Ingenieur- und Tragwerksplanung für die Erhöhung des Landesschutzdeiches. Hier: Erstellung des Bauentwurfes und der Genehmigungsplanung

Bremischer Deichverband am rechten Weserufer

Der Deichverband beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen im Rahmen der Erhöhung des Landesschutzdeiches in Bremen-Werderland. Der Generalplan Küstenschutz vom März 2007 sieht für den o. a. Abschnitt des Weserdeiches stellenweise neue Bestickhöhen vor. Diese liegen zwischen NN+7,50 m und NN+7,70 m inkl. „Klimazuschlag“ von 0,25 m. Das entspricht einer erforderlichen Deicherhöhung um ca. 0,25 m bis zu 0,45 m.
Der Rahmenentwurf liegt bereits vor. Als zweiter Planungsschritt ist die Erstellung des Bauentwurfs und der Genehmigungsplanung vorgesehen (Leistungsphasen 3 und 4 der Objektplanung sowie Leistungsphasen 3 und 4 der Tragwerksplanung).
Optional, d. h. ausdrücklich ohne Anspruch auf Beauftragung, kommen auch die Leistungsphasen 5 bis 9 der Objektplanung sowie 5 und 6 der Tragwerksplanung und die örtliche Bauüberwachung zur Ausführung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-03-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-03-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen für Dämme
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen für Dämme 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bremischer Deichverband am rechten Weserufer
Postanschrift: Am Lehester Deich 149
Postleitzahl: 28357
Postort: Bremen
Kontakt
Internetadresse: http://www.dvr-bremen.de 🌏
E-Mail: info@deichverband.de 📧
Telefon: +49 421207650 📞
Fax: +49 4212076515 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-20 📅
Einreichungsfrist: 2015-04-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 059-103928
ABl. S-Ausgabe: 59
Zusätzliche Informationen
a) Bewerber richten ihren Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag an die unter I.1) genannte Adresse. Anderweitige Übersendung (per E-Mail, Telefax, etc.) ist ausgeschlossen. Maßgeblich zur Fristwahrung ist der Eingang beim Auftraggeber, nicht der Poststempel. Verspätet eingegangene Anträge bleiben unberücksichtigt b) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Unterlagen kurzfristig unter Fristsetzung bei den Bewerbern nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht für die Bewerber nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Deichverband beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen im Rahmen der Erhöhung des Landesschutzdeiches in Bremen-Werderland. Der Generalplan Küstenschutz vom März 2007 sieht für den o. a. Abschnitt des Weserdeiches stellenweise neue Bestickhöhen vor. Diese liegen zwischen NN+7,50 m und NN+7,70 m inkl. „Klimazuschlag“ von 0,25 m. Das entspricht einer erforderlichen Deicherhöhung um ca. 0,25 m bis zu 0,45 m.
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Der Rahmenentwurf liegt bereits vor. Als zweiter Planungsschritt ist die Erstellung des Bauentwurfs und der Genehmigungsplanung vorgesehen (Leistungsphasen 3 und 4 der Objektplanung sowie Leistungsphasen 3 und 4 der Tragwerksplanung).
Optional, d. h. ausdrücklich ohne Anspruch auf Beauftragung, kommen auch die Leistungsphasen 5 bis 9 der Objektplanung sowie 5 und 6 der Tragwerksplanung und die örtliche Bauüberwachung zur Ausführung.
Beschreibung der Optionen:
Option auf Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 der Objektplanung sowie Leistungsphasen 5 und 6 der Tragwerksplanung und örtliche Bauüberwachung als Bes. Leistung gem. HOAI.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bremen-Werderland vom nördlichen Ende der „Gemeinschaftsweide alter Deich“ bis zum Lesumsperrwerk (Deich-km 47+600 bis 49+950).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieur“.
b) Erklärung gem. § 4 Abs. 2 VOF darüber, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen verknüpft ist oder den auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet.
c) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden.
b) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre.
c) Eigenerklärung über den Umsatz der nachfolgend unter III.2.3) a) angegebenen Referenzprojekte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Mindeststandards:
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Eigenerklärung zu Referenzprojekten, welche mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbar sind und innerhalb der letzten 3 Jahre abgeschlossen wurden oder noch andauern.
b) Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl an Berufsträgern der letzten 3 Kalenderjahre unterteilt nach Berufsträgern, die an mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbaren Projekten gearbeitet haben und sonstigen Berufsträgern.
Mindeststandards:
a) Es müssen Erklärungen zu mindestens 2 Referenzprojekten abgegeben werden, die mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbar sind und innerhalb der letzten 3 Jahre abgeschlossen wurden oder noch andauern.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern zu unterzeichnende Erklärung darüber abgeben, dass alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Gleichzeitig haben sie einen dem Auftraggeber gegenüber bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Ebenso haben sie anzugeben, wie im Auftragsfall die Arbeitsteilung zwischen den Mitgliedern der Bietergemeinschaft erfolgen soll. Mitglieder einer Bietergemeinschaft dürfen sich nicht durch eine weitere Bewerbung (Einzelbewerbung oder als Mitglieder einer weiteren Bietergemeinschaft) an diesem Verfahren beteiligen. Der Auftraggeber behält sich vor, Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach beworben haben, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip vom weiteren Verfahren auszuschließen.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Zur Abgabe eines Angebots werden ausschließlich Bewerber aufgefordert, die über die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) verfügen. Geeignet sind Bewerber, wenn sie die unter III.2.1) geforderten Erklärungen und Unterlagen eingereicht und die unter III.2.2) und III.2.3) geforderten Mindestbedingungen erfüllt haben. Sofern mehr Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern eingehen, als Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, so findet eine Auswahlentscheidung durch den Auftraggeber statt. Hierfür bewertet der Auftraggeber die gem. III 2.2) c) erklärten Umsätze der angegebenen Referenzprojekte für vergleichbare Aufgaben der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Verhältnis zum Gesamtumsatz; in inhaltlicher Hinsicht die gem. III.2.3) a) angegebenen Referenzprojekte, die mit der vorliegenden Aufgabe vergleichbar sind und innerhalb der letzten 3 Jahre abgeschlossen wurden oder noch andauern und die gem. III.2.3) b) angegebenen durchschnittlich beschäftigten Berufsträger, die an mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbaren Projekten in den letzten 3 Kalenderjahren beschäftigtwaren im Verhältnis zu allen beschäftigten Berufsträgern. Für jede Kategorie vergibt der Auftraggeber maximal 10 Punkte. Die Kategorien gehen in folgender Gewichtung in die Wertung ein: 30 % Umsatz für vergleichbare Aufgaben der letzten 3 Jahre im Verhältnis zum Gesamtumsatz, 50 % Referenzen in den vergangenen 3 Jahren, 20 % Durchschnittliche Anzahl der mit vergleichbaren Aufgaben beschäftigten Berufsträgerin den letzten 3 Kalenderjahren. Nach diesem Verfahren wählt der Auftraggeber unter den geeigneten Bewerbern vier aus, die er zur Abgabe von Angeboten auffordern wird.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hrn. Dülge
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de 📧

Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Bewerber richten ihren Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag an die unter I.1) genannte Adresse. Anderweitige Übersendung (per E-Mail, Telefax, etc.) ist ausgeschlossen. Maßgeblich zur Fristwahrung ist der Eingang beim Auftraggeber, nicht der Poststempel. Verspätet eingegangene Anträge bleiben unberücksichtigt
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b) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Unterlagen kurzfristig unter Fristsetzung bei den Bewerbern nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht für die Bewerber nicht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der freien Hansestadt Bremen
Postanschrift: Ansgaritorstr. 2
Postort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de 📧
Telefon: +49 4213616704 📞
Fax: +49 4214966704 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist der Antrag auf Nachprüfung unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
DE Standardformular 02 - Auftragsbekanntmachung 12 / 16
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Nähere Angaben zur Einlegung von Rechtsbehelfen:
„Informationsblatt zum Rechtsschutz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge“ unter www.bundeskartellamt.de
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 059-103928 (2015-03-20)