IT-Lösung für Anforderungsmanagement und Testmanagement

gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH

Die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) als öffentlicher Auftraggeber hat den gesetzlichen Auftrag für die Einführung, den Betrieb und die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen, der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sowie zugehöriger Fachanwendungen für die Datenkommunikation zwischen Heilberuflern, Kostenträgern und Versicherten. Die gematik entwickelt die übergreifenden IT-Standards für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte sowie für den Aufbau und Betrieb einer bundesweiten, interoperablen und sektorenübergreifenden Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur (Telematikinfrastruktur). Sie trägt dabei die Gesamtbetriebsverantwortung und ist für den künftigen Wirkbetrieb zudem Testzentrum und Zulassungsstelle für alle industriellen Produkte der Telematikinfrastruktur.
Der Ausschreibungsgegenstand ist eine „IT-Lösung Anforderungsmanagement und Testmanagement“ als Basis für die Leistungsprozesse Spezifikation, Testvorbereitung und Produktzulassung und der mehrjährige Support und die Pflege und Wartung der IT-Lösung.
Es handelt sich hierbei um eine interne Anwendung zur rechnergestützten Anforderungsspezifikation, Anforderungsanalyse und Anforderungsmanagement, zur Unterstützung der Konzept- und Spezifikationserstellung mit kompletter Integration der Testvorbereitung/Testfallspezifikation, des Testmanagements und der Testabdeckung.
Wichtige Rahmenbedingung des Projekts dabei ist, dass die ausgeschriebene Leistung ein Einführungsprojekt einer neuen IT-Lösung als Ablösung von drei im Produktivbetrieb befindlichen Bestandssystemen des Anforderungsmanagements und des Testmanagements ist.
Der Auftragnehmer soll im Rahmen dieser Ausschreibung die folgenden Leistungen für den Auftraggeber übernehmen:
— Projektbegleitung und Projektkoordination überwiegend on-site als Unterstützung der Projektleitung des Auftraggebers;
— Konzeption der Lösung als Ganzes inkl. Vorgehen und Strategie der Umsetzung, Systemanalyse, Systemarchitektur, Test, Pilotierung, Rollout und Schulungen;
— Erstellung der detaillierten Spezifikation für die Lösung, bestehend aus Pflichtenheft (inkl. Beschreibung der notwendigen Konfigurationen, Anpassungen und Programmierung), Testspezifikation und Datenmodellierung;
— Konzeption der Datenmigration aus den 3 produktiven Bestandssystemen;
— Umsetzung und Installation einer Softwarelösung mit folgenden Funktionalitäten:
• Integriertes Anforderungsmanagement,
• Integriertes Testmanagement,
• Gemeinsamer Datenhaushalt für Anforderungsmanagement und Testmanagement,
• Durchgängige Traces von Quellen über Anforderungen bis zu Testergebnissen (Traceability),
• Integrierte Versionierung von Objekten inkl. Objekthistorien,
• Integriertes Releasemanagement mit Unterstützung von parallelen Entwicklungslinien,
• Integriertes Konfigurationsmanagement,
• Integriertes Variantenmanagement,
• Anforderungszentriertes Arbeiten mit jederzeit reproduzierbarer Generierung von gematikspezifischen Dokumenten inkl. der Synchronisation zwischen extern abgelegten Dokumenten und dem Datenhaushalt („Dokument Round-Trip“),
• Integrierte Erstellung unterschiedlicher Sichten oder Filter über den Datenhaushalt,
• Integrierte Berechtigungssteuerung bzgl. einzelner User, Usergruppen und Projekte,
• Integrierter Statusautomat oder integriertes Workflowmanagement,
• Integriertes Reporting und Analyse zum Datenhaushalt.
— Durchführung der Datenmigration aus den drei Bestandssystemen und Tests sowie Installation der prototypischen Lösung beim Auftraggeber;
— Planung, Organisation und Durchführung von Schulungen für Administratoren und Anwender sowie Einführungsveranstaltungen beim Auftraggeber;
— Vollständige Dokumentation der umgesetzten Lösung;
— Durchführung des Rollouts der umgesetzten Lösung;
— Support des Systems während der Toolimplementierung und des Pilotbetriebs bis zur Freigabe der umgesetzten Lösung;
— Support und Pflege/Wartung des Systems nach erfolgter Freigabe der implementierten Lösung.
Die näheren Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung und den übrigen Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-16 Auftragsbekanntmachung
2015-11-23 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-11-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Postanschrift: Friedrichstr. 136
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gematik.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@gematik.de 📧
Telefon: +49 3040041343 📞
Fax: +49 3040041111 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-16 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 224-408115
ABl. S-Ausgabe: 224
Zusätzliche Informationen
1. Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) Teil A (VOL/A), 2. Abschnitt vom 20.11.2009 durch. 2. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten Vordrucke/ Formblätter zu verwenden. Diese sind bei der unter I.1 angegebenen Adresse auf Anfrage per E-Mail zu beziehen. 3. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.3.4) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. 4. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD/Memory-Stick) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder nur in elektronischer Form ist nicht zugelassen. 5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. 6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. 7. Sowohl die Verfahrenssprache als auch die Vertragssprache ist Deutsch.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) als öffentlicher Auftraggeber hat den gesetzlichen Auftrag für die Einführung, den Betrieb und die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen, der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sowie zugehöriger Fachanwendungen für die Datenkommunikation zwischen Heilberuflern, Kostenträgern und Versicherten. Die gematik entwickelt die übergreifenden IT-Standards für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte sowie für den Aufbau und Betrieb einer bundesweiten, interoperablen und sektorenübergreifenden Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur (Telematikinfrastruktur). Sie trägt dabei die Gesamtbetriebsverantwortung und ist für den künftigen Wirkbetrieb zudem Testzentrum und Zulassungsstelle für alle industriellen Produkte der Telematikinfrastruktur.
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Der Ausschreibungsgegenstand ist eine „IT-Lösung Anforderungsmanagement und Testmanagement“ als Basis für die Leistungsprozesse Spezifikation, Testvorbereitung und Produktzulassung und der mehrjährige Support und die Pflege und Wartung der IT-Lösung.
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Es handelt sich hierbei um eine interne Anwendung zur rechnergestützten Anforderungsspezifikation, Anforderungsanalyse und Anforderungsmanagement, zur Unterstützung der Konzept- und Spezifikationserstellung mit kompletter Integration der Testvorbereitung/Testfallspezifikation, des Testmanagements und der Testabdeckung.
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Wichtige Rahmenbedingung des Projekts dabei ist, dass die ausgeschriebene Leistung ein Einführungsprojekt einer neuen IT-Lösung als Ablösung von drei im Produktivbetrieb befindlichen Bestandssystemen des Anforderungsmanagements und des Testmanagements ist.
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Der Auftragnehmer soll im Rahmen dieser Ausschreibung die folgenden Leistungen für den Auftraggeber übernehmen:
— Projektbegleitung und Projektkoordination überwiegend on-site als Unterstützung der Projektleitung des Auftraggebers;
— Konzeption der Lösung als Ganzes inkl. Vorgehen und Strategie der Umsetzung, Systemanalyse, Systemarchitektur, Test, Pilotierung, Rollout und Schulungen;
— Erstellung der detaillierten Spezifikation für die Lösung, bestehend aus Pflichtenheft (inkl. Beschreibung der notwendigen Konfigurationen, Anpassungen und Programmierung), Testspezifikation und Datenmodellierung;
— Konzeption der Datenmigration aus den 3 produktiven Bestandssystemen;
— Umsetzung und Installation einer Softwarelösung mit folgenden Funktionalitäten:
• Integriertes Anforderungsmanagement,
• Integriertes Testmanagement,
• Gemeinsamer Datenhaushalt für Anforderungsmanagement und Testmanagement,
• Durchgängige Traces von Quellen über Anforderungen bis zu Testergebnissen (Traceability),
• Integrierte Versionierung von Objekten inkl. Objekthistorien,
• Integriertes Releasemanagement mit Unterstützung von parallelen Entwicklungslinien,
• Integriertes Konfigurationsmanagement,
• Integriertes Variantenmanagement,
• Anforderungszentriertes Arbeiten mit jederzeit reproduzierbarer Generierung von gematikspezifischen Dokumenten inkl. der Synchronisation zwischen extern abgelegten Dokumenten und dem Datenhaushalt („Dokument Round-Trip“),
• Integrierte Erstellung unterschiedlicher Sichten oder Filter über den Datenhaushalt,
• Integrierte Berechtigungssteuerung bzgl. einzelner User, Usergruppen und Projekte,
• Integrierter Statusautomat oder integriertes Workflowmanagement,
• Integriertes Reporting und Analyse zum Datenhaushalt.
— Durchführung der Datenmigration aus den drei Bestandssystemen und Tests sowie Installation der prototypischen Lösung beim Auftraggeber;
— Planung, Organisation und Durchführung von Schulungen für Administratoren und Anwender sowie Einführungsveranstaltungen beim Auftraggeber;
— Vollständige Dokumentation der umgesetzten Lösung;
— Durchführung des Rollouts der umgesetzten Lösung;
— Support des Systems während der Toolimplementierung und des Pilotbetriebs bis zur Freigabe der umgesetzten Lösung;
— Support und Pflege/Wartung des Systems nach erfolgter Freigabe der implementierten Lösung.
Die näheren Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung und den übrigen Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Beschreibung der Optionen:
Vertragliche Anpassungs- und Änderungsoption; Details siehe Vertrag (Vergabeunterlagen).
Zahl der möglichen Verlängerungen: 4
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 48 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die nachfolgend geforderten Eignungsanforderungen stellen eine Mindestanforderung an die Eignung der Unternehmen dar (Mindestbedingung). Bieter/Bietergemeinschaften, die diese Anforderungen nicht erfüllen oder die nicht über entsprechende Unterlagen zum Nachweis der Eignung verfügen, sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten und unter der in I.1) angegebenen Kontaktadresse per E-Mail abrufbaren Vordrucke und Formblätter zu verwenden. Diese Vordrucke und Formblätter sind an den vorgesehenen Stellen auszufüllen und zu unterschreiben. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) einzureichen.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat diese in einer Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck):
(i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen,
(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und
(iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht vorzulegen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter III.2.1) Nr. (1) bis (3) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) Nr. (1) bis (3) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag bei zu bringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i. S. v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen zu verstehen ist.
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Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter, wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
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Die geforderten Eignungsunterlagen unter III.2.1) im Einzelnen:
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate alt sein.
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(2) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens zur Eignung gemäß § 6 Abs. 4, Abs. 6 EG VOL/A (Vordruck).
(3) Unterschriebene Eigenerklärung, in Bezug auf das Vergabeverfahren sowie den Auftragsgegenstand keine unzulässigen, wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen, insbesondere Verstöße gegen das GWB und UWG, zu begehen oder sich hieran zu beteiligen (Vordruck).
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Mindeststandards:
4) Erklärung (Vordruck) über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der ausgeschrieben Leistung (IT-Tool zum Anforderungsmanagement und/oder Testmanagement), jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Bieter haben dabei einen Umsatz bezüglich der ausgeschrieben Leistung von min. 2 000 000 EUR insgesamt über die 3 Geschäftsjahre nachzuweisen.
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(5) Der Bewerber hat durch das Einreichen 1 (einer) Referenz (Vordruck) über ein mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbares Projekte innerhalb der letzten 3 Jahre (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen.
Die Vergleichbarkeit des Referenzprojektes mit dem vorliegenden Auftrag ist unter folgenden Bedingungen gegeben:
— Referenzprojekt ist auf dem Gebiet der Implementierung eines IT-Systems für Anforderungs- und/oder Testmanagement durchgeführt worden und
— Referenzprojekt wurde in einer der Branchen öffentlicher Auftraggeber, IT im Gesundheitswesen, Medizintechnik und/oder Pharmazie, Standardisierung und/oder Zulassung durchgeführt und
— Referenzprojekt muss mindestens für 25 aktive Nutzer in einem Unternehmen eingerichtet worden sein und
— Referenzprojekt muss ein Auftragsvolumen von mindestens 500 000 EUR haben.
Alle oben aufgeführten Bedingungen für das Referenzprojekt müssen kumulativ bei dem eingereichten Referenzprojekt vorliegen.
Die Darstellung der Referenz (Nr. (1); s. Vordruck) hat die folgenden Angaben zu enthalten:
a) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
b) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/der Auftragnehmer,
c) Leistungszeitraum (von-bis),
d) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/Durchführungsverantwortlicher,
e) Umfang der Leistungen (z. B. Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke).
Es bleibt dem Bewerber überlassen, welche grundsätzlich verfügbaren Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auswählt und einreicht. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber ist nicht erforderlich.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber- und Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung nach den Maßgaben der Rechtsprechung im Einzelfall rechtmäßig ist (vgl. KG, Beschl. v. 24.10.2013; OLG Düsseldorf, Beschl. vom 9.11.2011 – VII-Verg 35/11; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.2.2014 – VII Verg 2/14; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 1.7.2015 – VII-Verg17/15; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 29.7.2015 – VII Verg 6/15). Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis) fortzuführen.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue, § 2 EG Abs. 1 VOL/A, § 97 Abs. 4 S. 1 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.1) bis III.2.3) formell und materiell erfüllen, werden nicht mehr als 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 3 EG Abs. 5 VOL/A). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand folgender Auswahlkriterien: Der Bewerber kann hierzu 2 zusätzliche Referenzen über mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte, aus den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) einreichen. Die Darstellung dieser 2 Referenzen (Nr. (2) und (3); s. Vordruck) haben jeweils u. a. die folgenden Angaben zu enthalten:
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a) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
b) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/der Auftragnehmer,
c) Leistungszeitraum (von-bis),
d) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/ Durchführungsverantwortlicher,
e) Umfang der Leistungen (z. B. Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke).
Die Referenzen sind in den Formblättern ausdrücklich als Referenz Nr. (2) und Nr. (3) gekennzeichnet – diese Referenzen werden nicht bei der Eignungsprüfung nach Ziff. III.2.1) und III.2.3) berücksichtigt. Im Übrigen bleibt es dem Bewerber überlassen, welche Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag auswählt und einreicht. Sollten mehr als die verlangten 2 Referenzen eingereicht werden, bleiben die überschüssigen Referenzen bei der Reduzierung des Teilnehmerkreises unberücksichtigt. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz- Auftraggeber ist nicht erforderlich. Die Reduzierung des Bieterkreises erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der geforderten und vom Bewerber eingereichten Referenzen anhand der folgenden objektiven und diskriminierungsfreien Auswahlkriterien:
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a. Die eingereichte Referenz ist auf den Gebiet der Implementierung eines IT-Systems für Anforderungs- und Testmanagement durchgeführt worden (4 Punkte);
b. Die im Rahmen der eingereichten Referenz durchgeführte Implementierung wurde für ein Anforderungs- und Testmangementtool durchgeführt, welches die folgenden Funktionen beinhaltet hat (insgesamt 17 Punkte):
1. Integriertes Anforderungsmanagement (1 Punkt) und/oder
2. Integriertes Testmanagement (1 Punkt) und/oder
3. Gemeinsamer Datenhaushalt für Anforderungsmanagement und Testmanagement (2 Punkte) und/oder
4. Durchgängige Traces von Quellen über Anforderungen bis zu Testergebnissen (Traceability) (1 Punkt) und/oder
5. Integrierte Versionierung von Objekten inkl. Objekthistorien (2 Punkte) und/oder
6. Integriertes Releasemanagement mit Unterstützung von parallelen Entwicklungslinien (2 Punkte) und/oder
7. Integriertes Konfigurationsmanagement (1 Punkt) und/oder 8. Integriertes Variantenmanagement (1 Punkt) und/oder
9. Anforderungszentriertes Arbeiten mit jederzeit reproduzierbarer Generierung von gematikspezifischen Dokumenten inkl. der Synchronisation zwischen extern abgelegten Dokumenten und dem Datenhaushalt („Dokument Round-Trip“) (2 Punkte) und/oder
10. Integrierte Erstellung unterschiedlicher Sichten oder Filter über den Datenhaushalt (1 Punkt) und/oder
11. Integrierte Berechtigungssteuerung bzgl. einzelne User, Usergruppen und Projekte (1 Punkt) und/oder
12. Integrierter Statusautomat oder integriertes Workflowmanagement (1 Punkt) und/oder
13. Integriertes Reporting und Analyse zum Datenhaushalt (1 Punkt)
c. Angepasste Standardlösung eines IT-Systems für Anforderungs- und Testmanagement (6 Punkte).
Bewertungsrahmen: Die vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eingereichten Referenzen werden auf die o. g. Kriterien hin geprüft. Für jedes Kriterium (a.1. bis c.), welches durch die Referenz abgedeckt wird, erhält der Bewerber die hinter dem Kriterium jeweils in Klammern genannte Punktzahl. Der Bewerber kann maximal 27 Punkte für jede eingereichte Referenz erreichen. Die 5 Bewerber mit den meisten Punkten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Ranggleichheit von zweien oder mehreren Unternehmen auf dem letzten – 5. Platz – werden die ranggleichen Unternehmen ebenfalls zur Angebotsaufgabe aufgefordert.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Daniela Dammeyer
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) Teil A (VOL/A), 2. Abschnitt vom 20.11.2009 durch.
2. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten Vordrucke/ Formblätter zu verwenden. Diese sind bei der unter I.1 angegebenen Adresse auf Anfrage per E-Mail zu beziehen.
3. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.3.4) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
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4. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD/Memory-Stick) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder nur in elektronischer Form ist nicht zugelassen.
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5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
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6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
7. Sowohl die Verfahrenssprache als auch die Vertragssprache ist Deutsch.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist auf die einzuhaltenden Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen wie folgt hin: Es gelten die Regelungen von § 101a, § 101 b, § 107 und § 114 des Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Diese Vorschriften lauten wie folgt:
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§ 101a Informations- und Wartepflicht:
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b Unwirksamkeit:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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§ 107 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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§ 114 Entscheidung der Vergabekammer:
(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.
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(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. Hat sich das Nachprüfungsverfahren durch Erteilung des Zuschlags, durch Aufhebung oder durch Einstellung des Vergabeverfahrens oder in sonstiger Weise erledigt, stellt die Vergabekammer auf Antrag eines Beteiligten fest, ob eine Rechtsverletzung vorgelegen hat. § 113 Abs. 1 gilt in diesem Fall nicht.
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(3) Die Entscheidung der Vergabekammer ergeht durch Verwaltungsakt. Die Vollstreckung richtet sich, auch gegen einen Hoheitsträger, nach den Verwaltungsvollstreckungsgesetzen des Bundes und der Länder. Die §§ 61 und 86a Satz 2 gelten entsprechend.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 224-408115 (2015-11-16)
Ergänzende Angaben (2015-11-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 230-418098
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 224-408115
ABl. S-Ausgabe: 230
Quelle: OJS 2015/S 230-418098 (2015-11-23)