Dienstleistung eines Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit für das Aktive Zentrum und Sanierungsgebiet Neukölln – Karl-Marx-Straße/Sonnenallee

Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung

Mit Senatsbeschluss vom 15.3.2011 wurde das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee förmlich festgelegt (12. Verordnung über die förmliche Festlegung von Sanierungsgebieten vom 15.3.2011, GVBl S. 90 vom 31.3.2011). Ziel der Sanierung ist die Behebung der im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen festgestellten Missstände hinsichtlich der Funktions- und Entwicklungsfähigkeit des Gebiets. Grundlage der durchzuführenden städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen ist die o. g. Verordnung, einschließlich der in der Begründung der Verordnung enthaltenen Sanierungs- bzw. Maßnahmekonzepte sowie Kosten- und Finanzierungsübersichten. Für die Gesamtmaßnahme wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ein Durchführungszeitraum von etwa 15 Jahren angesetzt.
Das Sanierungsgebiet umfasst die Teilgebiete Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Die vorbereitenden Untersuchungen wurden zuvor für beide Teilgebiete gesondert durchgeführt. Die Gebiete unterscheiden sich hinsichtlich der besonderen städtebaulichen Defizite, Aufgabenschwerpunkte und Sanierungskonzepte.
Das Teilgebiet Karl-Marx-Straße umfasst das Zentrum des Bezirks Neukölln (eines der Berliner Hauptzentren gemäß Flächennutzungsplan) und wurde bereits im November 2008 durch Beschluss des Berliner Senats zunächst als Fördergebiet in das Bund/Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Die hierauf aufbauenden Maßnahmen werden unter dem Dachbegriff (Aktion! Karl-Marx-Straße) zusammengefasst. Seit 1. April 2011 ist das Programmgebiet förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet gemäß § 142 Baugesetzbuch. Der Auftraggeber hat seit Juli 2009 ein externes Büro mit der Unterstützung der weiteren Vorbereitung sowie der Durchführung des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ beauftragt. Ein weiterer Dienstleister ist mit dem Citymanagement in der Karl-Marx-Straße beauftragt.
Das Teilgebiet Sonnenallee umfasst das Wohnquartier, das sich nördlich der Donaustraße an das Hauptzentrum Karl-Marx-Straße anschließt. Für das Teilgebiet (und angrenzende Bereiche) wurden 2009 die vorbereitenden Untersuchungen zur Ermittlung des städtebaulichen Sanierungsbedarfs durchgeführt. Das hier erarbeitete Entwicklungskonzept definiert die Infrastruktur- und Wohnumfeldentwicklung als Kernaufgabe.
Seit Oktober 2010 besteht ein Citymanagement für die Karl-Marx-Straße. Im Fokus der Arbeit liegt die Standortbekümmerung mit Bildung einer Standortgemeinschaft sowie die Akquise und Betreuung neuer Investitionen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Gebietsbetreuer des städtebaulichen Sanierungsgebietes sowie eine umfassende Präsenz vor Ort sind Bestandteil der Leistung. Die Ziele des Citymanagements werden anhand von Bausteinen und Modulen definiert:
Institutionalisierung des Citymanagements, Standort- und Baustellenmarketing, Feste und Aktionen sowie Aktionärsfonds, Profilierung Nutzungs- u. Branchenmix, Ansiedlungsmanagement, Mitwirkung bei der Immobilienprojektentwicklung, Allgemeine Steuerungsleistungen.
Die Öffentlichkeitsarbeit ist im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee ein wichtiger Baustein zur Erreichung und Kommunikation der Sanierungsziele. Die Schwerpunktbereiche der Öffentlichkeitsarbeit unterscheiden sich nach den beiden Gebietsteilen. Neben der allgemeinen Information zum Sanierungsgeschehen ist bei allen Maßnahmen die Aktivierung und Vernetzung der Akteure mit einem auf die Zielgruppe zugeschnittenen Medium wichtig. Ziel der Öffentlichkeitsarbeit im Gebietsteil Karl-Marx-Straße ist besonders das Standortmarketing, um einen Imagewandel für das Hauptzentrum Karl-Marx-Straße zu initiieren; ebenso die Betreuung des öffentlichen Auftritts der Internetseite (Aktion! Karl-Marx-Straße). Für den Gebietsteil Sonnenallee sind eher zurückhaltende, sachliche Berichte zu erstellen.
Da die grundlegende Strategie der Öffentlichkeitsarbeit bereits feststeht, liegt der Schwerpunkt der Arbeit nicht vordergründig im kreativen Bereich, sondern in der Fähigkeit, die laufenden Prozesse kontinuierlich weiterzuführen und bei Bedarf zu ergänzen. Erforderlich ist daher ein Verständnis für die Produkte der Öffentlichkeitsarbeit.
Aufgaben sind z. B.:
— Entwicklung, Abstimmung und Fortschreibung des Jahresprogramms Öffentlichkeitsarbeit;
— Anlaufstelle für Fragen der Öffentlichkeitsarbeit für Externe, Interessierte, Akteure und Pressevertreter;
— Betreuung von Akteuren in ihrer Öffentlichkeitsarbeit zur Sicherung der Außendarstellung und Wahrnehmbarkeit der (Aktion! Karl-Marx-Straße);
— Allgemeine Pressearbeit Karl-Marx-Straße/Sonnenallee (Foto- und Pressearchiv zum Sanierungsgebiet);
— Kooperation und Vernetzung, inkl. Konzeptionellem zur Erweiterung der [Aktion! Karl-Marx-Straße] und Erhöhung ihrer Präsenz;
— Ergänzung und Pflege der Archive;
— Grundsätzliche und allgemeine Abstimmungen mit dem Gebietsbetreuer und dem Citymanagement;
— Sicherung der Präsenz von Produkten der Öffentlichkeitsarbeit im Gebiet;
— Erstellung und Pflege von Verteilerlisten;
— Vorbereitung und Teilnahme an Strategiegesprächen und Terminen zur Projektinitiierung oder-überprüfung, Konzeptentwicklung;
— Erstellung und Versand von Newslettern;
— Organisatorisch-technische Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen unterschiedlicher Größe;
— Veranstaltung für Presse und Anrainer von Baumaßnahmen;
— Veranstaltungen zur Präsentation von Konzepten;
— Steuerung und Koordination, Organisation der Bespielung einer Vitrine im U-Bahnhof;
— Fotografische Begleitung des Gesamtprozesses Karl-Marx-Straße/Sonnenallee;
— Eröffnungsfeier, z. B. für einen Spielplatz;
— Öffentlichkeitswirksame Begleitung von Baumaßnahmen;
— Laufende Pflege des Internetauftritts;
— Erstellung und Verteilung der Sanierungszeitung;
— Budgetkontrolle und -verfolgung.
Auf Grund der besonderen Anforderungen der Öffentlichkeitsarbeit soll ein Rahmenvertrag geschlossen werden, da Teile der Leistungen im Voraus nicht abschließend zu ermitteln sind und immer wieder aktuelle Themen aufzugreifen sind. Die konkreten Inhalte der Öffentlichkeitsarbeit werden in jährlichen Arbeitsprogrammen festgelegt, die unter Beachtung des vorgegebenen Budgets quartalsweise aktualisiert und präzisiert werden. Der Rahmenvertrag gilt für sämtliche Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Stadterneuerung für das Sanierungsgebiet. Einzelaufträge können auch von Dritten, z. B. vom Citymanagement, Gebietsbeauftragten, etc. tätige Büros, erteilt werden.
Die Zeitplanung erfordert einen kurzfristigen Beginn der Arbeiten zum 1. Oktober 2015 für die Bearbeitung der erforderlichen Leistungen für 2015 (Arbeitsprogramm für das letzte Quartal steht bereits fest) und die Aufstellung des Arbeitsprogramms 2016.
Zu den Planungsbeteiligten gehören unter anderem ein Gebietsbeauftragter, das Citymanagement, Stadtentwicklungsamt, Wirtschaftsförderung und die Beteiligungsgremien im Sanierungsgebiet.
Es werden Büros/Agenturen mit Erfahrungen und Kompetenzen bei Beteiligungsprozessen, in der Prozesssteuerung und Moderation von Prozessen sowie mit interkulturellen Themen gesucht. Erforderlich ist eine breite Kompetenz im Umgang mit verschiedenen Medien (u. a. Print, Online, Grafik, Veranstaltungen). Einzelne Medienschwerpunkte können z. B. auch durch Nachunternehmer erbracht werden. Ein Verständnis für stadtplanerische Prozesse ist unabdingbar.
Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet finden Sie auf den Internetseiten http://www.aktion-kms.de/ und http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/aktive_zentren/de/karl_marx_strasse/

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-01.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-01 Auftragsbekanntmachung
2015-10-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-06-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Werbe- und Marketingdienstleistungen
Menge oder Umfang:
Siehe Ziff. II.1.5).Das Auftragsvolumen ergibt sich aus dem Leistungsumfang, den bewilligten Fördermitteln und der Gesamtlaufzeit (bis zum 31.12.2019) des Auftrages. Die Beauftragung und der Abruf der Leistungen erfolgen jährlich nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen für die gesamte unter Ziffer II.3) angegebene Laufzeitbesteht nicht.Das Auftragsvolumen für die gesamte Laufzeit liegt bei maximal 765 000 EUR.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Werbe- und Marketingdienstleistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung
Postanschrift: Karl-Marx-Straße 83
Postleitzahl: 12040
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-neukoelln 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-01 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 108-196376
ABl. S-Ausgabe: 108
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit für das Aktive Zentrum und Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee in Berlin-Neukölln zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_KMS-Sonne_ÖA. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden. 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein. 7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren KMS-Sonne_ÖA“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 25.6.2015 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. 10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Leistungsverzeichnis und weitere Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. 11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich Ende Juli verschickt. Entsprechend werden die Termine für die Einreichung der Angebote und für die Auswahlgespräche voraussichtlich in den Sommerferien (2. Augusthälfte) stattfinden. Die Notwendigkeit ergibt sich aus dem Beginn der Durchführung der Leistungen am 1.10.2015.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit Senatsbeschluss vom 15.3.2011 wurde das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee förmlich festgelegt (12. Verordnung über die förmliche Festlegung von Sanierungsgebieten vom 15.3.2011, GVBl S. 90 vom 31.3.2011). Ziel der Sanierung ist die Behebung der im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen festgestellten Missstände hinsichtlich der Funktions- und Entwicklungsfähigkeit des Gebiets. Grundlage der durchzuführenden städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen ist die o. g. Verordnung, einschließlich der in der Begründung der Verordnung enthaltenen Sanierungs- bzw. Maßnahmekonzepte sowie Kosten- und Finanzierungsübersichten. Für die Gesamtmaßnahme wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ein Durchführungszeitraum von etwa 15 Jahren angesetzt.
Mehr anzeigen
Das Sanierungsgebiet umfasst die Teilgebiete Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Die vorbereitenden Untersuchungen wurden zuvor für beide Teilgebiete gesondert durchgeführt. Die Gebiete unterscheiden sich hinsichtlich der besonderen städtebaulichen Defizite, Aufgabenschwerpunkte und Sanierungskonzepte.
Mehr anzeigen
Das Teilgebiet Karl-Marx-Straße umfasst das Zentrum des Bezirks Neukölln (eines der Berliner Hauptzentren gemäß Flächennutzungsplan) und wurde bereits im November 2008 durch Beschluss des Berliner Senats zunächst als Fördergebiet in das Bund/Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Die hierauf aufbauenden Maßnahmen werden unter dem Dachbegriff (Aktion! Karl-Marx-Straße) zusammengefasst. Seit 1. April 2011 ist das Programmgebiet förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet gemäß § 142 Baugesetzbuch. Der Auftraggeber hat seit Juli 2009 ein externes Büro mit der Unterstützung der weiteren Vorbereitung sowie der Durchführung des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ beauftragt. Ein weiterer Dienstleister ist mit dem Citymanagement in der Karl-Marx-Straße beauftragt.
Mehr anzeigen
Das Teilgebiet Sonnenallee umfasst das Wohnquartier, das sich nördlich der Donaustraße an das Hauptzentrum Karl-Marx-Straße anschließt. Für das Teilgebiet (und angrenzende Bereiche) wurden 2009 die vorbereitenden Untersuchungen zur Ermittlung des städtebaulichen Sanierungsbedarfs durchgeführt. Das hier erarbeitete Entwicklungskonzept definiert die Infrastruktur- und Wohnumfeldentwicklung als Kernaufgabe.
Mehr anzeigen
Seit Oktober 2010 besteht ein Citymanagement für die Karl-Marx-Straße. Im Fokus der Arbeit liegt die Standortbekümmerung mit Bildung einer Standortgemeinschaft sowie die Akquise und Betreuung neuer Investitionen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Gebietsbetreuer des städtebaulichen Sanierungsgebietes sowie eine umfassende Präsenz vor Ort sind Bestandteil der Leistung. Die Ziele des Citymanagements werden anhand von Bausteinen und Modulen definiert:
Mehr anzeigen
Institutionalisierung des Citymanagements, Standort- und Baustellenmarketing, Feste und Aktionen sowie Aktionärsfonds, Profilierung Nutzungs- u. Branchenmix, Ansiedlungsmanagement, Mitwirkung bei der Immobilienprojektentwicklung, Allgemeine Steuerungsleistungen.
Mehr anzeigen
Die Öffentlichkeitsarbeit ist im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee ein wichtiger Baustein zur Erreichung und Kommunikation der Sanierungsziele. Die Schwerpunktbereiche der Öffentlichkeitsarbeit unterscheiden sich nach den beiden Gebietsteilen. Neben der allgemeinen Information zum Sanierungsgeschehen ist bei allen Maßnahmen die Aktivierung und Vernetzung der Akteure mit einem auf die Zielgruppe zugeschnittenen Medium wichtig. Ziel der Öffentlichkeitsarbeit im Gebietsteil Karl-Marx-Straße ist besonders das Standortmarketing, um einen Imagewandel für das Hauptzentrum Karl-Marx-Straße zu initiieren; ebenso die Betreuung des öffentlichen Auftritts der Internetseite (Aktion! Karl-Marx-Straße). Für den Gebietsteil Sonnenallee sind eher zurückhaltende, sachliche Berichte zu erstellen.
Mehr anzeigen
Da die grundlegende Strategie der Öffentlichkeitsarbeit bereits feststeht, liegt der Schwerpunkt der Arbeit nicht vordergründig im kreativen Bereich, sondern in der Fähigkeit, die laufenden Prozesse kontinuierlich weiterzuführen und bei Bedarf zu ergänzen. Erforderlich ist daher ein Verständnis für die Produkte der Öffentlichkeitsarbeit.
Mehr anzeigen
Aufgaben sind z. B.:
— Entwicklung, Abstimmung und Fortschreibung des Jahresprogramms Öffentlichkeitsarbeit;
— Anlaufstelle für Fragen der Öffentlichkeitsarbeit für Externe, Interessierte, Akteure und Pressevertreter;
— Betreuung von Akteuren in ihrer Öffentlichkeitsarbeit zur Sicherung der Außendarstellung und Wahrnehmbarkeit der (Aktion! Karl-Marx-Straße);
— Allgemeine Pressearbeit Karl-Marx-Straße/Sonnenallee (Foto- und Pressearchiv zum Sanierungsgebiet);
— Kooperation und Vernetzung, inkl. Konzeptionellem zur Erweiterung der [Aktion! Karl-Marx-Straße] und Erhöhung ihrer Präsenz;
— Ergänzung und Pflege der Archive;
— Grundsätzliche und allgemeine Abstimmungen mit dem Gebietsbetreuer und dem Citymanagement;
— Sicherung der Präsenz von Produkten der Öffentlichkeitsarbeit im Gebiet;
— Erstellung und Pflege von Verteilerlisten;
— Vorbereitung und Teilnahme an Strategiegesprächen und Terminen zur Projektinitiierung oder-überprüfung, Konzeptentwicklung;
— Erstellung und Versand von Newslettern;
— Organisatorisch-technische Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen unterschiedlicher Größe;
— Veranstaltung für Presse und Anrainer von Baumaßnahmen;
— Veranstaltungen zur Präsentation von Konzepten;
— Steuerung und Koordination, Organisation der Bespielung einer Vitrine im U-Bahnhof;
— Fotografische Begleitung des Gesamtprozesses Karl-Marx-Straße/Sonnenallee;
— Eröffnungsfeier, z. B. für einen Spielplatz;
— Öffentlichkeitswirksame Begleitung von Baumaßnahmen;
— Laufende Pflege des Internetauftritts;
— Erstellung und Verteilung der Sanierungszeitung;
— Budgetkontrolle und -verfolgung.
Auf Grund der besonderen Anforderungen der Öffentlichkeitsarbeit soll ein Rahmenvertrag geschlossen werden, da Teile der Leistungen im Voraus nicht abschließend zu ermitteln sind und immer wieder aktuelle Themen aufzugreifen sind. Die konkreten Inhalte der Öffentlichkeitsarbeit werden in jährlichen Arbeitsprogrammen festgelegt, die unter Beachtung des vorgegebenen Budgets quartalsweise aktualisiert und präzisiert werden. Der Rahmenvertrag gilt für sämtliche Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Stadterneuerung für das Sanierungsgebiet. Einzelaufträge können auch von Dritten, z. B. vom Citymanagement, Gebietsbeauftragten, etc. tätige Büros, erteilt werden.
Mehr anzeigen
Die Zeitplanung erfordert einen kurzfristigen Beginn der Arbeiten zum 1. Oktober 2015 für die Bearbeitung der erforderlichen Leistungen für 2015 (Arbeitsprogramm für das letzte Quartal steht bereits fest) und die Aufstellung des Arbeitsprogramms 2016.
Mehr anzeigen
Zu den Planungsbeteiligten gehören unter anderem ein Gebietsbeauftragter, das Citymanagement, Stadtentwicklungsamt, Wirtschaftsförderung und die Beteiligungsgremien im Sanierungsgebiet.
Es werden Büros/Agenturen mit Erfahrungen und Kompetenzen bei Beteiligungsprozessen, in der Prozesssteuerung und Moderation von Prozessen sowie mit interkulturellen Themen gesucht. Erforderlich ist eine breite Kompetenz im Umgang mit verschiedenen Medien (u. a. Print, Online, Grafik, Veranstaltungen). Einzelne Medienschwerpunkte können z. B. auch durch Nachunternehmer erbracht werden. Ein Verständnis für stadtplanerische Prozesse ist unabdingbar.
Mehr anzeigen
Menge oder Umfang:
Siehe Ziff. II.1.5).
Das Auftragsvolumen ergibt sich aus dem Leistungsumfang, den bewilligten Fördermitteln und der Gesamtlaufzeit (bis zum 31.12.2019) des Auftrages. Die Beauftragung und der Abruf der Leistungen erfolgen jährlich nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
Mehr anzeigen
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen für die gesamte unter Ziffer II.3) angegebene Laufzeitbesteht nicht.
Das Auftragsvolumen für die gesamte Laufzeit liegt bei maximal 765 000 EUR.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin-Neukölln, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen (Siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben, Punkt 1),
2. Unternehmensdarstellung (Büro/Unternehmen, Anschrift, Land, Rechtsform, Büroinhaber/in bzw. bevollm. Vertreter/in bei jur. Person, Telefon, Fax, E-Mail, Ansprechpartner/in),
3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
5. Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß Ziffer III.1.3) (formlos),
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen,
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
7. Planungs- und Kommunikationssprache für die gesamte Dienstleistung ist Deutsch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF – Erklärung über:
8. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
9. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) und,
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtentwicklung und Architektur) zu berücksichtigen.
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
Zu 8. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
11. Angaben zu den vorgesehenen (max. 2) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse, Nachweis der fachlichen Qualifikation für Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtentwicklung (z. B. Referenzen) sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen mit Angaben zum Gegenstand, Laufzeit, Bearbeitungszeit und Aufgaben des genannten Projektmitarbeiters); Angaben für:
Mehr anzeigen
— einen Projektleiter,
— einen weiteren verantwortlichen Mitarbeiter.
12. Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Mitarbeitern mit Hochschulabschluss mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
Mehr anzeigen
Die Gesamtzahl der Mitarbeiter ist zudem zu unterscheiden zwischen Mitarbeitern mit Hochschulabschluss, die seit mindestens 2 Jahren im Büro/Unternehmen beschäftigt sind, und sonstigen Mitarbeitern.
13. Vorstellung von bis zu drei Referenzprojekten des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft für Öffentlichkeitsarbeit von vergleichbarer Komplexität mit der zu vergebenden Leistung (d. h. Projekt mit dem Einsatz verschiedener Medien, Aktivierung bzw. Beteiligung von Betroffenen). Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner (falls zutreffend dessen Telefonnummer) und den geleisteten Aufgaben mit Referenzschreiben.
Mehr anzeigen
— Die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein,
— die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen
Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
— Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
— jede Referenz muss in den vergangenen 7 Jahren abgeschlossen worden sein oder bei nicht abgeschlossenen Projekten seit mindestens 2 Jahren fortlaufend durchgeführt werden (Stichtag ist der Tag vor dem Tag der Bekanntmachung),
— es müssen Leistungen Öffentlichkeitsarbeit erbracht worden sein,
— es muss ein Projekt von vergleichbarer Komplexität mit der zu vergebenden Leistung (d.h. Projekt mit dem Einsatz verschiedener Medien, Aktivierung bzw. Beteiligung von Betroffenen).
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen,
— Darstellung der bearbeiteten Leistungen,
— Honorarwert,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt des Beginns und des Abschlusses der Leistungen,
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Referenzschreiben des Auftraggebers inkl. Namen und Telefonnummer des Ansprechpartners.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines nachzuweisen.
Mehr anzeigen
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Mehr anzeigen
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Übrigen gelten die Hinweise in Ziffer VI.3).
Mehr anzeigen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gelten das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin; Rundschreiben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz und weitere Rundschreiben einsehbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/vertragswesen.shtml (Keine abschließende Auflistung).
Mehr anzeigen
Programmleitfaden Aktive Zentren Berlin (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
Mehr anzeigen
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
Mehr anzeigen
Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) i. d. F. vom 29. Juli 2011 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 362) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Mehr anzeigen
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), werden unter den Bewerbern mit der gleichen Punktzahl die maximal 5 Bewerber durch Losverfahren ausgewählt.
Mehr anzeigen
1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 7 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
1.1 – 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 200 000 EUR (netto) ausweist.
1.2 – 4 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtentwicklung) in Höhe von mindestens 100 000 EUR (netto) ausweist. Maßgeblich ist das arithmetische Mittel der benannten Umsätze aus den Jahren 2012, 2013 und 2014.
Mehr anzeigen
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: – max. 8 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
2.1 Anzahl der Beschäftigten:
2.1.1 – 4 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 4 Beschäftigte mit Hochschulabschluss (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) nachweist.
2.1.2 – 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 50 % der Beschäftigten mit Hochschulabschluss (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nachweisen.
2.1.3 – 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 50 % der Beschäftigten (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) mindestens 2 Jahre im Büro/Unternehmen des Bewerbers beschäftigt sind.
3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern und -mitarbeiterinnen: – max. 20 Pkt.Das Kriterium wird mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter/die Projektleiterin oder der weitere verantwortliche Mitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Universität, TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3.3.1 Projektleiter:
Mehr anzeigen
3.1.1 – 3 Pkt. erhält der Projektleiter/die Projektleiterin, wenn er/sie mindestens 8 Berufsjahre in der Öffentlichkeitsarbeit nachweist. Nachweis der Berufserfahrung und der Erfahrung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit durch max. 3 Referenzen erforderlich.
Mehr anzeigen
3.1.2 – 3 Pkt. erhält der Projektleiter/die Projektleiterin, wenn er/sie Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtentwicklung (z. B. Stadtteil-, Geschäftsstraßen-, Quartiersmanagement oder vergleichbar) nachweist.
3.1.3 – 2 Pkt. erhält der Projektleiter/die Projektleiterin, wenn er/sie Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen für lokale Akteursgruppen nachweist.
3.2 Weiterer verantwortlicher Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin:
3.2.1 – 3 Pkt. erhält der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin, wenn er/sie mindestens 5 Berufsjahre in der Öffentlichkeitsarbeit nachweist. Nachweis der Berufserfahrung und der Erfahrung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit durch max. 3 Referenzen erforderlich.
Mehr anzeigen
3.2.2 – 3 Pkt. erhält der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin, wenn er/sie Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtentwicklung (z.B. Stadtteil-, Geschäftsstraßen-, Quartiersmanagement oder vergleichbar) nachweist.
3.2.3 – 2 Pkt. erhält der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin, wenn er/sie Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen für lokale Akteursgruppen nachweist.
3.3 – 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn mindestens je einer der genannten Projektmitarbeiter einen Nachweis über Erfahrungen im Printbereich erbringt.
3.4 – 2 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn mindestens je einer der genannten Projektmitarbeiter einen Nachweis über Erfahrungen im Onlinebereich erbringt.
4. Angaben zu den 3 Referenzprojekten gemäß Ziff. III.2.3): max. 65 Pkt. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen 1.-4. erfüllt sind:
1. Die Fertigstellung der Leistung liegt maximal 7 Jahre zurück oder bei nicht abgeschlossenen Projekten werden die Leistungen seit mindestens 2 Jahren fortlaufend durchgeführt (Stichtag ist der Tag vor dem Tag der Bekanntmachung).
2. Das Referenzprojekt ist von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenen „Name (Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden. Subunternehmerleistungen und Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
Mehr anzeigen
3. Es muss sich um Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit handeln.
4. Es muss ein Projekt von vergleichbarer Komplexität mit der zu vergebenden Leistung (d. h. Projekt mit dem Einsatz verschiedener Medien, Aktivierung bzw. Beteiligung von Betroffenen) sein. Die für jede Referenz zu vergebenen Punkte werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben:
Mehr anzeigen
4.1 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Honorarsumme mindestens 100 000 EUR netto pro Jahr beträgt.
4.2 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es die Öffentlichkeitsarbeit für einen öffentlichen Auftraggeber beinhaltet.
4.3 – 5 Pkt. maximal erhält ein Referenzprojekt, wenn der für die zu vergebende Leistung vorgesehene Projektleiter oder weitere verantwortliche Mitarbeiter maßgeblich, d. h. mit einem Arbeitszeitaufwand von durchschnittlich mind. 15 Wochenstunden über die Projektlaufzeit am Referenzprojekt tätig war. Zusätzlich werden nach den folgenden Unterkriterien insgesamt 26 Pkt. vergeben, sofern diese bei mindestens einem der vorgestellten Referenzprojekte erfüllt sind:
Mehr anzeigen
4.4 – 7 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Maßnahmen der Stadtentwicklung (z. B. Stadtteil-, Geschäftsstraßen- oder Quartiersmanagement oder vergleichbar) Gegenstand der Öffentlichkeitsarbeit sind.
4.5 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Baustellen Gegenstand der Öffentlichkeitsarbeit sind.
