Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 4 - 9 für die Erweiterung der Kläranlage Horsmar durch Umstellung der Klärschlammbehandlung auf anaerobe Stabilisierung und energetische Verwertung des Klärgases durch Verstromung
Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) beabsichtigt, die 1992 errichtete Kläranlage Horsmar zu erweitern. Diese wurde damals nach den üblichen Bemessungskriterien der ATV-A131 für eine prognostizierte Gesamtauslegung von 16.000 EW zweistraßig konzipiert und einstraßig für eine Belastung von 8.000 EW baulich errichtet. Der Anschlussgrad beträgt derzeit aus dem Gesamtzulauf inklusive der Einleitung von Fäkalien aus Kleinkläranlagen zirka 10.000 EW. Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Einzugsgebiet durch die Erschließung von Gewerbe- und Industriegebieten ist die Kapazitätserweiterung um 5.000 EGW auf 15.000 EW vorgesehen. Im Auftrag des WAZ wurden dafür bisher die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 erarbeitet. Im Rahmen einer separaten Vorplanung wurden verschiedene Lösungsvarianten untersucht. Als Vorzugslösung wurde nach Variantendiskussion und auch unter Berücksichtigung der nichtmonetären Faktoren die Erweiterung der Anlage um eine Vorklärung mit Fugatbehälter und Primärschlammpumpwerk, einen Faulturm, die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes für Blockheizkraftwerk mit Heizungsanlage sowie Wärmetauscher und Umwälzsystem ausgewiesen. Die Belüftungsanlage in der bestehenden Belebung soll ebenfalls erneuert werden. Die Nettobaukosten wurden mit ca. 2,6 Mio EUR geschätzt. Der WAZ beabsichtigt, die erforderlichen Ingenieurleistungen für die Maßnahme „Erweiterung der Kläranlage Horsmar“ für die Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß VOF 2009, mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) zu vergeben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-05-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-27.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-03-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Auszuführende Leistungen werden entsprechend nach HOAI - Leistungsbildern für die Planungsleistungen für das Objekt "Erweiterung Kläranlage Horsmar" an einen Generalplaner vergeben:- Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke gem. §§ 43 ff. HOAI, Leistungsphasen 4 - 9,- Tragwerksplanung gem. §§ ff 49 HOAI, Leistungsphasen 3 - 6,- Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen 4 - 9.
Die Vergabeunterlage ist schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bieter anzufordern.
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV. 3.4. festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag beim Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld einzureichen.
Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu prüfen.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrages darauf hinzuweisen.
Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder Fax zu übermitteln.
Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB.
Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Die Vergabeunterlage ist schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bieter anzufordern.
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV. 3.4. festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag beim Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld einzureichen.
Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu prüfen.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrages darauf hinzuweisen.
Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder Fax zu übermitteln.
Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB.
Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) beabsichtigt, die 1992 errichtete Kläranlage Horsmar zu erweitern. Diese wurde damals nach den üblichen Bemessungskriterien der ATV-A131 für eine prognostizierte Gesamtauslegung von 16.000 EW zweistraßig konzipiert und einstraßig für eine Belastung von 8.000 EW baulich errichtet. Der Anschlussgrad beträgt derzeit aus dem Gesamtzulauf inklusive der Einleitung von Fäkalien aus Kleinkläranlagen zirka 10.000 EW. Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Einzugsgebiet durch die Erschließung von Gewerbe- und Industriegebieten ist die Kapazitätserweiterung um 5.000 EGW auf 15.000 EW vorgesehen. Im Auftrag des WAZ wurden dafür bisher die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 erarbeitet.
Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) beabsichtigt, die 1992 errichtete Kläranlage Horsmar zu erweitern. Diese wurde damals nach den üblichen Bemessungskriterien der ATV-A131 für eine prognostizierte Gesamtauslegung von 16.000 EW zweistraßig konzipiert und einstraßig für eine Belastung von 8.000 EW baulich errichtet. Der Anschlussgrad beträgt derzeit aus dem Gesamtzulauf inklusive der Einleitung von Fäkalien aus Kleinkläranlagen zirka 10.000 EW. Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Einzugsgebiet durch die Erschließung von Gewerbe- und Industriegebieten ist die Kapazitätserweiterung um 5.000 EGW auf 15.000 EW vorgesehen. Im Auftrag des WAZ wurden dafür bisher die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 erarbeitet.
Im Rahmen einer separaten Vorplanung wurden verschiedene Lösungsvarianten untersucht. Als Vorzugslösung wurde nach Variantendiskussion und auch unter Berücksichtigung der nichtmonetären Faktoren die Erweiterung der Anlage um eine Vorklärung mit Fugatbehälter und Primärschlammpumpwerk, einen Faulturm, die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes für Blockheizkraftwerk mit Heizungsanlage sowie Wärmetauscher und Umwälzsystem ausgewiesen. Die Belüftungsanlage in der bestehenden Belebung soll ebenfalls erneuert werden. Die Nettobaukosten wurden mit ca. 2,6 Mio EUR geschätzt.
Im Rahmen einer separaten Vorplanung wurden verschiedene Lösungsvarianten untersucht. Als Vorzugslösung wurde nach Variantendiskussion und auch unter Berücksichtigung der nichtmonetären Faktoren die Erweiterung der Anlage um eine Vorklärung mit Fugatbehälter und Primärschlammpumpwerk, einen Faulturm, die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes für Blockheizkraftwerk mit Heizungsanlage sowie Wärmetauscher und Umwälzsystem ausgewiesen. Die Belüftungsanlage in der bestehenden Belebung soll ebenfalls erneuert werden. Die Nettobaukosten wurden mit ca. 2,6 Mio EUR geschätzt.
Der WAZ beabsichtigt, die erforderlichen Ingenieurleistungen für die Maßnahme „Erweiterung der Kläranlage Horsmar“ für die Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß VOF 2009, mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) zu vergeben.
Der WAZ beabsichtigt, die erforderlichen Ingenieurleistungen für die Maßnahme „Erweiterung der Kläranlage Horsmar“ für die Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß VOF 2009, mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) zu vergeben.
Menge oder Umfang:
Auszuführende Leistungen werden entsprechend nach HOAI - Leistungsbildern für die Planungsleistungen für das Objekt "Erweiterung Kläranlage Horsmar" an einen Generalplaner vergeben:
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen und Bauabschnitte vor.
Der Auftraggeber hat damit jederzeit die Möglichkeit, das Verfahren zu beenden, ohne dass ein Anspruch des Vertragsnehmers auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
Zwischenfrist Fertigstellung Planunterlagen bis einschließlich LPH 5 HOAI: 14/11/2015.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 24 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
99976 Horsmar
Unstrut-Hainich-Kreis
Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
- Erklärung zu Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteresse entspr. § 2(3) VOF,
- Erklärungen zum Sachverhalt entspr. § 4 (2) VOF,
- Erklärungen über das Nichtvorliegen von Ausschlußkriterien nach § 4(6) a) bis g),
- Angaben, ob und in wieweit Ausschlusskriterien nach § 4 (9) a) bis e) VOF vorliegen,
- VOF (vorbehalten wird die Nachforderung der Nachweise gemäß Paragraph. 4 Abs. 7 VOF) für Bieter und Nachunternehmer.
Werden keine Nachweise eingereicht, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen!
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise und Erklärungen von jedem Mitglied vorzulegen!
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über jeweils mindestens 3 000 000 EUR für Personen- und Sach-/Vermögensschäden. Die Deckungszusage/ Ersatzleistung der Versicherung muss mind. das zweifache der o. g. Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis ist im Auftragsfall zu führen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über jeweils mindestens 3 000 000 EUR für Personen- und Sach-/Vermögensschäden. Die Deckungszusage/ Ersatzleistung der Versicherung muss mind. das zweifache der o. g. Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis ist im Auftragsfall zu führen.
2. Erklärung des Bewerbers über:
- Gesamtumsatz in den letzten 3 Jahren (2011 2013),
- Umsatz in den letzten 3 Jahren, bezogen auf vergleichbare Leistungen (Ingenieurleistungen im Kläranlagenbau).
Bewertung bei Vorlage der Unterlagen: Wichtung 15 % (min.15/ max. 45 Wertungspunkte von 300 erreichbar). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise und Erklärungen von jedem Mitglied vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:
A) Angaben zu Referenzen:
- Nennung von mindestens 3 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Referenzobjekten, max. 10 Jahre zurückliegend; dazu sind folgende Angaben zu machen:
1. Nennung und kurze Beschreibung des Projektes,
2. Benennung eines Ansprechpartners von der Auftraggeberseite mit Telefonnummer,
3. Erbrachte Leistungsphasen in dem genannten Projekt,
4. Verantwortlicher Projektleiter/verantwortliche Projektingenieure des Bieters, bei Nachunternehmerleistungen die Verantwortlichen des benannten Nachunternehmers.
B) Angaben zur Personalstruktur:
- Gesamtanzahl der beschäftigten Mitarbeiter i.M. des Bewerbers in den letzten 3 Jahren aufgeschlüsselt nach Führungskräften, Ingenieuren nach Fachrichtungen und weitere Mitarbeiter seines Unternehmens; selbige Angaben sind auch für Nachunternehmer zu leisten.
- Gesamtanzahl der beschäftigten Mitarbeiter i.M. des Bewerbers in den letzten 3 Jahren aufgeschlüsselt nach Führungskräften, Ingenieuren nach Fachrichtungen und weitere Mitarbeiter seines Unternehmens; selbige Angaben sind auch für Nachunternehmer zu leisten.
- Benennung und Angaben zu Qualifikation (Berufszulassung oder gleichwertiger Nachweis), Berufserfahrung und Referenzen
1. Projektleiter (PL)
2. projektverantwortlicher Ing. - Bauwerksplanung
3. projektverantwortlicher Ing. - Bauleitung
4. projektverantwortlicher Ing. - Tragwerksplanung
5. projektverantwortlicher Ing. - techn. Ausrüstung
6. projektverantwortlicher Ing. - Elt./MSR
7. Organigramm der Personalstruktur dieser Beschäftigten
Zertifizierungen: DIN ISO 9001/14001 oder gleichwertig; Kurzfristige örtliche Erreichbarkeit vor Ort zur Erfüllung der Leistungsphase 8 (HOAI :Bauoberleitung)
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mindestens über 3.000.000 EUR für Personenschäden und über 3.000.000 EUR für Sachschäden bei einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung für das Objekt muss für die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und die Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
Berufshaftpflichtversicherung mindestens über 3.000.000 EUR für Personenschäden und über 3.000.000 EUR für Sachschäden bei einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung für das Objekt muss für die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und die Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Den Verhandlungen unterliegend:
Im übrigen gilt für Ingenieure mit Sitz in Deutschland, soweit Leistungen von Deutschland aus erbracht werden, die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der derzeitigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften.
Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Verfahren durchzuführen. O. g. Erklärungen sind von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtskräftig zu unterzeichnen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Verfahren durchzuführen. O. g. Erklärungen sind von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtskräftig zu unterzeichnen.
Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Das gilt in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Das gilt in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die entsprechend den rechtlichen Vorschriften im jeweiligen Heimatland am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt/Ingenieur" berechtigt sind.
Insofern diese Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatland nicht gesetzlich geregelt ist, erfüllt derjenige die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/Architekt, der ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis nachweisen kann, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48 EWG geregelt ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Insofern diese Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatland nicht gesetzlich geregelt ist, erfüllt derjenige die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/Architekt, der ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis nachweisen kann, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48 EWG geregelt ist.
Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt sein und die Teilnahmekriterien erfüllen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren: Stufe 1: Prüfung des form- und fristgerechten Eingangs der Bewerbung. Stufe 2: Prüfung, ob der oder die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die ausgeschriebene Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Die Bewertung der Stufe 2 erfolgt über die 1.Wertungsmatrix unter folgenden Kriterien: 1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (min. 15/max. 45 Wertungspunkte von 300 erreichbar),2. Fachliche und personelle Eignung (min. 72/max. 216 Wertungspunkte von 300 erreichbar),3. Weitere Bewertungskriterien (min. 13/max. 39 Wertungspunkte von 300 erreichbar).Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl in Stufe 2 wird diejenige Bewerbung bevorteilt, welche im Bereich der fachlichen und personellen Eignung die höhere Anzahl an Wertungspunkten erreicht hat. Stufe 3: Eignungsprüfung und Verringerung der Anzahl von Bewerbern, die anhand vorgelegter Erklärungen und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen und im weiteren Verfahren beteiligt werden. Die Bewertung der Stufe 3 erfolgt über die 2. Wertungsmatrix unter folgenden Kriterien:1. Projektanalyse - Methodik, Lösungsansätze (min. 0 /max. 75 Wertungspunkte von 300 erreichbar) 2. Konzeptionelle Umsetzung (min. 0/max. 60 Wertungspunkte von 300 erreichbar) 3. Projektorganisation mit Bezug auf die zu vergebene Leistung (min. 0/max. 120 Wertungspunkte von 300 erreichbar) 4. Vergütung (min. 0/max. 15 Wertungspunkte von 300 erreichbar) 5. Gesamteindruck der Präsentation (min. 0/max. 30 Wertungspunkte von 300 erreichbar) Bei Bewerbern in Stufe 3 mit gleicher Punktzahl wird diejenige Bewerbung bevorteilt, welche im Bereich Projektorganisation mit Bezug auf die zu vergebende Leistung die höhere Anzahl an Wertungspunkten erreicht hat. Die Bewertungsmatritzen können auf der Internetseite des Auftraggebers unter http://www.eichsfeldwerke.de/zweckverband/index.php?rubric=246 eingesehen werden.
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren: Stufe 1: Prüfung des form- und fristgerechten Eingangs der Bewerbung. Stufe 2: Prüfung, ob der oder die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die ausgeschriebene Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Die Bewertung der Stufe 2 erfolgt über die 1.Wertungsmatrix unter folgenden Kriterien: 1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (min. 15/max. 45 Wertungspunkte von 300 erreichbar),2. Fachliche und personelle Eignung (min. 72/max. 216 Wertungspunkte von 300 erreichbar),3. Weitere Bewertungskriterien (min. 13/max. 39 Wertungspunkte von 300 erreichbar).Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl in Stufe 2 wird diejenige Bewerbung bevorteilt, welche im Bereich der fachlichen und personellen Eignung die höhere Anzahl an Wertungspunkten erreicht hat. Stufe 3: Eignungsprüfung und Verringerung der Anzahl von Bewerbern, die anhand vorgelegter Erklärungen und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen und im weiteren Verfahren beteiligt werden. Die Bewertung der Stufe 3 erfolgt über die 2. Wertungsmatrix unter folgenden Kriterien:1. Projektanalyse - Methodik, Lösungsansätze (min. 0 /max. 75 Wertungspunkte von 300 erreichbar) 2. Konzeptionelle Umsetzung (min. 0/max. 60 Wertungspunkte von 300 erreichbar) 3. Projektorganisation mit Bezug auf die zu vergebene Leistung (min. 0/max. 120 Wertungspunkte von 300 erreichbar) 4. Vergütung (min. 0/max. 15 Wertungspunkte von 300 erreichbar) 5. Gesamteindruck der Präsentation (min. 0/max. 30 Wertungspunkte von 300 erreichbar) Bei Bewerbern in Stufe 3 mit gleicher Punktzahl wird diejenige Bewerbung bevorteilt, welche im Bereich Projektorganisation mit Bezug auf die zu vergebende Leistung die höhere Anzahl an Wertungspunkten erreicht hat. Die Bewertungsmatritzen können auf der Internetseite des Auftraggebers unter http://www.eichsfeldwerke.de/zweckverband/index.php?rubric=246 eingesehen werden.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-06-17 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Betriebsführung durch: EW Wasser GmbH; Betriebsleitung
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de📧
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-08-14 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlage ist schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bieter anzufordern.
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV. 3.4. festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag beim Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld einzureichen.
Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu prüfen.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrages darauf hinzuweisen.
Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder Fax zu übermitteln.
Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB.
Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Thüringer Landesverwaltungsamt - Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de📧
Telefon: +49 36137737254📞
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Vorschriften für die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 102 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass im Fall der Nichtabhilfe einer von einem Bewerber erhobenen Rüge ein entsprechender bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs.3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Vorschriften für die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 102 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass im Fall der Nichtabhilfe einer von einem Bewerber erhobenen Rüge ein entsprechender bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs.3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 064-113058 (2015-03-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-10-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 348 594,90 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 99976 Horsmar, Unstrut-Hainich-Kreis, Deutschland.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektanalyse (25)
2. Konzeptionelle Umsetzung (20)
3. Projektorganisation mit Bezug auf die zu vergebende Leistung (40)
4. Vergütung (5)
5. Gesamteindruck der Präsentation (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-28 📅
Name: Arge Lopp-Dahlem
Postanschrift: Freiherr-vom-Stein-Allee 5
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99425
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: weimar@lopp.de📧
Internetadresse: www.lopp.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Thüringer Landesverwaltungsamt – Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. Bewerber, die nicht zum Verhandlungsverfahren zugelassen wurden, wurden über die Ablehnung ihrer Bewerbung vor Beginn des Verhandlungsverfahrens schriftlich informiert.
2. Im Zuge des Vergabeverfahrens wurde keine Rüge eingereicht.
3. Der Zuschlag wurde erst erteilt, nachdem die unterlegenen Bieter schriftlich über die beabsichtigte Zuschlagserteilung informiert worden sind und mindestens 15 Kalendertage vergangen waren.
4. Nach den Festsetzungen in § 107 Abs. 3 GWB (ein Verweis auf die Anwendung dieser Vorschrift ist mit der Auftragsbekanntmachung erfolgt) sind die Fristen und Voraussetzungen für die Einleitung eines Nachprüfverfahrens verstrichen.