Leistungen der Tragwerksplanung für die Instandsetzung des Institus für Chemie - 2. Bauabschnitt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

Das Institut für Chemie der Freien Universität Berlin (FU) ist zur Zeit vorrangig in den beiden großen Gebäudekomplexen Takustraße 3 und Fabeckstraße 34-36 untergebracht. Die aus den 60er – 70er Jahren stammenden Gebäude sind in Folge veralteter Gebäudesubstanz, Gebäudetechnik, eines unzureichenden Brandschutzes, Schadstoffbelastung (Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF)), sowie eines unverhältnismäßig hohen Energieverbrauchs stark sanierungsbedürftig. Durch die geplanten Maßnahmen sollen die baulichen Missstände behoben und eine Optimierung der Raumbelegung mit modernsten Laborbedingungen erreicht werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-05-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-03-31 Auftragsbekanntmachung
2015-08-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-03-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
Es werden zunächst Planungsleistungen der LPH 1 - Grundlagenermittlung und der LPH 2 - Vorplanung - (siehe Ziffer II.1.5) vergeben.Bruttogeschossfläche: 26.500 m2Gesamtkosten nach DIN 276: 90.000.000 EUR davon 10 Mio. EUR SchadstoffsanierungBauwerkskosten KG 300: 36.910.000 EUR (brutto)Bauwerkskosten KG 400: 22.730.000 EUR (brutto)Projektlaufzeit: Januar 2015 bis März 2022Vorentwurfsplanung (VPU): April 2015 bis September 2015Entwurfsplanung (BPU): Dezember 2015 bis Juli 2016Genehmigungsplanung: Juni 2016 bis August 2016Ausführungsplanung: Juli 2016 bis August 2017Vergabeverfahren: September 2016 bis September 2019Baubeginn: November 2016Fertigstellung: März 2022Gewährleistung: August 2019 bis März 2026.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307 📞
Fax: +49 30901393301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-31 📅
Einreichungsfrist: 2015-05-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 067-120090
ABl. S-Ausgabe: 67
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogen einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" und die Anlagen sind kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veröffentlichungen/de/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske "VOF" zu markieren und das Vergabeverfahren zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen 151_FUC2_TW. Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III. 1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 1.000.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden; 2.2 Nach Ziff. III.2.3 dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass das Formular "Bewerberbogen" an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 4. Der Bewerberbogen muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend d.h. eine beglaubigte deutsche Übersetzung der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend. 5. Die Bewerberunterlagen sind in Papierform im DIN A4-Format, keine losen Blätter (seitliche Lochung und auf einem Heftstreifen abgeheftet !) in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 28.04.2015 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt. 8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen: — Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB); — Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB); Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt. 9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen. Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Institut für Chemie der Freien Universität Berlin (FU) ist zur Zeit vorrangig in den beiden großen Gebäudekomplexen Takustraße 3 und Fabeckstraße 34-36 untergebracht. Die aus den 60er – 70er Jahren stammenden Gebäude sind in Folge veralteter Gebäudesubstanz, Gebäudetechnik, eines unzureichenden Brandschutzes, Schadstoffbelastung (Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF)), sowie eines unverhältnismäßig hohen Energieverbrauchs stark sanierungsbedürftig. Durch die geplanten Maßnahmen sollen die baulichen Missstände behoben und eine Optimierung der Raumbelegung mit modernsten Laborbedingungen erreicht werden.
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Das Gebäude besteht aus einem Untergeschoss, einem Erdeschoss und 2 Obergeschossen mit einer BGFa von rund 26,5 Tm
Das Bestandsgebäude hat die Außenmaße von ca. 94 m mal 84 m und einen Innenhof von ca. 50 m mal 38 m.
Es ist ein Stahlbetonskelettbau mit Stahlbetonrippendecken, Treppen- und Aufzugskernen aus Stahlbeton, umlaufendem Fluchtbalkon aus Stahlbeton (Thermische Brücken!), einer Stahlbetondachdecke mit Technikaufbauten, einem Untergeschoss aus Stahlbeton und Stahlbetonumfassungsstützwänden.
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Tragwerk:
Das Tragwerk besteht aus einer Stahlbetonskelettkonstruktion. Fugen unterteilen das Gebäude in 10 Hauptabschnitte. Das Achsraster beträgt 7,20 bis 8,40 m und die jeweiligen Stahlbetonschachtkerne dienen zur Aussteifung des Gebäudes.
Die Gründung des Gebäudes erfolgte auf Einzel-, Streifenfundamenten sowie Bodenplatten. Die Gründungsbauteile aller Gebäudeabschnitte sind miteinander verbunden.
Die Nutzlast beträgt 7,50 kN/m
Fassade / Fluchtbalkone:
Die Fassade und die Fluchtbalkone liegen auf Kragträgern ohne thermische Trennung auf. Die Bestands-fassade ist in die Skelettkonstruktion eingebaut.
Der Schwerpunkt der Leistung der Tragwerksplanung bezieht sich somit auf die Erhaltung und die Ertüchtigung der vorhandenen Tragkonstruktion unter Beachtung des konstruktiven Brandschutzes, der vorhandener Schadstoffbelastungen und der Neugestaltung der Nutzung.
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Darüber hinaus ist die Erneuerung der Fassade und der tragwerksplanerische Umgang mit dem Tragwerk bei der Veränderung der Fluchtbalkone Aufgabenstellung. Aus bauphysikalischen, gestalterischen und Instandsetzungsgründen ist vorgesehen, die Fluchtbalkone zurückzubauen.
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Für den 2. Bauabschnitt (Gebäudekomplex Takustraße 3) des Instituts für Chemie der Freien Universität Berlin (FU Berlin) sollen für die Grundinstandsetzung des Gebäudes folgende Leistungen gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) Teil 4 Fachplanung Abschnitt 1 Tragwerksplanung, §§ 49 bis 52 in Verbindung mit Anlage 14 vergeben werden.
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Es sollen Planungsleistungen zunächst der LPH 1 - Grundlagenermittlung und der LPH 2 - Vorplanung - nach § 51 HOAI, (Grund- und Besondere Leistungen) beauftragt werden.
Der Auftrag umfasst weitere optional die: - LPH 3 - Entwurfsplanung + Besondere Leistungen,
- LPH 4 - Genehmigungsplanung + Besondere Leistungen,
- LPH 5 - Ausführungsplanung + Besondere Leistungen,
- LPH 6 - Vorbereitung der Vergabe + Besondere Leistungen,
- LPH 7 - Mitwirkung bei der Vergabe - Besondere Leistungen,
- LPH 8 - Objektüberwachung - Besondere Leistungen
- LPH 9 - Dokumentation und Objektbereuung - Besondere Leistungen
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Mit der Grundinstandsetzung (Umbau und Umgestaltung) wird die von wissenschaftlicher Seite optimierte Unterbringung und räumliche Komprimierung der FU-Naturwissenschaften verfolgt. Folgende Nutzer werden das Gebäude nach Fertigstellung beziehen: Anorganische Chemie, Organische Chemie, Didaktik, Netlab, Core-Facility, Materialverwaltung und Werkstätten.
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Die Umsetzung der Maßnahmen ist in zwei Realisierungsabschnitten (RA) aufgeteilt und umfasst jeweils ca. die hälftige Grundinstandsetzung des Gebäudes. Ein Übersichtsplan ist unter der genannten Adresse in Ziffer VI.3 einsehbar.
Grundlage der Planung der Baumaßnahme bildet das Bedarfsprogramm vom 20.05.2014 genehmigt am 11.08.2014.
Der festgelegte Gesamtkostenrahmen von 90 Mio. EUR (brutto) ist einzuhalten.
Von dem Objektplaner soll eine noch vom Auftraggeber auszuwählende Internet basierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten betrieben und vorgehalten werden.
Zu den Planungsbeteiligten werden u.a. gehören:
Objektplaner, TA-Planung, Laborplaner, Projektsteuerer, Sonderfachleute u.a. Bauphysiker, Sicherheitskoordinator, Gutachter und Planer zur Schadstoffbeseitigung.
Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift: Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins Anweisung Bau - ABau siehe unter:
Menge oder Umfang:
Es werden zunächst Planungsleistungen der LPH 1 - Grundlagenermittlung und der LPH 2 - Vorplanung - (siehe Ziffer II.1.5) vergeben.
Bruttogeschossfläche: 26.500 m2
Gesamtkosten nach DIN 276: 90.000.000 EUR davon 10 Mio. EUR Schadstoffsanierung
Bauwerkskosten KG 300: 36.910.000 EUR (brutto)
Bauwerkskosten KG 400: 22.730.000 EUR (brutto)
Projektlaufzeit: Januar 2015 bis März 2022
Vorentwurfsplanung (VPU): April 2015 bis September 2015
Entwurfsplanung (BPU): Dezember 2015 bis Juli 2016
Genehmigungsplanung: Juni 2016 bis August 2016
Ausführungsplanung: Juli 2016 bis August 2017
Vergabeverfahren: September 2016 bis September 2019
Baubeginn: November 2016
Fertigstellung: März 2022
Gewährleistung: August 2019 bis März 2026.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen entsprechend Ziffer II.1.5: als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.
LPH 3: Entwurfsplanung + Besondere Leistungen
LPH 4: Genehmigungsplanung + Besondere Leistungen
LPH 5: Ausführungsplanung + Besondere Leistungen
LPH 6: Vorbereitung der Vergabe + Besondere Leistungen
LPH 7: Mitwirkung bei der Vergabe - Besondere Leistungen
LPH 8: Objektüberwachung - Besondere Leistungen
LPH 9: Objektbetreuung - Besondere Leistungen
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: 14229E70001
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Freie Universität Berlin,
Institut für Chemie,
Takustraße 3
14159 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Teilnahmeantrag sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
[1.] Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Weiteres Ziff. VI.3),
[2.] Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber / Hauptgesellschafter / bevollm. Vertreter bei jur. Person), Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, Email, Homepage (Ist der Bewerber eine Juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.)
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[3.] Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung,
[4.] Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF,
[5.] Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Verzeichnis benannter Unternehmen (Anlage 1_IV 305 F zum Bewerberbogen).
[6.] Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Anlage 2_IV 306 F zum Bewerberbogen),
[7.] Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3 (Anlage 3_IV 307 F zum Bewerberbogen),
[7.1] Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen. (Anlage 3a_zu IV 307 F zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte [1] bis [7.1] führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[8.] Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1),
[9.] Gem. § 5 (4c) VOF Erklärung über den Umsatz (netto) für die entsprechende Dienstleistung in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012/2013/2014). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistung der Tragwerksplanung sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
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[10.] Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Forderungen / Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss mit der Bewerbung eine Erklärung nach Anlage 2a_zu IV 306 F zum Bewerberbogen vorgelegt werden.
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Mindeststandards:
[zu 8.] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.1) muss erbracht werden,
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
[11.] Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers, Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros / Unternehmens gemäß § 5 (5d) VOF in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossener Hochschul- oder Fachhochschulausbildung sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
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[12]. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 2) gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (Dipl.-Ing. FH/TH bzw. Master an Fachhochschulen, Universitäten oder gleichwertig), Kopie des jeweiligen Zeugnisses der entsprechenden Urkunde oder Kammereintrag, berufliche Lebensläufe und Qualifikationsprofil, Nachweis der Berufserfahrung / Planungs- und Baustellenpraxis erfolgt mit einer Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (je Mitarbeiter mind. 1 bis max. 3 Referenzen mit Angaben zur Leistungsart, Baukosten, Bearbeitungszeit und Aufgaben):
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Zusammensetzung des Projektteams:
— einem Projektleiter;
— einem stellvertretenden Projektleiter;
Ein Wechsel der benannten Projektverantwortlichen muss vorher schriftlich angezeigt und vom Auftraggeber bestätigt werden. Es muss ein gleichwertiger Ersatz hinsichtlich Ausbildung, Qualifikation und Berufserfahrung gewährleistet werden.
[13.] Es sind drei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte 1 bis 3 vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft vorzustellen. Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen: Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bauherr/Auftraggeber/Ansprechpartner (öffentlicher/privater) mit Anschrift und Telefonnummer, Leistungsumfang, Angaben zu den ausgeführten Leistungsphasen gem. HOAI, Besondere Leistungen, Gesamtkosten nach DIN 276 der KG 200 - 400 brutto und Höhe der Anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung gemäß HOAI, Leistungszeitraum und Übergabe an den Bauherrn, Angaben zum Schwierigkeitsgrad, Angaben zu besonderen Anforderungen an das Tragwerk des Gebäudes hinsichtlich der hier genannten Bedingungen e) und f) sowie Ziffer IV.1.2) Punkt 4.4 Gebäudetypologie.
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Ein Referenzprojekt wird nur bewertet, wenn alle genannten Anforderungen/ Bedigungen a) bis f) erfüllt sind:
a) — die Leistungen der Referenzen müssen eindeutig zuzuordnen sein d.h. eigenverantwortlich erbracht worden und keine Subunternehmerleistungen sein;
b) — jede Referenz muss von dem im Bewerberbogen angegebenem "Name (Büro/Unternehmen)" oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein;
c) — Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden;
d) — die Leistungen an den Referenzprojekten müssen innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen worden sein; die Übergabe des Objektes (nach LPH 8 des Objektplaners) an den Auftraggeber darf max. 5 Jahre zurückliegen (d.h., Übergabe des Objektes bis spätestens vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung).
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e) — ein Referenzprojekt muss Tragwerksplanerische Leistungen am Bestand mit Mängelbeseitigung oder Tragwerksertüchtigung oder Tragwerksmodernisierung beinhaltet.
f) — ein Referenzprojekt muss Tragwerksplanerische Leistungen bei der Erneuerung oder Umgestaltung der Fassade beinhaltet.
[13.1.] Ein Bestätigungs- oder Referenzschreiben mit Angaben zum Bearbeitungsumfang mit kurzer Beschreibung, zu den Kosten nach DIN 276 sowie zum Bearbeitungszeitraum (Anlage zum Bewerberbogen).
[14.] Erklärungen zu Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung über die der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird sowie zum Qualitätsmanagement im Rahmen zur Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt im Verhandlungsverfahren (Stufe 2).
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Mindeststandards:
[zu 11.] Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn die Anzahl der angestellten Mitarbeiter im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2012/2013/2014) unter 5 Beschäftige (Summe aus Büroleitung und angestellten MItarbeitern) lag.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 1.000.000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens erforderlich. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Nachweis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines mit dem Teilnahmenantrag.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen. - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (Die Auflistung ist nicht abschließend).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung Anlage 3_IV 307 F des Bewerberbogens abzugeben:
— in der alle Mitglieder mit Name und Adresse aufgeführt sind und sich als Bewerbergemeinschaft bewerben,
— im Falle der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft bilden,
— im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft bilden,
— der bevollmächtigte Vertreter benannt ist und der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften erklärt wird.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die hier aufgeführten besonderen Bedingungen gelten mit den zusätzlichen Angaben unter Ziff. VI.3), die zu beachten sind:
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) gemäß:
— Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498).
— Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010), zuletzt geädert am 05.06.2012 (GVBL.S.159 vom 16.06.2012).
— Auskünfte nach dem Berliner Korruptionsregister – Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 1. Dezember 2010
(Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Ausgabe Nr. 30/2010.
— Eventuell Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO,
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Qualifikation des Auftragnehmers Ingenieur/in gemäß § 19 VOF 2009.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der
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Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).Für den Teilnahmeantrag werden Punkte entsprechend der genannten Kriterien und Unterkriterien vergeben:[1.] Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Ziffer III 2.2 / §5 (4c) VOF): max. 11 Punkte.— 11 Punkte erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für die Tragwerks-Planungs-Dienstleistungen der letzten drei Jahre in Höhe von mind. 500.000,00 EUR (brutto) ausweist – oder- — 9 Punkte erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für die Tragwerks-Planungs-Dienstleistungen der letzten drei Jahre in Höhe von mind. 400.000,00 EUR (brutto) ausweist.[2.] Personelle Ausstattung (Ziffer III 2.3 / §5 (5d) VOF), max. 27 Punkte.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:[2.1] — 18 Punkte erhält der Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 8 Ingenieure nachweist (Summe aus Büroleitung und angestellten Mitarbeitenden), davon mind. 4 Ing. mit einer Berufserfahrung von mind. 5 Jahren – oder -— 9 Punkte erhält der Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 6 Ingenieure nachweist (Summe aus Büroleitung und angestellten Mitarbeitenden), davon mind. 3 Ing. mit einer Berufserfahrung von mind. 5 Jahren.[2.2] — 9 Punkte erhält der Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Jahre in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 6 Ingenieure nachweist (Summe aus Büroleitung und angestellten Mitarbeitenden), die seit mind. 4 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses Leiten.[3.] Eignung/Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung und stellv. Projektleitung (Ziffer III 2.3 / §5 (5a), §4 (3) VOF), max. 24 PunkteDas Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 3.1 bis 3.2 bewertet:[3.1] — 16 Punkte erhält der Teilnahmeantrag dessen Projektleiter mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.- Ing. auf dem Gebiet der Tragwerksplanung nachweist, d.h. über mehrjährige Planungspraxis sowie über eine angemessene Baustellenerfahrung verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung wird durch mind. 3 Referenzen erbracht, - oder - — 12 Punkte erhält der Teilnameantrag dessen Projektleiter mehr als 8 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Tragwerksplanung nachweist, d. h, über mehrjährige Planungspraxis sowie über eine angemessene Baustellenerfahrung verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung wird durch mind. 2 Referenzen erbracht.[3.2] — 8 Punkte erhält der Teilnahmeantrag dessen Stellvertretender Projektleiter, mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. auf dem Gebiet der Tragwerksplanung nachweist, d.h. über mehrjährige Planungspraxis, sowie über eine angemessene Baustellenerfahrung verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung wird durch mind. 2 Referenzen erbracht, - oder -— 6 Punkte erhält der Teilnahmeantrag dessen Stellvertretender Projektleiter, mehr als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Tragwerksplanung nachweist, d.h. über mehrjährige Planungspraxis, sowie über eine angemessene Baustellenerfahrung verfügt. Der Nachweis der Berufserfahrung wird durch mind. 1 Referenz erbracht.[4.] Referenzprojekte (Ziffer III 2.3 / §5 (5b) VOF) max. 120 Punkte (3*40 Pkt.)Jedes der drei Referenzprojekte wird mit bis zu max. 40 Punkten bewertet.Die Referenzprojekte 1 bis 3 werden nur gewertet, wenn alle genannten Anforderungen/ Bedingungen a) bis f) nach Ziff. III.2.3 erfüllt sind.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien (4.1 bis 4.5) bewertet:[4.1] Gesamtbaukosten max. 8 Punkte— 8 Punkte erhält ein Referenzobjekt mit Gesamtbaukosten (Brutto) nach DIN 276 KGr 200-400 in Höhe über min. 90 Mio. EUR, mit einem Anteil der anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung von min. 26 Mio. EUR - oder - — 4 Punkte erhält ein Referenzprojekt mit Gesamtbaukosten (Brutto) nach DIN 276 KGr 200-400 in Höhe über min. 60 Mio. EUR mit einem Anteil der anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung von min. 17 Mio. EUR.[4.2] Besondere planerische und technische Anforderungen, max. 7 Punkte— 4 Punkte erhält ein Referenzprojekt mit Umbau bei laufendem Betrieb und— 3 Punkte erhält ein Referenzprojekt das in mehreren Bauabschnitten realisiert wurde.[4.3] Umfang der bearbeiteten Leistungsphasen gem. § 51 (1) HOAI max. 8 Punkte.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:— 6 Punkte erhält ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 5 bearbeitet wurden und— 1 Punkt erhält ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphase 6 bearbeitet wurde, und— 1 Punkt erhält ein Referenzprojekt, bei dem Besondere Leistungen der Leistungsphasen 7 oder 8 oder 9 bearbeitet wurden.