Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes „Mobilität in Kommunen“ für die Region Kiel und die Stadt Neumünster

Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister, Tiefbauamt

Die KielRegion hat in einem dialogorientierten Verfahren ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) als gemeinsame Strategie erarbeitet. In mehreren Facharbeitsgruppen sind Leitprojekte entwickelt worden. Der Masterplan Mobilität ist als Leitprojekt aus diesem Prozess hervorgegan-gen und soll sich mit dem Leitthema „Moderne Mobilität“ beschäftigen. Mit einer Vorstudie wurde eine Projektskizze für den Masterplan Mobilität in KielRegion unter Federführung des Re-gionalmanagements der KielRegion GmbH in enger Abstimmung der beteiligten Städte und Kreise sowie der nah.sh GmbH und der Landsplanung erarbeitet.
Auch in der Kiel Region sind die gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich der Mobilität greifbar. Klimawandel und -anpassung sind wichtige Themen. Die Projektpartner des Masterplans Mobilität sind im Klimaschutz unterschiedlich aufgestellt und sehen gerade in der Kooperation ein großes Potenzial, gemeinsam den Bereich der klimafreundlichen Mobilität effizient weiterzuentwickeln.
Die Kiel Region weist eine polyzentrale Raumstruktur auf, aus der sich unterschiedliche Mobilitätsansprüche ergeben. Während sich im ländlichen Raum insbesondere Herausforderungen aus dem demografischen Wandel im Hinblick auf die Daseinsvorsorge und Vorhaltung von Angeboten des öffentlichen Verkehrs bzw. dessen Finanzierung ergeben, stehen im urbanen Raum die verkehrsbedingten Belastungen, Fragen der Leistungsfähigkeit sowie der Flächenkonkurrenz im Vordergrund. Gleichzeitig können diese Aufgaben aufgrund der gewachsenen Verkehrsbeziehungen zwischen Stadt-Land-Stadt nicht unabhängig voneinander gelöst werden. Um zukunftsfähige und tragfähige Lösungen zu erreichen bedarf es einer gemeinsamen Mobilitätstrategie, die mit dem Masterplan Mobilität erarbeitet werden soll.
Mit dem Masterplan Mobilität in der Kiel Region sollen die Auswirkungen des Verkehrs auf Umwelt und Klima analysiert werden. Daher erscheint es sinnvoll eine regionale Betrachtung der klimatischen und umweltbedingten Auswirkungen des Verkehrssystems zu erarbeiten.
Folgende Arbeitspakete sollen dabei berücksichtigt werden:
1 Grundlagen, Rahmenbedingungen, Eingangsdaten
Zu Beginn der Projektbearbeitung werden relevante Grundlagenmaterialien zusammengestellt und dem Auftragnehmer übergeben. Zudem sind organisatorische und inhaltliche Rahmenbedingungen für die Bearbeitung zu klären.
2 Regionales Verkehrsmodell
Das Daten- und Wissensmanagement soll auf der regionalen Ebene mit Hilfe eines gemeinsamen Verkehrsmodells weiterentwickelt werden und als Instrumentarium zur Analyse, für Prognosen und Wirkungsabschätzungen dienen. Das bestehende Verkehrsmodell der Stadt Kiel wird derzeit aktualisiert. Im Rahmen des Masterplans soll dieses Verkehrsmodell auf den Untersuchungsbereich des Masterplans Mobilität erweitert werden.
3 Vororientierung, Analyse und Bilanz
Die Analyse dient dazu, als Vororientierung für den weiteren Arbeitsprozess Stärken und Schwächen zu identifizieren. Sie soll möglichst kompakt bearbeitet werden. Mit den vorliegenden Materialien, Konzepten und Planungen sind wesentliche Grundlagen vorhanden, die auszuwerten sind und auf die mit dem Masterplan aufgebaut werden kann. Desweiteren sind Gespräche mit Schlüsselpersonen aus den unterschiedlichen Themenbereichen zu führen, womit das in der Region vorhandene Knowhow genutzt und für den Prozess des Masterplans Mobilität mobilisiert werden kann. Auf dieser Grundlage erfolgt eine fundierte Einschätzung des regionalen Verkehrssystems.
4 Zielkonzept
Um für die inhaltliche Bearbeitung des Masterplans eine strategische Ausrichtung zu definieren soll neben den Klimaschutzzielen ein Zielkonzept erstellt werden, um potenzielle Zielkonflikte zu identifizieren und einen möglichen Umgang mit diesen aufzuzeigen. Darüber hinaus dienen die festgesteckten Ziele der späteren Kontrolle der Zielerreichung im Evaluationskonzept.
5 Strategien und Potenzialanalyse
Durch den Auftragnehmer sind die kurz-, mittel- und langfristigen Potenziale zur Reduzierung der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen zu ermitteln. Dabei sind Vermeidungs- und Verlage-rungsstrategien, Effizienzsteigerung und Nutzungsmöglichkeiten von erneuerbaren Energien zu berücksichtigen.
6 Projekte und Maßnahmen/Maßnahmenkatalog
Aus den Ergebnissen der Potenzialanalyse und den damit aufgezeigten Strategien sollen konkrete Projekte entwickelt werden. Die Projektansätze sind vom Auftragnehmer inhaltlich zu füllen und aussagekräftig darzustellen. Die entwickelten Maßnahmen sind hinsichtlich der zu erwartenden verkehrlichen Wirkung, der Zielorientierung sowie der Potenziale zur CO2-Einsparung zu bewerten.
7 Controllingkonzept für den Umsetzungsprozess
Um die Wirkung des abgestimmten Handlungskonzeptes im Umsetzungsprozess hinsichtlich der Zielerreichung überprüfen zu können ist ein Controlling zu implementieren.
8 Entwicklung gemeinsamer Strukturen, regionale Verkehrsplanung
Zur Effizienzsteigerung der Verkehrsverwaltung sind Perspektiven für gemeinsame Strukturen einer regionalen Verkehrsplanung aufzuzeigen, die auch die Umsetzung des Masterplans Mobilität gewährleisten kann. Dabei sind Abstimmungsprozesse der Gebietskörperschaften untereinander zu berücksichtigen und Vorschläge zur Finanzierung von Maßnahmen zu entwickeln.
9 Akteursbeteiligung
Für den Masterplan Mobilität wird ein Planungsdialog angestrebt, der die Partizipation von Politik, Verbänden, Kommunen und Öffentlichkeit in der KielRegion ermöglicht und die Einbeziehung der vielfältigen Akteure gewährleistet.
10 Abstimmung, Dokumentation, Kommunikationsstrategie
Die inhaltliche Bearbeitung des Masterplans ist laufend zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber bzw. der verantwortlichen Projektgruppe abzustimmen. Es sind regelmässige Abstimmungstermine vorzusehen. Auch für die Kommunikation auf politischer sowie verwaltungs interner Ebene in der KielRegion hat der Auftragnehmer zur Begleitung des Auftraggebers entsprechende personelle Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Dies schließt die Vorbereitung und Bereitstellung entsprechender fachlicher Inhalte (z. B. Präsentation, Handouts) von Seiten des Auftragnehmers ein. Auch die Gestaltung verschiedener für das Projekt benötigter Medien wird erwartet.
Die Vielzahl unterschiedlicher Verwaltungen und Akteure in den Kreisen (Städte, Ämter und Gemeinden), Fachbereiche (Verkehrsplanung, Stadt- und Regionalplanung, Klimaschutz) und Sektoren (u. a. Dienstleistungsgewerbe, Wirtschaft, Tourismus, LAGs/AktivRegionen) erfordern von den Bewerbern Erfahrungen in der Organisation komplexer Kommunikations- und Beteiligungsprozesse.
Die erwähnte Vorstudie kann auf der Webseite der KielRegion GmbH unter
http://kielregion.de.www258.your-server.de/de/regionalmanagement/verkehr/
abgerufen werden.
Die Vorstudie wurde von der planersocietät – Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation aus Dortmund/ Bremen erstellt. Die planersocität hat ebenfalls die Möglichkeit sich für die Erstellung des Masterplan Mobilität zu bewerben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-30 Auftragsbekanntmachung
2015-12-18 Ergänzende Angaben
2016-05-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: 340 000
Gesamtwert des Auftrags: 340 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister, Tiefbauamt
Postanschrift: Fleethörn 9
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.kiel.de 🌏
E-Mail: christian.stamer@kiel.de 📧
Telefon: +49 4319012249 📞
Fax: +49 431901742249 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-30 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 236-428546
ABl. S-Ausgabe: 236
Zusätzliche Informationen
Weitere Unterlagen werden im Rahmen des vorliegenden Teilnahmewettbewerbes nicht ausgegeben.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die KielRegion hat in einem dialogorientierten Verfahren ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) als gemeinsame Strategie erarbeitet. In mehreren Facharbeitsgruppen sind Leitprojekte entwickelt worden. Der Masterplan Mobilität ist als Leitprojekt aus diesem Prozess hervorgegan-gen und soll sich mit dem Leitthema „Moderne Mobilität“ beschäftigen. Mit einer Vorstudie wurde eine Projektskizze für den Masterplan Mobilität in KielRegion unter Federführung des Re-gionalmanagements der KielRegion GmbH in enger Abstimmung der beteiligten Städte und Kreise sowie der nah.sh GmbH und der Landsplanung erarbeitet.
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Auch in der Kiel Region sind die gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich der Mobilität greifbar. Klimawandel und -anpassung sind wichtige Themen. Die Projektpartner des Masterplans Mobilität sind im Klimaschutz unterschiedlich aufgestellt und sehen gerade in der Kooperation ein großes Potenzial, gemeinsam den Bereich der klimafreundlichen Mobilität effizient weiterzuentwickeln.
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Die Kiel Region weist eine polyzentrale Raumstruktur auf, aus der sich unterschiedliche Mobilitätsansprüche ergeben. Während sich im ländlichen Raum insbesondere Herausforderungen aus dem demografischen Wandel im Hinblick auf die Daseinsvorsorge und Vorhaltung von Angeboten des öffentlichen Verkehrs bzw. dessen Finanzierung ergeben, stehen im urbanen Raum die verkehrsbedingten Belastungen, Fragen der Leistungsfähigkeit sowie der Flächenkonkurrenz im Vordergrund. Gleichzeitig können diese Aufgaben aufgrund der gewachsenen Verkehrsbeziehungen zwischen Stadt-Land-Stadt nicht unabhängig voneinander gelöst werden. Um zukunftsfähige und tragfähige Lösungen zu erreichen bedarf es einer gemeinsamen Mobilitätstrategie, die mit dem Masterplan Mobilität erarbeitet werden soll.
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Mit dem Masterplan Mobilität in der Kiel Region sollen die Auswirkungen des Verkehrs auf Umwelt und Klima analysiert werden. Daher erscheint es sinnvoll eine regionale Betrachtung der klimatischen und umweltbedingten Auswirkungen des Verkehrssystems zu erarbeiten.
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Folgende Arbeitspakete sollen dabei berücksichtigt werden:
1 Grundlagen, Rahmenbedingungen, Eingangsdaten
Zu Beginn der Projektbearbeitung werden relevante Grundlagenmaterialien zusammengestellt und dem Auftragnehmer übergeben. Zudem sind organisatorische und inhaltliche Rahmenbedingungen für die Bearbeitung zu klären.
2 Regionales Verkehrsmodell
Das Daten- und Wissensmanagement soll auf der regionalen Ebene mit Hilfe eines gemeinsamen Verkehrsmodells weiterentwickelt werden und als Instrumentarium zur Analyse, für Prognosen und Wirkungsabschätzungen dienen. Das bestehende Verkehrsmodell der Stadt Kiel wird derzeit aktualisiert. Im Rahmen des Masterplans soll dieses Verkehrsmodell auf den Untersuchungsbereich des Masterplans Mobilität erweitert werden.
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3 Vororientierung, Analyse und Bilanz
Die Analyse dient dazu, als Vororientierung für den weiteren Arbeitsprozess Stärken und Schwächen zu identifizieren. Sie soll möglichst kompakt bearbeitet werden. Mit den vorliegenden Materialien, Konzepten und Planungen sind wesentliche Grundlagen vorhanden, die auszuwerten sind und auf die mit dem Masterplan aufgebaut werden kann. Desweiteren sind Gespräche mit Schlüsselpersonen aus den unterschiedlichen Themenbereichen zu führen, womit das in der Region vorhandene Knowhow genutzt und für den Prozess des Masterplans Mobilität mobilisiert werden kann. Auf dieser Grundlage erfolgt eine fundierte Einschätzung des regionalen Verkehrssystems.
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4 Zielkonzept
Um für die inhaltliche Bearbeitung des Masterplans eine strategische Ausrichtung zu definieren soll neben den Klimaschutzzielen ein Zielkonzept erstellt werden, um potenzielle Zielkonflikte zu identifizieren und einen möglichen Umgang mit diesen aufzuzeigen. Darüber hinaus dienen die festgesteckten Ziele der späteren Kontrolle der Zielerreichung im Evaluationskonzept.
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5 Strategien und Potenzialanalyse
Durch den Auftragnehmer sind die kurz-, mittel- und langfristigen Potenziale zur Reduzierung der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen zu ermitteln. Dabei sind Vermeidungs- und Verlage-rungsstrategien, Effizienzsteigerung und Nutzungsmöglichkeiten von erneuerbaren Energien zu berücksichtigen.
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6 Projekte und Maßnahmen/Maßnahmenkatalog
Aus den Ergebnissen der Potenzialanalyse und den damit aufgezeigten Strategien sollen konkrete Projekte entwickelt werden. Die Projektansätze sind vom Auftragnehmer inhaltlich zu füllen und aussagekräftig darzustellen. Die entwickelten Maßnahmen sind hinsichtlich der zu erwartenden verkehrlichen Wirkung, der Zielorientierung sowie der Potenziale zur CO2-Einsparung zu bewerten.
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7 Controllingkonzept für den Umsetzungsprozess
Um die Wirkung des abgestimmten Handlungskonzeptes im Umsetzungsprozess hinsichtlich der Zielerreichung überprüfen zu können ist ein Controlling zu implementieren.
8 Entwicklung gemeinsamer Strukturen, regionale Verkehrsplanung
Zur Effizienzsteigerung der Verkehrsverwaltung sind Perspektiven für gemeinsame Strukturen einer regionalen Verkehrsplanung aufzuzeigen, die auch die Umsetzung des Masterplans Mobilität gewährleisten kann. Dabei sind Abstimmungsprozesse der Gebietskörperschaften untereinander zu berücksichtigen und Vorschläge zur Finanzierung von Maßnahmen zu entwickeln.
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9 Akteursbeteiligung
Für den Masterplan Mobilität wird ein Planungsdialog angestrebt, der die Partizipation von Politik, Verbänden, Kommunen und Öffentlichkeit in der KielRegion ermöglicht und die Einbeziehung der vielfältigen Akteure gewährleistet.
10 Abstimmung, Dokumentation, Kommunikationsstrategie
Die inhaltliche Bearbeitung des Masterplans ist laufend zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber bzw. der verantwortlichen Projektgruppe abzustimmen. Es sind regelmässige Abstimmungstermine vorzusehen. Auch für die Kommunikation auf politischer sowie verwaltungs interner Ebene in der KielRegion hat der Auftragnehmer zur Begleitung des Auftraggebers entsprechende personelle Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Dies schließt die Vorbereitung und Bereitstellung entsprechender fachlicher Inhalte (z. B. Präsentation, Handouts) von Seiten des Auftragnehmers ein. Auch die Gestaltung verschiedener für das Projekt benötigter Medien wird erwartet.
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Die Vielzahl unterschiedlicher Verwaltungen und Akteure in den Kreisen (Städte, Ämter und Gemeinden), Fachbereiche (Verkehrsplanung, Stadt- und Regionalplanung, Klimaschutz) und Sektoren (u. a. Dienstleistungsgewerbe, Wirtschaft, Tourismus, LAGs/AktivRegionen) erfordern von den Bewerbern Erfahrungen in der Organisation komplexer Kommunikations- und Beteiligungsprozesse.
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Die erwähnte Vorstudie kann auf der Webseite der KielRegion GmbH unter
abgerufen werden.
Die Vorstudie wurde von der planersocietät – Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation aus Dortmund/ Bremen erstellt. Die planersocität hat ebenfalls die Möglichkeit sich für die Erstellung des Masterplan Mobilität zu bewerben.
Beschreibung der Optionen:
Für die Umsetzung von im Masterplan vorgeschlagenen Maßnahmen werden im Nachgang ggf. vertiefende Untersuchungen, Analysen oder Machbarkeitsstudien benötigt.
Referenznummer: 66.0.900.15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zu III.2.1)-III.2.3) vorzulegen:
A. Bewerberprofil: Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, möglichst Tätigkeitsfeldern, Ausrichtung;
auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister
B. Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der in § 4 Abs. 9 VOF genannten Umstände:
a) Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,
b) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, welche seine berufliche Zuverlässigkeit infrage stellen,
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c) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht# sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
d) Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt hat.
C. Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 VOF vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
D. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungshöhe von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 300 000 EUR für Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherer (Risikoträger, nicht Maklers) über die Bereitschaft im Auftragsfall die Deckungsummen auf die genannten Beträge zu erhöhen.
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E. Eigenerklärung des Bewerbers über seinen Gesamtumsatz, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert), hilfsweise (falls das Unternehmen des Bewerbers noch keine 3 Geschäftsjahre besteht) für den Zeitraum, für den der Bewerber bereits Umsätze erzielt hat..
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
F. Referenzliste des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft mit vergleichbaren Leistungen der letzten 10 Jahre (2005-2015): Dabei muss es sich um Referenzprojekte mit einer vergleichbaren inhaltlichen/methodischen Aufgabenstellung gemäß II.1.5). handeln. Anzugeben sind Auftragswert, Leistungszeitraum und -stand, Leistungsumfang und der jeweilige Auftraggeber mit Ansprechpartner/Telefonnummer.
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G. Qualifikation des für den Auftrag vorgesehenen Projektteams: Benennung der verantwortlichen Personen mit Angabe der Qualifikation sowie Auflistung der beruflichen Erfahrungen für jede benannte Person durch Referenzprojekte mit einer vergleichbaren inhaltlichen/ methodischen Aufgabenstellung gemäß II.1.5). Anzugeben sind Funktion im Projekt, Auftragswert, Leistungszeitraum, Leistungsumfang sowie der jeweilige Auftraggeber mit Ansprechpartner/Telefonnummer.
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H. Die technische Ausstattung des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft hinsichtlich der für die Projektbearbeitung notwendigen Hard- und Software ist darzustellen. Auch die personelle Leistungsfähigkeit ist aufzuzeigen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungen gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern sie für den Fall der Auftragserteilung eine Rechtsform annehmen, in der jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet (GbR/ARGE, Partnergesellschaft). Eines der Partnerbüros ist dem Auftraggeber als Ansprechpartner zu benennen und aus diesem Büro ist der/die Projektleiter/-in uneingeschränkt als Vertreter/-in für die Bietergemeinschaft zu bevollmächtigen.
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Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher davon betroffener Bewerbergemeinschaften.
Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmern sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen
Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
Sonstige besondere Bedingungen:
Das Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetzes Schleswig- Holstein – TTG) findet Anwendung. Gemäß § 8 des TTG wird insbesondere darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei der Angebotsabgabe bekannt sind, die nach § 4 TTG erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben haben. Die ILO-Kernarbeitsnormen (§ 18 Abs. 1 TTG) sind bei der Ausführung des Auftrags zu beachten.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Tiefbauamt. Abt. Verkehr
Christian Stamer
Internetadresse: www.kiel.de 🌏
Name: Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle
Kontaktperson: Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle, Zi. 326
Frau Wischhusen
Telefon: +49 4319012779 📞
E-Mail: frauke.wischhusen@kiel.de 📧
Fax: +49 43190161301 📠
URL der Teilnahme: www.kiel.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-05-15 📅
Datum des Endes: 2017-05-14 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 66.0.900.15

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Postanschrift: Postfach 7128 (Hausanschrift: Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel)
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 4319884640 📞
Internetadresse: http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/MWV_node.html 🌏
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
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4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2015/S 236-428546 (2015-11-30)
Ergänzende Angaben (2015-12-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 247-449599
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 236-428546
ABl. S-Ausgabe: 247
Quelle: OJS 2015/S 247-449599 (2015-12-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
Gesamtwert des Auftrags: 384 096 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 095-171172
ABl. S-Ausgabe: 95

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 660 0900 15

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Kosten (30)
2. Termine (10)
3. Inhalt (60)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-04-20 📅
Name: Planersocietät – Stadtplanung, Verkehrsplanung Kommunikation
Postanschrift: Gutenbergstraße 34
Postort: Dortmund
Postleitzahl: 44139
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@planersocietaet.de 📧
Internetadresse: www.planersocitaet.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postleitzahl: 24105
Quelle: OJS 2016/S 095-171172 (2016-05-17)