Das Kreisverwaltungsgebäude wurde als L-förmiger Baukörper von 1956-1960 errichtete (GK 5 gem. § 2(2) LBauO). Es besteht aus einem sechsgeschossigem unterkellerten Haupttrakt und einem dreigeschossigem unterkellerten Seitentrakt. Aufgrund seiner architektonischen und städtebaulichen Qualität wurde das Gebäude 1993 formell unter Denkmalschutz gestellt. Der Schutz erstreckt sich auch auf den Innenraum. Im Frühjahr des Jahres 2015 wurde mit der umfassenden äußeren Sanierung der vorhandenen baufälligen Natursteinfassade begonnen. Die denkmalgerechte Baumaßnahme umfasst im Wesentlichen die Neuerrichtung einer gedämmten vorgehängten und hinterlüfteten Natursteinfassade, den Einbau neuer Fenster sowie dezentraler Raumbelüftungsanlagen. Nach derzeitiger Zeitplanung ist die Fertigstellung für Mitte 2017 geplant. Für die Zeit der Baumaßnahme wird ab März 2016 die komplette Verwaltung in provisorische Ersatzräume umziehen. Das Gebäude wird beim Umzug nicht vollständig leergeräumt, sondern Teile der Möblierung werden dort verbleiben. Für den Landkreis Kaiserslautern hat sich mit Einführung des Kommunalinvestitionsprogramm 3.0 des Bundes die Möglichkeit eröffnet, eine Investitionsförderung für weitere Sanierungsmaßnahmen der energetischen Ertüchtigung (und deren Folgemaßnahmen) im Gebäudeinnern zu erhalten. Der Kreistag hat sich daher auf Basis einer „Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Haustechnik“ entschlossen, die ursprünglich für spätere Jahre geplante Innensanierungsmaßnahmen vorzuziehen und teilweise parallel zur Außensanierungsmaßnahme durchzuführen. Gegenstand der Ausschreibung sind Objektplanungsleistungen für die Innenraumsanierung des Kreisverwaltungsgebäudes. Hierzu zählen insb. die Objektplanungsleistungen, welche durch die Sanierung der Haustechnik erforderlich werden sowie Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes, einschließlich damit zusammenhängender Bauelemente und Bauteile. Entsprechende Fachplanungsaufträge für Wärmeversorgungsanlagen (KG 420), Lufttechnischen Anlagen (KG 430), Starkstromanlagen einschl. Beleuchtung (KG 440) sowie für die fernmelde- und informationstechnische Anlagen (KG 450) sind bereits für die LPH 1-3 HOAI erteilt. Zur Flankierung dieses zusätzlichen komplexen Bauprojektes sollen nunmehr Objektplanungsleistungen mit den nachfolgenden Planungsinhalten vergeben werden: 1) Es sind alle technischen, gestalterischen und baulogistischen Zusammenhänge zwischen den TGA-Gewerken planerisch zu bewältigen. 2) Für die TGA- Bauleistungen im Gebäudeinnern sind bauseitige Abbruch-, Erneuerungs- und Renovierungsarbeiten unter Berücksichtigung der Schadstoffproblematik vorzunehmen, die u. U. auch zu baugenehmigungspflichtigen Planungen führen können. 3) Die Anordnung der Raum- bzw. Arbeitsplatzbeleuchtung in den Büros ist funktionalgestalterisch zu lösen. 4) Im Haupttreppenhaus muss eine baulich/gestalterische Lösung für die Erneuerung der abgehängten Decken erarbeitet werden. 5) Gestaltungsfragen, wie die Erhöhung der Treppengeländer oberhalb von 12 m Absturzhöhe (also ab dem 3. OG aufwärts) sind ebenso zu beantworten wie die gestalterische Einpassung der Raumbeheizung im Treppenhaus. 6) Die vorgesehenen Brandschutzmaßnahmen (bereits erarbeitet, jedoch noch mit der Brandschutzdienststelle abschließend abzustimmen) müssen durchgeplant werden: u.a. Deckenertüchtigungen, soweit erforderlich, Ergänzung oder Ersatz von Brandschutztüren, Einbau von Brandschutzvorhängen o. ä. in ausgewählten Situationen (Bürgercenter, Keller), Ertüchtigung der Schottung von Rauchschutztüren und Leitungen. 7) Neben den vorstehenden Planungsarbeiten (LPH 1-4) sind die darauf aufsetzenden Umsetzungsschritte durchzuführen – Leistungsverzeichnisse, Ausschreibung und Vergabe, Bauüberwachung und Abnahme, d. h. LPH 5-9. Die Planungslösungen sind mithin auf die laufende Fassadensanierungsmaßnahme abzustimmen, sie sollen die technischen Lösungen der Fachplanungen koordinieren und integrieren, bzw. sind für den Bereich baulicher Brandschutz aus den vorhandenen abgestimmten Maßnahmenvorschlägen zu entwickeln. Die zu vergebenden Objektplanungsleistungen umfassen alle Leistungsphasen nach HOAI, wobei zunächst nur die LPH 1-3 beauftragt werden; die Leistungsphasen 4-9 werden jeweils stufenweise beauftragt (Option). Für diese Aufgabe ist ein insbesondere mit den technischen Innenraumsanierung von Bestandsgebäuden und in der Bauabwicklung versiertes Planungsbüro gesucht. Eine zusätzliche Expertise im Bereich Denkmalpflege und Brandschutz ist nachzuweisen. Da der formelle Denkmalschutz auch die bauliche Innengestaltung des Gebäudes umfasst, ist die Einbeziehung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte in die Objektplanung von besonderer Bedeutung. Die Bruttogeschoßfläche (BGF) des Kreisverwaltungsgebäudes beträgt ca. 6 700 m²; Geschätzte Nettobaukosten KG 300 ca. 2 000 000 EUR; Geschätzte Nettobaukosten KG 400 ca. 2 000 000 EUR. Vorgesehene Termine sind: Zuschlagserteilung: 2. Quartal 2016; Fertigstellungstermin: spätestens 3. Quartal 2018.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-11-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Der zu vergebende Leistungsumfang wird gemäß Teil 3 Abschn.1 „Gebäude und Innenräume“ §§ 33ff. sowie Anlage 10 §§34 (1) und 35(6) HOAI Anlage 10 bestimmt:1) LPH 1 (Grundlagenermittlung;2) LPH 2 (Vorentwurfsplanung);3) LPH 3 (Entwurfsplanung);4) LPH 4 (Genehmigungsplanung);5) LPH 5 (Ausführungsplanung);6) LPH 6 (Vorbereitung der Vergabe);7) LPH 7 (Mitwirkung bei der Vergabe);8) LPH 8 (Objektüberwachung und -dokumentation);9) LPH 9 (Objektbetreuung).Die Leistungen der LPH 4 ff. werden jeweils stufenweise beauftragt (Option des Auftraggebers). Nach Vorlage, Prüfung und Entscheidung über die Ergebnisse der Leistungsphase 3 HOAI (Entwurfsplanung und Kostenberechnung nach DIN 276) werden die weiteren erforderlichen Leistungsphasen beauftragt.Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Bei Bedarf ist beabsichtigt, in den Leistungsphasen einzelne Besondere Leistungen ergänzend zu vergeben. Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe wahrzunehmen.
Der zu vergebende Leistungsumfang wird gemäß Teil 3 Abschn.1 „Gebäude und Innenräume“ §§ 33ff. sowie Anlage 10 §§34 (1) und 35(6) HOAI Anlage 10 bestimmt:1) LPH 1 (Grundlagenermittlung;2) LPH 2 (Vorentwurfsplanung);3) LPH 3 (Entwurfsplanung);4) LPH 4 (Genehmigungsplanung);5) LPH 5 (Ausführungsplanung);6) LPH 6 (Vorbereitung der Vergabe);7) LPH 7 (Mitwirkung bei der Vergabe);8) LPH 8 (Objektüberwachung und -dokumentation);9) LPH 9 (Objektbetreuung).Die Leistungen der LPH 4 ff. werden jeweils stufenweise beauftragt (Option des Auftraggebers). Nach Vorlage, Prüfung und Entscheidung über die Ergebnisse der Leistungsphase 3 HOAI (Entwurfsplanung und Kostenberechnung nach DIN 276) werden die weiteren erforderlichen Leistungsphasen beauftragt.Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Bei Bedarf ist beabsichtigt, in den Leistungsphasen einzelne Besondere Leistungen ergänzend zu vergeben. Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe wahrzunehmen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreisverwaltung Kaiserslautern
Postanschrift: Lauterstr. 8
Postleitzahl: 67657
Postort: Kaiserslautern
Kontakt
Internetadresse: http://www.kaiserslautern-kreis.de🌏
E-Mail: vof@kaiserslautern-kreis.de📧
Telefon: +49 6317105314📞
Fax: +49 6317105292 📠
1.) Zu Ziffer II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung.
Die benannte Vertragslaufzeit betrifft die LPH 1-8. Hinzu kommt für die LPH 9 die Gewährleistungszeit der Baufirmen für längstens 5 Jahre.
2) Mehrfachbewerbungen:
Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
3.) Zu Bewerbungs-/Bietergemeinschaften:
3.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Kleinere Büroorganisationen werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungs-/Bietergemeinschaften hingewiesen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
3.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
4.) Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
5) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Die Vergabeunterlagen können unter der E-Mail-Adresse vof@kaiserslautern-kreis.de kostenlos ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8) angefordert werden.
6.) Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans u. keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
1.) Zu Ziffer II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung.
Die benannte Vertragslaufzeit betrifft die LPH 1-8. Hinzu kommt für die LPH 9 die Gewährleistungszeit der Baufirmen für längstens 5 Jahre.
2) Mehrfachbewerbungen:
Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
3.) Zu Bewerbungs-/Bietergemeinschaften:
3.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Kleinere Büroorganisationen werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungs-/Bietergemeinschaften hingewiesen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
3.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
4.) Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
5) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Die Vergabeunterlagen können unter der E-Mail-Adresse vof@kaiserslautern-kreis.de kostenlos ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8) angefordert werden.
6.) Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans u. keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Kreisverwaltungsgebäude wurde als L-förmiger Baukörper von 1956-1960 errichtete (GK 5 gem. § 2(2) LBauO). Es besteht aus einem sechsgeschossigem unterkellerten Haupttrakt und einem dreigeschossigem unterkellerten Seitentrakt. Aufgrund seiner architektonischen und städtebaulichen Qualität wurde das Gebäude 1993 formell unter Denkmalschutz gestellt. Der Schutz erstreckt sich auch auf den Innenraum.
Das Kreisverwaltungsgebäude wurde als L-förmiger Baukörper von 1956-1960 errichtete (GK 5 gem. § 2(2) LBauO). Es besteht aus einem sechsgeschossigem unterkellerten Haupttrakt und einem dreigeschossigem unterkellerten Seitentrakt. Aufgrund seiner architektonischen und städtebaulichen Qualität wurde das Gebäude 1993 formell unter Denkmalschutz gestellt. Der Schutz erstreckt sich auch auf den Innenraum.
Im Frühjahr des Jahres 2015 wurde mit der umfassenden äußeren Sanierung der vorhandenen baufälligen Natursteinfassade begonnen. Die denkmalgerechte Baumaßnahme umfasst im Wesentlichen die Neuerrichtung einer gedämmten vorgehängten und hinterlüfteten Natursteinfassade, den Einbau neuer Fenster sowie dezentraler Raumbelüftungsanlagen. Nach derzeitiger Zeitplanung ist die Fertigstellung für Mitte 2017 geplant.
Im Frühjahr des Jahres 2015 wurde mit der umfassenden äußeren Sanierung der vorhandenen baufälligen Natursteinfassade begonnen. Die denkmalgerechte Baumaßnahme umfasst im Wesentlichen die Neuerrichtung einer gedämmten vorgehängten und hinterlüfteten Natursteinfassade, den Einbau neuer Fenster sowie dezentraler Raumbelüftungsanlagen. Nach derzeitiger Zeitplanung ist die Fertigstellung für Mitte 2017 geplant.
Für die Zeit der Baumaßnahme wird ab März 2016 die komplette Verwaltung in provisorische Ersatzräume umziehen. Das Gebäude wird beim Umzug nicht vollständig leergeräumt, sondern Teile der Möblierung werden dort verbleiben.
Für den Landkreis Kaiserslautern hat sich mit Einführung des Kommunalinvestitionsprogramm 3.0 des Bundes die Möglichkeit eröffnet, eine Investitionsförderung für weitere Sanierungsmaßnahmen der energetischen Ertüchtigung (und deren Folgemaßnahmen) im Gebäudeinnern zu erhalten. Der Kreistag hat sich daher auf Basis einer „Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Haustechnik“ entschlossen, die ursprünglich für spätere Jahre geplante Innensanierungsmaßnahmen vorzuziehen und teilweise parallel zur Außensanierungsmaßnahme durchzuführen.
Für den Landkreis Kaiserslautern hat sich mit Einführung des Kommunalinvestitionsprogramm 3.0 des Bundes die Möglichkeit eröffnet, eine Investitionsförderung für weitere Sanierungsmaßnahmen der energetischen Ertüchtigung (und deren Folgemaßnahmen) im Gebäudeinnern zu erhalten. Der Kreistag hat sich daher auf Basis einer „Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Haustechnik“ entschlossen, die ursprünglich für spätere Jahre geplante Innensanierungsmaßnahmen vorzuziehen und teilweise parallel zur Außensanierungsmaßnahme durchzuführen.
Gegenstand der Ausschreibung sind Objektplanungsleistungen für die Innenraumsanierung des Kreisverwaltungsgebäudes. Hierzu zählen insb. die Objektplanungsleistungen, welche durch die Sanierung der Haustechnik erforderlich werden sowie Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes, einschließlich damit zusammenhängender Bauelemente und Bauteile. Entsprechende Fachplanungsaufträge für Wärmeversorgungsanlagen (KG 420), Lufttechnischen Anlagen (KG 430), Starkstromanlagen einschl. Beleuchtung (KG 440) sowie für die fernmelde- und informationstechnische Anlagen (KG 450) sind bereits für die LPH 1-3 HOAI erteilt.
Gegenstand der Ausschreibung sind Objektplanungsleistungen für die Innenraumsanierung des Kreisverwaltungsgebäudes. Hierzu zählen insb. die Objektplanungsleistungen, welche durch die Sanierung der Haustechnik erforderlich werden sowie Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes, einschließlich damit zusammenhängender Bauelemente und Bauteile. Entsprechende Fachplanungsaufträge für Wärmeversorgungsanlagen (KG 420), Lufttechnischen Anlagen (KG 430), Starkstromanlagen einschl. Beleuchtung (KG 440) sowie für die fernmelde- und informationstechnische Anlagen (KG 450) sind bereits für die LPH 1-3 HOAI erteilt.
Zur Flankierung dieses zusätzlichen komplexen Bauprojektes sollen nunmehr Objektplanungsleistungen mit den nachfolgenden Planungsinhalten vergeben werden:
1) Es sind alle technischen, gestalterischen und baulogistischen Zusammenhänge zwischen den TGA-Gewerken planerisch zu bewältigen.
2) Für die TGA- Bauleistungen im Gebäudeinnern sind bauseitige Abbruch-, Erneuerungs- und Renovierungsarbeiten unter Berücksichtigung der Schadstoffproblematik vorzunehmen, die u. U. auch zu baugenehmigungspflichtigen Planungen führen können.
3) Die Anordnung der Raum- bzw. Arbeitsplatzbeleuchtung in den Büros ist funktionalgestalterisch zu lösen.
4) Im Haupttreppenhaus muss eine baulich/gestalterische Lösung für die Erneuerung der abgehängten Decken erarbeitet werden.
5) Gestaltungsfragen, wie die Erhöhung der Treppengeländer oberhalb von 12 m Absturzhöhe (also ab dem 3. OG aufwärts) sind ebenso zu beantworten wie die gestalterische Einpassung der Raumbeheizung im Treppenhaus.
6) Die vorgesehenen Brandschutzmaßnahmen (bereits erarbeitet, jedoch noch mit der Brandschutzdienststelle abschließend abzustimmen) müssen durchgeplant werden: u.a. Deckenertüchtigungen, soweit erforderlich, Ergänzung oder Ersatz von Brandschutztüren, Einbau von Brandschutzvorhängen o. ä. in ausgewählten Situationen (Bürgercenter, Keller), Ertüchtigung der Schottung von Rauchschutztüren und Leitungen.
6) Die vorgesehenen Brandschutzmaßnahmen (bereits erarbeitet, jedoch noch mit der Brandschutzdienststelle abschließend abzustimmen) müssen durchgeplant werden: u.a. Deckenertüchtigungen, soweit erforderlich, Ergänzung oder Ersatz von Brandschutztüren, Einbau von Brandschutzvorhängen o. ä. in ausgewählten Situationen (Bürgercenter, Keller), Ertüchtigung der Schottung von Rauchschutztüren und Leitungen.
7) Neben den vorstehenden Planungsarbeiten (LPH 1-4) sind die darauf aufsetzenden Umsetzungsschritte durchzuführen – Leistungsverzeichnisse, Ausschreibung und Vergabe, Bauüberwachung und Abnahme, d. h. LPH 5-9.
Die Planungslösungen sind mithin auf die laufende Fassadensanierungsmaßnahme abzustimmen, sie sollen die technischen Lösungen der Fachplanungen koordinieren und integrieren, bzw. sind für den Bereich baulicher Brandschutz aus den vorhandenen abgestimmten Maßnahmenvorschlägen zu entwickeln.
Die Planungslösungen sind mithin auf die laufende Fassadensanierungsmaßnahme abzustimmen, sie sollen die technischen Lösungen der Fachplanungen koordinieren und integrieren, bzw. sind für den Bereich baulicher Brandschutz aus den vorhandenen abgestimmten Maßnahmenvorschlägen zu entwickeln.
Die zu vergebenden Objektplanungsleistungen umfassen alle Leistungsphasen nach HOAI, wobei zunächst nur die LPH 1-3 beauftragt werden; die Leistungsphasen 4-9 werden jeweils stufenweise beauftragt (Option).
Für diese Aufgabe ist ein insbesondere mit den technischen Innenraumsanierung von Bestandsgebäuden und in der Bauabwicklung versiertes Planungsbüro gesucht. Eine zusätzliche Expertise im Bereich Denkmalpflege und Brandschutz ist nachzuweisen.
Da der formelle Denkmalschutz auch die bauliche Innengestaltung des Gebäudes umfasst, ist die Einbeziehung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte in die Objektplanung von besonderer Bedeutung.
Die Bruttogeschoßfläche (BGF) des Kreisverwaltungsgebäudes beträgt ca. 6 700 m²;
Geschätzte Nettobaukosten KG 300 ca. 2 000 000 EUR;
Geschätzte Nettobaukosten KG 400 ca. 2 000 000 EUR.
Der zu vergebende Leistungsumfang wird gemäß Teil 3 Abschn.1 „Gebäude und Innenräume“ §§ 33ff. sowie Anlage 10 §§34 (1) und 35(6) HOAI Anlage 10 bestimmt:
1) LPH 1 (Grundlagenermittlung;
2) LPH 2 (Vorentwurfsplanung);
3) LPH 3 (Entwurfsplanung);
4) LPH 4 (Genehmigungsplanung);
5) LPH 5 (Ausführungsplanung);
6) LPH 6 (Vorbereitung der Vergabe);
7) LPH 7 (Mitwirkung bei der Vergabe);
8) LPH 8 (Objektüberwachung und -dokumentation);
9) LPH 9 (Objektbetreuung).
Die Leistungen der LPH 4 ff. werden jeweils stufenweise beauftragt (Option des Auftraggebers). Nach Vorlage, Prüfung und Entscheidung über die Ergebnisse der Leistungsphase 3 HOAI (Entwurfsplanung und Kostenberechnung nach DIN 276) werden die weiteren erforderlichen Leistungsphasen beauftragt.
Die Leistungen der LPH 4 ff. werden jeweils stufenweise beauftragt (Option des Auftraggebers). Nach Vorlage, Prüfung und Entscheidung über die Ergebnisse der Leistungsphase 3 HOAI (Entwurfsplanung und Kostenberechnung nach DIN 276) werden die weiteren erforderlichen Leistungsphasen beauftragt.
Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Bei Bedarf ist beabsichtigt, in den Leistungsphasen einzelne Besondere Leistungen ergänzend zu vergeben. Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe wahrzunehmen.
Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Bei Bedarf ist beabsichtigt, in den Leistungsphasen einzelne Besondere Leistungen ergänzend zu vergeben. Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe wahrzunehmen.
Beschreibung der Optionen: Siehe II.2.1).
Dauer: 30 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lauterstraße 8, 67657 Kaiserslautern.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF);
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF);
c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen;
d) verbindlich unterschriebene Erklärung zum Verpflichtungsgesetz e) Von Kapitalgesellschaften ist ein Handelsregisterauszug vorzulegen (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Sämtliche oben geforderte Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Originalunterschrift (keine Kopien, keine Scans) einer vertretungsberechtigten Person mittels des vorgegebenen Teilnahmeantrags zu bestätigen. Der Name des Unterzeichners ist in Druckbuchstaben zu ergänzen.
Sämtliche oben geforderte Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Originalunterschrift (keine Kopien, keine Scans) einer vertretungsberechtigten Person mittels des vorgegebenen Teilnahmeantrags zu bestätigen. Der Name des Unterzeichners ist in Druckbuchstaben zu ergänzen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Ein Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4 lit. a) VOF).
Angaben zum Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre.
Angaben zum Umsatz für vergleichbare Dienstleitungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Der Gesamtumsatz und der Umsatz für vegleichbare Dienstleistungen der Mitglieder einer Bietergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistung tatsächlich erbringen, wird aufaddiert.
Im Durchschnitt muss der Gesamtumsatz mindestens das Doppelte (800 000 EUR netto) des hier angegebenen Auftragsvolumens erreichen. (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des Bewerbers).
Mindeststandards:
Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: für Personenschäden:
Im Durchschnitt muss der Gesamtumsatz mindestens das Doppelte (800 000 EUR netto) des hier angegebenen Auftragsvolumens erreichen. (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des Bewerbers).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber/das Unternehmen Nachweise gem. § 5 Abs. 5 lit. a, b, c, d, e, f und h VOF 2009 wie nachfolgend genauer beschrieben, einzureichen.
Entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten Mitglieder des Projektteams sind gem. § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Sie müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung der Fachrichtung Architektur (Dipl.- Ing. TU/TH/FH, bzw. Master), oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen (§ 5 (5) a VOF) (vgl. auch Nr. III.3.1):
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten Mitglieder des Projektteams sind gem. § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Sie müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung der Fachrichtung Architektur (Dipl.- Ing. TU/TH/FH, bzw. Master), oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen (§ 5 (5) a VOF) (vgl. auch Nr. III.3.1):
— der Projektleiter (PL),
— der Bauleiter (BL).
Auch bei Bewerbergemeinschaften ist nur ein PL und ein BL zu benennen.
Der PL, muss eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren in seiner Fachrichtung nachweisen.
Der BL muss eine angemessene Baustellenpraxis von min. 3 Jahren in seiner jeweiligen Fachrichtung nachweisen.
Sowohl für den Bewerber/das Unternehmen als auch dessen PL sind aussagekräftige, projektbezogene Referenzunterlagen einzureichen. Diese müssen folgende Anforderungen erfüllen:
1. Bewerber/das Unternehmen,
1.1) 3 Referenzen (maximal können 6 Referenzen eingereicht werden, wovon nur max. 3 Referenzen gewertet werden) (Kriterium für Maximalpunktzahl) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Lph 3 ab 1.1.2010) (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des eingereichten Referenzobjektes), über die Planung und Bauausführung von a) Sanierungsobjekten aus dem Bereich Denkmalschutz, b) Sanierungsobjekte aus dem Bereich Brandschutzsanierung, c) Sanierungsobjekte aus dem Bereich technische Gebäudeausrüstung (begleitende Objektplanung analog dem ausgeschriebenen Objekt).
1.1) 3 Referenzen (maximal können 6 Referenzen eingereicht werden, wovon nur max. 3 Referenzen gewertet werden) (Kriterium für Maximalpunktzahl) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Lph 3 ab 1.1.2010) (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des eingereichten Referenzobjektes), über die Planung und Bauausführung von a) Sanierungsobjekten aus dem Bereich Denkmalschutz, b) Sanierungsobjekte aus dem Bereich Brandschutzsanierung, c) Sanierungsobjekte aus dem Bereich technische Gebäudeausrüstung (begleitende Objektplanung analog dem ausgeschriebenen Objekt).
Die Referenzen müssen in Summe die Kriterien a) bis c) mindestens einfach erfüllen; wobei die Kriterien auch jeweils einzeln von den unterschiedlichen Referenzen erfüllt werden können (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des Bewerbers).
Die Referenzen müssen in Summe die Kriterien a) bis c) mindestens einfach erfüllen; wobei die Kriterien auch jeweils einzeln von den unterschiedlichen Referenzen erfüllt werden können (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des Bewerbers).
Referenzobjekte die keinem der vorgenannten Bereiche a)-c) zuzuordnen sind, werden nicht gewertet.
1.2) vergleichbarer Größenordnung hinsichtlich der Baukosten (Summe KGR 300-400 größer 2 000 000 EUR brutto) (Kriterium für Maximalpunktzahl).
1.4) derzeitiger Projektstand: Leistungsphase 8 begonnen oder abgeschlossen (Abnahme Objekt) (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des eingereichten Referenzobjektes).
1.5) Referenzschreiben des Auftraggebers (Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und/oder privaten Auftraggebern der/die mit öffentlichen Geldern bezuschusst wird/werden) mit Bestätigung der Termin und Kosteneinhaltung (Kriterium für Maximalpunktzahl).
1.5) Referenzschreiben des Auftraggebers (Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und/oder privaten Auftraggebern der/die mit öffentlichen Geldern bezuschusst wird/werden) mit Bestätigung der Termin und Kosteneinhaltung (Kriterium für Maximalpunktzahl).
2. Projektleiter (PL).
2.1) 3 Referenzen (maximal können 6 Referenzen eingereicht werden, wovon nur max. 3 Referenzen gewertet werden) (Kriterium für Maximalpunktzahl) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Lph 3 ab 1.1.2010) (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des eingereichten Referenzobjektes), über die Planung und Bauausführung von a) Sanierungsobjekten aus dem Bereich Denkmalschutz, b) Sanierungsobjekte aus dem Bereich Brandschutzsanierung, c) Sanierungsobjekte aus dem Bereich technische Gebäudeausrüstung (begleitende Objektplanung analog dem ausgeschriebenen Objekt).
2.1) 3 Referenzen (maximal können 6 Referenzen eingereicht werden, wovon nur max. 3 Referenzen gewertet werden) (Kriterium für Maximalpunktzahl) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Lph 3 ab 1.1.2010) (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des eingereichten Referenzobjektes), über die Planung und Bauausführung von a) Sanierungsobjekten aus dem Bereich Denkmalschutz, b) Sanierungsobjekte aus dem Bereich Brandschutzsanierung, c) Sanierungsobjekte aus dem Bereich technische Gebäudeausrüstung (begleitende Objektplanung analog dem ausgeschriebenen Objekt).
Referenzobjekte die keinem der vorgenannten Bereiche a) -c) zuzuordnen sind, werden nicht gewertet.
2.2) Die Referenzen des PL müssen von der benannten Person mindestens in der Funktion des stellvertretenden PL erbracht worden sein (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des eingereichten Referenzobjektes).
2.3) vergleichbarer Größenordnung hinsichtlich der Baukosten (Summe KGR 300-400 größer 2 000 000 EUR brutto) (Kriterium für Maximalpunktzahl).
2.5) derzeitiger Projektstand: Leistungsphase 8 begonnen oder abgeschlossen (Abnahme Objekt) (Mindestkriterium, ansonsten keine weitere Bewertung des eingereichten Referenzobjektes).
2.6) Referenzschreiben des Auftraggebers (Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und/oder privaten Auftraggebern der/die mit öffentlichen Geldern bezuschusst wird/werden) mit Bestätigung der Terminund Kosteneinhaltung (Kriterium für Maximalpunktzahl).
2.6) Referenzschreiben des Auftraggebers (Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und/oder privaten Auftraggebern der/die mit öffentlichen Geldern bezuschusst wird/werden) mit Bestätigung der Terminund Kosteneinhaltung (Kriterium für Maximalpunktzahl).
3.) Für die Darstellung der Referenzen gilt allgemein:
Die Referenzen des Unternehmers/Bewerbers (Büro) können unterschiedliche Referenzen oder eine Doppelung der Referenzen des Projektleiters (PL) sein unter der Maßgabe, dass der PL das/diese Proejkte/e für den Unternehmer/Bewerber (Büro) erbracht hat.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag und der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft separat auszufüllen. Die Referenz-Bögen müssen jedoch nur einfach ausgefüllt werden und können Referenzen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft enthalten.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag und der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft separat auszufüllen. Die Referenz-Bögen müssen jedoch nur einfach ausgefüllt werden und können Referenzen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft enthalten.
Der Nachweis ist über ein vom AG vorgegebenes Projektdatenblatt zu führen, welches nachfolgende Angaben enthält:
3.1) BGF/BRI.
3.2) Baukosten/Rechnungswert (Honorar).
3.3) Leistungszeit getrennt nach Planungszeit (ab Lph 3) u. Bauzeit.
3.4) Ort der Ausführung.
3.5) Art der Maßnahme (Sanierungsobjekte aus den vorgenannten Bereichen a)-c) (siehe Ziffer III.2.3.1.1 und III.2.3.2.1)) und textliche Kurzbeschreibung.
3.6) Angabe der erbrachten Leistungsphasen.
3.7) Benennung des Auftraggebers der Dienstleistung mit Angabe des verfügbaren Ansprechpartners und der Telefon-Nr. (eine mögliche Anfrage, innerhalb des Wertungszeitraums, ist dem Ansprechpartner anzukündigen).
3.8) Zusätzlich zu den in den Referenz-Anlagen einzutragenden Daten kann für die dort angegebenen Referenzen jeweils eine freie Projektdarstellung im Format DIN A4 (1 Seite, einseitig bedruckt, nicht gefaltet), mit Angabe eines Lageplans, Fotos, Visualisierungen, verkleinerter Grundriss, 1 x Ansicht, eingereicht werden. Somit ergeben sich in Summe pro Referenz maximal 2 DIN A4 Seiten.
3.8) Zusätzlich zu den in den Referenz-Anlagen einzutragenden Daten kann für die dort angegebenen Referenzen jeweils eine freie Projektdarstellung im Format DIN A4 (1 Seite, einseitig bedruckt, nicht gefaltet), mit Angabe eines Lageplans, Fotos, Visualisierungen, verkleinerter Grundriss, 1 x Ansicht, eingereicht werden. Somit ergeben sich in Summe pro Referenz maximal 2 DIN A4 Seiten.
Der Bewerber/das Unternehmen hat ein Organigramm des geplanten Projektteams mit Angabe der technischen Leitung (§ 4 (3) u. § 5 (5) c VOF) einzureichen.
Der Bewerber hat des Weiteren eine Liste beizufügen, aus der die Zahlen der vom Bewerber insgesamt Beschäftigten, der Beschäftigten der Fachrichtung Architektur, sowie seiner Führungskräfte (jeweils im Mittel der letzten drei Jahre) ersichtlich sind (§ 5 (5) lit d VOF).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Liste beizufügen, aus der die Zahlen der vom Bewerber insgesamt Beschäftigten, der Beschäftigten der Fachrichtung Architektur, sowie seiner Führungskräfte (jeweils im Mittel der letzten drei Jahre) ersichtlich sind (§ 5 (5) lit d VOF).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht über welche Ausstattung, welches Gerät und welche technische Ausstattung er für die Dienstleistung verfügt. Die Erklärung muss darüber hinaus mindestens Angaben über EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (min. DWG u. DXF) und Leistungsverzeichnissen (min. GAEB 1990) enthalten (§5 (5) lit. e VOF)
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht über welche Ausstattung, welches Gerät und welche technische Ausstattung er für die Dienstleistung verfügt. Die Erklärung muss darüber hinaus mindestens Angaben über EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (min. DWG u. DXF) und Leistungsverzeichnissen (min. GAEB 1990) enthalten (§5 (5) lit. e VOF)
Der Bewerber hat darüber hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität zu beschreiben (§ 5 (5) lit. f VOF) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 5 (5) lit. h VOF).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft / des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden inkl. Vermögensschäden im Auftragsfall, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Berufshaftpflichtversicherung der Arbeitsgemeinschaft / des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden inkl. Vermögensschäden im Auftragsfall, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Die Arbeitsgemeinschaft/der Auftragnehmer muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Die Arbeitsgemeinschaft/der Auftragnehmer muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Ein Nachweis des Haftpflichtversicherers über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung oder eine schriftliche Erklärung des Haftpflichtversicherers oder Bewerbers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ist dem Teilnahmeantrag beizufügen (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Ein Nachweis des Haftpflichtversicherers über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung oder eine schriftliche Erklärung des Haftpflichtversicherers oder Bewerbers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ist dem Teilnahmeantrag beizufügen (nicht älter als 1 Jahr ab Auftragsbekanntmachung).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§ 1 HOAI).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§ 1 HOAI).
Auf Antrag des ANs werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt.
Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein.
Abschlagszahlungen werden 30 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung bzw. der Versendung der Ersatzabschlagsrechnung fällig.
Als Sicherheit behält der AG von jeder Zahlung jeweils 5 v. H. bis zu einer Höhe von 5 v. H. des tatsächlichen Gesamthonorars ein. Der AN kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) bzw. Arge ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) bzw. Arge ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm nachvollziehbar darzustellen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „M.Sc Architektur“ und/oder „Master Architecture“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Bauvorlageberechtigung oder Ersatzqualifikation und -verfahren gem. § 64 Landesbauordnung Rheinland-Pfalz ist erforderlich.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „M.Sc Architektur“ und/oder „Master Architecture“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Bauvorlageberechtigung oder Ersatzqualifikation und -verfahren gem. § 64 Landesbauordnung Rheinland-Pfalz ist erforderlich.
Dies gilt für den Projektleiter und den Bauleiter.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 1 und 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweisegem. Nr. III.2.1) bis III.2.3), auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in Vergabeunterlagen aufgeführt und näher erläutert ist (siehe auch Nr. VI.3) Ziffer 5) .Die Bewerber mit der höchsten Bewertungwerden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los überdie Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweisegem. Nr. III.2.1) bis III.2.3), auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in Vergabeunterlagen aufgeführt und näher erläutert ist (siehe auch Nr. VI.3) Ziffer 5) .Die Bewerber mit der höchsten Bewertungwerden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los überdie Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: FB 5.2 Gebäudemanagement
Frau Melanie Gentek
Referenz Zusätzliche Informationen
1.) Zu Ziffer II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung.
Die benannte Vertragslaufzeit betrifft die LPH 1-8. Hinzu kommt für die LPH 9 die Gewährleistungszeit der Baufirmen für längstens 5 Jahre.
2) Mehrfachbewerbungen:
Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
3.) Zu Bewerbungs-/Bietergemeinschaften:
3.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Kleinere Büroorganisationen werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungs-/Bietergemeinschaften hingewiesen.
3.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Kleinere Büroorganisationen werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungs-/Bietergemeinschaften hingewiesen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
3.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
4.) Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
5) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Die Vergabeunterlagen können unter der E-Mail-Adresse vof@kaiserslautern-kreis.de kostenlos ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8) angefordert werden.
Die Vergabeunterlagen können unter der E-Mail-Adresse vof@kaiserslautern-kreis.de kostenlos ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Zif. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Zif. IV.3.8) angefordert werden.
6.) Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans u. keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
6.) Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber übersandten Vordrucke zu verwenden; der Teilnahmeantrag ist an den dafür vorgesehenen Stellen durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans u. keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Der Antrag ist gem. § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 232-422122 (2015-11-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-25) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 631-7105314📞
Fax: +49 631-7105292 📠
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Lauterstraße 8,
67657 Kaiserslautern.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Leistung (75)
2. Gesamteindruck des Vortrags (10)
3. Honorar (13)
4. Vertrag (2)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-04-26 📅
Name: URS Deutschland GmbH
Postanschrift: Europaallee 3-5
Postort: Kaiserslautern
Postleitzahl: 67657
Land: Deutschland 🇩🇪
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Postanschrift: Stiftstr. 9
Telefon: +49 6131-162234📞
Fax: +49 6131-162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu