.2016:
— 1. Bauabschnitt – Turnstraße bis Dittesstraße (Neubau einer Straßenbahnstrecke in Chemnitz ab der Bernsdorfer Straße/Turnstraße über die Reichenhainer Straße bis zur Dittesstraße, komplette Neuordnung der verkehrlichen Infrastruktur sowie umfangreiche Maßnahmen an den Ver- und Entsorgungsleitungen sowie den Telekommunikationsanlagen, Neubau einer Gleistrasse in der Turnstraße und der Reichenhainer Straße bis zur Dittesstraße auf ca. 550 m Länge, Neubau einer Doppelhaltestelle, grundhafter Ausbau der begleitenden Straßenverkehrsanlagen incl. Straßenbeleuchtung, Neu- und Umverlegungen von Abwasserkanälen, Fernwärme-, Trinkwasser-, Gas-, Strom- und Fernmeldeleitungen, Landschaftspflegerische Maßnahmen, Neugestaltung Stadlerplatz) (die bauvorbereitenden Maßnahmen für den 1. BA sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung);
— 2. Bauabschnitt – Hörsaalgebäude bis Fraunhoferstraße/B-Plan-Gebiet (Neubau einer Straßenbahnstrecke in Chemnitz, westlich der Reichenhainer Str. zwischen Hörsaalgebäude und zukünftiger Fraunhoferstraße. Neubau einer zweigleisigen Gleistrasse mit 600 m Länge und einer Wendeschleife mit zwei Aufstellgleisen, Neubau einer Doppelhaltestelle und einer Endhaltestelle, Neubau der begleitenden Straßenverkehrsanlagen incl. Straßenbeleuchtung und LSA, Neuverlegungen von Abwasserkanälen, Fernwärme-, Trinkwasser-, Gas-, Strom- und Fernmeldeleitungen, Landschaftspflegerische Maßnahmen, Neubau Medientunnel);
— Fahrleitung 1. und 2. BA (Neubau der Fahrleitungsanlage von der Bernsdorfer Straße über die Turnstraße – Reichenhainer Straße bis Dittesstraße und Aufbau der Fahrleitungsmaste im Bereich Technopark mit Erbau);
— Gleichrichterunterwerke (Neubau von zwei Gleichrichterunterwerken einschl. deren Ausrüstung sowie Gebäude für sanitäre Einrichtung + Pausenraum Fahrpersonal an der Wendeschleife);
— Ersatzneubau Blumenladen;
— Externe Ausgleichsmaßnahmen.
Zeitraum 1.2.2017-1.12.2017:
— Bauvorbereitende Maßnahmen für den 3. Bauabschnitt;
— 3. Bauabschnitt – Dittesstraße bis Campusvorplatz (Neubau einer Straßenbahnstrecke in Chemnitz ab der Dittesstraße über die Reichenhainer Straße bis zum Campusvorplatz/Einmündung Technopark/B-Plan, komplette Neuordnung der verkehrlichen Infrastruktur sowie umfangreiche Maßnahmen an den Ver- und Entsorgungsleitungen sowie den Telekommunikationsanlagen. Neubau einer Gleistrasse in der Reichenhainer Straße von der Dittesstraße bis zur Einmündung der Bahntrasse Richtung Technopark/B-Plan auf ca. 840 m Länge, Neubau von 2 Doppelhaltestellen mit Busverknüpfung Campus, grundhafter Ausbau der begleitenden Straßenverkehrsanlagen incl. Straßenbeleuchtung, Neu- und Umverlegungen von Abwasserkanälen, Fernwärme-, Trinkwasser-, Gas-, Strom- und Fernmeldeleitungen, Landschaftspflegerische Maßnahmen);
— Fahrleitungsbau 3. BA.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-08 Auftragsbekanntmachung
2016-02-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-12-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Menge oder Umfang:
Ausführung von Ingenieurleistungen gemäß:— §§ 33-37 HOAI (Objektplanung Gebäude),— §§ 38-40 HOAI (Objektplanung Freianlagen),— §§ 41-44 HOAI (Objektplanung Ingenieurbauwerke),— §§ 45-48 HOAI (Objektplanung Verkehrsanlagen) und— §§ 53-56 HOAI (Fachplanung Technische Ausrüstung)für die Leistungsphasen 8 und 9 für komplexe Straßen- und Verkehrsanlagen einschl. Gleisanlagen (Straßenbahn), Knotenpunkte und Lichtsignalanlagen, öffentlicher Beleuchtung, Fahrleitungsanlagen, Verkehrstechnik (Markierungen, Beschilderungen, etc.), Ver- und Entsorgungsleitungen, Gleichrichterunterwerke, Ausgleichsmaßnahmen.Außerdem ist beabsichtigt, nachfolgende besondere Leistungen zu vergeben: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist, Zuarbeiten zum Verwendungsnachweis.Die besonderen Leistungen der Lph. 8 sind ausdrücklich nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.Der Kostenansatz für die geplante Baumaßnahme inklusive Ausstattung und Starkstromanlagen sowie für begleitende Maßnahmen (aktiver und passiver Schallschutz, Grünflächenausgleich, Leitungsverlegung, signaltechnische Anpassung) beläuft sich auf insgesamt rund 38 500 000 EUR netto (KG 100-600). Der Kostenrahmen ist zwingend einzuhalten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH
Postanschrift: Am Rathaus 2
Postleitzahl: 09111
Postort: Chemnitz
Kontakt
Internetadresse: http://www.vms.de 🌏
E-Mail: veronika.ahnert@vms.de 📧
Telefon: +49 3714000833 📞
Fax: +49 3714000899 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-08 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 241-438383
ABl. S-Ausgabe: 241
Zusätzliche Informationen
1. Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über den vollständig auszufüllenden Bewerbungsbogen, der um die in den Abschnitten III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen ist. Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail unter veronika.ahnert@vms.de angefordert werden und ist dann im Original (DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt) bei unter Abschnitt I.1) dieser Bekanntmachung angegebener Adresse fristgerecht (siehe Abschnitt IV.3.4)) einzureichen. Teilnahmeanträge, die nicht fristgerecht oder per E-Mail oder per FAX eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern die geforderten Angaben und Nachweise nicht auf Anforderung innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden können. 2. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben (geforderter Mindeststandard). 3. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (geforderter Mindeststandard). 4. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme der Angaben zur fachlichen Eignung/technischen Leistungsfähigkeit gemäß Abschnitt III.2.3) dieser Bekanntmachung. 5. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet. 6. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen. 7. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge. 8. Die Nichteinhaltung der in der Veröffentlichung geforderten Mindeststandards führt zur Nichtbeteiligung am Verfahren. 9. Im Zeitraum 22.12.2015 bis 3.1.2016 eingehende Anfragen oder Abforderungen der Bewerbungsunterlagen können aufgrund der Feiertage/Betriebsruhe zwischen Weihnachten und Neujahr erst ab 4.1.2016 bearbeitet werden. 10. Die Finanzierung des Projektes erfolgt über GVFG-Bundesmittel, Mittel des Freistaates Sachsen sowie Eigenmittel des ZVMS. 11. Der für das Bauvorhaben erforderliche Beschluss der Landesdirektion Sachsen zum Planfeststellungsverfahren „Chemnitzer Modell, Stufe 2 Ausbau Chemnitz-Thalheim, Teilabschnitt Straßenbahnstrecke“, Geschäftszeichen: C32-0522/345/9, liegt zum Zeitpunkt der Absendung dieser Bekanntmachung noch nicht vor. Die Ausschreibung erfolgt deshalb unter dem Vorbehalt des Erlasses des Planfeststellungsbeschlusses. Des Weiteren erfolgt die Ausschreibung unter dem Vorbehalt der Fördermittelbewilligung für die Bauleistungen des Vorhabens durch den Freistaat Sachsen. Eine Zuschlagserteilung kann ohne den Planfeststellungsbeschluss oder ohne die Fördermittelbewilligung nicht erfolgen. 12. Der Auftraggeber beabsichtigt mindestens 3 maximal 5 Bewerber zum Verhandlungsverfahren zuzulassen. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: pro Auswahlkriterium werden 0 bis 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Prozentpunkten von 100 %. Es werden maximal die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Angebotsabgabe aufgefordert. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los. Eignungs-/Auswahlkriterien: zu III.2.2) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: durchschnittlicher jährlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre in den Leistungsbildern Objektplanung Verkehrsanlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Fachplanung Techn. Ausrüstung (alle Anlagegruppen) Gesamtwichtung 10 % (0 Pkt. <= 200 000 EUR, 1 Pkt. <= 300 000 EUR, 2 Pkt. <=400 000 EUR, 3 Pkt. > 400 000 EUR; zu III.2.3) technische Leistungsfähigkeit: 1. Qualifikation der vorgesehenen Bauoberleitung (Berufserfahrung und persönliche Referenzen) Gesamtgewichtung 60 % davon: 1.1 Berufserfahrung des vorgesehenen Bauoberleiters 15 % (0 Pkt. bei kleiner/gleich 3 Jahre, 1 Pkt. bei größer 3 kleiner/gleich 5 Jahre, 2 Pkt. größer 5 Jahre kleiner/gleich 8 Jahre, 3 Pkt. bei größer 8 Jahre); 1.2 persönliche Referenz des vorgesehenen Bauoberleiters Gesamtgewichtung 30 %, davon Mittelwert aller angegebener Referenzen des Typs A: 1.2.1 Vergleichbarkeit der geplanten Länge der Stadtbahn-/Straßenbahnanlage im Sinne von § 1 (7) BOStrab: 5 % (0 Pkt. bei kleiner/gleich 0,5 km, 1 Pkt. bei größer 0,5 km kleiner/gleich 1 km; 2 Pkt. bei größer 1 km kleiner/gleich 1,5 km, 3 Pkt. bei größer 1,5 km); 1.2.2 Vergleichbarkeit Gesamtbaukosten (KG200-600) netto: 10 % (1 Pkt. bei größer/gleich 10 000 000 EUR kleiner 20 000 000 EUR; 2 Pkt. bei größer/gleich 20 000 000 EUR kleiner 30 000 000 EUR, 3 Pkt. bei größer/gleich 30 000 000 EUR); 1.2.3 Vergleichbarkeit Schwierigkeitsgrad: — Anzahl der Knotenpunkte/Einmündungen mit LSA: 5 % (1 Pkt. min. 2 KP/Einmündungen mit LSA, 2 Pkt. min. 3 KP/Einmündungen mit LSA, 3 Pkt. min. 4 KP/Einmündungen mit LSA); — Anzahl der Haltestellenbereiche Stadtbahn-/Straßenbahnanlage: 5 % (1 Pkt. 2 Haltestellen, 2 Pkt. 3 Haltestellen, 3 Pkt. mehr als 3 Haltestellen); — Umgang mit BOL verschiedener Bahnkörperarten gemäß § 16 (4) BOStrab nach den Kriterien: • straßenbündige Bahnkörper, • besondere Bahnkörper als Rasengleiskörper, • unabhängige Bahnkörper § 16 (7) BOStrab, • feste Fahrbahn mit Längsbalken: 5 % (0 Pkt. wenn 1 Kriterium erfüllt, 1 Pkt. wenn 2 Kriterien erfüllt, 2 Pkt. wenn 3 Kriterien erfüllt, 3 Pkt. wenn alle 4 Kriterien erfüllt). 1.3 Zusätzliche persönliche Referenzen des vorgesehenen Bauoberleiters Gesamtgewichtung 15 %, davon: 1.3.1 Erfahrung mit Verwendung von Fördermitteln, insb. im Freistaat Sachsen: 5 % (0 Pkt. bei keiner Referenz, 1 Pkt. bei 1 Referenz, 2 Pkt. bei 2 Referenzen, 3 Pkt. bei 3 Referenzen davon min. 1 im Freistaat Sachsen nach RL-ÖPNV); 1.3.2 Erfahrungen mit der Bauüberwachung des Neubaus von Bahnübergängen nach BOStrab: 5 % (0 Pkt. bei keiner Referenz, 1 Pkt. bei 1 Referenz, 2 Pkt. bei 2 Referenzen, 3 Pkt. bei 3 Referenzen); 1.3.3 Erfahrung mit der Bauüberwachung von: — Neu- oder Umverlegung von Fernwärmeleitungen, — Neubau von Kanälen >= 800 mm Durchmesser, — Neu- oder Umverlegung von Telekomm.anlagen mit LWL, — Neubau von Dynamischen Fahrgastinformationsanlagen (DFI): 5 % (0 Pkt. wenn 1 Kriterium erfüllt, 1 Pkt. wenn 2 Kriterien erfüllt, 2 Pkt. wenn 3 Kriterien erfüllt, 3 Pkt. wenn alle 4 Kriterien erfüllt); 2. Qualifikation der vorgesehenen stellvertretenden Bauoberleitung (Berufserfahrung und persönliche Referenzen) Gesamtgewichtung 20 % davon: 2.1 Berufserfahrung des vorgesehenen stellvertretenden Bauoberleiters: 4 % (0 Pkt. bei kleiner/gleich 3 Jahre, 1 Pkt. bei größer 3 kleiner/gleich 5 Jahre, 2 Pkt. größer 5 Jahre kleiner/gleich 8 Jahre, 3 Pkt. bei größer 8 Jahre); 2.2 persönliche Referenzen des vorgesehenen stellvertretenden Bauoberleiters: vergleichbarer Referenz aus dem Bereich Bauoberleitung (Lph. 8 HOAI) für komplexe Straßen- und Verkehrsanlagen