Die Main-Kinzig-Kliniken gGmbH planen die Erweiterung und den Umbau von Haus A im Krankenhaus Gelnhausen in 63571 Gelnhausen, Herzbachweg 14. Die Baumaßnahme beinhaltet einen — Neubau mit Bauwerkskosten (KGR 300 + 400) in Höhe von ca. 10 150 000 EUR brutto und — Umbaumaßnahmen im Bestand mit Bauwerkskosten in Höhe von ca. 6 250 000 EUR brutto. Die Brutto- Gesamtbaukosten (KGR 300 – 700) betragen ca. 20 000 000 EUR Gegenstand der Planungsaufgabe bilden Ingenieurleistungen (Technische Ausrüstung –Bereich Elektroingenieurwesen) mit folgenden Funktionsbereichen nach DIN 13080: 1.01 Aufnahme und Notfallversorgung 1.02 Arztdienst 1.07 Röntgendiagnostik 2.01 Normalpflege 2.03 Intensivpflege und IMC 5.10 Liegendkrankenanfahrt sowie Technische Funktionsräume Bei den ausgelobten Leistungen handelt es sich um Ingenieurleistungen der Anlagengruppen 4 und 5 nach HOAI 2013. Terminvorausschau: — Einreichung der Baugenehmigung I. Quartal 2016 — Baurechtliches Genehmigungsverfahren II. Quartal 2016 — Baubeginn mit den vorbereitenden Maßnahmen Frühjahr 2016 — Beginn der Neubaumaßnahme Ende 2016, — Bauzeit ca. 3 Jahre.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-17.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-08-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
— Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, § 53),Leistungsphasen 3 und ggf. 4, sofern ein öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich ist.— Die Leistungsphasen 1 bis 2 wurden bzw. werden bereits erbracht, das Raum- und Funktionsprogramm ist mit der Förderbehörde abgestimmt.— Die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen (LPH 5 bis 9) ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel durch die Förderbehörden beabsichtigt, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
— Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, § 53),Leistungsphasen 3 und ggf. 4, sofern ein öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich ist.— Die Leistungsphasen 1 bis 2 wurden bzw. werden bereits erbracht, das Raum- und Funktionsprogramm ist mit der Förderbehörde abgestimmt.— Die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen (LPH 5 bis 9) ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel durch die Förderbehörden beabsichtigt, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Main-Kinzig-Kliniken gGmbH, Krankenhaus Gelnhausen
Postanschrift: Herzbachweg 14
Postleitzahl: 63571
Postort: Gelnhausen
Kontakt
Internetadresse: http://www.mkkliniken.de🌏
E-Mail: peter.hufnagel@mkkliniken.de📧
Telefon: +49 6051872476📞
Fax: +49 6051872496 📠
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: GUNTAU:KUNZ PROJEKTMANAGEMENT (siehe Kontaktadressen unter I.1).
b) Die Anforderung sollte per E-Mail erfolgen.
c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
d) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Main-Kinzig-Kliniken gGmbH Krankenhaus Gelnhausen, Geschäftsleitung (Gebäude D, 3.OG) siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
Die Umschläge sind mit der Aufschrift: „Bewerbung für VOF-Verfahren – Bitte nicht öffnen“ zu kennzeichnen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber eingereicht wurden (Ausschlusskriterium). Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 des VOF-Verfahrens qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: GUNTAU:KUNZ PROJEKTMANAGEMENT (siehe Kontaktadressen unter I.1).
b) Die Anforderung sollte per E-Mail erfolgen.
c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
d) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Main-Kinzig-Kliniken gGmbH Krankenhaus Gelnhausen, Geschäftsleitung (Gebäude D, 3.OG) siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
Die Umschläge sind mit der Aufschrift: „Bewerbung für VOF-Verfahren – Bitte nicht öffnen“ zu kennzeichnen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber eingereicht wurden (Ausschlusskriterium). Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 des VOF-Verfahrens qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Main-Kinzig-Kliniken gGmbH planen die Erweiterung und den Umbau von Haus A im Krankenhaus Gelnhausen in 63571 Gelnhausen, Herzbachweg 14.
Die Baumaßnahme beinhaltet einen
— Neubau mit Bauwerkskosten (KGR 300 + 400) in Höhe von ca. 10 150 000 EUR brutto und
— Umbaumaßnahmen im Bestand mit Bauwerkskosten in Höhe von ca. 6 250 000 EUR brutto.
Die Brutto- Gesamtbaukosten (KGR 300 – 700) betragen ca. 20 000 000 EUR
Gegenstand der Planungsaufgabe bilden Ingenieurleistungen (Technische Ausrüstung –Bereich Elektroingenieurwesen) mit folgenden Funktionsbereichen nach DIN 13080:
1.01 Aufnahme und Notfallversorgung
1.02 Arztdienst
1.07 Röntgendiagnostik
2.01 Normalpflege
2.03 Intensivpflege und IMC
5.10 Liegendkrankenanfahrt
sowie Technische Funktionsräume
Bei den ausgelobten Leistungen handelt es sich um Ingenieurleistungen der Anlagengruppen 4 und 5 nach HOAI 2013.
Terminvorausschau:
— Einreichung der Baugenehmigung I. Quartal 2016
— Baurechtliches Genehmigungsverfahren II. Quartal 2016
— Baubeginn mit den vorbereitenden Maßnahmen Frühjahr 2016
— Beginn der Neubaumaßnahme Ende 2016,
— Bauzeit ca. 3 Jahre.
Menge oder Umfang:
— Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, § 53),
Leistungsphasen 3 und ggf. 4, sofern ein öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich ist.
— Die Leistungsphasen 1 bis 2 wurden bzw. werden bereits erbracht, das Raum- und Funktionsprogramm ist mit der Förderbehörde abgestimmt.
— Die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen (LPH 5 bis 9) ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel durch die Förderbehörden beabsichtigt, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
Beauftragung der weiteren Leistungsphasen der Grundleistungen nach HOAI sowie bei Bedarf ausgewählter Besonderer Leistungen.
Dauer: 42 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gelnhausen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) fristgerechter Eingang einer unterschriebenen Bewerbung (Ausschlusskriterium).
b) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und § 4 (9) VOF vorliegen (Ausschlusskriterium).
c) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers gem. § 4 (3) und § 19 (2) VOF.
d) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen.
e) Erklärung gem. § 2 (3) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- und Lieferinteressen verfolgen.
f) Erklärung gem. § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet.
g) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten).
g) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten).
h) Bei Bietergemeinschaften: Erklärung zur Rechtsform gem. § 4 (4) VOF, Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied.
i) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 5 (4) VOF mit den unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen mit 2-facher Maximierung. Bei ungenügender Deckung ist eine Erklärung des Bewerbers abzugeben, dass im Auftragsfall die Deckungssumme projektbezogen auf die unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen erhöht wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 5 (4) VOF mit den unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen mit 2-facher Maximierung. Bei ungenügender Deckung ist eine Erklärung des Bewerbers abzugeben, dass im Auftragsfall die Deckungssumme projektbezogen auf die unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen erhöht wird.
b) Erklärung gemäß § 5 (4) c) VOF über den Gesamtumsatz brutto des Bewerbers und seinen Umsatz für die ausgeschriebene Dienstleistung in den letzten drei Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3) a) Personelle Qualifikation:
Angabe der Zahl der Beschäftigten im jährlichen Mittel gemäß § 5 (5) d) VOF der letzten 3 Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter),
— sonstige fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte und ohne Auszubildende).
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten (in der entsprechenden Fachdisziplin) und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten (in der entsprechenden Fachdisziplin) und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
— des Projektleiters/der Projektleiterin (Qualifikation mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. oder vergleichbar),
— dessen Stellvertreter/in,
— und von einem weiteren Projektmitarbeiter/in.
Für den Projektleiter/die Projektleiterin ist die Erfahrung und Mitarbeit als Projektleiter bei vergleichbaren Projekten oder bei den Beispielreferenzen aus III.2.3) b. anzugeben.
Die Vergleichbarkeit von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/ Bilder).
Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
III.2.3) b) Referenzobjekte
Nennung und Beschreibung der erbrachten Leistungen bei insgesamt maximal 3 mit den Anforderungen nach II.1.5) vergleichbaren Objekten, aufgeteilt nach:
— 2 Referenzen, Neubau einer Klinik gem. Leistungsbeschreibung oder vergleichbares Objekt,
— 1 Referenz, vergleichbares Gebäude Neubau oder Bestand.
Je Referenzobjekt sind anzugeben:
— Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild,
— Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners),
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z.B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer,
— Angaben der Kosten der KGR 400 nach DIN 276 und der Einzelkosten in Euro netto für jede bearbeitete Anlagengruppe,
— Vergleich der Gesamtkosten KGR 400 der Kostenberechnung mit der Kostenfeststellung (ggf. Kostenanschlag) nach DIN 276 in EUR brutto mit Erläuterung bei Abweichungen,
— Angaben zum Honorar (Ausgabe der HOAI, Honorarzone und -satz, Honorar in EUR netto für die selbst erbrachten Leistungen,
— Angaben zu den selbst erbrachten fertig gestellten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit/als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Angaben zu den selbst erbrachten fertig gestellten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit/als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Terminangaben getrennt zu Planungszeit und zu Bauzeit,
— Angabe der projektbezogenen Kennzahlen NF od. HNF od. BGF und BRI (gem. DIN 277 ),
— Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers (nicht älter als 2012/bei älteren Schreiben ist eine Eigenerklärung zur Bestätigung des Inhaltes ausreichend).
Das Datum der Inbetriebnahme ist vom Bewerber anzugeben.
Gewertet werden Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme erst nach dem Jahr 2009, also ab dem 1.1.2010 erfolgte. Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.
Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die o. g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Die Vergleichbarkeit von Projekten hinsichtlich der Schwierigkeit/Projektgröße/Leistungsumfang ist vom Bewerber in Text und Bild nachzuweisen.
III.2.3) c) Besondere fachspezifische Kenntnisse
Die hier aufgeführten Referenzen können auch andere als die unter III.2.3) b.) aufgeführten Objekte sein.
In diesem Fall müssen die Referenzen allgemein mit den Anforderungen nach II.1.5) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang vergleichbar sein.
Es werden nur Referenzen mit Inbetriebnahme ab dem 1.1.2010 gewertet.
Die Vergleichbarkeit ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
Je Kriterium sind 3 Referenzprojekte anzugeben:
— Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen…
… für energieoptimiertes und energieeffizientes Bauen,
… im bautechnischen und anlagentechnischen Brandschutz,
… in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf Landes- Bundes- EU- Ebene),
— Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern.
III.2.3) d) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.
III.2.3) d) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2.000.000,- EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 1 000 000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2.000.000,- EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 1 000 000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist jedoch mit den Bewerbungsunterlagen schriftlich einzureichen.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gesetzliche Grundlagen bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bieter- oder Bewerbergemeinschaften in Form einer projektbezogenen ARGE sind zulässig. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder ist zum Zeitpunkt der Bewerbung vorzulegen (Angaben zur formalen Prüfung der Bewerbungsunterlagen, zu formalen Ausschlussgründen/Mindestkriterien und zur finanziellen Leistungsfähigkeit sind von allen ARGE-Mitgliedern zu machen).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bieter- oder Bewerbergemeinschaften in Form einer projektbezogenen ARGE sind zulässig. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder ist zum Zeitpunkt der Bewerbung vorzulegen (Angaben zur formalen Prüfung der Bewerbungsunterlagen, zu formalen Ausschlussgründen/Mindestkriterien und zur finanziellen Leistungsfähigkeit sind von allen ARGE-Mitgliedern zu machen).
Bieter- oder Bewerbergemeinschaften haben die Bewerbungsunterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, soweit die vorgesehenen Leistungen der jeweiligen Anforderung entsprechen. Die Leistungsbereiche jedes Mitglieds der Bieter- oder Bewerbergemeinschaft sind klar aufzuzeigen (z. B. Organigramm). Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied für seinen Leistungsbereich zu erbringen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bieter- oder Bewerbergemeinschaften haben die Bewerbungsunterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, soweit die vorgesehenen Leistungen der jeweiligen Anforderung entsprechen. Die Leistungsbereiche jedes Mitglieds der Bieter- oder Bewerbergemeinschaft sind klar aufzuzeigen (z. B. Organigramm). Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied für seinen Leistungsbereich zu erbringen.
Analog gelten o.g. Anforderungen auch für Nachunternehmer des Bewerbers.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Der Leistungsteil der Fachplanung der Technischen Ausrüstung ist Ingenieuren gemäß VOF § 19 (2) oder juristischen Personen gemäß VOF § 19 (3) vorbehalten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Auswahlkriterien für das Verhandlungsverfahren sind: Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (max. erreichbare Punktzahl: 20 Punkte). Personelle und Fachliche Qualifikation (max. erreichbare Punktzahl: 55 Punkte). Fachliche Qualifikation, Referenzobjekte (max. erreichbare Punktzahl: 141 Punkte). Besondere Qualifikationen: (max. erreichbare Punktzahl: 24 Punkte). Technische Ausstattung: (max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte). Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 250 Punkten. Ein Muster der Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahlkriterien wird den Bewerbern auf Anforderung zugesandt (s. auch VI.3) Zusätzliche Angaben). Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Auswahlkriterien für das Verhandlungsverfahren sind: Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (max. erreichbare Punktzahl: 20 Punkte). Personelle und Fachliche Qualifikation (max. erreichbare Punktzahl: 55 Punkte). Fachliche Qualifikation, Referenzobjekte (max. erreichbare Punktzahl: 141 Punkte). Besondere Qualifikationen: (max. erreichbare Punktzahl: 24 Punkte). Technische Ausstattung: (max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte). Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 250 Punkten. Ein Muster der Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahlkriterien wird den Bewerbern auf Anforderung zugesandt (s. auch VI.3) Zusätzliche Angaben). Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: GUNTAU:KUNZ PROJEKTMANAGEMENT (siehe Kontaktadressen unter I.1).
b) Die Anforderung sollte per E-Mail erfolgen.
c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
d) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Main-Kinzig-Kliniken gGmbH Krankenhaus Gelnhausen, Geschäftsleitung (Gebäude D, 3.OG) siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Main-Kinzig-Kliniken gGmbH Krankenhaus Gelnhausen, Geschäftsleitung (Gebäude D, 3.OG) siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
Die Umschläge sind mit der Aufschrift: „Bewerbung für VOF-Verfahren – Bitte nicht öffnen“ zu kennzeichnen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber eingereicht wurden (Ausschlusskriterium). Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 des VOF-Verfahrens qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151126603📞
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß GWB § 107 ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, sofern:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Auftragserteilung: nach Ablauf der Informations- und Wartepflicht gem. § 101 a GWB:
— 15 Kalendertage nach Absendung der Information gem. GWB § 101 a,
— 10 Kalendertage bei Versand der Information gem. GBW 101a per Fax oder auf elektronischem Weg.
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Quelle: OJS 2015/S 160-293868 (2015-08-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-07-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Main-Kinzig-Kliniken gGmbH planen die Erweiterung und den Umbau von Haus A im Krankenhaus Gelnhausen in 63571 Gelnhausen, Herzbachweg 14.
Die Baumaßnahme beinhaltet einen:
— Neubau mit Bauwerkskosten (KGR 300 + 400) in Höhe von ca. 10 150 000 EUR brutto und
— Umbaumaßnahmen im Bestand mit Bauwerkskosten in Höhe von ca. 6 250 000 EUR brutto.
Die Brutto- Gesamtbaukosten (KGR 300 – 700) betragen ca. 20 000 000 EUR.
Gegenstand der Planungsaufgabe bilden Ingenieurleistungen (Technische Ausrüstung –Bereich Elektroingenieurwesen) mit folgenden Funktionsbereichen nach DIN 13080:
1.01 Aufnahme und Notfallversorgung;
1.02 Arztdienst;
1.07 Röntgendiagnostik;
2.01 Normalpflege;
2.03 Intensivpflege und IMC;
5.10 Liegendkrankenanfahrt
sowie Technische Funktionsräume.
Bei den ausgelobten Leistungen handelt es sich um Ingenieurleistungen der Anlagengruppen 4 und 5 nach HOAI 2013.
Die Main-Kinzig-Kliniken gGmbH planen die Erweiterung und den Umbau von Haus A im Krankenhaus Gelnhausen in 63571 Gelnhausen, Herzbachweg 14.
Die Baumaßnahme beinhaltet einen:
— Neubau mit Bauwerkskosten (KGR 300 + 400) in Höhe von ca. 10 150 000 EUR brutto und
— Umbaumaßnahmen im Bestand mit Bauwerkskosten in Höhe von ca. 6 250 000 EUR brutto.
Die Brutto- Gesamtbaukosten (KGR 300 – 700) betragen ca. 20 000 000 EUR.
Gegenstand der Planungsaufgabe bilden Ingenieurleistungen (Technische Ausrüstung –Bereich Elektroingenieurwesen) mit folgenden Funktionsbereichen nach DIN 13080:
1.01 Aufnahme und Notfallversorgung;
1.02 Arztdienst;
1.07 Röntgendiagnostik;
2.01 Normalpflege;
2.03 Intensivpflege und IMC;
5.10 Liegendkrankenanfahrt
sowie Technische Funktionsräume.
Bei den ausgelobten Leistungen handelt es sich um Ingenieurleistungen der Anlagengruppen 4 und 5 nach HOAI 2013.
Gesamtwert des Auftrags: 384451.03 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Main-Kinzig-Kreis
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