Consulting Bau Software – Aufbau und Optimierung der Zielarchitektur IT Systeme Bauen in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.; Generalverwaltung, Finanzabteilung – Referat Einkauf und Versich

(Alle Kapitelverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage).
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Unterstützung der IT-Organisationseinheit der GV auf Basis eines EVB-IT Dienstleistungsvertrages für die Beratungsunterstützung bei der Planung, dem Aufbau und der Optimierung der Zielarchitektur IT Systeme Bauen. Die MPG sucht zur Entlastung ihrer IT-Mitarbeiter in der GV externe Unterstützung durch IT-Berater. Dadurch sollen die IT-Mitarbeiter der GV im IT-Tages- und Projektgeschäft entlastet werden. Ein Schwerpunkt der ausgeschriebenen IT-Beratung besteht darin, für die IT-Systeme, Prozesse, Projekte und Tätigkeiten, die derzeit weitgehend oder vollständig in der Abteilung Forschungsbau/Technik/Immobilien der GV zum Einsatz kommen, auf Basis der fachlichen Anforderungen eine langfristige, optimierte IT-Zielarchitektur zu entwickeln, zu implementieren und in die geregelten Betriebs- und Betreuungsprozesse zu integrieren. Die erforderlichen Beratungsleistungen, die mit der vorliegenden Ausschreibung gedeckt werden sollen, umfassen zum einen ein weites Spektrum von der Unterstützung auf strategischer und steuernder Ebene als auch die Lösung konkreter IT-technischer Fragestellungen in verschiedenen Technologiebereichen.
Die genaue Abstimmung der Themen und Aufgaben wird nach Zuschlagserteilung zwischen dem Auftragnehmer und den zuständigen Ansprechpartnern der MPG erfolgen.
Der ausgeschriebene Beratungsbereich wird in Kapitel 2 (Leistungsbeschreibung) genauer spezifiziert und abgegrenzt.
Nicht zum Leistungsumfang des hier gegenständlichen Vergabeverfahrens gehören First-Level-Support und Administrationsleistungen. Diese Leistungen sind an andere Dienstleister vergeben.
Vom Bieter ist ein Kontingent von Beratungstagen bereitzustellen. Für die Leistungserbringung sind Kompetenzen und Qualifikationen auf Senior Consultant-Ebene erforderlich und anzubieten.
Das IT-Projektmanagement der MPG basiert auf der Methodik nach Prince2 als wesentlicher Projektmanagementmethode für IT-Umsetzungsprojekte. Die angebotenen Berater müssen daher neben IT-technischer Expertise zu unterschiedlichen Technologiebereichen entsprechend einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen in Prince2 (bzw. vergleichbare Projektmanagement-Kenntnisse) nachweisen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-07-09 Auftragsbekanntmachung
2015-09-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-07-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang:
Die Laufzeit des Vertrages beträgt 2 Jahre (Basis-Vertragslaufzeit), mit der Option um zweimal jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern. Es kann von einem geschätzten Beratungsvolumen von mindestens 150 und maximal 200 Beratertagen pro Jahr ausgegangen werden.Sollte die Option zur Verlängerung genutzt werden, kann ebenfalls von einem geschätzten Beratungsvolumen von mindestens 150 und maximal 200 Beratertagen pro Jahr ausgegangen werden. Die MPG verpflichtet sich zur Abnahme der genannten Mindestanzahl von 150 Beratertagen pro Jahr.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.; Generalverwaltung, Finanzabteilung – Referat Einkauf und Versicherungen, Sachgebiet VIII d 2
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de 🌏
E-Mail: it-vergabe@gv.mpg.de 📧
Telefon: +49 8921081230 📞
Fax: +49 8921081367 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-09 📅
Einreichungsfrist: 2015-08-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 132-243881
ABl. S-Ausgabe: 132

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
(Alle Kapitelverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage).
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Unterstützung der IT-Organisationseinheit der GV auf Basis eines EVB-IT Dienstleistungsvertrages für die Beratungsunterstützung bei der Planung, dem Aufbau und der Optimierung der Zielarchitektur IT Systeme Bauen. Die MPG sucht zur Entlastung ihrer IT-Mitarbeiter in der GV externe Unterstützung durch IT-Berater. Dadurch sollen die IT-Mitarbeiter der GV im IT-Tages- und Projektgeschäft entlastet werden. Ein Schwerpunkt der ausgeschriebenen IT-Beratung besteht darin, für die IT-Systeme, Prozesse, Projekte und Tätigkeiten, die derzeit weitgehend oder vollständig in der Abteilung Forschungsbau/Technik/Immobilien der GV zum Einsatz kommen, auf Basis der fachlichen Anforderungen eine langfristige, optimierte IT-Zielarchitektur zu entwickeln, zu implementieren und in die geregelten Betriebs- und Betreuungsprozesse zu integrieren. Die erforderlichen Beratungsleistungen, die mit der vorliegenden Ausschreibung gedeckt werden sollen, umfassen zum einen ein weites Spektrum von der Unterstützung auf strategischer und steuernder Ebene als auch die Lösung konkreter IT-technischer Fragestellungen in verschiedenen Technologiebereichen.
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Die genaue Abstimmung der Themen und Aufgaben wird nach Zuschlagserteilung zwischen dem Auftragnehmer und den zuständigen Ansprechpartnern der MPG erfolgen.
Der ausgeschriebene Beratungsbereich wird in Kapitel 2 (Leistungsbeschreibung) genauer spezifiziert und abgegrenzt.
Nicht zum Leistungsumfang des hier gegenständlichen Vergabeverfahrens gehören First-Level-Support und Administrationsleistungen. Diese Leistungen sind an andere Dienstleister vergeben.
Vom Bieter ist ein Kontingent von Beratungstagen bereitzustellen. Für die Leistungserbringung sind Kompetenzen und Qualifikationen auf Senior Consultant-Ebene erforderlich und anzubieten.
Das IT-Projektmanagement der MPG basiert auf der Methodik nach Prince2 als wesentlicher Projektmanagementmethode für IT-Umsetzungsprojekte. Die angebotenen Berater müssen daher neben IT-technischer Expertise zu unterschiedlichen Technologiebereichen entsprechend einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen in Prince2 (bzw. vergleichbare Projektmanagement-Kenntnisse) nachweisen.
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Menge oder Umfang:
Die Laufzeit des Vertrages beträgt 2 Jahre (Basis-Vertragslaufzeit), mit der Option um zweimal jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern. Es kann von einem geschätzten Beratungsvolumen von mindestens 150 und maximal 200 Beratertagen pro Jahr ausgegangen werden.
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Sollte die Option zur Verlängerung genutzt werden, kann ebenfalls von einem geschätzten Beratungsvolumen von mindestens 150 und maximal 200 Beratertagen pro Jahr ausgegangen werden. Die MPG verpflichtet sich zur Abnahme der genannten Mindestanzahl von 150 Beratertagen pro Jahr.
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Beschreibung der Optionen:
Die Laufzeit des Vertrages beträgt 2 Jahre (Basis-Vertragslaufzeit), mit der Option um zweimal jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern. Sollte die Option zur Verlängerung genutzt werden, kann ebenfalls von einem geschätzten Beratungsvolumen von mindestens 150 und maximal 200 Beratertagen pro Jahr ausgegangen werden.
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Hinsichtlich der für den Auftraggeber bestehenden Option zur Vertragsverlängerung teilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertrags- bzw. Optionslaufzeit schriftlich mit, ob er von der jeweiligen Verlängerungsoption Gebrauch macht.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Referenznummer: 8407 0804 0336
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Max-Planck-Gesellschaft z. Förderung der Wissenschaften e. V., Generalverwaltung, Hofgartenstr. 8, 80539 München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(Alle Kapitel- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage).
Folgende Angaben, Erklärungen sowie Nachweise/Bescheinigungen sind zwingend von jedem Unternehmen darzulegen:
Unternehmensdarstellung:
Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Angaben zu: Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen), einschließlich der personellen Kapazitäten, ca. 2 DIN A4 Seiten (A-04).
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Berufs- und Handelsregister:
Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug ist dann aktuell, wenn dieser – unabhängig vom Datum der Erstellung – die tatsächlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der geforderten Frist zur Einreichung der Angebote wiedergibt und nicht älter als 12 Monate ist, zurück gerechnet vom Tag der Angebotsabgabefrist (vgl. Frist in Kapitel 1.6) (A-05).
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Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 VOL/A-EG (siehe Formblatt Erklärung zu § 6 VOL/A-EG als Anlage 6) (A-06).
Der Auftraggeber behält sich vor, ab einer Auftragssumme von mehr als 30 000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der vorgenannten Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anzufordern.
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Neutralität und Freiheit von Interessenkonflikten:
Erklärung zur Neutralität und Freiheit von Interessenkonflikten des Bieters gegenüber Auftragnehmern in Bezug auf Facility-Management-Software. (siehe Formblatt Neutralitätserklärung Anlage 9).
Unterlagen zum Datenschutz:
Mit dem Angebot ist bezüglich des Datenschutzes die Erklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden vorzulegen. (siehe Formblatt Anlage 10 Erklärung zu § 38 Bundesdatenschutzgesetz)
Zusätzliche vertragliche Regelungen zum Datenschutz finden sich im Vertrag unter § 12. Hier wird insbesondere auf die Absätze 5 und 11 verwiesen.
Mindeststandards:
(Alle Kapitel- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage).
Folgende Angaben, Bescheinigungen, Beschreibungen, Erklärungen oder Nachweise sind grundsätzlich von denjenigen Unternehmen einzureichen, mit denen der Bieter seine Eignung nachweisen will:
Betriebshaftpflichtversicherung:
Erklärung des Bieters, dass er:
— über eine Betriebshaftpflichtversicherung (mit mindestens der unten aufgeführten Versicherungssummen) verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden
bzw.
— eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 6 Wochen nach Zuschlagserteilung abschließen und über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhalten wird (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflicht in Anlage 7) (A-07).
Die Versicherungssumme muss dabei für:
— Personen- und Sachschäden mindestens 2 000 000 EUR (2-fach maximiert pro Jahr) sowie für
— Vermögensschäden mindestens 1 000 000 EUR (2-fach maximiert pro Jahr)
je Schadensereignis betragen (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflicht, Anlage 7) (A-07).
Berufsgenossenschaft:
Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bieters seinen Sitz hat (siehe Formblatt Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft in Anlage 8) (A-08).
Umsatzdarstellung:
Angabe jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Formblatt Umsatzdarstellung in Anlage 11) (A-11) des Gesamtumsatzes des Unternehmens sowie des Umsatzes bezogen auf die besondere Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist gemäß § 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A.
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Achtung:
Bietergemeinschaften (BG) haben die Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung, Berufsgenossenschaft sowie die Umsatzangaben für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen.
Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teil-weise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bieter und das/die andere(n) Unternehmen die Umsatzangaben getrennt zu nennen.
Die Eignung der Bieter hinsichtlich der fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit beurteilt sich nach den nachzuweisenden Qualifikationen des für die Leistungserbringung vorgesehenen Beraters anhand von Projektreferenzen, die in seinem Mitarbeiterprofil nachzuweisen sind.
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Eignungsanforderungen an den Berater:
Der Bieter hat für die Leistungserbringung nur fachkundige und qualifizierte Berater einzusetzen. Die Leistung ist dabei von einem IT-Berater der Qualifikationsstufe „Senior Consultant“ zu erbringen. Zum Nachweis der Fachkunde des vom Bieter vorgesehenen und für die Leistungserbringung einzusetzenden Senior Consultant, hat der Bieter mit dem Angebot 1 Beraterprofil für Senior Consultant vorzulegen, anhand dessen die MPG die hinreichende Fachkunde des Beraters und dessen Projektreferenzen beurteilen kann.
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Anforderungen an die fachliche Qualifikation (A-12).
Der Bieter hat den für die Leistungserbringung vorgesehenen Berater in dem Formblatt Anlage 12 „Anforderung an die fachliche Qualifikation (A-12)“ einzutragen und Angaben (Ja/Nein) in Spalte „E“ vorzunehmen. Bereits die Nichterfüllung eines Kriteriums führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Die Anforderungen an die Qualifikation des Senior Consultants werden folgendermaßen festgelegt.
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Qualifikationsprofil Senior Consultant:
Generelle Qualifikationsanforderungen:
— Mindestens 7 Jahre Beratungserfahrung in leitender Funktion von IT-Beratungsprojekten bei externen Kunden;
— Mindestens 5 Jahre nachgewiesene Projektleitungserfahrung (Ergebnis- und Budgetverantwortung sowie Teamführung) in mindestens 3 IT-Projekten mit je mindestens 5 Projektteam-Mitgliedern;
— Der Berater muss mindestens 7 Jahre Kenntnisse in der Umsetzung von komplexen Systemintegrationen sowie der Adaption von Prozessen vor-weisen;
— Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten auf allen Hierarchieebenen;
— Mindestens 5 Jahre Erfahrung in Prozessmodellierung und -optimierung nach BPMN (z. B. MS Visio, ARIS Express);
— Mindestens 2 Jahre Erfahrung im organisatorischen Change Management;
— Mindestens 2 Jahre nachgewiesene Erfahrung in der Konzeption von Datenmigrationen (Stamm- und Bewegungsdaten).
Spezifische Qualifikationsanforderungen:
— Abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium oder in der Praxis erworbene vergleichbare Kenntnisse.
Weitere Anforderungen an den Berater:
— Der Berater muss die deutsche Sprache sehr gut (verhandlungssicher) beherrschen. Im Falle der Zuschlagserteilung wird für die Kommunikation mit dem Auftraggeber während der Vertragslaufzeit ausschließlich Personal mit sehr guten (verhandlungssicheren) Kenntnissen der deutschen Sprache eingesetzt; siehe Formblatt Anlage 14 „Kommunikation mit dem Auftraggeber (A-14).
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— Der Berater muss eine „Prince2 Foundation“ Zertifizierung oder vergleichbare Projektmanagement-Kenntnisse vorweisen können. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
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— Der Berater muss eine „ITIL“ Zertifizierung und nachweisbare Erfahrungen mit der Umsetzung eines IT-Service-Managements (ITSM) vorweisen können. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
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— Der Berater muss mindestens 5 Jahre Kenntnisse in MS Office, MS Project, MS Sharepoint, Mind Manager oder vergleichbare Software verfügen.
Bauspezifische IT-Anforderungen an den Berater:
— Der Berater muss über mindestens 5 Jahre Beratungserfahrung von IT-Projekten für das Bauwesen verfügen und davon mindestens 3 Jahre als Teil-/Projektleitung bzw. als deren Vertretung.
— Der Berater muss über mindestens 2 Jahre Erfahrung mit CAFM (Computer-Aided Facility Management) Projekten verfügen.
Formelle Vorgaben an das Mitarbeiterprofil (A-13).
Die Qualifikationen sind durch ein geeignetes Mitarbeiterprofil nachzuweisen und dem Angebot beizufügen. Die geforderten Zertifizierungen sind in Kopie dem Angebot beizulegen.
Für das Mitarbeiterprofil ist die Gliederung gemäß der Anlage 13 Muster Mitarbeiterprofil (A-13) in Kapitel 4 zu verwenden.
Die Angaben aus dem Mitarbeiterprofil (A-13) und den Anforderungen an die fachlichen Qualifikation (A-12) müssen inhaltlich übereinstimmen.
Die MPG behält sich das Recht vor, die Angaben im Mitarbeiterprofil stichprobenartig bei den angegebenen Ansprechpartnern zu überprüfen.
Aus Gründen der Nachprüfbarkeit ist grundsätzlich die namentliche Benennung des Mitarbeiters gefordert.
Sollten aber datenschutzrechtliche Bedenken bestehen, können die Namen (personenbezogene Daten) des vorgesehenen Mitarbeiters in der Anlage 12 und 13 geschwärzt werden wie auch die personenbezogenen Daten in den dazugehörigen Nachweisen (Zertifikate u. Ä.). In einem verschlossenen Umschlag müssen allerdings die identischen Unterlagen ungeschwärzt mit dem Angebot eingereicht werden. Diese verschlossenen Umschläge werden nur dann geöffnet, wenn das Angebot des betreffenden Bieters für die Zuschlagserteilung in Frage kommt. Sollte das Angebot für eine Zuschlagserteilung nicht in Frage kommen, wird dieser verschlossene Umschlag auf Wunsch des Bieters an diesen zurückgesandt oder samt Inhalt vernichtet.
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Im Mitarbeiterprofil muss für den Berater die einschlägige Qualifikation, Kompetenz und Erfahrung für jeden Leistungsbereich, für den der Berater vorgesehen ist, dargestellt und nachgewiesen werden.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer:
Bei Bietergemeinschaften ist die Erfüllung der Eignungsanforderungen an den Berater von der Bietergemeinschaft insgesamt zu erbringen.
Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, ist die Erfüllung der Eignungsanforderungen an den Berater von dem Bieter und dem/den anderen Unternehmen insgesamt zu erbringen.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
(Alle Kapitel- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage).
Bietergemeinschaften (im Folgenden auch „BG“) sind zugelassen. Der Bieter hat zu erklären, ob er sein Angebot in Form einer BG oder als Einzelbieter abgibt (siehe Formblatt Erklärungen zur Bietergemeinschaft in Anlage 1) (A-01).
Die BG hat mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, die beinhaltet:
— dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— das alle Mitglieder aufgeführt sind und eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist (im Folgenden „geschäftsführendes Mitglied“),
— dass das geschäftsführende Mitglied alle Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass das geschäftsführende Mitglied berechtigt ist, Zahlungen des Auftraggebers für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit befreiender Wirkung anzunehmen, und
— dass alle Mitglieder der späteren Arbeitsgemeinschaft für die Erfüllung des Vertrages gesamtschuldnerisch haften.
(siehe Formblatt Erklärung zur Bietergemeinschaft in Anlage 1) (A-01).
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist dem Angebot eine separate Eigenerklärung zur vergabe- und kartellrechtlichen Zulässigkeit von Bietergemeinschaften beizulegen, in der diese zu den Gründen des Zusammenschlusses Stellung nimmt. Insbesondere ist darzulegen, warum die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft alleine objektiv die zur Teilnahme an der Ausschreibung erforderliche Leistungsfähigkeit nicht aufweisen und worin die wirtschaftlichen Vorteile dieses Zusammenschlusses liegen (siehe Formblatt Erklärungen zur Bietergemeinschaft in Anlage 1) (A-01).
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Eine BG hat die nachfolgend unter Kapitel 1.12.1 geforderten Eignungs-nachweise (Persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer – Zuverlässigkeit) von jedem einzelnen Mitglied der BG mit dem Angebot vorzulegen, soweit dort nicht ausdrücklich etwas anderes vorgesehen ist.
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Hinsichtlich der Beurteilung der unter Kapitel 1.12.2 geforderten Eignungsnachweise (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit/Fachkunde) kommt es auf die der BG insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an, sofern in Kapitel 1.12 nicht etwas Abweichendes bestimmt ist. Die Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte.
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Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Mitglied in einer weiteren BG, die ein konkurrierendes Angebot einreicht, oder auch als Einzelbieter mit einem konkurrierenden Angebot an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Angebote führen.
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Im Angebot ist in einer detaillierten Übersicht (im Formblatt Erklärung zur Bietergemeinschaft Anlage 1) darzustellen, welches Mitglied der BG im Einzelnen für die Erbringung welcher Leistungen verantwortlich ist (A-01).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-11-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Sertac Sanver

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-01-04 📅
Datum des Endes: 2018-01-03 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 8407 0804 0336

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tagen nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB).
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Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).
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Quelle: OJS 2015/S 132-243881 (2015-07-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-09-09)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 177-322104
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 132-243881
ABl. S-Ausgabe: 177

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Max-Planck-Gesellschaft z. F. d. W., Generalverwaltung, Hofgartenstr. 8, 80539 München.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-09-07 📅
Name: Syncwork AG
Postanschrift: Lietzenburger Str. 69
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10719
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Sanver

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tagen nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB).
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2015/S 177-322104 (2015-09-09)