einschl. Gleisanlagen nach BOStrab in den letzten 7 Jahren (im Zeitraum vom 1.12.2008 bis 8.12.2015 fertiggestelltes Vorhaben – Fertigstellungszeitpunkt=Inbetriebnahme) in vergleichbarer Funktion (max. 3 Referenzen): 8 % (0 Pkt. bei keiner Referenz, 1 Pkt. bei einer Referenz, 2 Pkt. bei 2 Referenzen – davon min. 1 Ref. Gesamtbaukosten (KG 200-600) i. H. v. >=10 000 000 EUR netto, 3 Pkt. bei min. 3 Referenzen – davon min. 2 Ref. Gesamtbaukosten (KG 200-600) i. H. v. >=10 000 000 EUR netto); 2.3 Vergleichbarkeit Schwierigkeitsgrad — Anzahl der Knotenpunkte/Einmündungen mit LSA: 4 % (0 Pkt. bei weniger als 2 KP/Einmündungen mit LSA, 1 Pkt. min. 2 KP/Einmündungen mit LSA, 2 Pkt. min. 3 KP/Einmündungen mit LSA, 3 Pkt. min. 4 KP/Einmündungen mit LSA); — Erfahrungen mit der Bauüberwachung für besondere Bahnkörper als Rasengleis oder für straßenbündige Bahnkörper: 4 % (0 Pkt. bei keiner Referenz, 1 Pkt. bei 1 Referenz, 2 Pkt. bei 2 Referenzen, 3 Pkt. bei allen Referenzen); 3. Qualifikation der vorgesehenen Fachbauüberwachung – Technische Ausrüstung (Berufserfahrung und persönliche Referenzen) Gesamtgewichtung 10 % davon: 3.1 Berufserfahrung des vorgesehenen Fachbauüberwachers – Technische Ausrüstung: 5 % (0 Pkt. bei kleiner/gleich 3 Jahre, 1 Pkt. bei größer 3 kleiner/gleich 5 Jahre, 2 Pkt. größer 5 Jahre kleiner/gleich 8 Jahre, 3 Pkt. bei größer 8 Jahre); 3.2 persönliche Referenzen aus dem Bereich Objektüberwachung (Lph. 8 gemäß HOAI 2012) zum Neubau von Gleichrichterunterwerken (max. 3 Referenzen): 5 % (0 Pkt. bei keiner Referenz, 1 Pkt. bei 1 Referenz, 2 Pkt. bei 2 Referenzen, 3 Pkt. bei allen Referenzen).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Das Eisenbahnnetz des Chemnitzer Umlandes soll im Rahmen des Chemnitzer Modells mit dem normalspurigen Straßenbahnnetz der Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG) verbunden werden.
Der Verkehrsbund Mittelsachsen ist Maßnahmeträger der Stufe 2: Ausbau Chemnitz – Thalheim. Mit dem Bau der Stufe 2 des Chemnitzer Modells und dem damit verbundenen Anschluss des Chemnitzer Straßenbahnnetzes an die Regionalbahnstrecke KBS 524 auf der Zwönitztalbahn (Strecke CA, 6645) nach Thalheim soll eine neue Schienenverbindung zwischen Hauptbahnhof Chemnitz, Zentralhaltestelle, TU-Gelände und der Bahnstrecke Thalheim geschaffen werden. Leistungsinhalt dieser Ausschreibung ist die Bauoberleitung (Lph 8 gemäß Anlagen 12 und 13 HOAI) bzw. Objektüberwachung und Dokumentation (Lph. 8 gemäß Anlagen 10,11 und 15 HOAI) sowie Objektbetreuung (Lph. 9 gem. Anlagen 10-13, 15 HOAI) sämtlicher Verkehrsanlagen für den Straßenbahnteil einschließlich aller Nebenanlagen, Fahrleitung, öffentlicher Beleuchtung, Lichtsignalanlagen und Verkehrssimulation zwischen Bernsdorfer Straße und dem Einbindepunkt in die EBO-Strecke (südlich Bhf Chemnitz Süd). Besondere Schnittstellen bestehen zu einer städtebaulichen Planung (B-Plangebiet Technopark) sowie dem Einbindepunkt in das Eisenbahnnetz, die nicht Bestandteil dieser Ausschreibung sind. Weiterhin ist nach Abschluss des Bauvorhabens die Mitwirkung bei der Erstellung des Verwendungsnachweises für die Fördermittelabrechnung erforderlich.
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Die Linienführung der geplanten ca. 2 km langen neuen Stadtbahnstrecke erfolgt ab Bernsdorfer Straße über Turnstraße, Reichenhainer Straße bis zum Hörsaalzentrum und B-Plangebiet „Technopark Süd“. Die neue Trasse ist bis zu einem definierten Punkt Straßenbahninfrastruktur nach BOStrab und ab dem Übergabepunkt eine bundeseigene Eisenbahninfrastruktur. Innerhalb des Bauvorhabens erfolgen eine komplette Neuordnung der verkehrlichen Infrastruktur sowie umfangreiche Maßnahmen an den Ver- und Entsorgungsleitungen.
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Die komplexe Bauoberleitung/Objektüberwachung/Objektbetreuung betrifft zusammengefasst folgende Maßnahmen:
— Neubau einer ca. 2 km langen neuen Stadtbahnstrecke auf straßenbündigen Bahnkörper, besonderem Bahnkörper im Sinne § 16 (6) BOStrab (Rasengleis) bzw. für unabhängige Bahnkörper im Sinne § 16 (7) BOStrab mit 4 Haltestellen (davon eine mit Benutzung derselben Bahnsteige durch Bus und Bahn in beiden Richtungen) und Wendeschleife einschl. Ausstattung, Sanitäre Einrichtung und Pausenraum sowie Z-Querungen (Gleiswechsel, Abzweig);
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— Die hieraus resultierende Umgestaltung des öffentlichen Verkehrsraumes einschließlich Verkehrstechnik (Planung Fahrbahnen, Knotenpunkte z. T. mit LSA, Einmündungen z. T. mit LSA, Gehwege, separate Bushaltestellen, signalisierte Bahnübergänge nach BOStrab);
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— Ergänzende Maßnahmen (insbesondere landschaftsplanerische Ausgleichsmaßnahmen, Schallschutz- und Erschütterungsmaßnahmen, Ersatzneubau Blumenkiosk);
— Neubau von 2 Gleichrichterunterwerken (GUW);
— Fahrleitungsbau;
— Koordinierung Verkehrsführung/-sicherung.
Das Bauvorhaben wurde in folgende wesentliche Bauabschnitte aufgeteilt:
Zeitraum 1.3.2016-3.12.2016:
— 1. Bauabschnitt – Turnstraße bis Dittesstraße (Neubau einer Straßenbahnstrecke in Chemnitz ab der Bernsdorfer Straße/Turnstraße über die Reichenhainer Straße bis zur Dittesstraße, komplette Neuordnung der verkehrlichen Infrastruktur sowie umfangreiche Maßnahmen an den Ver- und Entsorgungsleitungen sowie den Telekommunikationsanlagen, Neubau einer Gleistrasse in der Turnstraße und der Reichenhainer Straße bis zur Dittesstraße auf ca. 550 m Länge, Neubau einer Doppelhaltestelle, grundhafter Ausbau der begleitenden Straßenverkehrsanlagen incl. Straßenbeleuchtung, Neu- und Umverlegungen von Abwasserkanälen, Fernwärme-, Trinkwasser-, Gas-, Strom- und Fernmeldeleitungen, Landschaftspflegerische Maßnahmen, Neugestaltung Stadlerplatz) (die bauvorbereitenden Maßnahmen für den 1. BA sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung);
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— 2. Bauabschnitt – Hörsaalgebäude bis Fraunhoferstraße/B-Plan-Gebiet (Neubau einer Straßenbahnstrecke in Chemnitz, westlich der Reichenhainer Str. zwischen Hörsaalgebäude und zukünftiger Fraunhoferstraße. Neubau einer zweigleisigen Gleistrasse mit 600 m Länge und einer Wendeschleife mit zwei Aufstellgleisen, Neubau einer Doppelhaltestelle und einer Endhaltestelle, Neubau der begleitenden Straßenverkehrsanlagen incl. Straßenbeleuchtung und LSA, Neuverlegungen von Abwasserkanälen, Fernwärme-, Trinkwasser-, Gas-, Strom- und Fernmeldeleitungen, Landschaftspflegerische Maßnahmen, Neubau Medientunnel);
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— Fahrleitung 1. und 2. BA (Neubau der Fahrleitungsanlage von der Bernsdorfer Straße über die Turnstraße – Reichenhainer Straße bis Dittesstraße und Aufbau der Fahrleitungsmaste im Bereich Technopark mit Erbau);
— Gleichrichterunterwerke (Neubau von zwei Gleichrichterunterwerken einschl. deren Ausrüstung sowie Gebäude für sanitäre Einrichtung + Pausenraum Fahrpersonal an der Wendeschleife);
— Ersatzneubau Blumenladen;
— Externe Ausgleichsmaßnahmen.
Zeitraum 1.2.2017-1.12.2017:
— Bauvorbereitende Maßnahmen für den 3. Bauabschnitt;
— 3. Bauabschnitt – Dittesstraße bis Campusvorplatz (Neubau einer Straßenbahnstrecke in Chemnitz ab der Dittesstraße über die Reichenhainer Straße bis zum Campusvorplatz/Einmündung Technopark/B-Plan, komplette Neuordnung der verkehrlichen Infrastruktur sowie umfangreiche Maßnahmen an den Ver- und Entsorgungsleitungen sowie den Telekommunikationsanlagen. Neubau einer Gleistrasse in der Reichenhainer Straße von der Dittesstraße bis zur Einmündung der Bahntrasse Richtung Technopark/B-Plan auf ca. 840 m Länge, Neubau von 2 Doppelhaltestellen mit Busverknüpfung Campus, grundhafter Ausbau der begleitenden Straßenverkehrsanlagen incl. Straßenbeleuchtung, Neu- und Umverlegungen von Abwasserkanälen, Fernwärme-, Trinkwasser-, Gas-, Strom- und Fernmeldeleitungen, Landschaftspflegerische Maßnahmen);
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— Fahrleitungsbau 3. BA.
Menge oder Umfang:
Ausführung von Ingenieurleistungen gemäß:
— §§ 33-37 HOAI (Objektplanung Gebäude),
— §§ 38-40 HOAI (Objektplanung Freianlagen),
— §§ 41-44 HOAI (Objektplanung Ingenieurbauwerke),
— §§ 45-48 HOAI (Objektplanung Verkehrsanlagen) und
— §§ 53-56 HOAI (Fachplanung Technische Ausrüstung)
für die Leistungsphasen 8 und 9 für komplexe Straßen- und Verkehrsanlagen einschl. Gleisanlagen (Straßenbahn), Knotenpunkte und Lichtsignalanlagen, öffentlicher Beleuchtung, Fahrleitungsanlagen, Verkehrstechnik (Markierungen, Beschilderungen, etc.), Ver- und Entsorgungsleitungen, Gleichrichterunterwerke, Ausgleichsmaßnahmen.
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Außerdem ist beabsichtigt, nachfolgende besondere Leistungen zu vergeben: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist, Zuarbeiten zum Verwendungsnachweis.
Die besonderen Leistungen der Lph. 8 sind ausdrücklich nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Der Kostenansatz für die geplante Baumaßnahme inklusive Ausstattung und Starkstromanlagen sowie für begleitende Maßnahmen (aktiver und passiver Schallschutz, Grünflächenausgleich, Leitungsverlegung, signaltechnische Anpassung) beläuft sich auf insgesamt rund 38 500 000 EUR netto (KG 100-600). Der Kostenrahmen ist zwingend einzuhalten.
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Referenznummer: CM2-CA-Strab-BOL
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Chemnitz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Erklärungen und Nachweise sind mit dem Bewerbungsbogen (siehe Abschnitt VI.3 dieser Bekanntmachung), der mit dem Teilnahmeantrag abzugeben ist, einzureichen:
1. Angaben über die persönliche Lage des Bewerbers: Firmenbezeichnung; Anschrift; verantwortliche, vertragsschließende Niederlassung; Ansprechpartner mit Kontaktdaten; Gründungsdatum; Gesellschaftsform; Haupteigentümer; Tochtergesellschaften;
2. Angaben über die wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen und die Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen in auf die Teilnahmebedingungen bezogener relevanter Weise (Nachunternehmer) – Vorlage der Verpflichtungserklärung bei Nachunternehmern (geforderter Mindeststandard);
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3. Eigenerklärung über Eintragung in ein Handelsregister und Vorlage Kopie des Handelsregisterauszugs bzw. über Nichteintragung mit Begründung (geforderter Mindeststandard);
4. Erklärung zur Art der Bewerbung. Bei Bewerbergemeinschaften zusätzlich die Erklärung aller Mitglieder über die gesamtschuldnerische Haftung und den bevollmächtigten Vertreter (siehe III.1.3)) (geforderter Mindeststandard);
5. Eigenerklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß SektVO § 21 (1) i. V. m. (2) und § 21 (4) sowie des Nichtbestehens von Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen (geforderter Mindeststandard)
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung (III.1.1) mittels Nachweis der Versicherungspolice (nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt der Absendung der Bekanntmachung) alternativ bei Nichterreichen der Deckungssummen eine Erklärung des Versicherers die Deckungssummen im Auftragsfall anzupassen oder eine objektbezogene Versicherung abzuschließen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied); Erklärung zum Nettohonorarumsatz des Bewerbers in den Leistungsbildern Objektplanung Verkehrsanlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Fachplanung Techn. Ausrüstung (alle Anlagegruppen) sowie zum Gesamthonorarumsatz (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren (bei Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied, bei Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen von jedem Nachunternehmer);
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geforderter Mindeststandard: Nachweis über eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung bzw. Anpassungserklärung (vgl. III.1.1)).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der beruflichen Qualifikation:
a) des vorgesehenen Bauoberleiters – Angabe Name, Büro, Berufsabschluss und Berufserfahrung in Jahren (Berufsabschluss mindestens Bau- oder Verkehrsingenieur oder vergleichbar = geforderter Mindeststandard) ergänzt um Kopie des Ausbildungsabschlusses; Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung zum Bauvertragsrecht gemäß VOB/B 2012 nicht älter als 2 Jahre = geforderter Mindeststandard, ergänzt um Kopie des Zertifikates bzw. der Teilnahmebestätigung;
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b) des stellvertretenden Bauoberleiters – Angabe Name, Büro, Berufsabschluss und Berufserfahrung in Jahren (Berufsabschluss mindestens Bau- oder Verkehrsingenieur oder vergleichbar = geforderter Mindeststandard) ergänzt um Kopie des Ausbildungsabschlusses;
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c) der vorgesehenen Fachbauüberwachung – Technische Ausrüstung – Angabe Name, Büro, Berufsabschluss und Berufserfahrung in Jahren (Berufsabschluss mindestens Ing. der Elektrotechnik oder vergleichbar = geforderter Mindeststandard) ergänzt um Kopie des Ausbildungsabschlusses.
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2. Gefordert ist die Darstellung von mindestens einer Referenz „Typ A“ aus dem Bereich der Bauoberleitung von komplexen Verkehrsanlagen (geforderter Mindeststandard; Hinweis: aus vergaberechtlichen Gründen wird die Anzahl der anzugebenden Referenzen nicht begrenzt; in die Bewertung gemäß Abschnitt VI.3 Nr. 12 dieser Bekanntmachung geht der Mittelwert aller angegebenen Referenzen zum „Typ A“ ein):
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persönliche Mindestreferenz des vorgesehenen Bauoberleiters – vergleichbare Referenz aus dem Bereich Bauoberleitung (Lph. 8 HOAI) für komplexe Straßen- und Verkehrsanlagen einschl. Gleisanlagen nach BOStrab (Stadt-/Straßenbahn mit min. 2 Haltestellenbereichen), Knotenpunkte und Lichtsignalanlagen (min. 1 Knotenpunkt mit LSA), öffentlicher Beleuchtung, Fahrleitungsanlagen, Verkehrstechnik (Markierungen, Beschilderungen, etc.) mit Gesamtbaukosten von mind. 10 000 000 EUR netto (KG 200-600) in den letzten 7 Jahren (im Zeitraum vom 1.12.2008 bis 8.12.2015 fertiggestelltes Vorhaben – Fertigstellungszeitpunkt=Inbetriebnahme) mit folgenden Angaben:
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Eigenerklärung zur Referenz des Bewerbers:
a) Beschreibung der Baumaßnahme sowie Angabe, um wessen Referenz es sich handelt,
b) Benennung Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
c) Leistungsbeginn, Zeitpunkt Fertigstellung des Bauvorhabens (Inbetriebnahme),
d) Angabe, ob das Bauvorhaben im Anwendungsbereich der BOStrab erfolgte,
e) Gesamtbaukosten KG 200-600 netto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben,
f) BOL Knotenpunkte/Einmündungen mit LSA ja/nein,
g) BOL öffentliche Beleuchtung ja/nein,
h) BOL Fahrleitungsanlagen ja/nein,
i) BOL Verkehrstechnik (Markierung, Beschilderung) ja/nein,
j) erbrachte Leistungsphasen mit Angabe der jeweiligen Ingenieurdisziplin/ Leistungsbilder/Anlagengruppen nach HOAI 2012 sowie
k) Angaben zum Schwierigkeitsgrad:
— Länge der überwachten Stadtbahn-/Straßenbahnanlage i. S. von § 1 (7) BOStrab
— Anzahl der Knotenpunkte/ Einmündungen mit LSA,
— Anzahl der Haltestellenbereiche Stadtbahn-/Straßenbahnanlage,
— Umgang mit der Bauüberwachung verschiedener Bahnkörperarten gemäß § 16 (4) BOStrab nach den Kriterien:
• straßenbündige Bahnkörper ja/nein,
• besondere Bahnkörper als Rasengleiskörper ja/nein,
• unabhängige Bahnkörper § 16 (7) BO-Strab ja/nein,
• feste Fahrbahn mit Längsbalken ja/nein.
Die Mindestreferenz soll auf max. 2 A4-Blättern einseitig dargestellt werden. Die Darstellung ist frei wählbar.
Geforderte Mindestanforderungen: mindestens eine persönliche Referenz „Typ A“ des vorgesehenen Bauoberleiters: vergleichbare Referenz aus dem Bereich Bauoberleitung (Lph. 8 HOAI) für komplexe Straßen- und Verkehrsanlagen einschl. Gleisanlagen nach BOStrab/Stadt-/Straßenbahn mit min. 2 Haltestellenbereichen), Knotenpunkte und Lichtsignalanlagen (min. 1 Knotenpunkt mit LSA), öffentlicher Beleuchtung, Fahrleitungsanlagen, Verkehrstechnik (Markierungen, Beschilderungen, etc.) mit Gesamtbaukosten von mind. 10 000 000 EUR netto (KG 200-600) in den letzten 7 Jahren (im Zeitraum vom 1.12.2008 bis 8.12.2015 fertiggestelltes Vorhaben – Fertigstellungszeitpunkt=Inbetriebnahme).
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3. Zusätzlich sollte vom Bewerber je eine Liste mit maximal 3 persönlichen Referenzprojekten des vorgesehenen Bauoberleiters vorgelegt werden (abgeschlossene Bauvorhaben im Zeitraum vom 01.12.2005 bis 8.12.2015) mit Objektbezeichnung/-beschreibung und Fertigstellungsjahr
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a) zum Nachweis der Erfahrung mit Verwendung von Fördermitteln, insb. im Freistaat Sachsen mit zusäzlicher Angabe Fördermittelvorhaben im Freistaat Sachsen ja/nein und Art der Fördergelder (Welches Förderprogramm, Förderrichtlinie),
b) zum Nachweis der Erfahrungen mit der Bauüberwachung des Neubaus von Bahnübergängen nach BOStrab,
c) zum Nachweis der Erfahrung mit der Bauüberwachung von:
— Neu- oder Umverlegung von Fernwärmeleitungen,
— Neubau von Kanälen >= 800 mm Durchmesser,
— Neu- oder Umverlegung von Telekommunikationsanlagen mit LWL,
— Neubau von Dynamischen Fahrgastinformationsanlagen (DFI)
belegt durch Referenzblatt. Bei Eignung ist eine Mehrfachnennung der Projekte zulässig.
4. Zum Nachweis der Qualifikation und der Berufserfahrung der vorgesehenen stellvertretenden Bauoberleitung sind zusätzlich zu den Angaben gemäß Nr. 1 vergleichbare persönliche Referenzen aus dem Bereich Bauoberleitung (Lph. 8 HOAI) für komplexe Straßen- und Verkehrsanlagen einschl. Gleisanlagen nach BOStrab in den letzten 7 Jahren (im Zeitraum vom 1.12.2008 bis 8.12.2015 fertiggestelltes Vorhaben – Fertigstellungszeitpunkt=Inbetriebnahme) (max. 3 Referenzen) in vergleichbarer Funktion mit folgenden Angaben zu benennen:
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a) Beschreibung des Bauvorhabens,
b) Auftraggeber/in mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
c) Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens,
d) Gesamtbaukosten KG 200-600 netto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben,
e) erbrachte Leistungsphasen mit Angabe der jeweiligen Ingenieurdisziplin/Leistungsbilder/Anlagengruppen nach HOAI 2012 sowie
f) Angaben zum Schwierigkeitsgrad:
— Anzahl der Knotenpunkte/Einmündungen mit LSA,
— Bauüberwachung Neubau Bahnkörper als Rasengleis ja/nein,
— Bauüberwachung Neubau straßenbündiger Bahnkörper ja/nein.
Die Referenzen sollen auf max. 1 Blatt DIN A4 dargestellt werden. Die Darstellung ist frei wählbar.
5. Zum Nachweis der Qualifikation und der Berufserfahrung der vorgesehenen Fachbauüberwachung – Technische Ausrüstung sind zusätzlich zu den Angaben gemäß Nr. 1 vergleichbare persönliche Referenzen aus dem Bereich Objektüberwachung (Lph. 8 gemäß HOAI 2012) zum Neubau von Gleichrichterunterwerken mit folgenden Angaben zu benennen (max. 3 Referenzen):
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b) Auftraggeber/in mit Ansprechpartner und Telefonnummer sowie
c) Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für sonstige Schäden, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckungssummen müssen über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Leistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Jahres verursachten Schäden müssen mindestens den 2-fachen Betrag der Mindestversicherungssumme abdecken. Die Kosten des Versicherungsschutzes werden nicht gesondert vergütet.
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Der schriftliche Nachweis der geforderten Versicherungssummen bzw. die Absichtserklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz seines Versicherungsnehmers entsprechend dem Bekanntmachungstext angepasst wird, ist als Anlage dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
— gemäß Vergabeunterlagen,
— Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), Stand 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Die örtliche Präsenz des Bewerbers in Chemnitz ist während der Bauzeit in engen Intervallen gemäß Projekterfordernis sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Ahnert

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-03-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-01 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773202 📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 107 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2015/S 241-438383 (2015-12-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 425 190,47 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: veronika.ahnert@vms.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 037-060971
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 241-438383
ABl. S-Ausgabe: 37

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 037-060971 (2016-02-18)