Durchführung eines Führungskräfte-Feedbacks im Bundesamt für Strahlenschutz
Es handelt sich bei diesem Vergabeverfahren um ein „Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) gem. § 3 EG Abs. 3 Buchstabe c) VOL/A“.
Unter Ziffer III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers der Vergabebekanntmachung ist u. a. aufgeführt:
Bei der Bewerbung/Teilnahmeantrag ist die vorhandene Qualifikation der Beraterinnen bzw. Berater zu den unter Ziffer III.2.3) genannten Anforderungen in nachvollziehbarer Weise zu dokumentieren. Dazu sind auch mindestens 5 aussagefähige Referenzen von gleichartigen Aufträgen vorzulegen.
Die Vergabeunterlagen werden erst bei der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zugesandt.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet mit derzeit über 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Sicherheit und den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Das BfS als wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutzschutz, Bau und Reaktorsicherheit bündelt Kompetenzen auf den Gebieten des Strahlenschutzes, der kerntechnischen Sicherheit, des Transports und der Aufbewahrung von Kernbrennstoffen sowie der Endlagerung radioaktiver Abfälle.
Im Jahr 2015 soll im BfS erstmalig das Personalentwicklungsinstrument „Führungskräfte-Feedback“ eingesetzt werden.
Ziele des Führungskräfte-Feedbacks sind:
— Schaffung einer (weiteren) Möglichkeit für die Führungskräfte einer Arbeitseinheit, Rückmeldung über ihr Führungsverhalten zu erhalten;
— Identifikation von möglichen Führungsproblemen im BfS als Grundlage für die Bearbeitung dieser Probleme (z. B. durch unterstützende Maßnahmen, wie Coaching, Fortbildung etc.);
— Unterstützung der Führungskräfte bei ihrer persönlichen Entwicklung;
— Steigerung der Teamfähigkeit der jeweiligen Arbeitseinheit;
— Stärkung der Diskussions- und Feedbackkultur im BfS;
— Erarbeitung einer Grundlage für die Weiterentwicklung des gesamten Amtes.
Der/die Auftragnehmer/in erarbeitet ein Konzept für die Durchführung eines Führungskräfte-Feedbacks und führt dieses auf dieser Grundlage durch. Zudem soll eine Beratung zu offenen Fragestellungen erfolgen.
In dem Konzept sollen folgende Eckpunkte berücksichtigt werden:
— Die Bewertung der Führungskräfte erfolgt auf Grundlage der BfS-Führungsgrundsätze;
— Über die Vorgehensweise bei der Durchführung des Führungskräfte-Feedbacks wird im Vorfeld transparent und ausführlich informiert;
— Alle Führungskräfte müssen verbindlich teilnehmen. Die Teilnahme der Beschäftigten ist freiwillig;
— Das Führungskräfte-Feedback wird anonym durchgeführt;
— Die Führungskraft wird bei der Interpretation der Ergebnisse unterstützt;
— Ein Workshop zwischen Führungskraft und Beschäftigten soll dazu dienen, die Ergebnisse des Feedbacks zu reflektieren und ggf. Maßnahmen zur Optimierung zu verabreden. Diese Maßnahmen werden nach einer gewissen Zeit (ca. ein halbes Jahr später) überprüft;
— Das Verfahren wird – vor amtsweiter Durchführung – in jeweils einer Arbeitseinheit an den Standorten, Salzgitter, Berlin und Neuherberg getestet;
— Nach Abschluss des Führungskräfte-Feedbacks wird die Vorgehensweise evaluiert. Die Ergebnisse der Evaluation und des Feedbacks werden zusammengefasst und in einem Abschlussbericht veröffentlicht.
Die ca. 100 Arbeitseinheiten teilen sich wie folgt auf die BfS-Standorte auf:
Ort Anzahl der Arbeitseinheiten:
Salzgitter 61;
München 21;
Berlin 9;
Freiburg 3;
Rendsburg 1;
Bonn 3;
Remlingen 1.
In den Arbeitseinheiten sind zwischen 2 und ca. 30 Mitarbeitende tätig. Die Zahl der Beschäftigten liegt insgesamt bei ca. 850.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-17.
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2015-02-17
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Auftragsbekanntmachung
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