Ingenieurleistungen Technische Ausrüstung nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2, § 53 (2) Nr. 1 Abwasser-, Wasser und Gasanlagen, Nr. 2 Wärmeversorgungsanlagen, Nr. 3 Lufttechnische Anlagen und Nr. 8 Gebäudeautomation für die Generalsanierung der Margarete-Steiff-Schule, Gebäude H5 am Sonderschulzentrum Hengstäcker, Stuttgart-Möhringen
Bei dem Bestandsgebäude H5 ist von einer umfassenden Sanierung auszugehen. Bei der Generalsanierung muss die vorhandene Gebäudesubstanz im wesentlichen bis auf die Rohbaukonstruktion rückgebaut und anschließend neu erstellt werden. Dies schließt die Gebäudehülle, den gesamten Innenausbau sowie große Teile der haustechnischen Installation ein. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Nahwärmenetz aus einer bestehenden Heizungszentrale (Fertigstellung Ende 2014). Das komplette Trinkwassernetz so wie die nutzungsspezifischen Einrichtungsgegenstände sind zu erneuern. Des Weiteren sind die aktuellen Anforderungen im Bereich der Raumlufttechnik planerisch umzusetzen. Die Raum- und Anlagenautomation sind auf die vorhandene Management/Bedienebene abzustimmen. Zu dem Projekt liegen Ergebnisse aus einem Sanierungsgutachten des Architekturbüros „Nixdorf-Consult“ vor. Diese Studie wird den Bewerbern zur 2. Bearbeitungsstufe zur Verfügung gestellt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-13.
Auftragsbekanntmachung (2015-08-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die unter II.1.5 beschriebene Leistung. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Stadt Stuttgart im Rahmen von Abrufverträgen. Der Aufragnehmer ist verpflichtet die Leistung bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.Es wird von einem Gesamtkostenrahmen in Höhe von brutto ca. 9,5 Mio. EUR inkl. Baunebenkosten ausgegangen.Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen.
Der Auftrag umfasst die unter II.1.5 beschriebene Leistung. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Stadt Stuttgart im Rahmen von Abrufverträgen. Der Aufragnehmer ist verpflichtet die Leistung bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.Es wird von einem Gesamtkostenrahmen in Höhe von brutto ca. 9,5 Mio. EUR inkl. Baunebenkosten ausgegangen.Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Stuttgart, Hochbauamt
Postanschrift: Hauptstätterstr. 66
Postleitzahl: 70178
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.stuttgart.de🌏
Die Bietergespräche mit den in der 1. Stufe ausgewählten Bietern sind vorgesehen in der KW 03/2016.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei dem Bestandsgebäude H5 ist von einer umfassenden Sanierung auszugehen. Bei der Generalsanierung muss die vorhandene Gebäudesubstanz im wesentlichen bis auf die Rohbaukonstruktion rückgebaut und anschließend neu erstellt werden.
Dies schließt die Gebäudehülle, den gesamten Innenausbau sowie große Teile der haustechnischen Installation ein. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Nahwärmenetz aus einer bestehenden Heizungszentrale (Fertigstellung Ende 2014). Das komplette Trinkwassernetz so wie die nutzungsspezifischen Einrichtungsgegenstände sind zu erneuern. Des Weiteren sind die aktuellen Anforderungen im Bereich der Raumlufttechnik planerisch umzusetzen. Die Raum- und Anlagenautomation sind auf die vorhandene Management/Bedienebene abzustimmen.
Dies schließt die Gebäudehülle, den gesamten Innenausbau sowie große Teile der haustechnischen Installation ein. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Nahwärmenetz aus einer bestehenden Heizungszentrale (Fertigstellung Ende 2014). Das komplette Trinkwassernetz so wie die nutzungsspezifischen Einrichtungsgegenstände sind zu erneuern. Des Weiteren sind die aktuellen Anforderungen im Bereich der Raumlufttechnik planerisch umzusetzen. Die Raum- und Anlagenautomation sind auf die vorhandene Management/Bedienebene abzustimmen.
Zu dem Projekt liegen Ergebnisse aus einem Sanierungsgutachten des Architekturbüros „Nixdorf-Consult“ vor. Diese Studie wird den Bewerbern zur 2. Bearbeitungsstufe zur Verfügung gestellt.
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die unter II.1.5 beschriebene Leistung. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Stadt Stuttgart im Rahmen von Abrufverträgen. Der Aufragnehmer ist verpflichtet die Leistung bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.
Der Auftrag umfasst die unter II.1.5 beschriebene Leistung. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Stadt Stuttgart im Rahmen von Abrufverträgen. Der Aufragnehmer ist verpflichtet die Leistung bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.
Es wird von einem Gesamtkostenrahmen in Höhe von brutto ca. 9,5 Mio. EUR inkl. Baunebenkosten ausgegangen.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Auftraggeber stellt die Bewerbungsunterlagen in Form einer Excel- und pdf-Tabelle zur Verfügung.
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der in Ziffer I.1 genannten Stelle bis zum Ablauf der unter Ziffer IV.3.3
genannten Frist erhältlich.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen
Bewerbungsunterlagen zu verwenden und ausgefüllt abzugeben.
Die vollständig ausgefüllte Bewerbungsunterlage mit Angabe der dort einzutragenden Punktzahl ist der
Einreichungsstelle rechtsgültig unterschrieben zuzusenden. Die jeweiligen Angaben sind mit prüfbaren
Unterlagen zu belegen und als Anlagen beizulegen. Ansprechpartner (Bauherrenvertreter) für Auskünfte zu den
angegebenen Referenzprojekten sind zu benennen. Zusätzliche Unterlagen über die geforderten hinaus werden
nicht gewertet. Bei punktgleichen Bewerbungen behält sich der Auslober vor, die Bewerber zu losen, die zur
Verhandlung aufgefordert werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw.
fehlende Nachweise und Unterlagen sowie fehlende Eintragungen in den Teilnahmeformularen nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe Vorgaben in den Bewerbungsunterlagen.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe Vorgaben in den Bewerbungsunterlagen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von mind. 1.500.000 EUR für Personenschäden und von mind. 500.000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI (gültige Fassung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten. Der bevollmächtigte Vertreter, der die Bietergemeinschaft verbindlich vertritt, ist zu benennen. Die Erklärung ist von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtskräftig zu unterzeichnen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten. Der bevollmächtigte Vertreter, der die Bietergemeinschaft verbindlich vertritt, ist zu benennen. Die Erklärung ist von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtskräftig zu unterzeichnen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja, teilnahmeberechtigt sind:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien: Siehe Bewerbungsbogen und III.2.1).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-10-08 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-03-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Regierungspräsidium Karlsruhe
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Telefon: +49 7219264049📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 24.04.2009 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung)
Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— §101a Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
— §107 Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgebe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Regierungspräsidium
Quelle: OJS 2015/S 158-291108 (2015-08-13)