Generalplaner-Leistungen der Objekt-und Fachplanung: Neubau; Erweiterungsbau und Sanierung von kooperativen Leitstellen

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

Es sollen Generalplanerleistungen mit den im Folgenden aufgeführten Leistungen nach den Leistungsbildern der HOAI 2013 vergeben werden:
1. Gebäudeplanung §§ 33 bis 36 i. V. mit Anlage 10; zunächst die Leistungsphase 2 – Vorplanung (optional bis 9 LPH.),
2. Tragwerksplanung §§ 49-52 i. V. mit Anlage 14 zunächst die LPH 1- Grundlagenermittlung und LPH 2- Vorplanung (optional bis LPH. 6),
3. Technische Ausrüstung mit den Anlagengruppen 1- 8 i.V. mit Anlage 15 zunächst die LPH. 2 – Vorplanung (optional bis LPH. 9).
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen (LPH.) als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor. D. h. die LPH. 3-9 bzw. LPH. 3-6 für die Tragwerksplanung.
LPH. 3: Entwurfsplanung (Bauplanungsunterlagen, BPU),
LPH. 4/5: Genehmigungs- und Ausführungsplanung,
LPH. 6: Vorbereitung der Vergabe,
LPH. 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
LPH. 8: Objektüberwachung, (Bauüberwachung) und Dokumentation,
LPH. 9: Objektbetreuung.
Besondere Leistungen: Bei allen 3 Teil-Projekten ist die Integration aller Leitstellen spezifischen Anforderungen und diesbezügliche Planungen Dritter in die Objekt- und Fachplanungen der Generalplanung zu berücksichtigen.
Mit der Einführung eines gemeinsamen IT Verfahrens (Einsatzleitsystem mit erforderlicher Kommunikationstechnik) verfolgt das Land Berlin das Ziel, die Effektivität und Effizienz der Notrufleitstellen zu erhöhen und zwingende bauliche sowie technische Probleme zu lösen. Der Digitalfunk ist künftig die Basis für die Kommunikation zwischen den Beteiligten und wird deshalb mit allen Leistungsmerkmalen zu implementieren sein. Es ist zudem eine Harmonisierung aller Komponenten der Leitstellen zu erreichen.
Es wird eine wirtschaftliche und zugleich einsatztaktisch erforderliche Gesamtlösung angestrebt, die eine hohe Gebrauchstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit, einen niedrigen Schulungsaufwand erfordert und grundsätzlich auch eine effektive Anbindung an andere IT Verfahren und IT Dienste ermöglicht. Ein Behörden übergreifend einheitliches und gleichzeitig mandantenfähiges IT Verfahren der Leitstellen bietet zahlreiche Vorteile. Es erlaubt in den Betriebsräumen standardisierte multifunktionale Leitstellenarbeitsplätze, an denen sich die Disponenten beider Behörden mit ihrer Rolle – unabhängig vom Standort – anmelden und auf alle fachlichen Funktionalitäten sofort zugreifen können. Damit kann hochgradig flexibel auf unterschiedliche Krisen Szenarien reagiert werden.
Aus dem mit einer Machbarkeitsuntersuchung untersetzten Raum- und Funktionsprogramm, des Bedarfsprogramms leiten sich für ein Gesamt-Projekt „kooperative Leitstelle“ die 3 nachstehenden Teil-Projekte ab:
— Teil-Projekt 1: Neubau eines Einsatzleit- und Lagezentrums der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr auf dem Gelände der Polizei;
— Teil-Projekt 2: Neubau einer Ausweichleitstelle der Berliner Polizei auf dem Gelände der Feuerwehr und
— Teil-Projekt 3: Ertüchtigung (Umbau und Grundinstandsetzung) der Leitstelle der Berliner Feuerwehr.
Die Lage der Standorte siehe Übersichtsplan: abrufbar unter der in Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben genannten Internetadresse.
Die beiden Neubaumaßnahmen Teil-Projekt 1 und Teil-Projekt 2 sind zeitgleich auszuführen. Erst nach Inbetriebnahme der beiden Neubaumaßnahmen kann mit der Ausführung der Grundinstandsetzung des Teil-Projekts 3 begonnen werden.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Neben den im Allgemeinen üblichen Planungsbeteiligten werden in den hoch installierten Gebäuden besondere Fachplaner tätig:
— für die Leitstellentechnik;
— Energieberater und ggf. weitere Sonderfachleute.
Durch den Auftraggeber wird ein Projektsteuerer eingesetzt.
Es ist beabsichtigt, in der 2. Stufe des VOF Verfahrens von den Bietern eine Konzeptidee für das Teil-Projekt 1 (Neubau Gallwitzallee) erarbeiten zu lassen, wie das Raum- und Funktionsprogramm unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der dem vertieften Bedarfsprogramm zu Grunde liegenden Machbarkeitsuntersuchungen im Kosten- und Terminrahmen umgesetzt werden kann. Die Unterlagen zum Bedarfsprogramm werden den Bietern zur Verfügung gestellt.
Dieses Realisierungskonzept soll im Rahmen der Verhandlungsgespräche präsentiert werden und wird als wesentlicher Bestandteil in die Wertung der Auswahlkriterien für die Auftragserteilung eingehen.
Diese sonstige Leistung soll jedem Bieter mit ca. 6 000 EUR brutto vergütet werden.
Es soll eine vom Auftraggeber auszuwählende Internet basierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten und als elektronische Aktenführung betrieben und vorgehalten werden, die von der Projektsteuerung gepflegt und aktualisiert werden soll.
Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau – ABau siehe unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-30 Auftragsbekanntmachung
2016-09-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang:
Es werden Generalplanerleistungen vergeben für:1. Objektplanung: Gebäude HOAI §§ 34 bis 36, LPH. 2 (optional bis LPH. 9),2. Tragwerksplanung HOAI §§ 49 bis 52, LPH. 1 und 2 (optional bis LPH. 6),4. Fachplanung: Technische Ausrüstung HOAI §§ 53 bis 56, LPH. 2 (optional bis LPH. 9)Anlagengruppen1. Abwasser-, Wasser- od. Gasanlagen,2. Wärmeversorgungsanlagen,3. Lufttechnische Anlagen,4. Starkstromanlagen,5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,6. Förderanlagen,7. nutzungsspezifische Anlagen,8. Gebäudeautomation.Geplante Projektlaufzeit: 2016 bis 2028. Die angegebene Projektlaufzeit beinhaltet die 4 Jahre für die Gewährleistung.Die Gesamtkosten betragen ca. 84 000 000 EUR für die KG 200 bis 700 gemäß DIN 276-1 (2008-12) brutto, davon:— ca. 48 030 000 EUR Projektkosten für die Teil-Projekte 1 bis 3 (ohne Leitstellentechnik),— ca. 35 888 000 EUR für die Leitstellentechnik.Bei allen drei Teil-Projekte werden von der Polizei und Feuerwehr im Rahmen des Gesamtprojekts die Planung und Durchführung zur Leitstellentechnik ausgeführt. Einbezogen werden hierbei spezielle Fachplaner in sogenannter auftragsweiser Bewirtschaftung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3307/3308 📞
Fax: +49 30901393301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-30 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 236-428538
ABl. S-Ausgabe: 236
Zusätzliche Informationen
1.1 Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogen einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte sowie unterschriebene Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerberbogen besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ und die Anlagen sind abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 169_KoopLT_GP. 1.2 Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. 2.2 Nach Ziff. III.2.3) dürfen maximal 7 Projektmitarbeitende und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 7 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 4. Der gesamte Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen. 5. Die Bewerberunterlagen sind in Papierform im DIN A4 -Format, keine losen Blätter (abheftbar, seitliche Lochung) in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau, VM 2-1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 7.1.2016 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1.1) veröffentlicht. 7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt. 8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen: — Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB); — Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB); Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt. 9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19.4.2006 (GVBl. S. 358).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sollen Generalplanerleistungen mit den im Folgenden aufgeführten Leistungen nach den Leistungsbildern der HOAI 2013 vergeben werden:
1. Gebäudeplanung §§ 33 bis 36 i. V. mit Anlage 10; zunächst die Leistungsphase 2 – Vorplanung (optional bis 9 LPH.),
2. Tragwerksplanung §§ 49-52 i. V. mit Anlage 14 zunächst die LPH 1- Grundlagenermittlung und LPH 2- Vorplanung (optional bis LPH. 6),
3. Technische Ausrüstung mit den Anlagengruppen 1- 8 i.V. mit Anlage 15 zunächst die LPH. 2 – Vorplanung (optional bis LPH. 9).
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen (LPH.) als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor. D. h. die LPH. 3-9 bzw. LPH. 3-6 für die Tragwerksplanung.
LPH. 3: Entwurfsplanung (Bauplanungsunterlagen, BPU),
LPH. 4/5: Genehmigungs- und Ausführungsplanung,
LPH. 6: Vorbereitung der Vergabe,
LPH. 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
LPH. 8: Objektüberwachung, (Bauüberwachung) und Dokumentation,
LPH. 9: Objektbetreuung.
Besondere Leistungen: Bei allen 3 Teil-Projekten ist die Integration aller Leitstellen spezifischen Anforderungen und diesbezügliche Planungen Dritter in die Objekt- und Fachplanungen der Generalplanung zu berücksichtigen.
Mit der Einführung eines gemeinsamen IT Verfahrens (Einsatzleitsystem mit erforderlicher Kommunikationstechnik) verfolgt das Land Berlin das Ziel, die Effektivität und Effizienz der Notrufleitstellen zu erhöhen und zwingende bauliche sowie technische Probleme zu lösen. Der Digitalfunk ist künftig die Basis für die Kommunikation zwischen den Beteiligten und wird deshalb mit allen Leistungsmerkmalen zu implementieren sein. Es ist zudem eine Harmonisierung aller Komponenten der Leitstellen zu erreichen.
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Es wird eine wirtschaftliche und zugleich einsatztaktisch erforderliche Gesamtlösung angestrebt, die eine hohe Gebrauchstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit, einen niedrigen Schulungsaufwand erfordert und grundsätzlich auch eine effektive Anbindung an andere IT Verfahren und IT Dienste ermöglicht. Ein Behörden übergreifend einheitliches und gleichzeitig mandantenfähiges IT Verfahren der Leitstellen bietet zahlreiche Vorteile. Es erlaubt in den Betriebsräumen standardisierte multifunktionale Leitstellenarbeitsplätze, an denen sich die Disponenten beider Behörden mit ihrer Rolle – unabhängig vom Standort – anmelden und auf alle fachlichen Funktionalitäten sofort zugreifen können. Damit kann hochgradig flexibel auf unterschiedliche Krisen Szenarien reagiert werden.
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Aus dem mit einer Machbarkeitsuntersuchung untersetzten Raum- und Funktionsprogramm, des Bedarfsprogramms leiten sich für ein Gesamt-Projekt „kooperative Leitstelle“ die 3 nachstehenden Teil-Projekte ab:
— Teil-Projekt 1: Neubau eines Einsatzleit- und Lagezentrums der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr auf dem Gelände der Polizei;
— Teil-Projekt 2: Neubau einer Ausweichleitstelle der Berliner Polizei auf dem Gelände der Feuerwehr und
— Teil-Projekt 3: Ertüchtigung (Umbau und Grundinstandsetzung) der Leitstelle der Berliner Feuerwehr.
Die Lage der Standorte siehe Übersichtsplan: abrufbar unter der in Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben genannten Internetadresse.
Die beiden Neubaumaßnahmen Teil-Projekt 1 und Teil-Projekt 2 sind zeitgleich auszuführen. Erst nach Inbetriebnahme der beiden Neubaumaßnahmen kann mit der Ausführung der Grundinstandsetzung des Teil-Projekts 3 begonnen werden.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Neben den im Allgemeinen üblichen Planungsbeteiligten werden in den hoch installierten Gebäuden besondere Fachplaner tätig:
— für die Leitstellentechnik;
— Energieberater und ggf. weitere Sonderfachleute.
Durch den Auftraggeber wird ein Projektsteuerer eingesetzt.
Es ist beabsichtigt, in der 2. Stufe des VOF Verfahrens von den Bietern eine Konzeptidee für das Teil-Projekt 1 (Neubau Gallwitzallee) erarbeiten zu lassen, wie das Raum- und Funktionsprogramm unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der dem vertieften Bedarfsprogramm zu Grunde liegenden Machbarkeitsuntersuchungen im Kosten- und Terminrahmen umgesetzt werden kann. Die Unterlagen zum Bedarfsprogramm werden den Bietern zur Verfügung gestellt.
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Dieses Realisierungskonzept soll im Rahmen der Verhandlungsgespräche präsentiert werden und wird als wesentlicher Bestandteil in die Wertung der Auswahlkriterien für die Auftragserteilung eingehen.
Diese sonstige Leistung soll jedem Bieter mit ca. 6 000 EUR brutto vergütet werden.
Es soll eine vom Auftraggeber auszuwählende Internet basierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten und als elektronische Aktenführung betrieben und vorgehalten werden, die von der Projektsteuerung gepflegt und aktualisiert werden soll.
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Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau – ABau siehe unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/).
Menge oder Umfang:
Es werden Generalplanerleistungen vergeben für:
1. Objektplanung: Gebäude HOAI §§ 34 bis 36, LPH. 2 (optional bis LPH. 9),
2. Tragwerksplanung HOAI §§ 49 bis 52, LPH. 1 und 2 (optional bis LPH. 6),
4. Fachplanung: Technische Ausrüstung HOAI §§ 53 bis 56, LPH. 2 (optional bis LPH. 9)
Anlagengruppen
1. Abwasser-, Wasser- od. Gasanlagen,
2. Wärmeversorgungsanlagen,
3. Lufttechnische Anlagen,
4. Starkstromanlagen,
5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,
6. Förderanlagen,
7. nutzungsspezifische Anlagen,
8. Gebäudeautomation.
Geplante Projektlaufzeit: 2016 bis 2028. Die angegebene Projektlaufzeit beinhaltet die 4 Jahre für die Gewährleistung.
Die Gesamtkosten betragen ca. 84 000 000 EUR für die KG 200 bis 700 gemäß DIN 276-1 (2008-12) brutto, davon:
— ca. 48 030 000 EUR Projektkosten für die Teil-Projekte 1 bis 3 (ohne Leitstellentechnik),
— ca. 35 888 000 EUR für die Leitstellentechnik.
Bei allen drei Teil-Projekte werden von der Polizei und Feuerwehr im Rahmen des Gesamtprojekts die Planung und Durchführung zur Leitstellentechnik ausgeführt. Einbezogen werden hierbei spezielle Fachplaner in sogenannter auftragsweiser Bewirtschaftung.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen (LPH) als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.
LPH. 3-9 bzw. LPH 3-6 für die Tragwerksplanung,
LPH. 3: Entwurfsplanung (Bauplanungsunterlagen, BPU),
LPH. 4/5: Genehmigungs- und Ausführungsplanung,
LPH. 6: Vorbereitung der Vergabe,
LPH. 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
LPH. 8: Objektüberwachung, (Bauüberwachung) und Dokumentation,
LPH. 9: Objektbetreuung,
(siehe auch Ziff. II.1.5)):
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Dauer: 10 Monate
Referenznummer: 10805E70001
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Standort 1: Gallwitzallee 87-95 in 12249 Berlin;
Standort 2 und 3: Nikolaus-Groß-Weg 2 in 13627 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
(1.) Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen und Anlagen. (Weiteres Ziff. VI.3)),
(2.) Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber/Hauptgesellschafter / bevollm. Vertreter bei jur. Person), Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, Email, Homepage (Ist der Bewerber eine Juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt),
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(3.) Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung,
(4.) Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF,
(5.) Verzeichnis benannter Unternehmen einschließlich Nachunternehmer (Anlage 1_IV 305 F zum Bewerberbogen),
(6.) Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Anlage 2_IV 306 F zum Bewerberbogen),
(7.) Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3) (Anlage 3_IV 307 F zum ) Bewerberbogen.
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte (1) bis (7) führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen und Anlagen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(8.) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
(9.) Den Umsatz (netto) für die entsprechende Dienstleistung in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012/2013/2014). Bei der Ermittlung der Umsätze für die entsprechende Dienstleistung sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen, aufgegliedert nach den Leistungen aus den Bereichen der Objektplanung hier: Gebäudeplanung sowie Fachplanung für die: Technische Ausrüstung (AlGr) 1 bis 8) und Tragwerksplanung,
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(10.) Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen/Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach Anlage 2a_zu IV 306 F zum Bewerberbogen vorgelegt werden.
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Mindeststandards:
(Zu 8.) Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
(Zu 9.) Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn die leistungsbezogenen Jahresumsätze im Mittel der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) bezogen auf die
— Gebäudeplanung unter 500 000 EUR (netto) und;
— Fachplanung Technische Ausrüstung AnlG 1-8 unter 500 000 EUR (netto);
— Tragwerksplanung unter 200 000 EUR (netto)
liegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Teilnahmeantrag/Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
(11.) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers, Gesamtzahl der angestellten Mitarbeitende und der Leitung des Büros/ Unternehmens gemäß § 5 (5d) VOF in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014), aufgeteilt nach Architekten/Ingenieuren mit mindestens 7 Berufsjahren nach einer abgeschlossener Ausbildung sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
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(12.) Von dem Bewerber/Bewerbergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag ein aussagefähiges Personenorganigramm beizufügen.
(13.) Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitenden (max. 7) gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie: Name, Vorname, Berufsjahre nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (Dipl.-Ing. FH/TH bzw. Master an Fachhochschulen oder Universitäten oder gleichwertig, Studiennachweise durch Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde oder Kammereintrag, berufliche Lebensläufe und Qualifikationsprofil, Berufserfahrung, eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeitenden maßgeblich beteiligt waren (mind. 2 bzw. mind. 3 Referenzen). Die vorgelegten Referenzen dienen dem Nachweis der Planungs- und/oder Baustellenpraxis. Folgende Angaben sind erforderlich: Zur Projektbezeichnung; den Gesamtbaukosten des Projektes; dem Bearbeitungszeitraum; Aufgabe des Mitarbeitenden in dem Projekt, Erfahrungen der Mitarbeitenden bei der Projektleitung, Planungs- und oder Baustellenpraxis und mit Leitstellen. (Hinweis: Mit Leitstellen sind Leitzentralen gemeint, die mit Kommunikation- und Informationssystemen ausgerüstet sind. Sie enthalten neben der umfangreichen Technik mehrere Arbeitsplätze mit besonderen Arbeitstischen).
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Zusammensetzung des Projektteams:
— einer Projektleitung; stellvertretende Projektleitung Objektplanung Gebäude;
— koordinierender Gesamtbauleiter/in für den Hochbau und der Technischen Ausrüstung in der Durchführung des Gesamtprojektes;
— Projektmitarbeitenden der Tragwerksplanung;
— Projektmitarbeitenden der Technischen Ausrüstung jeweils für die Anlagengruppen 1 bis 3, AlGr 4,5,8 und AlGr. 6.
(14.) Angaben zu den Referenzprojekten des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft mit Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bauherr/Auftraggeber, zum Leistungsumfang; beauftragtes Leistungsbild; den Gesamtkosten nach DIN 276-1 (2008-12) sowie der Bauwerkskosten für die Kostengruppe 400-Technische Anlagen brutto; Projektdauer; Art der Baumaßnahme (mehrere Teil-Projekte, Neubau und Umbau); Angabe ob mit einem Anteil an Leitstellen die mit Informations- und Kommunikationssysteme ausgerüstet sind; Angaben ob es sich um eine Referenz aus dem Bereich der Sicherheits- und Ordnungsbehörden handelt. Es sind 2 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vom Bewerber vorzustellen. Die Referenzprojekte 1 und 2 werden nur bewertet, wenn alle nachfolgenden Bedigungen a) bis d) erfüllt sind.
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a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein, d. h. eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein,
b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein,
c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
d) Die Leistungen der Referenz müssen nach dem 31.12.2009 abgeschlossen sein, d. h. die Übergabe des Objektes (Leistungsphase 8) an den Bauherrn muss zwischen 1.1.2010 und dem Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung erfolgt sein,
(14.1.) Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer. Ein Bestätigungs- oder Referenzschreiben mit Angaben zum Gebäudetyp, zum Leistungsumfang der Planungsleistungen, zu den Kosten nach DIN 276 sowie zum Bearbeitungszeitraum.
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Mindeststandards:
(zu 12.) Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn die Anzahl der Angestellten Mitarbeitenden im Mittel der letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) unter 6 Beschäftigten (Summe aus Büroleitung und fest angestellten Mitarbeitenden) lag.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 5 000 000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Nachweis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.(Wenn erforderlich Anlage zum Teilnahmeantrag). Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Im Falle einer Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei Abschluss des Vertrages eine objektbezogene Versicherung als Arbeitsgemeineschaft erforderlich.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen AVB Hochbau; die LHO und ihre AV LHO sowie Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (diese Auflistung ist nicht abschließend). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung Anlage 3_IV 307 F des Bewerberbogens abzugeben:
— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse aufgeführt sind und sich als Bewerbergemeinschaft bewerben;
— im Falle der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft bilden;
— im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft bilden;
— der bevollmächtigte Vertreter benannt ist und der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften erklärt wird.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) gemäß:
Die hier aufgeführten besonderen Bedingungen gelten mit den zusätzlichen Angaben unter Ziff. VI.3), die zu beachten sind:
— Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498);
— Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010), zuletzt geädert am 5.6.2012 (GVBL.S.159 vom 16.6.2012);
— Auskünfte nach dem Berliner Korruptionsregister – Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 1.12.2010 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Ausgabe Nr. 30/2010. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/korruptionsregister/);
— Eventuell Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO;
— Eventuell Auskunft aus den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002;
— BVB zur Beachtung zu Umweltschutzanforderungen bei der Planung (ABau IV 404 F).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Eine Qualifikation des Auftragnehmers Architekt/in und Ingenieur/in (Bauvorlageberechtigt gem. § 66 Berliner Bauordnung ist erforderlich).
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).Für den Teilnahmeantrag werden Punkte entsprechend der genannten Kriterien und Unterkriterien vergeben:
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(1.) Umsatz für entsprechende Dienstleistung gem. Ziffer III.2.2): max. 80 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 1.1 bis 1.3 bewertet:
(1.1v Umsatz für die Dienstleistung Gebäudeplanung – 30 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für die abgeforderte Dienstleistung in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) in Höhe von mindestens 600 000 EUR (netto) ausweist.
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(1.2) Umsatz für die Fachplanung Technische Ausrüstung – 30 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für die abgeforderte Dienstleistung in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) in Höhe von mindestens 600 000 EUR (netto) ausweist.
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(1.3) Umsatz für die Fachplanung – Tragwerksplanung – 20 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für die abgeforderte Dienstleistung in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) in Höhe von mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist.
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(2.) Personelle Ausstattung gemäß Ziffer III.2.3): max. 80 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 2.1 und 2.2 bewertet:
(2.1) – 40 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 10 Architekten und/oder Ingenieure nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellten Mitarbeitenden), davon mindestens 6 Architekten/Ingenieure mit einer Berufserfahrung von mindestens 7 Jahren.
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(2.2) – 40 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 6 Architekten und/oder Ingenieure ausweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellten Mitarbeitenden), die seit mindestens 3 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
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(3.) Eignung/Qualifikation der vorgesehenen Projektmitarbeitenden gemäß Ziffer III.2.3): max. 80 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 3.1 bis 3.8 bewertet:
(3.1) Projektleitung (Objektleitung Gebäude): max. 25 Pkt. – 15 Pkt. Projektleitung, die mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Hochbau (Architektur) nachweist, davon über mind. 8 Jahre Planungserfahrung in den LPH 2-5 verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung wird durch mind. 3 Referenzen erbracht -und- – 10 Punkte zusätzlich erhält die Projektleitung, die Planung bei Baumaßnahmen mit Leitstellen nachweist.
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(3.2) Stellvertretende Projektleitung (Objektleitung Gebäude): max. 10 Pkt.— 5 Pkt. Stellvertretende Projektleitung, die mehr als 7 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Hochbau (Architektur) nachweist, davon über mind. 3 Jahre Planungserfahrung verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung wird durch mind. 2 Referenzen erbracht -und- – 5 Punkte zusätzlich erhält die stellvertretende Projektleitung, die Planungs- und oder Baustellenpraxis bei Baumaßnahmen mit Leitstellen nachweist.
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(3.3) koordinierender Gesamtbauleiter/in für den Bereich Hochbau und Technische Ausrüstung in der Durchführung des Gesamtprojekts: max. 10 Pkt. – 5 Pkt. Projektmitarbeitende die mehr als 8 Berufsjahre mit abgeschlossener Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (Bauingenieurwesen) nachweist, davon über mind. 5 Jahre Baustellenerfahrung LPH. 8 verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 3 eigenverantwortlich bearbeitete Referenzen -und- – 5 Punkte zusätzlich erhält der/die koordinierender Gesamtbauleiter/in, die Baustellenerfahrung bei Baumaßnahmen mit Leitstellen nachweist.
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(3.4) Projektmitarbeitende Fachplanung Tragwerk – 5 Pkt. Projektmitarbeitende, die mehr als 5 Berufsjahre mit abgeschlossener Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (Bauingenieur) nachweist, d. h. über mehrjährige Planung LPH 2-6 verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 eigenverantwortlich bearbeitete Referenzen.
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(3.5) Projektmitarbeitende Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 Abwasser-,Wasser-und Gasanlagen, AlGr 2 Wärmeversorgungsanlagen und AlGr 3, Lufttechnische Anlagen: max. 10 Pkt. – 5 Pkt. Projektmitarbeitende, die mehr als 5 Berufsjahre mit abgeschlossener Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (Fachingenieur Versorgungstechnik) nachweist, d. h. über mehrjährige Planungs- und Baustellenerfahrung verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 eigenverantwortlich bearbeitete Referenzen -und- – 5 Punkte zusätzlich erhält der/die Projektmitarbeitende, die Planungs- und oder Baustellenpraxis bei Baumaßnahmen mit Leitstellen nachweist.
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(3.6) Projektmitarbeitende Fachplanung Technische Ausrüstung, AlGr 4 Starkstromanlagen, AlGr 5 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen und AlGr. 8 Gebäudeautomation: max. 10 Pkt. – 5 Pkt. Projektmitarbeitende, die mehr als 5 Berufsjahre mit abgeschlossener Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (Fachingenieur ELT) nachweist, d.h. über mehrjährige Planungs- und Baustellenerfahrung verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 eigenverantwortlich bearbeitete Referenzen -und- – 5 Punkte zusätzlich erhält der/die Projektmitarbeitende, die Planungs- und oder Baustellenpraxis bei Baumaßnahmen mit Leitstellen nachweist.
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(3.7) Projektmitarbeitende Fachplanung Technische Ausrüstung, AlGr 6, Fördertechnik, – 5 Pkt. Projektmitarbeitende, die mehr als 5 Berufsjahre mit abgeschlossener Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (Fachingenieur Maschinenbau) nachweist, d.h. über mehrjährige Planungs- und Baustellenerfahrung verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2 eigenverantwortlich bearbeitete Referenzen.
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(3.8) Projektteam – Personenorganigramm – 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag mit einem aussagefähigen Organigramm.
(4.) Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziff. III.2.3): max. 240 Pkt. (2 x 120 Pkt.) Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 120 Punkten bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen nach Ziffer III.2.3) erfüllt sind.Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
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(4.1) Gesamtbaukosten – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt (ggf. mit Teil-Projekten) mit Gesamtbaukosten (Brutto) nach DIN 276-1 (2008-12) KG 200-700 in Höhe über min. 30 000 000 EUR
(4.2) Besondere planerische und technische Anforderungen: max. 40 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 4.2.1 bis 4.2.3 bewertet:
(4.2.1) – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt mit einem besonders hohen Anteil der technischen Ausrüstung (Anteil der KG 400 min. 40 % der Gesamtbaukosten (Brutto)).
(4.2.2) – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt wenn es in mehreren Projektteilen Neubau und Umbau realisiert wurde.
(4.2.3) – 20 Pkt. erhält ein Referenzprojekt mit Leitstelle, die mit zugeordneten Kommunikations- und Informationssystemen ausgerüstet ist.
(4.3) Umfang der bearbeiteten Leistungen und Leistungsbilder der HOAI: max. 15 Pkt.— 15 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsbilder (auch anteilig) der Gebäudeplanung, der Tragwerksplanung und der Technische Ausrüstung erbracht wurden – oder – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsbilder (auch anteilig) der Gebäudeplanung und der Technische Ausrüstung erbracht wurden– oder – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsbilder (auch anteilig) Gebäudeplanung und der Tragwerksplanung erbracht wurden.
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(4.4) – Mitwirkung der vorgesehenen Projektleitung im Referenzprojekt: max. 15 Pkt. – 15 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, bei dem die benannte Projektleitung in verantwortlicher Stellung im Referenzprojekt tätig war. – oder – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, bei dem die benannte Projektleitung im Referenzprojekt tätig war.
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(4.5) Öffentliche Baumaßnahme und öffentlicher Auftraggeber: max. 40 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 4.5.1 und 4.5.2 bewertet:
(4.5.1) – 20 Pkt. werden an ein Referenzprojekt vergeben, wenn es sich um eine öffentliche Baumaßnahme eines öffentlichen Auftraggebers im Sinne des § 98 Auftraggeber GWB handelt mit vorliegendem Referenzschreiben.
(4.5.2) – 20 Pkt. werden an ein Referenzprojekt vergeben, wenn es sich um eine öffentliche Baumaßnahme eines öffentlichen Auftraggebers im Sinne des § 98 Auftraggeber GWB aus dem Bereich der Sicherheits- und Ordnungsbehörden handelt mit vorliegendem Referenzschreiben.Achtung/Hinweis: Eine Lesekopie ist unter der genannten Adresse in Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben abrufbar. Der Dateiname lautet: Auszug_IV.1.2).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Haase und Frau Gentz

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10805E70001
Zusätzliche Informationen
1.1 Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogen einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte sowie unterschriebene Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerberbogen besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen.
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Das Formular „Bewerberbogen“ und die Anlagen sind abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 169_KoopLT_GP.
1.2 Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Nach Ziff. III.2.3) dürfen maximal 7 Projektmitarbeitende und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 7 Projektmitarbeitern und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
4. Der gesamte Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
5. Die Bewerberunterlagen sind in Papierform im DIN A4 -Format, keine losen Blätter (abheftbar, seitliche Lochung) in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau, VM 2-1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 7.1.2016 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1.1) veröffentlicht.
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7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen.
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Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19.4.2006 (GVBl. S. 358).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2015/S 236-428538 (2015-11-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-09-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Fax: +49 3090139-3301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 171-308372
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 236-428538
ABl. S-Ausgabe: 171

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung der geplanten Herangehensweise im Hinblick auf die leitstellenspezifischen Anforderungen für den Neubau in den Planungsbereichen Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung (56)
2. Darstellung der geplanten Herangehensweise im Hinblick auf nachhaltiges und ökologisch verträgliches Bauen (6)
3. Darstellung der geplanten Herangehensweise im Hinblick auf Ausschreibung, Vergabe, Bauausführung unter Berücksichtigung des hohen Termindrucks (12)
4. Darstellung der geplanten Herangehensweise im Hinblick auf Möglichkeiten der Vermeidung einer Bauzeitverlängerung und den damit verbundenen Baukosten (6)
5. Gesamtpreis des Honorarangebotes (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-07-19 📅
Name: Starkarchitekten
Postanschrift: Marienborner Straße 25
Postort: Siegen
Postleitzahl: 57074
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: stark@starkarchitekten.de 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Verkammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2016/S 171-308372 (2016-09-01)