Die Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH (GöVB) ist ein städtisches Verkehrsunternehmen und der Dienstleister für den ÖPNV in Göttingen. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von knapp 117 km, wobei die Ost-West-Ausdehnung 17,5 km und die Nord-Süd-Ausdehnung 12 km betragen. Göttingen hat ca. 130 000 Einwohner und insgesamt ca. 27 000 Studenten. Einschließlich der im Landkreis gelegenen Orte Rosdorf und Bovenden versorgt der Stadtbusverkehr der GöVB insgesamt einen Bereich mit 150 000 Einwohnern. Die GöVB ist Mitglied im Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (VSN), in dem 17 Verkehrsunternehmen und 3 Gebietskörperschaften organisiert sind. Die regionalen Verkehrsunternehmen im VSN verfügen über ein „Regio-RBL“, das an die zentrale Daten Datendrehscheibe (ZDD) des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) angebunden ist. Von dort werden sämtliche Fahrplandaten in Echtzeit an die verschiedenen Informationskanäle der Fahrgastinformation geliefert. Das Oberzentrum Göttingen ist, anders als die übrigen Unternehmen der Region, bisher noch nicht an die Datendrehscheibe angeschlossen und verfügt über kein Echtzeitinformationssystem. Um dafür die Grundlage zu schaffen, soll in Göttingen ein ITCS eingerichtet werden, das neben den mobilen Fahrscheinvertriebsgeräten in den Fahrzeugen mit integriertem Bordrechner („Fahrscheindrucker mit Bordrechnerfunktionalität“ hier und an anderer Stelle vereinfachend als „Bordrechner“ bezeichnet) den Ausbau der Dynamischen Fahrgastinformation (in den Fahrzeugen der GöVB, an Haltestellen und in Form von Indoor-Anzeigern) und die Erneuerung der veralteten Kommunikationsinfrastruktur umfasst. Die Daten- und Sprachkommunikation wird über DMR-Funk erfolgen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-24.
Auftragsbekanntmachung (2015-07-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Telematiksystem
Menge oder Umfang:
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von ca. 110 Bordrechnern mit Erweiterungsfähigkeit für eTicketing nach VDV-KA-Funktionalitäten mit berührungsempfindlichem LCD-Bildschirm (Touch-Display) sowie zentrale Softwarekomponenten zum Betrieb eines intermodalen Transport Control System (ITCS) mit stationären und mobilen Leitstellenarbeitsplätzen sowie Infoarbeitsplätzen. Anschluss des Gerätehintergrundsystems an ein zu lieferndes Vertriebsmanagementsystem sowie Anschluss des ITCS an die Zentrale Datendrehscheibe des VBN.
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von ca. 110 Bordrechnern mit Erweiterungsfähigkeit für eTicketing nach VDV-KA-Funktionalitäten mit berührungsempfindlichem LCD-Bildschirm (Touch-Display) sowie zentrale Softwarekomponenten zum Betrieb eines intermodalen Transport Control System (ITCS) mit stationären und mobilen Leitstellenarbeitsplätzen sowie Infoarbeitsplätzen. Anschluss des Gerätehintergrundsystems an ein zu lieferndes Vertriebsmanagementsystem sowie Anschluss des ITCS an die Zentrale Datendrehscheibe des VBN.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Telematiksystem📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH
Postanschrift: Gustav-Bielefeld-Straße 1
Postleitzahl: 37079
Postort: Göttingen
Kontakt
Internetadresse: http://www..goevb.de 🌏
E-Mail: conrad@goevb.de📧
Telefon: +49 551384448355📞
Fax: +49 55138444999 📠
1. Nähere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden, die bei der unter I.1) genannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern sind. Die Unterlagen können nach Registrierung elektronisch heruntergeladen werden. Die Unterlagen enthalten die entsprechenden Vordrucke für Eigenerklärungen.
2. Das Vergabeverfahren wird nach den Bestimmungen des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt.
3. Fragen sind an die unter I.1) genannte Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) zu richten. Fragen sind nur bis zum 27.8.2015, 12:00 Uhr möglich. Später eingehende Fragen werden nicht mehr beantwortet.
4. Kosten bzw. Aufwendungen des Bewerbers für die Beteiligung an dem Verfahren werden nicht erstattet.
5. Die geforderten Eigenerklärungen sind mit Unterschrift vorzulegen.
1. Nähere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden, die bei der unter I.1) genannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern sind. Die Unterlagen können nach Registrierung elektronisch heruntergeladen werden. Die Unterlagen enthalten die entsprechenden Vordrucke für Eigenerklärungen.
2. Das Vergabeverfahren wird nach den Bestimmungen des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt.
3. Fragen sind an die unter I.1) genannte Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) zu richten. Fragen sind nur bis zum 27.8.2015, 12:00 Uhr möglich. Später eingehende Fragen werden nicht mehr beantwortet.
4. Kosten bzw. Aufwendungen des Bewerbers für die Beteiligung an dem Verfahren werden nicht erstattet.
5. Die geforderten Eigenerklärungen sind mit Unterschrift vorzulegen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH (GöVB) ist ein städtisches Verkehrsunternehmen und der Dienstleister für den ÖPNV in Göttingen. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von knapp 117 km
Gegenstand der Ausschreibung ist das komplette ITCS-System einschließlich der Bordrechner. Ebenfalls Teil der Ausschreibung ist die Anbindung der Bestandssysteme sowie der neuen Systembestandteile DFI und Sprechfunk, einschließlich der Schnittstellenverantwortung. Das DMR-Funk-System zur Abwicklung der Daten- und Sprachverbindungen und die neuen Bestandteile des DFI-Systems (Anzeiger auf den Fahrzeugen, an den Haltestellen und in Gebäuden) sind nicht Teil der Ausschreibung.
Gegenstand der Ausschreibung ist das komplette ITCS-System einschließlich der Bordrechner. Ebenfalls Teil der Ausschreibung ist die Anbindung der Bestandssysteme sowie der neuen Systembestandteile DFI und Sprechfunk, einschließlich der Schnittstellenverantwortung. Das DMR-Funk-System zur Abwicklung der Daten- und Sprachverbindungen und die neuen Bestandteile des DFI-Systems (Anzeiger auf den Fahrzeugen, an den Haltestellen und in Gebäuden) sind nicht Teil der Ausschreibung.
Das ausgeschriebene System soll sich durch systemoffene Schnittstellen auszeichnen. Der Bieter erklärt daher im Rahmen seines Angebots, dass im Auftragsfall auf der zu liefernden Hardware (Bordrechner) Fremdsoftware installiert werden darf, wenn dies mit dem Lieferanten abgestimmt und der dabei entstehende Aufwand vergütet wird.
Das ausgeschriebene System soll sich durch systemoffene Schnittstellen auszeichnen. Der Bieter erklärt daher im Rahmen seines Angebots, dass im Auftragsfall auf der zu liefernden Hardware (Bordrechner) Fremdsoftware installiert werden darf, wenn dies mit dem Lieferanten abgestimmt und der dabei entstehende Aufwand vergütet wird.
Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die beim Auftraggeber anzufordern sind.
Dauer: 20 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Göttingen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerber haben die Unterlagen zum Teilnahmeantrag bei der unter I.1) genannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) anzufordern. Folgende Angaben sind erforderlich:
1. Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate). Bei Bewerbern aus einem anderen Mitgliedstaat ist eine gleichwertige Bescheinigung des Ursprungs- oder Herkunftslandes mit beglaubigter Übersetzung ins Deutsche vorzulegen; falls keine Eintragungspflicht besteht, ist eine formlose Erklärung vorzulegen, weshalb keine Eintragungspflicht besteht und mitzuteilen, wer vertretungsberechtigte Personen des Bewerbers sind.
1. Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate). Bei Bewerbern aus einem anderen Mitgliedstaat ist eine gleichwertige Bescheinigung des Ursprungs- oder Herkunftslandes mit beglaubigter Übersetzung ins Deutsche vorzulegen; falls keine Eintragungspflicht besteht, ist eine formlose Erklärung vorzulegen, weshalb keine Eintragungspflicht besteht und mitzuteilen, wer vertretungsberechtigte Personen des Bewerbers sind.
2. Eigenerklärung des Bewerbers, aus der hervorgeht, dass:
a) über das Vermögen des Bewerbers weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens beantragt wurde oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist.
b) der Bewerber sich nicht in Liquidation befindet.
c) im Gewerbezentralregisterauszug des Bewerbers zum Zeitpunkt der Bewerbungsabgabe keine Eintragungen über rechtskräftige Verurteilungen wegen schwerer Verstöße gegen umweltschützende, Vorschriften sowie gegen arbeits- und sozialrechtliche Pflichten vorliegen.
c) im Gewerbezentralregisterauszug des Bewerbers zum Zeitpunkt der Bewerbungsabgabe keine Eintragungen über rechtskräftige Verurteilungen wegen schwerer Verstöße gegen umweltschützende, Vorschriften sowie gegen arbeits- und sozialrechtliche Pflichten vorliegen.
d) der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur Berufsgenossenschaft nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates, in dem er ansässig ist, stets ordnungsgemäß nachgekommen ist.
d) der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur Berufsgenossenschaft nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates, in dem er ansässig ist, stets ordnungsgemäß nachgekommen ist.
Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die erforderlichen Nachweise der Zuverlässigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung (vgl. Punkte III.2.1) bis III.2.3)) von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die erforderlichen Nachweise der Zuverlässigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung (vgl. Punkte III.2.1) bis III.2.3)) von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Bewerber haben die Unterlagen zum Teilnahmeantrag bei der unter I.1) genannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) anzufordern. Folgende Angaben sind erforderlich:
1. Eigenerklärung des Bewerbers, aus der hervorgeht, dass:
a) eine Berufshaftpflichtversicherung in angemessener Höhe besteht bzw. im Falle der Auftragserteilung nachgewiesen wird. Als Mindestdeckungssumme gelten für Personenschäden 1 000 000 EUR und für Vermögensschäden 5 000 000 EUR.
b) für den Gegenstand des Auftrags keine gewerblichen Schutzrechte Dritter bestehen oder von dem Bewerber oder anderen beauftragt worden sind.
Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die erforderlichen Nachweise der Zuverlässigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung (vgl. Punkte III.2.1) bis III.2.3)) von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die erforderlichen Nachweise der Zuverlässigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung (vgl. Punkte III.2.1) bis III.2.3)) von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Bewerber haben die Unterlagen zum Teilnahmeantrag bei der unter I.1) genannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) anzufordern. Folgende Angaben sind erforderlich:
1. Erfahrungsnachweis durch Angaben zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzprojekten, die in den Jahren 2010-2015 (1.1.2010 bis 4.9.2015) abgenommen wurden und über den Probebetrieb hinausgegangen sind. Der Auftragswert muss größer/gleich 700 000 EUR sein. Die Anzahl der in den Referenzprojekten gelieferten und zum Einsatz gekommenen Bordrechner muss größer/gleich 50 Stück sein. Insbesondere sind folgende Angaben erforderlich: Auftraggeber und Ansprechpartner mit Kontaktdaten/Projektzeitraum/Kurzbeschreibung zu den grundlegenden Funktionalitäten sowie ggf. Angaben zur Anzahl der gelieferten Hardware sowie Auftragsvolumen der genannten Referenzprojekte.
1. Erfahrungsnachweis durch Angaben zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzprojekten, die in den Jahren 2010-2015 (1.1.2010 bis 4.9.2015) abgenommen wurden und über den Probebetrieb hinausgegangen sind. Der Auftragswert muss größer/gleich 700 000 EUR sein. Die Anzahl der in den Referenzprojekten gelieferten und zum Einsatz gekommenen Bordrechner muss größer/gleich 50 Stück sein. Insbesondere sind folgende Angaben erforderlich: Auftraggeber und Ansprechpartner mit Kontaktdaten/Projektzeitraum/Kurzbeschreibung zu den grundlegenden Funktionalitäten sowie ggf. Angaben zur Anzahl der gelieferten Hardware sowie Auftragsvolumen der genannten Referenzprojekte.
2. Nachweis (Zertifizierung) eines Qualitätsmanagementsystems gemäß ISO 9001 oder vergleichbar.
Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die erforderlichen Nachweise der Zuverlässigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung (vgl. Punkte III.2.1) bis III.2.3)) von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die erforderlichen Nachweise der Zuverlässigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung (vgl. Punkte III.2.1) bis III.2.3)) von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nähere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden, die bei der unter I.1) genannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern sind.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Nähere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden, die bei der unter I.1) genannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern sind.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen. Die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist;
— dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die erforderlichen Nachweise der Zuverlässigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung (vgl. Punkte III.2.1) bis III.2.3)) von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die erforderlichen Nachweise der Zuverlässigkeit und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung (vgl. Punkte III.2.1) bis III.2.3)) von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de📧
Telefon: +49 413115336📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen in § 102 ff. GWB. Die Bewerber werden ausdrücklich auf die Rügeverpflichtungen gemäß § 107 Abs. 3 GWB hingewiesen.
Ein Nachprüfungsantrag ist danach unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 144-266867 (2015-07-24)
Ergänzende Angaben (2015-07-27) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben