Die SWD betreibt eine auf zwei Standorte (V15 und Equinix (EQX)) verteilte und zum Teil hochverfügbar ausgelegte IT-Systeminfrastruktur. Beide Standorte sind über firmeneigene Fiber– und Kupferleitungen miteinander verbunden. In den Bereichen Backup-Hardware und -Software, x86/Windows Virtualisierung und Document-Management/Archivierung wird derzeit für Hard- und Software eine Single-Vendor Architektur eingesetzt. Bedingt durch das Auslaufen des Wartungsvertrages für die beiden Data Domain 880 Restorer (DD880) zum 31.12.2015 ist eine Neubeschaffung von 2 entsprechenden Geräten (nachfolgend auch „Komponenten“ genannt) geplant. Durch die Ablösung der aktuell eingesetzten beiden DD880 Restorer sollen folgende Ziele erreicht werden: — Abdeckung der benötigten Backup- und Replikations-Kapazitäten für mindestens 48 Monate mit herstellerseitig gewährleisten Hard- und Software-Support nach Premium Standard (4 x 24 x 365); — Lückenlose Migration des vollständigen VTL-Datenbestandes beim Austausch der beiden DD 880 Restorer auf die neuen Komponenten; — Fortsetzung des Einsatzes der Inline-Deduplikationstechnologie in einer reinen Backup-to-Disk (B2D) Lösung; — Bereitstellung Technologie Update-Optionen: • Parallelbetrieb von Fibre Channel (FC) und und 10 GbE Konnektivität, • Parallelbetrieb eines zielbasierter deduplizierender VTL-Modus und einer quellbasierte Deduplizierung am Client bzw. Proxy; — Bereitstellung eines agentenlosen Backups für den überwiegenden Anteils der virtuellen VMWare Gastsysteme; — Optimierung des Backup/Restores der Lotus Domino Server auf VMWare ESXi/Windows 2012 R2; — Deutliche Verkürzung der Backup-Laufzeiten um 50 % der SAP Produktion lt. SLA; — Standortübergreifende Replikation der Backup-Daten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-17.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-09-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Speichermedien
Menge oder Umfang:
Die Nachfolgelösung der beiden Data Domain 880 Restorer muss folgende Anforderungen erfüllen:— Mindestkapazität 128 TB netto pro Standort zur Aufnahme von Sicherungs- und Replikations-Daten des an-deren Standortes. Die Kapazitätsangabe beruht auf der Prämisse eines gleichbleibenden Deduplikationsfaktors;— Modulare Erweiterbarkeit der Speicherkapazität bei skalierender auf mindestens 256 TB netto pro Standort;— Unterstützung eines gängigen RAID-Levels inkl. Hot-Spare;— Bereitstellung eines VTL-Betriebsmodus in Verbindung mit 8G FC-Konnektivität;— 10 GbE Anbindungen sind nach 10GBASE-CR (SFP+ Direct Attach (DAC) Kupfer Twinaxial, max. 7 m Länge) zu realisieren. Die Standards IEEE 802.3ae und SFF-8431 sind dabei zu berücksichtigen. Der Betriebsmodus Link-Aggregation Control Protocol (LACP) nach IEEE 802.3ad zur Abdeckung der Aspekte Lastverteilung und Ausfallsicherheit muss unterstützt werden;— Die Tape SAN Konnektivität der Restorer im VTL-Modus ist über 4x FC Verbindungen mit je 8 Gbps zu realisieren. Entsprechende Redundanzaspekte eines vollvermaschten Tape SAN Zonings sind zu berücksichtigen;— Unterstützung einer clientseitig deduplizierenden Sicherung der x86 Plattform-bezogenen Networker BSM-basierten virtuellen Clients via 10GbE Konnektivität;— Policy-basierte, proxyseitig deduplizierende agentenlose Sicherung der non-BSM VMware Guest Systeme via 10GbE Konnektivität. Neben vollständiger Wiederherstellung eines VMWare Guest Systems muss ein selektives Single-File Recovery in dieser Sicherungsvariante möglich sein;— Integration des bedienungsseitigen Backup- und Recovery-Prozesses der VMWare Guest-Systeme in den zu-gehörigen Virtual Infrastructure Client;— Registrierung/Integration der replizierten Backup-Daten im Index des EMC NetWorker;— Unterbrechungsfreier Zugriff auf alle Backup-Daten bei Hardware Erweiterungen;— Unterbrechungsfreier Zugriff auf alle Backup-Daten bei Code-Updates aller Komponenten;— Automatische Problembenachrichtigung/Supportbedarfsmeldung direkt an den Hersteller.Option: Kapazitätserweiterung der Backup-Lösung.Der AN bietet optionale, sinnvolle, der Architektur der Lösung entsprechende Kapazitätserweiterungsstufen für das Gesamtsystem an. Hierbei sind zusätzliche Gehäuse und Lizenzsprünge zu berücksichtigen.— Erweiterung der Datensicherungseinheiten um zusätzlichen Speicherplatz;— Erweiterung des erweiterungsbezogenen Software-Lizenzbestandes.Wartung, Service und Support:Alle Hard- und Software-Komponenten sind mit Premium Support des Herstellers über eine Laufzeit von 48 Monaten anzubieten. Sollte zum Zeitpunkt der Angebotserstellung das End of Service Life (EOSL) bekannt sein ist dieses zwingend anzugeben. Des weiteren sind Angaben über die Wartungskosten im 5. Jahr des Betriebes zu machen.Installation und Migration der Daten:An den Installationsorten hat der AN nach Lieferung den Aufbau, die Installation und die Inbetriebnahme der Hardware und Software vorzunehmen.Die Systeme müssen während der Migrationsphase parallel zu den abzulösenden Komponenten betrieben werden.Die Inbetriebnahme muss mindestens folgende Aspekte umfassen:— Installation und Inbetriebnahme aller gelieferten Komponenten in vorhandenen 19 Zoll Racks;— Verkabelung und Dokumentation aller benötigten LAN und Tape SAN Verbindungen (Kabel stellt der AG in Absprache mit dem AN);— Einrichtung aller benötigten Tape SAN Zonen;— Einrichtung und Test der asynchronen standortübergreifenden Replikation über 10GbE wie spezifiziert;— Anbindung der Komponenten an die Remote Services Infrastruktur des Herstellers;— Integration der neuen Komponenten in die SWD Monitoring Infrastruktur (SNMP, HP OVO);— Anbindung der Komponenten an die zentralen Zeit Server.Der AN führt die Migration aller Daten, soweit technisch möglich online, ohne Unterbrechung der IT-Services durch.Die Migration muss mindestens folgende Aspekte umfassen:— Migration aller Data Domain 880 VTL-Mode Daten bis spätestens 31.03.2016— Eine grundlegende Änderung der Backup-/Restore Verfahren bzw. des Deduplizierungsalgorithmus impliziert eine erneute Validierung der Notfallpläne der SWD AG. Es ist der Nachweis der technischen Machbarkeit für alle Systeme zu erbringen. Dies ist als Dienstleistung auszuweisen und separat anzubieten. Die technische Machbarkeitsvalidierung umfasst• Die Filesystem-Sicherungen jedes Backup-Client Typs (AiX/Linux/Windows);• Der Lotus Domino Datenbanken inkl. der DAOS-deduplizierten Anhänge;• Oracle Datenbanken auf IBM AiX und Oracle Linux inkl. ReDo/Archive Sicherungen;• MS-SQL Server 2012 inkl. Transaktionslogs;• SAP R/3 Datenbanken auf Oracle-Basis inkl. Offline-Sicherungen.— Dokumentation der neuen Backup-Umgebung in den Formaten Word/PDF sowie MS-Visio Infrastrukturgrafik im Betriebshandbuch.Einweisung/Schulung:Der AN führt eine Schulung des Personals des AG durch.Abbau der vorhandenen Hardware-Komponenten.
Die Nachfolgelösung der beiden Data Domain 880 Restorer muss folgende Anforderungen erfüllen:— Mindestkapazität 128 TB netto pro Standort zur Aufnahme von Sicherungs- und Replikations-Daten des an-deren Standortes. Die Kapazitätsangabe beruht auf der Prämisse eines gleichbleibenden Deduplikationsfaktors;— Modulare Erweiterbarkeit der Speicherkapazität bei skalierender auf mindestens 256 TB netto pro Standort;— Unterstützung eines gängigen RAID-Levels inkl. Hot-Spare;— Bereitstellung eines VTL-Betriebsmodus in Verbindung mit 8G FC-Konnektivität;— 10 GbE Anbindungen sind nach 10GBASE-CR (SFP+ Direct Attach (DAC) Kupfer Twinaxial, max. 7 m Länge) zu realisieren. Die Standards IEEE 802.3ae und SFF-8431 sind dabei zu berücksichtigen. Der Betriebsmodus Link-Aggregation Control Protocol (LACP) nach IEEE 802.3ad zur Abdeckung der Aspekte Lastverteilung und Ausfallsicherheit muss unterstützt werden;— Die Tape SAN Konnektivität der Restorer im VTL-Modus ist über 4x FC Verbindungen mit je 8 Gbps zu realisieren. Entsprechende Redundanzaspekte eines vollvermaschten Tape SAN Zonings sind zu berücksichtigen;— Unterstützung einer clientseitig deduplizierenden Sicherung der x86 Plattform-bezogenen Networker BSM-basierten virtuellen Clients via 10GbE Konnektivität;— Policy-basierte, proxyseitig deduplizierende agentenlose Sicherung der non-BSM VMware Guest Systeme via 10GbE Konnektivität. Neben vollständiger Wiederherstellung eines VMWare Guest Systems muss ein selektives Single-File Recovery in dieser Sicherungsvariante möglich sein;— Integration des bedienungsseitigen Backup- und Recovery-Prozesses der VMWare Guest-Systeme in den zu-gehörigen Virtual Infrastructure Client;— Registrierung/Integration der replizierten Backup-Daten im Index des EMC NetWorker;— Unterbrechungsfreier Zugriff auf alle Backup-Daten bei Hardware Erweiterungen;— Unterbrechungsfreier Zugriff auf alle Backup-Daten bei Code-Updates aller Komponenten;— Automatische Problembenachrichtigung/Supportbedarfsmeldung direkt an den Hersteller.Option: Kapazitätserweiterung der Backup-Lösung.Der AN bietet optionale, sinnvolle, der Architektur der Lösung entsprechende Kapazitätserweiterungsstufen für das Gesamtsystem an. Hierbei sind zusätzliche Gehäuse und Lizenzsprünge zu berücksichtigen.— Erweiterung der Datensicherungseinheiten um zusätzlichen Speicherplatz;— Erweiterung des erweiterungsbezogenen Software-Lizenzbestandes.Wartung, Service und Support:Alle Hard- und Software-Komponenten sind mit Premium Support des Herstellers über eine Laufzeit von 48 Monaten anzubieten. Sollte zum Zeitpunkt der Angebotserstellung das End of Service Life (EOSL) bekannt sein ist dieses zwingend anzugeben. Des weiteren sind Angaben über die Wartungskosten im 5. Jahr des Betriebes zu machen.Installation und Migration der Daten:An den Installationsorten hat der AN nach Lieferung den Aufbau, die Installation und die Inbetriebnahme der Hardware und Software vorzunehmen.Die Systeme müssen während der Migrationsphase parallel zu den abzulösenden Komponenten betrieben werden.Die Inbetriebnahme muss mindestens folgende Aspekte umfassen:— Installation und Inbetriebnahme aller gelieferten Komponenten in vorhandenen 19 Zoll Racks;— Verkabelung und Dokumentation aller benötigten LAN und Tape SAN Verbindungen (Kabel stellt der AG in Absprache mit dem AN);— Einrichtung aller benötigten Tape SAN Zonen;— Einrichtung und Test der asynchronen standortübergreifenden Replikation über 10GbE wie spezifiziert;— Anbindung der Komponenten an die Remote Services Infrastruktur des Herstellers;— Integration der neuen Komponenten in die SWD Monitoring Infrastruktur (SNMP, HP OVO);— Anbindung der Komponenten an die zentralen Zeit Server.Der AN führt die Migration aller Daten, soweit technisch möglich online, ohne Unterbrechung der IT-Services durch.Die Migration muss mindestens folgende Aspekte umfassen:— Migration aller Data Domain 880 VTL-Mode Daten bis spätestens 31.03.2016— Eine grundlegende Änderung der Backup-/Restore Verfahren bzw. des Deduplizierungsalgorithmus impliziert eine erneute Validierung der Notfallpläne der SWD AG. Es ist der Nachweis der technischen Machbarkeit für alle Systeme zu erbringen. Dies ist als Dienstleistung auszuweisen und separat anzubieten. Die technische Machbarkeitsvalidierung umfasst• Die Filesystem-Sicherungen jedes Backup-Client Typs (AiX/Linux/Windows);• Der Lotus Domino Datenbanken inkl. der DAOS-deduplizierten Anhänge;• Oracle Datenbanken auf IBM AiX und Oracle Linux inkl. ReDo/Archive Sicherungen;• MS-SQL Server 2012 inkl. Transaktionslogs;• SAP R/3 Datenbanken auf Oracle-Basis inkl. Offline-Sicherungen.— Dokumentation der neuen Backup-Umgebung in den Formaten Word/PDF sowie MS-Visio Infrastrukturgrafik im Betriebshandbuch.Einweisung/Schulung:Der AN führt eine Schulung des Personals des AG durch.Abbau der vorhandenen Hardware-Komponenten.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Speichermedien📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Düsseldorf AG
Postanschrift: Höherweg 200
Postleitzahl: 40233
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://swd-ag.de🌏
E-Mail: mschubert@swd-ag.de📧
Telefon: +49 2118212499📞
Fax: +49 211821772499 📠
1.Vorgehen bei EU-Aufrufen zum Wettbewerb: mit dieser Veröffentlichung werden interessierte Bieter dazu aufgefordert, Ihre Interessensbekundung innerhalb der unter Punkt IV.3.4) gesetzten Frist bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle einzureichen. Zur Interessensbekundung müssen die unter Abschnitt III.2) aufgeführten Unterlagen vollständig und in schriftlicher Form beim Auftraggeber eingegangen sein. Bewerbungen, die verspätet eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Dies gilt auch für Bewerber, die bereits an einem anderen Präqualifikationsverfahren der Stadtwerke Düsseldorf AG teilgenommen haben, die bereits zu uns eine Geschäftsbeziehung unterhalten, auf den einschlägigen Märkten einen hohen Bekanntheitsgrad besitzen oder mit Ihrer Bewerbung bereits begleitende Unterlagen vorgelegt haben.
Es wird überprüft, ob die Bewerbung alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des AG innerhalb einer Nachfrist von fünf Kalendertagen nachzureichen.
Bewerbungen, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
Die Ausschreibungsunterlagen werden mit einer neuen Angebotsfrist an die qualifizierten Bieter versendet.
2. Die Interessensbekundung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen, Bewerbung Vergabe Erneuerung Backup Devices 0456“ bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle einzureichen. Für die Fristwahrung gilt der Eingangsstempel des Auftraggebers.
3. Bewerbungen für die Teilnahme an der Ausschreibung sind ausschließlich per Post oder Boten zu versenden. Bewerbungen per FAX oder E-Mail sind nicht zugelassen. Der spätere Versand der Ausschreibungsunterlagen erfolgt voraussichtlich per E-Mail oder auf dem Postweg.
4. Unvollständige Bewerbungen können zum Ausschluss vom Verfahren führen. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt.
5. Erfüllen mehr als 5 Bewerber die Teilnahmebedingungen des AG, kann der Auftraggeber – im Wege einer differenzierten Eignungsprüfung – die Zahl der Bewerber auf mindestens 5 und maximal 9 Bewerber reduzieren. Diese Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben zu den erbrachten Leistungen (Referenzen) gemäß Ziffer III.2.3) dieser Bekanntmachung.
1.Vorgehen bei EU-Aufrufen zum Wettbewerb: mit dieser Veröffentlichung werden interessierte Bieter dazu aufgefordert, Ihre Interessensbekundung innerhalb der unter Punkt IV.3.4) gesetzten Frist bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle einzureichen. Zur Interessensbekundung müssen die unter Abschnitt III.2) aufgeführten Unterlagen vollständig und in schriftlicher Form beim Auftraggeber eingegangen sein. Bewerbungen, die verspätet eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Dies gilt auch für Bewerber, die bereits an einem anderen Präqualifikationsverfahren der Stadtwerke Düsseldorf AG teilgenommen haben, die bereits zu uns eine Geschäftsbeziehung unterhalten, auf den einschlägigen Märkten einen hohen Bekanntheitsgrad besitzen oder mit Ihrer Bewerbung bereits begleitende Unterlagen vorgelegt haben.
Es wird überprüft, ob die Bewerbung alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des AG innerhalb einer Nachfrist von fünf Kalendertagen nachzureichen.
Bewerbungen, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
Die Ausschreibungsunterlagen werden mit einer neuen Angebotsfrist an die qualifizierten Bieter versendet.
2. Die Interessensbekundung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen, Bewerbung Vergabe Erneuerung Backup Devices 0456“ bei der unter Abschnitt I.1) genannten Stelle einzureichen. Für die Fristwahrung gilt der Eingangsstempel des Auftraggebers.
3. Bewerbungen für die Teilnahme an der Ausschreibung sind ausschließlich per Post oder Boten zu versenden. Bewerbungen per FAX oder E-Mail sind nicht zugelassen. Der spätere Versand der Ausschreibungsunterlagen erfolgt voraussichtlich per E-Mail oder auf dem Postweg.
4. Unvollständige Bewerbungen können zum Ausschluss vom Verfahren führen. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt.
5. Erfüllen mehr als 5 Bewerber die Teilnahmebedingungen des AG, kann der Auftraggeber – im Wege einer differenzierten Eignungsprüfung – die Zahl der Bewerber auf mindestens 5 und maximal 9 Bewerber reduzieren. Diese Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben zu den erbrachten Leistungen (Referenzen) gemäß Ziffer III.2.3) dieser Bekanntmachung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die SWD betreibt eine auf zwei Standorte (V15 und Equinix (EQX)) verteilte und zum Teil hochverfügbar ausgelegte IT-Systeminfrastruktur. Beide Standorte sind über firmeneigene Fiber– und Kupferleitungen miteinander verbunden. In den Bereichen Backup-Hardware und -Software, x86/Windows Virtualisierung und Document-Management/Archivierung wird derzeit für Hard- und Software eine Single-Vendor Architektur eingesetzt.
Die SWD betreibt eine auf zwei Standorte (V15 und Equinix (EQX)) verteilte und zum Teil hochverfügbar ausgelegte IT-Systeminfrastruktur. Beide Standorte sind über firmeneigene Fiber– und Kupferleitungen miteinander verbunden. In den Bereichen Backup-Hardware und -Software, x86/Windows Virtualisierung und Document-Management/Archivierung wird derzeit für Hard- und Software eine Single-Vendor Architektur eingesetzt.
Bedingt durch das Auslaufen des Wartungsvertrages für die beiden Data Domain 880 Restorer (DD880) zum 31.12.2015 ist eine Neubeschaffung von 2 entsprechenden Geräten (nachfolgend auch „Komponenten“ genannt) geplant.
Durch die Ablösung der aktuell eingesetzten beiden DD880 Restorer sollen folgende Ziele erreicht werden:
— Abdeckung der benötigten Backup- und Replikations-Kapazitäten für mindestens 48 Monate mit herstellerseitig gewährleisten Hard- und Software-Support nach Premium Standard (4 x 24 x 365);
— Lückenlose Migration des vollständigen VTL-Datenbestandes beim Austausch der beiden DD 880 Restorer auf die neuen Komponenten;
— Fortsetzung des Einsatzes der Inline-Deduplikationstechnologie in einer reinen Backup-to-Disk (B2D) Lösung;
— Bereitstellung Technologie Update-Optionen:
• Parallelbetrieb von Fibre Channel (FC) und und 10 GbE Konnektivität,
• Parallelbetrieb eines zielbasierter deduplizierender VTL-Modus und einer quellbasierte Deduplizierung am Client bzw. Proxy;
— Bereitstellung eines agentenlosen Backups für den überwiegenden Anteils der virtuellen VMWare Gastsysteme;
— Optimierung des Backup/Restores der Lotus Domino Server auf VMWare ESXi/Windows 2012 R2;
— Deutliche Verkürzung der Backup-Laufzeiten um 50 % der SAP Produktion lt. SLA;
— Standortübergreifende Replikation der Backup-Daten.
Menge oder Umfang:
Die Nachfolgelösung der beiden Data Domain 880 Restorer muss folgende Anforderungen erfüllen:
— Mindestkapazität 128 TB netto pro Standort zur Aufnahme von Sicherungs- und Replikations-Daten des an-deren Standortes. Die Kapazitätsangabe beruht auf der Prämisse eines gleichbleibenden Deduplikationsfaktors;
— Modulare Erweiterbarkeit der Speicherkapazität bei skalierender auf mindestens 256 TB netto pro Standort;
— Unterstützung eines gängigen RAID-Levels inkl. Hot-Spare;
— Bereitstellung eines VTL-Betriebsmodus in Verbindung mit 8G FC-Konnektivität;
— 10 GbE Anbindungen sind nach 10GBASE-CR (SFP+ Direct Attach (DAC) Kupfer Twinaxial, max. 7 m Länge) zu realisieren. Die Standards IEEE 802.3ae und SFF-8431 sind dabei zu berücksichtigen. Der Betriebsmodus Link-Aggregation Control Protocol (LACP) nach IEEE 802.3ad zur Abdeckung der Aspekte Lastverteilung und Ausfallsicherheit muss unterstützt werden;
— 10 GbE Anbindungen sind nach 10GBASE-CR (SFP+ Direct Attach (DAC) Kupfer Twinaxial, max. 7 m Länge) zu realisieren. Die Standards IEEE 802.3ae und SFF-8431 sind dabei zu berücksichtigen. Der Betriebsmodus Link-Aggregation Control Protocol (LACP) nach IEEE 802.3ad zur Abdeckung der Aspekte Lastverteilung und Ausfallsicherheit muss unterstützt werden;
— Die Tape SAN Konnektivität der Restorer im VTL-Modus ist über 4x FC Verbindungen mit je 8 Gbps zu realisieren. Entsprechende Redundanzaspekte eines vollvermaschten Tape SAN Zonings sind zu berücksichtigen;
— Unterstützung einer clientseitig deduplizierenden Sicherung der x86 Plattform-bezogenen Networker BSM-basierten virtuellen Clients via 10GbE Konnektivität;
— Policy-basierte, proxyseitig deduplizierende agentenlose Sicherung der non-BSM VMware Guest Systeme via 10GbE Konnektivität. Neben vollständiger Wiederherstellung eines VMWare Guest Systems muss ein selektives Single-File Recovery in dieser Sicherungsvariante möglich sein;
— Policy-basierte, proxyseitig deduplizierende agentenlose Sicherung der non-BSM VMware Guest Systeme via 10GbE Konnektivität. Neben vollständiger Wiederherstellung eines VMWare Guest Systems muss ein selektives Single-File Recovery in dieser Sicherungsvariante möglich sein;
— Integration des bedienungsseitigen Backup- und Recovery-Prozesses der VMWare Guest-Systeme in den zu-gehörigen Virtual Infrastructure Client;
— Registrierung/Integration der replizierten Backup-Daten im Index des EMC NetWorker;
— Unterbrechungsfreier Zugriff auf alle Backup-Daten bei…
… Hardware Erweiterungen;
… Code-Updates aller Komponenten;
— Automatische Problembenachrichtigung/Supportbedarfsmeldung direkt an den Hersteller.
Option: Kapazitätserweiterung der Backup-Lösung.
Der AN bietet optionale, sinnvolle, der Architektur der Lösung entsprechende Kapazitätserweiterungsstufen für das Gesamtsystem an. Hierbei sind zusätzliche Gehäuse und Lizenzsprünge zu berücksichtigen.
— Erweiterung der Datensicherungseinheiten um zusätzlichen Speicherplatz;
— Erweiterung des erweiterungsbezogenen Software-Lizenzbestandes.
Wartung, Service und Support:
Alle Hard- und Software-Komponenten sind mit Premium Support des Herstellers über eine Laufzeit von 48 Monaten anzubieten. Sollte zum Zeitpunkt der Angebotserstellung das End of Service Life (EOSL) bekannt sein ist dieses zwingend anzugeben. Des weiteren sind Angaben über die Wartungskosten im 5. Jahr des Betriebes zu machen.
Alle Hard- und Software-Komponenten sind mit Premium Support des Herstellers über eine Laufzeit von 48 Monaten anzubieten. Sollte zum Zeitpunkt der Angebotserstellung das End of Service Life (EOSL) bekannt sein ist dieses zwingend anzugeben. Des weiteren sind Angaben über die Wartungskosten im 5. Jahr des Betriebes zu machen.
Installation und Migration der Daten:
An den Installationsorten hat der AN nach Lieferung den Aufbau, die Installation und die Inbetriebnahme der Hardware und Software vorzunehmen.
Die Systeme müssen während der Migrationsphase parallel zu den abzulösenden Komponenten betrieben werden.
Die Inbetriebnahme muss mindestens folgende Aspekte umfassen:
— Installation und Inbetriebnahme aller gelieferten Komponenten in vorhandenen 19 Zoll Racks;
— Verkabelung und Dokumentation aller benötigten LAN und Tape SAN Verbindungen (Kabel stellt der AG in Absprache mit dem AN);
— Einrichtung aller benötigten Tape SAN Zonen;
— Einrichtung und Test der asynchronen standortübergreifenden Replikation über 10GbE wie spezifiziert;
— Anbindung der Komponenten an die Remote Services Infrastruktur des Herstellers;
— Integration der neuen Komponenten in die SWD Monitoring Infrastruktur (SNMP, HP OVO);
— Anbindung der Komponenten an die zentralen Zeit Server.
Der AN führt die Migration aller Daten, soweit technisch möglich online, ohne Unterbrechung der IT-Services durch.
Die Migration muss mindestens folgende Aspekte umfassen:
— Migration aller Data Domain 880 VTL-Mode Daten bis spätestens 31.03.2016
— Eine grundlegende Änderung der Backup-/Restore Verfahren bzw. des Deduplizierungsalgorithmus impliziert eine erneute Validierung der Notfallpläne der SWD AG. Es ist der Nachweis der technischen Machbarkeit für alle Systeme zu erbringen. Dies ist als Dienstleistung auszuweisen und separat anzubieten. Die technische Machbarkeitsvalidierung umfasst
— Eine grundlegende Änderung der Backup-/Restore Verfahren bzw. des Deduplizierungsalgorithmus impliziert eine erneute Validierung der Notfallpläne der SWD AG. Es ist der Nachweis der technischen Machbarkeit für alle Systeme zu erbringen. Dies ist als Dienstleistung auszuweisen und separat anzubieten. Die technische Machbarkeitsvalidierung umfasst
• Die Filesystem-Sicherungen jedes Backup-Client Typs (AiX/Linux/Windows);
• Der Lotus Domino Datenbanken inkl. der DAOS-deduplizierten Anhänge;
• Oracle Datenbanken auf IBM AiX und Oracle Linux inkl. ReDo/Archive Sicherungen;
• MS-SQL Server 2012 inkl. Transaktionslogs;
• SAP R/3 Datenbanken auf Oracle-Basis inkl. Offline-Sicherungen.
— Dokumentation der neuen Backup-Umgebung in den Formaten Word/PDF sowie MS-Visio Infrastrukturgrafik im Betriebshandbuch.
Einweisung/Schulung:
Der AN führt eine Schulung des Personals des AG durch.
Abbau der vorhandenen Hardware-Komponenten.
Beschreibung der Optionen: Siehe II.2.1) Kapazitätserweiterung sowie ggfs. Option für 3. Standort.
Referenznummer: 0456
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Auszug aus dem Handelsregister oder Berufsregister (bei ausländischen Bewerbern gleichwertige.
Bescheinigung einer Behörde des Heimatlandes nebst amtlich anerkannter Übersetzung) nicht älter als 3 Monate:
— Organigramm Unternehmenstruktur.
— Bestätigung der Verwendung der deutschen Sprache für Kommunikation, Verhandlung, Abwicklung und Vertrag.
— Auflistung der Produkt- und Leistungspalette des Bewerbers.
— Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Berufsgenossenschaft, Sozialversicherung und Finanzämter.
— Eigenerklärung folgenden Inhalts: „Hiermit verpflichte (n) ich/wir uns alle Informationen, die in Zusammenhang mit der Ausschreibung erhalten werden, vertraulich zu behandeln, auch nach Beendigung des Ausschreibungsprozesses“.
— Eigenerklärung folgenden Inhalts: „Hiermit erklären wir, dass im Bezug auf unser Unternehmer keine Ausschlussgründe im Sinne des § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO vorliegen.“ Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten
— Eigenerklärung folgenden Inhalts: „Hiermit erklären wir, dass im Bezug auf unser Unternehmer keine Ausschlussgründe im Sinne des § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO vorliegen.“ Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten
Ausschlussgründe nachzufordern.
Die aufgeführten Nachweise sind zur Prüfung der Eignung des Bieters zwingend beizubringen. Fehlende, nichtvollständige oder nicht fristgerecht eingereichte Unterlagen können zum Ausschluss der Vergabe führen.
Der AG behält sich vor, die Qualität des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren (Erhebungsbogen, Auditierung etc.) zu überprüfen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
— Bonitätsnachweis (z. B. Bankauskunft oder Selbstauskunft einer etablierten Auskunftdatei);
— Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten 3 Jahre. Der Umsatz muss erkennen lassen,dass das Unternehmen für die Erbringung der zu vergebenden Leistung geeignet ist.
— Beschäftigte des Unternehmen in den letzten 3 Jahren.
— Erklärung, dass der Bewerber sich nicht in einem Insolvenz-, Konkurs- oder Vergleichsverfahren befindet, die Eröffnung nicht beantragt wurde und der Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt wurde.
— Nachweis der Versicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht). Der Nachweis ist durch eine Beitragszahlungsbestätigung des Versicherungsgebers für den aktuellen Versicherungszeitraum zu erbringen mit Höhe der Deckungssumme (Mindestsumme 2 000 000 EUR).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Nachweis der Versicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht). Der Nachweis ist durch eine Beitragszahlungsbestätigung des Versicherungsgebers für den aktuellen Versicherungszeitraum zu erbringen mit Höhe der Deckungssumme (Mindestsumme 2 000 000 EUR).
Die aufgeführten Nachweise sind zur Prüfung der Eignung des Bieters zwingend beizubringen. Fehlende, nichtvollständige oder nicht fristgerecht eingereichte Unterlagen können zum Ausschluss der Vergabe führen.
Der AG behält sich vor, die Qualität des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren (Erhebungsbogen, Auditierung etc.) zu überprüfen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzen, der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren aufgeführten Aufträge, die mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sind (mit Angabe des Auftraggebers, Ansprechparter, Projektbezeichnung, Leistungsinhalte, Auftragsvolumen, Aufstellungsort)
Referenzen, der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren aufgeführten Aufträge, die mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sind (mit Angabe des Auftraggebers, Ansprechparter, Projektbezeichnung, Leistungsinhalte, Auftragsvolumen, Aufstellungsort)
Die aufgeführten Nachweise sind zur Prüfung der Eignung des Bieters zwingend beizubringen. Fehlende, nichtvollständige oder nicht fristgerecht eingereichte Unterlagen können zum Ausschluss der Vergabe führen.
Der AG behält sich vor, die Qualität des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren (Erhebungsbogen, Auditierung etc.) zu überprüfen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bankbürgschaft bei Bedarf (Bedingungen werden mit den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegeben).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Bedingungen werden mit den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegeben.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften werden nur zugelassen, wenn eine verbindliche Erklärung zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft im Falle der Auftragserteilung, Benennung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft,Benennung der bevollmächtigten Personen, Benennung der Aufgabenverteilung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft und eine verbindliche Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft vorgelegt wird und jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft die Teilnahmebedingungen gemäß III.2) erfüllt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften werden nur zugelassen, wenn eine verbindliche Erklärung zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft im Falle der Auftragserteilung, Benennung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft,Benennung der bevollmächtigten Personen, Benennung der Aufgabenverteilung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft und eine verbindliche Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft vorgelegt wird und jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft die Teilnahmebedingungen gemäß III.2) erfüllt.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Voraussetzung für das Zustandekommen eines Vertrages mit SWDist die Vorlage der folgenden Verpflichtungserklärungen gem. dem Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW):
— Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabeöffentlicher Aufträge) in der aktuellen Fassung;
— Verpflichtungserklärung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen;
— Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen;
— Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie;
Entsprechende Unterlagen werden mit der Ausschreibung versandt.
Weitere Bedingungen werden mit den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegeben.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Martina Schubert
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Cecilienallee 1
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40747
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de📧
Telefon: +49 2114753637📞
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist u. a. unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und nicht gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber sieht eine Rüge als „unverzüglich“ im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWG an, wenn sie innerhalb von 10 Kalendertagen, nach Kenntnis des Bieters vom vermeintlichen Verstoß gegen eine Vergabebestimmung erfolgt.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist u. a. unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und nicht gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber sieht eine Rüge als „unverzüglich“ im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWG an, wenn sie innerhalb von 10 Kalendertagen, nach Kenntnis des Bieters vom vermeintlichen Verstoß gegen eine Vergabebestimmung erfolgt.
Quelle: OJS 2015/S 183-333045 (2015-09-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-15) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge