Grundinstandsetzung und barrierefreier Ausbau des U-Bahnhof's Afrikanische Straße der Linie U6 unter den Bedingungen des U-Bahnbetriebes mit Publikumsverkehr

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts

Im Rahmen der allgemeinen Instandsetzung und den Erweiterungsmaßnahmen zum barrierefreien Ausbau, beabsichtigen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den U-Bahnhof Afrikanische Straße der Linie U6 in den Jahren Februar 2016-Oktober 2017 eine barrierefreie Zuwegung zum Bahnhof zu schaffen.
Der Projektstart erfolgte bereits in den Jahren ab 2012 mit der Ausführung von Teilmaß-nahmen wie Bearbeitung der Wände hinter Gleis sowie Umbau der südlichen Schalterhalle mit den Ausgangstreppen II/1 und II/2. Derzeit wird die nördliche Schalterhalle mit den Ausgangstreppen I/1 und I/2 mit Bahnsteig bearbeitet und begleitet auch die Bauzeit des Aufzugsbaus.
Gegenstand dieser Bewerbung zur Überlassung der Verdingungsunterlagen sind die weiteren Bauleistungen zur Errichtung und Montage eines Aufzuges im Bereich der nördlichen Schalterhalle, angrenzend zu den Ausgangstreppenanlagen I/1 und I/2.
Hierzu wird im direkten Bereich der Gleisanlagen (Unterfahrt) bis zum oberirdischen Straßenlandniveau mit vorbereitenden verkehrstechnischen Voraussetzungen durch den Auftragnehmer, der Schacht für den Einbau der bauseitigen Aufzugsanlage errichtet.
Unterhalb der Schalterhalle, im direkten Anschlussbereich zum Gleisbett der Ein – und Ausfahrten in Fahrtrichtung Kurt-Schumacher-Platz, sind in Nachtarbeit und auch z. T. nur während der fahrstromfreien Betriebspause die Abbruch-, Sicherungsmaßnahmen und Stahlbetonarbeiten für den Aufzugschacht auszuführen. Dabei ist auf die Lichtraumprofilfreiheit im Tunnelbauwerk zu achten, welches unmittelbar mit einem Abstand von nur 20 cm anliegt.
Oberirdisch ist ein Aufzugsgerüst/turm (in Schachtform) monolithisch aufzustellen. Dieser ist im Werk/ Werkstatt des Auftragnehmers in durchgängigen feuervollverzinktem Baustahl-Legierungsgüte zu produzieren. Nebenstehend ist eine oval aufrechtstehende Stahl-Glas-Konstruktion (Stele), innen frei begehbar mit Wartungsgang an den verglasten Aufzugsgerüst/turm zu errichten. Es sind keine Bauschweißnähte auf der Baustelle erlaubt! Verbindungen zwischen dem Aufzugsgerüst/turm zum Tunnelbauwerk sind nur in Schraubverbindung Vor-Ort auszuführen!
Der Personenaufzug hat keinen Zwischenhalt in der Schalterhalleneben und fährt direkt vom Bahnsteig bis zur Straßenniveau-Ebene.
Betriebliche Maßnahmen wie die Verkehrseinstellung oder eine halbseitige Bahnhofssperrung wird nicht angeboten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-07-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-07-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Tunnel, Schächte und Unterführungen
Menge oder Umfang:
Baustelleneinrichtung mit Verkehrssicherung über Gesamtdauer der Bauleistung einschließlich dessen Vorhaltung.Herstellung von Baustrom- und Bauwasseranschlüssen.— ca. 30 m3 Abbruch Stahlbeton an Wänden und Decke;— ca. 9 m3 Abbruch Mauerwerk;— ca. 37 m3 Betonarbeiten;— ca. 70 m3 Erdbauarbeiten;— ca. 46 m3 Turm-/ Plateaugerüst für Aufzugsschacht aufbauen;— ca. 2 to Stahl- Hilfskonstruktion errichten;— ca. 6 to Betonstahl verschiedene Bauteile verlegen;— ca. 3 to Bohlwandverbau erstellen;— ca. 4,5 to Aufzug Schachtkonstruktion aufbauen;— ca. 85 m2 Stahl-Glas(VSG)-Fassade erstellen;— ca. 35 m2 Deckenverputz ausbauen und erneuern;— ca. 60 m2 Wandverputz ausbauen und erneuern;— ca. 79 m2 Wand/Deckenabruchschalung;— ca. 60 m2 Gleisbettschutz;— ca. 200 m2 Wandschalung z. T. am Bauwerkslichtraum als Sonderschalung erstellen;— 4 St T30/T60 Türen aus/einbauen;— ca. 45 m2 3-lagige Schwarzabdichtung herstellen;— ca. 150 m2 Fahrbahn herstellen;— ca. 162 m2 Gehweg herstellen;— ca. 75 m2 Vegetationsflächen herstellen.Ausführung in Tagarbeit von Montag bis Freitag von 7:00-16:00 Uhr und vielfache Nachtarbeit von 21:00-5:00 Uhr bei Nutzung der Betriebspause der BVG – U-Bahn überwiegend für den Schachtbau.Witterungsbedingte Baustellenunterbrechung: 4 Monate (November 2016 bis Februar i. Folgejahr 2017).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Tunnel, Schächte und Unterführungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 3025620314 📞
Fax: +49 3025620319 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-28 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 147-272177
ABl. S-Ausgabe: 147
Zusätzliche Informationen
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der allgemeinen Instandsetzung und den Erweiterungsmaßnahmen zum barrierefreien Ausbau, beabsichtigen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den U-Bahnhof Afrikanische Straße der Linie U6 in den Jahren Februar 2016-Oktober 2017 eine barrierefreie Zuwegung zum Bahnhof zu schaffen.
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Der Projektstart erfolgte bereits in den Jahren ab 2012 mit der Ausführung von Teilmaß-nahmen wie Bearbeitung der Wände hinter Gleis sowie Umbau der südlichen Schalterhalle mit den Ausgangstreppen II/1 und II/2. Derzeit wird die nördliche Schalterhalle mit den Ausgangstreppen I/1 und I/2 mit Bahnsteig bearbeitet und begleitet auch die Bauzeit des Aufzugsbaus.
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Gegenstand dieser Bewerbung zur Überlassung der Verdingungsunterlagen sind die weiteren Bauleistungen zur Errichtung und Montage eines Aufzuges im Bereich der nördlichen Schalterhalle, angrenzend zu den Ausgangstreppenanlagen I/1 und I/2.
Hierzu wird im direkten Bereich der Gleisanlagen (Unterfahrt) bis zum oberirdischen Straßenlandniveau mit vorbereitenden verkehrstechnischen Voraussetzungen durch den Auftragnehmer, der Schacht für den Einbau der bauseitigen Aufzugsanlage errichtet.
Unterhalb der Schalterhalle, im direkten Anschlussbereich zum Gleisbett der Ein – und Ausfahrten in Fahrtrichtung Kurt-Schumacher-Platz, sind in Nachtarbeit und auch z. T. nur während der fahrstromfreien Betriebspause die Abbruch-, Sicherungsmaßnahmen und Stahlbetonarbeiten für den Aufzugschacht auszuführen. Dabei ist auf die Lichtraumprofilfreiheit im Tunnelbauwerk zu achten, welches unmittelbar mit einem Abstand von nur 20 cm anliegt.
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Oberirdisch ist ein Aufzugsgerüst/turm (in Schachtform) monolithisch aufzustellen. Dieser ist im Werk/ Werkstatt des Auftragnehmers in durchgängigen feuervollverzinktem Baustahl-Legierungsgüte zu produzieren. Nebenstehend ist eine oval aufrechtstehende Stahl-Glas-Konstruktion (Stele), innen frei begehbar mit Wartungsgang an den verglasten Aufzugsgerüst/turm zu errichten. Es sind keine Bauschweißnähte auf der Baustelle erlaubt! Verbindungen zwischen dem Aufzugsgerüst/turm zum Tunnelbauwerk sind nur in Schraubverbindung Vor-Ort auszuführen!
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Der Personenaufzug hat keinen Zwischenhalt in der Schalterhalleneben und fährt direkt vom Bahnsteig bis zur Straßenniveau-Ebene.
Betriebliche Maßnahmen wie die Verkehrseinstellung oder eine halbseitige Bahnhofssperrung wird nicht angeboten.
Menge oder Umfang:
Baustelleneinrichtung mit Verkehrssicherung über Gesamtdauer der Bauleistung einschließlich dessen Vorhaltung.
Herstellung von Baustrom- und Bauwasseranschlüssen.
— ca. 30 m
— ca. 9 m
— ca. 37 m
— ca. 70 m
— ca. 46 m
— ca. 2 to Stahl- Hilfskonstruktion errichten;
— ca. 6 to Betonstahl verschiedene Bauteile verlegen;
— ca. 3 to Bohlwandverbau erstellen;
— ca. 4,5 to Aufzug Schachtkonstruktion aufbauen;
— ca. 85 m
— ca. 35 m
— ca. 60 m
— ca. 79 m
— ca. 200 m
— 4 St T30/T60 Türen aus/einbauen;
— ca. 45 m
— ca. 150 m
— ca. 162 m
— ca. 75 m
Ausführung in Tagarbeit von Montag bis Freitag von 7:00-16:00 Uhr und vielfache Nachtarbeit von 21:00-5:00 Uhr bei Nutzung der Betriebspause der BVG – U-Bahn überwiegend für den Schachtbau.
Witterungsbedingte Baustellenunterbrechung: 4 Monate (November 2016 bis Februar i. Folgejahr 2017).
Referenznummer: FEM-E3/4576/15-00
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Linie U6 – U-Bhf. Afrikanische Straße in Berlin-Mitte, Ortsteil Wedding.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.2.1) bis III.2.3) mit dem Angebot nachzuweisen.
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Der Nachweis der Eignung kann entweder:
— durch Eintrag im ULV-Berlin und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur EignungVariante 2“,
— durch Eintrag in die Präqualifizierungsdatenbank beim Verein für Präqualifikation für Bauunternehmen e. V. und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 3“,
— für Bieter/Bewerber die nicht in den vorgenannten Datenbanken eingetragen sind durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 1“ erfolgen.
Hinweis:
Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3) liegt den Vergabeunterlagen bei.
Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Eigenerklärung:
— zum Korruptionsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung
der zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— zur Insolvenz und Liquidation,
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
— Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind,
— zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen,
— dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG),
— zum Gewerbezentralregister,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern.
Die Erklärungen:
— über Zahlung von Mindestlohn gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012),
— über die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012),
— die Erklärung gemäß Frauenförderverordnung (FFV) § 1 Abs. 2 FFV sind mit dem Angebot einzureichen.
Die entsprechenden Erklärungen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: FolgendeAngaben und Formalitäten, zur technischen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteildes Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3):
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— Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind,
— zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigtenArbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3)mit dem Angebot vorzulegen:
— Liste des für die Leistung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals;
— Die im Unternehmen für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehende technische Ausrüstung (Bauleistungen);
— Nachweis mit prüfbaren Referenzobjekten von Arbeiten unter laufendem Publikumsverkehr bzw. Fahrgastaufkommen in öffentlichen Einrichtungen von Bahnanlagen sind vorzulegen;
— Nachweis für die Arbeiten der Klebeabdichtungen muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmereingetragene Firma den Nachweis mit prüfbaren Referenzobjekten von erfolgreich ausgeführten Klebeabdichtungen an Tunnelbauwerken von Bahnanlagen unter Beachtung der Potentialtrennung verschiedener Erdungssysteme erbringen;
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— Nachweis für die Metallbauarbeiten muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma die Befähigung von Schweißarbeiten an lastabtragenden oder statisch notwendigen Konstruktionsteilen durch den Schweißerlaubnisnachweis nach DIN EN 1090 EXC2 / EN ISO 3834-3 „Standard“ vorlegen. Eingeschlossen ist der Nachweis für Baustähle bis S355. Nach Errichtung der Anlage ist die CE-Kennzeichnung und die Konformitätsbescheinigung durch den Auftragnehmer auszustellen.
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— Nachweis für die Straßenbauarbeiten muss der Auftragnehmer bzw. die als Nachunternehmer eingetragene Firma den Nachweis der Qualifikation und Erfahrung für die Ausführung von Straßen – und Tiefbauarbeiten mit ULV Bescheinigung für Straßenbau – und Pflasterarbeiten vom Land Berlin/Deutschland haben.
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— Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen.
Hinweis: Für alle unter Punkt III.2.1) bis III.2.3) genannten Nachweise/Unterlagen können auch vergleichbar ausgestellte Bescheinigungen/Nachweise von den zuständigen Stellen/Behörden des jeweiligen Herkunftslandes eingereicht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheitsleistung (§ 17 VOB/B) 1. Als Sicherheit für die Vertragserfüllung ist eine Bürgschaft in Höhe von 5 v. H. der Bruttoauftragssumme zu stellen. 2. Als Sicherheit für Mängelansprüche werden 3 v. H. der Bruttoabrechnungssumme einbehalten. Die entsprechenden Hinweise/Angaben in den Verdingungsunterlagensind hierbei zu beachten.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es gelten die Vorschriften gemäß § 16 VOB/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben eine gemeinsame rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.
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Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Verdingungsunterlagen werden gegen Überweisung von 20 EUR auf das Konto 510156309, BLZ 100 708 48, BIC/SWIFT-Code: DEUTDEDB110, IBAN: DE90100708480510156309 der Berliner Bank abgegeben. Die Überweisung ist mit dem Vermerk: „FEM-E3/4576/15-00, U6 Afrikanische Str., Grundinstandsetzung“ zu versehen.
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Der Bewerbung ist eine Kopie des Überweisungsbeleges mit einer Einzahlungsbestätigung der Bankbeizufügen.
Hinweis: Die Verdingungsunterlagen werden nur versandt, wenn der Nachweis über die Einzahlung vorliegt.
Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-11-13 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-09-15 📅
Öffnungsort:
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR, Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Submissionsstelle FEM-M1 (IPLZ 42100), Raum D0258, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin.
Ort des Eröffnungstermins: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR, Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Submissionsstelle FEM-M1 (IPLZ 42100), Raum D0258, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Nur Bieter und ihre Bevollmächtigten.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Scheibel
Internetadresse: www.BVG.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-02-01 📅
Datum des Endes: 2017-10-13 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: „Spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge des Bewerbers/Bieters i. S. d. § 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB nicht abhelfen zu wollen“.
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Quelle: OJS 2015/S 147-272177 (2015-07-28)