Erweiterung der Weinbergschule, 65239 Hochheim am Main, Dienstleistungsauftrag Objektplanung Gebäude, § 34 HOAI

Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Amt für Schulbau und Gebäudewirtschaft

Die zu erbringenden Leistungen umfassen das Leistungsbild Objektplanung Gebäude, § 34 HOAI. Es ist beabsichtigt, zunächst Leistungen der Leistungsphasen 1-3 nach § 34 u. Anlage 10 Nr. 10.1 HOAI zu vergeben. Der Auftraggeber behält sich vor, dem Architekten bei Fortsetzung der Planung und Durchführung der Baumaßnahme weiterer Leistungen – einzeln oder im Ganzen – der Leistungsphasen 4-9 nach § 34 u. Anlage 10 Nr. 10.1 HOAI zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
Bei der Weinbergschule handelt es sich um eine Grundschule mit rd. 400 Schüler/innen. Das Haupthaus der Schule wurde im Jahr 1865 erbaut und in den Jahren 1999/2000 generalsaniert. Im Jahr 2002 wurde der Teilneubau des Schulgebäudes fertiggestellt und bezogen. Die letzten Bautätigkeiten auf dem Gelände fanden 2005 statt, als die im Jahr 1964 errichtete Turnhalle komplett saniert wurde.
Da die vorhandenen Räumlichkeiten den Anforderungen des Ganztagsbetriebes nicht genügen, müssen hierfür entsprechende Räume mit rd. 530 m² neu geschaffen werden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse auf dem Gelände der Weinbergschule, wird ein mehrgeschossiger Neubau favorisiert. Im Zuge der Maßnahme wird weiterhin ein bestehender Pavillon abgerissen, die hierdurch entfallenden Klassenräume inkl. Gruppenräume, rd. 300 m², müssen ebenfalls neu errichtet werden, hierfür ist ein Anbau an ein vorhandenes Schulgebäude angedacht.
Die gesamte Baumaßnahme wird im laufenden Schulbetrieb vonstattengehen, so dass hierbei ein besonderes Augenmerk auf den Schutz der Schüler/innen und das Lehr-und Verwaltungspersonal zu legen ist.
Die Schule liegt in Ortsrandlage in direkter Nachbarschaft zur historischen Altstadtbebauung von Hochheim, wodurch die verkehrstechnische Anbindung eingeschränkt ist. Die Andienung der Baustelle gestaltet sich daher schwierig, so dass keine Schwertransporte mit Fertigteilen etc. möglich sind. Als einzig denkbare Möglichkeit, steht eine Zufahrt über ein Parkdeck der Stadt zur Verfügung, dessen Tragfähigkeit noch zu überprüfen ist.
Mit der Leistungserbringung ist direkt nach Vertragsschluss (geplant für November/Dezember 2015) zu beginnen. Der Beginn der Bauausführung ist für Sommer 2016 geplant. Die Fertigstellung soll im Mai/Juni 2017 erfolgt sein, damit zu Schuljahresbeginn 2017/2018 die Inbetriebnahme stattfinden kann.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-10.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-10 Auftragsbekanntmachung
2016-07-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge