Fachplanungsleistungen (Statik, Technische Gebäudeausrüstung, Bauphysik, Vermessung, Bodenmechanik, SiGeKo, Brandschutz und Prüfstatik) für den Neubau des Eingangsgebäudes mit Museumsbahnsteig für das Eisenbahnmuseum Dr.-C.-Otto-Straße 191, 44879 Bochum

Stadt Bochum, Zentrale Dienste, ZD 21

Folgende Fachplanungsleistungen müssen von einem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft auf der Grundlage der HOAI 2013 und der AHO-Schriftenreihe Nr. 3, 15 und 17 sowie den Beratungsleistungen (Anlage 1 zu § 3) übernommen werden:
HOAI 2013 Grundleistungen:
Technische Ausrüstung Teil 4, § 53, Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 und 5;
Leistungsphasen (Lph.) 1-8;
Tragwerksplanung Teil 4, Abschnitt 1, § 49, 50 (1), §§ 51-53, Lph. 1-6;
Leistungen der Bauphysik, Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) für den Wärmeschutz und die Energiebilanzierung, Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik, Leistungsphasen 1-7 (Beratungsleistungen in den Anlagen zur HOAI 2013);
Leistungen für die Vermessung nach dem Vermessungsgebührentarif (VermGebT);
Leistungen für den geotechnischen Bericht, Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) und nachfolgenden besonderen Leistungen die über die Beratungsleistungen gem. HOAI hinausgehen:
a) Gutachterliche Stellungnahme zu den Bodenverhältnissen;
b) Gutachterliche Begleitung der Ausführung der Erdarbeiten (Bereitstellung der erforderlichen LV-Positionen, Massen- und Schätzkosten;
c) Gutachterliche Begleitung der Ausführung der Arbeiten, incl. der erforderlichen Ortstermine und Stellungnahmen wie folgt:
d) Fachgutachterliche Überprüfung und Abnahme der Baugrubensohle;
e) Fachgutachterliche Begleitung der Bauausführung der Erdarbeiten;
f) Fachgutachterliche Begleitung der Entsorgung bzw. Wiederverwertung des Aushubmaterials;
g) Prüfung evtl. Nachträge;
h) Prüfung der Abschlagsrechnungen und der Schlussrechnung der bauausführenden Firma(en) der Erdarbeiten;
i) Beratung der fachlich Beteiligten insbesondere auch bei Rückfragen;
j) Erstellung eines Abschlussberichtes für die baurechtliche Abnahme;
k) Gutachterliche Stellungnahme zur Gefährdungsabschätzung für den Wirkungspfad Boden-Mensch;
l) Gutachterliche Stellungnahme zur Gefährdungsabschätzung / Altlastenuntersuchung in Anlehnung an die Bundesbodenschutz-Verordnung (BBodSchV) für den Außenanlagenbereich hinsichtlich des Wirkungspfads Boden-Mensch incl. Bodenprobenentnahmen bis zur erforderlichen Tiefe und schriftliche Stellungnahmen.
Stellungnahme zu folgenden Themen:
m) Darstellung der Ergebnisse zu mind. 3 Mischproben mit je 20 Einzelproben je Mischprobe in einer Tiefe von 0 bis 60 cm, Analyse nach LAGA Boden neu im Feststoff;
n) Chemische Untersuchung der Mischproben, incl. Prüfberichte der chemischen Analyseergebnisse der untersuchten Mischproben;
o) Zeichnerische Darstellung der Probenentnahmestellen (Lageplan);
p) Abschlussempfehlung;
q) Beratung der fachlich Beteiligten bei Rückfragen;
r) Grubenbildeinsichtnahme zur Beurteilung der bergbaulichen Situation (Erstellung der bergschadenstechnischen Anfrage beim Bergwerkseigentümer, Beantragung und Durchführung einer Grubenbildeinsichtnahme bei der Bezirksregierung Arnsberg.
Abteilung 6, Bergbau und Energie in NRW mit Sitz in Dortmund; Zusammenfassung und Bewertung der bergbaulichen Situation in Form einer gutachterlichen Stellungnahme.
AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 3:
Besondere Leistungen der Tragwerksplanung HOAI 2009, Teil 4, § 49 mit Anlage 13;
AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 15:
SiGeKo-Leistungen nach der BauStVO;
AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 17 (Fassung Juni 2015):
Leistungen für den Brandschutz;
Leistungen des Prüfstatikers nach der Sachverständigenverordnung (SV-VO).
Es wird ausgeschlossen, dass die Fachplanungsleistungen für die unterschiedlichen Fachbereiche (Leistungen) einzeln oder losweise vergeben werden.
Aufgrund des höheren Honorarvolumens gegenüber den anderen Fachplanungsleistungen ist vorgesehen, dass der Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung gem. HOAI 2013, § 53, als der Bewerber vorgesehen ist, der die weiteren Fachplanungen koordiniert und im Teilnahmeverfahren als Hauptansprechpartner fungiert.
Es können sich nur Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung bewerben, die die vollständige Bearbeitung von mindestens vier der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, und 5 abgeschlossen haben. In diesen vier Anlagengruppen müssen die Bearbeitung der Anlagengruppen 4 und 5 beinhaltet sein. Eine Beauftragung an zwei Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung (z. B. Anlagengruppen 1-3 und 4+5) erfolgt nicht.
Daraus resultiert, dass sich nur Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung mit weiteren Fachplanungsbüros als Bewerber/Bewerbergemeinschaft bewerben können. Siehe besonders hier der Hinweis zu III.2.3).
Die Leistungen für die Freiraumplanung (Außenanlagen) sind nicht Bestandteil dieser Auslobung.
Zeitschiene:
Die Planungs- und Bauleistungsphase beginnt ca. im Februar/März 2016 und läuft bis ca. Frühjahr 2018.
Aufgrund der Förderrichtlinien des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung muss das Projekt bis zum 31.12.2018 komplett abgerechnet und abgeschlossen sein.
Zeitgleich erfolgt die Auslobung des Realisierungswettbewerbes für den Neubau des Eingangsbereiches am Eisenbahnmuseum.
In diesem Realisierungswettbewerb werden die Fachplanungsleistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI § 33 ausgelobt.
Es ist zu beachten, dass zunächst die Fachplanungsleistungen in einer 1. Stufe bis zur Genehmigungsplanung (Lph. 4) beauftragt werden. Die weiteren Planungsleistungen werden dann optional beauftragt. Es ist beabsichtigt, den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft später auch mit den optionalen Planungsleistungen zu beauftragen.
Auf der Vergabeplattform werden der Kostenrahmen und das Funktionsschema veröffentlicht. Der Kostenrahmen wurde aufgrund des Funktionsschemas ermittelt.
Aufgrund der für die Realisierung der Maßnahme zur Verfügung stehenden Gelder, die sich überwiegend aus Fördermitteln des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in Höhe von 3 000 000 EUR brutto zusammensetzen, sind die Gesamtkosten auf 5 125 000 EUR brutto begrenzt. Diese Summe versteht sich inklusive der Kosten für das Grundstück, die hier lediglich nachrichtlich angegeben werden und nicht zu den honorarfähigen Summen für die einzelnen Fachplanungsleistungen gehören.
Der Kostenrahmen sieht für das Empfangsgebäude, die neu zu verlegenden Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Gleisquerung und den Museumsbahnsteig für die Kostengruppen
Herrichten und Erschließen (KG 200),
Bauwerk-Konstruktion (KG 300),
Technik (KG 400),
Baunebenkosten (KG 700),
ein Budget von 2 625 000 EUR brutto vor. Dieses Budget ist zwingend einzuhalten und wird als Kostenobergrenze angegeben.
Beschreibung des Vergabeverfahrens:
Teilnahmewettbewerb (1. Stufe)
1. Es ist ein Teilnahmeantrag inklusive aller geforderten Nachweise aus III. zu stellen.
Unvollständige Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass die gemäß § 5 (3) VOF eingeräumte Befugnis zum Nachreichen von Unterlagen vorliegend nicht zum Tragen kommt. Erklärungen, Angaben und Nachweise, die gefordert wurden und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht vorgelegt wurden, führen zwingend zum Ausschluss. Teilnahmeanträge, die nicht frist- oder formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag) eingehen, werden nicht berücksichtigt.
2. Es wird geprüft, ob der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm /ihr eingereichten Erklärung, Angaben und Nachweise grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und / oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er / sie mit Einreichung des Teilnahmeantrages nachzuweisen, dass ihm / ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Das kann u. a. durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen ((vgl. § 5 (6) VOF)).
3. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (als Mitglied einer weiteren Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer eines weiteren Bewerbers) sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerber/-gemeinschaften.
Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers.
