Elektronische Normverkündung – Neuentwicklung der Verkündungsplattform und der Fachapplikation (EL.NORM III)

Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MdJEV)

Gegenstand der Vergabe ist ein technisches System für die elektronische Ausfertigung und Verkündung von Rechtsnormen in Brandenburg. Das neu zu erstellende System (EL.NORM III) soll das bestehende System (EL.NORM II, erreichbar unter www.landesrecht.brandenburg.de) ablösen. Dazu gehört auch die Überführung des Datenbestandes von EL.NORM II nach EL.NORM III. Insbesondere soll der zukünftige Auftragnehmer folgende Leistungen erbringen:
— Erstellung eines technischen Feinkonzeptes mit den Bestandteilen:
• Pflichtenheft (i. e. S.), detaillierte Beschreibung der Umsetzung der Fachanforderungen in der angebotenen Standardsoftware,
• Migrationskonzept,
• Schnittstellenkonzept,
• Systemintegrationskonzept,
— Überlassung ggf. notwendiger Softwarelizenzen Standardsoftware,
— Durchführung von Entwicklungs-, Anpassungs- und Konfigurationsleistungen zur Erstellung des EL.NORM III-Gesamtsystems,
— Bereitstellung der notwendigen Entwicklungsumgebung,
— Erstellung des Datenschutz- und IT-Sicherheitskonzeptes unter Berücksichtigung des Sicherheitskonzeptes des zentralen IT-Dienstleisters des Landes Brandenburg (ZIT-BB),
— Erstellung des Betriebskonzeptes (inkl. Datensicherung etc.),
— Installation/Deployment der Softwarekomponenten für die Gesamtlösung,
— Herstellung der Betriebsbereitschaft der Gesamtlösung,
— Wartung und Pflege der zu verantwortenden Softwarekomponenten,
— Migration der Altdatenbestände.
Bei der Umsetzung dieses Vorhabens hat der zukünftige Auftragnehmer eine auf Standardsoftware basierende Plattform unter Berücksichtigung folgender Teilaspekte aufzubauen:
— wirtschaftlicher Betrieb der EL.NORM-Plattform,
— weitgehende Vermeidung betriebsrelevanter Abhängigkeiten zu anderen Systemen und damit verbundener potentieller Störungen,
— vollständige elektronische Unterstützung und medienbruchfreie Umsetzung der im Fachkonzept dargestellten Abläufe von EL.NORM (Ausfertigung und Verkündung),
— Bereitstellung der für die Bearbeitung notwendigen Funktionen, ggf. durch Einbindung von Drittprodukten wie z. B. Komponenten zur Signatur oder Formatkonvertierung und Validierung von Dokumenten,
— Implementierung der benötigten Schnittstellen und
— Abbildung der perspektivischen Nutzerstrukturen und damit einhergehende Herstellung einer Mandantenfähigkeit.
Zur Erreichung bestmöglicher Synergien auf der IT-Architekturebene muss der Auftragnehmer im Rahmen des Aufbaus seiner Plattform insbesondere die folgenden Anforderungen berücksichtigen:
— Integration der EL.NORM-Funktion in die Microsoft Office-Umgebung,
— Bereitstellung einer leistungsfähigen Signaturfunktion zur Erzeugung und Prüfung von Signaturen,
— Bereitstellung einer leistungsfähigen Komponente zur Erzeugung, Manipulation (z. B. Ergänzung von Orts- und Datumsangaben, einer laufenden Nummer sowie einer sichtbaren Signatur) und Validierung von PDF/A-Dateien,
— Bereitstellung von Funktionen zur Abbildung und Verwaltung der Verkündungsakten,
— Bereitstellung von Funktionen zur Abbildung und Verwaltung des medienbruchfreien Workflows von der Ausfertigung bis zur Verkündung,
— Bereitstellung einer Schnittstelle zum Elektronischen Urkundszwischenarchiv (EL.UZA).
Die Lieferung von Hardware und der Betrieb der Gesamtlösung-EL.NORM III sind nicht Gegenstand dieser Vergabe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-16 Auftragsbekanntmachung
2017-09-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-11-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwicklung von kundenspezifischer Software
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von kundenspezifischer Software 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MdJEV)
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.mdjev.brandenburg.de/ 🌏
E-Mail: bastian.flemming@mdjev.brandenburg.de 📧
Telefon: +49 3318663212 📞
Fax: +49 3318663206 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-16 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 231-420351
ABl. S-Ausgabe: 231
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweise: Bei der Bearbeitung der Teilnahmeanträge sind folgende Vorgaben zu befolgen: Die Teilnahmeanträge sind wie folgt zu gliedern: I. Anschreiben, aus dem hervorgeht, ob der Bewerber als Einzelbewerber oder als Bewerbergemeinschaft agiert und ob Unterauftragnehmer eingebunden sind. II. Erklärungen bzw. Angaben zu den Kriterien 1.1 bis 1.6, 2.1 bis 2.2 und 3.1 bis 3.6 gemäß III.2) für alle beteiligen Unternehmen (soweit vorgegeben bzw. relevant). Bei einer Abweichung von dieser Gliederung, kann der Auftraggeber den Teilnahmeantrag ausschließen. Verfahrenssprache ist deutsch. Der Teilnahmeantrag ist durchgängig in deutscher Sprache einzureichen. Bei einer Abweichung von dieser Vorgabe, kann der Auftraggeber den Teilnahmeantrag ausschließen. Formale Anforderungen an Teilnahmeanträge: Teilnahmeanträge sind im Anschreiben oder mit abschließender Unterschrift eigenhändig zu unterzeichnen. Erklärungen Dritter (z. B. Unterauftragnehmer) sind mit einer Unterschrift seitens des Unternehmens, das die Erklärung abgibt, einzureichen. Sollten keine Originaldokumente mit eigenhändiger Unterschrift eingereicht werden, so behält sich der Auftraggeber vor, Originaldokumente mit eigenhändiger Unterschrift nachzufordern. Auf dem Postweg oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung auf dem verschlossenen Umschlag hat wie folgt zu erfolgen: Bitte nicht öffnen, sofort weiterleiten an: MdJEV, Abtlg. II – Vorzimmer. Teilnahmeantrag zur Vergabe-Nr.: 1540-E II.008/15. Ende der Angebotsfrist: 12.1.2016 – 12:00 Uhr. Teilnahmeanträge sind mit allen geforderten Erklärungen bzw. Angaben zu den Kriterien 1.1 bis 1.6, 2.1 bis 2.2 und 3.1 bis 3.6 gemäß III.2) bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (siehe Nummer IV.3.4)) in Schriftform/in Papierform beim Auftraggeber einzureichen. Eine Einreichung des Teilnahmeantrags per Telekopie (Telefax) oder in elektronischer Form ist nicht zulässig. Teilnahmeanträge, die den formalen Anforderungen nicht entsprechen und die nicht bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (siehe Nummer IV.3.4)) eingegangen sind, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, fehlende oder nicht unterschriebene bzw. geänderte sowie formal unvollständige Erklärungen/Angaben innerhalb einer Frist nachzufordern. Erfolgt innerhalb einer solchen Nachfrist keine Vorlage der geforderten Erklärungen/Angaben, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Als Bearbeitungshilfe ist dem Teilnahmeantrag in Papierform ein virengeprüfter und virenfreier Datenträger (z. B. CD-ROM) beizufügen, in welchem die Erklärungen bzw. Angaben zu den Kriterien 1.1 bis 1.6, 2.1 bis 2.2 und 3.1 bis 3.6 gemäß III.2) in elektronischer Form und identisch zur Papierform im PDF-Format (möglichst eine Datei) eingereicht werden. Dieses PDF-Dokument soll aus den Originaldateien (z. B. Word-Dateien) generiert (also nicht eingescannt) werden, so dass darin die Suchfunktion genutzt werden kann. Fehlende Datenträger/Dateien können nachgefordert werden. Die Prüfung des Teilnahmeantrags erfolgt ausschließlich anhand der eingereichten Papierfassung. Alle nicht berücksichtigten Bieter werden gemäß § 101a Abs.1 GWB vor Zuschlagserteilung über die Ablehnung ihrer Bewerbung informiert. Bekanntmachungs-ID: CXP9YD7YF2Z.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe ist ein technisches System für die elektronische Ausfertigung und Verkündung von Rechtsnormen in Brandenburg. Das neu zu erstellende System (EL.NORM III) soll das bestehende System (EL.NORM II, erreichbar unter www.landesrecht.brandenburg.de) ablösen. Dazu gehört auch die Überführung des Datenbestandes von EL.NORM II nach EL.NORM III. Insbesondere soll der zukünftige Auftragnehmer folgende Leistungen erbringen:
Mehr anzeigen
— Erstellung eines technischen Feinkonzeptes mit den Bestandteilen:
• Pflichtenheft (i. e. S.), detaillierte Beschreibung der Umsetzung der Fachanforderungen in der angebotenen Standardsoftware,
• Migrationskonzept,
• Schnittstellenkonzept,
• Systemintegrationskonzept,
— Überlassung ggf. notwendiger Softwarelizenzen Standardsoftware,
— Durchführung von Entwicklungs-, Anpassungs- und Konfigurationsleistungen zur Erstellung des EL.NORM III-Gesamtsystems,
— Bereitstellung der notwendigen Entwicklungsumgebung,
— Erstellung des Datenschutz- und IT-Sicherheitskonzeptes unter Berücksichtigung des Sicherheitskonzeptes des zentralen IT-Dienstleisters des Landes Brandenburg (ZIT-BB),
— Erstellung des Betriebskonzeptes (inkl. Datensicherung etc.),
— Installation/Deployment der Softwarekomponenten für die Gesamtlösung,
— Herstellung der Betriebsbereitschaft der Gesamtlösung,
— Wartung und Pflege der zu verantwortenden Softwarekomponenten,
— Migration der Altdatenbestände.
Bei der Umsetzung dieses Vorhabens hat der zukünftige Auftragnehmer eine auf Standardsoftware basierende Plattform unter Berücksichtigung folgender Teilaspekte aufzubauen:
— wirtschaftlicher Betrieb der EL.NORM-Plattform,
— weitgehende Vermeidung betriebsrelevanter Abhängigkeiten zu anderen Systemen und damit verbundener potentieller Störungen,
— vollständige elektronische Unterstützung und medienbruchfreie Umsetzung der im Fachkonzept dargestellten Abläufe von EL.NORM (Ausfertigung und Verkündung),
— Bereitstellung der für die Bearbeitung notwendigen Funktionen, ggf. durch Einbindung von Drittprodukten wie z. B. Komponenten zur Signatur oder Formatkonvertierung und Validierung von Dokumenten,
— Implementierung der benötigten Schnittstellen und
— Abbildung der perspektivischen Nutzerstrukturen und damit einhergehende Herstellung einer Mandantenfähigkeit.
Zur Erreichung bestmöglicher Synergien auf der IT-Architekturebene muss der Auftragnehmer im Rahmen des Aufbaus seiner Plattform insbesondere die folgenden Anforderungen berücksichtigen:
— Integration der EL.NORM-Funktion in die Microsoft Office-Umgebung,
— Bereitstellung einer leistungsfähigen Signaturfunktion zur Erzeugung und Prüfung von Signaturen,
— Bereitstellung einer leistungsfähigen Komponente zur Erzeugung, Manipulation (z. B. Ergänzung von Orts- und Datumsangaben, einer laufenden Nummer sowie einer sichtbaren Signatur) und Validierung von PDF/A-Dateien,
— Bereitstellung von Funktionen zur Abbildung und Verwaltung
der Verkündungsakten,
des medienbruchfreien Workflows von der Ausfertigung bis zur Verkündung,
— Bereitstellung einer Schnittstelle zum Elektronischen Urkundszwischenarchiv (EL.UZA).
Die Lieferung von Hardware und der Betrieb der Gesamtlösung-EL.NORM III sind nicht Gegenstand dieser Vergabe.
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: 1540-E II.008/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Potsdam (Standorte des MdJEV und des ZIT-BB), Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Als (A-Kriterium) gekennzeichnete Erklärungen/Angaben sind Ausschlusskriterien, deren Nichterfüllung zum Ausschluss führt.
Mindeststandard ist im Übrigen die Vollständigkeit der geforderten Angaben zu den Kriterien 1.1 bis 3.6, ggf. auf Nachforderung.
Alle einzureichenden Erklärungen sind von demjenigen/denjenigen Unternehmen zu unterzeichnen, welche(s) diese einreichen muss/müssen. Mehrere Erklärungen können nachvollziehbar zusammengefasst und am Ende gebündelt unterzeichnet werden.
Einzelbewerber: Die Erklärungen zu 1.1 bis 1.5 sind vom Bewerber einzureichen.
Bewerbergemeinschaften (Bietergemeinschaften):
Die Erklärung 1.6 ist einmalig für die gesamte Bewerbergemeinschaft mit Angaben zu den Aufgaben der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einzureichen und von allen Mitgliedern zu unterzeichnen.
Die Erklärung 1.7 ist einmalig für die gesamte Bewerbergemeinschaft einzureichen und von allen Mitgliedern zu unterzeichnen.
Die Erklärungen 1.1 bis 1.5 sind von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft gesondert unterschrieben einzureichen.
Für Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften gilt:
Sofern Unterauftragnehmer eingesetzt werden, ist die Erklärung 1.6 mit Angaben zu den Aufgaben des Unterauftragnehmers einzureichen.
Von jedem Unterauftragnehmer sind die Erklärungen 1.1 bis 1.5 gesondert unterschrieben einzureichen.
Von jedem Unterauftragnehmer ist die Erklärung 1.8 gesondert unterschrieben einzureichen.
1.1 Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A.
a) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A mit folgendem Inhalt (A-Kriterium):
„Ich/wir erkläre(n), dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A vorliegen“.
b) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 6 EG Abs. 6 lit. a)-d) VOL/A mit folgendem Inhalt (A-Kriterium):
„Ich/wir erkläre(n), dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 6 lit. a)-d) VOL/A vorliegen“.
c) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 6 EG Abs. 6 lit. e) VOL/A mit folgendem Inhalt (A-Kriterium):
„Ich/wir erkläre(n), dass ich/wir im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf die Eignung abgegeben habe/n“.
1.2 Eigenerklärung zu Schwarzarbeit, u. a. (A-Kriterium):
„Ich/wir erkläre(n), dass ich/wir die Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und gegen Leistungsmissbrauch i. S. d. Dritten Sozialgesetzbuches, des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, bzw. des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit einhalten.
Mehr anzeigen
Ich/wir erkläre(n), dass ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht zu einer Geldbuße gemäß § 23 Arbeitnehmer-Entsendegesetz bzw. § 21 Mindestlohngesetz von mehr als 2 500 EUR belegt worden bin/sind und mir/uns kein aktueller Verstoß gegen die o. a. Vorschriften und kein anstehender Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen bzw. die verantwortlich handelnde(n) Person(en) betrifft/betreffen oder bekannt ist“.
Mehr anzeigen
1.3 Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (A-Kriterium):
Bitte fügen Sie Ihrem Teilnahmeantrag einen aktuellen Auszug (nicht älter als 6 Monate) aus dem Handelsregister (außerhalb von Deutschland aus vergleichbaren Registern) bei.
1.4 Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung des Bewerbers nach § 7 EG Abs. 2 lit. b) VOL/A (A-Kriterium):
Bitte fügen Sie einen Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung bei. Diese Betriebshaftpflichtversicherung soll eine Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden in Höhe von 500 000 EUR für den Vertrag und für Sach- und Personenschäden in Höhe von 500 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt höchstens jedoch bis zu 1 000 000 EUR für den Vertrag haben. Falls die aktuelle Deckungssumme niedriger ist, ist eine Eigenerklärung über die Erhöhung auf die geforderte Deckungssumme im Zuschlagsfall (formlos) beizufügen.
Mehr anzeigen
1.5 Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (VOL 07-01) (A-Kriterium):
Bitte fügen Sie Ihrem Teilnahmeantrag die ausgefüllte Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (VOL 07-01) bei (Dokument erhältlich bei Kontaktstelle aus Anlage zur Bekanntmachung).
Nur bei Bewerbergemeinschaften (Bietergemeinschaften) bzw. Nachunternehmen notwendige Eigenerklärung 1.6:
1.6 Erklärung über die Aufgabenverteilung bei der Leistungserbringung mit folgendem Inhalt (A-Kriterium):
Es ist anzugeben:
— Firmenname und Rechtsform des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Nachunternehmens und
— welches Unternehmen im Auftragsfall welche der unter II.1.5) angegebenen Leistungsteile erbringen wird.
Nur bei Bewerbergemeinschaften (Bietergemeinschaften) – Erklärung 1.7.
1.7 Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft über die Bildung einer Bewerbergemeinschaft mit folgendem Inhalt (A-Kriterium):
1. Angabe aller Unternehmen, die Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind (mit Name, Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse),
2. Angabe einer bevollmächtigten Person (Vertreter der Bewerbergemeinschaft), welche die Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren und bei der Auftragsabwicklung vertritt (mit Name, Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse).
3. Erklärungstext:
„Wir erklären, dass wir – die vorstehend genannten Mitglieder der Bewerbergemeinschaft – am Vergabeverfahren „Elektronische Normverkündung – Neuentwicklung der Verkündungsplattform und der Fachapplikation (EL.NORM III)“ teilnehmen und einen gemeinsamen Teilnahmeantrag einreichen und die vorstehend genannte Person als unseren Vertreter der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren und für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigen“.
Mehr anzeigen
Nur für Nachunternehmer – Erklärung 1.8:
1.8 Erklärung zur Mittelbereitstellung nach § 7 EG Abs. 9 VOL/A mit folgendem Inhalt (A-Kriterium):
1. Angabe der bereitgestellten Mittel (z. B. Mitarbeiter oder technische Ressourcen),
2. Angabe des Namens des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft, für den/die der Unterauftragnehmer tätig werden wird,
„Wir erklären, dass wir die vorgenannten Mittel dem vorgenannten Bewerber/der vorgenannten Bewerbergemeinschaft im Rahmen des Vergabeverfahrens „Elektronische Normverkündung – Neuentwicklung der Verkündungsplattform und der Fachapplikation (EL.NORM III)“ im Auftragsfall zur Verfügung stellen werden“.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als (B-Kriterien) gekennzeichnete Erklärungen/Angaben sind Bewertungskriterien, die anhand der ausgewiesenen Skala bewertet werden.
Einzelbewerber:
Die Angaben/Erklärungen zu 2.1 und 2.2 sind vom Bewerber einzureichen.
Bewerbergemeinschaften (Bietergemeinschaften):
Die Angaben zu 2.1 und 2.2 sind für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
Für Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften gilt:
Sofern Unterauftragnehmer eingesetzt werden, können zu 2.1 und 2.2 ergänzend Angaben zum/zu Unterauftragnehmer(n) eingereicht werden.
2.1 Durchschnittlicher Netto-Jahresumsatz bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand (B-Kriterium):
Von den Bewerbern wird die konkrete Angabe der Netto-Jahresumsätze auf den Ausschreibungsgegenstand (Software- und Entwicklungsdienstleistungen in der öffentlichen Verwaltung) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012 bis 2014) erwartet.
Erwartet wird ein durchschnittlicher Netto-Jahresumsatz im angegebenen Zeitraum von 750.00,00 EUR. Zur Bewertung werden Punkte wie folgt vergeben:
< 300 000 EUR = 0 Punkte,
300 000 EUR >= 349 000 EUR = 1 Punkt,
350 000 EUR >= 399 000 EUR = 2 Punkte,
400 000 EUR >= 449 000 EUR = 3 Punkte,
450 000 EUR >= 499 000 EUR = 4 Punkte,
500 000 EUR >= 549 000 EUR = 5 Punkte,
550 000 EUR >= 599 000 EUR = 6 Punkte,
600 000 EUR >= 649 000 EUR = 7 Punkte,
650 000 EUR >= 699 000 EUR = 8 Punkte,
700 000 EUR >= 749 000 EUR = 9 Punkte,
>= 750 000 EUR = 10 Punkte,
(Gewichtung 5 %).
2.2 Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (B-Kriterium):
Von den Bewerbern wird die konkrete Angabe der angestellten Mitarbeiter der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012 bis 2014) erwartet. Bei Bewerbergemeinschaften ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft anzugeben.
Mehr anzeigen
Erwartet wird eine durchschnittliche Mitarbeiteranzahl in Höhe von 20 mit positiver Tendenz. Zur Bewertung werden Punkte wie folgt vergeben:
< 5 Mitarbeiter = 0 Punkte,
5 Mitarbeiter >= 9 Mitarbeiter und die Entwicklung der Mitarbeiterzahl ist
negativ = 1 Punkt,
stabil = 2 Punkte,
positiv = 3 Punkte,
10 Mitarbeiter >= 14 Mitarbeiter und die Entwicklung der Mitarbeiterzahl ist
negativ = 4 Punkte,
stabil = 5 Punkte,
positiv = 6 Punkte,
15 Mitarbeiter >= 19 Mitarbeiter und die Entwicklung der Mitarbeiterzahl ist
negativ = 7 Punkte,
stabil = 8 Punkte,
positiv = 9 Punkte,
>= 20 Mitarbeiter und die Entwicklung der Mitarbeiterzahl ist positiv = 10 Punkte,
Mindeststandards:
Folgende Anforderungen müssen erfüllt sein:
— Vollständigkeit der geforderten Angaben zu den Kriterien 2.1 und 2.2, ggf. durch Nachforderung.
Bei der Punktevergabe zu 2.1 und 2.2 werden bei Bewerbergemeinschaften und/oder Unterauftragnehmern die Angaben aller beteiligten Unternehmen gemeinsam betrachtet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Als (A-Kriterium) gekennzeichnete Erklärungen/Angaben sind Ausschlusskriterien, deren Nichterfüllung zum Ausschluss führt.
Als (B-Kriterien) gekennzeichnete Erklärungen/Angaben sind Bewertungskriterien, die anhand der ausgewiesenen Skala bewertet werden.
Einzelbewerber:
Die Angaben/Erklärungen zu 3.1 bis 3.6 sind vom Bewerber einzureichen.
Bewerbergemeinschaften (Bietergemeinschaften):
Die Angaben/Erklärungen zu 3.1 sind für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einzureichen; die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft können die Angaben kombinieren.
Die Angaben/Erklärungen zu 3.2, 3.3, 3.4, 3.5 und 3.6 sind für die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einzureichen, für die sie relevant sind; die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft können die Angaben kombinieren.
Für Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften gilt:
Sofern Unterauftragnehmer eingesetzt werden, sind die Angaben/Erklärungen zu 3.1 für jeden Unterauftragnehmer einzureichen.
Die Angaben/Erklärungen zu 3.2, 3.3, 3.4, 3.5 und 3.6 sind für Unterauftragnehmer einzureichen, soweit sie relevant sind; die Angaben der Unterauftragnehmer können die Angaben des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ergänzen.
3.1 Unternehmensdarstellung (A-Kriterium):
Dem Angebot ist eine Unternehmensdarstellung des sich bewerbenden Unternehmens beizufügen.
Bei Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmen müssen alle Beteiligungsverhältnisse/Verbindungen und die vorgesehene Aufgabenteilung der beteiligten Unternehmen beschrieben werden. Darüber hinaus sind Anzahl und Orte der Niederlassungen aller beteiligten Unternehmen in Deutschland anzugeben.
Mehr anzeigen
Die Unternehmensdarstellung soll es der Auftraggeberin ermöglichen, ein umfassendes Bild des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft zu gewinnen. Es sind dabei stets zu nennen:
— Firmenname und Rechtsform,
— Firmensitz und weitere Standorte,
— Fest angestellte Mitarbeiter mit Beratungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung,
— Tätigkeitsspektrum des Unternehmens.
Beschränken Sie sich bei der Darstellung auf 2 DIN A4 Seiten, 11 Pkt.-Schriftgröße, einfacher Zeilenabstand (je Unternehmensdarstellung).
3.2 Projektreferenzen des Unternehmens (B-Kriterium):
Es sind vollständige Informationen zu wenigstens 3 mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren, bereits abgeschlossenen oder noch in Bearbeitung befindlichen Projekten aus den letzten 5 Jahren (Vertragsende) einzureichen. Es sind dabei stets zu nennen:
Mehr anzeigen
— Projektbezeichnung,
— Kurzbeschreibung der Aufgabenstellung des Projektes,
— Stellung im Projekt (z. B. Subunternehmen),
— Gesamtprojektumfang in PT und Auftragsumfang in PT,
— Leistungszeitraum Projektlaufzeit,
— Erbrachte Leistungen innerhalb des Projektes,
— Auftraggeber mit Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefon).
Die Referenzen sind dann mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar, wenn sie den in der EU-Bekanntmachung veröffentlichten Rahmenbedingungen entsprechen, insbesondere wenn sie innerhalb der öffentlichen Verwaltung erbracht wurden und eine Projektlaufzeit von mindestens 6 Monaten aufweisen. Darüber hinaus sollte ein mit den Anforderungen des Auftragsgegenstandes vergleichbarer Grad der produktiven Umsetzung (Entwicklung, Anpassung, Einrichtung) und des Supports nachgewiesen werden.
Mehr anzeigen
Es ist auf die eingesetzten Methoden und Vorgehensweisen einzugehen und die Vergleichbarkeit mit dem Ausschreibungsgegenstand darzulegen. Das technische Umfeld ist zu beschreiben.
Es wird ein Ansprechpartner des Referenzkunden (Name, Vorname, Funktion, E-Mail, Telefonnummer) verlangt. Die Benennung eines Ansprechpartners des Bewerbers (z. B. Vertriebsbeauftragter) reicht nicht aus.
Angaben, die einer Überprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen.
Beschränken Sie sich bei der Darstellung auf 2 DIN A4 Seiten, 11 Pkt.-Schriftgröße, einfacher Zeilenabstand (je Projektreferenz).
Erwartet werden Referenzen, deren Ausprägung ein möglichst hohes Maß an Kongruenz mit den Anforderungen auf Basis des Auftragsgegenstandes erwarten lassen (= Vergleichbarkeit).
Zur Bewertung werden Punkte wie folgt vergeben:
— keine Vergleichbarkeit = 0 Punkte,
— geringe Vergleichbarkeit = 1 bis 3 Punkte,
— mittlere Vergleichbarkeit = 4 bis 6 Punkte,
— hohe Vergleichbarkeit = 7 bis 9 Punkte,
— besonders hohe Vergleichbarkeit = 10 Punkte.
Es werden nicht mehr als 3 Referenzen erwartet. Werden mehr Referenzen eingereicht, so gehen die besten 3 in die Wertung ein. Es wird für alle Referenzen ein Durchschnittswert ermittelt. (Gewichtung 30 %).
3.3 Personalprofile (B-Kriterium):
Die vom zukünftigen Auftragnehmer zu erzielenden Leistungen sind durch entsprechend qualifizierte, fest angestellte Mitarbeiter zu erbringen, die innerhalb des Projektes eingesetzt werden sollen. Es sind mindestens 4 aussagekräftige Personalprofile einzureichen. Es sind dabei stets zu nennen:
Mehr anzeigen
— Name, Vorname,
— Ausbildung, berufliche Qualifikation,
— Beruflicher Werdegang/Tätigkeiten inkl. Zeitraum,
— Besondere Kenntnisse und Erfahrungen, die für die ausgeschriebene Leistung von Bedeutung sind.
Den Mitarbeitern sind folgende Rollen zuzuordnen:
— Projektleiter,
— Techniker und Applikationsentwickler,
— Support.
Mindestens 2 Personalprofile sind dem Bereich „Support“ zuzuordnen.
Die Darstellung der Personalprofile wird hinsichtlich der geforderten Anzahl der Mitarbeiterprofile, dem Erfüllungsgrad der dargestellten Qualifikation, der inhaltlichen Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit bewertet.
Beschränken Sie sich bei der Darstellung der Personalprofile auf je eine DIN A4 Seite (je Profil), 11 Pkt.-Schriftgröße, einfacher Zeilenabstand.
Erwartet werden Profile, deren Erfüllungsgrad der dargestellten Qualifikation, deren inhaltliche Schlüssigkeit und deren Nachvollziehbarkeit in hohem Maße gegeben ist, d. h. deren Ausprägung ein möglichst hohes Maß an Kongruenz mit den Anforderungen auf Basis des Auftragsgegenstandes erwarten lassen (= Vergleichbarkeit).
Mehr anzeigen
Es werden nicht mehr als 4 Profile erwartet. Werden mehr Profile eingereicht, so gehen die besten vier in die Wertung ein. Es wird für alle Profile ein Durchschnittswert ermittelt.
(Gewichtung 20 %).
3.4 Referenzprojekte der Mitarbeiter (B-Kriterium):
Es sind wenigstens jeweils 2 Referenzprojekte der benannten Mitarbeiter zu beschreiben. Zu nennen sind dabei stets:
— Projektbezeichnung und Projektinhalt,
— Projektlaufzeit,
— Persönlicher Leistungszeitraum,
— Kurzbeschreibung der Aufgabenstellung des Projektes insgesamt,
— Erbrachte Leistungen/Ausgeübte Funktion des Mitarbeiters innerhalb des Projektes,
— Grad der Beteiligung des Mitarbeiters innerhalb des Projektes (in PT),
Die Ausführungen werden in Hinblick auf Vollständigkeit, die inhaltliche Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit der Referenzen bewertet.
Beschränken Sie sich bei der Darstellung auf 2 DIN A4 Seite (je Referenzprojekt), 11 Pkt.-Schriftgröße, einfacher Zeilenabstand.
Erwartet werden Referenzen, deren inhaltliche Schlüssigkeit und deren Nachvollziehbarkeit in hohem Maße gegeben ist, d. h. deren Ausprägung ein möglichst hohes Maß an Kongruenz mit den Anforderungen auf Basis des Auftragsgegenstandes erwarten lassen (= Vergleichbarkeit).
Mehr anzeigen
Es werden nicht mehr als 2 Referenzen erwartet. Werden mehr Referenzen eingereicht, so gehen die besten 2 in die Wertung ein. Es wird für alle Referenzen ein Durchschnittswert ermittelt.
3.5 Qualitäts- und Sicherheitsmanagement (B-Kriterium):
Bitte beschreiben Sie das in ihren Projekten eingesetzte Qualitäts- und Sicherheitsmanagement. Benennen Sie die verwendeten Methoden und Maßnahmen sowie ggf. vorhandene Zertifikate.
Die Ausführungen werden in Hinblick auf inhaltliche Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit bewertet.
Beschränken Sie sich bei der Darstellung auf 2 DIN A4 Seiten, 11 Pkt.-Schriftgröße, einfacher Zeilenabstand.
Erwartet wird eine inhaltlich schlüssige und nachvollziehbare Darstellung des eingesetzten Qualitäts- und Sicherheitsmanagements, welches ggf. durch eine Zertifizierung nachgewiesen werden kann.
— Die Beschreibung ist nicht nachvollziehbar. Methoden und Maßnahmen wurden nicht genannt. Es sind keine Erfahrungen in diesem Bereich erkennbar. = 0 Punkte,
— Die Beschreibung ist kaum nachvollziehbar. Methoden und Maßnahmen wurden nicht genannt. Es sind kaum Erfahrungen in diesem Bereich erkennbar. = 1 bis 3 Punkte,
— Die Beschreibung ist nachvollziehbar. Methoden und Maßnahmen wurden genannt. = 4 bis 6 Punkte,
— Die Beschreibung ist abschließend und nachvollziehbar. Alle Methoden und Maßnahmen wurden genannt. Ein Bezug zum Vergabegegenstand ist
erkennbar. = 7 bis 9 Punkte,
gut dargestellt. Eine unabhängige Zertifizierung ist vorhanden (z. B. ISO 9001). = 10 Punkte.
(Gewichtung 10 %).
3.6 Service- und Supportorganisation (B-Kriterium):
Zum Nachweis der unternehmensbezogenen Eignung ist die Service- und Supportorganisation des Bewerbers darzustellen.
Dabei sind der Aufbau, die Prozesse und die Ausstattung der unternehmenseigenen Service- und Supportorganisation möglichst ausführlich zu beschreiben. Eventuell vorhandene Zertifizierungen in diesem Bereich sind dem Angebot beizufügen.
Beschränken Sie sich bei der Darstellung auf 3 DIN A4 Seiten, 11 Pkt.-Schriftgröße, einfacher Zeilenabstand.
Erwartet wird eine inhaltlich schlüssige und nachvollziehbare Darstellung der Service- und Supportorganisation, welche ggf. durch eine Zertifizierung gestützt werden kann.
— Die Beschreibung ist abschließend und nachvollziehbar. Alle Methoden und Maßnahmen wurden genannt. Ein Bezug zum Vergabegegenstand ist gut dargestellt. Eine unabhängige Zertifizierung ist vorhanden. = 10 Punkte.
Mindeststandards:
— Vollständigkeit der geforderten Angaben zu den Kriterien 3.1 und 3.6, ggf. durch Nachforderung.
Bei der Bewertung für 3.1 genügt es, dass eines der beteiligten Unternehmen, das selbst Leistungen erbringt, die Anforderungen erfüllt.
Bei der Punktevergabe zu 3.2, 3.3, 3.4, 3.5 und 3.6 werden bei Bewerbergemeinschaften und/oder Unterauftragnehmern die Angaben aller beteiligten Unternehmen gemeinsam betrachtet.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Neben den Regelungen des EVB-IT Systemvertrages gelten die entsprechenden Zahlungsbedingungen gemäß VOL/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Keine.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Formal korrekte Teilnahmeanträge werden zunächst hinsichtlich der festgelegten Eignungskriterien beurteilt. Dabei führt das Nichtbeachten von (A)-Kriterien zum Ausschluss des eingereichten Teilnahmewettbewerbs. (B)-Kriterien werden hinsichtlich des Erfüllungsgrades bewertet und mit einem bestimmten Faktor gewichtet.
Mehr anzeigen
Grundsätzlich gilt folgende Bewertungsskala, die innerhalb des Abschnittes III.2) in den jeweiligen (B)-Kriterien spezifiziert ist:
(0) Punkte – Unzureichende und insgesamt nicht nachvollziehbare Darstellung bzw. Erfüllung der Anforderung.
(1-3) Punkte – Mangelhafte bis ausreichende Darstellung bzw. Erfüllung der Anforderung, die insgesamt nur teilweise an die Erwartungen des Auftraggebers heranreicht.
(4-6 Punkte) – Befriedigende Darstellung bzw. Erfüllung der Aufgabenstellung, die insgesamt qualitativ den Erwartungen des Auftraggebers erfüllt.
(7-9) Punkte – Überdurchschnittliche, gute Darstellung bzw. Erfüllung der Aufgabenstellung, die insgesamt deutlich über dem Durchschnitt der Erwartungen des Auftraggebers liegt.
(10) Punkte – Hervorragende, sehr gute Darstellung bzw. Erfüllung der Aufgabenstellung, die insgesamt den Erwartungen des Auftraggebers in einem besonderen Maße entspricht.
Die Auswahl einer begrenzten Zahl von Bewerbern wird wie folgt durchgeführt:
Bei Teilnahmeanträgen, die – ggf. nach Nachforderung – vollständig sind und alle formalen Anforderungen erfüllen, wird die Erfüllung der Ausschlusskriterien geprüft.
Bei Teilnahmeanträgen, die alle Ausschlusskriterien erfüllen, werden die Bewertungskriterien geprüft und bewertet. Dabei wird die erreichte Punktzahl des jeweiligen Kriteriums mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert. Aus der somit je Kriterium erzielten Punktzahl wird die Gesamtsumme gebildet (Gesamtpunktzahl Eignung).
Mehr anzeigen
Sofern mehr als 3 erfolgreiche Teilnahmeanträge vorliegen, werden die 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die bezüglich der erreichten Gesamtpunktzahl zur Eignung in der Rangfolge die Ränge 1 bis 3 belegen. Bei Punktgleichheit erfolgt die Auswahl ergänzend nach einem Auslosungsverfahren.
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat II.1 – Rechtsdokumentation, elektronisches Gesetzgebungsportal, amtliche Verkündungsblätter
Bastian Flemming
Name: Vergabemarktplatz Brandenburg
URL der Dokumente: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de 🌏
Name: Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MdJEV)
Kontaktperson: Vorzimmer Abteilungsleiterin II
URL der Dokumente: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 1540-E II.008/15
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweise:
Bei der Bearbeitung der Teilnahmeanträge sind folgende Vorgaben zu befolgen:
Die Teilnahmeanträge sind wie folgt zu gliedern:
I. Anschreiben, aus dem hervorgeht, ob der Bewerber als Einzelbewerber oder als Bewerbergemeinschaft agiert und ob Unterauftragnehmer eingebunden sind.
II. Erklärungen bzw. Angaben zu den Kriterien 1.1 bis 1.6, 2.1 bis 2.2 und 3.1 bis 3.6 gemäß III.2) für alle beteiligen Unternehmen (soweit vorgegeben bzw. relevant).
Bei einer Abweichung von dieser Gliederung, kann der Auftraggeber den Teilnahmeantrag ausschließen.
Verfahrenssprache ist deutsch. Der Teilnahmeantrag ist durchgängig in deutscher Sprache einzureichen. Bei einer Abweichung von dieser Vorgabe, kann der Auftraggeber den Teilnahmeantrag ausschließen.
Formale Anforderungen an Teilnahmeanträge:
Teilnahmeanträge sind im Anschreiben oder mit abschließender Unterschrift eigenhändig zu unterzeichnen.
Erklärungen Dritter (z. B. Unterauftragnehmer) sind mit einer Unterschrift seitens des Unternehmens, das die Erklärung abgibt, einzureichen. Sollten keine Originaldokumente mit eigenhändiger Unterschrift eingereicht werden, so behält sich der Auftraggeber vor, Originaldokumente mit eigenhändiger Unterschrift nachzufordern.
Mehr anzeigen
Auf dem Postweg oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche zu kennzeichnen.
Die Kennzeichnung auf dem verschlossenen Umschlag hat wie folgt zu erfolgen:
Bitte nicht öffnen,
sofort weiterleiten an: MdJEV, Abtlg. II – Vorzimmer.
Teilnahmeantrag zur Vergabe-Nr.:
1540-E II.008/15.
Ende der Angebotsfrist:
12.1.2016 – 12:00 Uhr.
Teilnahmeanträge sind mit allen geforderten Erklärungen bzw. Angaben zu den Kriterien 1.1 bis 1.6, 2.1 bis 2.2 und 3.1 bis 3.6 gemäß III.2) bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (siehe Nummer IV.3.4)) in Schriftform/in Papierform beim Auftraggeber einzureichen. Eine Einreichung des Teilnahmeantrags per Telekopie (Telefax) oder in elektronischer Form ist nicht zulässig.
Mehr anzeigen
Teilnahmeanträge, die den formalen Anforderungen nicht entsprechen und die nicht bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (siehe Nummer IV.3.4)) eingegangen sind, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, fehlende oder nicht unterschriebene bzw. geänderte sowie formal unvollständige Erklärungen/Angaben innerhalb einer Frist nachzufordern. Erfolgt innerhalb einer solchen Nachfrist keine Vorlage der geforderten Erklärungen/Angaben, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Mehr anzeigen
Als Bearbeitungshilfe ist dem Teilnahmeantrag in Papierform ein virengeprüfter und virenfreier Datenträger (z. B. CD-ROM) beizufügen, in welchem die Erklärungen bzw. Angaben zu den Kriterien 1.1 bis 1.6, 2.1 bis 2.2 und 3.1 bis 3.6 gemäß III.2) in elektronischer Form und identisch zur Papierform im PDF-Format (möglichst eine Datei) eingereicht werden. Dieses PDF-Dokument soll aus den Originaldateien (z. B. Word-Dateien) generiert (also nicht eingescannt) werden, so dass darin die Suchfunktion genutzt werden kann. Fehlende Datenträger/Dateien können nachgefordert werden.
Mehr anzeigen
Die Prüfung des Teilnahmeantrags erfolgt ausschließlich anhand der eingereichten Papierfassung.
Alle nicht berücksichtigten Bieter werden gemäß § 101a Abs.1 GWB vor Zuschlagserteilung über die Ablehnung ihrer Bewerbung informiert.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YD7YF2Z.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg – beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661610 📞
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de/ 🌏
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein im Vergabeverfahren erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften muss vom Bewerber bzw. Bieter nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, gerügt werden (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Der Bewerber bzw. Bieter ist regelmäßig mit seinem Vorbringen präkludiert, wenn er nach Kenntnis des angenommenen Vergabeverstoßes mehr als 7 Kalendertage rügelos verstreichen lässt. Der Auftraggeber wird dem Bewerber bzw. Bieter in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren nicht entgegenhalten, mit seinem Vorbringen wegen Präklusion ausgeschlossen zu sein, wenn dieser nach Kenntnis des angenommenen Vergabeverstoßes innerhalb von 7 Kalendertagen beim Auftraggeber rügt.
Mehr anzeigen
Unabhängig hiervon müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB).
Mehr anzeigen
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind von Bewerbern bzw. Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeber zu rügen (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB).
Sofern der Auftraggeber einer Rüge in seinem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber bzw. Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens des Auftraggebers diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 107 Abs. 3 Nr.4 GWB).
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 231-420351 (2015-11-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-09-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 331866-3212 📞
Fax: +49 331866-3206 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 184-378091
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 231-420351
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
Erläuterung zu „V.2.1) Zuschlagskriterien“: Dort sind die Gewichtungen der Kriterienhauptgruppen für die Leistung angegeben. Im Übrigen war der Preis ein weiteres Zuschlagskriterium und ging zusammen mit den gewichteten Leistungspunkten in die Formel Z = L/P ein.
Mehr anzeigen

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Potsdam.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. KHG 1 – Software (System) (49)
2. KHG 2 – Planungs- und Implementierungsleistungen (Leistungen bis zur Abnahme) (40)
3. KHG 3 – Softwareüberlassung, -pflege und Support (Leistungen nach der Abnahme) (12)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-12-23 📅
Name: European IT Consultancy EITCO GmbH
Postanschrift: Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10785
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.eitco.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 331866-1610 📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Quelle: OJS 2017/S 184-378091 (2017-09-21)