Ferntransportleistungen sowie weitere Transportleistungen und Containergestellungen

Landkreis Stade – Abfallwirtschaft

Der zu vergebende Auftrag umfasst die Durchführung von:
— Ferntransporten von Hausmüll, Sperrmüll und sonstigen Siedlungsabfällen von der Umschlaganlage des Landkreises Stade zur vorgegebenen Entsorgungsanlage,
— Containergestellungen auf den Abfallwirtschafszentren und Wertstoffhöfen des Landkreis Stade für die Fraktionen sonstiger Siedlungsabfall, Altholz und Bauschutt,
— Transporten der in den gestellten Containern erfassten Abfälle zu den vom Auftraggeber vorgegeben Beseitigungs- und Verwertungsanlagen sowie, sofern erforderlich, Transporte zwischen den Außenanlagen (Abfall-wirtschaftszentren, Wertstoffhöfe und Kompostierplätze) in Spitzenzeiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-08 Auftragsbekanntmachung
2015-12-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-05-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Transport von Haushaltsabfällen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Transport von Haushaltsabfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Stade – Abfallwirtschaft
Postanschrift: Große Schmiedestraße 1-3
Postleitzahl: 21682
Postort: Stade
Kontakt
Fax: +49 414112625 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-08 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 092-165854
ABl. S-Ausgabe: 92

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der zu vergebende Auftrag umfasst die Durchführung von:
— Ferntransporten von Hausmüll, Sperrmüll und sonstigen Siedlungsabfällen von der Umschlaganlage des Landkreises Stade zur vorgegebenen Entsorgungsanlage,
— Containergestellungen auf den Abfallwirtschafszentren und Wertstoffhöfen des Landkreis Stade für die Fraktionen sonstiger Siedlungsabfall, Altholz und Bauschutt,
— Transporten der in den gestellten Containern erfassten Abfälle zu den vom Auftraggeber vorgegeben Beseitigungs- und Verwertungsanlagen sowie, sofern erforderlich, Transporte zwischen den Außenanlagen (Abfall-wirtschaftszentren, Wertstoffhöfe und Kompostierplätze) in Spitzenzeiten.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Stade.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Sämtliche aufgeführten Erklärungen und Nachweise sind durch den Bieter (bei Bietergemeinschaften
durch alle Mitglieder) beizubringen. Bei Bietergemeinschaften müssen sich die Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit nur auf die Leistungsbereiche beziehen, die vom jeweiligen Mitglied der Bietergemeinschaft erbracht werden sollen. Für den Fall, dass der Bieter die Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit
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nicht selbst erbringen kann und er sich zum Nachweis der Eignung eines Dritten bedient, sind auch die Nachweise zur Eignung des Dritten beizubringen. Der Bieter muss darüber hinaus in der Lage sein, während der Angebotsprüfung sämtliche Erklärungen und Nachweise zur Eignungsprüfung, mit Ausnahme der schriftlichen Zusage des Kreditinstituts/des Kreditversicherers über die Erteilung der im Auftragsfall geforderten Bürgschaft sowie der geforderten Referenzen, für seine im Angebot angegebenen Unterauftragnehmer, auf Anforderung des Auftraggebers beizubringen. Der Bieter hat während der Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle zudem nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, in dem er beispielsweise eine entsprechende Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt. Das Ausstellungsdatum der Eignungsnachweise muss -
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mit Ausnahme der Nachweise gemäß Ziffer III.2.2.3 (Jahresabschlussbericht, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung) dieser Bekanntmachung - nach dem 01. Januar 2015 liegen. Kann ein Bieter aus einem stichhaltigen Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen oder können Nachweise von ausländischen Unternehmen nicht beschafft werden, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bieter auf Verlangen der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf Anforderung die stichhaltigen Gründe zu benennen. Bietergemeinschaften haben zudem zu erklären, aus welchen Unternehmen sich diese zusammensetzt und welches Unternehmen die Bietergemeinschaft vertritt. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angebotsabgabe nicht beiliegende bzw. nicht den Anforderungen entsprechende Erklärungen und Nachweise entsprechend den im Leitfaden beschriebenen Vorgaben von den Bietern nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht fristgerecht nachkommen, wird das Angebot gemäß § 19 Abs. 3 lit. a) VOL/A-EG ausgeschlossen.
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Die vorstehenden Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen und Erklärungen gemäß Ziff. III.2.2 (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und III.2.3 (Technische Leistungsfähigkeit) Anwendung.
Mit dem Angebot einzureichen sind:
2.1.1 Erklärung, dass kein Ausschlussgrund gemäß § 6 Abs. 6 VOL/A-EG besteht;
2.1.2 Erklärung dass kein Ausschlussgrund gemäß § 6 Abs. 4 VOL/A-EG besteht;
2.1.3 Erklärung über Eintragungen in polizeilichen Führungszeugnissen aller Geschäftsführer/Vorstandsmitglieder (bei GmbH & Co. KG der Geschäftsführer der Komplementär- GmbH; falls kein Geschäftsführer bestellt ist, aller Inhaber) und im Gewerbezentralregister (das Unternehmen betreffend);
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2.1.4 Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch von der Komplementär-GmbH).
2.1.5 Erklärung zu § 19 MiLOG
Nach Ablauf der Angebotsfrist hat der Bieter zudem auf Verlangen der Vergabestelle unter Fristsetzung folgende Nachweise beizubringen:
2.1.6 Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger bei dem die Mehrheit der Arbeitnehmer versichert ist,
2.1.7 Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
2.1.8 Polizeiliche Führungszeugnisse aller Geschäftsführer/ Vorstandsmitglieder (bei GmbH & Co. KG der Geschäftsführer der Komplementär- GmbH; falls kein Geschäftsführer bestellt ist, aller Inhaber) sowie ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister (das Unternehmen betreffend),
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2.1.9 Gewerbeanmeldung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot einzureichen sind:
2.2.1 Umsatzangaben der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für das Unternehmen insgesamt sowie für den Bereich der ausgeschriebenen Leistungen getrennt nach Eigenleistung und Fremdleistungen.
2.2.2 Erklärung darüber, dass über das Vermögen weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet ist noch deren Eröffnung beantragt oder ein solcher Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist sowie darüber, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
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Nach Ablauf der Angebotsfrist hat der Bieter zudem auf Verlangen der Vergabestelle unter Fristsetzung folgenden Nachweis beizubringen:
2.2.3 Jahresabschlussbericht, Bilanz sowie Gewinn und Verlustrechnung der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern die Offenlegung nach dem Recht des Staates, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat, vorgeschrieben ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Angebot einzureichen sind Erklärungen über Referenzen, die nicht älter als 5 Jahre (vom Zeitpunkt der Angebotsabgabe gerechnet) sind:
2.3.1 Eigenerklärung über mindestens eine Referenz für die Beförderung von Abfällen von mindestens 20.000 t/a
2.3.2 Eigenerklärung über mindestens eine Referenz über die regelmäßige Gestellung von Containern auf Abfallannahmestellen in vergleichbarer Größenordnung zur ausgeschriebenen Leistung
2.3.4 Eigenerklärung über eine Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb für die Tätigkeit Befördern mindestens einer der ausgeschriebenen Abfallarten (Zertifizierung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe schon gültig sein)
Nach Ablauf der Angebotsfrist hat der Bieter zudem auf Verlangen der Vergabestelle unter Fristsetzung folgende Nachweise beizubringen:
2.3.5 Von den Auftraggebern der Referenzleistungen ausgestellte oder bestätigte Erklärungen
2.3.6 Verpflichtungserklärungen der Unternehmen, die der Bieter als Referenzgeber benannt hat, aus denen sich ergibt, dass diese erforderlichenfalls die zur Auftragserfüllung notwendigen Mittel zur Verfügung stellen
2.3.7 Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb für die Tätigkeit Befördern mindestens einer der ausgeschriebenen Abfallarten (Zertifizierung muss zum Zeitpunkt der gültig sein).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat als Sicherheit eine Bürgschaft von einem in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer innerhalb von 15 Tagen nach Vertragsschluss zu stellen. Die Höhe der Bürgschaft errechnet sich aus 5 % der vom Auftragnehmer angebotenen Brutto-Auftragssumme für die Vertragslaufzeit von 3,29 Jahren (1. Januar 2016 bis 14. April 2019) auf Basis der Auswertungsmengen gemäß Angebotsformular Anhang 2 der Vergabeunterlagen ohne Berücksichtigung der Preisgleitung (ursprüngliche Höhe der Bürgschaft).
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Steht fest, dass der durch die Bürgschaft gesicherte Anspruch teilweise entfallen ist, so ist die Bürgschaft auch während der Vertragslaufzeit auf Wunsch des Auftragnehmers anteilig zu reduzieren, sie kann jedoch zu keinem Zeitpunkt unter dem Wert eines Jahresentgeltes sein.
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Die Bürgschaft muss den im Vertragsentwurf dargestellten Vorgaben genügen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Abrechnung des Auftragnehmers mit dem Auftraggeber erfolgt monatlich spätestens am 20. Tag des Folgemonats. Die Abrechnung ist entsprechend der Entgeltstruktur des Angebots zu gliedern. Die monatliche Abrechnung erfolgt auf Grundlage der Vorgaben in der Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen. Bei der Abrechnung der Entgelte kommt der jeweilige gesetzlich gültige Mehrwertsteuersatz zur Anwendung.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe der Rechtsform. Erforderlich sind eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Unternehmen, die Angabe eine bevollmächtigten Vertreters sowie die Darlegung der Motivation der einzelnen Unternehmen zur Bildung einer Bietergemeinschaft.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in mind. folgender Höhe:
— Vermögensschäden: 1 000 000 EUR
— Personen- und Sachschäden: 2 500 000 EUR
Die Bieter sind verpflichtet, im Rahmen der Angebotsabgabe die nach § 4 und § 5 des Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetzes notwendigen Erklärungen zur Tariftreue und zum Mindestentgelt abzugeben.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-10-15 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landkreis Stade – Abfallwirtschaft
Herrn Raue
Name: Landkreis Stade – Submissionsstelle
Postanschrift: Am Sande 2

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-01-01 📅
Datum des Endes: 2019-04-14 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 101a Informations- und Wartepflicht: Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage,
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— § 107 Einleitung, Antrag: Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätesten bis zum in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätesten bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 092-165854 (2015-05-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 238-432859
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 092-165854
ABl. S-Ausgabe: 238

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: VOL/A 13/2015

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Quantitative Kriterien (Preis) (800)
2. Qualitative Kriterien (200)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-09-10 📅
Name: Karl Meyer Umweltdienste GmbH
Postanschrift: Stader Straße 55-63
Postort: Wischhafen
Postleitzahl: 21737
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 238-432859 (2015-12-04)