4.6 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Standortmarketing Gegenstand der Öffentlichkeitsarbeit sind.
4.7 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn ein regelmäßiger Newsletter erstellt worden ist.
4.8. – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die organisatorisch-technische Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen für lokale Akteure bzw. die Öffentlichkeit Gegenstand der erbrachten Leistungen war.
4.9. – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Gestaltung, Redaktion und Pflege einer Internetseite Gegenstand der erbrachten Leistungen war.
4.10. – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Erstellung einer Kiezzeitung, Sanierungszeitung oder gleichartig (keine Werbewurfsendungen) Gegenstand der Leistungen war.
4.11. – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Gestaltung von Schaufenstern/Vitrinen oder gleichartig Gegenstand der erbrachten Leistungen war.In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-10-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
Mehr anzeigen
Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit für das Aktive Zentrum und Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee in Berlin-Neukölln zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_KMS-Sonne_ÖA.
Mehr anzeigen
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
Mehr anzeigen
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden.
Mehr anzeigen
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
Mehr anzeigen
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
Mehr anzeigen
4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
Mehr anzeigen
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren KMS-Sonne_ÖA“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
Mehr anzeigen
8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 25.6.2015 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
Mehr anzeigen
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Leistungsverzeichnis und weitere Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich.
Mehr anzeigen
11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich Ende Juli verschickt. Entsprechend werden die Termine für die Einreichung der Angebote und für die Auswahlgespräche voraussichtlich in den Sommerferien (2. Augusthälfte) stattfinden. Die Notwendigkeit ergibt sich aus dem Beginn der Durchführung der Leistungen am 1.10.2015.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens 1 Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2015/S 108-196376 (2015-06-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-10-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 194-352387
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 108-196376
ABl. S-Ausgabe: 194
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit für das Aktive Zentrum und Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee in Berlin-Neukölln zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_KMS-Sonne_ÖA. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden. 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein. 7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren KMS-Sonne_ÖA“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 25.6.2015 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, DEUTSCHLAND, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. 10. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Leistungsverzeichnis und weitere Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. 11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich Ende Juli verschickt. Entsprechend werden die Termine für die Einreichung der Angebote und für die Auswahlgespräche voraussichtlich in den Sommerferien (2. Augusthälfte) stattfinden. Die Notwendigkeit ergibt sich aus dem Beginn der Durchführung der Leistungen am 1.10.2015.
Mehr anzeigen

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Aufgabenverständnis für die Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit in einem Programmgebiet „Aktive Zentren“ unter Berücksichtigung von Schwerpunktsetzungen und möglichen Zielsetzungen; es ist auch darauf einzugehen, inwiefern die bereits bestehenden Produkte verwendet bzw. fortgeschrieben werden bzw. bei neuen Themen auch kreative Lösungen zum Einsatz kommen (15)
2. Organisation der Abstimmung über die Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit (Arbeitsabläufe, Beteiligung und Abstimmung mit Gremien und Stellen), Freigabeprozeduren (5)
3. Darstellung der besonderen Anforderungen an die Öffentlichkeitsarbeit im Aktiven Zentrum Karl-Marx-Straße/Sonnenallee auf der Grundlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen (20)
4. Sicherstellung der Qualität bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (15)
5. Sicherstellung der Qualität der Öffentlichkeitsarbeit im Online- und im Printbereich (es sollen hierzu Arbeitsproben vorgestellt werden) (10)
6. Sicherstellung der Budgetkontrolle, Verfolgung des eigenen Aufwands und Umgang mit Änderungen bzw. Überschreitungen des vereinbarten Leistungsumfanges (5)
7. Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums und Gesamteindruck der Präsentation (5)
8. Angebot für die Gesamtleistung der Grundleistungen und der optionalen Leistungen (15)
9. Angebot für den gemittelten Unternehmensstundensatz (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-09-30 📅
Name: raumscript Marco Mehlin
Postanschrift: Schwedter Str. 34a
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10435
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2015/S 194-352387 (2015-10-02)