Für das Neubauvorhaben „Bauhaus Museum Dessau“ sollen zur Übernahme der delegierbaren Bauherrenaufgaben die folgenden Projektsteuerungsleistungen vergeben werden: — Projektstufe 2 gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Stand Mai 2014). Optional sollen darüber hinaus die folgenden Leistungen vergeben werden: — Projektstufen 3-5 gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/ Projektmanagement“ (Stand Mai 2014) als jeweils optionale Leistung. Die Auftraggeberin behält sich die stufenweise Beauftragung der optionalen Leistungen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht (siehe auch II.2.2)). Für die Erbringung der Projektsteuerungsleistungen ist eine hohe örtliche Präsenz aller Mitglieder des zu benennenden Projektteams zwingend erforderlich. Ergänzende Unterlagen zur Beschreibung des Auftrags werden im Falle der Einladung zur Verhandlung zur Verfügung gestellt. Die Stiftung Bauhaus Dessau (SBD) beabsichtigt als Bauherrin, anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums im Jahr 2019 den Neubau eines Bauhausmuseums in Dessau zu realisieren und zu eröffnen. Die Stiftung verfügt mit ca. 40 000 katalogisierten Sammlungsstücken verschiedenster Art weltweit über die zweitgrößte Sammlung zum Thema Bauhaus überhaupt. Das Vorhaben steht unter einer besonderen Wahrnehmung der Öffentlichkeit und soll mit einem Gebäudeentwurf realisiert werden, an den gestalterisch besonders hohe Ansprüche gestellt werden. Zurzeit befindet sich das Projekt in der zweiten Phase eines Realisierungswettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten. Das Ergebnis wird voraussichtlich am 03. September 2015 vorliegen. Die Leistungen der Fachplanungen sollen im 4. Quartal 2015 vergeben werden. Zu den Planungsbeteiligten werden neben den Objektplanern für das Gebäude und den Freianlagen u. a. gehören: Tragwerksplanung, Fachingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung (Heizung/Sanitär, Lüftung/Klimatisierung, Elektro/Nachrichtentechnik, Gebäudeautomation), Vermessung, Sonderfachleute u. a. Energetisches Gesamtkonzept/Bauphysik/Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bau- und Raumakustik, Brandschutz, Sicherheits- und Gesundheitskoordination und Museologie (Consulting). Die Gesamtmaßnahme (Kostengruppen 100 bis 700 der DIN 276) wird über ein öffentliches Zuwendungsverfahren mit einer Kostenobergrenze in Höhe von 25 000 000 EUR brutto finanziert unter Zuwendung der Zuwendungsgeber Land Sachsen-Anhalt (LSA) und der Bundesrepublik Deutschland (BRD), vertreten durch das Kultusministerium Land Sachsen-Anhalt (MK LSA) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) seitens des Bundes. Koordinierender Zuwendungsgeber ist das MK LSA. Der genannte Gesamtkostenrahmen ist zwingend einzuhalten. Es sollen ca. 3 500 m² Nutzfläche sowie die Außenanlagen nebst Wirtschaftshof und 50 PKW-Stellplätze realisiert werden. Ein Konzept zur Vergabe der Bauleistungen liegt noch nicht vor und soll unter Berücksichtigung des engen Terminrahmens mit Beratung der Projektsteuerung entwickelt werden. Die Stadt Dessau-Roßlau stellt das Grundstück im Stadtpark von Dessau per Erbpacht zur Verfügung und realisiert eigenständig die peripheren Maßnahmen, unter anderen die Stellplätze, öffentliche Erschließung, Einpassung und Wiederherstellung des Stadtparkes. Aufgabe der Projektsteuerung ist u. a. die Schnittstellen zu den städtischen Maßnahmen zu definieren und die erforderlichen Leistungen zu koordinieren. Um die Idee des Bauhauserbes überzeugend im 21. Jahrhundert zu positionieren, erwartet die Stiftung Bauhaus Dessau in ihrer Funktion als Bauherrin und Auftraggeberin eine Projektsteuerung, welche im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen die gewünschten Qualitäten und Quantitäten in einem schlüssigen Gesamtkonzept umsetzt. Weitere, erläuternde Unterlagen liegen vor und können unter: http://bauhausmuseum-dessau.de/ heruntergeladen werden. HINWEIS: Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab, und wird im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-17.
Auftragsbekanntmachung (2015-07-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang: Siehe Angaben unter II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Bauhaus Dessau
Postanschrift: Gropiusallee 38
Postleitzahl: 06846
Postort: Dessau-Roßlau
Kontakt
Internetadresse: http://www.bauhaus-dessau.de🌏
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de📧
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten, im Original unterschriebenen Bewerberbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist abrufbar unter:
http://bauhausmuseum-dessau.de/
2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerberbogen inklusive der jeweiligen entsprechenden Nachweise und Erklärungen zur persönlichen Lage vollständig ausgefüllt und im Original unterschrieben einzureichen. Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit sind lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.
Dies gilt auch für Drittunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Drittunternehmers bedient. Die Vorgaben für Drittunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
3. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Nachweise und Erklärungen sowie zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.
4. Angaben zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit (Referenzen, Umsatzzahlen, etc.) des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Drittunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Angaben von Drittunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Drittunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen und sein Know-how im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
Je Teilnahmeantrag sind maximal ein/e Projektleiter/in, ein/e stellvertretende/r Projektleiter/in sowie ein/e Teilprojektleiter/in (TA-Ingenieur/in) zu benennen. Im Fall von Bewerbergemeinschaften oder Drittunternehmern bleiben die entsprechenden Felder in den übrigen Bewerberbögen unausgefüllt.
5. Die Teilnahmeanträge (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „BMD – Bauhaus Museum Dessau, Projektsteuerung. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle einzureichen.
6. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, bevorzugt per E-Mail, von der benannten Kontaktstelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, unter folgender Adresse veröffentlicht:
http://bauhausmuseum-dessau.de/
7. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss der Bewerbung bzw. des Angebotes und berechtigen nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch die Auftraggeberin.
8. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Drittunternehmer. Die Auftraggeberin behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Drittunternehmer vor, diese Drittunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Drittunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
9. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt. Die eingereichten Unterlagen verbleiben zunächst bei der Vergabestelle. Ein Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Die Bewerber bzw. Bieter bzw. entsprechende Gemeinschaften und deren Drittunternehmer verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Bewerbern bzw. Bietern bzw. entsprechenden Gemeinschaften und deren Drittunternehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten, im Original unterschriebenen Bewerberbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist abrufbar unter:
2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerberbogen inklusive der jeweiligen entsprechenden Nachweise und Erklärungen zur persönlichen Lage vollständig ausgefüllt und im Original unterschrieben einzureichen. Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit sind lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.
Dies gilt auch für Drittunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Drittunternehmers bedient. Die Vorgaben für Drittunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
3. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Nachweise und Erklärungen sowie zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.
4. Angaben zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit (Referenzen, Umsatzzahlen, etc.) des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Drittunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Angaben von Drittunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Drittunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen und sein Know-how im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
Je Teilnahmeantrag sind maximal ein/e Projektleiter/in, ein/e stellvertretende/r Projektleiter/in sowie ein/e Teilprojektleiter/in (TA-Ingenieur/in) zu benennen. Im Fall von Bewerbergemeinschaften oder Drittunternehmern bleiben die entsprechenden Felder in den übrigen Bewerberbögen unausgefüllt.
5. Die Teilnahmeanträge (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „BMD – Bauhaus Museum Dessau, Projektsteuerung. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle einzureichen.
6. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, bevorzugt per E-Mail, von der benannten Kontaktstelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, unter folgender Adresse veröffentlicht:
7. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss der Bewerbung bzw. des Angebotes und berechtigen nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch die Auftraggeberin.
8. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Drittunternehmer. Die Auftraggeberin behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Drittunternehmer vor, diese Drittunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Drittunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
9. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt. Die eingereichten Unterlagen verbleiben zunächst bei der Vergabestelle. Ein Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Die Bewerber bzw. Bieter bzw. entsprechende Gemeinschaften und deren Drittunternehmer verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Bewerbern bzw. Bietern bzw. entsprechenden Gemeinschaften und deren Drittunternehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für das Neubauvorhaben „Bauhaus Museum Dessau“ sollen zur Übernahme der delegierbaren Bauherrenaufgaben die folgenden Projektsteuerungsleistungen vergeben werden:
— Projektstufe 2 gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Stand Mai 2014).
Optional sollen darüber hinaus die folgenden Leistungen vergeben werden:
— Projektstufen 3-5 gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/ Projektmanagement“ (Stand Mai 2014) als jeweils optionale Leistung.
Die Auftraggeberin behält sich die stufenweise Beauftragung der optionalen Leistungen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht (siehe auch II.2.2)).
Für die Erbringung der Projektsteuerungsleistungen ist eine hohe örtliche Präsenz aller Mitglieder des zu benennenden Projektteams zwingend erforderlich.
Ergänzende Unterlagen zur Beschreibung des Auftrags werden im Falle der Einladung zur Verhandlung zur Verfügung gestellt.
Die Stiftung Bauhaus Dessau (SBD) beabsichtigt als Bauherrin, anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums im Jahr 2019 den Neubau eines Bauhausmuseums in Dessau zu realisieren und zu eröffnen. Die Stiftung verfügt mit ca. 40 000 katalogisierten Sammlungsstücken verschiedenster Art weltweit über die zweitgrößte Sammlung zum Thema Bauhaus überhaupt.
Die Stiftung Bauhaus Dessau (SBD) beabsichtigt als Bauherrin, anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums im Jahr 2019 den Neubau eines Bauhausmuseums in Dessau zu realisieren und zu eröffnen. Die Stiftung verfügt mit ca. 40 000 katalogisierten Sammlungsstücken verschiedenster Art weltweit über die zweitgrößte Sammlung zum Thema Bauhaus überhaupt.
Das Vorhaben steht unter einer besonderen Wahrnehmung der Öffentlichkeit und soll mit einem Gebäudeentwurf realisiert werden, an den gestalterisch besonders hohe Ansprüche gestellt werden. Zurzeit befindet sich das Projekt in der zweiten Phase eines Realisierungswettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten. Das Ergebnis wird voraussichtlich am 03. September 2015 vorliegen. Die Leistungen der Fachplanungen sollen im 4. Quartal 2015 vergeben werden. Zu den Planungsbeteiligten werden neben den Objektplanern für das Gebäude und den Freianlagen u. a. gehören: Tragwerksplanung, Fachingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung (Heizung/Sanitär, Lüftung/Klimatisierung, Elektro/Nachrichtentechnik, Gebäudeautomation), Vermessung, Sonderfachleute u. a. Energetisches Gesamtkonzept/Bauphysik/Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bau- und Raumakustik, Brandschutz, Sicherheits- und Gesundheitskoordination und Museologie (Consulting).
Das Vorhaben steht unter einer besonderen Wahrnehmung der Öffentlichkeit und soll mit einem Gebäudeentwurf realisiert werden, an den gestalterisch besonders hohe Ansprüche gestellt werden. Zurzeit befindet sich das Projekt in der zweiten Phase eines Realisierungswettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten. Das Ergebnis wird voraussichtlich am 03. September 2015 vorliegen. Die Leistungen der Fachplanungen sollen im 4. Quartal 2015 vergeben werden. Zu den Planungsbeteiligten werden neben den Objektplanern für das Gebäude und den Freianlagen u. a. gehören: Tragwerksplanung, Fachingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung (Heizung/Sanitär, Lüftung/Klimatisierung, Elektro/Nachrichtentechnik, Gebäudeautomation), Vermessung, Sonderfachleute u. a. Energetisches Gesamtkonzept/Bauphysik/Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bau- und Raumakustik, Brandschutz, Sicherheits- und Gesundheitskoordination und Museologie (Consulting).
Die Gesamtmaßnahme (Kostengruppen 100 bis 700 der DIN 276) wird über ein öffentliches Zuwendungsverfahren mit einer Kostenobergrenze in Höhe von 25 000 000 EUR brutto finanziert unter Zuwendung der Zuwendungsgeber Land Sachsen-Anhalt (LSA) und der Bundesrepublik Deutschland (BRD), vertreten durch das Kultusministerium Land Sachsen-Anhalt (MK LSA) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) seitens des Bundes. Koordinierender Zuwendungsgeber ist das MK LSA. Der genannte Gesamtkostenrahmen ist zwingend einzuhalten. Es sollen ca. 3 500 m² Nutzfläche sowie die Außenanlagen nebst Wirtschaftshof und 50 PKW-Stellplätze realisiert werden.
Die Gesamtmaßnahme (Kostengruppen 100 bis 700 der DIN 276) wird über ein öffentliches Zuwendungsverfahren mit einer Kostenobergrenze in Höhe von 25 000 000 EUR brutto finanziert unter Zuwendung der Zuwendungsgeber Land Sachsen-Anhalt (LSA) und der Bundesrepublik Deutschland (BRD), vertreten durch das Kultusministerium Land Sachsen-Anhalt (MK LSA) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) seitens des Bundes. Koordinierender Zuwendungsgeber ist das MK LSA. Der genannte Gesamtkostenrahmen ist zwingend einzuhalten. Es sollen ca. 3 500 m² Nutzfläche sowie die Außenanlagen nebst Wirtschaftshof und 50 PKW-Stellplätze realisiert werden.
Ein Konzept zur Vergabe der Bauleistungen liegt noch nicht vor und soll unter Berücksichtigung des engen Terminrahmens mit Beratung der Projektsteuerung entwickelt werden.
Die Stadt Dessau-Roßlau stellt das Grundstück im Stadtpark von Dessau per Erbpacht zur Verfügung und realisiert eigenständig die peripheren Maßnahmen, unter anderen die Stellplätze, öffentliche Erschließung, Einpassung und Wiederherstellung des Stadtparkes. Aufgabe der Projektsteuerung ist u. a. die Schnittstellen zu den städtischen Maßnahmen zu definieren und die erforderlichen Leistungen zu koordinieren.
Die Stadt Dessau-Roßlau stellt das Grundstück im Stadtpark von Dessau per Erbpacht zur Verfügung und realisiert eigenständig die peripheren Maßnahmen, unter anderen die Stellplätze, öffentliche Erschließung, Einpassung und Wiederherstellung des Stadtparkes. Aufgabe der Projektsteuerung ist u. a. die Schnittstellen zu den städtischen Maßnahmen zu definieren und die erforderlichen Leistungen zu koordinieren.
Um die Idee des Bauhauserbes überzeugend im 21. Jahrhundert zu positionieren, erwartet die Stiftung Bauhaus Dessau in ihrer Funktion als Bauherrin und Auftraggeberin eine Projektsteuerung, welche im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen die gewünschten Qualitäten und Quantitäten in einem schlüssigen Gesamtkonzept umsetzt.
Um die Idee des Bauhauserbes überzeugend im 21. Jahrhundert zu positionieren, erwartet die Stiftung Bauhaus Dessau in ihrer Funktion als Bauherrin und Auftraggeberin eine Projektsteuerung, welche im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen die gewünschten Qualitäten und Quantitäten in einem schlüssigen Gesamtkonzept umsetzt.
HINWEIS: Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab, und wird im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.
HINWEIS: Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab, und wird im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.
Beschreibung der Optionen:
Siehe auch Angaben unter II.1.5).
Die Vergabe erfolgt ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung der optionalen Leistungen. Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die unter II.1.5) nicht als optional beschriebenen Leistungen beauftragt. Die weiteren Optionen und Verlängerungen werden mit vollem oder eingeschränktem Leistungsumfang, einzeln oder im Ganzen schriftlich gemäß der weiteren in der Angebotsaufforderung benannten Vertragsbedingungen beauftragt. Insbesondere behält sich der AG vor, diese Leistungen an Dritte zu vergeben.
Die Vergabe erfolgt ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung der optionalen Leistungen. Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die unter II.1.5) nicht als optional beschriebenen Leistungen beauftragt. Die weiteren Optionen und Verlängerungen werden mit vollem oder eingeschränktem Leistungsumfang, einzeln oder im Ganzen schriftlich gemäß der weiteren in der Angebotsaufforderung benannten Vertragsbedingungen beauftragt. Insbesondere behält sich der AG vor, diese Leistungen an Dritte zu vergeben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dessau-Roßlau.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Einzureichen ist der im Original unterzeichnete Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingereicht werden.
1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall die Deckungssumme entsprechend erhöht wird.
1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall die Deckungssumme entsprechend erhöht wird.
2. Nachweis der Unterschriftsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung (soweit zutreffend; siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen).
2. Nachweis der Unterschriftsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung (soweit zutreffend; siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen).
3. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF ob und auf welche Art eine wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen besteht und ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammengearbeitet wird (siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen).
3. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF ob und auf welche Art eine wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen besteht und ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammengearbeitet wird (siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen).
4. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der folgenden Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (siehe Anlage 3 zum Bewerbungsbogen).
Auszuschließen sind Bieter bzw. Bewerber, wenn eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist nach:
a. § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b. § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
f. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g. § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
g. § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
h. Strafennormen anderer Staaten, die den genannten gleichzusetzen sind.
5. Eigenerklärung ob der Bewerber,
a. sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
b. aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c. im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
d. seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt hat,
e. sich bei der Erteilung von Auskünften, die von den Teilnehmern gefordert werden können (gem. §§ 4, 5 und 10 VOF), in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht hat oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt.
(siehe Anlage 4 zum Bewerbungsbogen).
6. Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, sowie unterzeichnete Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (soweit zutreffend; siehe Anlage 5 zum Bewerbungsbogen).
6. Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, sowie unterzeichnete Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (soweit zutreffend; siehe Anlage 5 zum Bewerbungsbogen).
7. Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird (siehe Anlage 6 zum Bewerbungsbogen).
8. Verpflichtungserklärung Drittunternehmer (soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Anlage 7 zum Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen).
8. Verpflichtungserklärung Drittunternehmer (soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Anlage 7 zum Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen).
9. Eigenerklärung zu Tariftreue und Entgeltgleichheit (§ 10 Abs. 1 und 3 des Landesvergabegesetzes; siehe Anlage 8 zum Bewerbungsbogen).
10. Eigenerklärung zum Nachunternehmereinsatz (§ 13 Abs. 2 und 4 des Landesvergabegesetzes; siehe Anlage 9 zum Bewerbungsbogen).
Hinweis: Der Bieter bzw. die Mitglieder einer Bietergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Die Auftraggeberin behält sich vor, eine entsprechende Abfrage durchzuführen.
Hinweis: Der Bieter bzw. die Mitglieder einer Bietergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Die Auftraggeberin behält sich vor, eine entsprechende Abfrage durchzuführen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung zum Umsatz in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden.
2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (siehe II.1.5)) – Projektsteuerungsleistungen) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden.
3. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre.
4. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten technischen Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre, die mindestens 5 Jahre Berufserfahrung aufweisen und seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro beschäftigt sind (siehe Bewerbungsbogen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten technischen Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre, die mindestens 5 Jahre Berufserfahrung aufweisen und seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro beschäftigt sind (siehe Bewerbungsbogen).
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Mindeststandards:
Zu 1. Gesamtumsatz des Unternehmens im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre mindestens 500 000 EUR netto p. a.; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden.
zu 3. Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter/innen (Summe aus der Zahl der Büroinhaber/innen und der freien und festangestellten Mitarbeiter/innen) im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; mindestens 5.
Hinweis:
Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen (siehe II.1.5) Projektsteuerungsleistungen) aus den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Technische Ausrüstung (TA) mit Angaben zu:
1. Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen (siehe II.1.5) Projektsteuerungsleistungen) aus den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Technische Ausrüstung (TA) mit Angaben zu:
— Art der Maßnahme
— Leistungszeit
— Leistungsort
— Verantwortete Gesamtbaukosten (KGR 200-700 in EUR, brutto)
— Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners
2. Eigenerklärung zu dem für die Leistung vorgesehenen Personal getrennt für Projektleiter/in, Stellv. Projektleiter/in sowie Teilprojektleiter/in TA unter anderem mit folgenden Angaben:
a) Name
b) Berufliche Qualifikation
c) Berufserfahrung (in Jahren)
d) Berufserfahrung (in Jahren) für entsprechende Dienstleistungen (siehe II.1.5) – Projektsteuerung Objektplanung Gebäude und Innenräume und/oder Technische Ausrüstung (TA))
e) Berufserfahrung im Unternehmen
f) Persönliche Referenzprojekte für entsprechende Dienstleistungen (siehe II.1.5) – Projektsteuerung Objektplanung Gebäude und Innenräume bzw. Fachplanung Technische Ausrüstung (TA)) mit Angaben zu:
— Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners.
Hinweis: Ein Referenzprojekt darf nur dann eingereicht werden, wenn das Fertigstellungsdatum nicht mehr als 10 Jahre zurück liegt (bezogen auf den Tag dieser Bekanntmachung), wenn keine negativen Auskünfte vorliegen bzw. keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vorliegen.
Hinweis: Ein Referenzprojekt darf nur dann eingereicht werden, wenn das Fertigstellungsdatum nicht mehr als 10 Jahre zurück liegt (bezogen auf den Tag dieser Bekanntmachung), wenn keine negativen Auskünfte vorliegen bzw. keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vorliegen.
Zu 1. sind Referenzen des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anzugeben.
Zu 2. sind Referenzen des für die Bearbeitung des Projekts vorgesehenen Personals anzugeben, die diese in verantwortlicher Position (mindestens stellvertretende Projektleitung oder Teilprojektleitung) bearbeitet haben; Referenzen von diesen Personen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, sind ebenfalls zulässig.
Zu 2. sind Referenzen des für die Bearbeitung des Projekts vorgesehenen Personals anzugeben, die diese in verantwortlicher Position (mindestens stellvertretende Projektleitung oder Teilprojektleitung) bearbeitet haben; Referenzen von diesen Personen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, sind ebenfalls zulässig.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Angaben zu überprüfen (siehe Bewerbungsbogen sowie Deckblatt Referenzen in Anlage zum Bewerberbogen).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Insbesondere die Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Bundes, u. a. RBBau (Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes), RZBau (Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen), ZBau (Baufachliche Ergänzungsbestimmungen zu den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zu § 44 Bundeshaushaltsordnung), NBest-Bau (Baufachliche Nebenbestimmungen) und des Landes Sachsen-Anhalt (siehe http://www.landesrecht-sachsen-anhalt.info), u. a. Landeshaushaltsordnung (LHO) Sachsen-Anhalt (keine abschließende Auflistung) sowie ergänzende Vorschriften und Regeln.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Insbesondere die Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Bundes, u. a. RBBau (Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes), RZBau (Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen), ZBau (Baufachliche Ergänzungsbestimmungen zu den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zu § 44 Bundeshaushaltsordnung), NBest-Bau (Baufachliche Nebenbestimmungen) und des Landes Sachsen-Anhalt (siehe http://www.landesrecht-sachsen-anhalt.info), u. a. Landeshaushaltsordnung (LHO) Sachsen-Anhalt (keine abschließende Auflistung) sowie ergänzende Vorschriften und Regeln.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Im Fall von Bewerbergemeinschaften bzw. späteren Bietergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft bilden. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich zu vertreten.(siehe auch Anlage 5 zum Bewerbungsbogen).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Im Fall von Bewerbergemeinschaften bzw. späteren Bietergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft bilden. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich zu vertreten.(siehe auch Anlage 5 zum Bewerbungsbogen).
Sonstige besondere Bedingungen:
Anforderungen nach dem Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt (Landesvergabegesetz – LVG LSA) vom 19. November 2012 mit besonderer Berücksichtigung der ergänzenden Vertragsbedingungen zu den §§ 12, 17 und 18.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Einschlägige Rechts- und Verwaltungsvorschriften: VOF § 19.
Zugelassen sind:
— Natürliche und Juristische Personen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt und/oder Ingenieur zu tragen.
— Juristische Personen (hierzu zählen auch Bietergemeinschaften), wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt und/oder Ingenieur zu tragen.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zu dem vorgesehenen Personal gemäß Ziffer III.2.3) Eine Referenz kann jeweils für mehrere Kriterien (z. B. Leistungsbereiche) gewertet werden. Leistungen als Teilprojektleiter werden dabei wie Leistungen als Stellvertretender Projektleiter gewertet und umgekehrt.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zu dem vorgesehenen Personal gemäß Ziffer III.2.3) Eine Referenz kann jeweils für mehrere Kriterien (z. B. Leistungsbereiche) gewertet werden. Leistungen als Teilprojektleiter werden dabei wie Leistungen als Stellvertretender Projektleiter gewertet und umgekehrt.
1. Projektleiter/in (maximal 44 Punkte):
1.1. Berufserfahrung in entsprechenden Dienstleistungen (siehe II.1.5)) – Projektsteuerungsleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume) in Jahren;
1.1.1. Nachweis von mindestens 15 Jahren, 28 Punkte;
1.1.2. Nachweis von mindestens 10 Jahren, 22 Punkte;
1.2. Berufserfahrung in der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI inkl. Bauleitung in Jahren;
2.1. Berufserfahrung in entsprechenden Dienstleistungen (siehe II.1.5)) – Projektsteuerungsleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume) in Jahren;
2.1.1. Nachweis von mindestens 10 Jahren, 22 Punkte;
2.1.2. Nachweis von mindestens 15 Jahren, 28 Punkte
2.2. Berufserfahrung in der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI inkl. Bauleitung in Jahren Nachweis von mindestens 5 Jahren, 16 Punkte;
3.1. Berufserfahrung in entsprechenden Dienstleistungen (siehe II.1.5)) – Projektsteuerungsleistungen Objektplanung Technischer Ausbau) in Jahren;
3.1.1. Nachweis von mindestens 15 Jahren, 28 Punkte;
3.1.2. Nachweis von mindestens 10 Jahren, 22 Punkte;
3.2. Berufserfahrung in der Objektplanung Technischer Ausbau gem. §§ 53 ff HOAI inkl. Bauleitung in Jahren Nachweis von mindestens 5 Jahren, 16 Punkte;
4. Referenzen (maximal 192 Punkte):
4.1. Referenzprojekte, die für einen öffentlichen Auftraggeber (gem. § 98 GWB) bearbeitet wurden durch;
4.1.1. Bewerber/in bzw. Bewerbergemeinschaft, 1 Referenz 6 Punkte, 2 Referenzen 10 Punkte, 3 Referenzen 12 Punkte (maximal 12 Punkte);
4.4.4. Teilprojektleiter/in TA, 1 Referenz 5 Punkte, 2 Referenzen 7 Punkte (maximal 7 Punkte);
4.5. Referenzprojekte von Gebäuden aus dem Kulturbereich, bei denen es sich um klimatisierte Museums- oder Ausstellungsgebäuden handelt und bearbeitet wurden durch;
4.5.1. Bewerber/in bzw. Bewerbergemeinschaft, 1 Referenz 3 Punkte, 2 Referenzen 5 Punkte (maximal 5 Punkte);
4.6.4. Teilprojektleiter/in TA, 1 Referenz 3 Punkte, 2 Referenzen 5 Punkte, 3 Referenzen 6 Punkte (maximal 6 Punkte);
4.7. Referenzprojekte, die auf Grundlage eines Wettbewerbs (RPW) realisiert wurden oder einen Architekturpreis erhalten haben und bearbeitet wurden durch;
4.7.1. Bewerber/in bzw. Bewerbergemeinschaft, 1 Referenz 4 Punkte, 2 Referenzen 6 Punkte (maximal 6 Punkte);
4.7.4. Teilprojektleiter/in TA, 1 Referenz 4 Punkte, 2 Referenzen 6 Punkte (maximal 6 Punkte).
In der Summe aller Kriterien und Unterkriterien werden maximal 380 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet die Bewertung der Teilbereiche in der Reihenfolge Projektleiter/in, stellvertretende/r. Projektleiter/in und Teilprojektleiter/in TA. Sollte auch in diesen Teilbereichen ein Punktegleichstand vorliegen, entscheidet die Qualität der Referenzen des/der Projektleiters/Projektleiterin.
In der Summe aller Kriterien und Unterkriterien werden maximal 380 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet die Bewertung der Teilbereiche in der Reihenfolge Projektleiter/in, stellvertretende/r. Projektleiter/in und Teilprojektleiter/in TA. Sollte auch in diesen Teilbereichen ein Punktegleichstand vorliegen, entscheidet die Qualität der Referenzen des/der Projektleiters/Projektleiterin.
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten, im Original unterschriebenen Bewerberbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist abrufbar unter:
2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerberbogen inklusive der jeweiligen entsprechenden Nachweise und Erklärungen zur persönlichen Lage vollständig ausgefüllt und im Original unterschrieben einzureichen. Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit sind lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.
2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerberbogen inklusive der jeweiligen entsprechenden Nachweise und Erklärungen zur persönlichen Lage vollständig ausgefüllt und im Original unterschrieben einzureichen. Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit sind lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.
Dies gilt auch für Drittunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Drittunternehmers bedient. Die Vorgaben für Drittunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
3. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Nachweise und Erklärungen sowie zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.
4. Angaben zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit (Referenzen, Umsatzzahlen, etc.) des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Drittunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Angaben von Drittunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Drittunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen und sein Know-how im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
4. Angaben zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit (Referenzen, Umsatzzahlen, etc.) des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Drittunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Angaben von Drittunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Drittunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen und sein Know-how im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
Je Teilnahmeantrag sind maximal ein/e Projektleiter/in, ein/e stellvertretende/r Projektleiter/in sowie ein/e Teilprojektleiter/in (TA-Ingenieur/in) zu benennen. Im Fall von Bewerbergemeinschaften oder Drittunternehmern bleiben die entsprechenden Felder in den übrigen Bewerberbögen unausgefüllt.
Je Teilnahmeantrag sind maximal ein/e Projektleiter/in, ein/e stellvertretende/r Projektleiter/in sowie ein/e Teilprojektleiter/in (TA-Ingenieur/in) zu benennen. Im Fall von Bewerbergemeinschaften oder Drittunternehmern bleiben die entsprechenden Felder in den übrigen Bewerberbögen unausgefüllt.
5. Die Teilnahmeanträge (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „BMD – Bauhaus Museum Dessau, Projektsteuerung. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle einzureichen.
5. Die Teilnahmeanträge (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „BMD – Bauhaus Museum Dessau, Projektsteuerung. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle einzureichen.
6. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, bevorzugt per E-Mail, von der benannten Kontaktstelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, unter folgender Adresse veröffentlicht:
6. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, bevorzugt per E-Mail, von der benannten Kontaktstelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, unter folgender Adresse veröffentlicht:
7. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss der Bewerbung bzw. des Angebotes und berechtigen nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch die Auftraggeberin.
8. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Drittunternehmer. Die Auftraggeberin behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Drittunternehmer vor, diese Drittunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Drittunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
8. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Drittunternehmer. Die Auftraggeberin behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Drittunternehmer vor, diese Drittunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Drittunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
9. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt. Die eingereichten Unterlagen verbleiben zunächst bei der Vergabestelle. Ein Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
9. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt. Die eingereichten Unterlagen verbleiben zunächst bei der Vergabestelle. Ein Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Die Bewerber bzw. Bieter bzw. entsprechende Gemeinschaften und deren Drittunternehmer verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Bewerbern bzw. Bietern bzw. entsprechenden Gemeinschaften und deren Drittunternehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.
10. Die Bewerber bzw. Bieter bzw. entsprechende Gemeinschaften und deren Drittunternehmer verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Bewerbern bzw. Bietern bzw. entsprechenden Gemeinschaften und deren Drittunternehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Postort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: angela.schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de📧
Telefon: +49 3455141529📞
Internetadresse: http://www.sachsen-anhalt.de🌏
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, unverzüglich nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, unverzüglich nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stiftung Bauhaus Dessau
Postanschrift: Gropiusallee 38
Postort: Dessau-Roßlau
Postleitzahl: 06846
Telefon: +49 3406508400📞
Internetadresse: http://www.bauhaus-dessau.de🌏
Fax: +49 3406508323 📠
Quelle: OJS 2015/S 139-257043 (2015-07-17)
Ergänzende Angaben (2015-07-28) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben