Die Energieversorgung Halle (EVH GmbH) beabsichtigt, am Kraftwerksstandort Dieselstraße eine neue Wasseraufbereitungsanlage zu errichten. Die komplette Maßnahme soll im Zeitraum von Juli bis Dezember 2015 erfolgen. Die Neuanlage wird in ein neu zu errichtendes, voll unterkellertes Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 250 m² eingehaust. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus Ionenaustauscheranlagen und Infrastrukturmaßnahmen. Vorgesehen sind eine Zusatzwasseraufbereitung, bestehend aus zwei im Wesentlichen identischen Straßen zur Produktion vollentsalzten Wassers für die regelmäßige Wasserergänzung im kraftwerksinternen Wasser-Dampf-Kreislauf und zusätzlich eine Heizwasseraufbereitung zur Erneuerung/Reinigung des Heizwassers im städtischen Fernwärmesystem. Die Anlage besteht weiterhin aus Rohwasserübernahmetank, Regeneriermittelversorgung, Deionat- sowie Neutralisationstanks und Rohrleitungen. Zum Projektumfang zählen weiterhin die erforderliche MSR-Technik, Elektrizitäts- und Druckluftversorgung, Lüftungs-, Heizungs- und Sicherheitstechnik. Die Auftragsvergabe wird unterteilt in Los 1 (Einhausung) und Los 2 (Wasseraufbereitungsanlage).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-03-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Maschinen für die Erzeugung und Nutzung von mechanischer Energie
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Maschinen für die Erzeugung und Nutzung von mechanischer Energie📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: EVH GmbH
Postanschrift: Bornknechtstraße 5
Postleitzahl: 06108
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: http://www.evh.de🌏
E-Mail: susanne.poppe@evh.de📧
Telefon: +49 3455817550📞
Fax: +49 3455811795 📠
1. Die Bewerbung ist schriftlich und einmal unterschrieben in dreifacher Ausfertigung (ein Original, zwei Kopien) und zusätzlich in elektronischer Form auf CD/DVD/USB-Stick in einem verschlossenen Umschlag/Behältnis an die in Ziffer I.1) aufgeführte Adresse einzureichen. Jede Bewerbung ist mit dem Vermerk „vertraulich“ und „Bewerbungsunterlagen CWA“ zu kennzeichnen. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht ausreichend.
2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus.
3. Die Bewerbung muss einen Hinweis enthalten, auf welches Los/welche Lose sich beworben wird.
4. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft - beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen (z. B. auf Nachunternehmer) beziehen. Dann muss der Bewerber für das andere Unternehmen die Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) der Bekanntmachung vorlegen, wobei sich die Vorlagepflicht der Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit (III.2.3) der Bekanntmachung) auf den oder die Leistungsteil(e) beschränkt, für den oder die das andere Unternehmen einstehen soll. Der Bewerber hat zusätzlich nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel/Kapazitäten vom anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dies kann unter anderem durch entsprechende rechtsverbindlich unterschriebene Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen.
5. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung oder eine Besichtigung besteht nicht.
6. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten.
7. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt vorhandener öffentlich-rechtlicher Genehmigungen.
8. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen.
9. Es ist beabsichtigt, mindestens 4 und höchstens 8 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern sind: Nach Überprüfung der formalen Kriterien werden folgende Kriterien im Rahmen einer Punktebewertung geprüft:
— Referenzen (Gewichtung 50 %),
— Lebensläufe des Projektleiters und Qualifikation des für Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals (25 %),
— Unternehmenskennzahlen, insb. Umsatz, Bilanzen, Personalausstattung (25 %).
1. Die Bewerbung ist schriftlich und einmal unterschrieben in dreifacher Ausfertigung (ein Original, zwei Kopien) und zusätzlich in elektronischer Form auf CD/DVD/USB-Stick in einem verschlossenen Umschlag/Behältnis an die in Ziffer I.1) aufgeführte Adresse einzureichen. Jede Bewerbung ist mit dem Vermerk „vertraulich“ und „Bewerbungsunterlagen CWA“ zu kennzeichnen. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht ausreichend.
2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus.
3. Die Bewerbung muss einen Hinweis enthalten, auf welches Los/welche Lose sich beworben wird.
4. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft - beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen (z. B. auf Nachunternehmer) beziehen. Dann muss der Bewerber für das andere Unternehmen die Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) der Bekanntmachung vorlegen, wobei sich die Vorlagepflicht der Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit (III.2.3) der Bekanntmachung) auf den oder die Leistungsteil(e) beschränkt, für den oder die das andere Unternehmen einstehen soll. Der Bewerber hat zusätzlich nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel/Kapazitäten vom anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dies kann unter anderem durch entsprechende rechtsverbindlich unterschriebene Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen.
5. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung oder eine Besichtigung besteht nicht.
6. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten.
7. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt vorhandener öffentlich-rechtlicher Genehmigungen.
8. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen.
9. Es ist beabsichtigt, mindestens 4 und höchstens 8 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern sind: Nach Überprüfung der formalen Kriterien werden folgende Kriterien im Rahmen einer Punktebewertung geprüft:
— Referenzen (Gewichtung 50 %),
— Lebensläufe des Projektleiters und Qualifikation des für Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals (25 %),
Die Energieversorgung Halle (EVH GmbH) beabsichtigt, am Kraftwerksstandort Dieselstraße eine neue Wasseraufbereitungsanlage zu errichten. Die komplette Maßnahme soll im Zeitraum von Juli bis Dezember 2015 erfolgen. Die Neuanlage wird in ein neu zu errichtendes, voll unterkellertes Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 250 m² eingehaust. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus Ionenaustauscheranlagen und Infrastrukturmaßnahmen. Vorgesehen sind eine Zusatzwasseraufbereitung, bestehend aus zwei im Wesentlichen identischen Straßen zur Produktion vollentsalzten Wassers für die regelmäßige Wasserergänzung im kraftwerksinternen Wasser-Dampf-Kreislauf und zusätzlich eine Heizwasseraufbereitung zur Erneuerung/Reinigung des Heizwassers im städtischen Fernwärmesystem. Die Anlage besteht weiterhin aus Rohwasserübernahmetank, Regeneriermittelversorgung, Deionat- sowie Neutralisationstanks und Rohrleitungen. Zum Projektumfang zählen weiterhin die erforderliche MSR-Technik, Elektrizitäts- und Druckluftversorgung, Lüftungs-, Heizungs- und Sicherheitstechnik. Die Auftragsvergabe wird unterteilt in Los 1 (Einhausung) und Los 2 (Wasseraufbereitungsanlage).
Die Energieversorgung Halle (EVH GmbH) beabsichtigt, am Kraftwerksstandort Dieselstraße eine neue Wasseraufbereitungsanlage zu errichten. Die komplette Maßnahme soll im Zeitraum von Juli bis Dezember 2015 erfolgen. Die Neuanlage wird in ein neu zu errichtendes, voll unterkellertes Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 250 m² eingehaust. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus Ionenaustauscheranlagen und Infrastrukturmaßnahmen. Vorgesehen sind eine Zusatzwasseraufbereitung, bestehend aus zwei im Wesentlichen identischen Straßen zur Produktion vollentsalzten Wassers für die regelmäßige Wasserergänzung im kraftwerksinternen Wasser-Dampf-Kreislauf und zusätzlich eine Heizwasseraufbereitung zur Erneuerung/Reinigung des Heizwassers im städtischen Fernwärmesystem. Die Anlage besteht weiterhin aus Rohwasserübernahmetank, Regeneriermittelversorgung, Deionat- sowie Neutralisationstanks und Rohrleitungen. Zum Projektumfang zählen weiterhin die erforderliche MSR-Technik, Elektrizitäts- und Druckluftversorgung, Lüftungs-, Heizungs- und Sicherheitstechnik. Die Auftragsvergabe wird unterteilt in Los 1 (Einhausung) und Los 2 (Wasseraufbereitungsanlage).
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Einhausung
Kurze Beschreibung:
Aufstellung der Wasseraufbereitungsanlage (Los 2) in einem eingeschossigen Gebäude (unterkellert), wie folgt beschrieben:
— Abmessung L/B/H: ca. 16,00 m/15,50 m/7,00 m über OKG und 3,50 m unter OKG, Hinweis: Verbau Baugrube mittels Trägerbohlwand;
— Kellergeschoss (KG): WU-Stahlbeton („Weiße Wanne“) mit Halbfertigteilwänden und Ortbeton, Decke über KG: Stahlbetondecke aus Filigrandeckenplatten und Ortbeton;
— Erdgeschoss (EG): Tragwerk: Stahlrahmenskelettbau, Außenwände: gedämmte C-Stahl-Kassettenwand, Verkleidung mit Trapezblech, Innenwände: Kalksandsteinmauerwerk (Sichtmauerwerk mit Fugenglattstrich);
— Treppe: feuerverzinkte Stahlinnentreppe mit Gitterrostabdeckung inkl. Geländer;
— techn. Ausstattung: Säulenkran;
— Heizung/Lüftung: Lüftungsanlage inkl. Beheizung über Fernwärmeanschluss
Außenanlage: LKW-Entladetasse (Stahlbetonfertigteil), Abmessung L/B: 8,00 m/4,00 m.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Wasseraufbereitungsanlage
Kurze Beschreibung:
Die Gesamtanlage setzt sich zusammen aus einer Zusatzwasser- und einer Heizwasseraufbereitungsanlage. Die Zusatzwasseraufbereitung besteht aus zwei im Wesentlichen identischen Straßen zur Produktion vollentsalzten Wassers für die regelmäßige Wasserergänzung im kraftwerksinternen Wasser-Dampf-Kreislauf. Jede Straße besteht aus den Hauptkomponenten Kationenaustauscher, Anionenaustauscher, Entgaser und Mischbettstufe. Die Kapazität jeder Straße soll für die Erzeugung von ca. 15 m³/h Deionat bemessen sein. Die Heizwasseraufbereitungsanlage zur Erneuerung und Reinigung des Heizwassers im städtischen Fernwärmesystem, bestehend aus Kationenaustauscher und Mischbettstufe, ist nur einfach auszuführen. Ihre Kapazität ist auf 35 m³/h auszulegen. Die Gesamtanlage besteht weiterhin aus Rohwasserübernahmetank, Regeneriermittelversorgung, Deionat- sowie Neutralisationstanks, Pumpen, Rohrleitungen und Armaturen. Zum Projektumfang zählen zudem die erforderliche MSR-Technik, Elektrizitäts- und Druckluftversorgung.
Die Gesamtanlage setzt sich zusammen aus einer Zusatzwasser- und einer Heizwasseraufbereitungsanlage. Die Zusatzwasseraufbereitung besteht aus zwei im Wesentlichen identischen Straßen zur Produktion vollentsalzten Wassers für die regelmäßige Wasserergänzung im kraftwerksinternen Wasser-Dampf-Kreislauf. Jede Straße besteht aus den Hauptkomponenten Kationenaustauscher, Anionenaustauscher, Entgaser und Mischbettstufe. Die Kapazität jeder Straße soll für die Erzeugung von ca. 15 m³/h Deionat bemessen sein. Die Heizwasseraufbereitungsanlage zur Erneuerung und Reinigung des Heizwassers im städtischen Fernwärmesystem, bestehend aus Kationenaustauscher und Mischbettstufe, ist nur einfach auszuführen. Ihre Kapazität ist auf 35 m³/h auszulegen. Die Gesamtanlage besteht weiterhin aus Rohwasserübernahmetank, Regeneriermittelversorgung, Deionat- sowie Neutralisationstanks, Pumpen, Rohrleitungen und Armaturen. Zum Projektumfang zählen zudem die erforderliche MSR-Technik, Elektrizitäts- und Druckluftversorgung.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens;
2. aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 3 Monate;
3. aktueller Berufsregisterauszug, nicht älter als 3 Monate;
4. Mitgliedsbescheinigung der Berufsgenossenschaft;
5. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Sozialabgaben;
6. Eigenerklärung, dass keine Verurteilung wegen einer der in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 SektVO genannten Umstände vorliegen.
Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen insoweit auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Die vorgenannten Nachweise sind für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen.
Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen insoweit auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Die vorgenannten Nachweise sind für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
7. Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
8. Angabe des mit der nachgefragten Leistung vergleichbaren Umsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen;
9. Vorlage der Bilanzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
10. Angaben zur Qualifikation des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals mit namentlicher Benennung des vorgesehenen Projektleiters;
11. Nachweis der Haftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Schadensfall:
für Los 1: 2 000 000 EUR für Personen-/Sachschäden, 1 000 000 EUR für Vermögensschäden,
für Los 2: 2 000 000 EUR für Personen-/Sachschäden, 1 000 000 EUR für Vermögensschäden,
Bei Angebotsabgabe für mehrere Lose sind die Mindestdeckungssummen zu addieren.
Falls eine solche Versicherung noch nicht besteht:
Rechtsverbindliche Erklärung des Bieters, dass er im Falle der Auftragserteilung eine Haftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen spätestens 14 Kalendertage nach Vertragsschluss abschließen und für die Vertragsdauer unterhalten wird.
12. Verpflichtungserklärung, dass das Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt vom 19.11.2012 (LVG LSA) – insbesondere Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns nach § 10 Abs. 3 LVG LSA – eingehalten wird. Sofern der Bewerber beabsichtigt, Nachunternehmer zusetzten, ist in der Verpflichtungserklärung anzugeben, dass auch diese Firmen entsprechend verpflichtet werden (vgl. § 13 LVG LSA).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
12. Verpflichtungserklärung, dass das Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt vom 19.11.2012 (LVG LSA) – insbesondere Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns nach § 10 Abs. 3 LVG LSA – eingehalten wird. Sofern der Bewerber beabsichtigt, Nachunternehmer zusetzten, ist in der Verpflichtungserklärung anzugeben, dass auch diese Firmen entsprechend verpflichtet werden (vgl. § 13 LVG LSA).
Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen insoweit auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Die vorgenannten Nachweise sind für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen insoweit auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Die vorgenannten Nachweise sind für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
13. Referenzangaben pro Los über mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen: Darstellung der Projektgröße und -volumen (insbesondere Auftragswert und Schlussrechnungswert), Hauptleistungsinhalte, Beginn und Ende der Leistungszeit, Anzahl der am Projekt beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers, Nennung der Verantwortlichen auf Seiten des Bewerbers und auf Seiten des Referenzauftraggebers, Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers;
13. Referenzangaben pro Los über mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen: Darstellung der Projektgröße und -volumen (insbesondere Auftragswert und Schlussrechnungswert), Hauptleistungsinhalte, Beginn und Ende der Leistungszeit, Anzahl der am Projekt beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers, Nennung der Verantwortlichen auf Seiten des Bewerbers und auf Seiten des Referenzauftraggebers, Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers;
Mindestbedingung ist die Nennung von einer Referenz pro Los, nicht älter als 3 Jahre über ein vergleichbares Projekt im Sinne der Losbeschreibung (Mindestbedingung).
14. Gültiger Nachweis eines beim Bewerber bestehenden Qualitätssicherungssystems (z. B. DIN ISO 9001 oder gleichwertig).
15. Gültiger Nachweis eines beim Bewerber bestehenden Umweltmanagementsystems (z. B. DIN EN ISO14001, EMAS III oder gleichwertig).
16. Gültiger Nachweis eines beim Bewerber bestehenden Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsystems (z. B. DQS Zertifikat BS OHSAS 18001 oder gleichwertig).
17. Gültiger Nachweis über besondere Sachkunde und Erfahrungen sowie über das Verfügen über besondere Vorrichtungen für die Herstellung und den Einbau von Beton mit höherer Festigkeit (Beton der Überwachungsklasse 2 und 3), vgl. auch DIN 1045-3, oder gleichwertig (betrifft nur Los 1).
17. Gültiger Nachweis über besondere Sachkunde und Erfahrungen sowie über das Verfügen über besondere Vorrichtungen für die Herstellung und den Einbau von Beton mit höherer Festigkeit (Beton der Überwachungsklasse 2 und 3), vgl. auch DIN 1045-3, oder gleichwertig (betrifft nur Los 1).
18. Gültiger Nachweis als Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz für die Errichtung, Instandsetzung und Ertüchtigung unbeschichteter Betonflächen für Auffangeinrichtungen (Räume, Wannen, Tassen) sowie deren Beschichten und Abdichten/Verfugen von Auffangräumen und Abfüllplätzen sowie Instandhalten und Instandsetzen derartiger Beschichtungen oder gleichwertig (betrifft nur Los 1).
18. Gültiger Nachweis als Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz für die Errichtung, Instandsetzung und Ertüchtigung unbeschichteter Betonflächen für Auffangeinrichtungen (Räume, Wannen, Tassen) sowie deren Beschichten und Abdichten/Verfugen von Auffangräumen und Abfüllplätzen sowie Instandhalten und Instandsetzen derartiger Beschichtungen oder gleichwertig (betrifft nur Los 1).
19. Qualifikationsnachweis für die Ausführung von Stahltragwerken (z.B. Fachbetrieb nach DIN EN 1090, Ausführungsklasse EXC 3 oder gleichwertig), betrifft nur Los 1.
20. Gültiger Nachweis, dass der Bewerber über ein Netzwerk verfügt, welches eine den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende und unverzügliche Entsorgung aller bei der Tätigkeit entstehenden Abfälle sichert (z. B. Nachweis anhand gültiger Entsorgungsnachweise gem. § 3 NachweisV vom 20.10.2006 oder gleichwertig), betrifft nur Los 1.
20. Gültiger Nachweis, dass der Bewerber über ein Netzwerk verfügt, welches eine den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende und unverzügliche Entsorgung aller bei der Tätigkeit entstehenden Abfälle sichert (z. B. Nachweis anhand gültiger Entsorgungsnachweise gem. § 3 NachweisV vom 20.10.2006 oder gleichwertig), betrifft nur Los 1.
21. Angabe der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Gewerken/Aufgabenfeldern.
22. Eigenerklärung, dass der Bewerber im Falle der Auftragserteilung in der Lage ist, die gesamte Auftragsabwicklung einschließlich Dokumentation und Schriftverkehr in deutscher Sprache abzuwickeln.
Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen insoweit auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß den Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß den Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist (i), in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist (ii), dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt (iii) und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (iv). Den Vergabeunterlagen liegt eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung als Formular bei.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist (i), in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist (ii), dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt (iii) und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (iv). Den Vergabeunterlagen liegt eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung als Formular bei.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de📧
Telefon: +49 3419773800📞
Fax: +49 3419771049 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 059-104460 (2015-03-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-11) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Art des Auftrags: Bauleistung
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (80)
2. Bauzeit und Flexibilität der bauzeitlichen Gestaltung (20)
Auftragsvergabe
1️⃣
Name: GP Papenburg Hochbau GmbH
Postanschrift: Berliner Straße 239
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
Name: ROKA GmbH
Postanschrift: Rockenberger Weg 5
Postort: Butzbach
Postleitzahl: 35510
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Landesverwaltungsamts Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst – Kamieth – Straße 2
Telefon: +49 3455140📞
Fax: +49 3455141477 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 073-127172 (2016-04-11)