Konzeptionierung, Bau, Invest und Betrieb eines Biomasse-Heizkraftwerkes (ORC-Anlage) in einer gemeinsamen Gesellschaft, wobei der private Partner insbesondere die Brennstoffbeschaffung übernimmt. Die Belieferung mit Wärme aus dem Heizkraftwerk erfolgt gemäß dem Bedarfsprofil der Stadtwerke Detmold
Die Stadtwerke Detmold haben als ehrgeiziges Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien am Nutzwärmebedarf in ihrem Versorgungsgebiet auf über 20 Prozent zu steigern, 25 Prozent des gesamten eingespeisten Stroms wollen sie umweltschonend selbst produzieren. Dabei spielt die Fernwärme eine zentrale Rolle. Mit der Verknüpfung mehrerer dezentraler Wärmeinseln zu einem gemeinsamen Netz wurde eine wichtige Grundlage für das Vorhaben geschaffen. Die Stadtwerke Detmold produzieren ihre Fernwärme im Wesentlichen mittels mehrerer biomethan-befeuerter Block-Heizkraftwerke sowie eines Holzheizwerks im Stadtteil Hohenloh. Ihre Grundlast beziehen sie bislang aus einem HHKW in der benachbarten Gemeinde Horn-Bad Meinberg auf dem Gelände eines Industriebetriebes. Über eine 7 200 Meter lange Transportleitung wird regenerative Wärme aus einem Holzheizkraftwerk in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Detmold eingespeist. Gleichzeitig wird in der Nähe des Holzheizkraftwerkes eine Biogasanlage (BGA) mit Wärme für die Fermenter-Beheizung und eine Biogasaufbereitungsanlage (BGAA) mit Hochtemperaturwärme versorgt. Das Lieferverhältnis zum Betreiber des HHKW endet demnächst, so dass zu diesem Zeitpunkt ein grundlegender Versorgungsbaustein für die Fernwärmeversorgung der Stadt Detmold wegfällt. Daher soll an dem Standort in Horn ein neues HHKW errichtet werden, das die bisherige Versorgung des HHKW in Horn übernimmt. Die Stadtwerke Detmold plant die Gründung eines Unternehmens gemeinsam mit einem Partner. Die Gesellschaft soll Konzeptionierung, Bau, Invest und Betrieb eines Biomasse-Heizkraftwerkes übernehmen, wobei der Partner insbesondere für die Brennstoffbeschaffung und das Stoffstrommanagement verantwortlich sein wird. Die Stadtwerke Detmold haben das Recht und die Pflicht zur bedarfsgerechten Abnahme der im HHKW erzeugten Wärme. Der erzeugte Strom wird nach den Bestimmungen des EEG 2014 in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Die Stadtwerke Detmold stellt zudem das erforderliche Grundstück bereit. Beide Partner sollen ihr Know-how in die Gesellschaft einbringen. Es wird insbesondere ein Modell angestrebt, das die Einbindung weiterer Partner, auch im Rahmen einer Beteiligung von Bürgern und Kunden, ermöglicht. Damit soll eine möglichst hohe Akzeptanz für die Errichtung einer durchaus wahrnehmbaren, langfristig umweltfreundliche Energie produzierenden Industrieanlage am Standort in Horn und im Gebiet der Stadt Detmold erreicht werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-30.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-11-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Kraftwerke und Heizkraftwerke
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Kraftwerke und Heizkraftwerke📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Detmold GmbH
Postanschrift: Am Gelskamp 10
Postleitzahl: 32758
Postort: Detmold
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-detmold.de🌏
E-Mail: vergabe@stadtwerke-detmold.de📧
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl der Bewerber.
Die Vergabestelle wird nach formaler Prüfung der Teilnahmeanträge den Bewerberkreis anhand der nachgewiesenen Eignung voraussichtlich auf drei Bewerber beschränken. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Basis der mit den Teilnahmeanträgen einzureichenden Angaben zu den Referenzen. Maximal können 4 Punkte erreicht werden.
— Die Referenzen sind nicht vergleichbar: 0 Punkte.
— Die Referenzen sind in sehr geringem Maß vergleichbar: 1 Punkt.
— Die Referenzen sind grundsätzlich vergleichbar und lassen eine durchschnittliche Qualität erkennen: 2 Punkte.
— Die Referenzen sind vergleichbar und überzeugen die Vergabestelle durch eine gute Qualität: 3 Punkte.
— Die Referenzen sind vergleichbar, überzeugen die Vergabestelle und lassen eine sehr hohe Qualität erkennen: 4 Punkte.
Es findet eine vergleichende Wertung statt.
Im Rahmen der vergleichenden Wertung führen die nachfolgend genannten Kriterien zu Punktgewinnen:
— Die Brennstofflieferung wird in einem oder mehreren Referenzprojekten nachweisbar über einen längeren Zeitraum als 10 Jahre sichergestellt (10 Punkte).
— Als Brennstoff in dem Referenzprojekt/den Referenzprojekten werden ausschließlich wiederverwertbare Hölzer oder Holzabfälle bzw. Abfälle aus der Landschaftspflege eingesetzt (5 Punkte).
— Bereits in dem Referenzprojekt/den Referenzprojekten bestehende Joint Venture beinhalten den Betrieb eines Biomasse-HKW auf Holzbasis (5 Punkte).
— Die Anforderungen nach Ziffer III.2.3) werden durch den Bewerber kumulativ in einem oder mehreren Referenzprojekten erfüllt (10 Punkte).
— In einem oder mehreren Referenzprojekten wurde ein Biomasse-HKW mit nachgelagertem ORC-Prozess errichtet (5 Punkte).
— In einem oder mehreren Referenzprojekten wurde auch die technische Betriebsführung übernommen (5 Punkte).
Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf das bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abzufordernde Bewerbungsformular verwiesen.
Das Bewerbungsformular ist bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abzufordern und für die Abgabe des Teilnahmeantrages zu verwenden.
Bitte beachten Sie, dass der Teilnahmeantrag schriftlich in einfacher Ausfertigung nebst Datenträger, auf dem der Teilnahmeantrag vollständig enthalten sein muss (z. B. eingescannt im pdf-Format), bei der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) fristgerecht einzureichen ist. Die Abgabe per E-Mail oder Telefax ist ausgeschlossen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl der Bewerber.
Die Vergabestelle wird nach formaler Prüfung der Teilnahmeanträge den Bewerberkreis anhand der nachgewiesenen Eignung voraussichtlich auf drei Bewerber beschränken. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Basis der mit den Teilnahmeanträgen einzureichenden Angaben zu den Referenzen. Maximal können 4 Punkte erreicht werden.
— Die Referenzen sind nicht vergleichbar: 0 Punkte.
— Die Referenzen sind in sehr geringem Maß vergleichbar: 1 Punkt.
— Die Referenzen sind grundsätzlich vergleichbar und lassen eine durchschnittliche Qualität erkennen: 2 Punkte.
— Die Referenzen sind vergleichbar und überzeugen die Vergabestelle durch eine gute Qualität: 3 Punkte.
— Die Referenzen sind vergleichbar, überzeugen die Vergabestelle und lassen eine sehr hohe Qualität erkennen: 4 Punkte.
Es findet eine vergleichende Wertung statt.
Im Rahmen der vergleichenden Wertung führen die nachfolgend genannten Kriterien zu Punktgewinnen:
— Die Brennstofflieferung wird in einem oder mehreren Referenzprojekten nachweisbar über einen längeren Zeitraum als 10 Jahre sichergestellt (10 Punkte).
— Als Brennstoff in dem Referenzprojekt/den Referenzprojekten werden ausschließlich wiederverwertbare Hölzer oder Holzabfälle bzw. Abfälle aus der Landschaftspflege eingesetzt (5 Punkte).
— Bereits in dem Referenzprojekt/den Referenzprojekten bestehende Joint Venture beinhalten den Betrieb eines Biomasse-HKW auf Holzbasis (5 Punkte).
— Die Anforderungen nach Ziffer III.2.3) werden durch den Bewerber kumulativ in einem oder mehreren Referenzprojekten erfüllt (10 Punkte).
— In einem oder mehreren Referenzprojekten wurde ein Biomasse-HKW mit nachgelagertem ORC-Prozess errichtet (5 Punkte).
— In einem oder mehreren Referenzprojekten wurde auch die technische Betriebsführung übernommen (5 Punkte).
Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf das bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abzufordernde Bewerbungsformular verwiesen.
Das Bewerbungsformular ist bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abzufordern und für die Abgabe des Teilnahmeantrages zu verwenden.
Bitte beachten Sie, dass der Teilnahmeantrag schriftlich in einfacher Ausfertigung nebst Datenträger, auf dem der Teilnahmeantrag vollständig enthalten sein muss (z. B. eingescannt im pdf-Format), bei der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) fristgerecht einzureichen ist. Die Abgabe per E-Mail oder Telefax ist ausgeschlossen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadtwerke Detmold haben als ehrgeiziges Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien am Nutzwärmebedarf in ihrem Versorgungsgebiet auf über 20 Prozent zu steigern, 25 Prozent des gesamten eingespeisten Stroms wollen sie umweltschonend selbst produzieren. Dabei spielt die Fernwärme eine zentrale Rolle. Mit der Verknüpfung mehrerer dezentraler Wärmeinseln zu einem gemeinsamen Netz wurde eine wichtige Grundlage für das Vorhaben geschaffen.
Die Stadtwerke Detmold haben als ehrgeiziges Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien am Nutzwärmebedarf in ihrem Versorgungsgebiet auf über 20 Prozent zu steigern, 25 Prozent des gesamten eingespeisten Stroms wollen sie umweltschonend selbst produzieren. Dabei spielt die Fernwärme eine zentrale Rolle. Mit der Verknüpfung mehrerer dezentraler Wärmeinseln zu einem gemeinsamen Netz wurde eine wichtige Grundlage für das Vorhaben geschaffen.
Die Stadtwerke Detmold produzieren ihre Fernwärme im Wesentlichen mittels mehrerer biomethan-befeuerter Block-Heizkraftwerke sowie eines Holzheizwerks im Stadtteil Hohenloh. Ihre Grundlast beziehen sie bislang aus einem HHKW in der benachbarten Gemeinde Horn-Bad Meinberg auf dem Gelände eines Industriebetriebes.
Die Stadtwerke Detmold produzieren ihre Fernwärme im Wesentlichen mittels mehrerer biomethan-befeuerter Block-Heizkraftwerke sowie eines Holzheizwerks im Stadtteil Hohenloh. Ihre Grundlast beziehen sie bislang aus einem HHKW in der benachbarten Gemeinde Horn-Bad Meinberg auf dem Gelände eines Industriebetriebes.
Über eine 7 200 Meter lange Transportleitung wird regenerative Wärme aus einem Holzheizkraftwerk in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Detmold eingespeist. Gleichzeitig wird in der Nähe des Holzheizkraftwerkes eine Biogasanlage (BGA) mit Wärme für die Fermenter-Beheizung und eine Biogasaufbereitungsanlage (BGAA) mit Hochtemperaturwärme versorgt.
Über eine 7 200 Meter lange Transportleitung wird regenerative Wärme aus einem Holzheizkraftwerk in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Detmold eingespeist. Gleichzeitig wird in der Nähe des Holzheizkraftwerkes eine Biogasanlage (BGA) mit Wärme für die Fermenter-Beheizung und eine Biogasaufbereitungsanlage (BGAA) mit Hochtemperaturwärme versorgt.
Das Lieferverhältnis zum Betreiber des HHKW endet demnächst, so dass zu diesem Zeitpunkt ein grundlegender Versorgungsbaustein für die Fernwärmeversorgung der Stadt Detmold wegfällt. Daher soll an dem Standort in Horn ein neues HHKW errichtet werden, das die bisherige Versorgung des HHKW in Horn übernimmt.
Das Lieferverhältnis zum Betreiber des HHKW endet demnächst, so dass zu diesem Zeitpunkt ein grundlegender Versorgungsbaustein für die Fernwärmeversorgung der Stadt Detmold wegfällt. Daher soll an dem Standort in Horn ein neues HHKW errichtet werden, das die bisherige Versorgung des HHKW in Horn übernimmt.
Die Stadtwerke Detmold plant die Gründung eines Unternehmens gemeinsam mit einem Partner. Die Gesellschaft soll Konzeptionierung, Bau, Invest und Betrieb eines Biomasse-Heizkraftwerkes übernehmen, wobei der Partner insbesondere für die Brennstoffbeschaffung und das Stoffstrommanagement verantwortlich sein wird. Die Stadtwerke Detmold haben das Recht und die Pflicht zur bedarfsgerechten Abnahme der im HHKW erzeugten Wärme. Der erzeugte Strom wird nach den Bestimmungen des EEG 2014 in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Die Stadtwerke Detmold stellt zudem das erforderliche Grundstück bereit. Beide Partner sollen ihr Know-how in die Gesellschaft einbringen.
Die Stadtwerke Detmold plant die Gründung eines Unternehmens gemeinsam mit einem Partner. Die Gesellschaft soll Konzeptionierung, Bau, Invest und Betrieb eines Biomasse-Heizkraftwerkes übernehmen, wobei der Partner insbesondere für die Brennstoffbeschaffung und das Stoffstrommanagement verantwortlich sein wird. Die Stadtwerke Detmold haben das Recht und die Pflicht zur bedarfsgerechten Abnahme der im HHKW erzeugten Wärme. Der erzeugte Strom wird nach den Bestimmungen des EEG 2014 in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Die Stadtwerke Detmold stellt zudem das erforderliche Grundstück bereit. Beide Partner sollen ihr Know-how in die Gesellschaft einbringen.
Es wird insbesondere ein Modell angestrebt, das die Einbindung weiterer Partner, auch im Rahmen einer Beteiligung von Bürgern und Kunden, ermöglicht. Damit soll eine möglichst hohe Akzeptanz für die Errichtung einer durchaus wahrnehmbaren, langfristig umweltfreundliche Energie produzierenden Industrieanlage am Standort in Horn und im Gebiet der Stadt Detmold erreicht werden.
Es wird insbesondere ein Modell angestrebt, das die Einbindung weiterer Partner, auch im Rahmen einer Beteiligung von Bürgern und Kunden, ermöglicht. Damit soll eine möglichst hohe Akzeptanz für die Errichtung einer durchaus wahrnehmbaren, langfristig umweltfreundliche Energie produzierenden Industrieanlage am Standort in Horn und im Gebiet der Stadt Detmold erreicht werden.
Referenznummer: 2015-11-30-NB-BMHKW
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kreis Lippe.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Unternehmensdarstellung: Name, Anschrift, Rechtsform, Name und Position des zuständigen Bearbeiters (einschließlich Telefonnummer, E-Mail-Adresse) sowie die Angabe der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister, alternativ eine Angabe nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist;
— Unternehmensdarstellung: Name, Anschrift, Rechtsform, Name und Position des zuständigen Bearbeiters (einschließlich Telefonnummer, E-Mail-Adresse) sowie die Angabe der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister, alternativ eine Angabe nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist;
— Eigenerklärung, dass der Bewerber keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen. Dies ist der Fall, wenn eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist wegen:
— Eigenerklärung, dass der Bewerber keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen. Dies ist der Fall, wenn eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist wegen:
a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), §129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder einem Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbstverantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes gegen Ordnungswidrigkeiten dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder einem Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbstverantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes gegen Ordnungswidrigkeiten dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
— Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat und eine Erklärung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet,
— Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat und eine Erklärung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet,
— Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen ordnungsgemäß nachgekommen ist nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat.
Die Vergabestelle stellt für die Abgabe der zuvor genannten Eigenerklärungen ein Bewerbungsformular zur Verfügung, das unter der in Ziffer I.1) genannten Stelle per E-Mail abzufordern ist. Alle Antworten und Unterlagen müssen dem Teilnahmeantrag beiliegen. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen nachzufordern.
Die Vergabestelle stellt für die Abgabe der zuvor genannten Eigenerklärungen ein Bewerbungsformular zur Verfügung, das unter der in Ziffer I.1) genannten Stelle per E-Mail abzufordern ist. Alle Antworten und Unterlagen müssen dem Teilnahmeantrag beiliegen. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen nachzufordern.
Gibt eine Bewerbergemeinschaft einen Teilnahmeantrag ab, ist es erforderlich, dass jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft die vorgenannten Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit abgibt.
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (technische Leistungsfähigkeit) der Fähigkeiten von Nachunternehmern (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter, Konzernunternehmen sowie sonstige Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für diesen Fall ist eine Verpflichtungserklärung des entsprechenden Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizufügen. Weiter hat der Nachunternehmer seine Zuverlässigkeit anhand der vorgenannten Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (technische Leistungsfähigkeit) der Fähigkeiten von Nachunternehmern (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter, Konzernunternehmen sowie sonstige Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für diesen Fall ist eine Verpflichtungserklärung des entsprechenden Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizufügen. Weiter hat der Nachunternehmer seine Zuverlässigkeit anhand der vorgenannten Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen- und Sachschäden in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR verfügt. Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über einen entsprechenden Versicherungsschutz, ist es ausreichend, wenn er bestätigt, den Versicherungsschutz im Auftragsfall entsprechend aufzustocken.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen- und Sachschäden in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR verfügt. Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über einen entsprechenden Versicherungsschutz, ist es ausreichend, wenn er bestätigt, den Versicherungsschutz im Auftragsfall entsprechend aufzustocken.
— Eigenerklärung zum Bruttogesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjähren.
— Bankauskunft zur wirtschaftlichen Situation und dem Zahlungsverhalten des Bewerbers oder vergleichbarer Nachweise Dritter zur finanziellen Situation des Bewerbers. Die Stadtwerke Detmold weisen darauf hin, dass sie sich vorbehalten einen Creditreformauskunft bzw. vergleichbare Nachweise einzuholen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Bankauskunft zur wirtschaftlichen Situation und dem Zahlungsverhalten des Bewerbers oder vergleichbarer Nachweise Dritter zur finanziellen Situation des Bewerbers. Die Stadtwerke Detmold weisen darauf hin, dass sie sich vorbehalten einen Creditreformauskunft bzw. vergleichbare Nachweise einzuholen.
Die Vergabestelle stellt auch für die Abgabe der vorgenannten Eigenerklärungen ein Bewerbungsformular zur Verfügung, das unter der in Ziffer I.1) genannten Stelle per E-Mail abzufordern und unbedingt zu verwenden ist.
Gibt eine Bewerbergemeinschaft einen Teilnahmeantrag ab, ist es erforderlich, dass jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft die vorgenannten Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit abgibt.
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (technische Leistungsfähigkeit) der Fähigkeiten von Nachunternehmern (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter, Konzernunternehmen sowie sonstige Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für diesen Fall ist eine Verpflichtungserklärung des entsprechenden Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizufügen. Zudem hat der Nachunternehmer die vorgenannten Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (technische Leistungsfähigkeit) der Fähigkeiten von Nachunternehmern (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter, Konzernunternehmen sowie sonstige Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für diesen Fall ist eine Verpflichtungserklärung des entsprechenden Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizufügen. Zudem hat der Nachunternehmer die vorgenannten Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzen aus den letzten 3 Jahren und ggf. darüber hinaus, nach Möglichkeit mit Angabe des Kundennamens, dem Ort der Leistungserbringung, einem Ansprechpartner und einer Telefonnummer des Ansprechpartners. In der Eigenerklärung zu den Referenzen ist das Projekt kurz zu beschreiben. Nach Möglichkeit sollte auch auf das Auftragsvolumen eingegangen werden.
— Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzen aus den letzten 3 Jahren und ggf. darüber hinaus, nach Möglichkeit mit Angabe des Kundennamens, dem Ort der Leistungserbringung, einem Ansprechpartner und einer Telefonnummer des Ansprechpartners. In der Eigenerklärung zu den Referenzen ist das Projekt kurz zu beschreiben. Nach Möglichkeit sollte auch auf das Auftragsvolumen eingegangen werden.
Referenzen sind nur vergleichbar, wenn der Bewerber die folgenden Leistungen übernommen hat.
— Planung und Errichtung eines Biomasse-HKW – nach Möglichkeit mit nachgelagertem ORC-Prozess – mit einer Feuerungswärmeleistung von mindestens 5 MW und mehr
— Brennstofflieferung – nach Möglichkeit mit Holz – über mindestens 10 Jahre für ein Biomasse-HKW;
— nach Möglichkeit: technische Betriebsführung für ein Holzheizkraftwerk in der vorgenannten Größe (≥ 5 MW) einschließlich Gestellung des notwendigen Betriebspersonals;
— nach Möglichkeit: bereits bestehende(s) Joint Venture.
Die Vergabestelle stellt auch für die Abgabe der vorgenannten Eigenerklärungen ein Bewerbungsformular zur Verfügung, das unter der in Ziffer I.1) genannten Stelle per E-Mail abzufordern und unbedingt zu verwenden ist.
Alle Antworten und Unterlagen müssen bei Abgabe des Teilnahmeantrages vorliegen. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen nachzufordern.
Gibt eine Bewerbergemeinschaft einen Teilnahmeantrag ab, muss nach den vorgelegten Referenzen die Bewerbergemeinschaft als Ganzes über die erforderliche Fachkunde verfügen. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat für den im Auftragsfall von ihm zu übernehmenden Leistungsteil die Fachkunde nachzuweisen.
Gibt eine Bewerbergemeinschaft einen Teilnahmeantrag ab, muss nach den vorgelegten Referenzen die Bewerbergemeinschaft als Ganzes über die erforderliche Fachkunde verfügen. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat für den im Auftragsfall von ihm zu übernehmenden Leistungsteil die Fachkunde nachzuweisen.
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Fachkunde der Fähigkeiten von Nachunternehmern (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter, Konzernunternehmen und sonstige Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und dem Unternehmen bestehenden Verbindung. In diesem Fall ist eine Verpflichtungserklärung des entsprechenden Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizufügen. Zudem hat der Nachunternehmer die vorgenannte Eigenerklärung zu Referenzen sowie die Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Fachkunde der Fähigkeiten von Nachunternehmern (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter, Konzernunternehmen und sonstige Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und dem Unternehmen bestehenden Verbindung. In diesem Fall ist eine Verpflichtungserklärung des entsprechenden Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizufügen. Zudem hat der Nachunternehmer die vorgenannte Eigenerklärung zu Referenzen sowie die Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
— in der alle Mitglieder mit postalischer Anschrift aufgeführt werden;
— in der ein von allen für die Durchführung des Vertrages gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigter Vertreter benannt und erklärt wird, dass dieser Vertreter gegenüber dem Auftraggeber alle Mitglieder rechtsverbindlich vertreten wird;
— in der die postalische Anschrift des Vertreters angegeben wird, über den der gesamte Schriftverkehr abgewickelt wird.
Für diese Erklärung stellt die Vergabestelle das Muster „Bewerbergemeinschaft“ zur Verfügung. Das Muster ist dem Bewerbungsformular, welches bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail abzufordern ist, beigefügt und vollständig auszufüllen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Für diese Erklärung stellt die Vergabestelle das Muster „Bewerbergemeinschaft“ zur Verfügung. Das Muster ist dem Bewerbungsformular, welches bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail abzufordern ist, beigefügt und vollständig auszufüllen.
Alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haften im Auftragsfall gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch für die Erfüllung sämtlicher vertraglicher Verpflichtungen.
Es ist grundsätzlich unzulässig, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und gleichzeitig als einzelner Bewerber am Vergabeverfahren teilzunehmen. Ein solches Verhalten ist regelmäßig als unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede zu werten und führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Dies gilt nur dann nicht, wenn der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag nachweist, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bewerber an verschiedenen Bewerbergemeinschaften beteiligt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Es ist grundsätzlich unzulässig, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und gleichzeitig als einzelner Bewerber am Vergabeverfahren teilzunehmen. Ein solches Verhalten ist regelmäßig als unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede zu werten und führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Dies gilt nur dann nicht, wenn der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag nachweist, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bewerber an verschiedenen Bewerbergemeinschaften beteiligt.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftrag unterliegt den Vorgaben des TVgG-NRW. Insoweit müssen die Bewerber eine Verpflichtungserklärung zur Tariftreue gemäß § 4 TVgG-NRW, eine Erklärung zu Frauenförderungsmaßnahmen gemäß § 19 TVgG-NRW i. V. m. §§ 16, 17 der RVO zum TVgG-NRW und zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß § 18 TVgG-NRW i. V. m. §§ 14, 15 der RVO zum TVgG-NRW abgeben. Nachunternehmer müssen eine Erklärung zur Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen abgeben. Die entsprechenden Muster sind dem Bewerbungsformular beigefügt, welches bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abzufordern ist.
Der Auftrag unterliegt den Vorgaben des TVgG-NRW. Insoweit müssen die Bewerber eine Verpflichtungserklärung zur Tariftreue gemäß § 4 TVgG-NRW, eine Erklärung zu Frauenförderungsmaßnahmen gemäß § 19 TVgG-NRW i. V. m. §§ 16, 17 der RVO zum TVgG-NRW und zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß § 18 TVgG-NRW i. V. m. §§ 14, 15 der RVO zum TVgG-NRW abgeben. Nachunternehmer müssen eine Erklärung zur Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen abgeben. Die entsprechenden Muster sind dem Bewerbungsformular beigefügt, welches bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abzufordern ist.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-05-01 📅
Datum des Endes: 2037-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691📞
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinweis zur Geltendmachung von Vergaberechtsverstößen vor der Vergabekammer:
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erkennen, gerügt hat;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrages gegenüber der Vergabestelle gerügt hat;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens mit Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
— der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird.
Weitere Einzelheiten können § 107 GWB entnommen werden.
Quelle: OJS 2015/S 234-425422 (2015-11-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Konzeptionierung, Bau, Invest und Betrieb eines Biomasse-Heizkraftwerkes (ORC-Anlage) in einer gemeinsamen Gesellschaft, wobei der private Partner insbesondere die Brennstoffbeschaffung übernimmt. Die Belieferung mit Wärme aus dem Heizkraftwerk erfolgt gemäß dem Bedarfsprofil der Stadtwerke Detmold.
Konzeptionierung, Bau, Invest und Betrieb eines Biomasse-Heizkraftwerkes (ORC-Anlage) in einer gemeinsamen Gesellschaft, wobei der private Partner insbesondere die Brennstoffbeschaffung übernimmt. Die Belieferung mit Wärme aus dem Heizkraftwerk erfolgt gemäß dem Bedarfsprofil der Stadtwerke Detmold.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Brennstoffe auf Holzbasis📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Lippe
🏙️