Flüssigchromatographiesystem mit hochauflösender Massenspektrometrie

Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH

Im Rahmen des Vergabeverfahrens mit vorgelagertem Teilnahmewettbewerb soll ein Flüssigchromatographiesystem mit hochauflösender Massenspektrometrie angeschafft werden. Dieses soll unter Berücksichtigung der unten genannten verkürzten Leistungsbeschreibung dafür eingesetzt werden, um im Rahmen der Forschung zu Polymer-basierten Biomaterialien Fragen der Wirkstoffquantifizierung, qualitativen Analyse unbekannter Wirkstoffe, Abbauprodukte und sonstiger Prozessbedingter Verunreinigungen, sowie Polymere und Polymerfragmente zu charakterisieren.
verkürzte Leistungsbeschreibung:
Hochauflösendes Benchtop-Massenspektrometer
— ESI-Quelle mit geerdeter Sprühnadel, einstellbare Sprühraten bis ≥1 ml/min.
— kontinuierliche Referenzmassenzufuhr, Austauschbarkeit der Referenzmasse; kontinuierliche Rekalibrierung anhand der Referenzmasse
— Möglichkeit der Nachrüstung für andere Ionisierungsprinzipien
— effektive Schalldämmung durch Kapselung der Vorvakuumpumpe
— Massenbereich bis > 10 000 m/z
— Massenauflösung > 45 000 (FWHM; Halbwertsbreite)
— Massengenauigkeit < 0,8 ppm am Beispiel von Reserpin (M+H Ion)
— hohe Sensitivität mit Signal-Rauschverhältnis > 100:1 für 1 pg Reserpin (M+H Ion) unter chromatographischen Bedingungen (im MS Modus)
— dynamischer Massenbereich von ≥ 5 Dekaden bei Coelution von Analyten
— gezielte Fragmentierung von Analyten (MS/MS Modus)
— schnelle Umschaltung zwischen positiven/negativen Massen
— Signalwandler mit > 32 Gbit/s
Flüssigchromatographiesystem
— Ultra High Performance Liquid Chromatographie mit minimiertem Totvolumen
— Binäre Hochdruckgradientenpumpe mit Druckbereich > 1000 bar bei > 2ml/min, optional quaternäre Pumpe
— Inline-Filter
— Entgaser
— Leaksensor
— Autosampler temperierbar inklusive Kühlung auf 4 °C bei Raumtemperaturen von 25 °C; austauschbare Probenhalter für Vials bzw. Mikrowellplatten, inkl. Ersatzprobenhalter
— Säulenofen temperierbar bis + 100 °C, vorzugsweise kühlbar; Platz für > 4 Säulen von bis zu 30 cm Länge; Säulenschaltung für mindestens 2 Schaltpositionen mit Möglichkeit einer späteren Erweiterung um mindestens 2 Säulen
— Empfindlicher UV/Vis Detektor mit Möglichkeit der parallelen Aufnahme verschiedener Signale; Mikrodetektionszelle mit Volumen < 2,5 µl bei möglichst langem Strahlgang für hohe Empfindlichkeit
— Schutz der Detektionszelle gegen Überdruck
— Erstausstattung mit Kleinteilen/Ersatzteilen und RP-18 Säule
Inklusive einem Stickstoffgenerator.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-29.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-10-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
Menge oder Umfang: 1 Stück.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser) 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH
Postanschrift: Max-Planck-Straße 1
Postleitzahl: 21502
Postort: Geesthacht
Kontakt
Internetadresse: http://www.hzg.de 🌏
E-Mail: einkauf@hzg.de 📧
Telefon: +49 4152871741 📞
Fax: +49 4152871750 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-29 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 212-385060
ABl. S-Ausgabe: 212
Zusätzliche Informationen
1. Das Eignungsformblatt, [ggf das Formblatt Referenzen,] der Kennzettel und ggf. das Formblatt Erklärung der ARGE sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumulativ. 2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache (Ausnahme: Technische Spezifikationen können in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden) sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen. 3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen. 4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten. 5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen — , haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unter zu vergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Vergabeverfahrens mit vorgelagertem Teilnahmewettbewerb soll ein Flüssigchromatographiesystem mit hochauflösender Massenspektrometrie angeschafft werden. Dieses soll unter Berücksichtigung der unten genannten verkürzten Leistungsbeschreibung dafür eingesetzt werden, um im Rahmen der Forschung zu Polymer-basierten Biomaterialien Fragen der Wirkstoffquantifizierung, qualitativen Analyse unbekannter Wirkstoffe, Abbauprodukte und sonstiger Prozessbedingter Verunreinigungen, sowie Polymere und Polymerfragmente zu charakterisieren.
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verkürzte Leistungsbeschreibung:
Hochauflösendes Benchtop-Massenspektrometer
— ESI-Quelle mit geerdeter Sprühnadel, einstellbare Sprühraten bis ≥1 ml/min.
— kontinuierliche Referenzmassenzufuhr, Austauschbarkeit der Referenzmasse; kontinuierliche Rekalibrierung anhand der Referenzmasse
— Möglichkeit der Nachrüstung für andere Ionisierungsprinzipien
— effektive Schalldämmung durch Kapselung der Vorvakuumpumpe
— Massenbereich bis > 10 000 m/z
— Massenauflösung > 45 000 (FWHM; Halbwertsbreite)
— Massengenauigkeit < 0,8 ppm am Beispiel von Reserpin (M+H Ion)
— hohe Sensitivität mit Signal-Rauschverhältnis > 100:1 für 1 pg Reserpin (M+H Ion) unter chromatographischen Bedingungen (im MS Modus)
— dynamischer Massenbereich von ≥ 5 Dekaden bei Coelution von Analyten
— gezielte Fragmentierung von Analyten (MS/MS Modus)
— schnelle Umschaltung zwischen positiven/negativen Massen
— Signalwandler mit > 32 Gbit/s
Flüssigchromatographiesystem
— Ultra High Performance Liquid Chromatographie mit minimiertem Totvolumen
— Binäre Hochdruckgradientenpumpe mit Druckbereich > 1000 bar bei > 2ml/min, optional quaternäre Pumpe
— Inline-Filter
— Entgaser
— Leaksensor
— Autosampler temperierbar inklusive Kühlung auf 4 °C bei Raumtemperaturen von 25 °C; austauschbare Probenhalter für Vials bzw. Mikrowellplatten, inkl. Ersatzprobenhalter
— Säulenofen temperierbar bis + 100 °C, vorzugsweise kühlbar; Platz für > 4 Säulen von bis zu 30 cm Länge; Säulenschaltung für mindestens 2 Schaltpositionen mit Möglichkeit einer späteren Erweiterung um mindestens 2 Säulen
— Empfindlicher UV/Vis Detektor mit Möglichkeit der parallelen Aufnahme verschiedener Signale; Mikrodetektionszelle mit Volumen < 2,5 µl bei möglichst langem Strahlgang für hohe Empfindlichkeit
— Schutz der Detektionszelle gegen Überdruck
— Erstausstattung mit Kleinteilen/Ersatzteilen und RP-18 Säule
Inklusive einem Stickstoffgenerator.
Referenznummer: 10081161
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 14513 Teltow.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.Eigenerklärung zur Eintragung ins Handelsregister:
Den Nachweis über die Eintragung in das Handelsregister führen wir über die folgenden Angaben:
registerführendes Amtsgericht:
Handelsregisternummer:
oder
vergleichbare Eintragung (EU):
2.Erklärungen folgenden Inhalts:
a) Wir erklären, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der im § 6 EG Abs. 4 a-g VOL/A bzw. § 4 Abs. 6 a-g VOF genannten Bestimmungen verurteilt worden ist.
b) Wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist bzw. dass sich das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
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c) Wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachkommen.
d) Wir erklären, dass wir Mitglied in der für uns zuständigen Berufsgenossenschaft sind.
e) Wir erklären, die öffentlich-rechtlichen Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und gegen Leistungsmissbrauch (z.B. §§ 404 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b und 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes) einzuhalten.
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3.Eigenerklärung gemäß der „Richtlinie über den Ausschluss von Bewerbern und Bietern von der Vergabe öffentlicher Aufträge wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen“:
Der Bieter hat mit Abgabe seines Angebotes zum Nachweis seiner Zuverlässigkeit gemäß bzw. analog § 6 Abs. 5 lit. c) bzw. § 6 EG Abs. 6 lit. c) VOL/A bzw. § 4 Abs. 9 lit. c) VOF eine Eigenerklärung abzugeben. Ein Angebot kann von der Wertung ausgeschlossen werden, wenn die Erklärung nicht rechtzeitig vorgelegt wird oder unzutreffende Erklärungen abgegeben werden. Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Gewerbeordnung (GewO) überprüft.
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Ich/Wir erklären, dass:
— ich/wir in den letzten zwei Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) oder gem. § 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden bin/sind,
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— keine Verfehlungen vorliegen, die meinen/unseren Ausschluss vom Wettbewerb rechtfertigen könnten, Verfehlungen, die in der Regel zum Ausschluss des Bewerbers oder Bieters von der Teilnahme am Vergabeverfahren führen, sind – unabhängig von der Beteiligungsform, bei Unternehmen auch unabhängig von der Funktion des Täters oder Beteiligten -:
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— Straftaten, die im Geschäftsverkehr oder im Bezug auf diesen begangen worden sind, u.a. Betrug, Untreue, Urkundenfälschung, Diebstahl, Erpressung
— das Anbieten, Versprechen oder Gewähren von Vorteilen an Amtsträger oder an nach dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung nicht beamteter Personen besonders Verpflichtete oder an Personen, die für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten nahe stehen (Beste-chung/Vorteilsgewährung)
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— Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u.a. Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, sowie die Leistung von konkreten Planungsund Ausschreibungshilfen;
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— andere vergleichbar schwerwiegende Verstöße. Darüber hinaus zählen Verstöße gegen das SchwarzArbG, das AEntG und das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu den schweren Verfehlungen.
Mir/uns ist bekannt, dass die Nichtvorlage oder die Unrichtigkeit vorstehender Erklärung zu meinem/unserem Ausschluss von künftigen Vergabeverfahren sowie zur Kündigung eines etwa erteilten Auftrags führen kann.
Ich/wir verpflichte(n) mich/uns auch, die vorstehende Erklärung von Nachunternehmern zu fordern und diese vor Zustimmung des Auftraggebers zur Weiterbeauftragung vorzulegen.
4. Eigenerklärung im Sinne de Art. 16 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 (Gleichstellung von Männern und Frauen und Nichtdiskrimminierung) in der jeweils gültigen Fassung mit folgendem Inhalt:
Ich/Wir erklären, dass wir die Gleichstellung von Mann und Frau und die Nichtdiskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Ausrichtung aktiv berücksichtigen.
5. Einzureichende Unterlage: Firmendarstellung mit den Geschäftsbereichen (max. 2 Seiten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in den Jahren 2012 bis 2014:
Gesamtumsatz des Unternehmens sowie spezifischer Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist.
2. Vorlage einer Bankauskunft über die finanzielle Leistungsfähigkeit im Hinblick auf den zu vergebenen Auftrag oder Beurteilung der eigenen Kreditwürdigkeit durch anerkannte Wirtschaftsauskunftei (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als nicht älter als 6 Monate)
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3. Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Es sind 5 vergleichbare Leistungen, jeweils unter Angabe des Auftraggebers, des Auftragsgegenstandes, der Leistungszeit, der Rechnungssumme in EUR sowie eines Ansprechpartners, anzugeben.
2. Angabe der durchschnittlichen Anzahl des beschäftigten Personals in den Jahren 2013 und 2014.
3. Beschreibung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität von Produkt und Auftragsabwicklung.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Höchstzahl der Bewerber: 5
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Felix Beck
Internetadresse: www.hzg.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10081161
Zusätzliche Informationen
1. Das Eignungsformblatt, [ggf das Formblatt Referenzen,] der Kennzettel und ggf. das Formblatt Erklärung der
ARGE sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden
Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert
auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen
werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es
auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumulativ.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache (Ausnahme: Technische
Spezifikationen können in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden) sowie schriftlich bis zum
benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen und
mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten
Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in
elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die
dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und
der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht
werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der
Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen,
die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu
bewerten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen
Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9
S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der
zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat
der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter
III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf
die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der
Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG
Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich
verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen
(Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des
Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags
durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie
2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen
— , haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag)
anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen
zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe
von unter zu vergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten
Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner
sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9
S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter
im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten
Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 52123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf
die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen
gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet: „Der Antrag (auf
Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind“.
Die Auftraggeberin weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der
Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15
Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB
hin. Die Auftraggeberin wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen,
hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information
darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach
Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag
der Absendung der Information durch die Auftraggeberin, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postleitzahl: 53123
Quelle: OJS 2015/S 212-385060 (2015-10-29)