Deutsches Museum München - Dauerausstellung "Kraftmaschinen 1 & 2"

Deutsches Museum, vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Heckl

Dauerausstellung „Kraftmaschinen 1 & 2“
Das 1903 gegründete Deutsche Museum ist mit ca. 73.000 qm Ausstellungsfläche das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Mit jährlich rund 1,3 Millionen nationalen und internationalen Besucher/innen ist es das meistbesuchte Museum Deutschlands.
Als wissenschaftliche Institution gesamtstaatlicher Bedeutung beherbergt es eine Sammlung von über 107.000 Objekten in über 50 Fachgebieten.
Die Dauerausstellungen präsentieren ein breites thematisches Spektrum in Geschichte, Gegenwart und Zukunft. In seinen Sonderausstellungen beschäftigt sich das Deutsche Museum mit aktuellen Themen an der Schnittstelle von Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaft und bietet ein Forum zur Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und ihren Folgen, Potenzialen und Risiken.
Im Rahmen eines umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsprogramms für das Deutsche Museum für den Zeitraum 2012 bis 2025 wird das Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums während des laufenden Museumsbetriebs in mehreren Realisierungsabschnitten ertüchtigt und saniert. Hierzu werden auch die Ausstellungen in den jeweiligen Realisierungsabschnitten geräumt und anschließend neu gestaltet. Die Dauerausstellung „Kraftmaschinen" soll im Rahmen des umfassenden Modernisierungs- und Sanierungsprogramms realisiert werden.
Die Sammlung und Dauerausstellung „Kraftmaschinen (Teil 1 und 2)“ gehört zu den ältesten Ausstellungen im Deutschen Museum. Seit jeher umfasst die Ausstellung jedoch nicht nur die Kraftmaschinen im engeren Sinn, sondern hat sich stets mit der Energieumwandlung in Fluidenergiemaschinen allgemein, der Energiezufuhr an das Fluid und letztlich auch mit der Herkunft von Energie und Systemaspekten befasst.
Der erste Ausstellungsteil „Kraftmaschinen 2“ soll im Rahmen des umfassenden Modernisierungs- und Sanierungsprogramms im Realisierungsabschnitt 1 umgesetzt werden. Der zweite Abschnitt der Dauerausstellung Kraftmaschinen 1 wird im folgenden Realisierungsabschnitt (RA 2) geplant und realisiert werden.
Voraussichtliche Produktionskosten (KGR 300, 400 und 600, DIN 276)
„Kraftmaschinen 2“: 540.000,- Euro, einschl. MwSt.
Voraussichtliche Planungs- und Ausführungszeit:
- Planungsbeginn: August 2015,
- Abschluss Vorentwurfsplanung: Dezember 2015,
- Abschluss Entwurfsplanung: Juni 2016,
- Abschluss Ausführungsplanung: Oktober 2017,
- Abschluss Ausschreibung und Vergabe: August 2018,
- Ende Ausführung: 04.03.2019
Die unter Pkt. II.3 genannten Zeiten beziehen sich auf die Dauerausstellung "Kraftmaschinen 2".
Größe der Ausstellung:
- ca. 523 qm.
Voraussichtliche Produktionskosten (KGR 300, 400 und 600, DIN 276)
„Kraftmaschinen 1“: 1.136.550,- Euro, einschl. MwSt.
Vorraussichtlicher Planungsbeginn: 2019
Ein Rahmenterminplan zu Realisierungsabschnitt 2 wird noch erstellt.
Dieser wird nochmals gemeinsam mit dem Auftragnehmer abgestimmt.
Größe der Ausstellung:
- ca. 1.291 qm.
Die Ausstellung „Kraftmaschinen Teil1 und Teil 2“ ist größtenteils Teil im EG des Sammlungsbaus untergebracht. Die Fläche umfasst den Querriegel in RA 1 (sog. Motoren- und Turbinenhalle, 523 m2) sowie den östlichen Zwischenbau (sog. Kraftmaschinenhalle, 1000 m2) und einen Teil des Zwischengeschosses UG (derzeit Ausstellung „Umwelt“, 291 m2).
Der hintere Bereich (sog. Motoren- und Turbinenhalle) wird durch den Durchgang zwischen Schifffahrt und Flugzeughalle untergliedert, der dem Besucher zur Orientierung dienen soll.
Wegen der zentralen Lage der Ausstellung als Durchgang zwischen Produktion (heute Ausstellung Werkzeugmaschinen), Kraftmaschinen (Teil 1), Schifffahrt, Luftfahrt, Starkstromtechnik und Wasser- und Brückenbau ist es sinnvoll, die Ausstellung so anzulegen, dass sich sinnvolle Anknüpfungspunkte zu den Nachbarausstellungen ergeben.
Da sich die Ausstellung Kraftmaschinen über zwei verschiedene Realisierungsabschnitte erstreckt ist es wünschenswert, eine sinnvolle Abgrenzung zwischen beiden Ausstellungsteilen zu finden, um den Zusammenhang zwischen beiden Ausstellungen zu wahren.
Die Zielgruppe der Ausstellung ist aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz weit gefächert. Zu großen Teilen wird sich die Ausstellung an ein interessiertes, allgemeines Publikum richten. Vielerorts kann die Ausstellung Oberstufenschülern und Studenten zur Auseinandersetzung mit dem Lernstoff dienen, dem sollte mit geeigneten Vertiefungsebenen begegnet werden.
Die Ausstellung soll barrierefrei gestaltet werden, um allen Besuchern den Zugang zur Ausstellung und deren Inhalten zu ermöglichen.
KM 2 (Kraftmaschinen 2):
Über die Jahrhunderte nahm die Bandbreite an Fluidenergiemaschinen für verschiedenste Anwendungen, Umgebungen und Anforderungen stetig zu. Die Ausstellung öffnet den Fächer verschiedener Maschinentypen und soll entsprechend fachlich gegliedert werden. Hierbei wird nicht angestrebt, möglichst viele Motoren aus der umfangreichen Sammlung zu zeigen, stattdessen soll bei den gezeigten Exponaten der jeweilige besondere Nutzen herausgearbeitet werden (z.B. Lavalturbine als hochtouriger Antrieb für Milchzentrifugen, Fluggasturbine als Antrieb mit hoher Leistungsdichte, Dieselmotor als Motor mit hohem Wirkungsgrad, Pelton-, Francis- und Kaplanturbine als Turbinen für unterschiedliche Gewässer...).
Die Ausstellung wird sich inhaltlich mit einer der technisch wichtigsten Formen der Umwandlung von Energie befassen. Sie soll die zugrundeliegenden Mechanismen und Funktionsweisen von Maschinen und Anlagen aufzeigen und den Besucher in die Lage versetzen, sich kompetent über Maschinen und Prozesse zur Energieumwandlung zu informieren. Vor dem Hintergrund der schon seit langem in der Öffentlichkeit geführten Diskussion zu Energiethemen (aktuelle Stichworte „Klimawandel“, „Energiewende“) soll der Besucher in die Lage versetzt werden, an der Diskussion teilnehmen zu können.
Der Bereich Kraftmaschinen 2 gliedert sich nach den zugrundeliegenden Prozessen und Arbeitsmedien in fünf Teile:
— Heißluftmotoren (Stirling-, Ericsonmotor)
— Verbrennungskraftmaschinen (Otto-und Dieselmotoren, Gasturbinen)
— Wasserturbinen
— Windturbinen
— Wellenturbinen und Wellenkraftwerke
KM 1 (Kraftmaschinen 1):
Der im zweiten Realisierungsabschnitt gelegene Teil der Ausstellung Kraftmaschinen 1 gliedert sich grob in sechs Themengebiete: Im Auftakt werden historische Windkraftmaschinen (Windmühlen), Wasserkraftmaschinen (Wasserräder und Wassersäulenmaschinen) und Muskelkraftmaschinen gezeigt, anschließend die bedeutende Sammlung historischer Dampfmaschinen, gefolgt von modernen Dampfkraftanlagen (Dampfturbinen und Dampfmotoren). Im Untergeschoss werden im sechsten Themengebiet Energiesysteme dargestellt und damit die inhaltliche Klammer zwischen den Ausstellungsteilen im ersten und zweiten Realisierungsabschnitt geschaffen.
Der Bereich Kraftmaschinen I wird in sechs Themengebiete unterteilt:
— Muskelkraftmaschinen
— Historische Wasserkraftmaschinen (Wasserräder, Wassersäulenmaschinen)
— Historische Windkraftmaschinen (Windmühlen)
— Historische Dampfmaschinen
— Moderne Dampfkraftanlagen (Dampfturbinen und Dampfmotoren)
— Aspekte von Energiesystemen (z.B. Dampferzeugung, Abwärmenutzung, Prozesse)
Zur unterstützenden Erklärung der Inhalte, sollen in beiden Abschnitten, „Hands-On“ und verschiedene Medien zum Einsatz kommen, teilweise sind die Exponate selbst vorführbar. Zu jeder Objektgruppe soll es ein (oder auch mehrere) Leitexponate geben, die jedoch nicht als bloße „Ikonen“ präsentiert werden sollen, sondern in ihrem jeweiligen technischen und historischen Kontext gezeigt werden sollen.
Die Entwurfsplanung beinhaltet die Entwicklung eines gestalterischen Konzeptes, welches auf der Grundlage des durch die Kuratoren erstellten Ausstellungskonzeptes und deren Objektrecherchen zu erstellen ist. Es wird eine verschränkte Entwicklung im Dialog vor Ort erwartet, da es Teil des Grundverständnisses des Kuratorenteams ist, dass Inhalte und gestalterische Umsetzung nicht getrennt aufzufassen sind, sondern sich gegenseitig durchdringen. Von daher wird eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Ausstellungsteam sowie weiteren Fachbeteiligten vorausgesetzt.
Folgende Leistungen sind seitens des Auftragnehmers im Auftragsfall zu erbringen:
Leistungen der Objektplanung Innenräume gem. § 34 HOAI, Leistungen der Lichtgestaltung (szenografisch), inkl. szenisches Einleuchten, Leistungen der Grafik, Leistungen des Produktdesigns und der Integration von Demonstrationen und Medien, Leistungen der Vitrineneinrichtung.
Die detaillierte Aufgabenbeschreibung erhalten die ausgewählten Bieter des Verhandlungsverfahrens mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-03-16 Auftragsbekanntmachung
2015-09-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2020-02-04 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2015-03-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Leistungen der Objektplanung Innenräume gem. § 34 HOAI - Leistungsphasen 1-9, Leistungen der Lichtgestaltung (szenografisch) inkl. szenisches Einleuchten - analog HOAI - Leistungsphasen 1-3, Leistungen der Grafik - analog HOAI-Leistungsphasen 1-8, Leistungen des Produktdesigns (entspricht nicht der Entwicklung und Gestaltung von Demonstrationen, sondern lediglich deren optische Anpassung an die Ausstellung) und der Integration von Demonstrationen und Medien - anlaog HOAI-Leistungsphasen 1-5, Leistungen der Vitrineneinrichtung (besondere Leistung) für die Ausstellungsgestaltung der Dauerausstellungen „Kraftmaschinen 1& 2“.Umfang der Ausstellungsgestaltung ist die Konzeption, Planung und Gestaltung der Ausstellung auf Basis des vom Deutschen Museum erarbeiteten inhaltlichen Konzeptes. Die Bereiche der Ausstellung sollen in einem ganzheitlichen Konzept dargestellt werden.Die Gestaltung der Dauerausstellung ist eine Maßnahme im denkmalgeschützten Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums. In der Planung und für die Ausführung ist zu berücksichtigen, dass der Museumsbetrieb außerhalb des Ausstellungsbereiches aufrechterhalten werden muss und die dafür erforderlichen Sicherungsvorkehrungen vorzusehen sind.Der oben beschriebene Umfang bezieht sich jeweils auf die Dauerausstellung „Kraftmaschinen 1“ und „Kraftmaschinen 2“.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Museum, vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Heckl
Postanschrift: Museumsinsel 1
Postleitzahl: 80538
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.deutsches-museum.de 🌏
E-Mail: vergabe-ag@deutsches-museum.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-16 📅
Einreichungsfrist: 2015-04-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 057-099902
ABl. S-Ausgabe: 57
Zusätzliche Informationen
Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse beim Deutschen Museum per E-Mail anzuzeigen (vergabe-ag@deutsches-museum.de) sowie (kostenfrei) den Bewerbungsbogen (s. Ziffer III.2.1) anzufordern. Im Zuge der Interessensbekundung bzw. Anforderung des Bewerbungsbogens wird der Interessent gebeten, eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die gesamte Korrespondenz im Vergabeverfahren (z. B. Mitteilungen der Vergabestelle zu Änderungen oder Ergänzungen des Verfahrens oder seiner Bestimmungen sowie Antworten auf Bieterfragen) abgewickelt wird. Der Bewerbungsbogen ist zwingend zu verwenden. Bieterfragen und Auskunftsersuchen können bis zu dem in Ziffer IV.3.3) genannten Zeitpunkt an das Deutsche Museum per E-Mail (vergabe-ag@deutsches-museum.de) gerichtet werden. Die Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen mit Anlagen) müssen zum genannten Schlusstermin, in einem verschlossenen Umschlag mit beiliegendem Aufkleber mit der sichtbaren Kennzeichnung "Teilnahmeantrag zum VOF-Verfahren Ausstellungsgestaltung Dauerausstellungen Kraftmaschinen 1 & 2", beim Deutschen Museum vorliegen. Die Bewerbungsunterlagen sind termingerecht entweder auf dem Postweg oder persönlich, in einem verschlossenen Umschlag beim Deutschen Museum, Zentralabteilung des Deutschen Museums, Bereich Ausstellungsgestaltung, zu Hd. Frau Widmann, Museumsinsel 1, 80538 München einzureichen. Nach 18.00 Uhr können Unterlagen auch persönlich an der Hauptpforte des Bibliotheksgebäudes abgegeben werden. Für den rechtzeitigen Eingang sind die Bewerber verantwortlich. Nichtrechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können - soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt - von der Vergabestelle nachgefordert werden, wenn deren Fehlen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen würde oder sie zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers erforderlich sind. Dies gilt auch für solche Nachweise, Angaben oder Erklärungen, die nicht schon mit dem Teilnahmeantrag, sondern erst mit dem Angebot oder auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind. Eine Nachforderung kann insbesondere unterbleiben, wenn sich aus den vorliegenden Nachweisen, Angaben oder Erklärungen die Unzuverlässigkeit oder eine unzureichende Eignung des Bewerbers/Bieters ergibt. Eine Nachforderung kann weiterhin auch unterbleiben, wenn der Bewerber/Bieter nach den mitgeteilten Auswahlkriterien offensichtlich keine Chance auf den Erhalt des Zuschlags hat. Nachgeforderte Nachweise, Angaben oder Erklärungen sind binnen der in der Nachforderung bestimmten Frist (i.d.R. sechs Kalendertage) vollständig nachzureichen. Aus Gleichbehandlungsgründen werden die Eignungsmerkmale aus nachgereichten Nachweisen, Angaben oder Erklärungen bei der der Auswahlentscheidung (s. Ziffer IV.1.2) nicht positiv (verbessernd) berücksichtigt. Die Auswahlentscheidung wird auf der Grundlage der bereits aus dem Teilnahmeantrag erkennbaren Eignungsmerkmale getroffen. Lediglich soweit die Anwendung eines Auswahlkriteriums von mehreren Nachweisen, Angaben oder Erklärungen abhängig ist, bleiben die bereits aus dem Teilnahmeantrag erkennbaren Eignungsmerkmale in der Auswahlentscheidung erhalten, wenn deren Wertbarkeit durch die nachgereichten Nachweise, Angaben oder Erklärungen nachgewiesen wird. Im Falle einer Mehrfachbeteiligung wird von allen betroffenen Unternehmen spätestens mit dem Angebot der Nachweis über die Gewährleistung und Sicherung des Geheimwettbewerbs zu führen sein. Betroffen sind Unternehmen, die sich als Mitglied einer oder mehrerer Bietergemeinschaft(en) und/oder Einzelbieter an dem Vergabeverfahren parallel beteiligen. Betroffen sind auch solche Bieter, die denselben Nachunternehmer wie ein anderer Bieter unterbeauftragen möchten oder die entweder selbst Nachunternehmer eines anderen Bieters sind oder einen anderen Bieter als Nachunternehmer unterbeauftragen möchten. Betroffen sind auch konzernverbundene oder sonst eng verknüpfte Unternehmen (z.B. bei Identität der handelnden oder leitenden Personen), die sich parallel an dem Vergabeverfahren beteiligen. Für den Fall, dass ein Bewerber/Bieter einen Teil des Auftrags als Unterauftrag an einen Nachunternehmer zu vergeben beabsichtigt, werden hierzu Angaben und Erklärungen erst im Angebot verlangt, soweit nicht der Bewerber/Bieter sich zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten (Fähigkeiten und/oder Mittel) des Nachunternehmers berufen will; dann gilt Ziffer III.2.1). Im Übrigen hat der Bewerber/Bieter im Angebot den Teil des Auftrages, den er unterbeauftragen möchte, zu benennen und mit dem Angebot eine von dem Nachunternehmer unterzeichnete Verpflichtungserklärung im Original (kein Fax, keine Farb-/Kopie) einzureichen, in der sich der Nachunternehmer gegenüber dem Auftraggeber dazu verpflichtet, im Auftragsfall die für ihn vorgesehenen Teilleistungen auszuführen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die in Ziffern III.1.1), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Nachunternehmer vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber/Bieter eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, von den Bietern während des Vergabeverfahrens weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern, insbesondere: beglaubigte Auszüge aus dem Handels-, Berufs-, Bundeszentral-, Gewerbe-, Korruptions- oder sonstigen Registern; Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger oder vergleichbarer Einrichtungen; Jahresabschlüsse, Bilanzen und/oder Gewinn- und Verlustrechnungen ggf. mit Testat oder Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters; Bankauskünfte; Bestätigungsschreiben der Auftraggeber über die vertragsgemäße Ausführung der benannten Referenzleistungen; Qualifikationsnachweise für die benannten und/oder verantwortlichen Personen; eine Aufstellung über die technischen Ressourcen (Geräteliste) sowie Originale oder Beglaubigungen der in Kopie vorgelegten Unterlagen und Nachweise. Bieter aus anderen EU-Mitgliedsstaaten können, wenn sie über einen geforderten Nachweis nicht verfügen, gleichwertige Nachweise aus ihrem Heimatstaat vorlegen. Amtliche Nachweise (Bescheinigungen, Beglaubigungen, Zeugnisse) gelten nur dann als gleichwertig, wenn sie von der in diesem Staat zuständigen Stelle unter Einhaltung der dafür einschlägigen Vorschriften ausgestellt wurden und den Anforderungen gegebenenfalls bestehender und einschlägiger zwischen- oder überstaatlicher Regelungen, Vereinbarungen und Richtlinien zur gegenseitigen Anerkennung entsprechen. Das Angebot ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache abzugeben. Anderssprachigen Erklärungen und Nachweisen ist eine beglaubigte deutsche Übersetzung von einem vereidigten oder öffentlich bestellten Übersetzer beizufügen. Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Auswahlverfahrens von den zur Verhandlung geladenen Bewerbern einen Lösungsvorschlag nach § 20 Abs. 2 VOF erarbeiten zu lassen. Die Aufgabenbeschreibung wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Erarbeitung der Lösungsvorschläge wird gemäß § 20 Abs. 3 VOF vergütet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dauerausstellung „Kraftmaschinen 1 & 2“
Das 1903 gegründete Deutsche Museum ist mit ca. 73.000 qm Ausstellungsfläche das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Mit jährlich rund 1,3 Millionen nationalen und internationalen Besucher/innen ist es das meistbesuchte Museum Deutschlands.
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Als wissenschaftliche Institution gesamtstaatlicher Bedeutung beherbergt es eine Sammlung von über 107.000 Objekten in über 50 Fachgebieten.
Die Dauerausstellungen präsentieren ein breites thematisches Spektrum in Geschichte, Gegenwart und Zukunft. In seinen Sonderausstellungen beschäftigt sich das Deutsche Museum mit aktuellen Themen an der Schnittstelle von Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaft und bietet ein Forum zur Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und ihren Folgen, Potenzialen und Risiken.
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Im Rahmen eines umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsprogramms für das Deutsche Museum für den Zeitraum 2012 bis 2025 wird das Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums während des laufenden Museumsbetriebs in mehreren Realisierungsabschnitten ertüchtigt und saniert. Hierzu werden auch die Ausstellungen in den jeweiligen Realisierungsabschnitten geräumt und anschließend neu gestaltet. Die Dauerausstellung „Kraftmaschinen" soll im Rahmen des umfassenden Modernisierungs- und Sanierungsprogramms realisiert werden.
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Die Sammlung und Dauerausstellung „Kraftmaschinen (Teil 1 und 2)“ gehört zu den ältesten Ausstellungen im Deutschen Museum. Seit jeher umfasst die Ausstellung jedoch nicht nur die Kraftmaschinen im engeren Sinn, sondern hat sich stets mit der Energieumwandlung in Fluidenergiemaschinen allgemein, der Energiezufuhr an das Fluid und letztlich auch mit der Herkunft von Energie und Systemaspekten befasst.
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Der erste Ausstellungsteil „Kraftmaschinen 2“ soll im Rahmen des umfassenden Modernisierungs- und Sanierungsprogramms im Realisierungsabschnitt 1 umgesetzt werden. Der zweite Abschnitt der Dauerausstellung Kraftmaschinen 1 wird im folgenden Realisierungsabschnitt (RA 2) geplant und realisiert werden.
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Voraussichtliche Produktionskosten (KGR 300, 400 und 600, DIN 276)
„Kraftmaschinen 2“: 540.000,- Euro, einschl. MwSt.
Voraussichtliche Planungs- und Ausführungszeit:
- Planungsbeginn: August 2015,
- Abschluss Vorentwurfsplanung: Dezember 2015,
- Abschluss Entwurfsplanung: Juni 2016,
- Abschluss Ausführungsplanung: Oktober 2017,
- Abschluss Ausschreibung und Vergabe: August 2018,
- Ende Ausführung: 04.03.2019
Die unter Pkt. II.3 genannten Zeiten beziehen sich auf die Dauerausstellung "Kraftmaschinen 2".
Größe der Ausstellung:
- ca. 523 qm.
„Kraftmaschinen 1“: 1.136.550,- Euro, einschl. MwSt.
Vorraussichtlicher Planungsbeginn: 2019
Ein Rahmenterminplan zu Realisierungsabschnitt 2 wird noch erstellt.
Dieser wird nochmals gemeinsam mit dem Auftragnehmer abgestimmt.
- ca. 1.291 qm.
Die Ausstellung „Kraftmaschinen Teil1 und Teil 2“ ist größtenteils Teil im EG des Sammlungsbaus untergebracht. Die Fläche umfasst den Querriegel in RA 1 (sog. Motoren- und Turbinenhalle, 523 m2) sowie den östlichen Zwischenbau (sog. Kraftmaschinenhalle, 1000 m2) und einen Teil des Zwischengeschosses UG (derzeit Ausstellung „Umwelt“, 291 m2).
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Der hintere Bereich (sog. Motoren- und Turbinenhalle) wird durch den Durchgang zwischen Schifffahrt und Flugzeughalle untergliedert, der dem Besucher zur Orientierung dienen soll.
Wegen der zentralen Lage der Ausstellung als Durchgang zwischen Produktion (heute Ausstellung Werkzeugmaschinen), Kraftmaschinen (Teil 1), Schifffahrt, Luftfahrt, Starkstromtechnik und Wasser- und Brückenbau ist es sinnvoll, die Ausstellung so anzulegen, dass sich sinnvolle Anknüpfungspunkte zu den Nachbarausstellungen ergeben.
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Da sich die Ausstellung Kraftmaschinen über zwei verschiedene Realisierungsabschnitte erstreckt ist es wünschenswert, eine sinnvolle Abgrenzung zwischen beiden Ausstellungsteilen zu finden, um den Zusammenhang zwischen beiden Ausstellungen zu wahren.
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Die Zielgruppe der Ausstellung ist aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz weit gefächert. Zu großen Teilen wird sich die Ausstellung an ein interessiertes, allgemeines Publikum richten. Vielerorts kann die Ausstellung Oberstufenschülern und Studenten zur Auseinandersetzung mit dem Lernstoff dienen, dem sollte mit geeigneten Vertiefungsebenen begegnet werden.
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Die Ausstellung soll barrierefrei gestaltet werden, um allen Besuchern den Zugang zur Ausstellung und deren Inhalten zu ermöglichen.
KM 2 (Kraftmaschinen 2):
Über die Jahrhunderte nahm die Bandbreite an Fluidenergiemaschinen für verschiedenste Anwendungen, Umgebungen und Anforderungen stetig zu. Die Ausstellung öffnet den Fächer verschiedener Maschinentypen und soll entsprechend fachlich gegliedert werden. Hierbei wird nicht angestrebt, möglichst viele Motoren aus der umfangreichen Sammlung zu zeigen, stattdessen soll bei den gezeigten Exponaten der jeweilige besondere Nutzen herausgearbeitet werden (z.B. Lavalturbine als hochtouriger Antrieb für Milchzentrifugen, Fluggasturbine als Antrieb mit hoher Leistungsdichte, Dieselmotor als Motor mit hohem Wirkungsgrad, Pelton-, Francis- und Kaplanturbine als Turbinen für unterschiedliche Gewässer...).
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Die Ausstellung wird sich inhaltlich mit einer der technisch wichtigsten Formen der Umwandlung von Energie befassen. Sie soll die zugrundeliegenden Mechanismen und Funktionsweisen von Maschinen und Anlagen aufzeigen und den Besucher in die Lage versetzen, sich kompetent über Maschinen und Prozesse zur Energieumwandlung zu informieren. Vor dem Hintergrund der schon seit langem in der Öffentlichkeit geführten Diskussion zu Energiethemen (aktuelle Stichworte „Klimawandel“, „Energiewende“) soll der Besucher in die Lage versetzt werden, an der Diskussion teilnehmen zu können.
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Der Bereich Kraftmaschinen 2 gliedert sich nach den zugrundeliegenden Prozessen und Arbeitsmedien in fünf Teile:
— Heißluftmotoren (Stirling-, Ericsonmotor)
— Verbrennungskraftmaschinen (Otto-und Dieselmotoren, Gasturbinen)
— Wasserturbinen
— Windturbinen
— Wellenturbinen und Wellenkraftwerke
KM 1 (Kraftmaschinen 1):
Der im zweiten Realisierungsabschnitt gelegene Teil der Ausstellung Kraftmaschinen 1 gliedert sich grob in sechs Themengebiete: Im Auftakt werden historische Windkraftmaschinen (Windmühlen), Wasserkraftmaschinen (Wasserräder und Wassersäulenmaschinen) und Muskelkraftmaschinen gezeigt, anschließend die bedeutende Sammlung historischer Dampfmaschinen, gefolgt von modernen Dampfkraftanlagen (Dampfturbinen und Dampfmotoren). Im Untergeschoss werden im sechsten Themengebiet Energiesysteme dargestellt und damit die inhaltliche Klammer zwischen den Ausstellungsteilen im ersten und zweiten Realisierungsabschnitt geschaffen.
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Der Bereich Kraftmaschinen I wird in sechs Themengebiete unterteilt:
— Muskelkraftmaschinen
— Historische Wasserkraftmaschinen (Wasserräder, Wassersäulenmaschinen)
— Historische Windkraftmaschinen (Windmühlen)
— Historische Dampfmaschinen
— Moderne Dampfkraftanlagen (Dampfturbinen und Dampfmotoren)
— Aspekte von Energiesystemen (z.B. Dampferzeugung, Abwärmenutzung, Prozesse)
Zur unterstützenden Erklärung der Inhalte, sollen in beiden Abschnitten, „Hands-On“ und verschiedene Medien zum Einsatz kommen, teilweise sind die Exponate selbst vorführbar. Zu jeder Objektgruppe soll es ein (oder auch mehrere) Leitexponate geben, die jedoch nicht als bloße „Ikonen“ präsentiert werden sollen, sondern in ihrem jeweiligen technischen und historischen Kontext gezeigt werden sollen.
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Die Entwurfsplanung beinhaltet die Entwicklung eines gestalterischen Konzeptes, welches auf der Grundlage des durch die Kuratoren erstellten Ausstellungskonzeptes und deren Objektrecherchen zu erstellen ist. Es wird eine verschränkte Entwicklung im Dialog vor Ort erwartet, da es Teil des Grundverständnisses des Kuratorenteams ist, dass Inhalte und gestalterische Umsetzung nicht getrennt aufzufassen sind, sondern sich gegenseitig durchdringen. Von daher wird eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Ausstellungsteam sowie weiteren Fachbeteiligten vorausgesetzt.
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Folgende Leistungen sind seitens des Auftragnehmers im Auftragsfall zu erbringen:
Leistungen der Objektplanung Innenräume gem. § 34 HOAI, Leistungen der Lichtgestaltung (szenografisch), inkl. szenisches Einleuchten, Leistungen der Grafik, Leistungen des Produktdesigns und der Integration von Demonstrationen und Medien, Leistungen der Vitrineneinrichtung.
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Die detaillierte Aufgabenbeschreibung erhalten die ausgewählten Bieter des Verhandlungsverfahrens mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Menge oder Umfang:
Leistungen der Objektplanung Innenräume gem. § 34 HOAI - Leistungsphasen 1-9, Leistungen der Lichtgestaltung (szenografisch) inkl. szenisches Einleuchten - analog HOAI - Leistungsphasen 1-3, Leistungen der Grafik - analog HOAI-Leistungsphasen 1-8, Leistungen des Produktdesigns (entspricht nicht der Entwicklung und Gestaltung von Demonstrationen, sondern lediglich deren optische Anpassung an die Ausstellung) und der Integration von Demonstrationen und Medien - anlaog HOAI-Leistungsphasen 1-5, Leistungen der Vitrineneinrichtung (besondere Leistung) für die Ausstellungsgestaltung der Dauerausstellungen „Kraftmaschinen 1& 2“.
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Umfang der Ausstellungsgestaltung ist die Konzeption, Planung und Gestaltung der Ausstellung auf Basis des vom Deutschen Museum erarbeiteten inhaltlichen Konzeptes. Die Bereiche der Ausstellung sollen in einem ganzheitlichen Konzept dargestellt werden.
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Die Gestaltung der Dauerausstellung ist eine Maßnahme im denkmalgeschützten Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums. In der Planung und für die Ausführung ist zu berücksichtigen, dass der Museumsbetrieb außerhalb des Ausstellungsbereiches aufrechterhalten werden muss und die dafür erforderlichen Sicherungsvorkehrungen vorzusehen sind.
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Der oben beschriebene Umfang bezieht sich jeweils auf die Dauerausstellung „Kraftmaschinen 1“ und „Kraftmaschinen 2“.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftrag zur Ausstellungsgestaltung wird vom Auftraggeber nur für die Leistungsphasen 1 und 2 der Dauerausstellung "Kraftmaschinen 2" erteilt. Optional ist beabsichtigt 2019 in Realisierungsabschnitt 2, die Ausstellungsgestaltung der Dauerausstellung "Kraftmaschinen 1" zu erteilen.
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Im Falle der Beauftragung der Ausstellungsgestaltung der Dauerausstellung "Kraftmaschinen 2" besteht kein Anspruch auf die Beauftragung auch der anderen Dauerausstellung.
Die Beauftragung wird in jedem Fall zunächst nur die Leistungen der Objektplanung Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) umfassen. Die Beauftragung weiterer Leistungen kann optional nach Leistungsphasen und nach weiteren Leistungsbereichen (Leistungen der Lichtgestaltung (szenografisch), Leistungen der Grafik, Leistungen des Produktdesigns und der Integration von Demonstrationen und Medien, Leistungen der Vitrineneinrichtung) erfolgen. Ein Anspruch auf die Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht.
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Mit der Einreichung eines Teilnahmeantrages erkennen die Bewerber diese Bedingungen/Optionen an.
Referenznummer: 15.023.01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerber haben als Teilnahmeantrag einen Bewerbungsbogen auszufüllen und einzureichen. Der Bewerbungsbogen kann beim Deutschen Museum per E-Mail unter vergabe-ag@deutsches-museum.de angefordert werden und muss zwingend verwendet werden.
1) Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift),
2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen,
3) Angaben zur beruflichen Befähigung der Büroinhaber/Geschäftsführer (§ 5 Abs. 5 a VOF),
4) Erklärung über rechtliche und wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF) und zu Abhängigkeiten von Ausführungs- oder Lieferinteressen (§ 2 Abs. 3 VOF),
5) Erklärung über die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF) und/oder die Berufung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (§ 5 Abs. 6 VOF).
Ein Teilnahmeantrag, der keine ordnungsmäßige und eindeutige Bezeichnung des Bewerbers enthält (s. Bewerbungsbogen) und/oder nicht im Original unterzeichnet und eingereicht wurde (z.B. per E-Mail, per Fax oder als Farb-/Kopie), gilt als nicht abgegeben; eine Nachforderung ist für diesen Fall ausgeschlossen.
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Im Weiteren sind zugleich mit dem Bewerbungsbogen (als Anlage) von den Bewerbern vorzulegen:
1) ein aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister (Kopie genügt), der den zum Zeitpunkt der Abgabe aktuellen Stand wiedergibt und nicht älter als 6 Monate ist, oder für den Fall, dass eine Eintragung im Handels- oder Berufsregister entfällt, eine Darstellung zur Gründung, zur Rechtsform, zu den Inhabern und zum bisherigen Bestehen des Unternehmens des Bewerbers,
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2) Beschreibung der Geschäftsfelder und des Leistungsspektrums des Unternehmens (max. 1 Seite DIN A4),
3) Beschreibung der Struktur und Organisationsform des Unternehmens (max. 1 Seite DIN A4),
4) falls zutreffend: nähere Angaben zu gegebenenfalls vorliegenden Ausschlussgründen (§ 4 Abs. 6 oder 9 VOF),
5) falls zutreffend: Erklärung zu Verknüpfungen oder Abhängigkeiten (§ 4 Abs. 2 und § 2 Abs. 3 VOF),
6) falls zutreffend: Erklärung zur Zusammenarbeit (§ 5 Abs. 6 VOF).
Im Falle der Bewerbung einer Bewerber/Bietergemeinschaft sind die vorbenannten Eignungsnachweise jeweils von jedem einzelnen und für jedes einzelne Mitglied vorzulegen; dies gilt insbesondere für den Bewerbungsbogen.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten (Fähigkeiten und/oder Mittel) eines anderen Unternehmens (Drittunternehmen) berufen will, ist zugleich mit dem Teilnahmeantrag eine von dem Drittunternehmen unterzeichnete Verpflichtungserklärung im Original (kein Fax, keine Farb-/Kopie) einzureichen, in der sich das Drittunternehmen gegenüber dem Auftraggeber dazu verpflichtet, dem Bewerber im Auftragsfall diese Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren sind zugleich mit dem Teilnahmeantrag die vorbenannten Eignungsnachweise auch für dieses Drittunternehmen vorzulegen. Es wird darauf hingewiesen, dass jedes Unternehmen, welches mit dem Bewerber personenverschieden ist, als Drittunternehmen gilt; hierzu zählen auch konzernverbundene Unternehmen und Mutter-/Tochtergesellschaften sowie Nachunternehmer, auf die sich der Bewerber zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung berufen will (zu sonstigen Nachunternehmern s. u. Ziffer VI.3).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
In bzw. mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziffer III.2.1) sind u. a. folgende weiteren Angaben bzw. Erklärungen zu machen:
1) Gesamtjahresumsatz sowie Jahresumsatz mit Planungsleistungen im Bereich der Ausstellungsgestaltung von Museums-, Kunst- oder Technikausstellungen unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 5 Abs. 4 c VOF),
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2) Tabellarische Liste der wesentlichen in den letzten 3 Kalenderjahren erbrachten Leistungen mit Angabe der Baukosten, des Auftragwertes, der Leistungszeit und Benennung des Auftraggebers (§ 5 Abs. 5 b VOF),
3) Personelle Ausstattung des Bewerbers (Mitarbeiterzahl) in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren gegliedert nach Berufsgruppen (§ 5 Abs. 5 d VOF),
4) Technische Büroausstattung des Bewerbers (§ 5 Abs. 5 e VOF),
Es ist keine Eignungsanforderung, dass der Bewerber bereits seit 3 Jahren bestanden und am Markt tätig gewesen ist; "Newcomer” sind zugelassen. Soweit Angaben aus den vergangenen Jahren gefordert sind, haben Newcomer diese Angaben entsprechend ihrem Gründungsdatum oder dem Datum ihrer Tätigkeitsaufnahme zumachen.
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Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem einzelnen Mitglied einzureichen, wobei darin die für das Mitglied jeweils zutreffenden Angaben und Erklärungen zu machen sind. Die Bewerbungsbögen aller Mitglieder werden sodann bei der Prüfung und Wertung des Teilnahmeantrages der Gemeinschaft durch die Vergabestelle kumulativ berücksichtigt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
In bzw. mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziffer III.2.1) sind u. a. folgende weiteren Angaben bzw. Erklärungen zumachen:
1) Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals, der jeweiligen Qualifikation und Befähigung sowie der Entscheidungsbefugnis (§ 5 Abs. 5 c VOF). Vorlage eines Nachweises, dass von dem für die Leistungserbringung vorgesehenem Personal eine Person die berufliche Qualifikation als Architekt oder Innenarchitekt aufweist. Im Weiteren sind zugleich mit dem Bewerbungsbogen die Nachweise zum beruflichen Werdegang und zur fachlichen Qualifikation und zu den persönlichen Referenzen des für das Projekt vorgesehenen Personals vorzulegen.
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2) Überzeugende und nachvollziehbare Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems des Bewerbers, wonach eine ordnungs- und vertragsgemäße Auftragsausführung zu erwarten ist. Benennung von durchgeführten Fortbildungen des Bewerbers zur Sicherstellung der Qualität (§ 5 Abs 5 f VOF). Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Beschreibung für die Gemeinschaft insgesamt vorzunehmen unter jeweils gesonderter Darstellung der Qualitätssicherungsmaßnahmen der einzelnen Mitglieder und deren Zusammenwirken im Falle der Auftragserteilung.
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3) Angabe (im Beiblatt zum Bewerbungsbogen) und Beschreibung (in einer selbsterstellten Anlage) von maximal 3 ausgewählten Referenzen des Bewerbers über abgeschlossene Bauvorhaben aus den vergangenen 10 Jahren (Abschluss der Bauleistungen nicht vor dem 1.4.2005 und nicht nach dem 31.03.2015), bei denen der Bewerber Leistungen erbracht hat, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbare Referenzleistung gelten Planungsleistungen der Objektplanung Innenräume der Leistungsphasen 3 bis 8 für Museums-, Kunst- oder Technikausstellungen von gewisser Dauer und mitvergleichbarer Größe (ab 200 m
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Als Referenzleistungen gelten die bisher vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen. Anerkannt werden auch die Referenzleistungen von Rechtsvorgängern oder Drittunternehmen sowie persönliche Referenzen des Büroinhabers oder Projektleiters, wenn der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag nachweist, dass ihm die maßgeblichen Mittel (z.B. Personal und technische Ausstattung) und das wesentliche Know-How (Wissen und Erfahrung) aus diesen Referenzen tatsächlich zur Verfügung stehen. Für diesen Nachweis ist darzustellen, wie der Bewerber die Mittel und das Know-How bei der Auftragsausführung einsetzen kann und einzusetzen plant.
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Die Referenzleistungen sind anhand der Angaben im Beiblatt zum Bewerbungsbogen (Referenz 1 bis 3) und mittels einer selbst erstellten Beschreibung als Anlage zum Bewerbungsbogen übersichtlich und prüfbar darzustellen. Aus den Referenzangaben müssen folgende Informationen hervorgehen:
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— Bezeichnung und Ort des Referenzprojektes,
— Name und Anschrift des Auftraggebers,
— Ansprechpartner mit aktueller Telefonnummer,
— Projektumfang (Baukosten),
— Planungs- und Bauzeit,
— aussagekräftiges Bild- und Textmaterial zum Bauvorhaben,
— aussagekräftige Beschreibung der Entwicklung und Planung von Medienstationen und/oder Demonstrationen,
— Beschreibung der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen (Aufgabenbeschreibung), woraus ersichtlich wird, ob und welche Planungsleistungen in welchen Leistungsphasen und in welchen Leistungsbereichen (z. B. Objektplanung Innenräume, Szenografie, Lichtplanung, Grafik, Produktdesign u. Gestaltung und Entwicklung von Demonstrationen und Medienelementen) erbracht wurden,
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— Angaben zum eingesetzten Personal (inkl. freie Mitarbeiter),
— Besonderheiten und Schwierigkeiten der Projektdurchführung (z.B. laufender Betrieb, schwierige Rahmenbedingungen, Auszeichnungen).
Zugleich ist dem Teilnahmeantrag für jede benannte Referenz eine Bestätigung des Auftraggebers (Kopie genügt) beizufügen, in der Aussagen des Auftraggebers zur Termin- und Kosteneinhaltung des Bewerbers und zur Qualität der Leistung des Bewerbers enthalten sind.
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4) Verpflichtungserklärung des Bewerbers zum Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall. Im Bewerbungsbogen ist die Abrufzeit anzugeben, innerhalb derer der Bewerber seine persönliche Präsenz und Verfügbarkeit vor Ort gewährleisten kann und durch welche Maßnahmen die örtliche Präsenz gewährleistet wird.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Seitens des Auftraggebers ist eine BauRisk-All in One-Versicherung (Kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung) für alle Auftragnehmer, d. h. alle Architekten, Ingenieure, Gutachter, Sonderfachleute, Sicherheitskoordinatoren, Projektmanager (Projektsteuerer, -controller, -entwickler, -developer) etc., nach deutschem Recht abgeschlossen.
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Die Versicherungssumme in der Planungs-Haftpflicht-Versicherung beträgt 10.000.000 EUR pauschal für Personen und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden), zweifach maximiert während der Gesamtlaufzeit des Bauprojektes.
Der Selbstbehalt beträgt 5.000 EUR je Versicherungsfall. Bei Personenschäden wird kein Selbstbehalt in Abzug gebracht.
In diesem Zusammenhang wurde eine Beteiligung der Dienstleistungserbringer in Höhe von 5,95 ‰ ihrer jeweiligen Brutto-Honorarsumme errechnet.
Diesbezüglich wird die Erklärung des Bewerbers zur Bereitschaft an der finanziellen Beteiligung bzgl. des Abschlusses der BauRisk-All in One-Versicherung im Auftragsfall verlangt.
Zusätzlich ist seitens des Bewerbers für den Bereich der Ausstellungen, der nicht in der BauRisk-All in One-Versicherung beinhaltet ist, der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung zu führen. Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung für für Personen- und Sachschäden: 3.000.000 EUR, für Vermögensschäden: 3.000.000 EUR bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
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Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall sollte bereits mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden, ist jedoch spätestens vor Zuschlagserteilung zu erbringen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn sich alle Mitglieder zu einer gesamtschuldnerischen Haftung für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung verpflichten und ein federführendes Mitglied benennen, welches die Gemeinschaft als bevollmächtigter Vertreter während des Vergabeverfahrens und während der Auftragsausführung rechtsverbindlich vertritt und Erklärungen für und gegen die Gemeinschaft abgeben und entgegen nehmen sowie Zahlungen annehmen kann.
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Mit dem Teilnahmeantrag haben Bewerber-/Bietergemeinschaften eine entsprechende Bewerber/Bietergemeinschaftserklärung diesen Inhalts abzugeben. Die Erklärung muss von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnet sein und im Original (kein Fax, keine Farb-/Kopie) vorgelegt werden. Der Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft gilt als nicht abgegeben, wenn die Erklärung keine ordnungsmäßige und eindeutige Bezeichnung aller Mitglieder enthält oder nicht von allen Mitgliedern im Original unterzeichnet wurde; eine Nachforderung ist für diesen Fall ausgeschlossen.
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Bewerber-/Bietergemeinschaften haben darüber hinaus die von den Bewerbern/Bietern geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen einzureichen; s. Ziffern III.1.1), III.2.1), III.2.2), III.2.3) und VI.3) und die dortigen Hinweise für Bewerber-/Bietergemeinschaften. Insbesondere sind der Bewerbungsbogen und die in Ziffer III.2.1) genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen von jedem einzelnen Mitglied einzureichen. Im Falle eines ordnungsgemäßen Teilnahmeantrags einer Bewerber-/Bietergemeinschaft werden die Eignungsmerkmale der Gemeinschaft bei der Beurteilung der Eignung, bei der Erfüllung der Mindestanforderungen und bei der Auswahlentscheidung kumulativ berücksichtigt.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
A. Büroorganisation: A1. Qualifikation des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals: 10 %, A2. Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistungder Qualität: 6 %, A3. technische Ausstattung: 2 %, A4. bisher erbrachte Leistungen in vergleichbare Größe: 7 %. B. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: B1. Gesamtjahresumsatz des Bewerbers: 4 % B2. Jahresumsatz des Bewerbers mit Planungsleistungen im Bereich der Ausstellungsgestaltung: 4 % B3. Anzahl der Beschäftigten: 2 %. C. Referenzen: Die maximal 3 ausgewählten Referenzprojekte des Bewerbers werden zu jeweils 20 % und jeweils nach den folgenden Kriterien bewertet: C1. Vergleichbar in Bezug auf die Aufgabe (Art der erbrachten Leistung, Projektumfang/Höhe der Baukosten), C2. Referenzprojekt öffentlicht gefördert / öffentlicher Auftraggeber,C3. Kosten des Referenzprojektes (EUR pro qm Ausstellungsfläche),C4. Projektanspruch, Besonderheit der Ausstellung (z. B. Bauen im laufenden Betrieb, Leistungen der Szenografie, Leistungen der Lichtplanung, Leistungen der Grafik, Mitwirkung beim Produktdesign und der Integration von Demonstrationen und Medien, Auszeichnungen); Der Projektanspruch wird anhand des Konzeptes / der Komplexität / der Präsentation der Zusammenhänge von Exponat / Raum / Medien / Grafik sowie das gestalterische Arbeiten und Inszenieren von Stimmungsbildern bewertet,C5. Termineinhaltung und Kosteneinhaltung, Qualität (anhand Referenzschreiben des Auftraggebers) sowie tatsächlich erbrachter Leistungsumfang (d. h. erbrachte Leistungsphasen bzw. Umsetzungsstand), C6. Mitwirkung des vom Bewerber benannten Projektleiters. Die Nennung von mehr als insgesamt maximal 3 Referenzen (z.B. bei Bietergemeinschaften) führt nicht zu einer Besserwertung. Bei derAngabe von mehr als 3 Referenzen werden nur die 3 in der Heftung des Teilnahmeantrages erstgenannten Referenzen gewertet. D. Nachweis der örtlichen Verfügbarkeit/Präsenz: 5 %.Die Vergabestelle wird für die Bewertung der Auswahlkriterien "A. Büroorganisation" und "B. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit" jeweils auftragsbezogene Obergrenzen definieren, die sich an der für die Ausführung des Auftrags erforderlichen und ausreichenden Eignung orientieren. Alle Bewerber die diese Obergrenze nachweisen, erhalten in dem jeweiligen Auswahlkriterium die maximale Punktzahl. Eine Mehreignung durch Überschreiten der Obergrenze wird nicht weiter berücksichtigt. Hierdurch soll kleinen Unternehmen/Büros eine reelle Chance im Verfahren gegeben werden. Im Ergebnis verstärkt sich die Wirkung der Referenzwertung.Die oben beschriebenen Wertungskriterien und -maßstäbe basieren auf einer Bewertungsmatrix, die den an der Teilnahme am Vergabeverfahren interessierten Bewerbern mit den Bewerbungsunterlagen zugesendet wird (s. Ziffer. VI.3.).Die ausgewählten Teilnehmer werden im Anschluss an die Auswertung der Teilnahmeanträge angeschrieben und müssen ihre Teilnahme für die 2. Stufe innerhalb von 5 Tagen schriftlich bestätigen. Die Vergabestelle behält sich vor, Nachrücker für absagende Teilnehmer zu benennen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentralabteilung des Deutschen Museums, Bereich Ausstellungsgestaltung
Frau Widmann (Zimmernr. 1009)

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-08-03 📅
Datum des Endes: 2019-03-04 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 15.023.01
Zusätzliche Informationen
Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse beim Deutschen Museum per E-Mail anzuzeigen (vergabe-ag@deutsches-museum.de) sowie (kostenfrei) den Bewerbungsbogen (s. Ziffer III.2.1) anzufordern. Im Zuge der Interessensbekundung bzw. Anforderung des Bewerbungsbogens wird der Interessent gebeten, eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die gesamte Korrespondenz im Vergabeverfahren (z. B. Mitteilungen der Vergabestelle zu Änderungen oder Ergänzungen des Verfahrens oder seiner Bestimmungen sowie Antworten auf Bieterfragen) abgewickelt wird.
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Der Bewerbungsbogen ist zwingend zu verwenden.
Bieterfragen und Auskunftsersuchen können bis zu dem in Ziffer IV.3.3) genannten Zeitpunkt an das Deutsche Museum per E-Mail (vergabe-ag@deutsches-museum.de) gerichtet werden.
Die Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen mit Anlagen) müssen zum genannten Schlusstermin, in einem verschlossenen Umschlag mit beiliegendem Aufkleber mit der sichtbaren Kennzeichnung "Teilnahmeantrag zum VOF-Verfahren Ausstellungsgestaltung Dauerausstellungen Kraftmaschinen 1 & 2", beim Deutschen Museum vorliegen. Die Bewerbungsunterlagen sind termingerecht entweder auf dem Postweg oder persönlich, in einem verschlossenen Umschlag beim Deutschen Museum, Zentralabteilung des Deutschen Museums, Bereich Ausstellungsgestaltung, zu Hd. Frau Widmann, Museumsinsel 1, 80538 München einzureichen. Nach 18.00 Uhr können Unterlagen auch persönlich an der Hauptpforte des Bibliotheksgebäudes abgegeben werden. Für den rechtzeitigen Eingang sind die Bewerber verantwortlich.
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Nichtrechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können - soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt - von der Vergabestelle nachgefordert werden, wenn deren Fehlen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen würde oder sie zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers erforderlich sind. Dies gilt auch für solche Nachweise, Angaben oder Erklärungen, die nicht schon mit dem Teilnahmeantrag, sondern erst mit dem Angebot oder auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind. Eine Nachforderung kann insbesondere unterbleiben, wenn sich aus den vorliegenden Nachweisen, Angaben oder Erklärungen die Unzuverlässigkeit oder eine unzureichende Eignung des Bewerbers/Bieters ergibt. Eine Nachforderung kann weiterhin auch unterbleiben, wenn der Bewerber/Bieter nach den mitgeteilten Auswahlkriterien offensichtlich keine Chance auf den Erhalt des Zuschlags hat. Nachgeforderte Nachweise, Angaben oder Erklärungen sind binnen der in der Nachforderung bestimmten Frist (i.d.R. sechs Kalendertage) vollständig nachzureichen.
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Aus Gleichbehandlungsgründen werden die Eignungsmerkmale aus nachgereichten Nachweisen, Angaben oder Erklärungen bei der der Auswahlentscheidung (s. Ziffer IV.1.2) nicht positiv (verbessernd) berücksichtigt.
Die Auswahlentscheidung wird auf der Grundlage der bereits aus dem Teilnahmeantrag erkennbaren Eignungsmerkmale getroffen. Lediglich soweit die Anwendung eines Auswahlkriteriums von mehreren Nachweisen, Angaben oder Erklärungen abhängig ist, bleiben die bereits aus dem Teilnahmeantrag erkennbaren Eignungsmerkmale in der Auswahlentscheidung erhalten, wenn deren Wertbarkeit durch die nachgereichten Nachweise, Angaben oder Erklärungen nachgewiesen wird.
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Im Falle einer Mehrfachbeteiligung wird von allen betroffenen Unternehmen spätestens mit dem Angebot der Nachweis über die Gewährleistung und Sicherung des Geheimwettbewerbs zu führen sein. Betroffen sind
Unternehmen, die sich als Mitglied einer oder mehrerer Bietergemeinschaft(en) und/oder Einzelbieter an dem Vergabeverfahren parallel beteiligen. Betroffen sind auch solche Bieter, die denselben Nachunternehmer wie ein anderer Bieter unterbeauftragen möchten oder die entweder selbst Nachunternehmer eines anderen Bieters sind oder einen anderen Bieter als Nachunternehmer unterbeauftragen möchten. Betroffen sind auch konzernverbundene oder sonst eng verknüpfte Unternehmen (z.B. bei Identität der handelnden oder leitenden Personen), die sich parallel an dem Vergabeverfahren beteiligen.
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Für den Fall, dass ein Bewerber/Bieter einen Teil des Auftrags als Unterauftrag an einen Nachunternehmer zu vergeben beabsichtigt, werden hierzu Angaben und Erklärungen erst im Angebot verlangt, soweit nicht der Bewerber/Bieter sich zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten (Fähigkeiten und/oder Mittel) des Nachunternehmers berufen will; dann gilt Ziffer III.2.1).
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Im Übrigen hat der Bewerber/Bieter im Angebot den Teil des Auftrages, den er unterbeauftragen möchte, zu benennen und mit dem Angebot eine von dem Nachunternehmer unterzeichnete Verpflichtungserklärung im Original (kein Fax, keine Farb-/Kopie) einzureichen, in der sich der Nachunternehmer gegenüber dem Auftraggeber dazu verpflichtet, im Auftragsfall die für ihn vorgesehenen Teilleistungen auszuführen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die in Ziffern III.1.1), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Nachunternehmer vorzulegen.
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Die Vergabestelle behält sich vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber/Bieter eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie
Bescheinigungen einzuholen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, von den Bietern während des Vergabeverfahrens weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen,
Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern, insbesondere: beglaubigte Auszüge aus dem Handels-, Berufs-, Bundeszentral-, Gewerbe-, Korruptions- oder sonstigen Registern; Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger oder vergleichbarer Einrichtungen; Jahresabschlüsse, Bilanzen und/oder Gewinn- und Verlustrechnungen ggf. mit Testat oder Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters; Bankauskünfte; Bestätigungsschreiben der Auftraggeber über die vertragsgemäße Ausführung der benannten Referenzleistungen; Qualifikationsnachweise für die benannten und/oder verantwortlichen Personen; eine Aufstellung über die technischen Ressourcen (Geräteliste) sowie Originale oder Beglaubigungen der in Kopie vorgelegten Unterlagen und Nachweise. Bieter aus anderen EU-Mitgliedsstaaten können, wenn sie über einen geforderten Nachweis nicht verfügen, gleichwertige Nachweise aus ihrem Heimatstaat vorlegen. Amtliche Nachweise (Bescheinigungen, Beglaubigungen, Zeugnisse) gelten nur dann als gleichwertig, wenn sie von der in diesem Staat zuständigen Stelle unter Einhaltung der dafür einschlägigen Vorschriften ausgestellt wurden und den Anforderungen gegebenenfalls bestehender und einschlägiger zwischen- oder überstaatlicher Regelungen, Vereinbarungen und Richtlinien zur gegenseitigen Anerkennung entsprechen.
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Das Angebot ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache abzugeben. Anderssprachigen Erklärungen und Nachweisen ist eine beglaubigte deutsche Übersetzung von einem vereidigten oder öffentlich bestellten
Übersetzer beizufügen.
Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Auswahlverfahrens von den zur Verhandlung geladenen Bewerbern einen Lösungsvorschlag nach § 20 Abs. 2 VOF erarbeiten zu lassen. Die Aufgabenbeschreibung wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Erarbeitung der Lösungsvorschläge wird gemäß § 20 Abs. 3 VOF vergütet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsantrag nur auf Antrag ein.
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen,dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Als unverzüglich gelten Rügen, die der Vergabestelle nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des Antragstellers von dem Vergaberechtsverstoß zugehen;
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b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in der Bekanntmachung und/oder im Bewerbungsbogen erkennbar sind und nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Bewerbungsfrist gerügt
werden;
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind und nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden;
d) Wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Deutsches Museum
Postanschrift: Museumsinsel 1
Quelle: OJS 2015/S 057-099902 (2015-03-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-09-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 180-326972
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 57-099902
ABl. S-Ausgabe: 180

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Lösungsvorschlag (40)
2. Formelle Qualität d. Angebotes (3)
3. Projektorganisation (7)
4. Projektanalyse/Projektabwicklung (8)
5. Präsentation (12)
6. Honorarangebot (30)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-24 📅
Name: SPACE4 GmbH
Postanschrift: Tübinger Straße 6
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70178
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 21

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Widmann

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
darzulegen,dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Als unverzüglich gelten Rügen, die der Vergabestelle nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des Antragstellers von dem Vergaberechtsverstoß zugehen,
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b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in der Bekanntmachung und/oder im Bewerbungsbogen erkennbar sind und nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Bewerbungsfrist gerügt werden,
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind und nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden,
Quelle: OJS 2015/S 180-326972 (2015-09-12)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-02-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Gesamtwert des Auftrags: 103135.18 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR)
Kontakt
E-Mail: bauabteilung@deutsches-museum.de 📧
Telefon: +49 892179-661 📞
Fax: +49 892179-665 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 027-062781
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 180-326972
ABl. S-Ausgabe: 27

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: NV02_NA02 zu RA1.KM2.733.06 Deutsches Museum München — Dauerausstellung „Kraftmaschinen 1 & 2"
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsprogramms für das Deutsche Museum für den Zeitraum 2012 bis 2025 wird das Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums während des laufenden Museumsbetriebs in mehreren Realisierungsabschnitten ertüchtigt und saniert. Hierzu werden auch die Ausstellungen in den jeweiligen Realisierungsabschnitten geräumt und anschließend neu gestaltet. Die Dauerausstellung „Kraftmaschinen" soll im Rahmen des umfassenden Modernisierungs- und Sanierungsprogramms realisiert werden.Die Sammlung und Dauerausstellung „Kraftmaschinen (Teil 1 und 2)“ gehört zu den ältesten Ausstellungen im Deutschen Museum. Seit jeher umfasst die Ausstellung jedoch nicht nur die Kraftmaschinen im engeren Sinn, sondern hat sich stets mit der Energieumwandlung in Fluidenergiemaschinen allgemein, der Energiezufuhr an das Fluid und letztlich auch mit der Herkunft von Energie und Systemaspekten befasst.
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Leistungen der Objektplanung Innenräume gem. § 34 HOAI – Leistungsphasen 1-9, Leistungen der Lichtgestaltung (szenografisch) inkl. Szenisches Einleuchten — analog HOAI - Leistungsphasen 1-3, Leistungen der Grafik -analog HOAI-Leistungsphasen 1-8, Leistungen des Produktdesigns (entspricht nicht der Entwicklung und Gestaltung von Demonstrationen, sondern lediglich deren optische Anpassung an die Ausstellung) und der Integration von Demonstrationen und Medien — anlaog HOAI-Leistungsphasen 1-5, Leistungen der Vitrineneinrichtung (besondere Leistung) für die Ausstellungsgestaltung der Dauerausstellungen „Kraftmaschinen 1& 2“.Umfang der Ausstellungsgestaltung ist die Konzeption, Planung und Gestaltung der Ausstellung auf Basis des vom Deutschen Museum erarbeiteten inhaltlichen Konzeptes. Die Bereiche der Ausstellung sollen in einem ganzheitlichen Konzept dargestellt werden. Die Gestaltung der Dauerausstellung ist eine Maßnahme im denkmalgeschützten Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums. In der Planung und für die Ausführung ist zu berücksichtigen, dass der Museumsbetrieb außerhalb des Ausstellungsbereiches aufrechterhalten werden muss und die dafür erforderlichen Sicherungsvorkehrungen vorzusehen sind. Der oben beschriebene Umfang bezieht sich jeweils auf die Dauerausstellung„Kraftmaschinen 1“ und „Kraftmaschinen 2“.
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Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutsches Museum
Von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR)
Museumsinsel 1
80538 München
Sanierung Sammlungsbau

Auftragsvergabe
Name: Space 4 GmbH
Postanschrift: Tübinger Str. 6
Land: Stuttgart 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 103135.18 EUR 💰

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Deutsches Museum Bau 1 — Bauprojekte Zukunftsinitiative

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Telefon: +49 89-21762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 89-21762847 📠
Internetadresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de 🌏
Quelle: OJS 2020/S 027-062781 (2020-02-04)