Generalplanerleistungen (Gebäudeplanung, TGA einschließlich Labor) zum Neubau Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung der FU Berlin, Robert-von-Ostertag-Straße gegenüber Nr. 7-13 in Berlin Steglitz-Zehlendorf

Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. V – Hochbau

Es sollen Generalplanerleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung (TZR) auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin vergeben werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-05-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-04-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-04-14 Auftragsbekanntmachung
2015-09-22 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-04-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Vergabe sind Generalplanerleistungen (Gebäudeplanung, TGA einschließlich Laborplanung) mit Teilleistungen (Kostenplanung) der Leistungsphasen 2 bis 5 sowie den gesamten Grundleistungen und ggf. besonderen Leistungen der Leistungsphasen 6 bis 9 für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung (TZR) auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 31 500 000 EUR (brutto für die Kostengruppen 100 bis 700 inkl. NK und Unvorhergesehenes).Zunächst werden die Teilleistungen der Leistungsphase 2 beauftragt. Beginn der Bearbeitung ist unmittelbar nach Auftragserteilung.Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. V – Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307 📞
Fax: +49 30901393301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-14 📅
Einreichungsfrist: 2015-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 076-134380
ABl. S-Ausgabe: 76
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Generalplanerleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der FU Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_167_FU TZR_GP. Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. 2.1. Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Abweichend zu Ziff. III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden; 2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d.h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend. 7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen: — Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB); — Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB); Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt. 8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358). 9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 167_FU TZR_GP" gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 12.5.2015 an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3) Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren. 11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sollen Generalplanerleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung (TZR) auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin vergeben werden.
Auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin soll ein Gebäude mit Schwerpunkt tiermedizinischer Forschung unter S2-Bedingungen nach Gentechnikgesetz sowie Serviceflächen errichtet werden.
Der Planungsrahmen umfasst ca. 3 070 m
Der Auftrag beinhaltet Generalplanerleistungen einschließlich Leistungen bei Gebäuden entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung Abschnitt 1 Gebäude, §§ 34 bis 36 in Verbindung mit Anlage 10 und Leistungen der Technischen Ausrüstung entsprechend der HOAI Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2 Technische Ausrüstung §§ 53 bis 56 einschließlich Anlagengruppe 7 – Laborplanung.
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Es ist beabsichtigt sowohl für die Objektplanung Gebäude als auch für die Fachplanung Technische Ausrüstung einschl. Laborplanung folgende Leistungen zu beauftragen:
— Teilleistungen (Kostenplanung) der Leistungsphase 2 (Leistungsstufe 1), Bearbeitungszeitraum Juli 2015 bis Februar 2016 (7 Monate),
— Teilleistungen (Kostenplanung) der Leistungsphase 3 bis 5 (Leistungsstufe 2), Bearbeitungszeitraum im Auftragsfall Februar 2016 bis März 2017 (14 Monate),
— gesamte Grundleistungen und ggf. besondere Leistungen der
Leistungsphasen 6 und 7 (Leistungsstufe 3),
Leistungsphase 8 (Leistungsstufe 4),
Leistungsphase 9 (Leistungsstufe 5).
Der Auftraggeber behält sich nach Beauftragung der Leistungsstufe 1 die stufenweise Beauftragung der weiteren Teilleistungen der Leistungsstufen 2 bis 5 vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Die übrigen Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 5 HOAI werden in gesonderten Verfahren, getrennt für Leistungen bei Gebäuden, Leistungen der TGA und Leistungen der Laborplanung, vergeben.
Zu den Planungsleistungen der technischen Ausrüstung gemäß §§ 53-56 HOAI gehören die Anlagengruppen 1 bis 8. In der Anlagengruppe 7 ist die Laborplanung enthalten:
1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen (Honorarzone III);
2) Wärmeversorgungsanlagen (Honorarzone III);
3) Lufttechnische Anlagen (Honorar III);
4) Starkstromanlagen (Honorarzone III);
5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (Honorarzone II);
6) Förderanlagen (Honorarzone II);
7) Laborplanung (Honorarzone III);
8) Gebäudeautomation (Honorarzone III).
Folgende Schwerpunktaufgaben sind in der Baumaßnahme vorgesehen:
— Planung der Wasserversorgung und Wasserentsorgung;
— Planung der Wärmeversorgungsanlagen und Dampferzeugungsanlagen;
— Konzeption und Planung von Anlagen zur regenerativen Energie- bzw. Wärmeversorgung;
— Planung der Raumlufttechnik (Tierhaltung vollklimatisiert, Versorgungssicherheit aller Tierbereiche muss jederzeit sichergestellt sein);
— Planung der Kältetechnik (thermokonstante Labore);
— Planung der elektrischen Versorgung (AV/SV/EN durch Anschluss an das Netz des lokalen Versorgers bzw. durch Eigenversorgung); Integration in das Campusnetz der FU Berlin;
— Planung der Gebäudeautomation inkl. Integrationsplanung;
— Tierhaltung, jeweils für Versuchs- und Kontrollgruppen, Käfig- bzw. Bodenhaltung;
— 2 Tier-OPs der Hygieneklasse 1b, auch als Sektionsräume nutzbar;
— Tierhaltungsbereiche begasungsfähig mit H2O2;
— Anlagen zur Ver- und Entsorgung der Tierhaltungsbereiche, soweit erforderlich;
— Planung von flexibel nutzbaren Laborbereichen (Standard- und Großraumlabore) mit der Möglichkeit, in einzelnen Bereichen auch Raum-in-Raum Situationen einzurichten;
— Sicherheitsstufe S2 für gentechnische Labore;
— Einrichtung einer Biobank.
Die Ausschreibung erfolgt unter Finanzierungsvorbehalt.
Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 31 500 000 EUR (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten. Derzeit werden die Investitionsanmeldung und die Haushaltsanmeldung 2016/17 durch die zuständige Fachverwaltung vorbereitet und ein Bedarfsprogramm aufgestellt. Eine Beauftragung der Leistungen kann erst nach Vorliegen der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen erfolgen.
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Grundlage der Planungsleistung ist das Bedarfsprogramm, das in der 2 Stufe des Auswahlverfahrens den Bietern zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wird.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster für Planung und Bauausführung in einem Bauabschnitt durchzuführen. Übergabe an den Nutzer: 1.10.2019.
Eine Zertifizierung nach BNB-Standard „Silber“ ist beabsichtigt.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Anwendung des Lean Construction Managements und setzt bei dem Auftragnehmer die Bereitschaft zur diesbezüglichen Kooperation voraus.
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die auch von Auftragnehmer zu verwenden ist.
Zu den Planungsbeteiligten gehören unter anderem Projektsteuerer, Architekt für die Leistungsphasen 2 bis 5 (ohne Kostenplanung), Tragwerksplaner, Fachingenieure TGA und Laborplanung für die Leistungsphasen 2 bis 5 (ohne Kostenplanung), Bauphysiker, Sonderfachleute (u.a. Sicherheitskoordinatoren, Energieberater, Brandschutzgutachter, BNB-Koordinator) sowie weitere Gutachter.
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Grundlage der Beauftragung sind die gültigen Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt einschließlich AVB, BVB und Vereinbarung Baukostenobergrenze, abrufbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/.
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Menge oder Umfang:
Gegenstand der Vergabe sind Generalplanerleistungen (Gebäudeplanung, TGA einschließlich Laborplanung) mit Teilleistungen (Kostenplanung) der Leistungsphasen 2 bis 5 sowie den gesamten Grundleistungen und ggf. besonderen Leistungen der Leistungsphasen 6 bis 9 für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung (TZR) auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 31 500 000 EUR (brutto für die Kostengruppen 100 bis 700 inkl. NK und Unvorhergesehenes).
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Zunächst werden die Teilleistungen der Leistungsphase 2 beauftragt. Beginn der Bearbeitung ist unmittelbar nach Auftragserteilung.
Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.
Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise (Siehe II.1.5).
Nach der Beauftragung der Leistungsphase 2 (Leistungsstufe 1) werden die Leistungsstufen 2 bis 5 jeweils stufenweise beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Dauer: 7 Monate
Referenznummer: 14231E70002
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
FU Berlin, Robert-von-Ostertag-Straße gegenüber Nr. 7-13, 14163 Berlin, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben),
2. Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber/Hauptgesellschafter/bevollmächtigter Vertreter bei juristischen Personen, Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, E-Mail, Homepage (Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt),
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3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage zum Bewerberbogen),
5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Verzeichnis benannter Unternehmen (ABau IV 305 F in der Anlage zum Bewerberbogen).
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (ABau IV 306 F in der Anlage zum Bewerberbogen),
7. Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3) (ABau IV 307 F in der Anlage zum Bewerberbogen),
7.1. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen (Anlage zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einer der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte (1) bis (7.1) führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
8. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen (in Ziffer III.1.1)),
9. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) und,
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur diejenigen Leistungen an Gebäuden und Ingenieurleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 1 bis 8) zu berücksichtigen, die der Forschung bzw. der Versuchstierzucht bzw. -haltung dienen.
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11. Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen/Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung zum Formular der ABau IV 306 F (in der Anlage zum Bewerberbogen) vorgelegt werden. Zudem ist durch die entsprechenden Nachunternehmer jeweils ein eigener Bewerberbogen auszufüllen und zu unterschreiben.
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Mindeststandards:
Zu 8. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Zu 9. Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn der mittlere jährliche Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012/2013/2014) unter 450 000 EUR (netto) liegt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
12. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014), aufgeteilt nach Ingenieuren/Architekten mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem erfolgt eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büro/Unternehmens nach Ingenieuren und/oder Architekten, die seit mindestens 2 Jahren im Unternehmen angestellt sind sowie sonstigen Mitarbeitern.
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13. Angaben zu den vorgesehenen (max. 3) Mitarbeitern/innen gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie:
— Name, Vorname;
— Berufsausbildung;
— Qualifikation/Abschlüsse;
— beruflicher Werdegang einschließlich der Zeiträume/Positionen/Tätigkeiten im jeweiligen Unternehmen;
— Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom- oder vergleichbare Abschlüsse sowie
— eine Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung;
— eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen mit Angaben zur Leistungsart, Baukosten, Bearbeitungszeit und Aufgaben).
Angaben für:
— einen Projektleiter,
— einen stellvertretenden Projektleiter (TGA),
— einen stellvertretenden Projektleiter (Hochbau).
14. Vorstellung von zwei Referenzgebäuden des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft mit Neubaumaßnahmen.
Die Referenzprojekte 1 bis 2 werden nur bewertet, wenn nachfolgende Anforderungen/Bedingungen a) bis e) erfüllt sind:
a) die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein d.h. die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein
b) die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
c) Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
d) jede Referenz muss in den vergangenen 7 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d. h. Übergabe des Objektes nach Abschluss der LP 8 gem. § 34 HOAI bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung.),
e) in der Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungsbilder der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung Abschnitt 1 Gebäude, §§ 34 bis 36 in Verbindung mit Anlage 10 und Leistungen der Technischen Ausrüstung entsprechend der HOAI Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2 Technische Ausrüstung §§ 53 bis 56 bearbeitet worden sein.
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Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung und Anschrift des Entwurfsverfassers,
— kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen (Umbau, Modernisierung, Sanierung, Neubau etc.),
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 200 bis 700 in EUR brutto,
— bearbeitete Leistungsphasen nach § 34 HOAI und § 55 HOAI,
— bearbeitete Anlagengruppen nach § 53 HOAI,
— Art bzw. Nutzung des Gebäudes,
— besondere Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen (Energiekonzept, Eigenstromversorgung),
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung (Übergabe an den Bauherrn),
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Nachweis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines mit dem Teilnahmeantrag.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Im Falle einer Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei Abschluss des Vertrages eine „objektbezogene“ Versicherung als ARGE erforderlich.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben, http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/ (keine abschließende Auflistung).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung gemäß ABau IV 307 F (Anlage zum Bewerberbogen) abzugeben:
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— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse aufgeführt sind und sich als Bewerbergemeinschaft bewerben,
— nach der im Falle der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft gebildet wird,
— nach der im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— in der der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— nach der alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) gemäß:
— Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498).
— Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBL.S.159 vom 16.6.2012).
— Auskünfte nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 1. Dezember 2010 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Ausgabe Nr. 30/2010 http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/korruptionsregister/).
— Eventuell Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO.
— BVB zur Beachtung zu Umweltschutzanforderungen bei der Planung (ABau IV 404 F). Hinweis: Weiteres siehe Ziff.VI.3).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt und Ingenieur.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 6. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
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1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet. Maßgeblich ist das arithmetische Mittel der benannten Umsätze aus den Jahren 2012, 2013 und 2014: 1.1 Gesamtumsatz: 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 900 000 EUR (netto) ausweist.1.2 Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (gem. Ziffer III.2.2 Nr. 10) in Höhe von mindestens 700 000 EUR (netto) ausweist. 2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: — max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 8 Architekten / Ingenieure (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) nachweist, davon mind. 4 mit jeweils mind. 3 Jahren Berufserfahrung.2.2 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre mind. 5 Architekten / Ingenieure (Summe aus Büroinhaber und fest angestellten Mitarbeitern) nachweist, die jeweils mind. 2 Jahre im Unternehmen angestellt sind.3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern: — max. 20 Pkt.Das Kriterium wird mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter und die stellvertretenden Projektleiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird diese Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3.3.1 Projektleiter: max. 10 Pkt.3.1.1 — 10 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er mindestens 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist. Nachweis mindestens einer persönlichen Referenz mit einem Forschungsgebäude und Baustellenerfahrung (Leistungsphase 8 gemäß § 34 bzw. § 55 HOAI). Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich. 3.1.2 — 6 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er mindestens 6 bis unter 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist. Nachweis mindestens einer persönlichen Referenz mit einem Forschungsgebäude oder gleichwertig und Baustellenerfahrung (Leistungsphase 8 gemäß § 34 bzw. § 55 HOAI). Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich. 3.2 Stellvertretender Projektleiter (TGA): max. 5 Pkt.3.2.1 — 5 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter (TGA), wenn er mindestens 8 Berufsjahre mit der technischen Ausrüstung im Hochbau als Dipl.-Ing. und Baustellenerfahrung (Leistungsphase 8 gemäß § 55 HOAI) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich. 3.2.2 — 3 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter (TGA), wenn er mindestens 5 bis unter 8 Berufsjahre mit der technischen Ausrüstung im Hochbau Dipl.-Ing. und Baustellenerfahrung (Leistungsphase 8 gemäß § 55 HOAI) nachweist. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis max. 3 persönliche Referenzen erforderlich.3.3 Stellvertretender Projektleiter (Hochbau): max. 5 Pkt. 3.3.1 — 5 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter (Hochbau), wenn er über mindestens 8 Berufsjahre und mindestens den Nachweis einer persönlichen Referenz mit einem Forschungsgebäude nach Diplom oder gleichwertig sowie über Baustellenerfahrung (Leistungsphase 8 gemäß § 34 HOAI) verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis max. 3 Referenzen erforderlich. 3.3.2 — 3 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter (Hochbau), wenn er über mindestens 5 bis unter 8 Berufsjahre und mindestens den Nachweis einer persönlichen Referenz mit einem Forschungsgebäude nach Diplom oder gleichwertig sowie über Baustellenerfahrung (Leistungsphase 8 gemäß § 34 HOAI) verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis max. 3 Referenzen erforderlich. 4. Angaben zu den 2 Referenzprojekten gemäß Ziff. III.2.3): max. 60 Pkt. (2 x 17 + 26). Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a) bis e) erfüllt sind:a) die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein d. h. die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen seinb) die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,c) Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,d) jede Referenz muss in den vergangenen 7 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d.h. Übergabe des Objektes nach Abschluss der LP 8 gem. § 34 HOAI bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung.).e) in der Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungsbilder der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung Abschnitt 1 Gebäude, §§ 34 bis 36 in Verbindung mit Anlage 10 und Leistungen der Technischen Ausrüstung entsprechend der HOAI Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2 Technische Ausrüstung §§ 53 bis 56 bearbeitet worden sein.Die für jede Referenz zu vergebenen 17 Pkt. werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben: 4.1 — 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Bausumme (KG 200-700 nach DIN 276) mindestens 15 000 000 EUR brutto beträgt.4.2 — 8 Pkt. maximal erhält ein Referenzprojekt für beauftragte Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 HOAI, bei denen mindestens die Leistungsphasen 6 bis 8 erbracht worden sind (d.h. je beauftragter Anlagengruppe 1 Pkt. = max. 8 Pkt.)4.3. — 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Leistungen der Kostenplanung in den Leistungsphasen 2 bis 5 gemäß § 34 HOAI durchgeführt worden sind.4.4. — 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Leistungen der Kostenplanung in den Leistungsphasen 2 bis 5 gemäß § 55 HOAI durchgeführt worden sind.Zusätzlich werden nach den folgenden Unterkriterien insgesamt 26 Pkt. vergeben, sofern diese bei mindestens einem der vorgestellten Referenzprojekte, die die Bedingungen a) bis e) erfüllen, zutreffen:4.5 — 7 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es ein Laborgebäude, mindestens mit S2-Laboren, ist.4.6. — 6 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Bau handelt, der eine Versuchstierhaltung bzw. -zucht enthält.4.7. — 4 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn ein Energiekonzept mit Unterschreitung der EnEV umgesetzt wurde. 4.8. — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Planung und Errichtung einer Anlage zur Eigenstromversorgung (Notstromaggregat bzw. Blockheizkraftwerk) erfolgte.4.9 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für die zu vergebende Leistung vorgesehene Projektleiter maßgeblich, d.h. mit einem Arbeitszeitaufwand von durchschnittlich mind. 20 Wochenstunden über die Projektlaufzeit, am Referenzprojekt tätig war. 4.10. — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden ist und ein Referenzschreiben des öffentlichen Auftraggebers vorliegt.In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Gentz, Frau Haase

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14231E70002
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogens einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
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Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Generalplanerleistungen für den Neubau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung der FU Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_167_FU TZR_GP.
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Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
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2.1. Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
Abweichend zu Ziff. III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden;
2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt und sich dadurch ggf. die Seitenumbrüche ändern, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, d.h. beglaubigte deutsche Übersetzungen der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
7. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4) genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung gemäß ABau IV 309 F und ABau IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge gemäß ABau IV 308 F und ABau IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
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9. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 167_FU TZR_GP" gekennzeichnet bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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10. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 12.5.2015 an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. Es obliegt den Bewerbern, sich regelmäßig über Fragen und Antworten auf der unter Ziff. VI.3) Nr. 1 genannten Vergabeplattform Berlin zu informieren.
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11. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 076-134380 (2015-04-14)
Ergänzende Angaben (2015-09-22)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 187-338950
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 76-134380
ABl. S-Ausgabe: 187
Quelle: OJS 2015/S 187-338950 (2015-09-22)