Investorenauswahlverfahren für die Planung, Errichtung und den dauerhaften Betrieb einer Multifunktionsarena für Sport- und Konzertveranstaltungen für ca. 13.000 Zuschauer. Dem Investor werden für das Projekt Flächen von ca. 25.000 qm im Wege des Erbbaurechts zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um die im Außenbereich liegenden Grundstücke der Stadt Frankfurt am Main in der Nähe des Kaierleikreises, Gemarkung Oberrad Flur 1 Nr. 13/4, 13/5 und 13/6 und Flächen, die auf der Gemarkung der Stadt Offenbach am Main liegen und Bestandteil des Bebauungsplans Nr. 610 der Stadt Offenbach am Main sind. Im Rahmen der Projektverwirklichung werden folgende besondere Anforderungen zu erfüllen sein: 1. Grundstücksrechtliche Bereinigung (etwa im Wege eines auf das Projekt neu anzupassenden Umlegungsverfahrens) der auf der Gemarkung Offenbach liegenden Flächen; Sicherung des Zugriffs auf ggf. weiter benötigte Grundstücke. 2. Geeignete städtebauliche Planung einschließlich Betreiben eines vorhabenbezogenen (Änderungs-)Bebauungsplans in Kooperation mit den Städten Offenbach am Main und Frankfurt am Main. 3. Einhaltung der Rahmenbedingungen für die Erschließung, insbesondere der Belastungsgrenzen aus der vorliegenden Verkehrsuntersuchung. 4. Schaffung von Baurecht für die Multifunktionshalle samt der erforderlichen Erschließung 5. Eignung der Multifunktionsarena für eine multiple und flexible Sportnutzung (Eishockey, Basketball, Handball, Tennis, Turnen, Boxen) auf Erstliga-/ internationalem Niveau sowie Eignung zur Durchführung von sonstigen Veranstaltungen, insbesondere Konzertveranstaltungen. Hinreichende Verfügbarkeit von erforderlichen Nebenflächen auf zeitgemäßem Niveau wie z.B. Geschäftsstellen und Verkaufsräume, Umkleidekabinen, Fitness-, Warm up- und Physiotherapieräume 6. Sicherstellung eines selbständigen, zuverlässigen und finanziell unabhängigen, zuschussfreien Betriebs der Multifunktionsarena auf Basis eines verbindlichen Betriebskonzepts. 7. Fertigstellung der Multifunktionsarena innerhalb von 36 Monaten ab Vorliegen der Baugenehmigung. 8. Bereitstellung eines zeitgemäßen energetischen Konzepts mit Integration und dauerhafter Nutzung regenerativer Energiequellen wie z.B. Photovoltaik oder Geothermie. Weitere Angaben zu den Rahmenbedingungen des Projekts finden sich in einem Informationsmemorandum, welches gemeinsam mit den Bewerbungsformularen per E-Mail bei der o.g. Ansprechpartnerin angefordert werden kann.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-21.
Auftragsbekanntmachung (2015-12-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Gebäude, die der Freizeitgestaltung, dem Sport, der Kultur, der Unterbringung und Verpflegung dienen
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Planung, den Bau, den Betrieb und die Finanzierung der Multifunktionsarena. Das Grundstück (ca. 25 000 m²) wird im Wege des Erbbaurechts für voraussichtlich 60 Jahre zur Verfügung gestellt.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Frankfurt am Main
Postanschrift: Berliner Straße 33-35
Postleitzahl: 60311
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.frankfurt.de🌏
E-Mail: andrea.seidl@stadt-frankfurt.de📧
Telefon: +49 6921271816📞
Fax: +49 6921237899 📠
Die Abwicklung des Verfahrens erfolgt in mehreren Phasen zwecks sukzessiver Verringerung der Bieteranzahl. Die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Formblätter sind zwingend zu verwenden; die Vergabestelle behält sich vor, Teilnahmeanträge, die ohne Verwendung der vorgegebenen Formblätter eingereicht werden, vom weiteren Verfahren auszuschließen.
Die Vergabestelle behält sich vor, nicht bzw. unvollständig eingereichte Unterlagen nachzufordern; die Bewerber bzw. Bieter haben jedoch keinen Anspruch auf Nachreichung.
Die Formblätter sowie ein Informationsmemorandum mit weiteren Angaben zu den Rahmenbedingungen des Projekts können bei der eingangs genannten Ansprechpartnerin per E-Mail (andrea.seidl@stadt-frankfurt.de) abgerufen werden. Die Interessenten werden, auch zum Zwecke künftigen Schriftverkehrs, registriert.
Rückfragen sind an die vorgenannte Ansprechpartnerin per E-Mail bis spätestens 28.1.2015 zu richten.
Die Abwicklung des Verfahrens erfolgt in mehreren Phasen zwecks sukzessiver Verringerung der Bieteranzahl. Die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Formblätter sind zwingend zu verwenden; die Vergabestelle behält sich vor, Teilnahmeanträge, die ohne Verwendung der vorgegebenen Formblätter eingereicht werden, vom weiteren Verfahren auszuschließen.
Die Vergabestelle behält sich vor, nicht bzw. unvollständig eingereichte Unterlagen nachzufordern; die Bewerber bzw. Bieter haben jedoch keinen Anspruch auf Nachreichung.
Die Formblätter sowie ein Informationsmemorandum mit weiteren Angaben zu den Rahmenbedingungen des Projekts können bei der eingangs genannten Ansprechpartnerin per E-Mail (andrea.seidl@stadt-frankfurt.de) abgerufen werden. Die Interessenten werden, auch zum Zwecke künftigen Schriftverkehrs, registriert.
Rückfragen sind an die vorgenannte Ansprechpartnerin per E-Mail bis spätestens 28.1.2015 zu richten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Investorenauswahlverfahren für die Planung, Errichtung und den dauerhaften Betrieb einer Multifunktionsarena für Sport- und Konzertveranstaltungen für ca. 13.000 Zuschauer. Dem Investor werden für das Projekt Flächen von ca. 25.000 qm im Wege des Erbbaurechts zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um die im Außenbereich liegenden Grundstücke der Stadt Frankfurt am Main in der Nähe des Kaierleikreises, Gemarkung Oberrad Flur 1 Nr. 13/4, 13/5 und 13/6 und Flächen, die auf der Gemarkung der Stadt Offenbach am Main liegen und Bestandteil des Bebauungsplans Nr. 610 der Stadt Offenbach am Main sind.
Investorenauswahlverfahren für die Planung, Errichtung und den dauerhaften Betrieb einer Multifunktionsarena für Sport- und Konzertveranstaltungen für ca. 13.000 Zuschauer. Dem Investor werden für das Projekt Flächen von ca. 25.000 qm im Wege des Erbbaurechts zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um die im Außenbereich liegenden Grundstücke der Stadt Frankfurt am Main in der Nähe des Kaierleikreises, Gemarkung Oberrad Flur 1 Nr. 13/4, 13/5 und 13/6 und Flächen, die auf der Gemarkung der Stadt Offenbach am Main liegen und Bestandteil des Bebauungsplans Nr. 610 der Stadt Offenbach am Main sind.
Im Rahmen der Projektverwirklichung werden folgende besondere Anforderungen zu erfüllen sein:
1. Grundstücksrechtliche Bereinigung (etwa im Wege eines auf das Projekt neu anzupassenden Umlegungsverfahrens) der auf der Gemarkung Offenbach liegenden Flächen; Sicherung des Zugriffs auf ggf. weiter benötigte Grundstücke.
2. Geeignete städtebauliche Planung einschließlich Betreiben eines vorhabenbezogenen (Änderungs-)Bebauungsplans in Kooperation mit den Städten Offenbach am Main und Frankfurt am Main.
3. Einhaltung der Rahmenbedingungen für die Erschließung, insbesondere der Belastungsgrenzen aus der vorliegenden Verkehrsuntersuchung.
4. Schaffung von Baurecht für die Multifunktionshalle samt der erforderlichen Erschließung
5. Eignung der Multifunktionsarena für eine multiple und flexible Sportnutzung (Eishockey, Basketball, Handball, Tennis, Turnen, Boxen) auf Erstliga-/ internationalem Niveau sowie Eignung zur Durchführung von sonstigen Veranstaltungen, insbesondere Konzertveranstaltungen. Hinreichende Verfügbarkeit von erforderlichen Nebenflächen auf zeitgemäßem Niveau wie z.B. Geschäftsstellen und Verkaufsräume, Umkleidekabinen, Fitness-, Warm up- und Physiotherapieräume
5. Eignung der Multifunktionsarena für eine multiple und flexible Sportnutzung (Eishockey, Basketball, Handball, Tennis, Turnen, Boxen) auf Erstliga-/ internationalem Niveau sowie Eignung zur Durchführung von sonstigen Veranstaltungen, insbesondere Konzertveranstaltungen. Hinreichende Verfügbarkeit von erforderlichen Nebenflächen auf zeitgemäßem Niveau wie z.B. Geschäftsstellen und Verkaufsräume, Umkleidekabinen, Fitness-, Warm up- und Physiotherapieräume
6. Sicherstellung eines selbständigen, zuverlässigen und finanziell unabhängigen, zuschussfreien Betriebs der Multifunktionsarena auf Basis eines verbindlichen Betriebskonzepts.
7. Fertigstellung der Multifunktionsarena innerhalb von 36 Monaten ab Vorliegen der Baugenehmigung.
8. Bereitstellung eines zeitgemäßen energetischen Konzepts mit Integration und dauerhafter Nutzung regenerativer Energiequellen wie z.B. Photovoltaik oder Geothermie.
Weitere Angaben zu den Rahmenbedingungen des Projekts finden sich in einem Informationsmemorandum, welches gemeinsam mit den Bewerbungsformularen per E-Mail bei der o.g. Ansprechpartnerin angefordert werden kann.
Beschreibung der Optionen:
Zur Verwirklichung kommen neben dem Hauptgrundstück (Var. 1) zwei Alternativen in Betracht:
Var 2:
Benachbartes (und voraussichtlich verfügbares) Grundstück der Frankfurter Stiftung „Almosenkasten“ (alternativ oder kumulativ)
Var. 3
Eigenes Grundstück des Investors (sofern verfügbar)
Weitere Details hierzu ergeben sich aus dem Informationsmemorandum.
Referenznummer: LA-MFH-2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt am Main.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerber haben eine allgemeine, aussagekräftige Unternehmensdarstellung einzureichen, aus der sich die generelle Kompetenz für das Projekt ergibt..
Einreichung eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister
Der Bewerber – bei Bewerbegemeinschaften jedes Mitglied der Gemeinschaft – hat unter Verwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter im Wege der Eigenerklärung nachzuweisen, dass
a) über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbar gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet
a) über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbar gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet
b) er keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, z.B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB), Geldwäsche (§ 261 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 253 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug 8§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB),
b) er keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, z.B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB), Geldwäsche (§ 261 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 253 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug 8§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB),
die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde
c) er in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuches, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 266a Abs. 1 bis 4 StGB mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worde ist oder gem. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 EUR belegt worden ist.
c) er in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuches, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 266a Abs. 1 bis 4 StGB mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worde ist oder gem. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 EUR belegt worden ist.
d) er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit er der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfanges zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften jedes Mitglied der Gemeinschaft – hat durch geeignete Unterlagen sowie zwingende Verwendung der den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter folgende Nachweise zu erbringen:
a) Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch eine aktuelle Bankauskunft
b) Angabe des Brutto-Umsatzes des Unternehmes in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014)
c) die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal
d) Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 5.000.000,00 EUR jeweils für Personen und Sachschäden verfügbar ist bzw. abgeschlossen wird.
e) Grobdarstellung der geplanten Finanzierung des Projekts (insbes. Aufteilung Eigen- und Fremdfinanzierung und Darstellung denkbarer Sicherheiten).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Bewerber müssen ihre technischen und personellen Kapazitäten für
(1) die Planung
(2) den Bau
(3) den Betrieb und
(4) die Finanzierung
nachvollziehbar und aussagekräftig darstellen.
Bewerbergemeinschaften haben die Zuordnung der Leistungsanteile (z.B. Bau – Betrieb) auszuweisen. Entsprechendes gilt für Nachunternehmer, die einen maßgeblichen Auftragsanteil (> 10 % Wertanteil) übernehmen sollen.
Die Bewerber müssen mindestens drei mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren mit mindestens folgenden Angaben vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften zählen die Referenzen der Bewerber kumulativ):
a) Art der ausgeführten Leistung
b) Auftragswert (aufgeschlüsselt nach Planung/Bau, Betrieb und Finanzierung)
c) Ausführungszeitraum / Betriebslaufzeit
d) stichwortartige Benennung des Leistungsumfangs; bezüglich des Betriebskonzepts unter Angabe der durchgeführten Veranstaltungen sowie der Besucherzahlen, getrennt nach Veranstaltungsart (Sport / Sportarten, Konzerte, Konferenzen etc.)
e) Angabe, ob der Betrieb der Referenzprojekte bezuschusst wurde/wird
f) Erfahrungen mit Sportveranstaltungen auf Erstliganiveau, insbesondere Eishockey und Basketball
g) Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau) einschließlich der Planungskompetenz sowie eventuellen Besonderheiten der Ausführung
h) Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer)
i) Ansprechpartner bei dem Auftraggeber (inkl. Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
Mindeststandards:
Nachgewiesene Erfahrung beim Bau und Betrieb von Multifunktionshallen mit Eishockey-, Basketball- und Konzertbetrieb.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vertragsgrundlagen im Rahmen der späteren Angebotsaufforderung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vertragsgrundlagen im Rahmen der späteren Angebotsaufforderung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber- / Bietergemeinschaft sind zugelassen unter Ausweisung des vertretungsbefugten Mitglieds und Zusage der gesamtschuldnerischen Haftung.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllung der genannten Mindestanforderungen und Vorlage der genannten Eignungsnachweise.Die Auswahl unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt anhand des Erfüllungsgrads der inhaltlichen Eignungsanforderungen.Der Auftraggeber behält sich vor, mit weniger als drei Bewerbern das Verfahren fortzusetzen, sofern weniger als drei hinreichend qualifizierte Bewerber verfügbar sind.
Erfüllung der genannten Mindestanforderungen und Vorlage der genannten Eignungsnachweise.Die Auswahl unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt anhand des Erfüllungsgrads der inhaltlichen Eignungsanforderungen.Der Auftraggeber behält sich vor, mit weniger als drei Bewerbern das Verfahren fortzusetzen, sofern weniger als drei hinreichend qualifizierte Bewerber verfügbar sind.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Liegenschaftsamt
Frau Andrea Seidl
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: LA-MFH-2015
Zusätzliche Informationen
Die Abwicklung des Verfahrens erfolgt in mehreren Phasen zwecks sukzessiver Verringerung der Bieteranzahl. Die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Formblätter sind zwingend zu verwenden; die Vergabestelle behält sich vor, Teilnahmeanträge, die ohne Verwendung der vorgegebenen Formblätter eingereicht werden, vom weiteren Verfahren auszuschließen.
Die Abwicklung des Verfahrens erfolgt in mehreren Phasen zwecks sukzessiver Verringerung der Bieteranzahl. Die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Formblätter sind zwingend zu verwenden; die Vergabestelle behält sich vor, Teilnahmeanträge, die ohne Verwendung der vorgegebenen Formblätter eingereicht werden, vom weiteren Verfahren auszuschließen.
Die Vergabestelle behält sich vor, nicht bzw. unvollständig eingereichte Unterlagen nachzufordern; die Bewerber bzw. Bieter haben jedoch keinen Anspruch auf Nachreichung.
Die Formblätter sowie ein Informationsmemorandum mit weiteren Angaben zu den Rahmenbedingungen des Projekts können bei der eingangs genannten Ansprechpartnerin per E-Mail (andrea.seidl@stadt-frankfurt.de) abgerufen werden. Die Interessenten werden, auch zum Zwecke künftigen Schriftverkehrs, registriert.
Die Formblätter sowie ein Informationsmemorandum mit weiteren Angaben zu den Rahmenbedingungen des Projekts können bei der eingangs genannten Ansprechpartnerin per E-Mail (andrea.seidl@stadt-frankfurt.de) abgerufen werden. Die Interessenten werden, auch zum Zwecke künftigen Schriftverkehrs, registriert.
Rückfragen sind an die vorgenannte Ansprechpartnerin per E-Mail bis spätestens 28.1.2015 zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber geht davon aus, dass das Nachprüfungsverfahren zur Vergabekammer mangels Vorliegen eines öffentlichen Auftrags im Sinne des § 99 GWB nicht eröffnet ist.
Hinsichtlich der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens wird vorsorglich außerdem auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen des § 107 GWB verwiesen. Nach § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Antrag insbesondere unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Schadensersatzansprüche im Hinblick auf die Teilnahme am Vergabeverfahren sind ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für die Aufhebung des Vergabeverfahrens, welche sich die Stadt Frankfurt jederzeit vorbehält.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 250-456534 (2015-12-21)