E-0527-14-V-EU Südliche Bahnanbindung Altenwerder – Objekt- und Tragwerksplanung Konstruktiver Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen

Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts

Die Hamburger Hafenbahn stellt das Bindeglied zwischen den Gleisanlagen der Hafenbetriebe und dem Verkehrsnetz der Deutschen Bahn AG (DB Netz AG) dar. Als öffentliches Eisenbahninfrastrukturunternehmen mit ca. 300 km Gleisanlagen dient sie als Infrastruktureinrichtung des Hafens hauptsächlich dem hafenbezogenen Schienengüterverkehr.
Die Vorstellgruppe Altenwerder Ost soll durch eine zweigleisige elektrifizierte Verbindung an die Gleise über die neue Kattwykbrücke angeschlossen werden. Dazu beabsichtigt die Hamburg Port Authority (HPA), die Objekt- und Tragwerksplanung für konstruktive Ingenieurbauwerke (Brücken) für Verkehrsanlagen gem. § 41 HOAI und § 49 stufenweise zu vergeben:
Die mögliche Trasse der SBA verläuft ausgehend von der neuen Kattwykbrücke zunächst parallel zum vorhandenen Gleis bis etwa zur Moorburger Landscheide. Hier zweigt die SBA von der vorhandenen Strecke nach Westen zur BAB A 7 ab und verläuft in einem Abstand von ca. 120 m parallel zur Straße Fürstenmoordamm. Anschließend verschwenkt die Trasse nach Norden und verläuft auf der Ostseite der BAB A7 und dem Gewässer Unterste Untenburger Wetterung parallel zu diesen über die vorhandenen Entwässerungsfelder, über die Straße Moorburger Elbdeich, über den Neuen Altenwerder Hauptdeich zur Vorstellgruppe Altenwerder Ost. Darüber hinaus gibt es Berührungen mit den Nachbarschaftsplanungen der BAB A 26 und der Baggergutmonodeponie Moorburg-Mitte. Entsprechend der im Vorfeld durch die HPA durchgeführten Machbarkeitsuntersuchung sind nachfolgend aufgeführte Brückenbauwerke auf schwierigem Baugrund (organische bzw. organogene Böden in Verbindung mit hohem Grundwasserstand bzw. Auffüllungen aus dem Spül- und Entwässerungsfeldbetrieb über organischen bzw. organogenen Böden) zu errichten.
Eisenbahnüberführungen:
— Untenburger Querweg, Länge bis ca. 20 m;
— Abfahrtsrampe von der BAB A 7 zur A 26, Länge bis ca. 20 m;
— BAB A 26, Gesamtlänge bis ca. 130 m;
— Moorburger Elbdeich, Länge bis ca. 20 m.
Straßenüberführungen:
— Moorburger Elbdeich, Länge bis ca. 20 m.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-02-16 Auftragsbekanntmachung
2015-03-06 Ergänzende Angaben
2015-03-20 Ergänzende Angaben
2015-10-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-02-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen für vier Eisenbahn- und eine Straßenbrücke (siehe II.1:5)):Basisauftrag: Grundlagenermittlung und Vorplanung (Lph 1 u. 2) der Objektplanung gemäß § 41 HOAI und der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI;Option 1: Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Lph 3 u. 4) der Objektplanung gemäß § 41 HOAI und;Entwurfsplanung (Lph 3) der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI;Option 2: Ausführungsplanung und Vorbereiten der Vergabe (Lph 5 u. 6) der Objektplanung gemäß § 41 HOAI;Die Erbringung der Dienstleistung erfolgt voraussichtlich ab Ende II Quartal 2015.Laufzeit:Basisauftrag ca. 6 Monate;Option I ca. 10 Monate;Option II ca. 18 Monate.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-16 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 037-064066
ABl. S-Ausgabe: 37
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Die Nicht-Vorlage des rechtsverbindlich unterschriebenen Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Wichtige Hinweise: Unter III.2.3), Punkt 1. werden zu jedem Kompetenzbereich mindestens drei Referenzen gefordert. Außerdem werden unter III.2.3) Punkt 1 Bedingungen an die Referenzen gestellt. Werden diese Forderungen unter III.2.3) zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften: 1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend). 2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Eine Bewerbergemeinschaft wird bei der Bewertung gemeinsam betrachtet. Nachweise und Erklärungen allgemeiner Art müssen von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden. Hierzu gehören: Alle Nachweise gem. Punkt III.2.1) und Punkt III.2.2). Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist hierzu ein eigenes Bewerbungsformblatt auszufüllen, in dem die Angaben zum Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben werden. Die Nachweise zu Punkt III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit, müssen nicht von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzeln nachgewiesen werden. Es müssen jedoch alle Anforderungen zu III.2.3) gemeinsam durch die Bewerbergemeinschaft abgedeckt werden. Die entsprechenden Referenzen sind in den Bewerbungsformblättern der Mitglieder aufzuführen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. 3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen. Nachunternehmer: 1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden. 2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/der Nachunternehmer verhindert werden sollen. Bewertung der Bewerber: Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten. Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Die HPA behält sich vor, bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.2) vom Bewerber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachzufordern. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand folgender Kriterien: Es sind insgesamt maximal 100 Punkte zu erreichen. 1. Gesamteindruck des Teilnahmeantrages: bis maximal 4 Punkte. 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers: bis max. 12 Punkte. 3. Qualitätssicherung: bis max. 4 Punkte. 3. Fachliche Eignung des Bewerbers: bis max. 80 Punkte. Referenzen für die Kompetenzbereiche 1.1 bis 1.4 gem. Pkt. III.2.3) insgesamt bis max. 80 Punkte; davon Referenzen zu 1.1: bis max. 21 Punkte, Referenzen zu 1.2: bis max. 18 Punkte, Referenzen zu 1.3: bis max. 15 Punkte, Referenzen zu 1.4: bis max. 9 Punkte. Bonuspunkte bei Referenzen für Eisenbahnüberführungen in Abhängigkeit von der Stützweite: bis max. 12 Punkte, Bonuspunkte bei Referenzen in Abhängigkeit zur Gründungsform: bis max. 5 Punkte. HINWEIS zur Mindestbedingung: zum Verbleib im Verfahren müssen in den Kompetenzbereichen 1.1 bis 1.4 gem. Punkt III.2.3) mindestens 32 von 63 maximal erreichbaren Punkten erzielt werden. Die 5 am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV.3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR, Brooktorkai 1, Zentraler Einkauf, 20457 Hamburg, Fax: +49 40428472612, E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Hamburger Hafenbahn stellt das Bindeglied zwischen den Gleisanlagen der Hafenbetriebe und dem Verkehrsnetz der Deutschen Bahn AG (DB Netz AG) dar. Als öffentliches Eisenbahninfrastrukturunternehmen mit ca. 300 km Gleisanlagen dient sie als Infrastruktureinrichtung des Hafens hauptsächlich dem hafenbezogenen Schienengüterverkehr.
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Die Vorstellgruppe Altenwerder Ost soll durch eine zweigleisige elektrifizierte Verbindung an die Gleise über die neue Kattwykbrücke angeschlossen werden. Dazu beabsichtigt die Hamburg Port Authority (HPA), die Objekt- und Tragwerksplanung für konstruktive Ingenieurbauwerke (Brücken) für Verkehrsanlagen gem. § 41 HOAI und § 49 stufenweise zu vergeben:
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Die mögliche Trasse der SBA verläuft ausgehend von der neuen Kattwykbrücke zunächst parallel zum vorhandenen Gleis bis etwa zur Moorburger Landscheide. Hier zweigt die SBA von der vorhandenen Strecke nach Westen zur BAB A 7 ab und verläuft in einem Abstand von ca. 120 m parallel zur Straße Fürstenmoordamm. Anschließend verschwenkt die Trasse nach Norden und verläuft auf der Ostseite der BAB A7 und dem Gewässer Unterste Untenburger Wetterung parallel zu diesen über die vorhandenen Entwässerungsfelder, über die Straße Moorburger Elbdeich, über den Neuen Altenwerder Hauptdeich zur Vorstellgruppe Altenwerder Ost. Darüber hinaus gibt es Berührungen mit den Nachbarschaftsplanungen der BAB A 26 und der Baggergutmonodeponie Moorburg-Mitte. Entsprechend der im Vorfeld durch die HPA durchgeführten Machbarkeitsuntersuchung sind nachfolgend aufgeführte Brückenbauwerke auf schwierigem Baugrund (organische bzw. organogene Böden in Verbindung mit hohem Grundwasserstand bzw. Auffüllungen aus dem Spül- und Entwässerungsfeldbetrieb über organischen bzw. organogenen Böden) zu errichten.
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Eisenbahnüberführungen:
— Untenburger Querweg, Länge bis ca. 20 m;
— Abfahrtsrampe von der BAB A 7 zur A 26, Länge bis ca. 20 m;
— BAB A 26, Gesamtlänge bis ca. 130 m;
— Moorburger Elbdeich, Länge bis ca. 20 m.
Straßenüberführungen:
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen für vier Eisenbahn- und eine Straßenbrücke (siehe II.1:5)):
Basisauftrag: Grundlagenermittlung und Vorplanung (Lph 1 u. 2) der Objektplanung gemäß § 41 HOAI und der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI;
Option 1: Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Lph 3 u. 4) der Objektplanung gemäß § 41 HOAI und;
Entwurfsplanung (Lph 3) der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI;
Option 2: Ausführungsplanung und Vorbereiten der Vergabe (Lph 5 u. 6) der Objektplanung gemäß § 41 HOAI;
Die Erbringung der Dienstleistung erfolgt voraussichtlich ab Ende II Quartal 2015.
Laufzeit:
Basisauftrag ca. 6 Monate;
Option I ca. 10 Monate;
Option II ca. 18 Monate.
Beschreibung der Optionen:
Option 1: Entwurfs- u. Genehmigungsplanung (Lph 3 u. 4) der Objektplanung gemäß § 41 HOAI und Entwurfsplanung (Lph 3) der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI;
Option 2: Ausführungsplanung und Vorbereiten der Vergabe (Lph 5 u. 6) der Objektplanung gemäß § 41 HOAI.
Referenznummer: E-0527-14-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
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2. Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen.
3. Bestehende Berufshaftpflichtversicherung (Die Vorlage von Kopien ist zulässig).
4. Erklärung zur Qualitätssicherung im Unternehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten für die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz, sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils für die letzten 3 Jahre. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z. B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
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3. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und aktuell fest angestellten Beschäftigten ersichtlich ist, gegliedert nach Berufsgruppen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der fachlichen Qualifikation und Eignung für die Erbringung der unter Abschnitt II.2.1) genannten Leistungen. Hierzu hat der Bieter Referenzen der vergangenen 5 Jahre einzureichen, mit denen die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen bei vergleichbaren Bauvorhaben (Art und Komplexität gemäß Abschnitt II.1.5) nachgewiesen werden.
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Es sind einschlägige Referenzen zu folgenden vier Kompetenzbereichen vorzulegen:
1.1. Objektplanung Ingenieurbauwerke für Eisenbahnüberführungen in den Leistungsphasen (Lph) 1 bis 6.
1.2. Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke für Eisenbahnüberführungen in den Lph 1 bis 3.
1.3. Objektplanung Ingenieurbauwerke für Straßenüberführungen in den Lph 1 bis 6.
1.4. Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke für Straßenüberführungen in den Lph 1 bis 3.
Gewertet werden alle Referenzen einzeln. Dabei kann die gleiche Referenz zum Nachweis von mehreren Leistungsbereichen herangezogen werden. Die Zuordnung der Referenzen zu Kompetenzbereichen ist vom Bewerber zwingend anzugeben.
Bei den Referenzen werden die nachfolgenden Kriterien bewertet:
— Eisenbahnüberführungen: Bauwerke mit 2 Gleisen werden höher bewertet.
— Straßenüberführungen: Bauwerke mit mehr als 2 Fahrstreifen werden höher bewertet.
— Umfang der Bearbeitung auf Grund der erbrachten Leistungen in den einzelnen Leistungsphasen. Besonderes Augenmerk wird auf die vollständige Bearbeitung der Leistungsphasen 1 bis 6 gelegt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Leistungsphasen 2,3 u. 5 der Objektplanung und auf die Leistungsphasen 2 u. 3 der Tragwerksplanung gelegt.
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— Für Eisenbahnüberführungen mit besonders großer Stützweite werden gestuft nach Längen (50-70 m, > 70-90 m, > 90-110 m und > 110 m) 6 bis 12 Bonuspunkten je Referenz vergeben.
— Sondergründungen oder Tiefgründungen bei schwierigen oder besonders schwierigen Baugrundverhältnissen (einzuordnen in die Geotechnische Kategorie 2 oder 3 nach DIN 4020) bei Eisenbahn- und Straßenüberführungen werden mit 2,5 bis 5 Bonuspunkten je Referenz berücksichtigt.
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Für die einzelnen Kompetenzbereiche und Bonusbereiche wird abschließend aus der Summe der zugeordneten Referenzen ein Durchschnittswert ermittelt.
Hier werden ausdrücklich Referenzen des Unternehmens, jedoch keine personenbezogenen Referenzen gefordert.
Die Nicht-Vorlage von Referenzen für die Leistungsphasen 2, 3 und 5 der Objektplanung in den Kompetenzbereichen 1.1 u. 1.3 sowie für die Leistungsphasen 2 und 3 der Tragwerksplanung in den Kompetenzbereichen 1.2 und 1.4 führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren, da diese Teilnehmer als fachlich nicht geeignet angesehen werden.
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Die Nicht-Vorlage von mindestens drei Referenzen pro Kompetenzbereich der Kompetenzbereiche 1.1 bis 1.4 führt ebenfalls zum Ausschluss. Fehlende Unterlagen zu Referenzen werden nicht nachgefordert.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Sonstige besondere Bedingungen: Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Vertragsbestimmungen des Auftraggebers.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dunja Seibert
Internetadresse: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Name: Hamburg Port Authority AöR, Ausschreibungsstelle
Postanschrift: Brooktorkai 1
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: www.hamburg-port-authority.de 🌏
URL der Teilnahme: www.hamburg-port-authority.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Neuenfelderstraße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2015/S 037-064066 (2015-02-16)
Ergänzende Angaben (2015-03-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 049-086180
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 37-064066
ABl. S-Ausgabe: 49
Quelle: OJS 2015/S 049-086180 (2015-03-06)
Ergänzende Angaben (2015-03-20)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-20 📅
Einreichungsfrist: 2015-04-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 059-104496
ABl. S-Ausgabe: 59
Quelle: OJS 2015/S 059-104496 (2015-03-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-10-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 212-387384
ABl. S-Ausgabe: 212
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2015/S 49-086180
2015/S 59-104496
Quelle: OJS 2015/S 212-387384 (2015-10-28)