Generalsanierung Hallenbad Borbeck Machbarkeitsstudie

Stadt Essen Immobilienwirtschaft

Erstellung einer Machbarkeitsstudie über die Sanierung bzw. den Neubaus eines Hallenbades mit angegliedertem Sport- und Gesundheitszentrum. Im Stadtteil Essen-Borbeck soll das 1966 errichtete Hallenbad nach aktuellen Erkenntnissen des Schwimmbadbaus umgebaut und modernisiert werden. Hierbei sollen ein vorliegendes Bädergutachten und zukünftige Entwicklungen berücksichtigt werden. Das Hallenbad Borbeck hat sich durch die Kombination mit einem Sportverein neben der reinen Bäderausrichtung als komplexer Sport-und Gesundheitsstandort etabliert. Eine wesentliche Aufgabenstellung für die Planung ist es, die Funktionsbereiche sowohl für den Verein als auch für den Badbetrieb zu optimieren. Hierbei sind sämtliche Flächenressourcen einzubeziehen, um die Qualität des Angebotes sowohl für den Verein als auch für das Bad zu stärken. Insbesondere sind alle notwendigen Funktionsräume insoweit zu trennen, dass eine alleinige Nutzung auch ohne den anderen Partner erfolgen kann. Hierfür werden Konzepte für folgende Varianten erforderlich:
? Generalsanierung des Bades am jetzigen Standort
? Neubau des Bades am jetzigen Standort
? Neubau des Bades auf anderem Standort
Für die Erarbeitung der Planungskonzepte werden folgende Leistungen gemäß Leistungsbild der Projektentwicklung (AHO Schriftenreihe Nr. 19) erforderlich:
? Standortanalyse und ?prognose
? Marktrecherche
? Grundstückssicherung
? Nutzungskonzeption,( Funktions-, Raum- und Ausstattungsprogramm)
? Vorplanungskonzept
? Vermarktung Bestandsgrundstück
? Kostenrahmen und Nutzungskosten
? Terminrahmen
? Rentabilitätsanalyse
? Risikoanalyse und -bewertung
? Entscheidungsvorbereitung
Es ist beabsichtigt im weiteren Projektverlauf dem Auftragnehmer auch die Aufgaben der Projektsteuerung gem. Leistungsbild (AHO Schriftenreihe Nr.9) für die anschließende Baumaßnahme zu übertragen. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf max. 7 Mio. EUR netto.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-08-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
Menge oder Umfang:
Es ist zunächst die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für die zuvor beschriebene Generalsanierung vorgesehen. Die Übertragung der Projektsteuerleistungen bei der Bauausführung auf den Auftragnehmer der Machbarkeitsstudie ist geplant. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistung besteht jedoch nicht!
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Essen Immobilienwirtschaft
Postanschrift: Lindenallee 59-67
Postleitzahl: 45127
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.essen.de 🌏
E-Mail: vergabe@immo.essen.de 📧
Telefon: +49 2018860132 📞
Fax: +49 2018860136 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-26 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 167-305133
ABl. S-Ausgabe: 167
Zusätzliche Informationen
1.) Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. 2.) Ein Antrag auf Nachprüfung vor der Vergabekammer ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr, 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen ist. 3.) Abgabe des Teilnahmeantrages: Der Umschlag ist mit dem beiliegenden Aufkleber Angebot/Submission (s. Vergabeunterlagen unter „Sonstiges“) zu kennzeichnen. Alle Postsendungen, die nicht damit als Angebot gekennzeichnet sind, werden im Posteingang der Immobilienwirtschaft geöffnet und damit ungültig. 4.) Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW vom 10.01.2012 (TVgG)). Hiernach müssen Bieterinnen bzw. Bieter, deren Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer oder Verleiherinnen und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind bzw. seien müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4, 17 und 18 TVgG Verpflichtungserklärungen zu Umweltstandards und Energieeffizienz, sozialen Mindeststandards sowie bei Bau- und Dienstleistungen auch zu Tarif- bzw. Mindestlöhnen abgeben. Die Verpflichtungserklärungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen. 5.) Die Kommunikation, z.B. bei Bewerberfragen und deren Beantwortung, wird ausschließlich über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr geführt. Elektronische Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ Elektronischer Zugang zu den Teilnahme-/Vergabeunterlagen: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ Bekanntmachungs-ID: CXS0YYZYY4V.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Erstellung einer Machbarkeitsstudie über die Sanierung bzw. den Neubaus eines Hallenbades mit angegliedertem Sport- und Gesundheitszentrum. Im Stadtteil Essen-Borbeck soll das 1966 errichtete Hallenbad nach aktuellen Erkenntnissen des Schwimmbadbaus umgebaut und modernisiert werden. Hierbei sollen ein vorliegendes Bädergutachten und zukünftige Entwicklungen berücksichtigt werden. Das Hallenbad Borbeck hat sich durch die Kombination mit einem Sportverein neben der reinen Bäderausrichtung als komplexer Sport-und Gesundheitsstandort etabliert. Eine wesentliche Aufgabenstellung für die Planung ist es, die Funktionsbereiche sowohl für den Verein als auch für den Badbetrieb zu optimieren. Hierbei sind sämtliche Flächenressourcen einzubeziehen, um die Qualität des Angebotes sowohl für den Verein als auch für das Bad zu stärken. Insbesondere sind alle notwendigen Funktionsräume insoweit zu trennen, dass eine alleinige Nutzung auch ohne den anderen Partner erfolgen kann. Hierfür werden Konzepte für folgende Varianten erforderlich:
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? Generalsanierung des Bades am jetzigen Standort
? Neubau des Bades am jetzigen Standort
? Neubau des Bades auf anderem Standort
Für die Erarbeitung der Planungskonzepte werden folgende Leistungen gemäß Leistungsbild der Projektentwicklung (AHO Schriftenreihe Nr. 19) erforderlich:
? Standortanalyse und ?prognose
? Marktrecherche
? Grundstückssicherung
? Nutzungskonzeption,( Funktions-, Raum- und Ausstattungsprogramm)
? Vorplanungskonzept
? Vermarktung Bestandsgrundstück
? Kostenrahmen und Nutzungskosten
? Terminrahmen
? Rentabilitätsanalyse
? Risikoanalyse und -bewertung
? Entscheidungsvorbereitung
Es ist beabsichtigt im weiteren Projektverlauf dem Auftragnehmer auch die Aufgaben der Projektsteuerung gem. Leistungsbild (AHO Schriftenreihe Nr.9) für die anschließende Baumaßnahme zu übertragen. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf max. 7 Mio. EUR netto.
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Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen: Übertragung der Projektsteuerungsleistungen in Zuge der Bauausführung.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 6 Monate
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: 5877 EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Hallenbad Essen Borbeck
Vinckestraße 3
45355 Essen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen:
1.Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende/r Erklärung/ Nachweis, die /der mit der geforderten Angabe vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4) nicht älter als 3 Monate sein.
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2.Erklärung, ob und auf welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet gemäß § 4 (2) VOF.
3.Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt oder Kopie derselben. Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/ Nachweis, die/ der mit der geforderten vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4) nicht älter als 3 Monate sein.
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4.Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 4 (6) a) – g) VOF vorliegen.
5.Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 4 (9) a) – e) VOF vorliegen.
6.Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Firmen der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
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Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunter-nehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen (analog Pkt. 1-6) auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
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Fehlende Nachweise werden von der Vergabestelle in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen:
1. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß §5 (4) a) VOF.
Nachweis der Berufshaftpflicht gemäß Pkt. III. 1.1) Bei Bewerbergemeinschaften ist der vorgenannte Nachweis der Berufshaftpflicht eines Mitgliedes ausreichend.
2. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß §5 (4) c) VOF.
a) [Jährlicher Gesamtumsatz des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr für 2012,2013,2014)].
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Umsatz zusätzlich kumuliert anzugeben.
b) %-Anteil für entsprechende Dienstleistungen gemäß II.1.5) am jährlichen Gesamtumsatz des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr für 2012,2013,2014).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
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Fehlende Nachweise werden von der Vergabestelle in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.1)
Der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4) nicht älter als 3 Monate sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen.
1. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) a) und c) VOF
durch Studiennachweise und Bescheinigungen über berufliche Befähigungen sowie Angaben der Technischen Leitung; Angaben zur beruflichen Erfahrung des Projektleiters
2. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) b) VOF anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen des Projektleiters mit Angabe der Gesamtprojektkosten, der Leistungszeit sowie der öffentlichen / privaten Auftraggeber mit Telefon- und Faxnummer.
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Die Darstellung der Referenzen soll in Tabellenform erfolgen.
3. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) b) VOF anhand einer Liste der wesentlich in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen des Büros/ der Bewerbergemeinschaft mit Angabe der Gesamtprojektkosten, der Leistungszeit sowie der öffentlichen/ privaten Auftraggeber mit Telefon- und Faxnummer.
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4. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) d) VOF (jährliches Mittel der Anzahl der Beschäftigten des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012,2013,2014)).
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Anzahl der Mitarbeiter zusätzlich kumuliert anzugeben.
5.Nachweis zur fachlichen Eignung nach §6 (5) f) VOF (Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, Angaben zum Qualitätsmanagement).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunter-nehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
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Fehlende Nachweise werden von der Vergabestelle in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Mindeststandards:
Zu 2. und 3.): Vergleichbare Projektmanagementleistungen / Erstellung von Machbarkeitsstudien für den Neubau / die Sanierung von öffentlichen Schwimmbädern. Die Referenzen sind durch Referenzschreiben des Auftraggebers oder sofern diese bei privaten Auftraggebern nicht zu erlangen sind, sind durch Eigenerklärungen nachzuweisen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 2,5 Mio. EUR bei Personenschäden und 2,5 Mio. EUR bei Sach- und Vermögens-schäden oder eine schriftliche Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall oder zum Abschluss einer projektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen für nachgewiesene und bestätigte Leistungen. Alle Zahlungen erfolgen bargeldlos in Euro.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine verbindliche Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder einzureichen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Vorzulegende Nachweise:
Verpflichtungserklärung TVgG NRW L098 2015; Vertragsbedingungen und Verpflichtungserklärungen
zur Ausführung des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen? TVgG NRW) bei Bau- und Dienstleistungsaufträgen ab einem geschätzten Auftragswert von 20.000 EUR (ohne Umsatzsteuer)
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Siehe Teilnahmeunterlagen im Register: vom Unternehmen auszufüllende Unterlagen.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Berufshaftpflicht; siehe Punkt III 1.1 der Bekanntmachung
Der Nachweis der Berufshaftpflicht (unbeglaubigte Kopie) darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4) nicht älter als 3 Monate sein.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung
Handelsregister Eintragung; siehe Punkt III 2.1 der Bekanntmachung,
als einfache Kopie; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung
Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen; siehe Punkt III 2.1 der Bekanntmachung,; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt; siehe Punkt III 2.1 der Bekanntmachung,
Eigenerklärung über Ausschlussgründen gem. § 4 (9) a) – e) VOF; siehe Punkt III 2.1 der Bekanntmachung,
Eine Formularvorlage ist den Teilnahmeunterlagen im Register:
vom Unternehmen auszufüllende Unterlagen beigefügt.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung über EUR 150.000; Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung u. Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dieses Formular ist durch den Bieter und ggfls. seine Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1.§ 5 (5) a) und c) VOF – berufliche Erfahrung des Projektleiters Gewichtung: 20 %
Wertung: 1 Pkt.<4 Jahre; 2 Pkt. 4 – 8 Jahre; 3 Pkt. 9 – 13 Jahre; 4 Pkt.> 13 Jahre
2. § 5 (5) b) VOF – vergleichbare Leistungen des Projektleiters in den letzten 3 Jahren (2012-2014) Gewichtung: 25 %
Wertung: 1 Pkt. = 1 Objekt; 2 Pkt. = 2 Objekte; 3 Pkt. = 3 Objekte;4 Pkt. > 3 Objekte
3. § 5 (5) b) VOF – vergleichbare Leistungen des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2012 – 2014) Gewichtung: 20 %.
Wertung: 1 Pkt.= 1 Objekt; 2 Pkt.= 2 Objekte; 3 Pkt.= 3 Objekte; 4 Pkt.> 3 Objekte
4. § 5 (5) d) VOF – durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Büros/ Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2012 – 2014) Gewichtung: 5 %.
Wertung: 1 Pkt.< 3; 2 Pkt. 3 – 6; 3 Pkt. 7 – 10; 4 Pkt.> 105.
5. §5 (5) f) VOF – Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität der Projektmanagement-leistungen, Angaben zum Qualitätsmanagementsystem (QMS) Gewichtung: 5 %.
Wertung: 0 Pkt. = kein QMS; 2 Pkt. = bürointernes QMS bzw. zertifiziertes QMS gemäß DIN EN ISO 9001 (bei Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis der Zertifizierung für ein Mitglied ausreichend)
6. § 5 (4) c) VOF – jährlicher Gesamtumsatz des Büros /der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012,2013,2014) Gewichtung: 10 %.
Wertung: 1 Pkt. < 0,25 Mio. EUR; 2 Pkt. 0,25 – 0,48 Mio. EUR; 3 Pkt. > 0,48 – 0,80 Mio. EUR ;4 Pkt.>0,80 Mio. EUR
7. %-Anteil für Projektmanagementleistungen am jährlichen Gesamtumsatz des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012,2013,2014), Gewichtung: 15 %
Wertung: 1 Pkt. < 25 %; 2 Pkt. =25-45 %; 3 Pkt. = 45-60 %; 4 Pkt. > 60 %
Bei gleicher Eignung mehrerer Teilnehmer wird ggf. ein Losverfahren nach § 10 (3) VOF durchgeführt.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-09-28 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (40)
2. Konzept zur Projektanalyse und Methodik (24)
3. Gesamteindruck Präsentation / Bietergespräch (24)
4. Lösungs- und Handlungsvorschläge (12)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf, Vergabe und Recht – FB 60-1-3
Herrn Duschek
Internetadresse: www.essen.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.evergabe.nrw.de/vmpcenter/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/vmpcenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 5877 EU
Zusätzliche Informationen
1.) Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
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2.) Ein Antrag auf Nachprüfung vor der Vergabekammer ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr, 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen ist.
3.) Abgabe des Teilnahmeantrages: Der Umschlag ist mit dem beiliegenden Aufkleber Angebot/Submission (s. Vergabeunterlagen unter „Sonstiges“) zu kennzeichnen. Alle Postsendungen, die nicht damit als Angebot gekennzeichnet sind, werden im Posteingang der Immobilienwirtschaft geöffnet und damit ungültig.
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4.) Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW vom 10.01.2012 (TVgG)). Hiernach müssen Bieterinnen bzw. Bieter, deren Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer oder Verleiherinnen und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind bzw. seien müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4, 17 und 18 TVgG Verpflichtungserklärungen zu Umweltstandards und Energieeffizienz, sozialen Mindeststandards sowie bei Bau- und Dienstleistungen auch zu Tarif- bzw. Mindestlöhnen abgeben. Die Verpflichtungserklärungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
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5.) Die Kommunikation, z.B. bei Bewerberfragen und deren Beantwortung, wird ausschließlich über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr geführt.
Elektronische Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/
Elektronischer Zugang zu den Teilnahme-/Vergabeunterlagen: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYZYY4V.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Cecilienallee 2
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2114750 📞
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter und Bewerber sowie auf die Präklusionsregelungen gem. § 107 Abs.3 S.1 Nr.1 bis Nr.4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen das Vergabeverfahren hin.
§ 107 Abs.3 S.1 GWB lautet:
"Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
1.) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs.3 S.1 Nr.4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2015/S 167-305133 (2015-08-26)