Generalplaner-Leistungen für den Umbau/Modernisierung des Gebäudeinneren des Turmes der Französichen Kirche

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

Die Französische Friedrichsstadtkirche und der zugehörige Kuppelturm sind auch unter dem Namen Französischer Dom bekannt. Diese wichtige Sehenswürdigkeit Berlins befindet sich gegenüber dem Deutschen Dom auf dem Gendarmenmarkt und ist in der Denkmalliste des Landes Berlin eingetragen. Die Außenfassade des Turms wurde 2004-2006 umfassend saniert und instandgesetzt. Maßnahmen im Gebäudeinneren fanden bisher nicht statt.
Der Turm der Französischen Kirche ist der repräsentativen Außenwirkung wegen errichtet worden. Die innere kleinteilige Raumstruktur ordnet sich diesem Sachverhalt unter. Die Nutzung der Innenräume war originär nicht vorgesehen. Genutzt wurden die Innenräume im Laufe der Geschichte unterschiedlich. In die ursprünglich 3 vorhandenen Hauptebenen wurden zeitweise Zwischenebenen eingezogen bzw. wieder entfernt. Der abschließende und heute vorhandene Ausbau der Ebenen fand im Wesentlichen zwischen 1981 und 1987 statt. Der Turm verfügt über nur eine durchgehende Treppe über alle Ebenen, sowie über 2 veraltete Aufzugsanlagen (bis Ebene 4).
Die derzeitige Situation im Gebäudeinneren ist geprägt von teilweisem Leerstand, intensiver öffentlicher Nutzung (Veranstaltungsräume/Aussichtsbalustrade), veralteter und teilweise nicht mehr funktionsfähiger technischer Ausrüstung.
Im Rahmen des Umbaus und der Modernisierung sind vorgesehen die Neuorganisation der inneren Nutzflächen sowie die Instandsetzung/Modernisierung der technischen Anlagen, die Schaffung von vermarktungsfähigen Flächen und die Stärkung und Aufwertung des Museumsstandortes für die Geschichte der Hugenotten.
Folgende wesentliche Maßnahmen sind auf der Grundlage des erstellten Bedarfsprogramms vorgesehen:
A: Hochbau:
— Schaffung eines zweiten Rettungsweges Ebene 1 bis 5 im Bereich des ehemaligen Aufzugsschachtes (Ausbau vorhandene Aufzugstechnik, Teilabbruch Mauerwerk und Geschossdeckenbereiche; Ergänzung Mauerwerk und Geschossdecken, Treppeneinbau);
— Aufgabe des ehemaligen Übergangs zur Kirche und Herstellung Barrierefreiheit in Ebene 1 (Rückbau Treppenabgang, Ergänzung Bodenplatte);
— Ergänzung Geschossdecke über Ebene 4;
— Rückbau Erschließungstreppe zwischen Ebene 4 und 5;
— Erstellung einer neuen Zwischenebene zwischen Ebene 1 und 2 als Erweiterung der Museumsfläche (neue Geschossdecke, Einbau 2 neuer Erschließungstreppen);
— Teilentkernung der Ebene 2 und Schaffung neuer Büroeinheiten;
— Einbau neuer Toilettenanlagen;
— diverse Instandsetzungsarbeiten an Decken, Wänden, Türen und Fußböden;
— Rückbau nicht mehr benötigter Inneneinbauten (z. B. ehemaliges Restaurant).
B: Technische Gebäudeausrüstung:
— Rückbau der veralteten vorhandenen technischen Installationen (2 Aufzugsanlagen, Rohrleitungen, Sanitärinstallationen, Elt-Anlagen in Teilbereichen);
— Strukturelle Erneuerung der haustechnischen Anlagen mit separater Verbrauchserfassung für die beabsichtigen Nutzungseinheiten;
— Einbau einer trockenen Steigleitung für Feuerlöschanlage;
— Erneuerung der Trinkwasserinstallation mit dezentraler Warmwasserbereitung;
— Erneuerung SW-Installation;
— Erneuerung Wärmeversorgungsanlagen (neue Fernwärmeübergabestation ist vorhanden);
— Einbau von Pumpen/ Verteiler, ein neues Rohrnetz, neue Heizkörper bzw. Anschluss verbleibender Heizkörper;
— Abluftanlage für neue WC-Bereiche, Putzräume und Technikräume;
— Erneuerung Starkstromanlagen (Sicherheitsbeleuchtung, Niederspannungsinstallationen, Beleuchtung);
— Erneuerung Schwachstromanlagen (Telefon, Elektroakustische Anlage, BMA, EMA);
— Einbau einer neuen Aufzugsanlage (behindertengerecht, 7 Haltestellen).
Die Bedarfsermittlung weist nach erfolgter Aktualisierung in 2015 Gesamtkosten von 4 700 000 EUR brutto aus.
Es sollen für einen Genaralplaner oder einer Arbeitsgemeinschaft zunächst beauftragt werden: Planungsleistungen der LPH 2 – Vorplanung und der LPH 3 – Entwurfsplanung nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der gültigen Fassung für:
A) Teil 3 der Objektplanung, Abschnitt 1 im Leistungsbild Gebäude §§ 33 bis 36 für die Leistungsphasen (Grund- und ggf. Besondere Leistungen in Verbindung mit Anlage 10) sowie
B) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung § 49 bis § 56 (Grund- und Besondere Leistungen in Verbindung mit Anlage 15) für die Anlagengruppen:
1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
2) Wärmeversorgungsanlagen
3) Lufttechnische Anlagen,
4) Starkstromanlagen,
5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,
6) Förderanlagen,
7) Nutzerspezifische Anlagen
8) Gebäudeautomation.
Der Auftrag umfasst optional die LPH 4 – Genehmigungsplanung, LPH 5 – Ausführungsplanung, LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung-Bauüberwachung und Dokumentation, LPH 9 Objektbetreuung.
Bei der hier vorliegenden Baumaßnahme ist neben dem hohen Kosten- und Zeitdruck auch auf die erheblichen organisatorischen und logistischen Herausforderungen in der Durchführungsphase zu reagieren. Der Turm ist während der Baumaßnahme für die öffentlichen Besucher geschlossen.
Neben den Leistungen bei Gebäuden und Technischen Ausrüstungen werden zu den Projektbeteiligten gehören: Projektsteuerer, Tragwerksplaner, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator, Gutachter für Schadstoffuntersuchungen und ggf. noch weitere Planer/Gutachter/Sachverständige.
Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift: Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins Anweisung Bau – ABau siehe unter:
www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-07-10 Auftragsbekanntmachung
2016-01-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-07-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Der festgelegte Gesamtkostenrahmen nach DIN 276 – 2008 für die Kostengruppe 200 bis 700 einschließlich Unvorhergesehenes beträgt 4 700 000 EUR und ist einzuhalten.Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.Es werden zunächst Planungsleistungen der LPH 2 – Vorplanung und – LPH 3 – Entwurfsplanung für die Objekt- und Fachplanung TGA vergeben, d. h.:a) bis 05/2016 Erstellung LPH 2 – VPU und LPH 3 – BPU.b) LPH 4/5 Genehmigungs- und AFU-Planung bis LPH 7 Vergabe nach Haushaltsbestätigung Abruf in 05/2016.c) LPH 8/9 Objektüberwachung und Abschlussarbeiten Abruf in 12/2016.Die Projektlaufzeit ohne Berücksichtigung der LPH 9 ist derzeit wie folgt geplant:Beginn: 18.10.2015.Ende: 17.7.2019.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3307/3308 📞
Fax: +49 3090139-3301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-10 📅
Einreichungsfrist: 2015-08-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 134-247832
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogen einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ und die Anlagen sind kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veröffentlichungen/de/bekanntmachungen/ Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen 163_FranzDom_GP. Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III.1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 1 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden; 2.2 Nach Ziff. III.2.3) dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter für die Objektplanung bzw. 2 Projektmitarbeiter für die TGA-Planung und maximal je 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die geforderten und in den Bewerberbögen genannten Projektmitarbeiter und Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass das Formular „Bewerberbogen“ an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 4. Der Bewerberbogen muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend d. h. eine beglaubigte deutsche Übersetzung der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend. 5. Die Bewerberunterlagen sind in Papierform im DIN A4-Format, keine losen Blätter (seitliche Lochung und auf einem Heftstreifen abgeheftet) in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.8.2015 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt. 8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen: — Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB); — Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB); Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt. 9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Französische Friedrichsstadtkirche und der zugehörige Kuppelturm sind auch unter dem Namen Französischer Dom bekannt. Diese wichtige Sehenswürdigkeit Berlins befindet sich gegenüber dem Deutschen Dom auf dem Gendarmenmarkt und ist in der Denkmalliste des Landes Berlin eingetragen. Die Außenfassade des Turms wurde 2004-2006 umfassend saniert und instandgesetzt. Maßnahmen im Gebäudeinneren fanden bisher nicht statt.
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Der Turm der Französischen Kirche ist der repräsentativen Außenwirkung wegen errichtet worden. Die innere kleinteilige Raumstruktur ordnet sich diesem Sachverhalt unter. Die Nutzung der Innenräume war originär nicht vorgesehen. Genutzt wurden die Innenräume im Laufe der Geschichte unterschiedlich. In die ursprünglich 3 vorhandenen Hauptebenen wurden zeitweise Zwischenebenen eingezogen bzw. wieder entfernt. Der abschließende und heute vorhandene Ausbau der Ebenen fand im Wesentlichen zwischen 1981 und 1987 statt. Der Turm verfügt über nur eine durchgehende Treppe über alle Ebenen, sowie über 2 veraltete Aufzugsanlagen (bis Ebene 4).
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Die derzeitige Situation im Gebäudeinneren ist geprägt von teilweisem Leerstand, intensiver öffentlicher Nutzung (Veranstaltungsräume/Aussichtsbalustrade), veralteter und teilweise nicht mehr funktionsfähiger technischer Ausrüstung.
Im Rahmen des Umbaus und der Modernisierung sind vorgesehen die Neuorganisation der inneren Nutzflächen sowie die Instandsetzung/Modernisierung der technischen Anlagen, die Schaffung von vermarktungsfähigen Flächen und die Stärkung und Aufwertung des Museumsstandortes für die Geschichte der Hugenotten.
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Folgende wesentliche Maßnahmen sind auf der Grundlage des erstellten Bedarfsprogramms vorgesehen:
A: Hochbau:
— Schaffung eines zweiten Rettungsweges Ebene 1 bis 5 im Bereich des ehemaligen Aufzugsschachtes (Ausbau vorhandene Aufzugstechnik, Teilabbruch Mauerwerk und Geschossdeckenbereiche; Ergänzung Mauerwerk und Geschossdecken, Treppeneinbau);
— Aufgabe des ehemaligen Übergangs zur Kirche und Herstellung Barrierefreiheit in Ebene 1 (Rückbau Treppenabgang, Ergänzung Bodenplatte);
— Ergänzung Geschossdecke über Ebene 4;
— Rückbau Erschließungstreppe zwischen Ebene 4 und 5;
— Erstellung einer neuen Zwischenebene zwischen Ebene 1 und 2 als Erweiterung der Museumsfläche (neue Geschossdecke, Einbau 2 neuer Erschließungstreppen);
— Teilentkernung der Ebene 2 und Schaffung neuer Büroeinheiten;
— Einbau neuer Toilettenanlagen;
— diverse Instandsetzungsarbeiten an Decken, Wänden, Türen und Fußböden;
— Rückbau nicht mehr benötigter Inneneinbauten (z. B. ehemaliges Restaurant).
B: Technische Gebäudeausrüstung:
— Rückbau der veralteten vorhandenen technischen Installationen (2 Aufzugsanlagen, Rohrleitungen, Sanitärinstallationen, Elt-Anlagen in Teilbereichen);
— Strukturelle Erneuerung der haustechnischen Anlagen mit separater Verbrauchserfassung für die beabsichtigen Nutzungseinheiten;
— Einbau einer trockenen Steigleitung für Feuerlöschanlage;
— Erneuerung der Trinkwasserinstallation mit dezentraler Warmwasserbereitung;
— Erneuerung SW-Installation;
— Erneuerung Wärmeversorgungsanlagen (neue Fernwärmeübergabestation ist vorhanden);
— Einbau von Pumpen/ Verteiler, ein neues Rohrnetz, neue Heizkörper bzw. Anschluss verbleibender Heizkörper;
— Abluftanlage für neue WC-Bereiche, Putzräume und Technikräume;
— Erneuerung Starkstromanlagen (Sicherheitsbeleuchtung, Niederspannungsinstallationen, Beleuchtung);
— Erneuerung Schwachstromanlagen (Telefon, Elektroakustische Anlage, BMA, EMA);
— Einbau einer neuen Aufzugsanlage (behindertengerecht, 7 Haltestellen).
Die Bedarfsermittlung weist nach erfolgter Aktualisierung in 2015 Gesamtkosten von 4 700 000 EUR brutto aus.
Es sollen für einen Genaralplaner oder einer Arbeitsgemeinschaft zunächst beauftragt werden: Planungsleistungen der LPH 2 – Vorplanung und der LPH 3 – Entwurfsplanung nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der gültigen Fassung für:
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A) Teil 3 der Objektplanung, Abschnitt 1 im Leistungsbild Gebäude §§ 33 bis 36 für die Leistungsphasen (Grund- und ggf. Besondere Leistungen in Verbindung mit Anlage 10) sowie
B) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung § 49 bis § 56 (Grund- und Besondere Leistungen in Verbindung mit Anlage 15) für die Anlagengruppen:
1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
2) Wärmeversorgungsanlagen
3) Lufttechnische Anlagen,
4) Starkstromanlagen,
5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,
6) Förderanlagen,
7) Nutzerspezifische Anlagen
8) Gebäudeautomation.
Der Auftrag umfasst optional die LPH 4 – Genehmigungsplanung, LPH 5 – Ausführungsplanung, LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8 – Objektüberwachung-Bauüberwachung und Dokumentation, LPH 9 Objektbetreuung.
Bei der hier vorliegenden Baumaßnahme ist neben dem hohen Kosten- und Zeitdruck auch auf die erheblichen organisatorischen und logistischen Herausforderungen in der Durchführungsphase zu reagieren. Der Turm ist während der Baumaßnahme für die öffentlichen Besucher geschlossen.
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Neben den Leistungen bei Gebäuden und Technischen Ausrüstungen werden zu den Projektbeteiligten gehören: Projektsteuerer, Tragwerksplaner, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator, Gutachter für Schadstoffuntersuchungen und ggf. noch weitere Planer/Gutachter/Sachverständige.
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Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift: Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins Anweisung Bau – ABau siehe unter:
Menge oder Umfang:
Der festgelegte Gesamtkostenrahmen nach DIN 276 – 2008 für die Kostengruppe 200 bis 700 einschließlich Unvorhergesehenes beträgt 4 700 000 EUR und ist einzuhalten.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Es werden zunächst Planungsleistungen der LPH 2 – Vorplanung und – LPH 3 – Entwurfsplanung für die Objekt- und Fachplanung TGA vergeben, d. h.:
a) bis 05/2016 Erstellung LPH 2 – VPU und LPH 3 – BPU.
b) LPH 4/5 Genehmigungs- und AFU-Planung bis LPH 7 Vergabe nach Haushaltsbestätigung Abruf in 05/2016.
c) LPH 8/9 Objektüberwachung und Abschlussarbeiten Abruf in 12/2016.
Die Projektlaufzeit ohne Berücksichtigung der LPH 9 ist derzeit wie folgt geplant:
Beginn: 18.10.2015.
Ende: 17.7.2019.
Beschreibung der Optionen:
Für die Leistungen der Objekt- und Fachplanung TGA behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung der einzelnen LPH entsprechend Ziffer II.1.5): und Leistungsabschnitte als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.
LPH 4: Genehmigungsplanung;
LPH 5: Ausführungsplanung;
LPH 6: Vorbereitung der Vergabe;
LPH 7: Mitwirkung bei der Vergabe;
LPH 8: Objektüberwachung;
LPH 9: Objektbetreuung;
ggf. Besondere Leistungen.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Dauer: 22 Monate
Referenznummer: 13756E70006
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Turm der Französischen Kirche, Gendarmenmarkt 7, 10117 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
[1.] Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen (Weiteres Ziff. VI.3)),
[2.] Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber/Hauptgesellschafter/bevollm. Vertreter bei jur. Person), Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, E-Mail, Homepage (Ist der Bewerber eine Juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.)
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[3.] Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung,
[4.] Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF,
[5.] Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Verzeichnis benannter Unternehmen (Anlage 1_IV 305 F zum Bewerberbogen).
[6.] Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Anlage 2_IV 306 F zum Bewerberbogen),
[7.] Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3) (Anlage 3_IV 307 F zum Bewerberbogen),
[7.1] Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen. (Anlage 3a_zu IV 307 F zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte [1] bis [7.1] führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[8.] Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
[9.] Gem. § 5 (4c) VOF Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Geschäftsjahre (2012/2013/2014) und
[10]. Erklärung über den Umsatz (netto) jeweils für die entsprechende Dienstleistung in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012/2013/2014). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechenden Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
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[11.] Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen/Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach Anlage 2a_zu IV 306 F zum Bewerberbogen vorgelegt werden.
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Mindeststandards:
[zu 8.] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
[12.a] Gebäudeplaner
Angaben zur personellen Ausstattung und der Mitarbeiterstruktur des Bewerbers, Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens gemäß § 5 (5d) VOF in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Architekten/Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossener Hochschul-oder Fachhochschulausbildung sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
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[12.b] Planer der technischen Ausrüstung
Angaben zur personellen Ausstattung und der Mitarbeiterstruktur des Bewerbers, Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/ Unternehmens gemäß § 5 (5d) VOF in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossener Hochschul- oder Fachhochschulausbildung sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
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[13.] Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 3 für die Gebäudeplanung und max. 2 für TGA-Planung) gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie: Name, Vorname, Berufsjahre nach einer abgeschlossenen Hochschul – oder Fachhochschulausbildung (Dipl.-Ing. FH/TH bzw. Master an Fachhochschulen oder Universitäten oder gleichwertig, Studiennachweise durch Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde, Kammereintrag, berufliche Lebensläufe und Qualifikationsprofil, Berufserfahrung, eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (je Mitarbeiter mind. 2 bis max. 3 Referenzen):
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Zusammensetzung des Projektteams:
— je einem hauptverantwortlichen Projektleiter Gebäude und TGA,
— einem stellvertretenden Projektleiter Gebäude,
— einem Projektmitarbeiter Gebäude,
— einem Projektmitarbeiter/Bauleiter TGA,
[14.] Referenzprojekte:
Es sind jeweils für die Gebäude- und TGA-Planung drei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte 1 bis 3 vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft vorzustellen. Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen: Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bauherr/Auftraggeber/Ansprechpartner (öffentlicher/privater) mit Anschrift und Telefonnummer, Leistungsumfang, Umbau/Modernisierung, Denkmal, Angaben zu den ausgeführten Leistungsphasen gem. HOAI, Kosten der Baukonstruktion nach DIN 276 der KG 300 – 400 brutto. Leistungszeitraum und Übergabe an den Bauherrn.
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Ein Referenzprojekt wird nur bewertet, wenn alle genannten Anforderungen/ Bedigungen a) bis d) für die Geäudeplanung und a) bis e) für die TGA-Planung erfüllt sind:
a) – die Leistungen der Referenzen müssen eindeutig zuzuordnen sein d. h. eigenverantwortlich erbracht worden und keine Subunternehmerleistungen sein,
b) – jede Referenz muss von dem im Bewerberbogen angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
c) – Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
d) – die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, d. h. die Übergabe des Objektes (nach LPH 8 des Objektplaners) an den Bauherrn darf max. 6 Jahre zurückliegen (d. h., Übergabe des Objektes bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung);
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e) – wenn mindestens die Leistungsphasen 3 und 5 bis 8 (gemäß HOAI § 55) bearbeitet wurden.
[13.1.] Ein Bestätigungs- oder Referenzschreiben mit Angaben zum Bearbeitungsumfang mit kurzer Beschreibung, zu den Kosten nach DIN 276 sowie zum Bearbeitungszeitraum (Anlage zum Bewerberbogen).
[14.] Erklärungen zu Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird sowie zum Qualitätsmanagement im Rahmen zur Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt im Verhandlungsverfahren (Stufe 2).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 000 000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Nachweis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines mit dem Teilnahmenantrag.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen. – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (Die Auflistung ist nicht abschließend).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung Anlage 3_IV 307 F des Bewerberbogens abzugeben:
— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse aufgeführt sind und sich als Bewerbergemeinschaft bewerben,
— im Falle der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft bilden,
— im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft bilden,
— der bevollmächtigte Vertreter benannt ist und der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften erklärt wird.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die hier aufgeführten besonderen Bedingungen gelten mit den zusätzlichen Angaben unter Ziff. VI.3), die zu beachten sind:
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) gemäß:
— Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498).
— Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010), zuletzt geädert am 5.6.2012 (GVBL.S.159 vom 16.6.2012).
— Auskünfte nach dem Berliner Korruptionsregister – Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 1. Dezember 2010 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Ausgabe Nr. 30/2010.
— Eventuell Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Eine Qualifikation des Auftragnehmers Architekt/in und Ingenieur/in (Bauvorlageberechtigt gem. § 66 Berliner Bauordnung ist erforderlich.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).Für den Teilnahmeantrag werden Punkte entsprechend der genannten Bedingungen, Kriterien und Unterkriterien vergeben:
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Ein Referenzprojekt wird nur bewertet, wenn alle unter Ziff. III.2.3) genannten Bedingungen erfüllt sind! Es dürfen dieselben Referenzen für die Objektplanung – und TGA – Planung angeführt werden. Voraussetzung ist die Darstellung des jeweiligen Anteils gemäß den folgenden Bedingungen im eigenen Bewerberbogen.
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A: Kriterien der Gebäudeplanung (LPH 2-9):
[1.] Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten drei Jahre gem. Ziffer III.2.2): max. 12 Pkt.Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien [1.1 und 1.2].
[1.1] – 6 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2012-2014) in Höhe von mindestens 400 000 EUR (netto) ausweist.
[1.2] – 6 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre (2012-2014) in Höhe von mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist.
[2.] Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziffer III.2.3): max. 13 Pkt. Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien [2.1 und 2.2].
[2.1] – 8 Pkt. – erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2012-2014) mindestens 5 Architekten und/oder Ingenieure nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter), davon mindestens 3 Architekten/Ingenieure mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren.
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[2.2] – 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2012-2014) mindestens 3 Architekten und/oder Ingenieure ausweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter), die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
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[3.] Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern Ziffer III.2.3): max. 20 Pkt. Mit 0 Punkten wird das Kriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Anforderung nach den Abschlüssen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1. bis 3.3 bewertet:[3.1] – Hauptverantwortlicher Projektleiter max. 10 Pkt.:
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[3.1.1] – 10 Pkt. erhält der hauptverantwortliche Projektleiter, wenn er mehr als 10 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. (oder glw.) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2, max. 3 persönliche Referenzen
– oder –
[3.1.2] – 5 Pkt. erhält der hauptverantwortliche Projektleiter, wenn er mehr als 5 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. (oder glw.) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2, max. 3 persönliche Referenzen
[3.2] – Stellvertretender Projektleiter max. 5 Pkt.:
[3.2.1] – 5 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter, wenn er mehr als 5 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. (oder glw.) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2, max. 3 persönliche Referenzen
[3.2.2] – 3 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter, wenn er über mehr als 3 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. (oder glw.) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2, max. 3 persönliche Referenzen.
[3.3] – Projektmitarbeiter max. 5 Pkt.:
[3.3.1] – 5 Pkt. erhält der Projektmitarbeiter, wenn er mehr als 5 Jahre Berufsjahre als Dipl.-Ing. (oder glw.) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2, max. 3 Referenzen
[3.3.2] – 3 Pkt. erhält der Projektmitarbeiter, wenn er über mehr als 2 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. (o. glw.) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2, max. 3 persönliche Referenzen
[4.] Angaben zu den Referenzprojekten Ziff. III.2.3): max. 105 Pkt. (3 x 35).
Jedes der 3 Referenzprojekte wird mit bis zu 35 Punkten bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur bewertet, wenn alle Bedingungen a) bis d) nach Ziff. III.2.3) erfüllt sind.
a) die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und dürfen keine Subunternehmerleistungen sein.
b) jede Referenz muss von dem im Bewerberbogen angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein.
c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.d) die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein; d. h. die Übergabe des Objektes (nach LPH 8) an den Bauherrn darf max. 6 Jahre zurückliegen (d. h. Übergabe des Objektes bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung).
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Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Kriterien bzw. Unterkriterien [4.1 – 4.5] bewertet:
[4.1] – 5 Pkt. erhält eine Referenz, wenn der für das Bauvorhaben – Turm der Französischen Kirche – Umbau/Modernisierung – vorgesehene Projektleiter bei dem Referenzprojekt maßgeblich beteiligt und in verantwortlicher Stellung war.
[4.2] – 10 Pkt. erhält eine Referenz, wenn die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 300/400 mindestens 1 800 000 EUR betragen.
[4.3] – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Umbau im denkmalgeschützten Bestand im handelt.
[4.4] – 5 Pkt. werden vergeben, wenn es sich bei dem Referenzprojekt um eine öffentliche Baumaßnahme handelt, die durch eine öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB beauftragt wurde und ein entsprechendes Referenzschreiben vorliegt.
[4.5] – 5 Pkt. werden vergeben, wenn für das Referenzprojekt die LPH 2-9 erbracht wurden.In der Summe aller Kriterien (Gebäudeplaner) werden maximal 150 Punkte vergeben.
B: Ingenieurleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (LPH 2-9):
[1.] Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten drei Jahre gem. Ziffer III.2.2): max. 12 Pkt.
Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien [1.1 und 1.2]:[1.1] – 6 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2012-2014) in Höhe von mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist.
[1.2] – 6 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen, vergleichbar in Art und Ausführung, der letzten 3 Jahre (2012-2014) in Höhe von mindestens 150 000 EUR (netto) ausweist. [2.] Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß Ziffer III.2.3): max. 13 Pkt. Bewertet wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien [2.1 und 2.2].
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[2.1] – 8 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2012-2014) mindestens 5 Ingenieure nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter), davon mindestens 4 Ingenieure mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren.
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[2.2] – 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre (2012-2014) in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 3 Ingenieure nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter) die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
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[3.] Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern Ziffer III.2.3): max. 15 Pkt. Mit 0 Punkten wird das Kriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Anforderung nach den Abschlüssen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1. und 3.2 bewertet:
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[3.1] – Hauptverantwortlicher Projektleiter max. 10 Pkt.:
[3.1.1] – 7 Pkt. erhält der hauptverantwortliche Projektleiter, wenn er mehr als 8 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. (oder glw.) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2, max. 3 persönliche Referenzen
[3.1.2] – 4 Pkt. erhält der hauptverantwortliche Projektleiter, wenn er mehr als 5 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. (oder glw.) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 2, max. 3 persönliche Referenzen.
[3.1.3] – 3 Pkt. erhält der hauptverantwortliche Projektleiter, wenn sein Ausbildungsabschluss die Fachrichtung Elektrotechnik ist.
[3.2] – Projektmitarbeiter/Bauleiter max. 5 Pkt.:
[3.2.1] – 5 Pkt. erhält der Bauleiter, wenn er mindestens 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig als Bauleiter auf Baustellen nachweist. Nachweis der Baustellenerfahrung durch mind. 2, max. 3 Referenzen erforderlich.
[3.2.2] – 3 Pkt. erhält der Bauleiter, wenn er mindestens 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig als Bauleiter auf Baustellen durch mind. 2, max. 3 Referenzen nachweist.
[4.] Angaben zu den Referenzprojekten Ziff. III.2.3): max. 90 Pkt. (30 + 30 + 30) Jedes der drei Referenzprojekte wird mit bis zu 30 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur bewertet, wenn alle Bedingungen a) bis e) nach Ziff. III.2.3) erfüllt sind.
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c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
d) die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein; d. h. die Übergabe des Objektes (nach LPH 8) an den Bauherrn darf max. 6 Jahre zurückliegen (d.h. Übergabe des Objektes bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung).
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e) wenn mindestens die Leistungsphasen 3 und 5 bis 8 (gemäß HOAI § 55) bearbeitet wurden.
Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Kriterien bzw. Unterkriterien [4.1 – 4.4] bewertet:
[4.1] – Kosten der Referenzprojekte max. 10 Pkt.
[4.1.1] – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Gesamtkosten nach DIN 276 KG 400 (brutto) mindestens 900.000 EUR betragen
[4.1.2] – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Gesamtkosten nach DIN 276 KG 400 (brutto) mindestens 500 000 EUR betragen.
[4.2] – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Umbau im denkmalgeschützten Bestand handelt.
[4.3] – 5 Pkt. werden vergeben, wenn es sich bei dem Referenzprojekt um eine öffentliche Baumaßnahme handelt, die durch eine öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB beauftragt wurde und ein entsprechendes Referenzschreiben vorliegt.
[4.4.] – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn entsprechend § 53 HOAI mindestens 6 der insgesamt 8 Anlagengruppen bearbeitet wurden.In der Summe aller Kriterien (TGA) werden maximal 130 Pkt. vergeben.In der Gesamtsumme aller Kriterien der Objektplanung und TGA werden maximal 280 Punkte vergeben.Ein „Leseauszug“ ist unter Ziffer VI.3) Nr. 1 genannten Internetadresse hinterlegt.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Mitte von Berlin; SE Facility Management
Postanschrift: Mathilde-Jacob-Platz 1
Postleitzahl: 10551
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Haase und Frau Gentz

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 13756E70006
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogen einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ und die Anlagen sind kostenlos abrufbar unter:
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Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen 163_FranzDom_GP.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro
Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III.1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 1 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
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2.2 Nach Ziff. III.2.3) dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter für die Objektplanung bzw. 2 Projektmitarbeiter für die TGA-Planung und maximal je 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die geforderten und in den Bewerberbögen genannten Projektmitarbeiter und Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass das Formular „Bewerberbogen“ an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
4. Der Bewerberbogen muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend d. h. eine beglaubigte deutsche Übersetzung der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
5. Die Bewerberunterlagen sind in Papierform im DIN A4-Format, keine losen Blätter (seitliche Lochung und auf einem Heftstreifen abgeheftet) in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 5.8.2015 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
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7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen.
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Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Verkammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2015/S 134-247832 (2015-07-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 012-017305
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 134-247832
ABl. S-Ausgabe: 12

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Schnittstellen Hochbau/Technische Ausrüstung (20)
2. Möglichkeiten zur Verkürzung und Optimiering des Bauablaufes (20)
3. Herangehensweise an das Projekt a)neue Ausstellungsebeneb) organisatorischer Ablauf der Errichtung des 2. Rettungsweges (40)
4. Wirtschaftlickeit des Honorarangebotes (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-11-23 📅
Name: Arbeitsgemeinschaft Turm der Französischen Kirche (ARGE TFK c/o adb)
Postanschrift: Emser Straße 40/41
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10179
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2016/S 012-017305 (2016-01-14)