Das Projekt Heinrich Hertz wird gemeinsam durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) realisiert. Ziel des Systemauftrages Phasen C/D+Start ist die Realisierung einer gemeinsamen geostationären Satellitenmission. Für das BMWi sollen u. a. dabei neue Kommunikationstechnologien unter realen Weltraumbedingungen getestet und verifiziert werden, während für das BMVg satellitengestützte Übertragungskapazitäten für die Bundeswehr sichergestellt werden sollen. BMWi und BMVg haben die Planung, Koordinierung und Durchführung des Projekts an das DLR Raumfahrtmanagement übertragen. Das DLR Raumfahrtmanagement ist Auftraggeber des Systemvertrages Phasen C/D+Start. Ein industrieller Hauptauftragnehmer (HAN) soll die Phasen C/D+Start der Heinrich Hertz-Satellitenmission auf der in den Phasen 0 bis B erarbeiteten Grundlage durchführen. Dieser kann bei der Leistungserbringung durch weitere Unternehmen oder Forschungseinrichtungen (Unterauftragnehmer) unterstützt werden. Der HAN soll das detaillierte Design des Raumsegments unter Verwendung der SGEO-Plattform erstellen, das Raumsegment (Heinrich Hertz-Satellit) herstellen, qualifizieren und für den Start bereitstellen, den Startträger bereitstellen, den Heinrich Hertz-Satelliten in den Weltraum verbringen (Positionierung und Test vor Inbetriebnahme sind nicht Teil der Phasen C/D+Start), das detaillierte Design des Bodensegments erstellen, und das Bodensegment herstellen, einrichten und verifizieren sowie zum Start des Heinrich Hertz-Satelliten bereitstellen. Für den wissenschaftlich-technischen Missionsanteil werden dem HAN zwölf Technologie-Beistellungen zur Integration beigestellt. Die wissenschaftlich-technische Mission und die militärische Mission sollen unabhängig voneinander durchführbar sein.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-03.
Auftragsbekanntmachung (2015-06-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Satelliten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Satelliten📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V.
Postanschrift: Königswinterer Str. 522-524
Postleitzahl: 53227
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.dlr.de🌏
E-Mail: martina.boehm@dlr.de📧
Telefon: +49 228447355📞
Fax: +49 228447747 📠
Projektsprache ist grundsätzlich Deutsch (insbesondere bei Projekttreffen und vertraglichen/administrativen Angelegenheiten). Auf Antrag des Auftragnehmers kann die technische Dokumentation auch in Englisch angefertigt werden. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber darzulegen, welche Dokumente in Englisch verfasst werden sollen und muss sich vom Auftraggeber die diesbezügliche Genehmigung einholen.
Eine Gewährleistung durch den potenziellen Auftragnehmer ist als Vertragsoption möglicherweise vorgesehen.
Projektsprache ist grundsätzlich Deutsch (insbesondere bei Projekttreffen und vertraglichen/administrativen Angelegenheiten). Auf Antrag des Auftragnehmers kann die technische Dokumentation auch in Englisch angefertigt werden. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber darzulegen, welche Dokumente in Englisch verfasst werden sollen und muss sich vom Auftraggeber die diesbezügliche Genehmigung einholen.
Eine Gewährleistung durch den potenziellen Auftragnehmer ist als Vertragsoption möglicherweise vorgesehen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Projekt Heinrich Hertz wird gemeinsam durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) realisiert. Ziel des Systemauftrages Phasen C/D+Start ist die Realisierung einer gemeinsamen geostationären Satellitenmission. Für das BMWi sollen u. a. dabei neue Kommunikationstechnologien unter realen Weltraumbedingungen getestet und verifiziert werden, während für das BMVg satellitengestützte Übertragungskapazitäten für die Bundeswehr sichergestellt werden sollen. BMWi und BMVg haben die Planung, Koordinierung und Durchführung des Projekts an das DLR Raumfahrtmanagement übertragen. Das DLR Raumfahrtmanagement ist Auftraggeber des Systemvertrages Phasen C/D+Start. Ein industrieller Hauptauftragnehmer (HAN) soll die Phasen C/D+Start der Heinrich Hertz-Satellitenmission auf der in den Phasen 0 bis B erarbeiteten Grundlage durchführen. Dieser kann bei der Leistungserbringung durch weitere Unternehmen oder Forschungseinrichtungen (Unterauftragnehmer) unterstützt werden. Der HAN soll das detaillierte Design des Raumsegments unter Verwendung der SGEO-Plattform erstellen, das Raumsegment (Heinrich Hertz-Satellit) herstellen, qualifizieren und für den Start bereitstellen, den Startträger bereitstellen, den Heinrich Hertz-Satelliten in den Weltraum verbringen (Positionierung und Test vor Inbetriebnahme sind nicht Teil der Phasen C/D+Start), das detaillierte Design des Bodensegments erstellen, und das Bodensegment herstellen, einrichten und verifizieren sowie zum Start des Heinrich Hertz-Satelliten bereitstellen. Für den wissenschaftlich-technischen Missionsanteil werden dem HAN zwölf Technologie-Beistellungen zur Integration beigestellt. Die wissenschaftlich-technische Mission und die militärische Mission sollen unabhängig voneinander durchführbar sein.
Das Projekt Heinrich Hertz wird gemeinsam durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) realisiert. Ziel des Systemauftrages Phasen C/D+Start ist die Realisierung einer gemeinsamen geostationären Satellitenmission. Für das BMWi sollen u. a. dabei neue Kommunikationstechnologien unter realen Weltraumbedingungen getestet und verifiziert werden, während für das BMVg satellitengestützte Übertragungskapazitäten für die Bundeswehr sichergestellt werden sollen. BMWi und BMVg haben die Planung, Koordinierung und Durchführung des Projekts an das DLR Raumfahrtmanagement übertragen. Das DLR Raumfahrtmanagement ist Auftraggeber des Systemvertrages Phasen C/D+Start. Ein industrieller Hauptauftragnehmer (HAN) soll die Phasen C/D+Start der Heinrich Hertz-Satellitenmission auf der in den Phasen 0 bis B erarbeiteten Grundlage durchführen. Dieser kann bei der Leistungserbringung durch weitere Unternehmen oder Forschungseinrichtungen (Unterauftragnehmer) unterstützt werden. Der HAN soll das detaillierte Design des Raumsegments unter Verwendung der SGEO-Plattform erstellen, das Raumsegment (Heinrich Hertz-Satellit) herstellen, qualifizieren und für den Start bereitstellen, den Startträger bereitstellen, den Heinrich Hertz-Satelliten in den Weltraum verbringen (Positionierung und Test vor Inbetriebnahme sind nicht Teil der Phasen C/D+Start), das detaillierte Design des Bodensegments erstellen, und das Bodensegment herstellen, einrichten und verifizieren sowie zum Start des Heinrich Hertz-Satelliten bereitstellen. Für den wissenschaftlich-technischen Missionsanteil werden dem HAN zwölf Technologie-Beistellungen zur Integration beigestellt. Die wissenschaftlich-technische Mission und die militärische Mission sollen unabhängig voneinander durchführbar sein.
Referenznummer: 50YB1601
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Lieferung Raumsegment: Kourou, Französisch Guyana oder Cape Canaveral, Florida, USA oder Texas, USA;
Lieferung Bodensegment: Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es ist eine Erklärung zur Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns abzugeben.
Soweit zutreffend ist ein lfd. Wirtschaftsplan vorzulegen.
Werden folgende Nachweise nicht eingereicht, ist eine Berücksichtigung des Teilnahmeantrages ausgeschlossen:
— Satzung/Gesellschaftsvertrag;
— Die beiden letzten durch einen sachverständigen Buch- oder Wirtschaftsprüfer (evtl. Steuerberater oder -bevollmächtigten) bestätigten Jahresabschlüsse einschließlich Geschäftsberichte (soweit vorhanden). Sollte für das vorausgegangene Jahr noch kein geprüfter Jahresabschluss vorliegen, ist uns die vorläufige Bilanz 2014 vorzulegen.
— Die beiden letzten durch einen sachverständigen Buch- oder Wirtschaftsprüfer (evtl. Steuerberater oder -bevollmächtigten) bestätigten Jahresabschlüsse einschließlich Geschäftsberichte (soweit vorhanden). Sollte für das vorausgegangene Jahr noch kein geprüfter Jahresabschluss vorliegen, ist uns die vorläufige Bilanz 2014 vorzulegen.
— Auszug aus dem Handelsregister;
— Unterschriebene Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gemäß § 23 und § 24 VSVgV;
— Unterschriebene Eigenerklärung zur Arbeitssicherheit, zum Umweltschutz und zur Ergonomie.
Die Eigenerklärungen sind bei der Kontaktstelle anzufordern.
— Liste der Personen, welche das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH unterschrieben haben.
— Ausgefülltes Teilnahmeantragsformular. Dieses ist bei der Kontaktstelle anzufordern.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Feststellung der Eignung der Systemführerschaft für ein solches Großprojekt (geostationärer Kommunikationssatellit, siehe II.1.5) werden nachfolgende Nachweise (siehe Strichaufzählung) gefordert. Werden diese nicht eingereicht, ist eine nachweisbare Kompetenz des Auftragnehmers für ein solches Projekt objektiv nicht belegbar und somit eine Berücksichtigung des Teilnahmeantrages ausgeschlossen:
Zur Feststellung der Eignung der Systemführerschaft für ein solches Großprojekt (geostationärer Kommunikationssatellit, siehe II.1.5) werden nachfolgende Nachweise (siehe Strichaufzählung) gefordert. Werden diese nicht eingereicht, ist eine nachweisbare Kompetenz des Auftragnehmers für ein solches Projekt objektiv nicht belegbar und somit eine Berücksichtigung des Teilnahmeantrages ausgeschlossen:
— Qualifizierter Nachweis des Zugriffs auf die im ESA Artes Programm entwickelte SmallGEO (SGEO)-Satellitenplattform durch Vorlage der technischen Dokumentation der SGEO-Plattform bzw. des belastbaren Nachweises eines möglichen (vorläufigen) Angebotes/einer Eignungsleihe/schriftliche Erklärung des Zugriffs auf die SGEO-Plattform (§ 126 BGB).
— Qualifizierter Nachweis des Zugriffs auf die im ESA Artes Programm entwickelte SmallGEO (SGEO)-Satellitenplattform durch Vorlage der technischen Dokumentation der SGEO-Plattform bzw. des belastbaren Nachweises eines möglichen (vorläufigen) Angebotes/einer Eignungsleihe/schriftliche Erklärung des Zugriffs auf die SGEO-Plattform (§ 126 BGB).
— Nachweis der zur Verfügung stehenden Einrichtungen zum Bau eines kleinen geostationären Satelliten inkl. AIT (Aufbau, Integration, Test).
— Vorlage einer generischen Projekt-Planung (Phasen C/D inklusive Start des Satellitenträgers), die auf den Auftrag gemäß II.1.5) anwendbar ist. Vorzulegen sind eine nachvollziehbare Zeitplanung, mögliche Unterauftragnehmerstruktur (auch Alternativen), Projektstrukturplan (work breakdown structure) bis auf Subsystemebene und Produktbaum (product-tree) bis auf Subsystemebene.
— Vorlage einer generischen Projekt-Planung (Phasen C/D inklusive Start des Satellitenträgers), die auf den Auftrag gemäß II.1.5) anwendbar ist. Vorzulegen sind eine nachvollziehbare Zeitplanung, mögliche Unterauftragnehmerstruktur (auch Alternativen), Projektstrukturplan (work breakdown structure) bis auf Subsystemebene und Produktbaum (product-tree) bis auf Subsystemebene.
— Qualifizierter Nachweis der Fähigkeit der Produktsicherung mittels Vorlage eines gültigen PA-Plans für ein unter II.1.5) beschriebenes (geostationärer Kommunikationssatellit) oder ähnliches Satellitenprojekt.
— Nachweis eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems (QM-System).
— Nachweis über qualifiziertes Personal, was sich mit der ECSS und mit der Produktsicherung in Satellitenprojekten auskennt.
— Qualifizierter Nachweis über ein in der Anwendung befindliches Konfigurations-/Dokumentenmanagement (z. B. Vorlage eines in Kraft gesetzten „Configuration and Documentation Plan“).
— Nachweis eines Changemanagements, Non-Conformance-Managements und eines Allert-Systems.
— Vorlage eines gültigen und in Anwendung befindlichen Plans zum Risikomanagement (z. B. Vorlage eines „Risk Management Plan“).
— Qualifizierter Nachweis über die Fachexpertise zur Integration innovativer Nutzlasttechnologien (Technologiedemonstratoren bzw. nicht kommerziell erhältliche Produkte) mittels Vorlage technischer Dokumentation (Vorlage einer Performance Analyse, einer „Failure Mode and Criticality Analysis (FMECA)“ und einer „Reliability Analysis“) sowie Vorlage eines entsprechenden Designkonzeptes (nicht älter als 3 Jahre).
— Qualifizierter Nachweis über die Fachexpertise zur Integration innovativer Nutzlasttechnologien (Technologiedemonstratoren bzw. nicht kommerziell erhältliche Produkte) mittels Vorlage technischer Dokumentation (Vorlage einer Performance Analyse, einer „Failure Mode and Criticality Analysis (FMECA)“ und einer „Reliability Analysis“) sowie Vorlage eines entsprechenden Designkonzeptes (nicht älter als 3 Jahre).
— Nachweis der Systemfähigkeit für das Bodensegment durch Vorlage eines Konzeptes für ein Bodensegment für ein solches Großprojekt (siehe auch II.1.5)).
— Entweder Vorlage eines nachprüfbaren Vorschlags für mehrere Varianten (mindestens zwei) für ein Startsegment mit Angabe möglicher Kosten unter Berücksichtigung folgender Randbindungen:
Oder Vorlage eines schriftlichen Nachweises über eine bereits erfolgte Beschaffung eines Startsegmentes (Startträger) für einen Satelliten der Größenordnung > 3 t.
Die geforderte technische Dokumentation kann auch in Englisch verfasst sein und eingereicht werden.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Auftrag wird zum Selbstkostenerstattungspreis gemäß § 7 VO PR 30/53 (ggf. mit festen Preisbestandteilen) vergeben werden. Das DLR Raumfahrtmanagement wird dem abzuschließenden Vertrag die „Allgemeinen Bestimmungen für Forschungs- und Entwicklungsverträge des Bundesministers für Bildung und Forschung (BEBF 98)“ sowie die VOL/B – soweit im Einzelfall anwendbar – zugrunde legen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Der Auftrag wird zum Selbstkostenerstattungspreis gemäß § 7 VO PR 30/53 (ggf. mit festen Preisbestandteilen) vergeben werden. Das DLR Raumfahrtmanagement wird dem abzuschließenden Vertrag die „Allgemeinen Bestimmungen für Forschungs- und Entwicklungsverträge des Bundesministers für Bildung und Forschung (BEBF 98)“ sowie die VOL/B – soweit im Einzelfall anwendbar – zugrunde legen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftrag setzt zwingend den Zugang zu Informationen voraus, die der Geheimhaltungsstufe „VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ unterliegen (§ 7 VSVgV). Der Auftragnehmer sowie die Unterauftragnehmer haben das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH zu berücksichtigen. Dieses Merkblatt ist Vertragsbestandteil. Eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) nach §9 SÜG könnte ggf. für einzelne Mitarbeiter (Schlüsselpersonal für die Entwicklung einer Verschlüsselungseinheit sowie für den Umgang mit Kryptomitteln) notwendig werden. Für die Integration der 12 Technologiebeistellungen müssen ggf. „Non-disclosure agreements“ mit den Technologiebeistellern geschlossen werden. § 6 VSVgV ist zwingend zu beachten. Für die elektronische Übermittlung von Informationen des Geheimhaltungsgrades VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ist die Verwendung von „Chiasmus“ vorgesehen.
Der Auftrag setzt zwingend den Zugang zu Informationen voraus, die der Geheimhaltungsstufe „VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ unterliegen (§ 7 VSVgV). Der Auftragnehmer sowie die Unterauftragnehmer haben das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH zu berücksichtigen. Dieses Merkblatt ist Vertragsbestandteil. Eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) nach §9 SÜG könnte ggf. für einzelne Mitarbeiter (Schlüsselpersonal für die Entwicklung einer Verschlüsselungseinheit sowie für den Umgang mit Kryptomitteln) notwendig werden. Für die Integration der 12 Technologiebeistellungen müssen ggf. „Non-disclosure agreements“ mit den Technologiebeistellern geschlossen werden. § 6 VSVgV ist zwingend zu beachten. Für die elektronische Übermittlung von Informationen des Geheimhaltungsgrades VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ist die Verwendung von „Chiasmus“ vorgesehen.
Verfahren Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2015-08-09 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie/Bundesministerium der Verteidigung
Postanschrift: Villemombler Str. 76/Fontainengraben 150
Postleitzahl: 53123
Kontakt
Kontaktperson: Raumfahrtmanagement des DLR
Frau Böhm
Adresse des Käuferprofils: http://www.dlr.de🌏
E-Mail: info@bundeskartellamt.de📧
Referenz Zusätzliche Informationen
Projektsprache ist grundsätzlich Deutsch (insbesondere bei Projekttreffen und vertraglichen/administrativen Angelegenheiten). Auf Antrag des Auftragnehmers kann die technische Dokumentation auch in Englisch angefertigt werden. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber darzulegen, welche Dokumente in Englisch verfasst werden sollen und muss sich vom Auftraggeber die diesbezügliche Genehmigung einholen.
Projektsprache ist grundsätzlich Deutsch (insbesondere bei Projekttreffen und vertraglichen/administrativen Angelegenheiten). Auf Antrag des Auftragnehmers kann die technische Dokumentation auch in Englisch angefertigt werden. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber darzulegen, welche Dokumente in Englisch verfasst werden sollen und muss sich vom Auftraggeber die diesbezügliche Genehmigung einholen.
Eine Gewährleistung durch den potenziellen Auftragnehmer ist als Vertragsoption möglicherweise vorgesehen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Kartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107ff GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Zif. VI 4.1)).
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind ,nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 108-196115 (2015-06-03)
Ergänzende Angaben (2015-07-10) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben