Generalplanung für den Neubau eines Besucher- und Dokumentationszentrums für die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt

Leistungen der Generalplanung mit Objektplanung Gebäude und Freianlagen (Teil 3, Abschnitt 1 und 2 HOAI 2013), Tragwerksplanung (Teil 4, Abschnitt 1 HOAI 2013), Technische Ausrüstung mit den Anlagengruppen 1 bis 5 (Teil 4, Abschnitt 2 HOAI), Beratungsleistung Bauphysik (Anlage 1.2 HOAI 2013), Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (Anhang 4 HOAI 2013), Brandschutzkonzept für den Neubau eines Besucher- und Dokumentationszentrums.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-06 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-11-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Beauftragung Stufe 1: Generalplanung wie unter II.1.5) beschrieben mit den Leistungsphasen HOAI 2 + 3 (Vor- und Entwurfsplanung); weitere Leistungen werden stufenweise beauftragt – Stufe 2: Generalplanung wie unter II.1.5) beschrieben mit den Leistungsphasen HOAI 4 + 5, Stufe 3: Generalplanung wie unter II.1.5) beschrieben mit den Leistungsphasen HOAI 6-9; ein Anspruch auf Übertragung der Stufen 2 und 3 besteht nicht.Die Leistungen der Leistungsphase 1 HOAI aller Fachdisziplinen sind bereits erbracht. Der aktuelle Terminplan sieht eine Beauftragung und den Beginn der Leistungsphase 2 im Mai 2016 vor. Das Budget der KGR 200 bis 500 beträgt 2 500 000 EUR brutto.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Umfassungsstraße 76
Postleitzahl: 39124
Postort: Magdeburg

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-06 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 218-398114
ABl. S-Ausgabe: 218
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungsunterlagen sind zwingend anhand der Checkliste und unter Verwendung der Formulare zusammenzustellen. Die Unterlagen, einschließlich der Bewertungsliste, sind unter www.jostconsult.de (Rubrik Ausschreibungen) herunterladbar oder können unter der E-Mail-Adresse gemäß Anhang A abgefordert werden. Für nicht ausgefüllte Formulare oder bei Nichtverwendung der Formulare gelten die geforderten Angaben als nicht erbracht. Die einzureichenden Unterlagen sind in DIN A4 vorzulegen und dürfen maximal 30 Seiten beidseitig (oder 60 Seiten einseitig) bedruckt nicht überschreiten; bei Bietergemeinschaften maximal 50 Seiten beidseitig (oder 100 Seiten einseitig) bedruckt. Die eingereichten Unterlagen (inkl. Formblätter, Nachweise und eigene Angaben) sind zusätzlich als 1 Dokument im Dateiformat PDF einzureichen. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe voraussichtlich am 22.1.2016 erhalten die ausgewählten Teilnehmer zusätzliche Unterlagen. Von den Teilnehmern wird die Erstellung eines Lösungsvorschlags als Generalplaner mit Kostenschätzung und Honorarkalkulation erwartet. Die Stiftung Gedenkstätten richtet voraussichtlich am 4.2.2016 einen gemeinsamen Termin in Gardelegen mit den Teilnehmern zur Klärung der Aufgabenstellung und Randbedingungen aus. Ein Gremium aus Fach- und Sachpreisrichtern (in Anlehnung an RPW 2013) und der Stiftung Gedenkstätten wird voraussichtlich am 7.4.2016 einen Vorschlag für das wirtschaftlich günstigste Angebot unterbreiten. Die Aufwendungen der ausgewählten Teilnehmer werden mit einer Bearbeitungspauschale von je 3 500 EUR brutto pro Teilnehmer vergütet. Es ist angedacht, die eingereichten Lösungsvorschläge nach Abschluss des Verfahrens öffentlich auszustellen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Generalplanung mit Objektplanung Gebäude und Freianlagen (Teil 3, Abschnitt 1 und 2 HOAI 2013), Tragwerksplanung (Teil 4, Abschnitt 1 HOAI 2013), Technische Ausrüstung mit den Anlagengruppen 1 bis 5 (Teil 4, Abschnitt 2 HOAI), Beratungsleistung Bauphysik (Anlage 1.2 HOAI 2013), Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (Anhang 4 HOAI 2013), Brandschutzkonzept für den Neubau eines Besucher- und Dokumentationszentrums.
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Menge oder Umfang:
Beauftragung Stufe 1: Generalplanung wie unter II.1.5) beschrieben mit den Leistungsphasen HOAI 2 + 3 (Vor- und Entwurfsplanung); weitere Leistungen werden stufenweise beauftragt – Stufe 2: Generalplanung wie unter II.1.5) beschrieben mit den Leistungsphasen HOAI 4 + 5, Stufe 3: Generalplanung wie unter II.1.5) beschrieben mit den Leistungsphasen HOAI 6-9; ein Anspruch auf Übertragung der Stufen 2 und 3 besteht nicht.
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Die Leistungen der Leistungsphase 1 HOAI aller Fachdisziplinen sind bereits erbracht. Der aktuelle Terminplan sieht eine Beauftragung und den Beginn der Leistungsphase 2 im Mai 2016 vor. Das Budget der KGR 200 bis 500 beträgt 2 500 000 EUR brutto.
Beschreibung der Optionen: Siehe II.2.1).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe, An der Gedenkstätte 1 in 39638 Gardelegen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben gemäß VOF § 4 (2) + (3); schriftliche Eigenerklärung, dass die Gründe nach VOF § 4 (6) + (9) nicht vorliegen; Nachweis über die Rechtslage; Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes (nicht älter als 3 Monate ab Datum nach VI.5); Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung Architekt durch Bescheinigung der jeweiligen Architektenkammer oder Kopie der letzten Beitragsrechnung (jeweils nicht älter als 1 Jahr ab Datum nach VI.5); Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme Personenschäden 1 500 000 EUR, Deckungssumme sonstige Schäden 1 000 000 EUR). Bei Bietergemeinschaften sind die v. g. Nachweise (bis auf die Berufsbezeichnung Architekt) von jedem Beteiligten zu erbringen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben zum Umsatz der Jahre 2013, 2014, 2015 (letztes Jahr geschätzt); Angaben zu den Mitarbeitern (Anzahl, Qualifikation, Berufserfahrung). Bei Bietergemeinschaften sind die v. g. Angaben von jedem Beteiligten zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzen je Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung und Planung Techn. Ausrüstung: Gedenkstätten (Neu-/Umbau), Sakralbauten (Neu-/Umbau), Museen (Neu-/Umbau), Besucher- und Dokumentationszentrum (Neubau) in den Jahren 2010 bis 2015 (abgeschlossene Projekte mit Abschluss LP 8 und in Bearbeitung befindliche Projekte ab LP 3), davon Projekte öffentlicher Auftraggeber; zusätzlich für Objektplanung Gebäude: Teilnahme an Wettbewerben in den v. g. Referenzkategorien; zusätzlich für Tragwerk: Projekte mit einer Tragkonstruktion, die einen wesentlichen gestalterischen Aspekt der Architektur bildet; zusätzlich für Techn. Ausrüstung: Projekte mit autarker Ver- und Entsorgung, Projekte mit mind. 30 %-iger Unterschreitung der gültigen EnEV-Forderungen.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI in der bei Vertragsabschluss geltenden Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben, dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Sie haben zudem einen Vertreter zu benennen, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Dieser muss mindestens die Leistungen Objektplanung Gebäude erbringen.
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Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind nicht zulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen ist jeder Planer (Generalplaner oder bevollmächtigter Vertreter einer Bietergemeinschaft), der nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der RL für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet der Architektur, berechtigt ist, in der BRD als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu deren satzungsgemäßem Gesellschaftszweck Planungsleistungen gehören, die der Aufgabenstellung entsprechen, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach vorstehenden Ausführungen benennen (VOF § 19). Der Nachweis über die Eintragung in das Berufsregister ist nach Maßgabe des Mitgliedstaates zu erbringen, in dem der Bewerber tätig ist.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 8
Objektive Auswahlkriterien:
° Angaben und Nachweise zu III.2.1), III.2.2), III.3.1) und III.3.2) sind Ausschlusskriterien. Fehlende und unvollständige Nachweise und Angaben sowie abgelaufene Nachweise führen zum Ausschluss.° Angaben zu III.2.3) werden bewertet (Hinweis zum Abruf der Bewertungsliste unter VI.3)° bei gleicher Bewertung entscheidet das Losverfahren.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Jost Consult Projektsteuerung GmbH
Postanschrift: Robert-Franz-Ring 13
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06108
Kontaktperson: Frau Waldek
Telefon: +49 3452998077 📞
E-Mail: infojcp@jostconsult.de 📧

