Einrichtung und Betrieb einer Geschäftsstelle „Dialog schafft Zukunft“

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt, die in den letzten Jahren in NRW entwickelte Dialogkultur zur Steigerung der Akzeptanz von Industrie- und Infrastrukturprojekten – auch im Lichte der neuen Herausforderungen der Digitalisierung im Rahmen von Industrie 4.0 und dem geänderten § 25 Abs. 3 Verwaltungsverfahrensgesetz NRW – weiter zu entwickeln. Es soll eine Geschäftsstelle „Dialog schafft Zukunft“ eingerichtet und betrieben werden, die den Dialog und die Bürgerbeteiligung bei o.g. Projekten fördert und den Vorhabenträgern beratend zur Seite steht, ohne Partei zu ergreifen. Sie soll als Serviceeinrichtung für Industrie, Kommunen, Verbände, Organisationen, Bürger und Interessengruppen Meinungsaustausch und Transparenz unterstützen. Aufsetzend auf den bereits existierenden Konzepten und Strategien, wie eine effiziente Bürgerbeteiligung aussehen kann, soll dieser Prozess unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen und neuer Erkenntnisse voran gebracht werden.
Zusätzliche Projektbestandteile: a) Gender Mainstreaming ist integraler Bestandteil des Projekts, b) Eine Verknüpfungsmöglichkeit der Ergebnisse aus der Tätigkeit und der Veröffentlichungsplattform „Open.NRW“ ist in den ersten 6 Monaten zu prüfen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-25.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-25 Auftragsbekanntmachung
2015-10-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge