Konzeption, Planung, Durchführung und Dokumentation einer bundesweiten Imagekampagne für faires Beschaffungswesen

Engagement Global gGmbH

Auftragsgegenstand ist die Konzeption, Planung, Durchführung und begleitende Dokumentation einer Imagekampagne für ein faires Beschaffungswesen. Hierzu soll mit dem Auftragnehmer eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden, die eine flexible Gestaltung der Kampagne hinsichtlich ihrer Art, der eingesetzten Mittel und der räumlichen Wirkung während der Vertragslaufzeit erlaubt.
Ziel der Kampagne ist die Stärkung und Etablierung eines fairen Beschaffungswesens bei den Entscheidungsträgern der öffentlichen Hand.
Die Kampagne soll hierbei nachfolgende Zielgruppen ansprechen:
a) Spitzen in den Kommunen und auf Kreisebene (Bürgermeister, Landräte),
b) Verwaltung in den Kommunen und auf Kreisebene (z. B. leitende/durchführende Beschaffer, Agendabeauftragte),
c) politische Entscheidungsträger auf kommunaler, Kreis- und Landesebene (z. B. Fraktionen, Räte, Landtagsabgeordnete).
Die Kampagne soll in der Zeit zwischen September 2015 und November 2016 durchgeführt werden und bundesweite Wirkung entfalten. Der Auftraggeber behält sich eine zweimalige Verlängerung der Kampagne/Rahmenvereinbarung um jeweils ein Jahr, also bis maximal Ende 2018, vor. Zudem soll die Kampagne so angelegt sein, dass sie optional eine Schwerpunktsetzung in den Bundesländern bzw. in einzelnen Regionen erlaubt.
In der Zeit zwischen September 2015 und einschließlich Dezember 2015 sollen die Konzeptions- und Planungsleistungen der Imagekampagne abgeschlossen sein. Außerdem soll in dieser Zeit bereits eine „Ankündigung“ der Kampagne in der Öffentlichkeit erfolgen. Für die Ausführung dieser Leistungen darf eine Preisobergrenze von 120 000 EUR nicht überschritten werden. Ab Januar 2016 soll dann die eigentliche Hauptkampagne öffentlichkeitswirksam starten und Ende November 2016 (falls keine Verlängerung erfolgt) mit einer Abschlussveranstaltung auslaufen.
Die Konzeption, Planung und Umsetzung der Kampagne erfolgt in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber. Darüber hinaus erfolgen keine sonstigen Beistellungen/Mitwirkungsleistungen durch den Auftraggeber. Sämtliche Leistungen, die für die erfolgreiche Durchführung der Kampagne erforderlich sind, sind eigenverantwortlich von Seiten des Auftragnehmers zu erbringen. Dies betrifft insbesondere die Koordination und Steuerung aller Akteure vor und während der konkreten Umsetzung der Imagekampagne.
Im Dezember 2016 (auch im Falle einer Verlängerung) findet eine Evaluation der Kampagne im Rahmen eines gemeinsamen Workshops statt. Hieran soll auch der Auftragnehmer teilnehmen. Die Durchführung der Evaluation ist jedoch nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
Weitere Informationen zum Auftragsgegenstand sind dem Dokument „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“ zu entnehmen, das gemeinsam mit den weiteren Ausschreibungsunterlagen unter den in dieser Bekanntmachung genannten Kontaktdaten (vgl. I.1) „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“) angefordert werden kann.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-04-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-04-20 Auftragsbekanntmachung
2015-09-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-04-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Werbe- und Marketingdienstleistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Werbe- und Marketingdienstleistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Engagement Global gGmbH
Postanschrift: Tulpenfeld 7
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.engagement-global.de 🌏
E-Mail: imagekampagne@engagement-global.de 📧
Telefon: +49 22820717408 📞
Fax: +49 22820717389 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-20 📅
Einreichungsfrist: 2015-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 081-143746
ABl. S-Ausgabe: 81
Zusätzliche Informationen
1. Die Ausschreibungsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb können unter den in I.1) „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“. dieser Bekanntmachung genannten Kontaktdaten angefordert werden. 2. Die weitere Kommunikation des Auftraggebers mit den Bewerbern erfolgt während des Teilnahmewettbewerbs über die (E-Mail-)Adresse der Bewerber, mit denen diese die Ausschreibungsunterlagen angefordert haben. 3. Der Teilnahmeantrag wie auch alle sonstigen vom Bewerber abzugebenden Unterlagen/Erklärungen müssen im Original von einer vertretungsberechtigten Person unterzeichnet sein. Die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Ergibt sich die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person aus einem öffentlichen Registern o.ä. (z.B. Handelsregister), ist mit dem Teilnahmeantrag eine unbeglaubigte Kopie des Registerauszugs o.ä. vorzulegen. Soweit sich die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person nicht aus öffentlichen Registern o.ä. ergibt, ist mit dem Teilnahmeantrag eine Originalvollmacht vorzulegen, die von einer Person unterzeichnet ist, deren Vertretungsberechtigung sich aus einem derartigen Register ergibt. Zusätzlich ist dem Teilnahmeantrag die unbeglaubigte Kopie des Registerauszugs beizufügen, aus dem sich die Vollmacht der Person, von dem die unterzeichnende Person ihre Vollmacht ableitet, beizufügen. 4. Bewerbergemeinschaften haben zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, die folgende Punkte enthalten muss: a) Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, b) Benennung eines Mitglieds, das die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt, c) Erklärung, dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird und d) gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber. Die Erklärung zur Bewerbergemeinschaft ist von allen Mitgliedern zu unterzeichnen. Das Formblatt „Erklärung zur Bewerber- / Bietergemeinschaft“ (Anlage 4 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) ist zu verwenden. Für die Unterzeichnung gelten die hier unter Ziffer 3. genannten Anforderungen. Es ist nicht notwendig, dass sämtliche Mitglieder auf demselben Formblatt unterzeichnen, d. h. es können mehrere Formblätter eingereicht werden. 5. Bedient sich der Bewerber bei der Darstellung seiner Eignung der Leistungsfähigkeit Dritter, indem er beispielsweise auf Referenzprojekte von Subunternehmen verweist, ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass der Bewerber im Auftragsfall über alle persönlichen und sachlichen Betriebsmittel dieses Dritten uneingeschränkt verfügen kann. Hierzu muss sich der Dritte unbefristet und mit einseitiger Bindungswirkung verpflichten, dem Bewerber zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen alle sachlichen und personellen Mittel einschließlich des erforderlichen Know-Hows zur Verfügung zu stellen. Hierzu hat der Dritte das Formblatt „Verpflichtungserklärung“ (Anlage 5 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) zu verwenden und nach Maßgabe der vorgenannten Anforderungen an den Nachweis der rechtswirksamen Unterschrift (hier unter Ziffer 3.) zu unterzeichnen. 5. Pitchhonorar: Unter Anerkennung der Tatsache, dass die Erstellung des Angebotes mit einem erheblichen Aufwand verbunden sein wird, wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass denjenigen Bietern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, die aber den Zuschlag auf ein wertungsfähiges Angebot nicht erhalten, eine Entschädigung gezahlt wird. 6. Nähere Informationen zu den formalen und inhaltlichen Anforderungen des Teilnahmeantrags sowie zu dem weiteren Ablauf des Vergabeverfahrens sind dem Dokument „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“ zu entnehmen, das gemeinsam mit den weiteren Ausschreibungsunterlagen – insbesondere den in dieser Bekanntmachung genannten Formblättern – unter den in I.1) „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“. dieser Bekanntmachung genannten Kontaktdaten angefordert werden kann.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Konzeption, Planung, Durchführung und begleitende Dokumentation einer Imagekampagne für ein faires Beschaffungswesen. Hierzu soll mit dem Auftragnehmer eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden, die eine flexible Gestaltung der Kampagne hinsichtlich ihrer Art, der eingesetzten Mittel und der räumlichen Wirkung während der Vertragslaufzeit erlaubt.
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Ziel der Kampagne ist die Stärkung und Etablierung eines fairen Beschaffungswesens bei den Entscheidungsträgern der öffentlichen Hand.
Die Kampagne soll hierbei nachfolgende Zielgruppen ansprechen:
a) Spitzen in den Kommunen und auf Kreisebene (Bürgermeister, Landräte),
b) Verwaltung in den Kommunen und auf Kreisebene (z. B. leitende/durchführende Beschaffer, Agendabeauftragte),
c) politische Entscheidungsträger auf kommunaler, Kreis- und Landesebene (z. B. Fraktionen, Räte, Landtagsabgeordnete).
Die Kampagne soll in der Zeit zwischen September 2015 und November 2016 durchgeführt werden und bundesweite Wirkung entfalten. Der Auftraggeber behält sich eine zweimalige Verlängerung der Kampagne/Rahmenvereinbarung um jeweils ein Jahr, also bis maximal Ende 2018, vor. Zudem soll die Kampagne so angelegt sein, dass sie optional eine Schwerpunktsetzung in den Bundesländern bzw. in einzelnen Regionen erlaubt.
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In der Zeit zwischen September 2015 und einschließlich Dezember 2015 sollen die Konzeptions- und Planungsleistungen der Imagekampagne abgeschlossen sein. Außerdem soll in dieser Zeit bereits eine „Ankündigung“ der Kampagne in der Öffentlichkeit erfolgen. Für die Ausführung dieser Leistungen darf eine Preisobergrenze von 120 000 EUR nicht überschritten werden. Ab Januar 2016 soll dann die eigentliche Hauptkampagne öffentlichkeitswirksam starten und Ende November 2016 (falls keine Verlängerung erfolgt) mit einer Abschlussveranstaltung auslaufen.
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Die Konzeption, Planung und Umsetzung der Kampagne erfolgt in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber. Darüber hinaus erfolgen keine sonstigen Beistellungen/Mitwirkungsleistungen durch den Auftraggeber. Sämtliche Leistungen, die für die erfolgreiche Durchführung der Kampagne erforderlich sind, sind eigenverantwortlich von Seiten des Auftragnehmers zu erbringen. Dies betrifft insbesondere die Koordination und Steuerung aller Akteure vor und während der konkreten Umsetzung der Imagekampagne.
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Im Dezember 2016 (auch im Falle einer Verlängerung) findet eine Evaluation der Kampagne im Rahmen eines gemeinsamen Workshops statt. Hieran soll auch der Auftragnehmer teilnehmen. Die Durchführung der Evaluation ist jedoch nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
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Weitere Informationen zum Auftragsgegenstand sind dem Dokument „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“ zu entnehmen, das gemeinsam mit den weiteren Ausschreibungsunterlagen unter den in dieser Bekanntmachung genannten Kontaktdaten (vgl. I.1) „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“) angefordert werden kann.
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Beschreibung der Optionen:
1. Option zur zweimaligen Verlängerung der Rahmenvereinbarung um jeweils ein Jahr;
2. Sonstige Optionen, d. h. Leistungspositionen, die von Seiten des Auftraggebers einseitig abgerufen werden können, folgen aus dem Charakter des Auftrags als Rahmenvereinbarung. Gegenstand der Rahmenvereinbarung sind u. a. mehrere von Seiten des Auftragnehmers anzubietende Leistungsmodule betreffend die Art, die eingesetzten Mittel und die räumliche Wirkung der Kampagne. Der Auftraggeber wird abhängig von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und den Erfordernissen zur Erreichen des Kampagnenziels sämtliche oder nur einzelne dieser Leistungsbestandteile abrufen.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 16 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bonn (zwecks Abstimmung mit dem Auftraggeber) sowie (im Hinblick auf die bundesweite Ausbreitung der Kampagne) an weiteren Orten der Bundesrepublik Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung, dass
a) über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet,
c) dass der Bewerber nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
e) dass er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat, vgl. § 6 EG Abs. 6 VOL/A. Das Formblatt „Erklärungen zum Teilnahmewettbewerb“ (Anlage 2 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) ist zu verwenden.
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2. Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A genannten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist. Das Formblatt „Erklärungen zum Teilnahmewettbewerb“ (Anlage 2 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) ist zu verwenden.
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3. Eigenerklärung, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Eintragungen des Bewerbers im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften seines Herkunftslandes erfolgt sind und der Bewerber im Fall der Zuschlagserteilung und spätestens bis zum Vertragsschluss einen entsprechenden Nachweis beibringen wird. Das Formblatt „Erklärungen zum Teilnahmewettbewerb“ (Anlage 2 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) ist zu verwenden.
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4. Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht gegen eine Verpflichtung aus einer Verpflichtungserklärung nach § 4 des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (Tariftreue/Mindestlohn) oder aus § 9 Abs. 1 Satz 1 TVgG NRW (Pflicht zur Einholung der v. g. Verpflichtungserklärung von Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften) verstoßen hat. Das Formblatt „Erklärungen zum Teilnahmewettbewerb“ (Anlage 2 des Dokuments "Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) ist zu verwenden.
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5. Beschreibung des Bewerbers betreffend:
a) gesellschaftsrechtliche Struktur und Geschäftsbereiche des Bewerbers,
b) organisatorischer Aufbau des Bewerbers, insbesondere in den für die ausgeschriebene Leistung relevanten Geschäftsbereichen. Die Angaben sind in den „Fragenkatalog“ (Anlage 3 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) einzutragen oder mit entsprechendem Verweis im Fragenkatalog diesem als separates Dokument beizufügen. Folgende Seitenvorgaben sind hierbei einzuhalten:
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— Einzelbewerber: 1 A4-Seite (max. 2 000 Zeichen ohne Leerzeichen),
— Bewerbergemeinschaften: je 1 A4-Seite (max. 2 000 Zeichen ohne Leerzeichen) für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft,
— bei Einbeziehung eignungsrelevanter Drittunternehmen: je 1 A4-Seite (max. 2 000 Zeichen ohne Leerzeichen) pro Drittunternehmen zzgl. zu dem zuvor genannten Umfang für Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften.
6. Eigenerklärung:
a) zur Anzahl der Mitarbeiter (Vollzeitangestellte) insgesamt,
b) zur Anzahl der Mitarbeiter (Vollzeitangestellte) in den für die hier ausgeschriebenen Leistungen relevanten Geschäftsbereichen,
c) zu den Namen der Mitarbeiter, die mit der Auftragsausführung betraut werden sollen, unter Angabe der Lebensläufe der Mitarbeiter sowie des Namens des Projektleiters und dessen Stellvertreters. Die Angaben sind in den „Fragenkatalog“ (Anlage 3 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) einzutragen oder mit entsprechendem Verweis im Fragenkatalog diesem als separates Dokument beizufügen.
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Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben zu den Punkten 1.-4. durch Eigenerklärungen eines jeden Mitglieds der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Hinweis: Bei einer Bewerbergemeinschaft oder im Falle der Einbeziehung von Drittunternehmen zur Herstellung der Eignung (sog. Eignungsleihe) sind die Angaben zu den Punkten 5. und 6. für jedes Unternehmen einzeln abzugeben.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben geeignete Unterlagen von den Bewerbern nachzufordern.
Mindeststandards:
1. Sämtliche Mitarbeiter des Bewerbers, die an der Auftragsausführung beteiligt werden sollen, müssen über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift verfügen. Dies ist jeweils durch ein Sprachzertifikat des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen auf dem Level C2 oder gleichwertig nachzuweisen, das als gesondertes Dokumente dem Formblatt „Fragenkatalog“ (Anlage 3 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) beizufügen sind. Alternativ genügt die Angabe von deutsch als Muttersprache im Rahmen des jeweiligen Lebenslaufes des Mitarbeiters, der in das Formblatt „Fragenkatalog“ einzutragen oder diesem als Anlage beizufügen ist.
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2. Die für die Projektleitung und als deren Vertreter vorgesehenen Mitarbeiter müssen eine Fachausbildung von mindestens einem Jahr (oder 2 Semester oder 60 ECTS Punkte) im Bereich Projektmanagement oder Kommunikation und Gestaltung durch Vorlage eines entsprechenden Abschlusszeugnisses oder Zertifikats nachweisen. Die Abschlusszeugnisse oder Zertifikate sind als gesonderte Dokumente dem Formblatt „Fragenkatalog“ (Anlage 3 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) beizufügen.
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3. Der Bewerber muss Referenzprojekte nachweisen, die mit der ausgeschriebenen Image- und Kommunikationskampagne nach Art und Umfang vergleichbar sind. Das ist der Fall, wenn eine Kampagne
a) auf eine bundesweite Wirkung ausgerichtet ist,
b) eine der unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung genannten Zielgruppen der Imagekampagne betrifft oder es sich – unabhängig von ihrer Zielgruppe - um eine Image- und Kommunikationskampagne (zur Definition nachfolgend unter 4.) handelt. Reine Werbekampagnen, deren primäres Ziel sich auf die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen bezieht, werden nicht akzeptiert.
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4. Mindestens drei Referenzprojekte müssen Image- und Kommunikationskampagnen betreffen. Unter einer Image- und Kommunikationskampagne ist eine Kampagne im Sinne einer zeitlich befristeten Aktion mit dem primären Ziel zu verstehen, entweder das öffentliche Ansehen (Image) einer Organisation oder Person zu verbessern oder die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für eine Verhaltensweise (z.B. „globales Denken“) zu erhöhen.
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5. Mindestens zwei der Image- und Kommunikationskampagnen müssen im Kontext des Themenfeldes „Nachhaltigkeit“ (ökonomisch-sozial-ökologisch verantwortliches Verhalten) stehen. Dies bedeutet, dass
a) das Ansehen der Organisation/Person aufgrund eines besonderen Engagements im Bereich Soziales oder im ökologischen Bereich verbessert werden sollte,
b) die Verhaltensweise, für die mehr Aufmerksamkeit erregt werden soll, in einem sozialen oder ökologischen Kontext steht.
6. Der Abschluss der Referenzprojekte darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen, gemessen ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
7. Folgende Angaben zu den Referenzprojekten sind erforderlich:
a) Name des Auftragnehmers,
b) Name, Land/Region des Auftraggebers,
c) Name, Funktionsbezeichnung und Kontaktdaten (insbes. Telefonnummer) eines Ansprechpartners auf Seiten des Auftraggebers, der für Rückfragen zur Verfügung steht,
d) aussagekräftige Beschreibung des Referenzprojekts insbesondere unter Darstellung des Ziels der Kampagne, der gewählten Kommunikationsstrategie und der aufgetretenen Herausforderungen; bei Image- und Kommunikationskampagnen ist hinsichtlich des Kampagnenziels insbesondere anzugeben, für welche Organisation das öffentlich Ansehen (Image) verbessert und/oder für welche Verhaltensweise die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erzeugt werden sollte,
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e) Projektdauer (Anfangs- und Enddatum),
f) aufgebrachtes Budget,
g) Name des Projektleiters und der Projektmitarbeiter auf Seiten des Auftragnehmers.
8. Die nachgefragten Angaben zu den jeweiligen Referenzprojekten sind bei Leistungen an öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung darzulegen. Bei Leistungen an private Auftraggeber ist der Nachweis durch eine Bescheinigung des privaten Auftraggebers zu führen. Können die geforderten Bescheinigungen der (öffentlichen oder privaten) Auftraggeber nicht beigebracht werden, genügt eine entsprechende Eigenerklärung des Bewerbers. In diesem Fall sind die Angaben unmittelbar in das Dokument „Fragenkatalog“ (Anlage 3 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) einzutragen.
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Hinweis: Die Beschreibung je Referenzprojekt soll insgesamt 3 A4-Seiten (6000 Zeichen ohne Leerzeichen) nicht überschreiten.
Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften können die Referenzprojekte durch ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft benannt werden, d. h. die Mindestanforderungen müssen nicht durch jedes Mitglied erfüllt werden.
Hinweis: Soweit sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit Dritter bedient, hat dieser bereits zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Drittunternehmens bei der späteren Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens gemäß Anlage 5 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“ zu führen und dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis).
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftraggeber wünscht von den Bietern dort, wo es entsprechende Alternativen gibt, den Einsatz von Recyclingpapier. Der Bieter hat diesbezüglich eine Erklärung abzugeben, ob er recyceltes Papier in den angebotenen Druckerzeugnissen verwenden wird, und ggf. entsprechende Nachweise vorzulegen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 16
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Nachgewiesene Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Bewerber anhand der unter III.2) genannten Teilnahmebedingungen. Für den Fall, dass mehr als drei Bewerber die Teilnahmebedingungen erfüllen, erfolgt die Auswahl der drei geeignetsten Bewerber unter Berücksichtigung nachfolgender Kriterien und deren Gewichtung:
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(a) berufliche Erfahrung in Jahren der für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Mitarbeiter mit den unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung genannten Zielgruppen. Maßgebend für die Bewertung ist dabei nur derjenige Mitarbeiter mit der langjährigsten relevanten Berufserfahrung; Gewichtung 10 %;
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b) Anzahl der abgeschlossenen Kampagnen für eine oder mehrere der unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung genannten Zielgruppen innerhalb der vergangenen drei Jahre ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung; Gewichtung 40 %;
c) Qualität der abgeschlossenen Kampagnen für eine oder mehrere der unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung genannten Zielgruppen innerhalb der vergangenen drei Jahre ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. Die qualitative Bewertung der Kampagnen erfolgt unter Berücksichtigung folgender Unterkriterien, die in gleichen Teilen in die Qualitätswertung einfließen: (aa) Klarheit und Verständlichkeit, (bb) Kreativität, (cc) Zielgruppenerreichung. Gewichtung insgesamt: 20 %;
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d) Anzahl der Image- und Kommunikationskampagnen innerhalb der vergangenen 3 Jahre ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung; Gewichtung: 10 %;
e) Qualität der Image- und Kommunikationskampagnen innerhalb der vergangenen 3 Jahre ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. Die qualitative Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung der oben unter c) genannten Unterkriterien (aa) bis (cc), die in gleichen Teilen in die Bewertung einfließen; Gewichtung insgesamt: 20 %; Eine Konkretisierung der vorgenannten Kriterien und Unterkriterien sowie das Punktesystem für die Wertung dieser Kriterien findet sich in dem Dokument „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“, das gemeinsam mit den weiteren Ausschreibungsunterlagen unter den in I.1) „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“). dieser Bekanntmachung genannten Kontaktdaten angefordert werden kann.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Engagement Global gGmbH, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Tulpenfeld 7, 53113 Bonn
Iris Degen
Name: Engagement Global gGmbH
Kontaktperson: Ausschreibungsunterlagen können unter folgender E-Mail-Adresse angefordert werden: imagekampagne@engagement-global.de
Beate Thewes
Telefon: +49 22820717409 📞
URL der Dokumente: http://www.engagement-global.de/ausschreibungen.html 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Ausschreibungsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb können unter den in I.1) „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“. dieser Bekanntmachung genannten Kontaktdaten angefordert werden.
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2. Die weitere Kommunikation des Auftraggebers mit den Bewerbern erfolgt während des Teilnahmewettbewerbs über die (E-Mail-)Adresse der Bewerber, mit denen diese die Ausschreibungsunterlagen angefordert haben.
3. Der Teilnahmeantrag wie auch alle sonstigen vom Bewerber abzugebenden Unterlagen/Erklärungen müssen im Original von einer vertretungsberechtigten Person unterzeichnet sein. Die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Ergibt sich die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person aus einem öffentlichen Registern o.ä. (z.B. Handelsregister), ist mit dem Teilnahmeantrag eine unbeglaubigte Kopie des Registerauszugs o.ä. vorzulegen. Soweit sich die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person nicht aus öffentlichen Registern o.ä. ergibt, ist mit dem Teilnahmeantrag eine Originalvollmacht vorzulegen, die von einer Person unterzeichnet ist, deren Vertretungsberechtigung sich aus einem derartigen Register ergibt. Zusätzlich ist dem Teilnahmeantrag die unbeglaubigte Kopie des Registerauszugs beizufügen, aus dem sich die Vollmacht der Person, von dem die unterzeichnende Person ihre Vollmacht ableitet, beizufügen.
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4. Bewerbergemeinschaften haben zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, die folgende Punkte enthalten muss:
a) Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
b) Benennung eines Mitglieds, das die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt,
c) Erklärung, dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird und
d) gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber. Die Erklärung zur Bewerbergemeinschaft ist von allen Mitgliedern zu unterzeichnen. Das Formblatt „Erklärung zur Bewerber- / Bietergemeinschaft“ (Anlage 4 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) ist zu verwenden. Für die Unterzeichnung gelten die hier unter Ziffer 3. genannten Anforderungen. Es ist nicht notwendig, dass sämtliche Mitglieder auf demselben Formblatt unterzeichnen, d. h. es können mehrere Formblätter eingereicht werden.
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5. Bedient sich der Bewerber bei der Darstellung seiner Eignung der Leistungsfähigkeit Dritter, indem er beispielsweise auf Referenzprojekte von Subunternehmen verweist, ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass der Bewerber im Auftragsfall über alle persönlichen und sachlichen Betriebsmittel dieses Dritten uneingeschränkt verfügen kann. Hierzu muss sich der Dritte unbefristet und mit einseitiger Bindungswirkung verpflichten, dem Bewerber zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen alle sachlichen und personellen Mittel einschließlich des erforderlichen Know-Hows zur Verfügung zu stellen. Hierzu hat der Dritte das Formblatt „Verpflichtungserklärung“ (Anlage 5 des Dokuments „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“) zu verwenden und nach Maßgabe der vorgenannten Anforderungen an den Nachweis der rechtswirksamen Unterschrift (hier unter Ziffer 3.) zu unterzeichnen.
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5. Pitchhonorar: Unter Anerkennung der Tatsache, dass die Erstellung des Angebotes mit einem erheblichen Aufwand verbunden sein wird, wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass denjenigen Bietern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, die aber den Zuschlag auf ein wertungsfähiges Angebot nicht erhalten, eine Entschädigung gezahlt wird.
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6. Nähere Informationen zu den formalen und inhaltlichen Anforderungen des Teilnahmeantrags sowie zu dem weiteren Ablauf des Vergabeverfahrens sind dem Dokument „Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb“ zu entnehmen, das gemeinsam mit den weiteren Ausschreibungsunterlagen – insbesondere den in dieser Bekanntmachung genannten Formblättern – unter den in I.1) „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“. dieser Bekanntmachung genannten Kontaktdaten angefordert werden kann.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügeobliegenheit gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie die Vorgaben zur fristgerechten Einlegung von Nachprüfungsanträgen in § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB wird hingewiesen.
Gemäß§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit er auf eine Rüge gestützt wird, der der Auftraggeber nicht abgeholfen hat und seit Eingang dieser Mitteilung des Auftraggebers mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (Nr. 1);
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (Nr.2);
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (Nr. 3).
Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB („unverzüglich“) kann nach der Rechtsprechung der Vergabenachprüfungsinstanzen nur wenige Tage (ein bis drei Tage) betragen. Jedenfalls ist eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des (vermeintlichen Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge als nicht mehr „unverzüglich“ anzusehen.
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Die Unwirksamkeit eines unter Verstoßes des § 101a GWB geschlossenen Vertrages oder eines Vertrages, mit dem ein öffentlicher Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt werden soll, ohne andre Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann gemäß § 101b Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren nur festgestellt werden, wenn die Unwirksamkeit innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes- jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss - geltend gemacht worden ist. Hat der öffentliche Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Die Vorschrift des § 101a GWB (Informations- und Wartepflicht) lautet wie folgt:
Abs. 1: Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber, auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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Abs. 2: Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
Quelle: OJS 2015/S 081-143746 (2015-04-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 381 713,55 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: vergabestelle@engagement-global.de 📧
Telefon: +49 22820717141 📞
Fax: +49 2282071739141 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 181-328195
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 81-143746
ABl. S-Ausgabe: 181

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2015/S 081-143746

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Kreativität der gewählten Medien (10)
2. Kreativität der Methoden (15)
3. Zielgruppenerreichbarkeit (15)
4. Qualität des Hauptclaims (10)
5. Schlüssigkeit des Gesamtkonzeptes (10)
6. Flexibilität des Baukastensystems (10)
7. Preis (30)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-29 📅
Name: Ressourcenmangel GmbH
Postanschrift: Schlesische Straße 26
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10997
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.ressourcenmangel.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Martin Baranski

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postleitzahl: 53123 Bonn
Quelle: OJS 2015/S 181-328195 (2015-09-14)