Entwicklung eines Konzeptes zur Energetischen Sanierung der auf dem Campus des Helmholtz-Zentrums in Braunschweig stehenden Gebäude A, D, Anbau D und Y sowie der Modernisierung der Mittel- und Niederspannung im Geb. E (Energiezentrale)

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH

Der Campus des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig wurde in den vergangenen Jahrzehnten (seit den 1960er Jahren) baulich stetig den jeweils neuen Bedürfnissen angepasst. Der Bestand weist somit Gebäude mit verschiedenen Bautechniken und energetischen Standards aus den letzten 5 Jahrzehnten auf.
Im Rahmen einer Bestandsaufnahme der vorhandenen Gebäude, der Konstruktionsarten und der Wärmedämmstandards wurden insgesamt 11 Bauwerke auf dem Campus untersucht und bewertet.
2012 wurde deshalb ein erstes grundsätzliches Sanierungskonzept erarbeitet, dass in Abhängigkeit des Zustandes der verschiedenen Bestandsbauten sowohl die baulichen und technischen Sanierungslösungen, als auch den zu erwartenden Mittelabfluss darlegt.
Teile daraus sollen nunmehr in dem Projekt „Campussanierung“ umgesetzt werden. Dies betrifft sowohl die energetische Sanierung der Gebäude, als auch der Technischen Gebäudeausrüstung. Dabei sollen nachhaltige und energieeffiziente Lösungen gefunden werden, wie bei einem steigendem Nutzenergiebedarfs des Forschungszentrums der Wirkungsgrad optimiert und die Betriebskosten gesenkt werden können.
Ziel ist es bis Ende 2015 einen konkreten Maßnahmenkatalog zu entwickeln, der die Einbindung der geplanten Einzelbaumaßnahmen in ein schlüssiges Campussanierungskonzept sicherstellt. Bis 2016 sollen in einem ersten Schritt, die Planungsleistungen nach dem VOF-Vergabeverfahren bis zur LPH 4 erstellt werden. Die weiteren Leistungsphasen werden dann in einem erneuten VOF-Verfahren vergeben.
Die derzeit geschätzten anrechenbaren Kosten belaufen sich auf ca. 6 600 000 EUR netto.
Der Auftraggeber wählt diejenigen Dienstleistungserbringer, die sich am VOF-Verfahren beteiligt haben, heraus, die mit ihren Auskünften zu den geforderten Nachweisen und Formalitäten die wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen der 1. Stufe -Auswahlphase- erfüllen.
Maximal 8 Büros/Arbeitsgemeinschaften je Los, die die Mindestbedingungen bestmöglich erfüllen, werden zur Teilnahme in der 2. Stufe -Vergabephase- zugelassen.
Sollte sich nach der 1. Stufe keine eindeutige Rangfolge für maximal 8 bestplatzierte Teilnehmer ergeben, entscheidet im Zweifelsfall das Los zwischen den Teilnehmern.
Mehrfachbewerbungen bei Bietergemeinschaften führen zum Ausschluss.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-27.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-27 Auftragsbekanntmachung
2016-02-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge