Ionenstrahl -Ätz- und -Depositions-System

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle

Lieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme eines Ionenstrahl -Ätz- und -Depositions-System.
Lieferung schließt hier zusätzlich die Übergabe eines Werksabnahmeprotokolls ein, in dem die zugesicherten Leistungsparameter (siehe B-Kriterien) dokumentiert werden.
Nachweis der Erbringung der vollständigen Leistung durch eine Endabnahme, mit der die im Werksabnahmeprotokoll spezifizierten Parameter wiederholt werden.
Allgemeine Anforderungen.
Das Gerät ist als Komplettsystem von einer Firma mit der erforderlichen Steuerungs-Software zu liefern und zu installieren, einschließlich Inbetriebnahme und Einweisung.
Die Funktionalität des errichteten Gerätesystems, einschließlich der systemspezifischen Software, muss vom Auftragnehmergewährleistet werden.
Der Service und die Gewährleistung für alle gelieferten Komponenten sind vom Auftragnehmer auszuführen bzw. zu organisieren.
Anbieter sollte mindestens 10 ähnliche Turnkeysysteme ausgeliefert und erfolgreich installiert haben. Mindestens 5 Referenzkunden müssen in Europa verfügbar und ansprechbar sein für die Einholung eines Referenzstatements.
Lieferumfang: Alles notwendige Zubehör. Die Installationsanforderungen sind zusammen mit dem Angebot separat einzureichen.
Der Auftraggeber stellt nur die elektrischen und sonstigen Anschlüsse, gemäß Installationsanforderungen zur Verfügung.
Technische Beschreibung der Komponenten und Leistungsparameter (Spezifikation):
Ionenstrahl-Ätz- und -depositions-System
— A-Kriterien
— Hochvakuum Prozesskammer, mit mind. 1 vakuumdichter Tür, mit 1 Sichtfenster und Shutter in Tür, mit differentiell gepumpter Doppel O-Ring Dichtung, ausheizbar ( mind. 90 °C);
— Loadlock Kammer, mit mind. 1 vakuumdichter Tür, mit differentiell gepumpter Doppel O-Ring Dichtung, mit automatischem Probentransfer für max. Probengrösse von mindestens Ø 150 mm, ausheizbar ( mind. 90 °C);
— Alle anderen Flansche metallgedichtet
— Vakuum Pumpenkonfiguration für Prozesskammer: Turbomolekularpumpe > 1700 l/s, mit Dry Backing Pump > 25 m³/h;
Kryopumpe > 4000 l/s, mit Dry Backing Pump; Kryoschild oder Kühlfalle mit flüss. N2 Kältemittel
— Vakuum Pumpenkonfiguration für Loadlock Kammer: Turbomolekularpumpe > 160 l/s, mit Dry Backing Pump > 10 m³/h
— 2 Ionenstrahlquellen, je für a) Ätzprozess und b) Depositionsprozess: Ø mindestens 120 mm, Metall-gedichtet, 3-Gitter Extraktion; kompatibel für reaktive Gase;
a) Ionenstrahlquelle für Ätzprozess: Plasmaanregung unter Einkopplung von elektromagnetischer Strahlung (RF oder Mikrowellen), maximale Leistung des Generators mindestens 1500 W, elektromagnetische Wellenleistung mindestens 400 W; mit resonantem Energietransfer und automatischer Wellen-Impedanz-Abstimmung; mit relativ kleiner Strahlspannung und Ionenenergie (≤ 100 eV) für glattere Oberflächen und zur Vermeidung von schädigenden Kollisionskaskaden; beim Plasmaanregungs-Prozess soll aufgrund von Variationen in Plasmadichte und Plasmapotential die Energie der auf das Substrat auftreffenden Ionen leicht manipulierbar sein max. Ionenenergie mindestens 1 300 eV, max. Ionenstrom mindestens 0.2 A (bei min. Beschleunigungsstrom von max. 0.3 A), Stromdichten ca. 0.05 – 5 mA/cm²; Strahlparameter: 50-2 000 V, max. 1 A, max. 1 200 W; Beschleunigungsparameter: 0-1 000 V, max. 0,3 A, max. 300 W;
b) Ionenstrahlquelle für Deposition: Anregung des Plasmas mittels Einstrahlung elektromagnetischer Wellen (RF oder Mikrowellen; induktiv gekoppelt), max. Leistung des Generators mindestens 1500 W; automatische Wellen-Impedanz Abstimmung innerhalb der Quelle; Ionenenergie 100-1 500 eV, Ionenstrom max. 0.5 A; Stromdichten ca. 0.05-10 mA/cm²;
Strahlparameter: 50-1 500 V, max. 1 A, maximale Leistung mindestens 1200 W; Beschleunigungsparameter: 0-1 000 V, max. 0.3 A, max. 300 W;
— Plasma-Brücken Neutralisator: maximaler Elektronen-Emissionsstrom von mindestens 0.5 A;
— Multitargethalter: mindestens 6 Targets mit je mindestens Ø 102 mm; automatischer Wechsel zwischen verschiedenen Targets; variabler Sputterwinkel und variable Sputterposition am Target für optimalen Sputter Abtrag;
— Substrathalter: Probenhalterung für max. Probengrösse von mindestens Ø 150 mm; max. Probenrotation mind. 20 UPM; rückwärtige He-Kühlung;
— 8 MFC kontrollierte Gasversorgungslinien
— Endpunktdetektion beim Ätzen mittels SIMS: differentiell gepumpt (Turbopumpe ca. 60 l/s und Dry Pump); 300 amu Massenbereich; Energiefilter Bereich 100 eV; Energiebandpass 0.5 eV;
— Schichtdickenkontrolle mittels 2 Schwingquarz-Oszillatoren für Ätz- und Depositions-Prozesse;
— Systemintegration durch Reinraumwand: Öffnung zur Loadlock-Beladestation und Monitor mit Tastatur innerhalb des Reinraums;
— Computerkontrolle der Prozesse: PC + Monitor + Tastatur im Grauraum; verschiedene Administratorebenen; Prozessparameter-Speicherung für voll automatischen Betrieb;

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-07-13 Auftragsbekanntmachung
2015-08-26 Ergänzende Angaben
2015-11-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-07-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Instrumente zum Prüfen von physikalischen Eigenschaften
Menge oder Umfang:
Lieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme eines Ionenstrahl -Ätz- und -Depositions-System.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Instrumente zum Prüfen von physikalischen Eigenschaften 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle
Postanschrift: Weinberg 2
Postleitzahl: 06120
Postort: Halle
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpi-halle.de 🌏
E-Mail: lwunder@mpi-halle.de 📧
Telefon: +49 3455582511 📞
Fax: +49 3455582555 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-13 📅
Einreichungsfrist: 2015-08-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 137-252041
ABl. S-Ausgabe: 137
Zusätzliche Informationen
Abforderung der Vergabe- und Vertragsunterlagen unter lwunder@mpi-halle.de

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme eines Ionenstrahl -Ätz- und -Depositions-System.
Lieferung schließt hier zusätzlich die Übergabe eines Werksabnahmeprotokolls ein, in dem die zugesicherten Leistungsparameter (siehe B-Kriterien) dokumentiert werden.
Nachweis der Erbringung der vollständigen Leistung durch eine Endabnahme, mit der die im Werksabnahmeprotokoll spezifizierten Parameter wiederholt werden.
Allgemeine Anforderungen.
Das Gerät ist als Komplettsystem von einer Firma mit der erforderlichen Steuerungs-Software zu liefern und zu installieren, einschließlich Inbetriebnahme und Einweisung.
Die Funktionalität des errichteten Gerätesystems, einschließlich der systemspezifischen Software, muss vom Auftragnehmergewährleistet werden.
Der Service und die Gewährleistung für alle gelieferten Komponenten sind vom Auftragnehmer auszuführen bzw. zu organisieren.
Anbieter sollte mindestens 10 ähnliche Turnkeysysteme ausgeliefert und erfolgreich installiert haben. Mindestens 5 Referenzkunden müssen in Europa verfügbar und ansprechbar sein für die Einholung eines Referenzstatements.
Lieferumfang: Alles notwendige Zubehör. Die Installationsanforderungen sind zusammen mit dem Angebot separat einzureichen.
Der Auftraggeber stellt nur die elektrischen und sonstigen Anschlüsse, gemäß Installationsanforderungen zur Verfügung.
Technische Beschreibung der Komponenten und Leistungsparameter (Spezifikation):
Ionenstrahl-Ätz- und -depositions-System
— A-Kriterien
— Hochvakuum Prozesskammer, mit mind. 1 vakuumdichter Tür, mit 1 Sichtfenster und Shutter in Tür, mit differentiell gepumpter Doppel O-Ring Dichtung, ausheizbar ( mind. 90 °C);
— Loadlock Kammer, mit mind. 1 vakuumdichter Tür, mit differentiell gepumpter Doppel O-Ring Dichtung, mit automatischem Probentransfer für max. Probengrösse von mindestens Ø 150 mm, ausheizbar ( mind. 90 °C);
— Alle anderen Flansche metallgedichtet
— Vakuum Pumpenkonfiguration für Prozesskammer: Turbomolekularpumpe > 1700 l/s, mit Dry Backing Pump > 25 m³/h;
Kryopumpe > 4000 l/s, mit Dry Backing Pump; Kryoschild oder Kühlfalle mit flüss. N2 Kältemittel
— Vakuum Pumpenkonfiguration für Loadlock Kammer: Turbomolekularpumpe > 160 l/s, mit Dry Backing Pump > 10 m³/h
— 2 Ionenstrahlquellen, je für a) Ätzprozess und b) Depositionsprozess: Ø mindestens 120 mm, Metall-gedichtet, 3-Gitter Extraktion; kompatibel für reaktive Gase;
a) Ionenstrahlquelle für Ätzprozess: Plasmaanregung unter Einkopplung von elektromagnetischer Strahlung (RF oder Mikrowellen), maximale Leistung des Generators mindestens 1500 W, elektromagnetische Wellenleistung mindestens 400 W; mit resonantem Energietransfer und automatischer Wellen-Impedanz-Abstimmung; mit relativ kleiner Strahlspannung und Ionenenergie (≤ 100 eV) für glattere Oberflächen und zur Vermeidung von schädigenden Kollisionskaskaden; beim Plasmaanregungs-Prozess soll aufgrund von Variationen in Plasmadichte und Plasmapotential die Energie der auf das Substrat auftreffenden Ionen leicht manipulierbar sein max. Ionenenergie mindestens 1 300 eV, max. Ionenstrom mindestens 0.2 A (bei min. Beschleunigungsstrom von max. 0.3 A), Stromdichten ca. 0.05 – 5 mA/cm²; Strahlparameter: 50-2 000 V, max. 1 A, max. 1 200 W; Beschleunigungsparameter: 0-1 000 V, max. 0,3 A, max. 300 W;
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b) Ionenstrahlquelle für Deposition: Anregung des Plasmas mittels Einstrahlung elektromagnetischer Wellen (RF oder Mikrowellen; induktiv gekoppelt), max. Leistung des Generators mindestens 1500 W; automatische Wellen-Impedanz Abstimmung innerhalb der Quelle; Ionenenergie 100-1 500 eV, Ionenstrom max. 0.5 A; Stromdichten ca. 0.05-10 mA/cm²;
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Strahlparameter: 50-1 500 V, max. 1 A, maximale Leistung mindestens 1200 W; Beschleunigungsparameter: 0-1 000 V, max. 0.3 A, max. 300 W;
— Plasma-Brücken Neutralisator: maximaler Elektronen-Emissionsstrom von mindestens 0.5 A;
— Multitargethalter: mindestens 6 Targets mit je mindestens Ø 102 mm; automatischer Wechsel zwischen verschiedenen Targets; variabler Sputterwinkel und variable Sputterposition am Target für optimalen Sputter Abtrag;
— Substrathalter: Probenhalterung für max. Probengrösse von mindestens Ø 150 mm; max. Probenrotation mind. 20 UPM; rückwärtige He-Kühlung;
— 8 MFC kontrollierte Gasversorgungslinien
— Endpunktdetektion beim Ätzen mittels SIMS: differentiell gepumpt (Turbopumpe ca. 60 l/s und Dry Pump); 300 amu Massenbereich; Energiefilter Bereich 100 eV; Energiebandpass 0.5 eV;
— Schichtdickenkontrolle mittels 2 Schwingquarz-Oszillatoren für Ätz- und Depositions-Prozesse;
— Systemintegration durch Reinraumwand: Öffnung zur Loadlock-Beladestation und Monitor mit Tastatur innerhalb des Reinraums;
— Computerkontrolle der Prozesse: PC + Monitor + Tastatur im Grauraum; verschiedene Administratorebenen; Prozessparameter-Speicherung für voll automatischen Betrieb;
Es werden Varianten akzeptiert
Referenznummer: Ausschreibung Ionenstrahl -Ätz- und -Depositions-System
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle (Saale).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Vergabe der Leistung kommen nur Unternehmen in Betracht, die fachkundig, leistungsfähig sowie gesetzestreu und zuverlässig sind. Als Nachweise hierfür hat der Bieter die in diesem Kapitel genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
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Auf Bietergemeinschaften und Einsatz anderer Unternehmen wird ausdrücklich hingewiesen.
Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden, sind nicht gemäß § 7 EG Abs. 4 VOL/A zugelassen.
Hinweise für Bieter aus EU-Mitgliedstaaten:
Wird einer der geforderten Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in dem betreffenden Herkunftsland nicht ausgestellt, so kann dieser durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor
einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Herkunftslandes abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen.
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Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in einer anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter
Übersetzung vorzulegen, um berücksichtigt werden zu können.
Folgende Angaben, Erklärungen sowie Nachweise/Bescheinigungen sind zwingend von jedem Unternehmen vorzulegen:
1) Unternehmensdarstellung
Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen), einschließlich der personellen Kapazitäten, max. 2 DIN A4 Seiten.
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2) Berufs- und Handelsregister
Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der EU-Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist.
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3) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 EG Abs. 6 VOL/A
4) Betriebshaftpflichtversicherung
Erklärung des Bieters, dass er über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssummen bzw. eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abschließt und über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhält.
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Die Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden muss mindestens 1 Mio. Euro (2-fach maximiert) sowie für Vermögensschäden mindestens 2 000 000 EUR (2-fach maximiert) betragen.
5) Berufsgenossenschaft
Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bieters seinen Sitz hat.
Es wird unterschieden zwischen Ausschluss- und Bewertungskriterien. Diese sind zur Klarstellung in den Vergabeunterlagen genannt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Umsatzzahlen der letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nennung von mindestens 5 Referenzen über vergleichbare Aufträge (Lieferung, Inbetriebnahme, Einweisung) jeweils mit Angabe eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und möglichst aus den letzten 3 Geschäftsjahren;
a) Einhaltung versprochener Leistungsparameter und Erfüllung derselben,
b) Zufriedenheit mit dem after-sales service.
Der Bieter hat im Rahmen der Ausschlusskriterien (A) Angaben zu machen, bzw. Erklärungen und Nachweise einzureichen, wobei diverse Mindestkriterien bzw. Mindestinhalte zwingend eingehalten werden müssen. Bei Nichterfüllung der Mindestkriterien bzw. der Mindestinhalte hat der Bieter mit dem Ausschluß des Angebotes zu rechnen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Zahlungsplan:
50 % Anzahlung
Gestellung einer Anzahlungsbürgschaft in entsprechender Höhe – die Bürgschaft muss selbstschuldnerisch, zeitlich unbefristet und unter Verzicht auf die Einreden der Anfechtung, Aufrechenbarkeit und der Vorausklage von einer deutschen oder europäischen Bank oder einem in der EU zugelassenen Kreditversicherer ausgestellt sein, Zahlungen müssen auf erste Anforderung erfolgen.
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30 % gegen Lieferung und Rückgabe der Bankbürgschaft.
Lieferung schließt die Übergabe eines Werksabnahmeprotokolls, in dem die zugesicherten Leistungsparameter (B-Kriterien) dokumentiert werden.
20 % nach Erbringung der vollständigen Leistung.
Nachweis der Erbringung der vollständigen Leistung durch eine Endabnahme, in dem die im Werksabnahmeprotokoll spezifizierten Parameter wiederholt werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlung der jeweiligen Vergütung erfolgt gemäß Zahlungsplan nach vollständiger Erbringung der Leistung innerhalb von 30 Tagen nach Eingang einer ordnungsgemäßen und prüffähigen Rechnung an den Auftraggeber.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Angebot aufzuzeigen, wer an der Bietergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Angebot ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bietergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Angebot durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Im Angebot ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Geforderte Nachweise sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot zu erbringen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist dem Angebot eine separate, formlose Eigenerklärung zur vergabe- und kartellrechtlichen Zulässigkeit und Unbedenklichkeit der Bietergemeinschaft beizulegen, in der diese zu den Gründen des Zusammenschlusses Stellung nimmt: insbesondere ist darzulegen, warum die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft alleine objektiv die zur Teilnahme am Vergabeverfahren erforderliche Leistungsfähigkeit nicht aufweisen und worin die wirtschaftlichen Vorteile dieses Zusammenschlusses liegen.
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Sonstige besondere Bedingungen: Lieferung bis 28.02.2015.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-10-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau L. Wunderlich
Internetadresse: www.mpi-halle.de 🌏
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Ausschreibung Ionenstrahl -Ätz- und -Depositions-System

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilienstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der § 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Im Hinblick auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB gilt die in den Vergabeunterlagen benannte Frist zur Angebotsabgabe. Soweit ein Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und nicht unverzüglich gegen den Auftraggeber gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB gerügt wird, führt dies zur Unzulässigkeit des Nachprüfungsantrages. Nach der Rechtsprechung muss die Rüge angesichts der kurzen Fristen, die im Vergaberecht allgemein gelten, grundsätzlich binnen 1 bis 3 Tagen nach positiver Kenntnisnahme erfolgen, um noch als unverzüglich eingestuft werden zu können.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 137-252041 (2015-07-13)
Ergänzende Angaben (2015-08-26)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-26 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 166-302593
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 137-252041
ABl. S-Ausgabe: 166
Quelle: OJS 2015/S 166-302593 (2015-08-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-11-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postort: Halle (Saale)

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 225-409521
ABl. S-Ausgabe: 225

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 4093094/200

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-10-30 📅
Name: scia Systems GmbH
Postanschrift: Annaberger Straße 240
Postort: Chemnitz
Postleitzahl: 09125

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau L. Wunderlich/Frau B. Frankenstein
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen der § 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Mehr anzeigen
Im Hinblick auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB gilt die in den Vergabeunterlagen benannte Frist zur Angebotsabgabe. Soweit ein Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und nicht unverzüglich gegen den Auftraggeber gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB gerügt wird, führt dies zur Unzulässigkeit des Nachprüfungsantrages. Nach der Rechtsprechung muss die Rüge angesichts der kurzen Fristen, die im Vergaberecht allgemein gelten, grundsätzlich binnen 1 bis 3 Tagen nach positiver Kenntnisnahme erfolgen, um noch als unverzüglich eingestuft werden zu können.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2015/S 225-409521 (2015-11-18)