Verhandlungsverfahren (2. Stufe)
Die ausgewählten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
Mit der Angebotsabgabe ist zwingend nachfolgende Unterlage einzureichen:
Honorarangebot auf den Formblättern.
Die Bewertungsmatrix wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe beigefügt.
Im anschließenden Verhandlungsgespräch erhalten die Bewerber/Bewerbergemeinschaften Gelegenheit, ein bereits durchgeführtes Projekt der Referenzliste vorzustellen.
Folgende Zeitplanung ist vorgesehen:
Teilnahmeverfahren:
1. Teilnahmefrist: 19.10.2015;
2. Öffnung der Teilnahmeanträge: 20.10.2015;
3. Frist für Bieterfragen: 8.10.2015;
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 13.10.2015;
5. Angebotsaufforderung spätestens bis zum: 16.11.2015.
Angebotsverfahren:
1. Angebotsfrist: 10.12.2015;
2. Öffnung der Angebote: 11.12.2015;
3. Frist für Bieterfragen: 1.12.2015;
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 4.12.2015;
5. Zeitraum für Aufklärungs-, und Verhandlungsgespräche: ca. 12.1.-21.1.2016;
6. Zuschlagserteilung bis zum Ende der Bindefrist: Ende Februar 2016.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-18 Auftragsbekanntmachung
2016-05-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-09-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: Vgl. Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bochum, Zentrale Dienste, ZD 21
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2-6
Postleitzahl: 44777
Postort: Bochum
Kontakt
Internetadresse: http://www.bochum.de 🌏
E-Mail: ubuescher@bochum.de 📧
Telefon: +49 2349104443 📞
Fax: +49 234910794443 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-18 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 184-334593
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
1. Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb bzw. für das spätere Angebotsverfahren kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. 2. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem selbst verfassten Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Dem Teilnahmeantrag sind die zur Beurteilung der Eignung unter Ziffer III. geforderten Erklärungen, Nachweise und Angaben beizufügen. Für die Eigenerklärung und für die Referenzangaben sind zwingend die zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) zu gliedern. 3. Falls zum Verfahren Fragen auftreten, sind diese ausschließlich über die Kommunikationsebene der Vergabeplattform einzureichen. Ihre Fragen und die Antworten der Stadt Bochum werden ausschließlich über die Kommunikationsebene allen interessierten Bewerbern/Bietern zur Verfügung gestellt. Die Fragensteller/Wettbewerbsteilnehmer bleiben dabei anonym. 4. Digitale Teilnahmeanträge bzw. Angebote sind nicht zugelassen. Teilnahmeanträge und Angebote sind der Stadt Bochum auf dem Postweg im verschlossenen Umschlag mit der vorgeschriebenen Adressierung und Bezeichnung zuzusenden: Stadt Bochum, 44777 Bochum, Teilnahmeantrag -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 23_2015, Teilnahmefrist: 19.10.2015, bzw. im späteren Angebotsverfahren: Stadt Bochum, 44777 Bochum, Angebot -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 23_2015, Angebotsfrist: 10.12.2015, Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSYHF6.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Folgende Fachplanungsleistungen müssen von einem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft auf der Grundlage der HOAI 2013 und der AHO-Schriftenreihe Nr. 3, 15 und 17 sowie den Beratungsleistungen (Anlage 1 zu § 3) übernommen werden:
HOAI 2013 Grundleistungen:
Technische Ausrüstung Teil 4, § 53, Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 und 5;
Leistungsphasen (Lph.) 1-8;
Tragwerksplanung Teil 4, Abschnitt 1, § 49, 50 (1), §§ 51-53, Lph. 1-6;
Leistungen der Bauphysik, Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) für den Wärmeschutz und die Energiebilanzierung, Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik, Leistungsphasen 1-7 (Beratungsleistungen in den Anlagen zur HOAI 2013);
Leistungen für die Vermessung nach dem Vermessungsgebührentarif (VermGebT);
Leistungen für den geotechnischen Bericht, Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) und nachfolgenden besonderen Leistungen die über die Beratungsleistungen gem. HOAI hinausgehen:
a) Gutachterliche Stellungnahme zu den Bodenverhältnissen;
b) Gutachterliche Begleitung der Ausführung der Erdarbeiten (Bereitstellung der erforderlichen LV-Positionen, Massen- und Schätzkosten;
c) Gutachterliche Begleitung der Ausführung der Arbeiten, incl. der erforderlichen Ortstermine und Stellungnahmen wie folgt:
d) Fachgutachterliche Überprüfung und Abnahme der Baugrubensohle;
e) Fachgutachterliche Begleitung der Bauausführung der Erdarbeiten;
f) Fachgutachterliche Begleitung der Entsorgung bzw. Wiederverwertung des Aushubmaterials;
g) Prüfung evtl. Nachträge;
h) Prüfung der Abschlagsrechnungen und der Schlussrechnung der bauausführenden Firma(en) der Erdarbeiten;
i) Beratung der fachlich Beteiligten insbesondere auch bei Rückfragen;
j) Erstellung eines Abschlussberichtes für die baurechtliche Abnahme;
k) Gutachterliche Stellungnahme zur Gefährdungsabschätzung für den Wirkungspfad Boden-Mensch;
l) Gutachterliche Stellungnahme zur Gefährdungsabschätzung / Altlastenuntersuchung in Anlehnung an die Bundesbodenschutz-Verordnung (BBodSchV) für den Außenanlagenbereich hinsichtlich des Wirkungspfads Boden-Mensch incl. Bodenprobenentnahmen bis zur erforderlichen Tiefe und schriftliche Stellungnahmen.
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Stellungnahme zu folgenden Themen:
m) Darstellung der Ergebnisse zu mind. 3 Mischproben mit je 20 Einzelproben je Mischprobe in einer Tiefe von 0 bis 60 cm, Analyse nach LAGA Boden neu im Feststoff;
n) Chemische Untersuchung der Mischproben, incl. Prüfberichte der chemischen Analyseergebnisse der untersuchten Mischproben;
o) Zeichnerische Darstellung der Probenentnahmestellen (Lageplan);
p) Abschlussempfehlung;
q) Beratung der fachlich Beteiligten bei Rückfragen;
r) Grubenbildeinsichtnahme zur Beurteilung der bergbaulichen Situation (Erstellung der bergschadenstechnischen Anfrage beim Bergwerkseigentümer, Beantragung und Durchführung einer Grubenbildeinsichtnahme bei der Bezirksregierung Arnsberg.
Abteilung 6, Bergbau und Energie in NRW mit Sitz in Dortmund; Zusammenfassung und Bewertung der bergbaulichen Situation in Form einer gutachterlichen Stellungnahme.
AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 3:
Besondere Leistungen der Tragwerksplanung HOAI 2009, Teil 4, § 49 mit Anlage 13;
AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 15:
SiGeKo-Leistungen nach der BauStVO;
AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 17 (Fassung Juni 2015):
Leistungen für den Brandschutz;
Leistungen des Prüfstatikers nach der Sachverständigenverordnung (SV-VO).
Es wird ausgeschlossen, dass die Fachplanungsleistungen für die unterschiedlichen Fachbereiche (Leistungen) einzeln oder losweise vergeben werden.
Aufgrund des höheren Honorarvolumens gegenüber den anderen Fachplanungsleistungen ist vorgesehen, dass der Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung gem. HOAI 2013, § 53, als der Bewerber vorgesehen ist, der die weiteren Fachplanungen koordiniert und im Teilnahmeverfahren als Hauptansprechpartner fungiert.
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Es können sich nur Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung bewerben, die die vollständige Bearbeitung von mindestens vier der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, und 5 abgeschlossen haben. In diesen vier Anlagengruppen müssen die Bearbeitung der Anlagengruppen 4 und 5 beinhaltet sein. Eine Beauftragung an zwei Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung (z. B. Anlagengruppen 1-3 und 4+5) erfolgt nicht.
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Daraus resultiert, dass sich nur Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung mit weiteren Fachplanungsbüros als Bewerber/Bewerbergemeinschaft bewerben können. Siehe besonders hier der Hinweis zu III.2.3).
Die Leistungen für die Freiraumplanung (Außenanlagen) sind nicht Bestandteil dieser Auslobung.
Zeitschiene:
Die Planungs- und Bauleistungsphase beginnt ca. im Februar/März 2016 und läuft bis ca. Frühjahr 2018.
Aufgrund der Förderrichtlinien des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung muss das Projekt bis zum 31.12.2018 komplett abgerechnet und abgeschlossen sein.
Zeitgleich erfolgt die Auslobung des Realisierungswettbewerbes für den Neubau des Eingangsbereiches am Eisenbahnmuseum.
In diesem Realisierungswettbewerb werden die Fachplanungsleistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI § 33 ausgelobt.
Es ist zu beachten, dass zunächst die Fachplanungsleistungen in einer 1. Stufe bis zur Genehmigungsplanung (Lph. 4) beauftragt werden. Die weiteren Planungsleistungen werden dann optional beauftragt. Es ist beabsichtigt, den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft später auch mit den optionalen Planungsleistungen zu beauftragen.
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Auf der Vergabeplattform werden der Kostenrahmen und das Funktionsschema veröffentlicht. Der Kostenrahmen wurde aufgrund des Funktionsschemas ermittelt.
Aufgrund der für die Realisierung der Maßnahme zur Verfügung stehenden Gelder, die sich überwiegend aus Fördermitteln des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in Höhe von 3 000 000 EUR brutto zusammensetzen, sind die Gesamtkosten auf 5 125 000 EUR brutto begrenzt. Diese Summe versteht sich inklusive der Kosten für das Grundstück, die hier lediglich nachrichtlich angegeben werden und nicht zu den honorarfähigen Summen für die einzelnen Fachplanungsleistungen gehören.
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Der Kostenrahmen sieht für das Empfangsgebäude, die neu zu verlegenden Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Gleisquerung und den Museumsbahnsteig für die Kostengruppen
Herrichten und Erschließen (KG 200),
Bauwerk-Konstruktion (KG 300),
Technik (KG 400),
Baunebenkosten (KG 700),
ein Budget von 2 625 000 EUR brutto vor. Dieses Budget ist zwingend einzuhalten und wird als Kostenobergrenze angegeben.
Beschreibung des Vergabeverfahrens:
Teilnahmewettbewerb (1. Stufe)
1. Es ist ein Teilnahmeantrag inklusive aller geforderten Nachweise aus III. zu stellen.
Unvollständige Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass die gemäß § 5 (3) VOF eingeräumte Befugnis zum Nachreichen von Unterlagen vorliegend nicht zum Tragen kommt. Erklärungen, Angaben und Nachweise, die gefordert wurden und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht vorgelegt wurden, führen zwingend zum Ausschluss. Teilnahmeanträge, die nicht frist- oder formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag) eingehen, werden nicht berücksichtigt.
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2. Es wird geprüft, ob der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm /ihr eingereichten Erklärung, Angaben und Nachweise grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und / oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er / sie mit Einreichung des Teilnahmeantrages nachzuweisen, dass ihm / ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Das kann u. a. durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen ((vgl. § 5 (6) VOF)).
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3. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (als Mitglied einer weiteren Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer eines weiteren Bewerbers) sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerber/-gemeinschaften.
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Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers.
Verhandlungsverfahren (2. Stufe)
Die ausgewählten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
Mit der Angebotsabgabe ist zwingend nachfolgende Unterlage einzureichen:
Honorarangebot auf den Formblättern.
Die Bewertungsmatrix wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe beigefügt.
Im anschließenden Verhandlungsgespräch erhalten die Bewerber/Bewerbergemeinschaften Gelegenheit, ein bereits durchgeführtes Projekt der Referenzliste vorzustellen.
Folgende Zeitplanung ist vorgesehen:
Teilnahmeverfahren:
1. Teilnahmefrist: 19.10.2015;
2. Öffnung der Teilnahmeanträge: 20.10.2015;
3. Frist für Bieterfragen: 8.10.2015;
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 13.10.2015;
5. Angebotsaufforderung spätestens bis zum: 16.11.2015.
Angebotsverfahren:
1. Angebotsfrist: 10.12.2015;
2. Öffnung der Angebote: 11.12.2015;
3. Frist für Bieterfragen: 1.12.2015;
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 4.12.2015;
5. Zeitraum für Aufklärungs-, und Verhandlungsgespräche: ca. 12.1.-21.1.2016;
6. Zuschlagserteilung bis zum Ende der Bindefrist: Ende Februar 2016.
Referenznummer: StBo ZD21 ÖT VhV 23_2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stadt Bochum,
44787 Bochum.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Schriftliche Unternehmensdarstellung/Firmenprofil.
2. Eigenerklärung zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit u. a. folgenden Inhalts:
2.1 Hiermit erkläre ich, dass in Bezug auf unser Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. § 4 (6 und 9) VOF vorliegen.
(Die Stadt Bochum behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe einzuholen).
2.2 Hiermit erkläre ich, dass über mein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt wurde; ich befinde mich auch nicht in Liquidation.
2.3 Hiermit erkläre ich, dass ich keine Verfehlungen begangen habe, die zur Eintragung ins Vergaberegister bei der Informationsstelle für Vergabeausschlüsse des Landes Nordrhein-Westfalen nach Korruptionsbekämpfungsgesetz geführt haben.
2.4 Hiermit erkläre ich, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss von der Vergabe öffentlicher Auftrage nach § 19 (1) des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes (MiloG) für Ordnungswidirgkeiten im Sinne von § 21 (1 und 2 ) MiloG nicht vorliegen und ich auch nicht mit einer Geldbuße von mindestens 2 500 EUR belegt worden bin.
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(Hinweis: Bei Aufträgen ab 30 000 EUR netto holt die Stadt Bochum vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung ein).
2.5 Hiermit erkläre ich, dass ich meiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Sozialversicherungsbeiträgen nachkomme.
2.6 Hiermit erkläre ich, dass ich keine Arbeitskräfte illegal beschäftige.
2.7 Hiermit erkläre ich, dass ich die Regelungen des Arbeitnehmerentsendegesetzes beachte.
2.8 Hiermit erkläre ich, dass ich in einem Berufsregister eingetragen bin (z. B. Architektenkammer).
2.9 Hiermit erkläre ich im Sinne des § 16 (5), Satz 1 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG), dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss vom Wettbewerb gemäß § 13 (1) TVgG nicht vorliegen.
2.10 Hiermit erkläre ich im Sinne des § 19 (1), Satz 1 TVgG, dass im Falle der Auftragserteilung bei Ausführung des Auftrags das allgemeine Gleichbehandlungsrecht beachtet wird.
Diese Erklärung ist nur von Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten abzugeben; sofern Sie nicht mehr als 20 Beschäftigte haben, ist diese Erklärung nicht erforderlich.
Die vorstehenden Angaben/Unterlagen und Erklärungen sind auf gesondertes Verlangen auch für vorgesehene Nachunternehmer einzureichen.
Hinweis: Die Eigenerklärung dient Ihnen auch als Checkliste zur Überprüfung der Vollständigkeit Ihres Teilnahmeantrages.
Die Eigenerklärung steht Ihnen auf dem Vergabemarktplatz NRW zum Herunterladen zur Verfügung, ist zwingend zu verwenden und dem Teilnahmeantrag unterschrieben beizufügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der Gesamtumsatz im Jahr muss mindestens 350 000 EUR erreichen. Sofern in Bewerbergemeinschaft angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bewerber der Gemeinschaft einen Mindestwert von 350 000 EUR erreichen. In der Erklärung sind zudem die Umsatzzahlen pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Schriftlicher Nachweis der Berufsqualifikation als Dipl.-Ingenieur durch Kammerzulassung.
2. Schriftliche Erklärung zur örtlichen Präsenz des Bewerbers-/der Bewerbergemeinschaft mindestens in der Lph. 8 bzw. 6 während der Dienstleistung nicht über 60 Minuten ( hier müssen die Erklärungen für die Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung und der Tragwerksplanung angegeben werden).
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3. Schriftliche Angabe der Namen, beruflichen Qualifikation, Berufs- und Projekterfahrung der Personen, die für die Ausführung der Leistung zur Verfügung stehen (vorgesehenes Team anhand eines Organigramms.
4. Erklärung über die Erfahrung und Planung von Neubauten für die öffentliche Hand anhand einer persönlichen Referenz der/des für die Maßnahmenüberwachung vorgesehenen Projektleiterin bzw. Projektleiters bzw. der Vertreter/in.
5. Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte (Inhaber) der letzten 3 Jahre. Hiervon sind im Bereich der Ingenieurleistungen und weiteren Fachplanungsleistungen mindestens 2 Ingenieure im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
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6. Mindestens drei Referenzangaben über die in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen erbrachten Leistungen (wobei diese Referenzangaben für die Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung, siehe besondere Ausführungen unter Pkt. III.2.3), und der Tragwerksplanung vorgelegt werden müssen).
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Für die weiteren Fachplanungs- und Beratungsleistungen sind diese nicht vorgeschrieben, können aber angegeben werden.
Bei den Referenzprojekten muss die vollständige Bearbeitung von mindestens vier der in der Aufgabenbeschreibung unter Pkt. II.1.5) genannten Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 und 5 der Technischen Gebäudeausrüstung erfolgen und die Bearbeitung der Anlagengruppen 4 und 5 müssen beinhaltet sein.
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Die Bearbeitung der Anlagengruppen ist erläuternd aufzuschlüsseln und projektbezogen darzustellen.
Je Referenzprojekt muss die vollständige Bearbeitung mindestens der Lph. 1-6 bzw. 1-8 der in der Auftragsbeschreibung genannten Leistungsphasen (Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe und die Objektüberwachung (Bauüberwachung), gemäß HOAI §§ 49 und 53 nachgewiesen werden.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft legt diese drei Referenzen vor, so dass die geforderte Bearbeitung der Anlagengruppen in der Summe nachgewiesen wird. Bei Einreichung von mehr als 3 Referenzen werden nur die Referenzen 1-3 in der vorliegenden Reihenfolge bewertet.
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Referenzen werden nur gewertet, wenn die Lph. 1-6 bzw. 1-8 (nach HOAI) im vorgegebenen Zeitraum 2009/2010-2014/2015 abgeschlossen wurden.
Referenzen für Teilleistungen aus einzelnen Lph. werden nicht gewertet.
Für die Darstellung der Referenzlage ist zwingend das Referenzdatenblatt zu verwenden, das Ihnen auf dem Vergabemarktplatz zum Herunterladen zur Verfügung steht und dem Teilnahmeantrag beizufügen ist.
1. Beschreibung der Baumaßnahme über Größe (BGF) vergleichbarer Aufgabenstellungen und -Größen (Neubauten der öffentlichen Hand) Art und Umfang (keine Projektdatenblätter);
2. Angabe der Baukosten (brutto) aller Kostengruppen DIN 276;
3. Angabe der erbrachten Anlagengruppen für die Technische Gebäudeausrüstung;
4. Angabe der Leistungsphasen und Handlungsbereiche nach HOAI und AHO;
5. Angabe über Art und Umfang der TGA-Planungen im Zusammenhang mit weiteren Fachplanungsleistungen;
6. Namentliche Angabe der Fachplaner mit denen die Leistungen erbracht wurden;
7. Angaben über Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern;
8. Angaben über Erfahrungen mit Zuwendungsmaßnahmen (z. B. Ziel 2, Städtebauförderung, LWL, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung);
9. Angabe Zeitraum der erbrachten Leistungen mit Übergabedatum an den Bauherrn;
10. Angabe des Honorarvolumens;
11. Angabe des Auftraggebers nebst Ansprechpersonen und Kontaktdaten (mit Anschrift und Telefonnummer).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Durch eine Haftpflichtversicherung sind durch den Auftragnehmer (AN) mindestens folgende Deckungssummen nachzuweisen:
2 000 000 EUR für Personenschäden und
2 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Sollte der AN eine Basisversicherung abgeschlossen haben, so ist der Versicherungsschutz oberhalb dieser Deckungssummen durch den Abschluss einer Objektversicherung oder einer Zusatzdeckung durch Abschluss einer zu seiner Basisversicherung für dieses Objekt hinzutretenden Berufshaftpflicht-Excedentenversicherung nachzuweisen.
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Der AN haftet gegenüber der Auftraggeberin (AG) für Schäden, Folgeschäden und wirtschaftliche Nachteile, die der AG aufgrund der Leistungen, Tätigkeiten oder Unterlassungen des AN entstanden sind, in Höhe des nachgewiesenen Schadens bzw. wirtschaftlichen Nachteils. Obergrenze der Haftung ist der 1-fache Wert des Rohbaues bzw., wenn das Bauwerk aufgrund der Verantwortlichkeit des AN untauglich ist, die Kosten der Beseitigung und der Wiederherstellung des Bauwerks. Die Verjährungsfrist regelt sich nach dem BGB, beträgt aber mindestens 5 Jahre berechnet ab der Ingebrauchnahme durch die AG oder durch Personen/Gesellschaften, denen die AG das Bauwerk zur Nutzung überlassen oder verkauft hat.
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Der Nachweis erfolgt durch eine Bescheinigung des Versicherungsgebers. Die Kopien müssen spätestens vor Auftragserteilung vorliegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Mit Abgabe des Angebotes ( Stufe 2 ) sind folgende Erklärungen abzugeben:
a) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung gem. § 4 Abs. 3 Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW).
Diese Erklärung ist auch für evtl. Nachunternehmer und Verleihern von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, einzureichen.
b) Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ingenieure § 19 VOF.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren.
Bei ausreichender Anzahl grundsätzlich geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber am Angebotsverfahren/ Verhandlungsverfahren beteiligt. Sofern weniger als 3 Bewerber grundsätzlich geeignet sind, wird das Verfahren mit diesen Bewerbern fortgeführt.
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Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden soll (3-5 Teilnehmer), wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Die Prüfung erfolgt anhand der Angaben über die Referenzlage innerhalb der letzten 5 Jahre vor Bekanntmachung erbrachter Leistungen in vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung (Neubauten der öffentlichen Hand) gemäß Punkt 1 unter Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die über ihre Referenzlage Erfahrungen mit vergleichbaren Größenordnungen und Aufgabenstellungen belegen konnten und im Vergleich zu ihren Mitbewerbern besonders geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Die Bewertung der Angaben zur Referenzlage erfolgt durch ein Fachgremium mit mindestens 3 Bewerter/Innen. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix mit einem Punktesystem ist nicht vorgesehen.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (Gesamthonorar für alle Leistungen) (30)
2. Persönliche fachliche Qualifikation und in dem Verhandlungsgespräch zum Ausdruck gebrachte Kompetenz der für die Durchführung des Auftrags konkret vorgesehenen Projektteammitglieder in Bezug auf die Lösung der Aufgabenstellung (40)
3. Projektorganisation mit Darstellung der personellen Kapazitäten (20)
4. Qualität des im Verhandlungsgespräches vorgestellten und durchgeführten Bauprojektes (10)
5. Allgemeine Information: In die Wertung fließen die Leistungsphasen 1-8 ein
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Udo Büscher
Adresse des Käuferprofils: http://www.bochum.de/ausschreibungen 🌏
Name: Vergabemarktplatz
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏
Name: Stadt Bochum- Zentrale Dienste- ZD 21-

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: StBo ZD21 ÖT VhV 23_2015
Zusätzliche Informationen
1. Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb bzw. für das spätere Angebotsverfahren kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
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2. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem selbst verfassten Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Dem Teilnahmeantrag sind die zur Beurteilung der Eignung unter Ziffer III. geforderten Erklärungen, Nachweise und Angaben beizufügen. Für die Eigenerklärung und für die Referenzangaben sind zwingend die zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) zu gliedern.
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3. Falls zum Verfahren Fragen auftreten, sind diese ausschließlich über die Kommunikationsebene der Vergabeplattform einzureichen. Ihre Fragen und die Antworten der Stadt Bochum werden ausschließlich über die Kommunikationsebene allen interessierten Bewerbern/Bietern zur Verfügung gestellt. Die Fragensteller/Wettbewerbsteilnehmer bleiben dabei anonym.
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4. Digitale Teilnahmeanträge bzw. Angebote sind nicht zugelassen. Teilnahmeanträge und Angebote sind der Stadt Bochum auf dem Postweg im verschlossenen Umschlag mit der vorgeschriebenen Adressierung und Bezeichnung zuzusenden:
Stadt Bochum, 44777 Bochum,
Teilnahmeantrag -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren:
StBo ZD21 ÖT VhV 23_2015,
Teilnahmefrist: 19.10.2015,
bzw. im späteren Angebotsverfahren:
Angebot -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren:
Angebotsfrist: 10.12.2015,
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSYHF6.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Telefon: +49 2514111691 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de 🌏
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht unverzüglich, spätestens bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist, gegenüber der Stadt Bochum gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Stadt Bochum, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 (3) GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
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Die Stadt Bochum betrachtet eine Rüge als „unverzüglich“ i. S. d. § 107 (3) Nr. 1 GWB, wenn der Bewerber/Bieter den vermeintlichen Verstoß innerhalb von 5 Kalendertagen ab Kenntniserlangung gerügt hat.
Quelle: OJS 2015/S 184-334593 (2015-09-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bochum – Zentrale Dienste – Einkauf
Kontakt
E-Mail: ubuescher@bochum.de 📧
Telefon: +49 02349104443 📞
Fax: +49 0234910794443 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 095-171153
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 184-334593
ABl. S-Ausgabe: 95

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis ( Gesamthonorar für alle Leistungen) (30)
2. Persönliche fachliche Qualifikation und in dem Verhandlungsgespräch zum Ausdruck gebrachte Kompetenz der für die Durchführung des Auftrages konkret vorgesehenen Projetteammitglieder in Bezug auf die Lösung der Aufgabenstellung (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-05-10 📅
Name: Zpp/isw
Postanschrift: Steinring 8
Postort: Bochum
Postleitzahl: 44789
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@zpp.de 📧
Quelle: OJS 2016/S 095-171153 (2016-05-17)