Erarbeitung einer konservatorisch-restauratorischen Gesamtkonzeption für den Umgang mit den im Bestand vorhandenen historischen Wand- und Deckenoberflächen einschließlich Klärung der denkmalpflegerisch-methodischen Anforderungen an die Innenräume des Schlosses Schwarzburg
Mit Schloss Schwarzburg verfügt Thüringen über ein einzigartiges Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung mit einer fast tausendjährigen Geschichte. In der im Folgenden beschrieben Maßnahme sind Leistungen zur Erarbeitung einer konservatorisch-restauratorischen Gesamtkonzeption für die Innenräume des Gebäudekomplex Corps de Logis und Kirchturm Schloss Schwarzburg aufgeführt. Das Restaurierungskonzept soll auf der Basis von eigenen Untersuchungen und in Auswertung bisher bekannter Informationen sowie in Abstimmung mit der architektonischen Gesamtplanung einen angemessenen konservatorisch-restauratorischen Umgang mit den wertvollen baufesten Oberflächen und Ausstattungsresten ermöglichen. Strategien zur bestmöglichen Erhaltung und angemessenen Ergänzung der Originalsubstanz sind im Dialog mit den Denkmalpflegern, Bauforschern und Architekten zu erarbeiten. Das Restaurierungskonzept soll eine schrittweise Umsetzung der Ideen und Ansprüche in den Räumlichkeiten der Schlossanlage ermöglichen und ein planerischer Leitfaden für die Gesamtmaßnahme werden. Zu entwickeln ist eine Zielstellung, die neben den ästhetischen Aspekten die materialanalytischen und naturwissenschaftlichen Teilaspekte im Umgang mit den Befunden betrachtet. Mittels eines interdisziplinären Ansatzes sollen sowohl künstlerische Fragen als auch technologische Methoden geklärt werden. Für die denkmalpflegerische Zielstellung der Restaurierung sollen unter dem Primat der Konservierung sowohl Antworten für die erforderlichen Reparaturen, Ergänzungen und ggf. Wiederherstellungen der Materialität und Ästhetik gefunden werden. Dazu ist eine Gesamtbetrachtung aller in situ vorhandenen Befunde an den wandfesten Oberflächen angestrebt. Des Weiteren sind alle vorliegenden, bereits ausgeführten restauratorischen Untersuchungen auszuwerten sowie alle vorliegenden Maßnahmen zur bauhistorischen Erfassung des Gebäudes einschließlich des vorhandenen Bauaktenbestandes und bereits durchgeführter bauhistorischer Untersuchungen zu sichten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind im Restaurierungskonzept gesondert ausgewiesen zusammenzufassen. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind im Wesentlichen folgende Arbeitsschritte vorgesehen: 1. Erfassen der Gebäudestruktur/Sichtung, Bewertung und Einbindung vorhandener Unterlagen, Aufmaße, Gutachten und Dokumentationen, Maßnahmeplanungen, Berichte zu Einzelmaßnahmen sowie Untersuchungsberichte zu bauhistorischen und restauratorischen Untersuchungen/Mitwirkung bei der Zielformulierung weiterer Planungsschritte (Arbeitsschritt parallel zur Grundlagenermittlung/Vorplanung Architekt). 2. Erfassen der Räume/Dokumentation von Innenräumen und Innenraumoberflächen/Aufstellen von qualitativen Bestands- und Schadenskatalogen nach Erfordernis (Arbeitsschritt parallel zur Entwurfsplanung Architekt). 3. Konkretisierung Restaurierungs- und Konservierungskonzept/Anlegen von Musterflächen zur Evaluierung des Konzepts.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-10.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-07-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Beabsichtigt ist die Vergabe von Leistungen zur Erarbeitung einer konservatorisch-restauratorischen Gesamtkonzeption der Innenräume, die im Rahmen der bestehenden Förderung in 2015/2016 zu erarbeiten ist.Optional und bei erfolgreicher Ausführung wäre die fachliche Begleitung der Ausführung der Restaurierungsmaßnahmen denkbar und wünschenswert. Dies ist jedoch von der Finanzierung des Gesamtprojektes abhängig.
Beabsichtigt ist die Vergabe von Leistungen zur Erarbeitung einer konservatorisch-restauratorischen Gesamtkonzeption der Innenräume, die im Rahmen der bestehenden Förderung in 2015/2016 zu erarbeiten ist.Optional und bei erfolgreicher Ausführung wäre die fachliche Begleitung der Ausführung der Restaurierungsmaßnahmen denkbar und wünschenswert. Dies ist jedoch von der Finanzierung des Gesamtprojektes abhängig.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Postanschrift: Schloss Heidecksburg
Postleitzahl: 07407
Postort: Rudolstadt
Kontakt
Internetadresse: https://www.thueringerschloesser.de🌏
E-Mail: stiftung@thueringerschloesser.de📧
Telefon: +49 36724470📞
Fax: +49 3672447119 📠
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden, welches unter mail@pad-weimar.de angefordert werden kann. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
Ergänzende Informationen zur Aufgabe sowie verfügbare Plangrundlagen werden allen Bewerbern, die das Bewerbungsformular angefordert haben, per E-Mail übersandt. Eine Vervielfältigung dieser Unterlagen oder sonstige Weiterverwendung derselben über die Bearbeitung der Bewerbung hinaus, ist unzulässig.
Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VOF-Restaurator Schloss Schwarzburg“ bei der im Anhang A I („Weitere Auskünfte erteilen“) angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nur zurückgesandt, wenn ein adressierter und ausreichend frankierter Rückumschlag mitgeliefert wird.
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden, welches unter mail@pad-weimar.de angefordert werden kann. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
Ergänzende Informationen zur Aufgabe sowie verfügbare Plangrundlagen werden allen Bewerbern, die das Bewerbungsformular angefordert haben, per E-Mail übersandt. Eine Vervielfältigung dieser Unterlagen oder sonstige Weiterverwendung derselben über die Bearbeitung der Bewerbung hinaus, ist unzulässig.
Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VOF-Restaurator Schloss Schwarzburg“ bei der im Anhang A I („Weitere Auskünfte erteilen“) angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nur zurückgesandt, wenn ein adressierter und ausreichend frankierter Rückumschlag mitgeliefert wird.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit Schloss Schwarzburg verfügt Thüringen über ein einzigartiges Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung mit einer fast tausendjährigen Geschichte.
In der im Folgenden beschrieben Maßnahme sind Leistungen zur Erarbeitung einer konservatorisch-restauratorischen Gesamtkonzeption für die Innenräume des Gebäudekomplex Corps de Logis und Kirchturm Schloss Schwarzburg aufgeführt.
Das Restaurierungskonzept soll auf der Basis von eigenen Untersuchungen und in Auswertung bisher bekannter Informationen sowie in Abstimmung mit der architektonischen Gesamtplanung einen angemessenen konservatorisch-restauratorischen Umgang mit den wertvollen baufesten Oberflächen und Ausstattungsresten ermöglichen. Strategien zur bestmöglichen Erhaltung und angemessenen Ergänzung der Originalsubstanz sind im Dialog mit den Denkmalpflegern, Bauforschern und Architekten zu erarbeiten.
Das Restaurierungskonzept soll auf der Basis von eigenen Untersuchungen und in Auswertung bisher bekannter Informationen sowie in Abstimmung mit der architektonischen Gesamtplanung einen angemessenen konservatorisch-restauratorischen Umgang mit den wertvollen baufesten Oberflächen und Ausstattungsresten ermöglichen. Strategien zur bestmöglichen Erhaltung und angemessenen Ergänzung der Originalsubstanz sind im Dialog mit den Denkmalpflegern, Bauforschern und Architekten zu erarbeiten.
Das Restaurierungskonzept soll eine schrittweise Umsetzung der Ideen und Ansprüche in den Räumlichkeiten der Schlossanlage ermöglichen und ein planerischer Leitfaden für die Gesamtmaßnahme werden. Zu entwickeln ist eine Zielstellung, die neben den ästhetischen Aspekten die materialanalytischen und naturwissenschaftlichen Teilaspekte im Umgang mit den Befunden betrachtet. Mittels eines interdisziplinären Ansatzes sollen sowohl künstlerische Fragen als auch technologische Methoden geklärt werden. Für die denkmalpflegerische Zielstellung der Restaurierung sollen unter dem Primat der Konservierung sowohl Antworten für die erforderlichen Reparaturen, Ergänzungen und ggf. Wiederherstellungen der Materialität und Ästhetik gefunden werden. Dazu ist eine Gesamtbetrachtung aller in situ vorhandenen Befunde an den wandfesten Oberflächen angestrebt.
Das Restaurierungskonzept soll eine schrittweise Umsetzung der Ideen und Ansprüche in den Räumlichkeiten der Schlossanlage ermöglichen und ein planerischer Leitfaden für die Gesamtmaßnahme werden. Zu entwickeln ist eine Zielstellung, die neben den ästhetischen Aspekten die materialanalytischen und naturwissenschaftlichen Teilaspekte im Umgang mit den Befunden betrachtet. Mittels eines interdisziplinären Ansatzes sollen sowohl künstlerische Fragen als auch technologische Methoden geklärt werden. Für die denkmalpflegerische Zielstellung der Restaurierung sollen unter dem Primat der Konservierung sowohl Antworten für die erforderlichen Reparaturen, Ergänzungen und ggf. Wiederherstellungen der Materialität und Ästhetik gefunden werden. Dazu ist eine Gesamtbetrachtung aller in situ vorhandenen Befunde an den wandfesten Oberflächen angestrebt.
Des Weiteren sind alle vorliegenden, bereits ausgeführten restauratorischen Untersuchungen auszuwerten sowie alle vorliegenden Maßnahmen zur bauhistorischen Erfassung des Gebäudes einschließlich des vorhandenen Bauaktenbestandes und bereits durchgeführter bauhistorischer Untersuchungen zu sichten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind im Restaurierungskonzept gesondert ausgewiesen zusammenzufassen.
Des Weiteren sind alle vorliegenden, bereits ausgeführten restauratorischen Untersuchungen auszuwerten sowie alle vorliegenden Maßnahmen zur bauhistorischen Erfassung des Gebäudes einschließlich des vorhandenen Bauaktenbestandes und bereits durchgeführter bauhistorischer Untersuchungen zu sichten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind im Restaurierungskonzept gesondert ausgewiesen zusammenzufassen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand sind im Wesentlichen folgende Arbeitsschritte vorgesehen:
1. Erfassen der Gebäudestruktur/Sichtung, Bewertung und Einbindung vorhandener Unterlagen, Aufmaße, Gutachten und Dokumentationen, Maßnahmeplanungen, Berichte zu Einzelmaßnahmen sowie Untersuchungsberichte zu bauhistorischen und restauratorischen Untersuchungen/Mitwirkung bei der Zielformulierung weiterer Planungsschritte (Arbeitsschritt parallel zur Grundlagenermittlung/Vorplanung Architekt).
1. Erfassen der Gebäudestruktur/Sichtung, Bewertung und Einbindung vorhandener Unterlagen, Aufmaße, Gutachten und Dokumentationen, Maßnahmeplanungen, Berichte zu Einzelmaßnahmen sowie Untersuchungsberichte zu bauhistorischen und restauratorischen Untersuchungen/Mitwirkung bei der Zielformulierung weiterer Planungsschritte (Arbeitsschritt parallel zur Grundlagenermittlung/Vorplanung Architekt).
2. Erfassen der Räume/Dokumentation von Innenräumen und Innenraumoberflächen/Aufstellen von qualitativen Bestands- und Schadenskatalogen nach Erfordernis (Arbeitsschritt parallel zur Entwurfsplanung Architekt).
3. Konkretisierung Restaurierungs- und Konservierungskonzept/Anlegen von Musterflächen zur Evaluierung des Konzepts.
Menge oder Umfang:
Beabsichtigt ist die Vergabe von Leistungen zur Erarbeitung einer konservatorisch-restauratorischen Gesamtkonzeption der Innenräume, die im Rahmen der bestehenden Förderung in 2015/2016 zu erarbeiten ist.
Optional und bei erfolgreicher Ausführung wäre die fachliche Begleitung der Ausführung der Restaurierungsmaßnahmen denkbar und wünschenswert. Dies ist jedoch von der Finanzierung des Gesamtprojektes abhängig.
Dauer: 8 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schlossstraße, 07427 Schwarzburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Auskünfte nach § 4 (2) VOF durch Eigenerklärung;
— Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 4 (6) VOF und § 4 (9) VOF durch Eigenerklärung;
— Gefordert ist, dass der im Auftragsfall vorgesehene Projektleiter als Berufsqualifikation Diplom-Restaurator aufweist (alternativ: Master-Abschluss auf diesem Fachgebiet). Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung bzw. Berufsabschlüsse; handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen.
— Gefordert ist, dass der im Auftragsfall vorgesehene Projektleiter als Berufsqualifikation Diplom-Restaurator aufweist (alternativ: Master-Abschluss auf diesem Fachgebiet). Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung bzw. Berufsabschlüsse; handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Nachweise gemäß § 5 (4) a) VOF (Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins; Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen) und § 5 (4) c) VOF (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz – das jährliche Gesamthonorar – und den jährlichen Umsatz – das jährliche Honorar – für entsprechende Leistungen der letzten 5 Geschäftsjahre).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Nachweise gemäß § 5 (4) a) VOF (Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins; Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen) und § 5 (4) c) VOF (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz – das jährliche Gesamthonorar – und den jährlichen Umsatz – das jährliche Honorar – für entsprechende Leistungen der letzten 5 Geschäftsjahre).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Auskunft nach § 5 (5) a) VOF i. V. m. § 4 (3) VOF – Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen;
— Angaben nach § 5 (5) b) VOF (Eigenerklärungen) – max. 3 (auch bei Bewerbergemeinschaften) konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen): Bezeichnung der Maßnahme, Angabe des Planungs- und Ausführungszeitraums (von-bis), des Gebäudetyps, der Gebäudegröße (BGF), Angaben zum Projektleiter sowie zum Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer).
— Angaben nach § 5 (5) b) VOF (Eigenerklärungen) – max. 3 (auch bei Bewerbergemeinschaften) konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen): Bezeichnung der Maßnahme, Angabe des Planungs- und Ausführungszeitraums (von-bis), des Gebäudetyps, der Gebäudegröße (BGF), Angaben zum Projektleiter sowie zum Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer).
Fachkunde und Erfahrungen in der Mitwirkung als Restaurator bei Umbauten, Sanierungen, Restaurierung und Instandsetzung von denkmalgeschützten Objekten, d. h. auf dem Gebiet des Planens und Bauens im denkmalgeschützten Bestand sowie der Erstellung von Restaurierungskonzepten sind notwendig. Erfahrungen bei der Planung und Ausführung von Restaurierungsmaßnahmen für Schlösser bzw. herrschaftliche oder kirchliche Gebäude mit hohem Ausstattungsanspruch sowie für hochrangige Museen o. ä. sind von Vorteil.
Fachkunde und Erfahrungen in der Mitwirkung als Restaurator bei Umbauten, Sanierungen, Restaurierung und Instandsetzung von denkmalgeschützten Objekten, d. h. auf dem Gebiet des Planens und Bauens im denkmalgeschützten Bestand sowie der Erstellung von Restaurierungskonzepten sind notwendig. Erfahrungen bei der Planung und Ausführung von Restaurierungsmaßnahmen für Schlösser bzw. herrschaftliche oder kirchliche Gebäude mit hohem Ausstattungsanspruch sowie für hochrangige Museen o. ä. sind von Vorteil.
Zur Veranschaulichung der Referenzprojekte sollen als Anlage zum Bewerbungsformular insgesamt max. 3 einseitig bedruckte DIN A3 Seiten mit grafischen Darstellungen (Fotos, Pläne, kurze Maßnahme- und Konzeptionsbeschreibungen) zu den jeweiligen Referenzprojekten eingereicht werden.
Zur Veranschaulichung der Referenzprojekte sollen als Anlage zum Bewerbungsformular insgesamt max. 3 einseitig bedruckte DIN A3 Seiten mit grafischen Darstellungen (Fotos, Pläne, kurze Maßnahme- und Konzeptionsbeschreibungen) zu den jeweiligen Referenzprojekten eingereicht werden.
— Angaben nach § 5 (5) c) VOF (Eigenerklärungen) – Berufserfahrung und Qualifikation Projektleiter und Projektteam, Angaben zu ggf. zusätzlich verfügbaren Fachkräften anderer Disziplinen zur Verwirklichung des interdisziplinären Ansatzes (z. B. Bildhauer, Kunsthistoriker, Archäologen);
— Angaben nach § 5 (5) c) VOF (Eigenerklärungen) – Berufserfahrung und Qualifikation Projektleiter und Projektteam, Angaben zu ggf. zusätzlich verfügbaren Fachkräften anderer Disziplinen zur Verwirklichung des interdisziplinären Ansatzes (z. B. Bildhauer, Kunsthistoriker, Archäologen);
— Angaben nach § 5 (5) d) VOF (Eigenerklärungen) – durchschnittliche jährliche Anzahl und Zusammensetzung der Beschäftigten der letzten 5 Jahre;
— Angaben nach § 5 (5) h) VOF (Eigenerklärungen) – Auftragsanteil/Leistungen, für den/die der Bewerber Unteraufträge zu erteilen beabsichtigt; Benennung der hierfür vorgesehenen Büros.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 1 000 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Alternativ: Vorlage einer verbindlichen und unbedingten Erklärung des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Versicherer sich bereit erklärt, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen.
Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 1 000 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Alternativ: Vorlage einer verbindlichen und unbedingten Erklärung des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Versicherer sich bereit erklärt, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI (in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus, sowie über die Zuständigkeiten innerhalb der Bietergemeinschaft ist mit der Bewerbung einzureichen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus, sowie über die Zuständigkeiten innerhalb der Bietergemeinschaft ist mit der Bewerbung einzureichen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Interdisziplinäre Teams unter Federführung eines Diplom-Restaurators.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl der Bewerber:
— persönliche Lage gem. III.2.1) – wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. III.2.2);
— technische Leistungsfähigkeit gem. III.2.3).
Der Bewertung der Teilnahmeanträge wird folgende Gewichtung zugrunde gelegt: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit – 20 %, Fachkunde/Erfahrungen bei vergleichbaren Leistungen – 50 %, Personelle Kapazitäten/Qualifikation Projektteam – 25 %, Vollständigkeit der Unterlagen/Plausibilität – 5 %.
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden, welches unter mail@pad-weimar.de angefordert werden kann. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden, welches unter mail@pad-weimar.de angefordert werden kann. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
Ergänzende Informationen zur Aufgabe sowie verfügbare Plangrundlagen werden allen Bewerbern, die das Bewerbungsformular angefordert haben, per E-Mail übersandt. Eine Vervielfältigung dieser Unterlagen oder sonstige Weiterverwendung derselben über die Bearbeitung der Bewerbung hinaus, ist unzulässig.
Ergänzende Informationen zur Aufgabe sowie verfügbare Plangrundlagen werden allen Bewerbern, die das Bewerbungsformular angefordert haben, per E-Mail übersandt. Eine Vervielfältigung dieser Unterlagen oder sonstige Weiterverwendung derselben über die Bearbeitung der Bewerbung hinaus, ist unzulässig.
Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VOF-Restaurator Schloss Schwarzburg“ bei der im Anhang A I („Weitere Auskünfte erteilen“) angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nur zurückgesandt, wenn ein adressierter und ausreichend frankierter Rückumschlag mitgeliefert wird.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: nachpruefungsstelle@tlvwa.thueringen.de📧
Telefon: +49 36137737276📞
Internetadresse: http://www.thueringen.de/de/tlvwa/🌏
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 107 Abs. 1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 107 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 134-248039 (2015-07-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-11-23) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden, welches unter mail@pad-weimar.de angefordert werden kann. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
Ergänzende Informationen zur Aufgabe sowie verfügbare Plangrundlagen werden allen Bewerbern, die das Bewerbungsformular angefordert haben, per E-Mail übersandt. Eine Vervielfältigung dieser Unterlagen oder sonstige Weiterverwendung derselben über die Bearbeitung der Bewerbung hinaus, ist unzulässig.
Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VOF-Restaurator Schloss Schwarzburg“ bei der im Anhang A I angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nur zurückgesandt, wenn ein adressierter und ausreichend frankierter Rückumschlag mitgeliefert wird.
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden, welches unter mail@pad-weimar.de angefordert werden kann. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
Ergänzende Informationen zur Aufgabe sowie verfügbare Plangrundlagen werden allen Bewerbern, die das Bewerbungsformular angefordert haben, per E-Mail übersandt. Eine Vervielfältigung dieser Unterlagen oder sonstige Weiterverwendung derselben über die Bearbeitung der Bewerbung hinaus, ist unzulässig.
Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VOF-Restaurator Schloss Schwarzburg“ bei der im Anhang A I angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nur zurückgesandt, wenn ein adressierter und ausreichend frankierter Rückumschlag mitgeliefert wird.
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schlossstraße, D–07427 Schwarzburg.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektanalyse, Methodik, Herangehensweise (Darstellung der prinzipiellen/bewerbertypischen Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand von Beispielen aus vergleichbaren Projekten, Methodik und wesentliche Arbeitsschritte, Darstellung von Merkmalen und Besonderheiten der Aufgabe (in den Ausführungen soll der Bezug zur konkreten Aufgabenstellung hergestellt und die Herangehensweise anhand von realisierten Projekten erläutert werden)) (50)
2. Projektteam, Projektorganisation (Vorstellung des Projektteams, Verfügbarkeit und Aufgabenverteilung, geplante Projektorganisation einschließlich vorgesehener Maßnahmen zur Einhaltung von Terminzielen für das Vorhaben im Auftragsfalle, Organisation von Kommunikation und Abstimmungen mit fachlich Beteiligten und Behörden, örtliche Präsenz) (25)
3. Vergütung (Honorarsätze/Stundensätze gemäß Staffelung, Nebenkosten) (20)
4. Gesamteindruck der Präsentation (Qualität und Gesamteindruck der Präsentation, Kommunikationsfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft der im Auftragsfall vorgesehenen Bearbeiter gemäß Eindruck bei persönlicher Präsentation) (5)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-09-22 📅
Name: ARGE Keilwerth/Ingenieurbüro für Denkmalpflege Rudolstadt
Postanschrift: Schlossbezirk 1
Postort: Rudolstadt
Postleitzahl: 07407
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@denkmalpflege-rudolstadt.de📧 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2015/S 229-416933 (2015-11-23)