Entwicklung des Standortes Max-Immelmann-Kaserne – Los 1 (Generalplanerleistungen) und Los 2 (Logistikplanerleistungen)

Ingolstädter Kommunalbetriebe AöR

Im Rahmen der Bundeswehrreform soll der Standort an der Max-Immelmann-Kaserne in Ingolstadt am 30.6.2015 aufgelassen werden. Das Kasernenareal umfasst insgesamt ca. 39 ha, der westliche Bereich mit ca. 9 ha liegt auf dem Stadtgebiet Ingolstadt, unmittelbar angrenzend an das Gewerbegebiet Zuchering Weiherfeld.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-02-06 Auftragsbekanntmachung
2015-02-12 Ergänzende Angaben
2015-06-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2015-06-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-02-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: Die voraussichtlichen Projektkosten liegen bei ca. 40 000 000 EUR netto.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ingolstädter Kommunalbetriebe AöR
Postanschrift: Hindemithstraße 30
Postleitzahl: 85057
Postort: Ingolstadt
Kontakt
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de 📧
Telefon: +49 9412973410 📞
Fax: +49 9412973411 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-06 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 029-049238
ABl. S-Ausgabe: 29
Zusätzliche Informationen
Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen können nur bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (RAe Prof. Dr. Rauch & Partner, Regensburg) und nur per E-Mail angefordert werden. Anfragen, Nachfragen etc. sind schriftlich, per Fax oder per E-Mail, zu stellen. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag bei der Kanzlei Prof. Dr. Rauch & Partner, Hoppestr. 7, Regensburg, eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Bundeswehrreform soll der Standort an der Max-Immelmann-Kaserne in Ingolstadt am 30.6.2015 aufgelassen werden. Das Kasernenareal umfasst insgesamt ca. 39 ha, der westliche Bereich mit ca. 9 ha liegt auf dem Stadtgebiet Ingolstadt, unmittelbar angrenzend an das Gewerbegebiet Zuchering Weiherfeld.
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Die Stadt Ingolstadt hat auf das in ihrem Stadtgebiet liegende Areal das Zugriffsrecht. Hinsichtlich eines Areals von 76 439 m
Um die Entwicklungspotenziale auszuloten, wurde von der Stadt Ingolstadt eine Untersuchung der Anforderungen und des Flächenbedarfs der potenziellen Nutzer (Bedarfsermittlung) in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt mit Datum 24.11.2014 vor. Zu planen sind Gebäude für die Nutzung als Verwaltung, Kantine, Lager (Streusalz), Werkstatt, Garagen, Reinigung (Waschhalle), Tankstelle, Labor, des Weiteren sind Funktionsflächen zu planen und Parkplätze.
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I.) Los 1:
Es ist nunmehr beabsichtigt, einen Generalplaner – stufenweise – zu beauftragen, der zunächst in Stufe 1 eine Vorplanung erstellt mit folgender Zielsetzung (dabei sind 2 Varianten zu erarbeiten):
Stufe 1: (Lph. 1 + 2 sowie Bestandsaufnahme)
(1)
Wie kann der ermittelte Bedarf an Flächen und Funktionen der in Betracht kommenden Nutzer unter weitestgehender Erhaltung der Bestandsgebäude erfüllt werden?
Ziel ist es, eine optimale Ausnutzung der Bestandsgebäude zu erreichen. Dabei ist auch die Nutzung von Gemeinschaftsflächen (z.B. Kantine) durch die künftigen Nutzer in Betracht zu ziehen. Die Untersuchung hat in der 1. Variante stattzufinden vor dem Hintergrund einer weitestgehend möglichen Bestandserhaltung. Dabei ist auch zu untersuchen, ob ggf. ein Teilabriss und Teilneubau von Gebäuden geboten ist.
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Es ist eine wirtschaftliche Lösung anzustreben, dabei sind auch Betrachtungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit anzustellen.
Es ist eine belastbare Kostenschätzung zu erstellen.
Eine Untersuchung der Bestandsgebäude, soweit es für eine Kostenschätzung erforderlich ist, ist durchzuführen.
Der Planer darf von Altlastenfreiheit ausgehen.
(2)
In einer 2. Variante hat das Planungsteam Überlegungen über eine optimierte Ausnutzung der vorhandenen Flächen (insgesamt ca. 7 ha) anzustellen. Aufgabe ist es, anhand des bereits angemeldeten Bedarfs der künftigen Nutzer ein Planungskonzept zu entwickeln, das von einer sparsamen Nutzung der zur Verfügung stehenden Gesamtfläche ausgeht, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Funktionalität. Anzustreben ist dabei ein möglichst geringer Verbrauch der Gesamtfläche. Das Planungsteam kann in diesem Zusammenhang die Flächen frei überplanen, es muss also auf Bestandsgebäude keine Rücksicht genommen werden.
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Ziel der Untersuchungs- und Planungsleistungen in Stufe 1 ist es, einen Grundsatzbeschluss über die weitere Projektentwicklung herbeiführen zu können.
Stufe 2:
Für den Fall, dass ein Grundsatzbeschluss zur weiteren Entwicklung einer der beiden Varianten gefasst wird, hat das Planungsteam die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit einer Kostenberechnung zu erstellen.
Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 1 besteht nicht.
Ziel der Stufe 2 im Falle eines Abrufs dieser Stufe ist es, eine Projektgenehmigung (interner Beschluss) herbeizuführen.
Stufe 3:
Für den Fall der Projektgenehmigung ist die öffentlich-rechtliche Genehmigung (Lph. 4 der einschlägigen Leistungsbilder) herbeizuführen.
Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 2 besteht nicht.
Stufe 4:
Nach Erteilung der öffentlich-rechtlichen Genehmigung ist in Stufe 4 die Ausführungsplanung, Ausschreibung und Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 5, 6 u. 7 der einschlägigen Leistungsbilder) zu erstellen.
Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 3 besteht nicht.
Stufe 5:
In Stufe 5 ist im Rahmen der Realisierung des Projekts die Bauüberwachung und Dokumentation (Lph. 8 + 9 der einschlägigen Leistungsbilder) zu erbringen.
Vom Generalplaner werden Erfahrungen in der Planung von Betriebshöfen (kommunal oder gewerblich), Konversionsflächen (z. B. militärische Konversionsflächen), Erfahrungen bei der Umplanung von Bestandsobjekten, im Planen von Verwaltungsgebäuden, Lagerhallen, Werkstätten und Garagen erwartet.
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Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 4 besteht nicht.
Zeitplan:
Der Generalplaner soll erste – vorläufige – Ergebnisse bis 15.6.2015 erarbeiten. Bis zur 30. KW werden weitere vertiefte kommunizierbare Ergebnisse erwartet. Bis Anfang 38. KW muss die Stufe 1 abgeschlossen sein, so dass der Planungsausschuss eine Entscheidung fällen kann, ob und wenn ja, in welcher Variante eine weitere Planung und Realisierung in Betracht kommt.
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Für den Fall der Projektgenehmigung ist es das Ziel, eine öffentlich-rechtliche Genehmigung bis Mitte 2016 zu erreichen. Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe sollen bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Baubeginn ist für Frühjahr 2017 geplant, Fertigstellung Mitte 2019.
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II.) Los 2:
Mit Los 2 wird die Beauftragung eines Logistikplaners ausgeschrieben, der die durch die Standortverlegung entstehenden jährlichen Mehr- oder Minderkosten (Betriebs- und Personalaufwand) im Wege einer Schätzung ermitteln soll.
Die Ergebnisse aus dieser Schätzung sind durch den Generalplaner (Los 1) in dessen Kostenermittlung einzuarbeiten.
Auch beim Logistikplaner ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Generalplanerleistungen (Lph. 1-9)
Kurze Beschreibung: Siehe Ziff. II.1.5.)
Menge oder Umfang: Siehe Ziff. II.2.1.)
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
In der Stufe 1 (Eignungsverfahren) des VOF-Verfahrens werden entsprechende Nachweise nur vom Generalplaner (Architekten) gefordert. Das restliche Team (Technische Ausrüstung, Tragwerksplaner etc.) muss erst zur 2. Stufe (Verhandlungsverfahren) von den 4 zu den Verhandlungsgesprächen eingeladenen Bewerbern benannt werden. Mit der Aufforderung zur Abgabe des Angebots werden dann auch die entsprechenden Nachweise gefordert.
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Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Logisitikplanerleistungen (Lph. 1-9)
Beschreibung der Optionen:
Je Los:
stufenweise Beauftragung (siehe Ziff. II.1.5))
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ingolstadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei juristischen Personen Nachweis der Eintragung im Handelsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung).
Bei Partnerschaften Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung).
Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen.
Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
Erklärung und Nachweise gemäß § 4 Abs. 3 VOF.
Für Los 1 gilt zusätzlich: Nachweis Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Los 1:
1. Gesamtumsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume.
2. Bürokapazität (Architekten).
Los 2:
1. Gesamtumsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Logistikplanung.
2. Bürokapazität (Logistikplaner).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
I.) Los 1:
1.) Referenzporfolio: Leistungsbild Objektplanung Gebäude u. Innenräume:
Erfahrungen in der Planung von Betriebshöfen (kommunal oder gewerblich), Konversionsflächen (z. B. militärische Konversionsflächen), Erfahrungen bei der Umplanung von Bestandsobjekten, im Planen von Verwaltungsgebäuden, Kantinen, Lagerhallen, Werkstätten, Garagen.
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Zugelassen sind nur Referenzen, die in den letzten 5 Jahren, vor dem 31.12.2014, in Betrieb genommen wurden (also im Zeitraum 1.1.2010 bis 31.12.2014).
Mit Angaben zu:
a.) Auftraggeber,
b.) Art der Aufgabenstellung,
c.) erbrachten/beauftragten Leistungsphasen,
d.) Größenordnung des Projekts (Projektkosten),
e.) Kostentreue,
f.) Termintreue,
g.) maßgeblich verantwortlicher Projektleiter/Bauleiter,
h.) Referenzbescheinigung im Falle eines öffentlichen Auftraggebers,
Referenzbescheinigung oder Eigenerklärung im Falle eines privaten Auftraggebers.
2.) Berufserfahrung:
a.) Erfahrungen als Generalplaner,
b.) Angabe zur Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Projektleiters.
II.) Los 2:
1.) Referenzportfolio: Planen von Logistikabläufen, Tourenoptimierung für Kommunalbetriebe (Bauhof, Straßenunterhalt, Abfallentsorgung, Stadtwerke)
Zugelassen sind nur Referenzen (Projekte), die in den letzten 5 Jahren, vor dem 31.12.2014, geplant wurden (also im Zeitraum 1.1.2010 bis 31.12.2014).
c.) erbrachten/beauftragten Leistungen,
e.) maßgeblich verantwortlicher Projektleiter,
f.) Referenzbescheinigung im Falle eines öffentlichen Auftraggebers,
Angabe zur Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Projektleiters.
Mindeststandards:
Referenzen gem. Ziff. I.1.) müssen zwingend zwischen dem 1.1.2010 bis 31.12.2014 in Betrieb genommen sein, sonst werden sie nicht gewertet.
Referenzen gem. Ziff. I.2.) müssen zwingend zwischen dem 1.1.2010 bis 31.12.2014 geplant worden sein, sonst werden sie nicht gewertet.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung:
Los 1:
Höhe Personenschäden: 3 000 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftplichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Höhe sonstige Schäden: 3 000 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftplichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Los 2:
Höhe Personenschäden: 500 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftplichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Höhe sonstige Schäden: 500 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftplichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Für beide Lose gilt:
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein.
Aktueller Nachweis (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung) erforderlich. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder benannt werden, (nur) wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; dies ist bei den meisten Versicherungen allerdings nicht der Fall; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung ohne Vorbehalte, dass im Autragsfall mit dem Versicherungsnehmer eine Versicherung mit den o. g. Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Los 1: HOAI in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung.
Los 2: keine.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Für beide Lose gilt:
Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).
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Sonstige besondere Bedingungen:
Je Los:
Stufenweise Beauftragung (siehe Ziff. II.1.5))
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Los 1: Architekten und Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG).
Los 2: keine.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Los 1:
I. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Umsatz: 10 %, Personalstärke: 10 %,
II. fachliche Eignung:
1.) Referenzobjekte 60 %,
2.) Berufserfahrung: 20 %.
Los 2:
1.) Referenzobjekte 70 %,
2.) Berufserfahrung: 10 %.
Es werden auch noch Unterkriterien gewertet; die Matrix wird den Bewerbern mit den Bewerbungsunterlagen zugesandt.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-03-25 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner, Regensburg
Prof. Dr. Rauch

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-05-03 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://www.regierung.oberbayern.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 107 Abs. 3 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 029-049238 (2015-02-06)
Ergänzende Angaben (2015-02-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 033-056241
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 29-049238
ABl. S-Ausgabe: 33
Quelle: OJS 2015/S 033-056241 (2015-02-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ingolstädter Kommunalbetriebe AÖR

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 113-205525
ABl. S-Ausgabe: 113

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-22 📅
Name: agiplan GmbH
Postanschrift: Kölner Str. 80-82
Postort: Mühlheim
Postleitzahl: 45481
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von
Rechtsbehelfen:
Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (ä 107 Abs. 3 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabeverschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
Weitere Informationen siehe: http:ilwww.regierungoberbayern.bayernde
lbehcerde/mittelinstanzlvergabekammer/02857/.
Quelle: OJS 2015/S 113-205525 (2015-06-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-10)
Referenz
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 113-205528

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-21 📅
Name: kplan AG
Postanschrift: Bahnhofstraße 13
Postort: Abensberg
Postleitzahl: 93326
Quelle: OJS 2015/S 113-205528 (2015-06-10)