Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 5-8 gemäß HOAI für die Erneuerung des Wasserwerks Allmendfeld (WWALLM)

Hessenwasser GmbH & Co. KG

Erbringung von Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 5-8 gemäß HOAI für die Erneuerung des Wasserwerks Allmendfeld (WWALLM) wie im Folgenden beschrieben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-06-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Grundleistungen- und teilweise die besonderen Leistungen der angegebenen Leistungsphasen (Lph.) gemäß HOAI für folgende Ingenieurleistungen:— Leistungsbild Ingenieurbauwerke: Lph. 5-8 gem. § 43 HOAI (Grundleistungen und besondere Leistungen, insbesondere örtliche Bauüberwachung und Erstellen von Bestandsplänen),— Leistungsbild Tragwerksplanung: Lph. 5-6 und 8 (nur besondere Leistung) gem. § 51 HOAI,— Leistungsbild Technische Ausrüstung: Lph. 5-8 gem. § 55 HOAI (Grundleistungen und besondere Leistungen, insbesondere Fortschreiben der Ausführungspläne bis zum Bestand) für die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen im Rahmen der Erneuerung des WWALLM gemäß Abschnitt II.1.5).Aus bautechnischer Sicht sind für die Erneuerung folgende Maßnahmen umzusetzen:— Neubau Kompaktwasserwerk in Stahlbetonbauweise. Das Bauwerk beinhaltet 10 geschlossene, überstaute Betonfilter je 30 m2 Filterfäche, 2 Wasserbehälterkammern je 900 m3 Volumen, Pumpenkeller, EMSR-Technikräume, Warte etc.. Gebäudeabmessungen: ca. 30 x 30 x 16 m. Weiterhin ist die Herstellung einer Baugrube mit bauzeitlicher Grundwasserabsenkung erforderlich.— Neubau Schlammbehandlung mit 2 Beton-Absetzbecken je ca. 480 m3 Nutz-Volumen und zwei Trockenbeeten aus Beton mit einer Fläche von je 425 m2.— Neubau Außenanlagen inkl. Verkehrsflächen (ca. 4 500 m2) und Entwässerungsanlagen, Außenleitungen sowie Roh- und Reinwasserleitungen DN 600 bis DN 1000— Rückbaumaßnahmen vorhandener, z. T. schadstoffbelasteter Anlagen wie Nebengebäude, Absetzbecken, Trockenbeete, Verkehrsflächen, erdverlegte Leitungen etc.Ermittelte Kosten Bautechnik gemäß Kostenberechnung (netto): rund. 10 400 000 EUR.Aus anlagentechnischer Sicht sind für Erneuerung folgende Maßnahmen umzusetzen:— Einbau von 6 Stück Unterduck-Rieslern je mit Fläche 8,3 m²,— Ausrüstung der 10 Betonfilter mit Rinne, Spülluft-, Spülwasserverteilung, Filterdüsen etc.,— Ausrüstung der beiden Wasserbehälter-Kammern mit Zulauf, Entnahme, Überlauf etc.,— Einbau von 2 neuen und einer vorhandenen Transportpumpe je Q ca. 4 500 m3/h, H ca. 45 m,— Einbau von 2 Spülwasser-Pumpen und 2 Spülluft-Gebläsen,— Ausrüstung der Schlammbehandlungsanlagen,— Verrohrung der gesamten Anlagen in DN 250 bis 1 200,— Lieferung und Montage von Armaturen und Messgeräten,— Provisorien.Ermittelte Kosten Anlagentechnik gemäß Kostenberechnung (netto): rund 5 500 000 EUR.Die auszuführenden Leistungen der EMSR-Technik wurden wie folgt definiert:— Errichtung von Mittelspannungsschaltanlagen (20kV); Unterbringung in 2 typgeprüften Betonstationen,— Verlegung von Mittelspannungskabeln im Erdreich und in den E-Räumen,— Einbau von 2 Trockentransformatoren (20/0,4kV) je 1 600 kVA,— Errichtung der Niederspannungshauptverteilung, Einspeisung 2 x Trafo, 1xNotstromaagregat,— Umsetzen und Einbindung des vorhandenen, in einem Container untergebrachten Notstromaggregats (800 kVA),— Errichtung der unterlagerten Niederspannungsschaltanlagen für Verbraucherabgänge,— Errichtung der Schaltanlagen für die Steuerungs- und Regelungstechnik,— Errichtung einer 230 V USV Anlage,— Errichtung einer Gefahrenmeldeanlage und einer Kameraüberwachung,— Errichtung der elektrotechnischen Haustechnik (Beleuchtung, Lüftung, usw.),— Errichtung der Erdungsanlage für sämtliche Gebäudeteile und elektrotechnischen Anlagen,— Errichtung einer Blitzschutzanlage für die Gebäude,— Verkabelung der Schaltanlagen, der Aggregate und Antriebe (teilweise mit Frequenzumrichter), der Armaturen und Messstellen (Planung der selektiven Absicherung, der Kabel und Kabelwege),— Aufbau und Inbetriebsetzung der für die Anlagen notwendigen Messtechnik,— Planung und Ausführung von Provisorien, insbesondere der Energieversorgung.Ermittelte Kosten gemäß Kostenberechnung (netto): 2 200 000 EUR.Als Planungsbasis dienen die Entwurfsunterlagen. Die Genehmigungsphase läuft derzeit. Auflagen aus dem Genehmigungsbescheid sind in die Ausführungsplanung einzuarbeiten.Der Neubau sowie die Inbetriebnahme-/Einfahr- und Umschlussmaßnahmen sind so zu planen, dass eine nahezu unterbrechungsfreie Trinkwasserlieferung durch das WWALLM gewährleistet ist. Entsprechende Provisorien und Übergangszustände in Verbindung mit dem Bestands-Wasserwerk sind zu planen.Die Baumaßnahme liegt in der Wasserschutzzone II eines festgesetzten Trinkwasserschutzgebietes. Die entsprechenden Vorschriften sind zu beachten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hessenwasser GmbH & Co. KG
Postanschrift: Taunusstraße 100
Postleitzahl: 64521
Postort: Groß-Gerau
Kontakt
Internetadresse: http://www.hessenwasser.de 🌏
E-Mail: einkauf@hessenwasser.de 📧
Fax: +49 69254903499 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-22 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 122-224186
ABl. S-Ausgabe: 122
Zusätzliche Informationen
Verfahrensablauf: Mit seinem Teilnahmeantrag und den angegebenen Referenzen belegt der Bewerber unter anderem seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit sowie seine Arbeitsweise. Insgesamt macht er vor allem seine Eignung und Kompetenz speziell für die zu vergebende Ingenieurleistung deutlich. Der Teilnahmeantrag ist in Form des vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Teilnahmeantrag-Vordrucks einschließlich der enthaltenen Formblätter an den dafür vorgesehenen Stellen unterschrieben einzureichen. Der Teilnahmeantrag-Vordruck mit den enthaltenen Formblättern ist vom Bewerber unter den unter I.1) genannten Kontaktdaten des Auftraggebers anzufordern. Wichtig: Der Bewerber muss dabei seinen Firmennamen, Adresse, Ansprechpartner, Telefonnr., Fax-Nr. und E-Mail -Adresse angeben. Der Auftraggeber stellt dann den Teilnahmeantrag-Vordruck mit den enthaltenen Formblättern per E-Mail unverzüglich zur Verfügung. Bitte beachten Sie auch, dass die Registrierung des Interessenten notwendige Voraussetzung dafür ist, dass die Kontaktstelle den Interessenten auch während des Teilnahmewettbewerbes zusätzliche Informationen übermitteln kann; dazu zählen bspw. auch Antworten auf Fragen einzelner Bewerber, die allen Interessenten rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist in Textform zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Registrierung erfolgt kostenlos; entsprechendes gilt für Unterlagen und Informationen, die die Kontaktstelle den Bewerbern im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung stellt. Unterbleibt eine rechtzeitige Registrierung des Interessenten vor Abgabe des Teilnahmeantrages, können dem Interessenten dadurch rechtlich erhebliche oder wirtschaftliche Nachteile entstehen. Darauf wird ausdrücklich hingewiesen. Fragen zur Bekanntmachung sind nur in Textform per E-Mail an die Kontaktstelle zugelassen. Der Teilnahmeantrag ist unter Verwendung des zur Verfügung gestellten Teilnahmeantrags-Vordrucks einzureichen; er muss an den vorgesehenen Stellen unterschrieben sein und fristgerecht mit allen geforderten Nachweisen und Unterlagen bis zum 23.7.2015, 12:00 Uhr eingereicht werden. Der Teilnahmeantrag mit den Formblättern und die sonstigen Unterlagen sind möglichst in einem geeigneten Ordner übersichtlich zusammenzustellen und müssen in einem geschlossenen Umschlag per Post übermittelt oder direkt bei der Vergabestelle abgegeben werden. Der Umschlag ist mit dem Vermerk „Vertraulich, nicht öffnen“ unter Angabe des Aktenzeichens HW02-ING-ALLM zu kennzeichnen. Bitte nutzen Sie hierfür den roten Aufkleber. Elektronisch oder per Fax übermittelte Teilnahmeanträge, Formblätter und Unterlagen werden nicht bearbeitet und werden daher ausgeschlossen. Unternehmen können als Bewerber nur an einem Teilnahmeantrag beteiligt sein. Unterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nicht berücksichtigt. Die im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgegeben. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Gesonderte Vorgaben für den eventuellen Einsatz von Nachunternehmern im Hinblick auf deren Zuverlässigkeit sowie ihre technische und wirtschaftliche Eignung sind im Teilnahmeantrag mit den Formblättern enthalten. Falls sich zu den von Bewerbern bzw. Bietern im Teilnahmeantrag oder im Angebot sowie ggf. auch während des weiteren Verfahrens gemachten Angaben bis zu einer evtl. Vertragsunterzeichnung wesentliche Änderungen ergeben, sind die Bewerber bzw. Bieter verpflichtet, diese unverzüglich per E-Mail der oben genannten Kontaktstelle mitzuteilen. Sämtliche im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gestellten Anforderungen müssen auch während der Durchführung des Auftrags erfüllt sein. Ggf. hat daher im weiteren Verfahren eine entsprechende Aktualisierung der Angaben im Teilnahmewettbewerb bzw. Vorlage aktualisierter Nachweise zu erfolgen, sofern die bislang vorliegenden Angaben und Nachweise nicht mehr aktuell sind. Nach Durchführung des Teilnahmewettbewerbs werden mindestens drei und maximal fünf geeignete Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Ein Anspruch darauf, dass mehr als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, besteht nicht. Gehen weniger als drei wertbare Bewerbungen ein, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren für diesen Fall fortzuführen. Die Angaben in Abschnitt III. sind zur Feststellung der Eignung anzugeben. Sollten sich mehr als drei geeignete Bewerber bewerben, erfolgt die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, anhand der Referenzen gemäß III.2.3). Die Bewertung der Fachlichen Eignung der Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft aufgrund der Referenzen erfolgt anhand folgender Kriterien unter Maßgabe der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben: — Unternehmensreferenzen des Bewerbers (Gewichtung 16 %), — Persönliche Referenzen der Projektleitung (Gewichtung 14 %), — Persönliche Referenzen stellvertretende Projektleitung (Gewichtung 10 %), — Persönliche Referenzen Bearbeitung Bautechnik (Gewichtung 14 %), — Persönliche Referenzen Bearbeitung Tragwerksplanung (Gewichtung 10 %), — Persönliche Referenzen Bearbeitung Außenanlagen/Verkehrswege/erdverlegte Rohrleitungen (Gewichtung 8 %), — Persönliche Referenzen Bearbeitung Anlagentechnik (Gewichtung 14 %), — Persönliche Referenzen Bearbeitung EMSR-Technik (Gewichtung 14 %). Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500 Punkte. Die Mindestpunktzahl, die erreicht werden muss, beträgt 250 Punkte, ansonsten erfolgt der Ausschluss vom Teilnahmewettbewerb. Werden die Mindestzwischensummen in den einzelnen Referenzbereichen nicht erreicht, erfolgt ebenfalls der Ausschluss vom Teilnahmewettbewerb. Eine detaillierte Bewertungsmatrix bzgl. der Referenzen erhalten die Bewerber zusammen mit den Teilnahmeunterlagen. Wichtiger Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Die in der Bekanntmachung für den Bewerber genannten Anforderungen gelten auch für Mitglieder von Bewerbergemeinschaften, soweit in der Bekanntmachung und dem Teilnahmeantrag-Vordruck mit den Formblättern nichts anderes bestimmt ist. Bei einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft teilt der Vertreter der Bewerbergemeinschaft für alle Mitglieder entsprechend der Vorgaben des Teilnahmeantrags mit den Formblättern die geforderten Angaben mit, es sei denn, im Teilnahmeantrag wird ein gesonderter Nachweis für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft gefordert. Nachr. HAD-Ref.: 5078/30. Nachr. V-Nr/AKZ: HW02-ING-ALLM.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Erbringung von Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 5-8 gemäß HOAI für die Erneuerung des Wasserwerks Allmendfeld (WWALLM) wie im Folgenden beschrieben.
Die Hessenwasser betreibt am Standort Gernsheim-Allmendfeld ein in den 1960er Jahren errichtetes Grundwasserwerk zur Aufbereitung von Rohwasser zu Trinkwasser. Das Rohwasser wird mittels 15 Brunnen aus quartären Sanden des Rheins bis ca. 100 m Tiefe gefördert. Das WWALLM besteht zurzeit aus einer Aufbereitungsanlage mit einer Leistung von ca. 2 000 m
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Aufgrund des erhöhten Instandhaltungsaufwands, nicht optimal funktionierender Aufbereitung, des fortgeschrittenen Alters und der Bedeutung des WWALLM im Verbundsystem ist beabsichtigt, am Standort eine neue kompakte Trinkwasseraufbereitungsanlage aus Stahlbeton inkl. Wasserbehälter und Pumpstation sowie der zugehörigen Schlammbehandlungsanlage betriebsfertig zu errichten. Die Aufbereitungsleistung beträgt maximal 3 000 m
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Sämtliche Bau- und Rückbaumaßnahmen sowie Übergangs- und Inbetriebnahmephasen sowie Optimierungen müssen bis Ende 2021 abgeschlossen sein.
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Grundleistungen- und teilweise die besonderen Leistungen der angegebenen Leistungsphasen (Lph.) gemäß HOAI für folgende Ingenieurleistungen:
— Leistungsbild Ingenieurbauwerke: Lph. 5-8 gem. § 43 HOAI (Grundleistungen und besondere Leistungen, insbesondere örtliche Bauüberwachung und Erstellen von Bestandsplänen),
— Leistungsbild Tragwerksplanung: Lph. 5-6 und 8 (nur besondere Leistung) gem. § 51 HOAI,
— Leistungsbild Technische Ausrüstung: Lph. 5-8 gem. § 55 HOAI (Grundleistungen und besondere Leistungen, insbesondere Fortschreiben der Ausführungspläne bis zum Bestand) für die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen im Rahmen der Erneuerung des WWALLM gemäß Abschnitt II.1.5).
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Aus bautechnischer Sicht sind für die Erneuerung folgende Maßnahmen umzusetzen:
— Neubau Kompaktwasserwerk in Stahlbetonbauweise. Das Bauwerk beinhaltet 10 geschlossene, überstaute Betonfilter je 30 m
— Neubau Schlammbehandlung mit 2 Beton-Absetzbecken je ca. 480 m
— Neubau Außenanlagen inkl. Verkehrsflächen (ca. 4 500 m
— Rückbaumaßnahmen vorhandener, z. T. schadstoffbelasteter Anlagen wie Nebengebäude, Absetzbecken, Trockenbeete, Verkehrsflächen, erdverlegte Leitungen etc.
Ermittelte Kosten Bautechnik gemäß Kostenberechnung (netto): rund. 10 400 000 EUR.
Aus anlagentechnischer Sicht sind für Erneuerung folgende Maßnahmen umzusetzen:
— Einbau von 6 Stück Unterduck-Rieslern je mit Fläche 8,3 m²,
— Ausrüstung der 10 Betonfilter mit Rinne, Spülluft-, Spülwasserverteilung, Filterdüsen etc.,
— Ausrüstung der beiden Wasserbehälter-Kammern mit Zulauf, Entnahme, Überlauf etc.,
— Einbau von 2 neuen und einer vorhandenen Transportpumpe je Q ca. 4 500 m
— Einbau von 2 Spülwasser-Pumpen und 2 Spülluft-Gebläsen,
— Ausrüstung der Schlammbehandlungsanlagen,
— Verrohrung der gesamten Anlagen in DN 250 bis 1 200,
— Lieferung und Montage von Armaturen und Messgeräten,
— Provisorien.
Ermittelte Kosten Anlagentechnik gemäß Kostenberechnung (netto): rund 5 500 000 EUR.
Die auszuführenden Leistungen der EMSR-Technik wurden wie folgt definiert:
— Errichtung von Mittelspannungsschaltanlagen (20kV); Unterbringung in 2 typgeprüften Betonstationen,
— Verlegung von Mittelspannungskabeln im Erdreich und in den E-Räumen,
— Einbau von 2 Trockentransformatoren (20/0,4kV) je 1 600 kVA,
— Errichtung der Niederspannungshauptverteilung, Einspeisung 2 x Trafo, 1xNotstromaagregat,
— Umsetzen und Einbindung des vorhandenen, in einem Container untergebrachten Notstromaggregats (800 kVA),
— Errichtung der unterlagerten Niederspannungsschaltanlagen für Verbraucherabgänge,
— Errichtung der Schaltanlagen für die Steuerungs- und Regelungstechnik,
— Errichtung einer 230 V USV Anlage,
— Errichtung einer Gefahrenmeldeanlage und einer Kameraüberwachung,
— Errichtung der elektrotechnischen Haustechnik (Beleuchtung, Lüftung, usw.),
— Errichtung der Erdungsanlage für sämtliche Gebäudeteile und elektrotechnischen Anlagen,
— Errichtung einer Blitzschutzanlage für die Gebäude,
— Verkabelung der Schaltanlagen, der Aggregate und Antriebe (teilweise mit Frequenzumrichter), der Armaturen und Messstellen (Planung der selektiven Absicherung, der Kabel und Kabelwege),
— Aufbau und Inbetriebsetzung der für die Anlagen notwendigen Messtechnik,
— Planung und Ausführung von Provisorien, insbesondere der Energieversorgung.
Ermittelte Kosten gemäß Kostenberechnung (netto): 2 200 000 EUR.
Als Planungsbasis dienen die Entwurfsunterlagen. Die Genehmigungsphase läuft derzeit. Auflagen aus dem Genehmigungsbescheid sind in die Ausführungsplanung einzuarbeiten.
Der Neubau sowie die Inbetriebnahme-/Einfahr- und Umschlussmaßnahmen sind so zu planen, dass eine nahezu unterbrechungsfreie Trinkwasserlieferung durch das WWALLM gewährleistet ist. Entsprechende Provisorien und Übergangszustände in Verbindung mit dem Bestands-Wasserwerk sind zu planen.
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Die Baumaßnahme liegt in der Wasserschutzzone II eines festgesetzten Trinkwasserschutzgebietes. Die entsprechenden Vorschriften sind zu beachten.
Referenznummer: HW02-ING-ALLM
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 64521 Groß-Gerau.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Auf die in Abschnitt VI.3) gestellten Anforderungen wird verwiesen.
1. Angaben zu der geforderten Rechtsform siehe III.1.3) (Formblatt im Teilnahmeantrag),
2. Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis der Eintragung in einem vergleichbaren ausländischen Register; in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslands.
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3. Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen/natürlichen Personen (im Falle einer GmbH z. B. durch die Vorlage des Handelsregisterauszugs, im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters).
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4. Erklärung über den Einsatz dritter Unternehmen (Formblatt im Teilnahmeantrag).
5. Ausländische Bewerber müssen einen Nachweis/Zertifikat über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (Wort und Schrift) beibringen.
6. Erklärung zur Zuverlässigkeit: Eigenerklärung, dass der Bewerber nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellt (Formblatt im Teilnahmeantrag).
7. Erklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen (Formblatt im Teilnahmeantrag).
8. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung über die wirtschaftliche.
Verknüpfung mit anderen Unternehmen (Formblatt im Teilnahmeantrag).
Ausländische Bewerber können anstelle der o. g. Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen.
Werden die vorstehend unter Ziffern 1.-8. geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht oder nicht vollständig erbracht, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers. Die Vergabestelle behält sich die einmalige Nachforderung von fehlenden Angaben, Erklärungen und Nachweisen vor. Diese sind innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Auf die in Abschnitt VI.3) gestellten Anforderungen wird verwiesen.
1. Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes, nicht älter als drei Monate ab Datum der Versendung der Bekanntmachung bzw. gleichwertige Bescheinigung einer Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslands.
2. Vorlage einer Deckungszusage des Versicherers für den Auftragsfall bzgl. einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 5 000 000 EUR für Sach- und/oder Vermögensschäden. Ein Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Mindestdeckungssummen ist im Auftragsfall vorzulegen.
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3. Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (Formblatt im Teilnahmeantrag).
4. Angaben zu den in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften (Formblatt im Teilnahmeantrag).
Werden die vorstehend unter Ziffern 1.-4. geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht oder nicht vollständig erbracht, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers. Die Vergabestelle behält sich die Nachforderung von fehlenden Angaben, Erklärungen und Nachweisen vor. Diese sind innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auf die in Abschnitt VI.3) gestellten Anforderungen wird verwiesen.
1. Der Bewerber hat eine verbindliche Erklärung über das zur Bearbeitung der zu vergebenden Leistung vorgesehene Projektteam abzugeben (Formblatt im Teilnahmeantrag).
2. Der Bewerber hat eine Erklärung zu vergleichbaren Referenzprojekten abzugeben: Angaben zu in den letzten 6 Jahren durch den Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie durch das Projektteam erbrachten Leistungen. Bei den dargestellten Referenzprojekten muss es sich um Ingenieurleistungen handeln, die nach Art und Umfang mit den unter II.1.5) und II.2.1) näher spezifizierten Ingenieurleistungen vergleichbar sind.
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Nähere Anforderungen sind dem Teilnahmeantrag zu entnehmen. Die Angaben zum Projektteam und zu den Referenzen sind in die Formblätter des Teilnahmeantrags einzutragen. Es sind keine weiteren Unterlagen zu den Referenzen gewünscht. Ggf. zusätzlich eingereichte Unterlagen gehen nicht in die Wertung ein.
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Die Feststellung und Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt anhand der unter III.2.3) geforderten Angaben und Referenzen gemäß der mit dem Teilnahmeantrag zur Verfügung gestellten „Wertungsmatrix Referenzen“. Auf die Anforderungen gemäß Abschnitt VI.3) wird verwiesen.
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Werden die vorstehend unter Ziffer 1 und 2 geforderten Angaben und Erklärungen nicht oder nicht vollständig erbracht, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers. Die Vergabestelle behält sich die Nachforderung von fehlenden Angaben und Erklärungen vor. Diese sind innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichen.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungsbedingungen nach HOAI in der bei Vertragsabschluss geltenden Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform, bei der:
— alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und
— ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich als bevollmächtigter Vertreter vertritt und berechtigt ist, im Rahmen des Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zu handeln.
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Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften sind zum Wettbewerb zugelassen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung einzureichen. Für diese Bewerbergemeinschaftserklärung ist im Teilnahmeantrag ein Formblatt enthalten. Für Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften gilt das in Abschnitt III. an Unterlagen, Angaben und Nachweisen Geforderte ebenfalls.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Bewerbung, Angebotslegung, Verhandlungen und die gesamte Auftragsabwicklung erfolgen in deutscher Sprache (Wort und Schrift).
Regelungen und nähere Anforderungen bleiben den Vergabeunterlagen vorbehalten.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Leistungen, die von der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) erfasst werden und für die die berufliche Qualifikation des Ingenieurs erforderlich ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektorganisation (5)
2. Projektanalyse (10)
3. Planungsqualität (25)
4. Vergütung (60)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Ruhland

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-12-01 📅
Datum des Endes: 2021-11-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Frist für den Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gemäß § 107 Abs. 3 GWB:
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nummer 2. § 101a Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 122-224186 (2015-06-22)