Landschaftsplanung für den Bau der Himalaya-Anlage im Zoo Leipzig

Zoo Leipzig GmbH

Für die Fortentwicklung des Masterplans 2020 wird ein Landschaftsplaner gesucht, der das Thema „Himalaya“ umsetzt. Er soll den Auftraggeber auch beratend unterstützen, welche Tierarten neben Schneeleopard und Kleinem Panda auf der Anlage untergebracht werden können, um eine optische Vergesellschaftung zu erreichen. Weiterhin soll er über Erfahrungen beim logistischen Tiermanagement im Rahmen von Zoo-Projekten verfügen.
Im Projekt erfolgt die Rekonstruktion der Großen Freiflugvoliere nach denkmalschutzrechtlichen Vorgaben. Im rückwärtigen Bereich sind Umsperrkäfige vorgesehen. Der zu beauftragende Landschaftsplaner soll für die Käfige und Stallungen auch die Objektplanung Gebäude erbringen (vergleichsweise geringes Investitionsvolumen) und den Bauantrag für die Gesamtanlage stellen. Die Leistung der Objektplanung Gebäude kann er auch an einen Nachauftragnehmer vergeben.
Die Leistungen der Fachingenieure Tragwerksplanung und Haustechnik werden vom Bauherrn separat vergeben.
Die Baukosten KG 300-700 sind mit 3 900 000 EUR brutto geplant.
Planungsbeginn: Juni 2015;
Baubeginn: Februar 2016, ggfs. Vorabmaßnahmen;
Eröffnung: März 2017.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-02-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-02-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind folgende Planungsleistungen (vergeben in einem Los)— Freianlagenplanung nach HOAI Teil 3 Freianlagen § 39 LP 1-9;— Objektplanung nach HOAI Teil 3 Gebäude § 34 LP 1-9.Der Landschaftsplaner kann die Objektplanung Gebäude an einen Nachauftragnehmer vergeben. Eine Bewerbung in Bietergemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung ist ebenfalls möglich, wobei der Landschaftsplaner bevollmächtigter Vertreter sein muss.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zoo Leipzig GmbH
Postanschrift: Pfaffendorfer Straße 29
Postleitzahl: 04105
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.zoo-leipzig.de 🌏
Fax: +49 3415933404 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-11 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 032-054576
ABl. S-Ausgabe: 32
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge müssen zum Schlusstermin in Papierform auf dem Post- oder Kurierweg im verschlossenen Umschlag mit dem Stichwort „VOF Zoo Leipzig“ bei Seufert Rechtsanwälte Leipzig eingegangen sein. Gewertet werden auch Teilnahmeanträge, die bis zum genannten Zeitpunkt vollständig als Mail mit angehängter PDF-Datei unter vof@pm-fellmann.de eingegangen sind und bis spätestens drei Tage nach dem Schlusstermin auf dem Post- oder Kurierweg bei Seufert Rechtsanwälte Leipzig eintreffen. Teilnahmeanträge per Fax sind nicht zulässig. Die ausgewählten Teilnehmer erhalten am 19.3.2015 mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren eine Beschreibung zum Verfahrensablauf und die Zuschlagskriterien. Das Verhandlungsverfahren findet am 21.4.2015 statt.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Fortentwicklung des Masterplans 2020 wird ein Landschaftsplaner gesucht, der das Thema „Himalaya“ umsetzt. Er soll den Auftraggeber auch beratend unterstützen, welche Tierarten neben Schneeleopard und Kleinem Panda auf der Anlage untergebracht werden können, um eine optische Vergesellschaftung zu erreichen. Weiterhin soll er über Erfahrungen beim logistischen Tiermanagement im Rahmen von Zoo-Projekten verfügen.
Mehr anzeigen
Im Projekt erfolgt die Rekonstruktion der Großen Freiflugvoliere nach denkmalschutzrechtlichen Vorgaben. Im rückwärtigen Bereich sind Umsperrkäfige vorgesehen. Der zu beauftragende Landschaftsplaner soll für die Käfige und Stallungen auch die Objektplanung Gebäude erbringen (vergleichsweise geringes Investitionsvolumen) und den Bauantrag für die Gesamtanlage stellen. Die Leistung der Objektplanung Gebäude kann er auch an einen Nachauftragnehmer vergeben.
Mehr anzeigen
Die Leistungen der Fachingenieure Tragwerksplanung und Haustechnik werden vom Bauherrn separat vergeben.
Die Baukosten KG 300-700 sind mit 3 900 000 EUR brutto geplant.
Planungsbeginn: Juni 2015;
Baubeginn: Februar 2016, ggfs. Vorabmaßnahmen;
Eröffnung: März 2017.
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind folgende Planungsleistungen (vergeben in einem Los)
— Freianlagenplanung nach HOAI Teil 3 Freianlagen § 39 LP 1-9;
— Objektplanung nach HOAI Teil 3 Gebäude § 34 LP 1-9.
Der Landschaftsplaner kann die Objektplanung Gebäude an einen Nachauftragnehmer vergeben. Eine Bewerbung in Bietergemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung ist ebenfalls möglich, wobei der Landschaftsplaner bevollmächtigter Vertreter sein muss.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst erfolgt nur die Beauftragung bis einschließlich Entwurfsplanung LP 3.
Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Leipzig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es wird empfohlen, zur Bewerbung ein vorbereitetes Formblatt auszufüllen (abzufordern per E-Mail unter vof@pm-fellmann.de mit dem Stichwort „Zoo Leipzig“) und um die in den Ziffern III.2.1 bis III.2.3 geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen.
Im Falle einer Vergabe der Objektplanung an einen Nachauftragnehmer füllt nur der Landschaftsplaner das Formblatt aus, weitere Nachweise sind nicht erforderlich. Gleiches gilt für den Fall einer Bietergemeinschaft (ausgenommen Versicherungsnachweis und Bietergemeinschaftserklärung).
Mehr anzeigen
Jeder Planer darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bietergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind.
Es gelten folgende Mindestbedingungen, bei deren Nichteinhaltung der Ausschluss vom Verfahren erfolgt:
a) Nachweis des besonderen Berufsstandes „Architekt“ gemäß § 19 (1) VOF.
b) Nachweis/Abschluss einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500 000 EUR jeweils für Personenschäden sowie für sonstige Schäden. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen. Sollte momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme erhöht wird.
Mehr anzeigen
c) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 a-g VOF sowie § 4 Abs. 9 a-d vorliegen. Diese Voraussetzungen müssen alle Beteiligten (auch Nachauftragnehmer oder Mitglieder einer Bietergemeinschaft erfüllen. Bei der Vergabe der Objektplanung an einen Nachauftragnehmer oder bei einer Bietergemeinschaft erklärt das der Landschaftsplaner stellvertretend für seinen Nachauftragnehmer bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich bestätigte Auskünfte sowohl für den Landschaftsplaner als auch für den Nachauftragnehmer bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft zu verlangen.
Mehr anzeigen
d) Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Bei der Vergabe der Objektplanung an einen Nachauftragnehmer oder bei einer Bietergemeinschaft erklärt das der Landschaftsplaner stellvertretend für seinen Nachauftragnehmer bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft.
Mehr anzeigen
e) soweit zutreffend von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung mit Benennung des Landschaftsplaners als bevollmächtigten Vertreter (die im Original unterzeichnete Erklärung kann bis 3 Tage nach dem Schlusstermin nachgereicht werden).
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Jahresumsatz (ohne Umsatzsteuer) der letzten 3 Geschäftsjahre 2012 bis 2014;
b) Anzahl des fest angestellten Personals in den letzten 3 Geschäftsjahren 2012 bis 2014 jeweils bezogen auf die zu vergebende Leistung Landschaftsplanung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindestbedingungen
zum Nachweis der Kenntnisse und Erfahrungen des Bewerbers in vergleichbaren Bauvorhaben:
a) Büroreferenz „Zooerfahrung“: Es sind Erfahrungen mit fertiggestellten Bauvorhaben für zoologische Gärten oder Tierparks als Referenzprojekte der letzten zehn Jahre (Baubeginn nach dem 1.1.2004) nachzuweisen. Das Referenzprojekt muss ein Investitionsvolumen >= 2 000 000 EUR brutto (KG 300-700 gemäß DIN 276) aufweisen. Es müssen mindestens die LP 2-5 im Leistungsbild Freianlagenplanung erbracht und Termine und Kosten eingehalten worden sein. Das ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, in dem dieser die Leistungserbringung und die Termin- und Kosteneinhaltung bestätigt, nachzuweisen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung mit plausibler Begründung, warum kein Referenzschreiben beigebracht wird, möglich.
Mehr anzeigen
b) Büroreferenz „Übernetzung von Tiergehegen“:
Es sind Erfahrungen mit fertiggestellten Projekten, bei denen auch Tiergehege übernetzt wurden, als Referenzprojekte der letzten zehn Jahre (Baubeginn nach dem 1.1.2004) nachzuweisen.
Das kann entweder mit dem Referenzprojekt a) „Zooerfahrung“ oder mit einem weiteren Referenzprojekt nachgewiesen werden. Das Projekt muss ein Investitionsvolumen >= 1 000 000 EUR brutto (KG 300-700 gemäß DIN 276) aufweisen. Der Bewerber muss mindestens die LP 2-5 für die Freianlagenplanung bzw. die Objektplanung Gebäude erbracht haben. Die Termine und Kosten im Projekt müssen eingehalten worden sein. Das ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, in dem dieser die Leistungserbringung und die Termin- und Kosteneinhaltung bestätigt, nachzuweisen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung mit plausibler Begründung, warum kein Referenzschreiben beigebracht wird, möglich.
Mehr anzeigen
c) Büroreferenz „Landschaftsbau mit Kunstfelsen“:
Es sind Erfahrungen mit fertiggestellten Freianlagen-Projekten, bei denen auch Kunstfelsen gestaltet wurden, als Referenzprojekte der letzten zehn Jahre (Baubeginn nach dem 1.1.2004) nachzuweisen. Das kann mit dem Referenzprojekt a) „Zooerfahrung“, b) „Übernetzung von Tiergehegen“ oder mit einem weiteren Referenzprojekt nachgewiesen werden. Das Projekt muss ein Investitionsvolumen >= 1 000 000 EUR brutto (KG 300-700 gemäß DIN 276) aufweisen. Der Bewerber muss mindestens die LP 2-5 für die Freianlagenplanung bzw. die Objektplanung Gebäude erbracht haben. Die Termine und Kosten im Projekt müssen eingehalten worden sein. Das ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, in dem dieser die Leistungserbringung und die Termin- und Kosteneinhaltung bestätigt, nachzuweisen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung mit plausibler Begründung, warum kein Referenzschreiben beigebracht wird, möglich.
Mehr anzeigen
d) persönliche Referenz des vorgesehenen Projektleiters:
Der vorgesehene Projektleiter muss über „Zooerfahrung“ verfügen. Diese kann er dadurch nachweisen, dass er in dem zuvor unter a) genannten Referenzprojekt selbst Projektleiter war. Genauso anerkannt wird die notwendige Berufserfahrung, wenn er in einem anderen Bauvorhaben, dass die unter a) benannten Bedingungen erfüllt, Projektleiter war. Dieses Referenzprojekt muss nicht vom bewerbenden Büro bearbeitet worden sein.
Mehr anzeigen
III.2.3.2) Benennung weiterer Büroreferenzen:
Weitere Referenzprojekte:
Der Bewerber soll über Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Bauvorhaben verfügen. Zusätzlich zu dem unter III.2.3.1 a) genannten Referenzprojekt sollen noch zwei weitere Referenzen benannt werden. Diese beiden Referenzprojekte können die Mindestbedingung unterschreiten.
Mehr anzeigen
Erforderliche Angaben zu den Referenzprojekten:
— Investitionskosten KG 300-700;
— wann wurde das Referenzprojekt begonnen, wann fertiggestellt (Monat/Jahr)?;
— Auftraggeber mit Anschrift, Telefon und E-Mail-Adresse;
— welche nichtheimischen Tierarten wurden untergebracht?
— wurde eine übernetzte Freianlage errichtet? Angaben zur übernetzten Fläche;
— wurde eine Kunstfelsenanlage errichtet? Angabe zu den ca.-Baukosten netto;
— wurde eine Stallung/Käfiganlage errichtet? Angabe der m
— wurde eine begehbare Vogelvoliere errichtet? Angabe der BGF;
— wurden die Bauleistungen gewerkeweise nach VOB/A ausgeschrieben?;
— wer war der Entwurfsverfasser Freianlagenplanung, war er fest angestellt bzw. Büroinhaber und ist er noch im Büro beschäftigt?;
— welche Leistungsphasen nach HOAI für die Freianlagenplanung wurden erbracht?;
— Datenblatt mit den wichtigsten Projektkennzahlen (Tierart, m
— Darstellung des Referenzprojektes auf nicht mehr als drei Seiten max. A3 anhand von Plänen, Perspektiven, Fotos etc., die einen Eindruck von der Gestaltung vermitteln.
Zu den angegebenen Projekten soll ein Referenzschreiben beigefügt werden, in dem der Auftraggeber die Planungsleistungen und die Einhaltung der vorgegebenen Kosten- und Terminziele ausdrücklich bestätigt. Ersatzweise ist eine entsprechende Erklärung des Bewerbers zulässig, sofern eine Referenzbescheinigung nicht beigebracht werden kann. Diese Referenzen sollen nicht älter als 10 Jahre sein (Baubeginn nach dem 1.1.2004).
Mehr anzeigen
Mindeststandards: Siehe III.2.3.1).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis/Abschluss einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500 000 EUR jeweils für Personenschäden sowie für sonstige Schäden. Im Falle einer Vergabe der Objektplanung an einen Nachauftragnehmer ist der Versicherungsnachweis nur vom Landschaftsplaner ausreichend. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
Mehr anzeigen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß § 15 HOAI.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: „Architekt“ gemäß § 19(1) VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Zum Nachweis der Eignung wird dem Bewerber empfohlen, ein Formblatt auszufüllen, das unter der Adresse vof@pm-fellmann.de mit dem Stichwort „Zoo Leipzig“ abgefordert werden kann. Der Bewerber muss die geforderten Nachweise beibringen. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt)! Die unter III.2.1 a-e und III.2.3.1 genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren Nichterfüllung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt. Sollten danach noch mehr als 5 Bewerber im Verfahren sein, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III 2.2 und III 2.3. Dazu bildet der Auftraggeber ein Auswahlgremium, deren Mitglieder unabhängig voneinander die wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit mit Noten bewerten, insbesondere den Bezug zu der zu vergebenden Planungsleistung. Ist damit keine hinreichende Differenzierung möglich bzw. stellt das Auswahlgremium fest, dass es keine ausreichenden Differenzierungsmerkmale bewerten kann, wird gelost.
Mehr anzeigen
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-03-19 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Becker
Internetadresse: www.zoo-leipzig.de 🌏
Name: Prof. Dr.-Ing. Dieter Fellmann
Postanschrift: Engelsdorfer Straße 30
Postort: Taucha
Postleitzahl: 04425
Kontaktperson: Prof. Dr.-Ing. Dieter Fellmann
Telefon: +49 1629435624 📞
E-Mail: vof@pm-fellmann.de 📧
Postanschrift: Engelsdorfer Str. 30
Name: Seufert Rechtsanwälte Leipzig
Postanschrift: Markt 10
Postleitzahl: 04109
Kontaktperson: Herrn Dr. Seebo
Telefon: +49 3415892727 📞
Fax: +49 3415892717 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-06-01 📅
Datum des Endes: 2022-03-31 📅
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge müssen zum Schlusstermin in Papierform auf dem Post- oder Kurierweg im verschlossenen Umschlag mit dem Stichwort „VOF Zoo Leipzig“ bei Seufert Rechtsanwälte Leipzig eingegangen sein. Gewertet werden auch Teilnahmeanträge, die bis zum genannten Zeitpunkt vollständig als Mail mit angehängter PDF-Datei unter vof@pm-fellmann.de eingegangen sind und bis spätestens drei Tage nach dem Schlusstermin auf dem Post- oder Kurierweg bei Seufert Rechtsanwälte Leipzig eintreffen. Teilnahmeanträge per Fax sind nicht zulässig.
Mehr anzeigen
Die ausgewählten Teilnehmer erhalten am 19.3.2015 mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren eine Beschreibung zum Verfahrensablauf und die Zuschlagskriterien. Das Verhandlungsverfahren findet am 21.4.2015 statt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: PF 10 13 64
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3419773202 📞
Internetadresse: http://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363 🌏
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB, ist ein Antrag auf Vergabenachprüfung unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Das OLG Dresden geht regelmäßig davon aus, dass die Rüge gem. Nr. 1 dann unverzüglich erfolgt ist, wenn sie binnen einer Woche nach Kenntniserlangung ausgesprochen wird.
Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gem. § 101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2015/S 032-054576 (2015-02-11)