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungsunterlagen sind zwingend anhand der Checkliste und unter Verwendung der Formulare zusammenzustellen. Die Unterlagen, einschließlich der Bewertungsliste, sind unter www.jostconsult.de (Rubrik Ausschreibungen) herunterladbar oder können unter der E-Mail-Adresse gemäß Anhang A abgefordert werden. Für nicht ausgefüllte Formulare oder bei Nichtverwendung der Formulare gelten die geforderten Angaben als nicht erbracht. Die einzureichenden Unterlagen sind in DIN A4 vorzulegen und dürfen maximal 30 Seiten beidseitig (oder 60 Seiten einseitig) bedruckt nicht überschreiten; bei Bietergemeinschaften maximal 50 Seiten beidseitig (oder 100 Seiten einseitig) bedruckt. Die eingereichten Unterlagen (inkl. Formblätter, Nachweise und eigene Angaben) sind zusätzlich als 1 Dokument im Dateiformat PDF einzureichen.
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Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe voraussichtlich am 22.1.2016 erhalten die ausgewählten Teilnehmer zusätzliche Unterlagen. Von den Teilnehmern wird die Erstellung eines Lösungsvorschlags als Generalplaner mit Kostenschätzung und Honorarkalkulation erwartet. Die Stiftung Gedenkstätten richtet voraussichtlich am 4.2.2016 einen gemeinsamen Termin in Gardelegen mit den Teilnehmern zur Klärung der Aufgabenstellung und Randbedingungen aus. Ein Gremium aus Fach- und Sachpreisrichtern (in Anlehnung an RPW 2013) und der Stiftung Gedenkstätten wird voraussichtlich am 7.4.2016 einen Vorschlag für das wirtschaftlich günstigste Angebot unterbreiten. Die Aufwendungen der ausgewählten Teilnehmer werden mit einer Bearbeitungspauschale von je 3 500 EUR brutto pro Teilnehmer vergütet. Es ist angedacht, die eingereichten Lösungsvorschläge nach Abschluss des Verfahrens öffentlich auszustellen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345514-1529/1536 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist nach § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Nachprüfungsverfahren) – GWB – unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 218-398114 (2015-11-06)