Ingenieurleistungen Technische Ausrüstung nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2, § 53 (2) Nr. 1 Abwasser-, Wasser und Gasanlagen, Nr. 2 Wärmeversorgungsanlagen, Nr. 3 Lufttechnische Anlagen und Nr. 8 Gebäudeautomation für den Umbau und Sanierung der Wagenhallen, Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart
Die Wagenhallen wurden im Jahr 1895 errichtet und von der Bahn zur Wartung und Reparatur von Lokomotiven und Wagen genutzt. Mit der Entwicklung des Bahnprojektes Stuttgart 21 im Jahr 2003 gingen die Hallen in den Besitz der Landeshauptstadt Stuttgart über. Künftig sollen in dem Gebäudekomplex dauerhaft kulturelle Nutzungen etabliert werden. Neben der Nutzung eines Gebäudeteils als Veranstaltungsstätte ist die Unterbringung einer großen Anzahl unterschiedlicher Künstlerateliers vorgesehen. Wichtige Aspekte sind die Herstellung eines der Nutzung entsprechenden Brandschutzes einschließlich der baulichen Trennung der zwei Hauptnutzungsbereiche, die Erneuerung des Hallendaches unter Berücksichtigung des historischen Tragwerkes und die Berücksichtigung schalltechnischer Anforderungen. Der Erhalt des industriellen Charakters der Anlage ist gewünscht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-14.
Auftragsbekanntmachung (2015-08-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Vergabe von Fachplanleistungen bei der Technischen Ausrüstung nach HOAI Teil 4 Abschnitt 2, § 53 (2) Nr. 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Nr. 2 Wärmeversorgungsanlagen, Nr. 3 Lufttechnische Anlagen und Nr. 8 Gebäudeautomation, § 53 Leistungsphasen 1 – 9 für den Umbau und Sanierung der Wagenhallen, Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart. Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen bis einschließlich der Leistungsphase 9 zu übernehmen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Vergabe von Fachplanleistungen bei der Technischen Ausrüstung nach HOAI Teil 4 Abschnitt 2, § 53 (2) Nr. 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Nr. 2 Wärmeversorgungsanlagen, Nr. 3 Lufttechnische Anlagen und Nr. 8 Gebäudeautomation, § 53 Leistungsphasen 1 – 9 für den Umbau und Sanierung der Wagenhallen, Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart. Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen bis einschließlich der Leistungsphase 9 zu übernehmen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Stuttgart, Hochbauamt
Postanschrift: Hauptstätterstr. 66
Postleitzahl: 70178
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.stuttgart.de🌏
Die Bietergespräche mit den in der 1. Stufe ausgewählten Bietern sind vorgesehen in der KW 44/2015.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Wagenhallen wurden im Jahr 1895 errichtet und von der Bahn zur Wartung und Reparatur von Lokomotiven und Wagen genutzt. Mit der Entwicklung des Bahnprojektes Stuttgart 21 im Jahr 2003 gingen die Hallen in den Besitz der Landeshauptstadt Stuttgart über. Künftig sollen in dem Gebäudekomplex dauerhaft kulturelle Nutzungen etabliert werden. Neben der Nutzung eines Gebäudeteils als Veranstaltungsstätte ist die Unterbringung einer großen Anzahl unterschiedlicher Künstlerateliers vorgesehen. Wichtige Aspekte sind die Herstellung eines der Nutzung entsprechenden Brandschutzes einschließlich der baulichen Trennung der zwei Hauptnutzungsbereiche, die Erneuerung des Hallendaches unter Berücksichtigung des historischen Tragwerkes und die Berücksichtigung schalltechnischer Anforderungen. Der Erhalt des industriellen Charakters der Anlage ist gewünscht.
Die Wagenhallen wurden im Jahr 1895 errichtet und von der Bahn zur Wartung und Reparatur von Lokomotiven und Wagen genutzt. Mit der Entwicklung des Bahnprojektes Stuttgart 21 im Jahr 2003 gingen die Hallen in den Besitz der Landeshauptstadt Stuttgart über. Künftig sollen in dem Gebäudekomplex dauerhaft kulturelle Nutzungen etabliert werden. Neben der Nutzung eines Gebäudeteils als Veranstaltungsstätte ist die Unterbringung einer großen Anzahl unterschiedlicher Künstlerateliers vorgesehen. Wichtige Aspekte sind die Herstellung eines der Nutzung entsprechenden Brandschutzes einschließlich der baulichen Trennung der zwei Hauptnutzungsbereiche, die Erneuerung des Hallendaches unter Berücksichtigung des historischen Tragwerkes und die Berücksichtigung schalltechnischer Anforderungen. Der Erhalt des industriellen Charakters der Anlage ist gewünscht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Auftraggeber stellt die Bewerbungsunterlagen in Form einer Excel- und pdf-Tabelle zur Verfügung. Das
diesem Weg erhältlich. Die Bewerbungsunterlagen sind bei der in Ziffer I.1 genannten Stelle bis zum Ablauf der
unter Ziffer IV.3.3 genannten Frist erhältlich.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen
Bewerbungsunterlagen zu verwenden und ausgefüllt abzugeben.
Die vollständig ausgefüllte Bewerbungsunterlage mit Angabe der dort einzutragenden Punktzahl ist der
Einreichungsstelle rechtsgültig unterschrieben zuzusenden. Die jeweiligen Angaben sind mit prüfbaren
Unterlagen zu belegen und als Anlagen beizulegen. Ansprechpartner (Bauherrenvertreter) für Auskünfte zu den
angegebenen Referenzprojekten sind zu benennen. Zusätzliche Unterlagen über die geforderten hinaus werden
nicht gewertet. Bei punktgleichen Bewerbungen behält sich der Auslober vor, die Bewerber zu losen, die zur
Verhandlung aufgefordert werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw.
fehlende Nachweise und Unterlagen sowie fehlende Eintragungen in den Teilnahmeformularen nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe Vorgaben im Bewerbungsformular.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe Vorgaben im Bewerbungsformular.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von mind. 1.500.000 EUR für Personenschäden und von mind. 500.000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI (gültige Fassung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten. Der bevollmächtigte Vertreter, der die Bietergemeinschaft verbindlich vertritt, ist zu benennen. Die Erklärung ist von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtskräftig zu unterzeichnen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten. Der bevollmächtigte Vertreter, der die Bietergemeinschaft verbindlich vertritt, ist zu benennen. Die Erklärung ist von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtskräftig zu unterzeichnen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja, teilnahmeberechtigt sind:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung
„Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht
geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen
Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist
und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche
Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-10-07 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Name: Atrium Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Am Echazufer 24
Postort: Reutlingen
Postleitzahl: 72764
Telefon: +49 7121927238📞
E-Mail: vof@atrium-gmbh.de📧
URL der Dokumente: http://www.atrium-gmbh.de/downloads🌏
Name: Hochbauamt Landeshauptstadt Stuttgart
Postanschrift: Hauptstätter Straße 66
Kontaktperson: Abteilung 65-1 DLZ.3, 3. Stock Zimmer 319/321
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-12-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Regierungspräsidium Karlsruhe
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Telefon: +49 7219264049📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 24.04.2009 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung)
Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— §101a Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten
Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich
die Frist auf 10 Tage.
— §107 Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgebe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu