Die Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs-GmbH, kurz WAK GmbH oder Auftraggeber (AG) genannt bündelt alle Rückbauaktivitäten von ehemaligen kerntechnischen Versuchs- und Prototypanlagen sowie die Verarbeitung radioaktiver Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Forschungszentrums Karlsruhe. Gesellschafter der WAK GmbH ist die bundeseigene Energiewerke Nord GmbH (EWN). Zuwendungsgeber sind das Bundes¬ministerium für Bildung und Forschung sowie das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Die Hauptabteilung Dekontaminations¬betriebe (HDB) ist für die Entsorgung von radioaktiven Reststoffen zuständig. Diese radioaktiven Reststoffe und kontaminierten Komponenten fallen bei der Anwendung von Radionukliden in der Forschung und der Stilllegung von kerntechnischen Anlagen an. Die HDB behandelt bzw. konditioniert die anfallenden Reststoffe aus dem Rückbau der stillgelegten Forschungsreaktoren am Standort und der WAK GmbH sowie des Europäischen Instituts für Transurane und der Landessammelstelle Baden-Württemberg. Die HDB bietet auch Entsorgungsleistungen für externe Dritte an. Die gemäß dieser Bekanntmachung zu erbringenden Leistungen sind: Selbständige und eigenverantwortliche Durchführung von Dekontaminations- und Reinigungsarbeiten in der Verbrennungsanlage, LAW-Eindampfanlage, Fasswaschanlage, MAW-Verschrottung, Radiochemisches Labor, Freimessanlage, LAW-Verschrottung und Gerätedekontaminationsanlage und ggf. in weiteren Betriebsstätten oder Geländen der HDB Leistungszeitraum: 01.01.2016 – 31.12.2016 Es sind folgende Optionen vorgesehen: Option 1: 1.1.2017 – 31.12.2017 Option 2: 1.1.2018 – 31.12.2018 Option 3: 1.1.2019 – 31.12.2019 Es besteht kein Anspruch auf die Inanspruchnahme dieser Optionen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-14.
Auftragsbekanntmachung (2015-08-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs-GmbH (WAK)
Postanschrift: Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
Postleitzahl: 76344
Postort: Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt
Internetadresse: http://www.wak-gmbh.de/index.php?id=1166🌏
E-Mail: ulrike.held@wak-gmbh.de📧
Telefon: +49 7247882112📞
Fax: +49 7247882240 📠
Die Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs-GmbH, kurz WAK GmbH oder Auftraggeber (AG) genannt bündelt alle Rückbauaktivitäten von ehemaligen kerntechnischen Versuchs- und Prototypanlagen sowie die Verarbeitung radioaktiver Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Forschungszentrums Karlsruhe.
Die Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs-GmbH, kurz WAK GmbH oder Auftraggeber (AG) genannt bündelt alle Rückbauaktivitäten von ehemaligen kerntechnischen Versuchs- und Prototypanlagen sowie die Verarbeitung radioaktiver Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Forschungszentrums Karlsruhe.
Gesellschafter der WAK GmbH ist die bundeseigene Energiewerke Nord GmbH (EWN). Zuwendungsgeber sind das Bundes¬ministerium für Bildung und Forschung sowie das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.
Die Hauptabteilung Dekontaminations¬betriebe (HDB) ist für die Entsorgung von radioaktiven Reststoffen zuständig. Diese radioaktiven Reststoffe und kontaminierten Komponenten fallen bei der Anwendung von Radionukliden in der Forschung und der Stilllegung von kerntechnischen Anlagen an. Die HDB behandelt bzw. konditioniert die anfallenden Reststoffe aus dem Rückbau der stillgelegten Forschungsreaktoren am Standort und der WAK GmbH sowie des Europäischen Instituts für Transurane und der Landessammelstelle Baden-Württemberg. Die HDB bietet auch Entsorgungsleistungen für externe Dritte an.
Die Hauptabteilung Dekontaminations¬betriebe (HDB) ist für die Entsorgung von radioaktiven Reststoffen zuständig. Diese radioaktiven Reststoffe und kontaminierten Komponenten fallen bei der Anwendung von Radionukliden in der Forschung und der Stilllegung von kerntechnischen Anlagen an. Die HDB behandelt bzw. konditioniert die anfallenden Reststoffe aus dem Rückbau der stillgelegten Forschungsreaktoren am Standort und der WAK GmbH sowie des Europäischen Instituts für Transurane und der Landessammelstelle Baden-Württemberg. Die HDB bietet auch Entsorgungsleistungen für externe Dritte an.
Die gemäß dieser Bekanntmachung zu erbringenden Leistungen sind:
Selbständige und eigenverantwortliche Durchführung von Dekontaminations- und Reinigungsarbeiten in der Verbrennungsanlage, LAW-Eindampfanlage, Fasswaschanlage, MAW-Verschrottung, Radiochemisches Labor, Freimessanlage, LAW-Verschrottung und Gerätedekontaminationsanlage und ggf. in weiteren Betriebsstätten oder Geländen der HDB
Selbständige und eigenverantwortliche Durchführung von Dekontaminations- und Reinigungsarbeiten in der Verbrennungsanlage, LAW-Eindampfanlage, Fasswaschanlage, MAW-Verschrottung, Radiochemisches Labor, Freimessanlage, LAW-Verschrottung und Gerätedekontaminationsanlage und ggf. in weiteren Betriebsstätten oder Geländen der HDB
Leistungszeitraum: 01.01.2016 – 31.12.2016
Es sind folgende Optionen vorgesehen:
Option 1: 1.1.2017 – 31.12.2017
Option 2: 1.1.2018 – 31.12.2018
Option 3: 1.1.2019 – 31.12.2019
Es besteht kein Anspruch auf die Inanspruchnahme dieser Optionen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 3
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: 15/0066/AGo
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 76344 Eggenstein-Leopoldshafen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung über vorhandene wirtschaftliche Verknüpfungen und deren Art
— Vorlage eines Auszuges aus Bundeszentralregister oder einer gleichwertigen Urkunde,
Erklärung dass Tatbestände gem. VOL § 6 EG Absatz (4) nicht vorliegen (VOL § 7 Absatz (6))
— Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung (Auszug aus Strafregister/Insolvenzregister und der zuständigen Behörde) oder gleichwertiger Urkunden, zur Erklärung, dass Tatbestände gem. VOL § 6 EG Absatz (6) nicht vorliegen (VOL § 7 EG Absatz (7))
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (VOL § 7 EG Absatz (2) d)).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzen – VOL § 7 EG Absatz (3) a)
— Benennung von mindestens 2 vergleichbaren Referenzen in den letzten 3 Jahren mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungsart sowie des Auftraggebers.
Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität – VOL § 7 EG Absatz (3) b) -- Nachweis oder Eigenerklärung
— Qualitätsmanagement gemäß DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig
— Bestätigung der Qualitätssicherung nach KTA 1401
— Bescheinigungen über die berufliche Befähigung insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Personen – VOL § 7 Absatz (3) g)
— Benennung des Aufsichts- und Leitungspersonals
mind. dreijährige Erfahrung bei der Personalführung im vorgesehenen Aufgabengebiet und
Einsatzplanung innerhalb der Arbeitszeit.
— Angabe, welche Teile des Auftrages der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, – Angaben zu
Nachunternehmern und deren Leistungsanteil
Nachweise für mögliche Nachunternehmer:
gültige Genehmigung nach § 15 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
— Eigenerklärung, dass das bei WAK zum Einsatz kommende Personal folgende Qualifikation
— Technische Ausbildung mit Zusatzqualifikation
— Dekontfachkraft (IHK)
— Dekontwerker
mit folgenden Mindestanforderungen erfüllt:
— Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. §12 AtG
— Beruflich strahlenexponierte Personen der Kategorie A sowie keine Bedenken
gegen Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen
— Mehrjährige Erfahrungen
— im Umgang mit radioaktiven Stoffen
— S2/S3-Kenntnisse gemäß der einschlägigen BMU-Richtlinie
— bei der Personen-, Anlagen- und Arbeitsplatzüberwachung
— in der Anlagendokumentation
— bei der Entsorgung von radioaktiven Soffen (Sammeln, interner Transport,
Deklaration, Transportabwicklung)
— Atemschutztauglichkeit (G26.3)
— Befähigung für
— Flurförderzeuge
— Krananlagen
— Lastaufnahmeeinrichtungen
— Persönliche Schutzausrüstung
— Winden, Hub- und Zuggeräte
— Deutsch in Wort und Schrift
weitere Nachweise
— Nachweis einer gültigen Genehmigung nach § 15 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
— Nachweis über die Zulassung nach §62 WHG (nur für Los 1)
weitere Erklärungen
— Darstellung der Kapazitäten des Einsatzpersonals mit o.g. Qualifikationen/Kenntnissen
Mindestanforderung ständige Anwesenheit von:
4 Dekontfachkräfte (IHK)
4 Dekontwerker
mit abgeschl. Berufsausbildung und langjähriger Erfahrung im erforderlichen Aufgabengebiet
— Der Bieter hat zu bestätigen, dass die Urlaubsvertretung sowie die Vertretung bei Abwesenheit durch Krankheit durch zusätzliches Personal
gesichert ist.
Mindeststandards:
— Benennung von mindestens 2 vergleichbaren Referenzen in den letzten 3 Jahren mit
Angabe des Rechnungswertes, der Leistungsart sowie des Auftraggebers.
— Nachweis oder Eigenerklärung Qualitätsmanagement gemäß DIN EN ISO 9001 oder
gleichwertig
— Bestätigung der Qualitätssicherung nach KTA 1401
— Benennung des Aufsichts- und Leitungspersonals (Betriebsleiter/Vorarbeiter)
mind. dreijährige Erfahrung bei der Personalführung im vorgesehenen Aufgabengebiet und
Einsatzplanung innerhalb der Arbeitszeit.
— Angabe, welche Teile des Auftrages der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu
vergeben beabsichtigt, – Angaben zu Nachunternehmern und deren Leistungsanteil
Nachweise für mögliche Nachunternehmer:
gültige Genehmigung nach § 15 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
— Eigenerklärung, dass das bei WAK zum Einsatz kommende Personal folgende Qualifikation
— Technische Ausbildung mit Zusatzqualifikation
— Dekontfachkraft (IHK)
— Dekontwerker
mit folgenden Mindestanforderungen erfüllt:
— Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. §12 AtG
— Beruflich strahlenexponierte Personen der Kategorie A sowie keine Bedenken
gegen Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen
— Mehrjährige Erfahrungen
— im Umgang mit radioaktiven Stoffen
— S2/S3-Kenntnisse gemäß der einschlägigen BMU-Richtlinie
— bei der Personen-, Anlagen- und Arbeitsplatzüberwachung
— in der Anlagendokumentation
— bei der Entsorgung von radioaktiven Soffen (Sammeln, interner Transport,
Deklaration, Transportabwicklung)
— Atemschutztauglichkeit (G26.3)
— Befähigung für
— Flurförderzeuge
— Krananlagen
— Lastaufnahmeeinrichtungen
— Persönliche Schutzausrüstung
— Winden, Hub- und Zuggeräte
— Deutsch in Wort und Schrift
weitere Nachweise
— Nachweis einer gültigen Genehmigung nach § 15 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
— Nachweis über die Zulassung nach §62 WHG (nur für Los 1)
weitere Erklärungen
— Darstellung der Kapazitäten des Einsatzpersonals mit o.g. Qualifikationen/Kenntnissen
Mindestanforderung ständige Anwesenheit von:
4 Dekontfachkräfte (IHK)
4 Dekontwerker
mit abgeschl. Berufsausbildung und langjähriger Erfahrung im erforderlichen Aufgabengebiet
— Der Bieter hat zu bestätigen, dass die Urlaubsvertretung sowie die Vertretung bei Abwesenheit durch Krankheit durch zusätzliches Personal
gesichert ist.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Berufshaftpflichtversicherung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen; gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; von allen Mitgliedern ist eine Erklärung vorzulegen, dass die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet.
Es muss ein Alleinvertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. (VOL § 7 EG Absatz (9)).
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-01-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 15/0066/AGo