Ingenieurleistungen Tragwerksplanung, Erweiterung Herzzentrum

Klinik Facility-Management Eppendorf GmbH

Die Klinik Facility-Management Eppendorf GmbH (KFE) beabsichtigt, Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung für die Erweiterung des Herzzentrums auf dem Gelände des UKE unter geringfügiger Einbeziehung des Bestandsgebäudes O70 zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-05.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-05 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-06-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Leistungsphasen 1-6 gem. HOAI für die unter II.1.5) beschriebenen Planungsleistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinik Facility-Management Eppendorf GmbH
Postanschrift: Martinistr. 52
Postleitzahl: 20251
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.uke.de 🌏
E-Mail: submissionsstelle@uke.de 📧
Telefon: +49 40741055921 📞
Fax: +49 40741057412 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-05 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 110-199937
ABl. S-Ausgabe: 110
Zusätzliche Informationen
Die Frist zur Abgabe der Indikativen Angebote durch die ausgewählten Bieter im Verhandlungsverfahren läuft bis zum 4.8.2015.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Klinik Facility-Management Eppendorf GmbH (KFE) beabsichtigt, Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung für die Erweiterung des Herzzentrums auf dem Gelände des UKE unter geringfügiger Einbeziehung des Bestandsgebäudes O70 zu vergeben.
Beschreibung Konzept – Baumaßnahme.
Das Baufeld liegt im östlichen Teil des Universitätsklinikums und wird flankiert durch die Gebäude O70, O50, O26 und O38. Die Neubaumaßnahme sowie die Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude O70 sollen abschnittsweise und bei laufendem Betrieb erfolgen.
Neubau: Laut dem bereits vorhandenen vorläufigen Soll-Raumprogramm wird die Nutzfläche des Neubaus ca. 6 586 m
Untergeschoß Umkleiden,
Ver- und Entsorgung,
Zentralen der TGA,
Sockelgeschoß Zentrale – Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA),
Umkleiden,
Erdgeschoß Ambulanzen des Universitären Herzzentrums (UHZ).
1. Obergeschoß Institut für Transfusionsmedizin (Labore).
Administration.
2. Obergeschoß ITS/IMC Station mit 10 Betten.
Pflegestation NC mit 10 Betten.
3. Obergeschoß Pflegestation NC mit 20 Betten.
4. Obergeschoß Pflegestation PC mit 12 Betten.
5. Obergeschoß Administration.
6. Obergeschoß Administration.
Umbau: In dem Gebäude O70 (Baujahr 1984) befindet sich das Universitäre Herzzentrum Hamburg (UHZ).Das Haus O70 behält seine Funktionen und soll geringfügig in den Anschlussbereichen zum Neubau O60 im laufenden Betrieb umgebaut werden. Die Nutzfläche des Umbaubereichs beträgt ca. 206 m
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Kennzahlen
NF Neubau: 6 586 m²
BGF Neubau: 11 077 m²
BRI Neubau: 45 172 m³
NF Umbau O70: 206 m²
BGF Umbau O70: 259 m²
BRI Umbau O70: 1 125 m³
Verteilung der Nutzflächen für den Neubau (alle Flächen sind lediglich ca.-Angaben):
Neubau O60.
Untergeschoß 732 m
Sockelgeschoß 1 253 m
Erdgeschoß 814 m
1. Obergeschoß 950 m
2. Obergeschoß 618 m
3. Obergeschoß 703 m
4. Obergeschoß 546 m
5. Obergeschoß 647 m
6. Obergeschoß 322 m
Hinsichtlich des energieeffizienten Bauens sind als Beitrag zum Klimaschutz für den Neubau die Qualitäten der EnEV 2014 und des EEWärmeG zu berücksichtigen. Bei der Planung des einbezogenen Bestandsgebäudes O70 ist keine Sanierung zwecks Aufwertung der bisherigen Klimaschutz-Zielvorgaben vorgesehen.
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Für die Gesamtmaßnahme (Neubau und Umbau) ist vorerst ein Kostenrahmen von ca. 34 800 000 EUR (brutto) für KG 200, 300, 400, 500, 600 und 700 vorgesehen.
Beschreibung der Leistung.
Ingenieurleistungen Tragwerksplanung (Leistungen gem. HOAI 2013 §§ 49-52):
Grundleistungen Leistungsphasen 1-6.
sowie folgende Besondere Leistungen:
— Lph. 2: „Aufstellen von Vergleichsberechnungen für mehrere Lösungsmöglichkeiten unter verschiedenen Objektbedingungen“; „Aufstellen eines Lastenplans, zum Beispiel als Grundlage für die Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung“.
— Lph. 3: „Vorgezogene, prüfbare und für die Ausführung geeignete Berechnung wesentlich tragender Teile“, „Vorgezogene, prüfbare und für die Ausführung geeignete Berechnung der Gründung“, „Vorgezogene Stahlmengenermittlung des Tragwerks und der kraftübertragenden Verbindungsteile für eine Ausschreibung, die ohne Vorliegen von Ausführungsunterlagen durchgeführt wird“.
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— Lph. 6: „Beitrag zur Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm des Objektplaners“.
Die Planung der Baufeldfreimachung (KG 200) ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Es ist eine stufenweise Beauftragung wie folgt geplant:
Stufe I: Lph. 1 und 2 einschließlich der oben genannten Besonderen Leistungen.
Stufe II: Lph. 3 und 4 einschließlich der oben genannten Besonderen Leistungen.
Stufe III: Lph. 5.
Stufe IV: Lph. 6 einschließlich der oben genannten Besonderen Leistungen.
Beschreibung der Optionen:
Optionale Beauftragung der Leistungsphasen 3 bis 6 in mehreren Stufen gem. Ziffer II.1.5)
Referenznummer: VV 020-15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Teilnahmelegitimation Einzelbewerber bzw. Bewerbergemeinschaft.
2. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 Abs. 3 VOF.
3. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen mit Sitz in Deutschland durch Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister, bei Partnerschaftsgesellschaften mit Sitz in Deutschland durch Vorlage eines Auszugs aus dem Partnerschaftsregister, ansonsten durch einen möglichst vergleichbaren Nachweis der Vertretungsmacht. Der Nachweis muss die die aktuellen Verhältnisse wiedergeben
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4. Unabhängigkeitserklärung nach § 4 Abs. 2 VOF.
5. Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 u. 9 VOF vorliegen.
6. Eigenerklärung zum Einsatz deutschsprachigen Projektpersonals.
7. Eigenerklärung zur Tariftreue und Zahlung eines Mindestlohns.
8. Liste verbundener Unternehmen.
9. Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht wegen eines Verstoßes gegen § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist.
11. Liste privilegierter Nachunternehmer.
Die in den Teilnahmeunterlagen enthaltenen Vordrucke sind für diese Nachweise zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Die Bankauskunft.
2. Die Eigenerklärung des Bewerbers zur Berufshaftpflichtversicherung (bestehende Haftpflichtversicherung oder Zusage auf Abschluss einer Haftpflichtversicherung im Falle einer Auftragserteilung):
für Personenschäden: 2 000 000 EUR
für Sachschäden: 2 000 000 EUR
für Vermögensschäden. 500 000 EUR
je Schadensfall bei doppelter Jahreshöchstleistung.
3. Die Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz der vergangenen 3 Geschäftsjahre als rechnerischer Durchschnittswert p. a.
4. Die Eigenerklärung des Bewerbers über den Umsatz für vergleichbare Leistungen – hier „Krankenhäuser“ – der vergangenen 3 Geschäftsjahre.
Die Teilnahmeunterlagen enthalten Vordrucke für diese Nachweise, die zu verwenden sind.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Nachweis der fachlichen Eignung hat (neben dem Nachweis der Berufszulassung und Berufsqualifikation) anhand von ausgewählten unterschiedlichen Referenzobjekten, die der Bewerber in den letzten 3 Jahren geplant hat, zu erfolgen. Innerhalb des 3-jährigen Referenzzeitraums können alle Projekte angegeben werden, die im Laufe dieser Zeit begonnen wurden, ausgeführt wurden oder abgeschlossen wurden. Dies ist von den Bewerbern jeweils durch die Angabe des Leistungszeitraums in den Referenzobjekten nachvollziehbar zu machen.
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Die Teilnahmeunterlagen enthalten Vordrucke für diese Nachweise, die zu verwenden sind.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Entfällt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Entfällt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Vergabeordnung für freiberufliche Dienstleistungen (VOF).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sollten mehr als 5 Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber diejenigen fünf Bewerber für das weitere Verfahren auswählen, die die geforderten fachlichen Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Dabei erfolgt die Bewerberauswahl schwerpunktmäßig nach der Anzahl der eingereichten Referenzobjekte sowie anhand der Vergleichbarkeit der Referenzobjekte gegenüber den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen. Die einzureichenden Referenzobjekte umfassen den Nachweis von besonderen und vertiefenden Kenntnissen bei der Tragwerksplanung gemäß § 49 – 52 HOAI (Erbringung der LPH 1 (Grundlagenermittlung) bis einschließlich LPH 4 (Genehmigungsplanung)] im Bau von Krankenhäusern mit Pflege- und Funktionsabteilungen mit einer Bruttogeschoßfläche von mind. 11 500 m² im Auftrag von privaten Krankenhäusern oder öffentlichen Auftraggebern mit Angabe des Kennwertes Kosten/BGF (Brutto-Grundfläche) (EUR/m²) für die KG 300 und 400. Vorteilhaft ist der Nachweis über die Planung einer Bauausführung beim laufenden Betrieb des Krankenhauses und als Anbau an ein bestehendes Krankenhaus sowie über die Erbringung weiterer Leistungsphasen. Bei den Nachweisen sind Referenzen zu Leistungen für öffentliche Auftraggeber von Vorteil, welche durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung belegt sind. Der Auftraggeber wird stichprobenweise Referenzen überprüfen. Ergibt sich, dass wesentliche Angaben eines Bewerbers zu einem Referenzobjekt vorsätzlich unzutreffend sind, kann der Bewerber vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-07-21 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Submissionsstelle des UKE
Michael Sattelmacher
Internetadresse: www.uke.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-09-15 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VV 020-15

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bsu.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428402441 📞
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Absatz 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Antragsbefugt ist gemäß § 107 Absatz 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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Gemäß § 107 Absatz 3 Satz 1 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 101a Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 110-199937 (2015-06-05)