Die zentrale Wärmeversorgung der Stadt Bautzen durch das HKW Teichnitz wird durch eine dezentrale Versorgung ersetzt. Hierzu werden an 4 Standorten neue Erzeugungsanlagen bzw. technische Ausrüstungen installiert. Am zentralen Standort (HKW-Ost) wird eine KWK-Anlage auf der Basis Gasmotor errichtet. Die Ausschreibung umfasst alle erforderlichen Leistungen zur Errichtung, Inbetriebnahme und Probebetrieb der neuen Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen – ausgenommen die Bautechnik – in folgenden Leistungsgrenzen: heiznetzseitig Anschluss an bestehendes Netz, Niederspannung 400 V ab Zählerplatz innerhalb Gebäude, Mittelspannung 10 kV Endverschlüsse 10kV-Schaltanlage zum EVU-Netz, Trinkwasseranschluss vorhandener Anschluss, Abwasseranschluss (Mischwasser) vorhandener Anschluss, Erdgas HKW Ost- ab GMDRA sonst ab Zählerplatz innerhalb Gebäude, Abgas HW Süd ab Anschluss Rauchgasfuchs nähe HWE sonst innerhalb LU.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-08.
Auftragsbekanntmachung (2015-01-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung
Menge oder Umfang:
Anlagenkonzept.An den 3 Erzeugerstandorten wird das erzeugte Heißwasser mit der benötigten Vorlauftemperatur zwischen 85 … 98 °C und dem erforderlichen Druck in das Heiznetz eingespeist. Die zu fahrende Vorlauftemperatur ist durch die Anlagenkennlinie (Abhängigkeit von der Wärmeleistung) vorgegeben.Für eine optimale Fahrweise der Anlage hinsichtlich:— Betrieb der MHKW nach Strompreis, d. h. „stromgeführt“— Betrieb der HWE bei günstigen Erdgaspreisen, d. h. „erdgasgeführt“und gleichzeitiger Sicherung des Wärmebedarfs ist eine weitgehende Entkopplung von Wärmeerzeugung und -verbrauch zwingend notwendig.Dazu ist am Standort HKW Ost (Grundlastanlage) ein Großwärmespeicher vorgesehen. Dieser ist als hydraulische Weiche so in den Wärmekreislauf geschaltet, dass:— eingespeicherte Wärme ohne Betrieb von MHKW und HWE in das Netz abgegeben wer-den kann,— die Wärmeabgabe bei gleichzeitigem Betrieb von MHKW/HWE möglich ist,— Überschusswärme von MHKW/HWE eingespeichert werden kann und— die Anlage ohne Ein- oder Ausspeichervorgänge funktioniert.Zusätzlich zur Wärmespeicherfunktion wird der WSP wegen der günstigen Höhenlage am Standort HKW Ost zur statischen Rücklaufdruckhaltung des Heiznetzes eingesetzt.Das HKW Ost als Grundlastanlage besteht aus folgenden wesentlichen Komponenten:— 2 MHKW mit einer elektrischen Leistung von je ca. 3,3 MW und einer Wärmeleistung von je ca. 3,8 MW, ausgelegt für Brennstoff Erdgas und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, Stromkennzahl ≥ 0,85,— 1 HWE mit einer Feuerungsleistung von 5 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Grundlast-HWE, ausgerüstet mit nachgeschaltetem Economiser zur Abgaswärmenutzung, Wirkungsgrad ca. 96,5 %, Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses und O2-Regelung der Feuerung,— Abgasanlage für die installierten Komponenten mit einem 4-zügigen freistehenden Abgaskamin für 2 x MHKW je 7,5 MW Feuerungswärmeleistung und 2 x HWE je 10 MW Feuerungswärmeleistung,— 1 Wärmespeicher, ausgelegt für eine Temperatur bis 98 °C, mit einer Mantelhöhe von 35 m ausgelegt für die statische Druckhaltung im Heiznetz, Bruttovolumen 3 800 m³,— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 5 x 25 %-Pumpen,— Teilstromentgasungsanlage/Dosieranlage,— elektrotechnische/MSR- Anlage,— leittechnische Anlage,— Lüftungsanlage,— MS-Schaltanlage,— Kompletter Neubau auf unbebautem Standort.Im HW Mitte als Spitzenlastanlage werden installiert:— 2 HWE mit einer Feuerungsleistung von 10 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Spitzenlast-HWE ohne Economiser, Wirkungsgrad ca. 93,5 %, mit Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses, ohne O2-Regelung der Feuerung.— Abgasanlage für die Wärmeerzeuger mit einem zweizügigen freistehenden Kamin,— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 5 x 25 %-Pumpen.Das HW Süd als weitere Spitzenlastanlage ist ausgerüstet mit:— 1 HWE mit einer Feuerungsleistung von 7 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Spitzenlast-HWE ohne Economiser, Wirkungsgrad ca. 93,5 %, mit Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses, ohne O2-Regelung der Feuerung,— Abgasanlage für den Wärmeerzeuger mit Nutzung eines sanierten vorhandenen Kamins,— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 2 x 100 %-Pumpen.Die Technikzentrale wird ausgerüstet mit:— Teilstromentgasungsanlage,— Dosieranlage,— Abspeise- und Nachspeiseeinrichtung,— chemische Wasseraufbereitungsanlage,— Probenahmeeinrichtungen.Die Zentrale Leitwarte Schäfferstraße stellt eine 100 %-ige Dopplung der Zentralen Leitwarte im HKW Ost dar. Alle Beobachtungs-, Bedien-, Steuerungs- und Regelfunktionen können von beiden Standorte gleichwertig durchgeführt werden.Einschließlich Probebetrieb und Schulung der Mitarbeiter des Auftraggebers.11 500 000
Anlagenkonzept.An den 3 Erzeugerstandorten wird das erzeugte Heißwasser mit der benötigten Vorlauftemperatur zwischen 85 … 98 °C und dem erforderlichen Druck in das Heiznetz eingespeist. Die zu fahrende Vorlauftemperatur ist durch die Anlagenkennlinie (Abhängigkeit von der Wärmeleistung) vorgegeben.Für eine optimale Fahrweise der Anlage hinsichtlich:— Betrieb der MHKW nach Strompreis, d. h. „stromgeführt“— Betrieb der HWE bei günstigen Erdgaspreisen, d. h. „erdgasgeführt“und gleichzeitiger Sicherung des Wärmebedarfs ist eine weitgehende Entkopplung von Wärmeerzeugung und -verbrauch zwingend notwendig.Dazu ist am Standort HKW Ost (Grundlastanlage) ein Großwärmespeicher vorgesehen. Dieser ist als hydraulische Weiche so in den Wärmekreislauf geschaltet, dass:— eingespeicherte Wärme ohne Betrieb von MHKW und HWE in das Netz abgegeben wer-den kann,— die Wärmeabgabe bei gleichzeitigem Betrieb von MHKW/HWE möglich ist,— Überschusswärme von MHKW/HWE eingespeichert werden kann und— die Anlage ohne Ein- oder Ausspeichervorgänge funktioniert.Zusätzlich zur Wärmespeicherfunktion wird der WSP wegen der günstigen Höhenlage am Standort HKW Ost zur statischen Rücklaufdruckhaltung des Heiznetzes eingesetzt.Das HKW Ost als Grundlastanlage besteht aus folgenden wesentlichen Komponenten:— 2 MHKW mit einer elektrischen Leistung von je ca. 3,3 MW und einer Wärmeleistung von je ca. 3,8 MW, ausgelegt für Brennstoff Erdgas und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, Stromkennzahl ≥ 0,85,— 1 HWE mit einer Feuerungsleistung von 5 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Grundlast-HWE, ausgerüstet mit nachgeschaltetem Economiser zur Abgaswärmenutzung, Wirkungsgrad ca. 96,5 %, Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses und O2-Regelung der Feuerung,— Abgasanlage für die installierten Komponenten mit einem 4-zügigen freistehenden Abgaskamin für 2 x MHKW je 7,5 MW Feuerungswärmeleistung und 2 x HWE je 10 MW Feuerungswärmeleistung,— 1 Wärmespeicher, ausgelegt für eine Temperatur bis 98 °C, mit einer Mantelhöhe von 35 m ausgelegt für die statische Druckhaltung im Heiznetz, Bruttovolumen 3 800 m³,— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 5 x 25 %-Pumpen,— Teilstromentgasungsanlage/Dosieranlage,— elektrotechnische/MSR- Anlage,— leittechnische Anlage,— Lüftungsanlage,— MS-Schaltanlage,— Kompletter Neubau auf unbebautem Standort.Im HW Mitte als Spitzenlastanlage werden installiert:— 2 HWE mit einer Feuerungsleistung von 10 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Spitzenlast-HWE ohne Economiser, Wirkungsgrad ca. 93,5 %, mit Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses, ohne O2-Regelung der Feuerung.— Abgasanlage für die Wärmeerzeuger mit einem zweizügigen freistehenden Kamin,— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 5 x 25 %-Pumpen.Das HW Süd als weitere Spitzenlastanlage ist ausgerüstet mit:— 1 HWE mit einer Feuerungsleistung von 7 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Spitzenlast-HWE ohne Economiser, Wirkungsgrad ca. 93,5 %, mit Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses, ohne O2-Regelung der Feuerung,— Abgasanlage für den Wärmeerzeuger mit Nutzung eines sanierten vorhandenen Kamins,— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 2 x 100 %-Pumpen.Die Technikzentrale wird ausgerüstet mit:— Teilstromentgasungsanlage,— Dosieranlage,— Abspeise- und Nachspeiseeinrichtung,— chemische Wasseraufbereitungsanlage,— Probenahmeeinrichtungen.Die Zentrale Leitwarte Schäfferstraße stellt eine 100 %-ige Dopplung der Zentralen Leitwarte im HKW Ost dar. Alle Beobachtungs-, Bedien-, Steuerungs- und Regelfunktionen können von beiden Standorte gleichwertig durchgeführt werden.Einschließlich Probebetrieb und Schulung der Mitarbeiter des Auftraggebers.11 500 000
Gesamtwert des Auftrags: 2 200 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH
Postanschrift: Schäfferstraße 44
Postleitzahl: 02625
Postort: Bautzen
Kontakt
Internetadresse: http://www.ewbautzen.de🌏
E-Mail: info@ewbautzen.de📧
Es wird hiermit zu einem Teilnahmewettbewerb aufgerufen.
Die Auswahl unter den geeigneten Unternehmen, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, erfolgt gesondert für jedes Los nach folgenden Maßgaben:
Umsatzangaben nach Ziff. III.2.2) mit max. 20 Pkt. Positiv berücksichtigt wird, insbesondere die Höhe des Eigenumsatzes des teilnehmenden Unternehmens mit der ausgeschriebenen Leistung (gilt für Los 1 bis Los 5).
Angaben zu den Referenzen nach Ziff. III.2.3) mit max. 50 Pkt.:
— Los 1 Leistung MHKW bis max. 10 Pkt., Qualität Be- und Entlüftung bis max. 8 Pkt., Größe Schmieröltanks bis max. 8 Pkt., Angaben zum Schallschutz bis max. 8 Pkt., Umfang der Errichtung MHKW (z. B. komplette Anlage) bis max. 8 Pkt., Zahl der Referenzen bis max. 8 Pkt.,
— Los 2 Größe Speicher bis max. 8 Pkt., schwimmende Düse bis max. 8 Pkt., Umfang der Errichtung FW-Speicher (z. B. komplette Anlage) bis max. 8 Pkt., Be- und Entladeleistung bis max. 8 Pkt., Speicherhöhe bis max. 8 Pkt., Zahl der Referenzen bis max. 10 Pkt.,
— Los 3 Umfang der Errichtung Anlagentechnik (z. B. komplette Anlage) bis max. 10 Pkt., Leistung der KW/HKW bis max. 10 Pkt., Rohrleitungssysteme Heißwasser nach Temperatur und DN bis max. 10 Pkt., erdverlegte KMR nach Durchmesser bis max. 10 Pkt., Zahl der Referenzen bis max. 10 Pkt.,
— Los 4 Art und Umfang der Verlegung, Anschluss und Inbetriebnahme von LWL-Kabel bis max. 20 Pkt., Anzahl und Qualität der Referenzen für Planung, Aufbau, Montage und Inbetriebnahme von elektrotechnischen Anlagen sowie Frequenzumrichtern, Automatisierungs-, Steuerungs- und Leitsystemtechnik bis max. 30 Pkt.,
— Los 5 Art und Umfang der errichteten MS-Anlagen größer als 5 Felder bis zu max. 30 Pkt., MS-Anlagen mit einem Mittelspannungsbereich größer als kV 6 bis max. 20 Pkt.
Angaben zur Qualitätssicherung (z. B. Zertifizierung/innerbetriebliches Qualitätsmanagement) bis max. 10 Pkt. (gilt für Los 1 bis Los 5).
Angaben zu für die Leistungserbringung geeigneten Personals mit max. 20 Pkt. Positiv berücksichtigt wird Anzahl und Qualifikation (gilt für Los 1 bis Los 5).
Es werden keine weiteren Unterlagen/Formulare seitens der Vergabestelle im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes zur Verfügung gestellt.
Es wird hiermit zu einem Teilnahmewettbewerb aufgerufen.
Die Auswahl unter den geeigneten Unternehmen, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, erfolgt gesondert für jedes Los nach folgenden Maßgaben:
Umsatzangaben nach Ziff. III.2.2) mit max. 20 Pkt. Positiv berücksichtigt wird, insbesondere die Höhe des Eigenumsatzes des teilnehmenden Unternehmens mit der ausgeschriebenen Leistung (gilt für Los 1 bis Los 5).
Angaben zu den Referenzen nach Ziff. III.2.3) mit max. 50 Pkt.:
— Los 1 Leistung MHKW bis max. 10 Pkt., Qualität Be- und Entlüftung bis max. 8 Pkt., Größe Schmieröltanks bis max. 8 Pkt., Angaben zum Schallschutz bis max. 8 Pkt., Umfang der Errichtung MHKW (z. B. komplette Anlage) bis max. 8 Pkt., Zahl der Referenzen bis max. 8 Pkt.,
— Los 2 Größe Speicher bis max. 8 Pkt., schwimmende Düse bis max. 8 Pkt., Umfang der Errichtung FW-Speicher (z. B. komplette Anlage) bis max. 8 Pkt., Be- und Entladeleistung bis max. 8 Pkt., Speicherhöhe bis max. 8 Pkt., Zahl der Referenzen bis max. 10 Pkt.,
— Los 3 Umfang der Errichtung Anlagentechnik (z. B. komplette Anlage) bis max. 10 Pkt., Leistung der KW/HKW bis max. 10 Pkt., Rohrleitungssysteme Heißwasser nach Temperatur und DN bis max. 10 Pkt., erdverlegte KMR nach Durchmesser bis max. 10 Pkt., Zahl der Referenzen bis max. 10 Pkt.,
— Los 4 Art und Umfang der Verlegung, Anschluss und Inbetriebnahme von LWL-Kabel bis max. 20 Pkt., Anzahl und Qualität der Referenzen für Planung, Aufbau, Montage und Inbetriebnahme von elektrotechnischen Anlagen sowie Frequenzumrichtern, Automatisierungs-, Steuerungs- und Leitsystemtechnik bis max. 30 Pkt.,
— Los 5 Art und Umfang der errichteten MS-Anlagen größer als 5 Felder bis zu max. 30 Pkt., MS-Anlagen mit einem Mittelspannungsbereich größer als kV 6 bis max. 20 Pkt.
Angaben zur Qualitätssicherung (z. B. Zertifizierung/innerbetriebliches Qualitätsmanagement) bis max. 10 Pkt. (gilt für Los 1 bis Los 5).
Angaben zu für die Leistungserbringung geeigneten Personals mit max. 20 Pkt. Positiv berücksichtigt wird Anzahl und Qualifikation (gilt für Los 1 bis Los 5).
Es werden keine weiteren Unterlagen/Formulare seitens der Vergabestelle im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes zur Verfügung gestellt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die zentrale Wärmeversorgung der Stadt Bautzen durch das HKW Teichnitz wird durch eine dezentrale Versorgung ersetzt. Hierzu werden an 4 Standorten neue Erzeugungsanlagen bzw. technische Ausrüstungen installiert. Am zentralen Standort (HKW-Ost) wird eine KWK-Anlage auf der Basis Gasmotor errichtet.
Die zentrale Wärmeversorgung der Stadt Bautzen durch das HKW Teichnitz wird durch eine dezentrale Versorgung ersetzt. Hierzu werden an 4 Standorten neue Erzeugungsanlagen bzw. technische Ausrüstungen installiert. Am zentralen Standort (HKW-Ost) wird eine KWK-Anlage auf der Basis Gasmotor errichtet.
Die Ausschreibung umfasst alle erforderlichen Leistungen zur Errichtung, Inbetriebnahme und Probebetrieb der neuen Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen – ausgenommen die Bautechnik – in folgenden Leistungsgrenzen:
heiznetzseitig Anschluss an bestehendes Netz,
Niederspannung 400 V ab Zählerplatz innerhalb Gebäude,
Mittelspannung 10 kV Endverschlüsse 10kV-Schaltanlage zum EVU-Netz,
Erdgas HKW Ost- ab GMDRA sonst ab Zählerplatz innerhalb Gebäude,
Abgas HW Süd ab Anschluss Rauchgasfuchs nähe HWE sonst innerhalb LU.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: MHKW- Anlage
Kurze Beschreibung:
Installiert werden 2 Gasmotormodule mit einer elektrischen Leistung von 2,7 … 3,3 MW und einer Stromkennzahl ≥ 0,85.
Menge oder Umfang:
Jedes MHKW-Modul besteht im Wesentlichen aus:
— Motor,
— Drehstrom-Synchrongenerator 10,5 kV,
— Motorkühlwassersystem,
— Automatische Schmierölnachfüllung,
— Oxidationskatalysator,
— Wärmerückgewinnung (Abgaswärmeübertrager),
— Gasdruckregelstrecken,
— Steuerschrank mit BUS-Anbindung,
— Batteriestartanlage,
— Abgasprimär- und -sekundärschalldämpfer,
— Rückkühlanlage,
— Modulkreispumpe mit Vorlauftemperaturregelung,
— Komplette betriebsfertige Verrohrung aller Komponenten für alle Medien, ausschließlich Stellung des Abgaskamins,
jeweils Werks- und Montageplanung, Lieferung, Montage, Inbetriebsetzung, Leistungsnachweis und Dokumentation.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Fernwärmespeicher
Kurze Beschreibung:
Es wird ein druckloser Fernwärmespeicher mit einem Bruttovolumen von ca. 3 800 m³, einer Mantelhöhe von 35 m und einer zulässigen Temperatur von 98 °C errichtet. Der Speicher fungiert als hydraulische Weiche und als statische Druckhaltung.
Menge oder Umfang:
Wesentliche Merkmale sind:
— Luftabschluss mit Dampfpolster 500 Pa Überdruck (eigene Dampfpolsteranlage),
— Schwimmende Düse im Vorlauf für ca. 5 m Bewegung,
— Isolierung für Erreichen des Förderkriteriums gem. KWKG, Fassung vom 12. Juli 2012, Par. 5b, Absatz 1, Ausführung der Isolierung nach Farbkonzept des AG.
— Treppenturm bis zum Speicherdach mit Bedien- und Montagemöglichkeit aller Armaturen und Ausrüstungen,
— Liefergrenzen sind jeweils die Erstabsperrungen in den Anschlussleitungen sowie die Anschlussklemmen der elektrischen Feldgeräte Werks- und Montageplanung, Lieferung, Montage, Inbetriebsetzung, Leistungsnachweis und Dokumentation.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Anlagentechnik
Kurze Beschreibung: Die gesamte Anlagentechnik wird an insgesamt vier Standorten aufgebaut.
Menge oder Umfang:
Zur Anlagentechnik gehören:
— die Heißwassererzeuger mit einer zul. Vorlauftemperatur von 110 °C, in Verkehr gebracht nach DGR Artikel 3, mit vollautomatischer Gasfeuerung und allen zugehörigen Komponenten,
— das komplette hydraulische System mit Pumpen, Armaturen, Ausrüstungen, Mess- und Regeleinrichtungen, allen verbindenden Rohrleitungen mit den notwendigen Halterungssys-temen sowie alle für die Funktion erforderlichen Einrichtungen einschließlich der notwenigen Wärme- und Schallisolierungen,
— das komplette hydraulische System mit Pumpen, Armaturen, Ausrüstungen, Mess- und Regeleinrichtungen, allen verbindenden Rohrleitungen mit den notwendigen Halterungssys-temen sowie alle für die Funktion erforderlichen Einrichtungen einschließlich der notwenigen Wärme- und Schallisolierungen,
— die komplette wassertechnische Anlage zur Herstellung des Kreislaufwassers, Nachspeise- und Abspeiseeinrichtungen sowie den notwendigen Überwachungs- und Dosiereinrichtungen,
— die komplette Abgasanlage mit Abgasleitungen, Schalldämpfern und Abgaskaminen einschließlich der erforderlichen Halterungs- und Unterstützungssysteme.
Werks- und Montageplanung, Lieferung, Montage, Inbetriebsetzung, Leistungsnachweis und Dokumentation.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Elektro-, MSR- und Leittechnik
Kurze Beschreibung:
Die komplette Elektro- und MSR-technische Anlage zum vollautomatischen Betrieb der Anlagen, einschließlich der übergeordneten Visualisierung und leittechnischen Anlage zum Bedienen, Beobachten und Archivieren.
Menge oder Umfang: Komplette Installation einschließlich Ausbau der Kabelwege.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: MS-Schaltanlage
Kurze Beschreibung: Errichtung einer Mittelspannungsschaltanlage 20 kV.
Menge oder Umfang:
Errichtung einer Mittelspannungsschaltanlage 20 kV zur Anbindung von zwei MHKWs an das MS-Netz der EWB.
Bestehend aus einer 5-feldrigen luftisolierten Generator-Schaltanlage und einer 10-feldrigen gasisolierten Netz-Schaltanlage, jeweils mit Leistungsschaltern.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Menge oder Umfang:
Anlagenkonzept.
An den 3 Erzeugerstandorten wird das erzeugte Heißwasser mit der benötigten Vorlauftemperatur zwischen 85 … 98 °C und dem erforderlichen Druck in das Heiznetz eingespeist. Die zu fahrende Vorlauftemperatur ist durch die Anlagenkennlinie (Abhängigkeit von der Wärmeleistung) vorgegeben.
An den 3 Erzeugerstandorten wird das erzeugte Heißwasser mit der benötigten Vorlauftemperatur zwischen 85 … 98 °C und dem erforderlichen Druck in das Heiznetz eingespeist. Die zu fahrende Vorlauftemperatur ist durch die Anlagenkennlinie (Abhängigkeit von der Wärmeleistung) vorgegeben.
Für eine optimale Fahrweise der Anlage hinsichtlich:
— Betrieb der MHKW nach Strompreis, d. h. „stromgeführt“
— Betrieb der HWE bei günstigen Erdgaspreisen, d. h. „erdgasgeführt“
und gleichzeitiger Sicherung des Wärmebedarfs ist eine weitgehende Entkopplung von Wärmeerzeugung und -verbrauch zwingend notwendig.
Dazu ist am Standort HKW Ost (Grundlastanlage) ein Großwärmespeicher vorgesehen. Dieser ist als hydraulische Weiche so in den Wärmekreislauf geschaltet, dass:
— eingespeicherte Wärme ohne Betrieb von MHKW und HWE in das Netz abgegeben wer-den kann,
— die Wärmeabgabe bei gleichzeitigem Betrieb von MHKW/HWE möglich ist,
— Überschusswärme von MHKW/HWE eingespeichert werden kann und
— die Anlage ohne Ein- oder Ausspeichervorgänge funktioniert.
Zusätzlich zur Wärmespeicherfunktion wird der WSP wegen der günstigen Höhenlage am Standort HKW Ost zur statischen Rücklaufdruckhaltung des Heiznetzes eingesetzt.
Das HKW Ost als Grundlastanlage besteht aus folgenden wesentlichen Komponenten:
— 2 MHKW mit einer elektrischen Leistung von je ca. 3,3 MW und einer Wärmeleistung von je ca. 3,8 MW, ausgelegt für Brennstoff Erdgas und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, Stromkennzahl ≥ 0,85,
— 1 HWE mit einer Feuerungsleistung von 5 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Grundlast-HWE, ausgerüstet mit nachgeschaltetem Economiser zur Abgaswärmenutzung, Wirkungsgrad ca. 96,5 %, Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses und O2-Regelung der Feuerung,
— 1 HWE mit einer Feuerungsleistung von 5 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Grundlast-HWE, ausgerüstet mit nachgeschaltetem Economiser zur Abgaswärmenutzung, Wirkungsgrad ca. 96,5 %, Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses und O2-Regelung der Feuerung,
— Abgasanlage für die installierten Komponenten mit einem 4-zügigen freistehenden Abgaskamin für 2 x MHKW je 7,5 MW Feuerungswärmeleistung und 2 x HWE je 10 MW Feuerungswärmeleistung,
— 1 Wärmespeicher, ausgelegt für eine Temperatur bis 98 °C, mit einer Mantelhöhe von 35 m ausgelegt für die statische Druckhaltung im Heiznetz, Bruttovolumen 3 800 m³,
— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 5 x 25 %-Pumpen,
— Teilstromentgasungsanlage/Dosieranlage,
— elektrotechnische/MSR- Anlage,
— leittechnische Anlage,
— Lüftungsanlage,
— MS-Schaltanlage,
— Kompletter Neubau auf unbebautem Standort.
Im HW Mitte als Spitzenlastanlage werden installiert:
— 2 HWE mit einer Feuerungsleistung von 10 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Spitzenlast-HWE ohne Economiser, Wirkungsgrad ca. 93,5 %, mit Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses, ohne O2-Regelung der Feuerung.
— 2 HWE mit einer Feuerungsleistung von 10 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Spitzenlast-HWE ohne Economiser, Wirkungsgrad ca. 93,5 %, mit Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses, ohne O2-Regelung der Feuerung.
— Abgasanlage für die Wärmeerzeuger mit einem zweizügigen freistehenden Kamin,
— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 5 x 25 %-Pumpen.
Das HW Süd als weitere Spitzenlastanlage ist ausgerüstet mit:
— 1 HWE mit einer Feuerungsleistung von 7 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Spitzenlast-HWE ohne Economiser, Wirkungsgrad ca. 93,5 %, mit Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses, ohne O2-Regelung der Feuerung,
— 1 HWE mit einer Feuerungsleistung von 7 MW, ausgelegt für vollautomatische Gasfeuerung und Erzeugung von Niederdruck-Heißwasser nach DIN 4751 bis 110 °C, ausgelegt als Spitzenlast-HWE ohne Economiser, Wirkungsgrad ca. 93,5 %, mit Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses, ohne O2-Regelung der Feuerung,
— Abgasanlage für den Wärmeerzeuger mit Nutzung eines sanierten vorhandenen Kamins,
— Netzumwälzpumpenanlage ausgelegt mit 2 x 100 %-Pumpen.
Die Technikzentrale wird ausgerüstet mit:
— Teilstromentgasungsanlage,
— Dosieranlage,
— Abspeise- und Nachspeiseeinrichtung,
— chemische Wasseraufbereitungsanlage,
— Probenahmeeinrichtungen.
Die Zentrale Leitwarte Schäfferstraße stellt eine 100 %-ige Dopplung der Zentralen Leitwarte im HKW Ost dar. Alle Beobachtungs-, Bedien-, Steuerungs- und Regelfunktionen können von beiden Standorte gleichwertig durchgeführt werden.
Einschließlich Probebetrieb und Schulung der Mitarbeiter des Auftraggebers.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: KA12
KA01
KA09
KA04
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 02625 Bautzen, Landkreis Bautzen, BRD.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen. Auf Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb einer gesetzten Frist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, mindestens eines Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft nachzureichen.
Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen. Auf Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb einer gesetzten Frist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, mindestens eines Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft nachzureichen.
Eigenerklärung über Gesetzestreue im Sinne des § 97 Abs. 4 GWB, insbesondere über Verfehlungen hinsichtlich der Beschäftigung illegaler Arbeitskräfte in Unternehmen, des Verstoßes gegen einschlägige Paragraphen des SGB III, des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, des Arbeitnehmerentsendungsgesetzes und des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und über Eintragungen in polizeiliche Führungszeugnisse und Gewerbezentralregister. Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist die polizeilichen Führungszeugnisse aller Geschäftsführer – falls kein Geschäftsführer bestellt ist, aller Inhaber – für das Unternehmen nachzureichen.
Eigenerklärung über Gesetzestreue im Sinne des § 97 Abs. 4 GWB, insbesondere über Verfehlungen hinsichtlich der Beschäftigung illegaler Arbeitskräfte in Unternehmen, des Verstoßes gegen einschlägige Paragraphen des SGB III, des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, des Arbeitnehmerentsendungsgesetzes und des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und über Eintragungen in polizeiliche Führungszeugnisse und Gewerbezentralregister. Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist die polizeilichen Führungszeugnisse aller Geschäftsführer – falls kein Geschäftsführer bestellt ist, aller Inhaber – für das Unternehmen nachzureichen.
Eigenerklärung über die Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen und Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister. Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist der Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch von der Komplentär-GmbH), die Gewerbe-anmeldung sowie die Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handwerkskammer einzureichen.
Eigenerklärung über die Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen und Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister. Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist der Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch von der Komplentär-GmbH), die Gewerbe-anmeldung sowie die Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handwerkskammer einzureichen.
Eigenerklärung, ob Verurteilungen nach den in § 21 SektVO genannten Strafbestimmungen erfolgt sind.
Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise durch alle Mitglieder zu erbringen. Der Teilnehmer muss darüber hinaus in der Lage sein, sämtliche Nachweise für vorgesehene Unterauftragnehmer während der Prüfung der Teilnameanträge und etwaiger Angebote auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist beizubringen.
Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise durch alle Mitglieder zu erbringen. Der Teilnehmer muss darüber hinaus in der Lage sein, sämtliche Nachweise für vorgesehene Unterauftragnehmer während der Prüfung der Teilnameanträge und etwaiger Angebote auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist beizubringen.
Sollte ein Bieter der Nachforderung von Nachweisen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, wird der Antrag auf Teilnahme abgelehnt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über Umsatzangaben getrennt nach Gesamtumsatz des Unternehmens (mindestens Los 1: 22 000 000 EUR, Los 2: 27 000 000 EUR, Los 3: 36 000 000 EUR, Los 4: 2 000 000 EUR., Los 5: 6 000 000 EUR Umsatz pro Jahr) und Umsatz der ausgeschriebenen Leistung respektive auf das Los auf den der Teilnahmeantrag beschränkt wird (mindestens Los 1: 3 000 000 EUR., Los 2: 1 000 000 EUR, Los 3: 3 000 000 EUR, Los 4: 1 000 000 EUR und Los 5: 250 000 EUR), jeweils für die Jahre 2011, 2012 und 2013 (ggf. vorläufig). Zusätzlich sind Umsatzangaben von anderen Unternehmen möglich, wenn deren Mittel für die Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung über Umsatzangaben getrennt nach Gesamtumsatz des Unternehmens (mindestens Los 1: 22 000 000 EUR, Los 2: 27 000 000 EUR, Los 3: 36 000 000 EUR, Los 4: 2 000 000 EUR., Los 5: 6 000 000 EUR Umsatz pro Jahr) und Umsatz der ausgeschriebenen Leistung respektive auf das Los auf den der Teilnahmeantrag beschränkt wird (mindestens Los 1: 3 000 000 EUR., Los 2: 1 000 000 EUR, Los 3: 3 000 000 EUR, Los 4: 1 000 000 EUR und Los 5: 250 000 EUR), jeweils für die Jahre 2011, 2012 und 2013 (ggf. vorläufig). Zusätzlich sind Umsatzangaben von anderen Unternehmen möglich, wenn deren Mittel für die Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen.
Eigenerklärung über die Eröffnung/Nichteröffnung Insolvenzverfahren/Liquidation.
Auf Verlangen sind der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist die jüngsten bestätigten Jahresabschlussberichte und die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2011, 2012 und 2013 (ggf. vorläufig) einzureichen.
Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise durch alle Mitglieder zu erbringen. Der Bieter muss darüber hinaus in der Lage sein, sämtliche Nachweise für die vorgesehenen Unterauftragnehmer während der Prüfung der Teilnahmeanträge auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist beizubringen. Sollte ein Bieter der Nachforderung von Nachweisen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, wird der Antrag auf Teilnahme nicht berücksichtigt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise durch alle Mitglieder zu erbringen. Der Bieter muss darüber hinaus in der Lage sein, sämtliche Nachweise für die vorgesehenen Unterauftragnehmer während der Prüfung der Teilnahmeanträge auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist beizubringen. Sollte ein Bieter der Nachforderung von Nachweisen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, wird der Antrag auf Teilnahme nicht berücksichtigt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal.
Qualitätssicherung für Los 1 bis 4 mindestens Zertifizierung ISO 9001.
Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Die Angaben können, sofern der Teilnahmeantrag auf ein oder mehrere Lose beschränkt wird, sich auf das Los/die Lose beschränken. Es sind folgende Mindestbedingungen zu erfüllen:
Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Die Angaben können, sofern der Teilnahmeantrag auf ein oder mehrere Lose beschränkt wird, sich auf das Los/die Lose beschränken. Es sind folgende Mindestbedingungen zu erfüllen:
— Los 1: MHKW größer als 2,7 MW, industrielle Be- und Entlüftung, Schmieröltankanlagen, Schallschutz im LU, Montage/Errichtung MHKW,
— Los 2: Speichergröße mindestens 3 500 m³, schwimmende Düse, Montage/Errichtung FW-Speicher, Be- und Entladeleistung mindestens 5 MW, Speicherhöhe mindestens 10 m,
— Los 3: mindestens eine Referenz im Anlagenbau allgemein und eine Referenz im Kraftwerksanlagenbau, Rohrleitungssysteme mit Heißwasser > 110 Grad Celsius, erdverlegtes KMR,
— Los 4: mindestens 1 Referenz für die Verlegung, Anschluss und Inbetriebnahme von LWL-Kabeln,
— Los 5: mindestens 2 Referenzen für die Montage MS-Anlagen größer als 5 Felder.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Als Sicherheit für die Vertragserfüllung ist eine Bürgschaft eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers, das in der Europäischen Union oder in einem Staat der Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist, in Höhe von 5 v. H. des Netto-Angebotsendpreises bezogen auf das jeweilige Los zu stellen. Die Vertragserfüllungsbürgschaft ist nach Abnahme durch den AN gegen eine Bürgschaft gleichen Umfanges auszutauschen, die alle Garantie-, Mängel- und Schadenersatzansprüche wegen mängelbehafteter Werkleistung umfassen muss. Die Bürgschaft wird nach Ablauf der Verjährungsfrist für Mängelansprüche an den AN herausgegeben, soweit alle etwa aufgetretenen Mängel ordnungsgemäß behoben sind. Andere Arten der Sicherheitsleistung sind nicht statthaft.
Als Sicherheit für die Vertragserfüllung ist eine Bürgschaft eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers, das in der Europäischen Union oder in einem Staat der Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist, in Höhe von 5 v. H. des Netto-Angebotsendpreises bezogen auf das jeweilige Los zu stellen. Die Vertragserfüllungsbürgschaft ist nach Abnahme durch den AN gegen eine Bürgschaft gleichen Umfanges auszutauschen, die alle Garantie-, Mängel- und Schadenersatzansprüche wegen mängelbehafteter Werkleistung umfassen muss. Die Bürgschaft wird nach Ablauf der Verjährungsfrist für Mängelansprüche an den AN herausgegeben, soweit alle etwa aufgetretenen Mängel ordnungsgemäß behoben sind. Andere Arten der Sicherheitsleistung sind nicht statthaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es gelten die Regeln des abzuschließenden Vertrages.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend, bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-09-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-30 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de📧
Telefon: +49 3419771402📞
Internetadresse: http://ldl.sachsen.de🌏
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gem. § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 008-010142 (2015-01-08)