Generalplanerleistungen (Architekten- und Ingenieurleistungen ab Leistungsphase 3 HOAI) für den Umbau und die Sanierung der Grundschule am Weißen See in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 4-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb

Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Jugend und Immobilen, Serviceeinheit Facility Management

Das Schulgebäude steht vollständig unter Denkmalschutz und ist in der Denkmalliste des Landes Berlin eingetragen. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen 1929-1931 für ein spezielles Unterrichts- und Lehrprogramm der 1. weltlichen Schule errichteten Neubau des Architekten und Magistratsoberbaurats Reinhold Mittmann mit 4-geschossigem Haupttrakt sowie einer zweigeschossigen Turnhalle und einem Mehrzwecksaal (Aula). Die zum damaligen Zeitpunkt modernen pädagogischen und architektonischen Ansätze spiegeln sich in Form und Gestaltung des gesamten Gebäudes bis in kleine Details, wie Trinkbrunnen im Schulhof und im Gebäude, Kinder- und Tierskulpturen, Reliefs und Schriftzüge, wider. Trotz der durch mehrfache Umnutzungen entstandenen, ungeplanten Umbauten, die das Gebäude im Laufe der Zeit erfahren hat (u. a. Lazarett, Polizeidienstgebäude, Rathaus), sind noch viele Aspekte der ursprünglichen Gebäudeplanung erhalten und erkennbar.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-19 Auftragsbekanntmachung
2015-06-08 Ergänzende Angaben
2015-06-12 Ergänzende Angaben
2016-02-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Siehe Ziff. II.1.5).Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Es liegt eine geprüfte Vorplanungsunterlage einschließlich Kostenschätzung mit 15 600 000 EUR brutto für die KG 100 bis 700 vor.Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Jugend und Immobilen, Serviceeinheit Facility Management
Postanschrift: Storkower Straße 97
Postleitzahl: 10407
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-pankow 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-19 📅
Einreichungsfrist: 2015-06-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 098-177622
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten und Ingenieurleistungen zur Sanierung und zum Umbau der Grundschule am Weißen See zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_GSW_GP. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden. 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 5 Projektmitarbeiter und maximal 5 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 5 Projektmitarbeiter und 5 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein. 7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren GSW_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 17.6.2015 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. 10. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte VPU und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird außerdem ein Termin für eine Besichtigung der Bestandsgebäude angeboten. 11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich innerhalb der Sommerferien verschickt. Die Termine für die Einreichung der Angebote und für die Auswahl- bzw. Verhandlungsgespräche werden voraussichtlich ebenfalls in den Sommerferien liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Schulgebäude steht vollständig unter Denkmalschutz und ist in der Denkmalliste des Landes Berlin eingetragen. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen 1929-1931 für ein spezielles Unterrichts- und Lehrprogramm der 1. weltlichen Schule errichteten Neubau des Architekten und Magistratsoberbaurats Reinhold Mittmann mit 4-geschossigem Haupttrakt sowie einer zweigeschossigen Turnhalle und einem Mehrzwecksaal (Aula). Die zum damaligen Zeitpunkt modernen pädagogischen und architektonischen Ansätze spiegeln sich in Form und Gestaltung des gesamten Gebäudes bis in kleine Details, wie Trinkbrunnen im Schulhof und im Gebäude, Kinder- und Tierskulpturen, Reliefs und Schriftzüge, wider. Trotz der durch mehrfache Umnutzungen entstandenen, ungeplanten Umbauten, die das Gebäude im Laufe der Zeit erfahren hat (u. a. Lazarett, Polizeidienstgebäude, Rathaus), sind noch viele Aspekte der ursprünglichen Gebäudeplanung erhalten und erkennbar.
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Im Zuge der Sanierung des Gebäudes sind soweit wie möglich die ursprünglichen, bauzeitlichen Raumfolgen und Nutzbarkeiten wieder herzustellen.
Es wurde bereits eine Vorplanung (Leistungsphase 2) erstellt und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt geprüft. Auf dieser Grundlage ist die endgültige Bauplanungsunterlage (BPU) zu erarbeiten. Es sollen Generalplanungsleistungen für den Umbau und die Sanierung der Grundschule am Weißen See in Berlin-Pankow zur Realisierung eines 4-zügigen Schulbetriebs mit offenem Ganztagsbetrieb vergeben werden.
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Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung und Teil 4 Fachplanung für:
1. Gebäude, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 34 HOAI,
2. Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 55 HOAI,
3. Tragwerksplanung, Leistungsphasen 3 bis 6 gem. § 51 HOAI,
4. Freianlagen, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 39 HOAI,
5. Bauphysik (Raumakustische Beratung, Erstellung eines Energiekonzeptes, Schallschutz), Leistungsphasen 3 bis 7 gem. Anlage 1.2.1 zu § 3 HOAI,
6. optional Ergänzung bereits vorliegender restauratorischer Bestandsaufnahmen,
7. Erstellung eines denkmalpflegerischen Konzeptes,
8. SiGeKo,
9. Boden- und Baugrundgutachter (Zusammenhang Grundwasserspiegel/Regenwasser-Versickerung/Schaden unter der Turnhalle; Ergänzung Feuchtigkeitsgutachten),
10. Schadstoffuntersuchungen (ggf. asbesthaltige Flanschdichtungen, Rohrummantelungen etc.), um Risiken festzustellen oder auszuschließen und zur Erhöhung der Kostensicherheit der BPU.
Es handelt sich um ein Gebäude mit 4 Obergeschossen, einem Dachgeschoss und einem Untergeschoss mit einer Bruttogeschossfläche (BGF) von 11 554 m
Es ist beabsichtigt auf der Grundlage der vorliegenden Vorplanungsunterlage (VPU) die o. g. Leistungen sowie die aufgeführten besonderen Leistungen stufenweise zu beauftragen. Auf Grund der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel soll Anfang 2018 mit dem Bau begonnen werden. Zuvor sind die Bauplanungsunterlage (BPU) sowie die Genehmigungs- und Ausführungsplanung zu erstellen. Für die erforderlichen Prüfungen der BPU ist ein Zeitraum von ca. 3 bis 6 Monaten einzuplanen.
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Es ist nicht auszuschließen, dass das Bauvorhaben bei laufendem Betrieb durchgeführt werden muss. In diesem Fall sollen die Bauarbeiten abschnittsweise und lärmträchtige Maßnahmen überwiegend in der unterrichtsfreien Zeit (nach Schulschluss in den Nachmittagsstunden oder in den Schulferien) erfolgen.
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Die Baumaßnahme soll nach Möglichkeit in drei Bauabschnitten mit den folgenden Bauleistungen durchgeführt werden:
1. Bauabschnitt:
Bauliche Maßnahmen im Untergeschoss und an den Außenwänden bis Geländeniveau. Einbau einer Vertikal- und Horizontalabdichtung im UG gegen aufsteigende Feuchtigkeit, auf der Grundlage des vorhandenen Feuchteschutzgutachtens. Herstellung einer neuen Kellersohle im Untergeschoss. Im Anschluss Nutzbarmachung und Sanierung des Untergeschosses.
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2. Bauabschnitt:
Bauliche Maßnahmen im Inneren der Geschosse EG – 3. OG und Fassadensanierung. Durchführung von Rohbauarbeiten im Innenbereich in den Geschossen des Bestandsgebäudes, dem Bereich des Aufzuges. Vorbereitende Rohbau- und Ausbauarbeiten für die Ausführung der technischen Gebäudeausrüstung. Ausführung der horizontalen und vertikalen Haupttrassen der technischen Gebäudeausrüstung im Innen- und Außenbereich. Ausbauarbeiten Hochbau und TGA in allen Geschossen der Bestandsgebäude parallel mit den Arbeiten an der Fassade.
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3. Bauabschnitt:
Bauliche Maßnahmen an den Außenanlagen.
Bei der Schule sind folgende konstruktive und nutzungsbedingte Änderungen vorgesehen:
— Sanierung und Ausbau (Wiederherstellung gem. bauzeitlicher Planung) der Räume im UG des Gebäudes zu Nutzungs- und Lagerräumen und als Ausbaureserve.
— Umbau der Fachräume und Mehrzweckräume sowie Neubau von Fachräumen.
— Einbau eines Aufzuges in der Schule, nach Möglichkeit unter Berücksichtigung von bereits in der Vergangenheit erfolgten baulichen Vorleistungen dazu.
— Errichtung von Rampen im Bereich des Haupteinganges des Gebäudes und der Sporthalle als barrierefreier Gebäudezugang.
— Räumliche Wiederherstellung des ehemaligen Zeichensaals im 3. OG gem. bauzeitlicher Planung als Fachraum.
— Einordnung der bestehenden Mensa inkl. zugehöriger Küchen- und Lagerräume im EG-Bereich des Gebäudes gem. der ursprünglichen Konzeption.
— Neuorganisation der Umkleide-, WC- und Nebenräume der Turnhalle gem. den modernen Anforderungen an Schulgebäude.
— Wiederherstellung der Hofzugangstüren im EG der Turnhalle.
— Erneuerung des ehemals vorhandenen Gesimses der Zeichenterrasse auf dem Dach der Turnhalle und Herstellung der Nutzbarkeit der Terrasse mittels Absturz sichernder Verglasungselemente.
— Wiederherstellung des Vordachs des Haupteingangs in gleicher Gestalt.
— Restaurierungsarbeiten an den vorhandenen Wandreliefs aus Keramik im Haupteingangsbereich EG sowie im überdeckten Bereich des Abendeingangs an der Parkstraße, ebenso an den vorhandenen Trinkbrunnen in den Fluren.
— Umfassende Sanierung und Erneuerung der haustechnischen Anlagen.
— Schallschutztechnische Ertüchtigung der Klassenräume und Flure.
— Fachplanung Statik und Wärmeschutz (Aufzugsschacht, Turnhallenboden, Fundamentierung Turnhalle, Wiederaufbau der Absturzsicherung der Dachterrasse, allgemeine Anforderungen an Wand- und Deckendurchbrüche, energetische Ertüchtigung von Bauteilen).
— Vermesserleistungen für die Erarbeitung eines amtlichen Lageplanes sowie für die Einmessung der Geschosshöhen im Bestand.
— Bauwerksanalyse zur Ermittlung von Wand- und Bodenaufbauten sowie Lage und Verlauf der Steigeschächte.
— Schadens- und Maßnahmenkartierung der bauzeitlichen Fensterkonstruktionen der Aula und der Sporthalle zur Erarbeitung des Sanierungskonzeptes und Kalkulation der Kosten.
— Schadens- und Maßnahmenkartierung der bauzeitlichen Klinkerfassade inkl. Fugenmörtel- Analyse und Formsteinkatalog.
Die Baumaßnahmen mit konstruktiven und nutzungsbedingten Änderungen sind genehmigungspflichtig. Es muss außerdem ein Antrag auf denkmalrechtliche Genehmigung gestellt werden.
Für das Vorhaben existiert eine Gesamtkostenobergrenze von 15,6 Mio. Euro (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) und zur Rundung und einschl. Mehrwertsteuer für die Kostengruppen KG 100-700. Die anrechenbaren Kosten (netto) werden im Rahmen der geprüften und anerkannten BPU in der Leistungsphase 3 ermittelt (ohne UV und zur Rundung und ohne MwSt). Bis dahin gilt die Kostenschätzung aus der Leistungsphase 2 (genehmigte VPU). Es handelt sich um Leistungen im Bestand (Umbau) sowie um Leistungen der Renovierung/Instandhaltung und Modernisierung/Instandsetzung. Darüber hinaus sollen besondere Leistungen erbracht werden.
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Auf Grund der komplexen Aufgabenstellung ist die örtliche Präsenz auch während der Planungszeit in engen Intervallen und während der Bauzeit durchgängig sicherzustellen. Die Planungs- und Kommunikationssprache ist deutsch.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei Gebäuden einschließlich AVB (abrufbar unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Neben der Generalplanung werden zu den Planungsbeteiligten weitere Gutachter und Sonderfachleute gehören, die durch die Generalplanung zu koordinieren sind.
Neben den üblichen Baubesprechungen sind Abstimmungen mit der Schulleitung und der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich. Wenn Planungen zu Funktion und Gestaltung erstellt werden, sind auch die Nutzer (Schule und Schulverwaltung) mit zu beteiligen. Der Leistungsumfang enthält auch die Darstellung des Projektes in Gremien, z. B. mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen. Zum Abschluss des Projektes ist eine Dokumentation der Baumaßnahme mit Fotos und Kostenzusammenstellung vorzulegen.
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Menge oder Umfang:
Siehe Ziff. II.1.5).
Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
Es liegt eine geprüfte Vorplanungsunterlage einschließlich Kostenschätzung mit 15 600 000 EUR brutto für die KG 100 bis 700 vor.
Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Beschreibung der Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst wird die Leistungsstufe 2 gem. § 6 des Mustervertrages ABau IV.410.H F (entspricht den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 34 HOAI) beauftragt. Die weiteren Stufen der Beauftragung sind die Leistungsstufen 3 (Leistungsphasen 6 und 7 gem. § 34 HOAI), 4 (Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI) und 5 (Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI). Die Beauftragung der Leistungen für die weiteren Fachplanungen erfolgt sinngemäß entsprechend vorab dargestellter Aufteilung.
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Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Es sind ggf. weitere, besondere Leistungen zu übernehmen. Diese können z. B. die folgenden Leistungen umfassen:
— Architektenleistungen Gebäude: Zu LP 1: Akteneinsichtnahme, Überprüfung der vorhandenen Bestandspläne einschl. ggf. erforderlicher maßlicher Bestandsaufnahmen. Leistungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gemäß Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im Anhang zur ABau. Erstellen von Bestandsplänen (LP 9).
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— Tragwerksplanung: Freilegungen im Rahmen der Leistungsphase 3, Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, ggf. unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung), ingenieurtechnische Kontrollen der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
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— Technische Ausrüstung: detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis, Betriebskostenberechnung, Prüfen der Ausführungs-, Schlitz- und Montagepläne.
— Überprüfung von Plänen anderer an der Planung Beteiligter (z. B. Montagepläne, Schlitz- und Durchbruchpläne).
Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist die vertragliche Vereinbarung einer Baukostenobergrenze als Beschaffenheit.
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: IKT – 92 20 02
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Grundschule am Weißen See, Amalienstraße 6, 13086 Berlin, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben, Punkt 1),
2. Unternehmensdarstellung (Büro/Unternehmen, Anschrift, Land, Rechtsform, Büroinhaber/in bzw. bevollm. Vertreter/in bei jur. Person), Telefon, Fax, Email, Ansprechpartner/in),
3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
5. Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß Ziffer III.1.3) (formlos),
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen.
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF – Erklärung über:
7. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
8. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) und,
9. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Planungsleistungen und Bauüberwachung bei der Sanierung / Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude) zu berücksichtigen.
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Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 7. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
10. Angaben zu den vorgesehenen (max. 5) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten (Name/Bezeichnung mit Angaben zu den Kosten nach DIN 276 KG 200 bis 600, der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang/Leistungsphasen/Leistungszeit), an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen) mit Angaben zur Leistungsart, Bearbeitungszeit und Aufgaben; Angaben für:
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— einen Projektleiter,
— einen verantwortlichen Bauleiter,
— einen Fachplaner Tragwerksplanung,
— einen Fachplaner technische Ausrüstung
(ELT),
(HLS).
11. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Architekten, Ingenieuren für Tragwerksplanung, Ingenieuren für technische Ausrüstung (ELT), Ingenieuren für technische Ausrüstung (HLS), Landschaftsarchitekten und Ingenieuren für Bauphysik mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach anderen Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern sowie dieselben mit weniger als 5 Berufsjahren. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten bzw. Ingenieuren mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
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12. Vorstellung von insgesamt bis zu 5 Referenzgebäuden (2 Referenzen für Gebäudeplanung und je eine Referenz für Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung) mit Architekten- bzw. Ingenieurleistungen des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft. Dabei können einzelne Referenzen auch mehrfach genannt werden, wenn mehrere Leistungsbilder bearbeitet worden sind.
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— Die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein,
— die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
— Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
— jede Referenz muss in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d. h. Übergabe des Objektes HOAI § 33-LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung.),
— in der Summe der Referenzen müssen alle geforderten Leistungsbilder (Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung) erbracht worden sein,
— die Bauwerkskosten (brutto) des Referenzprojektes nach DIN 276 KG 200 bis 600 müssen mindestens 1 000 000 EUR (brutto) betragen.
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung und Anschrift des Entwurfsverfassers,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen (Umbau, Modernisierung, Sanierung, Neubau etc.),
— Darstellung des bearbeiteten Leistungsbildes und der Leistungsphasen nach HOAI,
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 200 bis 600 in EUR netto,
— Art bzw. Nutzung des Gebäudes,
— Angaben zum Status hinsichtlich Denkmalschutz,
— Angaben, ob Ertüchtigung für den Brandschutz und die Barrierefreiheit Bestandteil der Leistungen waren,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung, (Übergabe an den Bauherrn),
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Angaben, ob die Baumaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt worden ist,
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines nachzuweisen.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Übrigen gelten die Hinweise in Ziffer VI.3).
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben, Anforderungen an Bestandszeichnungen (CAD).
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(Keine abschließende Auflistung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben:
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) i. d. F. vom 29. Juli 2011 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 362) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt und Ingenieur.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
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1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 15 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
1.1 – 7 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, dessen jährlicher Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. in der Summe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (in den Jahren 2012, 2013 und 2014) mindestens 500 000 EUR (netto) ausweist.
1.2 – 8 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, dessen jährlicher Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Umbau, Sanierung denkmalgeschützter Gebäude) des Bewerbers bzw. in der Summe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist. Maßgeblich ist das arithmetische Mittel der benannten Umsätze aus den Jahren 2012, 2013 und 2014.
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2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: max. 20 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
2.1 – 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Architekten und jeweils 2 Ingenieure mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung (Elektrotechnik), technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) sowie einen Ingenieur für Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten nachweist, davon jeweils mindestens einer mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren.
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2.2. – 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens einen Architekten und jeweils einen Ingenieur mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung (Elektrotechnik), technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) und Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
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3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern: max. 55 Pkt. Die Unterkriterien werden mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter oder die weiteren benannten verantwortlichen Bearbeiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien. Mehrfachnennungen von Mitarbeitern sind zulässig, wenn diese die entsprechenden Qualifikationen nachweisen.
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3.1 Projektleiter max. 15 Pkt.:
3.1.1 – 3 Pkt. erhält der Projektleiter, der weniger als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.1.2 – 7 Pkt. erhält der Projektleiter, der zwischen 5 und 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.1.3 – 10 Pkt. erhält der Projektleiter, der mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.1.4. – 5 Pkt. erhält der Projektleiter, der mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes aufweist.
3.2 Verantwortlicher Bauleiter max. 10 Pkt.:
3.2.1 – 2 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.2.2 – 4 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.2.3 – 6 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.2.4. – 4 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes aufweist.
3.3 Fachplaner Tragwerksplanung max. 10 Pkt.:
3.3.1 – 2 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.3.2 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.3.3 – 6 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.3.4. – 4 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungs-, Wissenschafts- oder Kulturgebäudes aufweist.
3.4 Fachplaner technische Ausrüstung (ELT) max. 10 Pkt.:
3.4.1 – 2 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (ELT), der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.4.2 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (ELT), der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.4.3 – 6 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (ELT), der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.4.4. – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (ELT), der mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes aufweist.
3.5 Fachplaner technische Ausrüstung (HLS) max. 10 Pkt.:
3.5.1 – 2 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (HLS), der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.5.2 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (HLS), der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.5.3 – 6 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (HLS), der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
3.5.4. – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (HLS), der mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes aufweist.
4. Angaben zu den insgesamt bis zu 5 Referenzprojekten (2 Referenzen für Gebäudeplanung und je eine Referenz für Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung) gemäß Ziff. III.2.3): max. 196 Pkt. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgängerbearbeitet wurde. Die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, die Übergabe des Objektes (LP 8 Objekt- und Bauüberwachung) an den Bauherrn darf maximal 5 Jahre zurückliegen (d. h. Übergabe vor dem Tag der Absendung der Bekanntmachung). In der Summe der Referenzprojekte müssen alle geforderten Leistungsbilder (Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung erbracht worden sein. Mehrfachnennungen von Referenzprojekten sind zulässig, wenn diese mehrere Leistungsbilder abdecken. Angaben zum Auftraggeber müssen vollständig mit Name der Einrichtung, Ansprechpartner, Adresse und Telefonnummer sowie einem Referenzschreiben des Auftraggebers belegt sein. Es muss ein Projekt des Umbaus oder der Sanierung sein. Referenzen mit Neubaumaßnahmen werden mit 0 Punkten gewertet. Die für jede Referenz zu vergebenen 33 Pkt. werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben:
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4.1 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein Lehr-, Schul- oder Hochschulgebäude handelt.
4.2 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Leistungen für einen öffentlichen Auftraggeber (AG) im Sinne des § 98 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) erbracht worden sind.
4.3 – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt.
4.4 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Baumaßnahme bei laufendem Betrieb der Einrichtung handelt.
4.5 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Kosten nach DIN 276 KG 100-600 (netto) mindestens 3 000 000 EUR betragen.
4.6 – 3 Pkt. erhält ein Referenzobjekt, wenn dafür ein positives Referenzschreiben des Auftraggebers vorgelegt wird. Hinzu kommen insgesamt weitere 31 Punkte, die nur für die Referenzen einzelner Leistungsbilder vergeben werden.
Gebäudeplanung:
4.7 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter an dem Referenzprojekt maßgeblich (als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter) mitgearbeitet hat.
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4.8 - 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ als Generalplaner bearbeitet wurde und mindestens die Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, TGA-Planung und Freianlagenplanung koordiniert worden sind.
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4.9 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens die Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 34 HOAI bearbeitet worden sind.
4.10 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Ertüchtigung für den Brandschutz und die Barrierefreiheit Bestandteil der Leistungen waren.
4.11 – 3 Pkt. zusätzlich erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein Schulgebäude, d. h. allgemeinbildende Schulen, berufliche Schulen oder Sonderschulen handelt.
Tragwerksplanung:
4.12 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Tragwerksplaner an dem Referenzprojekt nachprüfbar maßgeblich als Tragwerksplaner mitgearbeitet hat.
4.13 - 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens die Leistungsphasen 3 bis 6 gem. § 51 HOAI bearbeitet worden sind.
TGA-Planung:
4.14 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1) bezeichneten Auftrag vorgesehene Ingenieur an dem Referenzprojekt nachprüfbar maßgeblich als Ingenieur für technische Ausrüstung mitgearbeitet hat.
4.15 – max. 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt für die bearbeiteten Anlagengruppen, d. h. für jede der Anlagengruppen 1 bis 6, bei der mindestens die Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 55 HOAI bearbeitet worden sind, erhält das Referenzprojekt 0,5 Pkt.
Freianlagenplanung:
4.16 - 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um Außenanlagen mit befestigten Aufenthaltsbereichen handelt. In der Summe aller Kriterien werden maximal 286 Punkte vergeben.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: IKT – 92 20 02
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten und Ingenieurleistungen zur Sanierung und zum Umbau der Grundschule am Weißen See zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_GSW_GP.
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2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden.
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2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 5 Projektmitarbeiter und maximal 5 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 5 Projektmitarbeiter und 5 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren GSW_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 17.6.2015 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte VPU und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung auf einer CD-Rom bzw. DVD zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird außerdem ein Termin für eine Besichtigung der Bestandsgebäude angeboten.
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11. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich innerhalb der Sommerferien verschickt. Die Termine für die Einreichung der Angebote und für die Auswahl- bzw. Verhandlungsgespräche werden voraussichtlich ebenfalls in den Sommerferien liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 098-177622 (2015-05-19)
Ergänzende Angaben (2015-06-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 113-204831
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 98-177622
ABl. S-Ausgabe: 113
Quelle: OJS 2015/S 113-204831 (2015-06-08)
Ergänzende Angaben (2015-06-12)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 115-208518
ABl. S-Ausgabe: 115
Quelle: OJS 2015/S 115-208518 (2015-06-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 040-065763
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 098-177622
ABl. S-Ausgabe: 40

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung von Lösungsvorschlägen, ggf. anhand von Referenzprojekten, zum Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz, zum Einsatz von Farben und Gestaltungselementen zur Schaffung eines angenehmen Lernumfeldes (15)
2. Darstellung der Berücksichtigung des Bauens bei laufendem Betrieb (10)
3. Sicherstellung der Abdeckung des Sachverstandes für die Leistungsbilder und die besonderen Leistungen und deren Einbindung in den Planungs- und Bauprozess einschl. Koordination der Fachplaner im Projektteam und ggf. weiterer externer Beteiligter am Bauvorhaben; Verfügbarkeit des Projektleiters und dessen Anteil für die geplante Maßnahme an der wöchentlichen Arbeitszeit (10)
4. Umsetzung der Anforderungen an die Nachhaltigkeit der Baumaßnahme und das ökologische Konzept (5)
5. Umgang mit dem Denkmalschutz (15)
6. Umgang mit Rückfragen des Gremiums und Gesamteindruck der Präsentation (5)
7. Angebot für die Gesamtleistung der Architektenleistungen einschl. Zuschläge, besonderer und sonstiger Leistungen und einschließlich optionaler Leistungen (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-21 📅
Name: Junk & Reich, Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Nordstraße 21
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99427
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@junk-reich.de 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2015/S 115-208518
2015/S 113-204831

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2016/S 040-065763 (2016-02-23)