[4.4] Gebäudetypologie max. 12 PunkteDas Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:— 6 Punkte erhält ein Referenzprojekt, bei dem ein Stahlbeton-Skelett-System bemessen wurde und— 6 Punkte erhält ein Referenzprojekt, bei dem eine Fassadenstatik erstellt wurde[4.5] Mitwirkung der vorgesehenen Projektleitung im Referenzprojekt: 5 Punkte— 5 Punkte erhält ein Referenzprojekt, bei dem der benannte Projektleiter in —verantwortlicher Stellung im Referenzprojekt tätig war, [5.] Öffentliche Baumaßnahme und öffentlicher Auftraggeber. max. 35 PunkteDas Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:— 15 Punkte werden einmalig für ein Referenzprojekt gegeben, das eine öffentliche Baumaßnahme eines öffentlichen Auftraggebers im Sinne des § 98 GWB mit vorliegendem Referenzschreiben ist und— 10 Punkte erhält ein Referenzprojekt bei dem Schadstoffsanierung (Asbest, KMF, PAK) mit Auswirkung auf das Tragwerk im Laufe der letzten 6 Jahre durchgeführt wurde und die benannte Projektleitung in verantwortlicher Stellung tätig war, - oder –— 7 Punkte erhält ein Referenzprojekt bei dem Schadstoffsanierung (Asbest, KMF, PAK) im Laufe der letzten 6 Jahre durchgeführt wurde und die benannte Projektleitung in verantwortlicher Stellung tätig war, und— 10 Punkte erhält ein Referenzobjekt das einen unterbrechungsfreien Betrieb eines wesentlichen Gebäudeteils, trotz Grundinstandsetzungsmaßnahmen, gewährleisten musste.In der Summe aller Kriterien werden maximal 217 Punkte vergeben.Ein "Leseauszug" ist unter Ziffer VI.3. Nr. 1 genannten Internetadresse hinterlegt.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Gentz und Frau Haase

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14229E70001
Zusätzliche Informationen
1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber erstellten Bewerberbogen
einzureichen. Nicht unterschriebene, sowie nicht fristgerecht eingereichte Bewerberbögen bzw. formlose
Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw.
mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen.
Das Formular "Bewerberbogen" und die Anlagen sind kostenlos abrufbar unter:
http://www.berlin.de/vergabeplattform/veröffentlichungen/de/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske "VOF" zu markieren und das Vergabeverfahren zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen 151_FUC2_TW.
Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren
wird insbesondere auf die Möglichkeit der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer
Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro
Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in Ziff. III. 1.1) beschrieben, betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 1.000.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden;
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2.2 Nach Ziff. III.2.3 dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass das Formular "Bewerberbogen" an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
4. Der Bewerberbogen muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend d.h. eine beglaubigte deutsche Übersetzung der erforderlichen Nachweise oder sonstigen Angaben ist zwingend.
5. Die Bewerberunterlagen sind in Papierform im DIN A4-Format, keine losen Blätter (seitliche Lochung und auf einem Heftstreifen abgeheftet !) in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1-1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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6. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 28.04.2015 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
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7. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
8. Mit der Abgabe eines Angebotes sind zu den unter Ziff. III.1.4 genannten Besonderen Vertragsbedingungen weitere nachfolgende Formblätter ausgefüllt mit einzureichen:
— Eigenerklärung zur Frauenförderung IV 309 F und IV 403 F Besondere Vertragsbedingungen (BVB);
— Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge IV 308 F und IV 402 F Besonderen Vertragsbedingungen (BVB);
Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen enthalten, werden nicht berücksichtigt.
9. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 Verhandlungsverfahren) vorzulegen.
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Zum Zwecke der Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im potenziellen Auftragsfall personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Die Erhebung und weitere Verarbeitung der Daten dient der Aufgabenerfüllung nach dem Berliner Korruptionsregistergesetz vom 19. April 2006 (GVBl. S. 358).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren
vor der Verkammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB; 4. Teil vom 24.04.2009 - Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkung).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 067-120090 (2015-03-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-08-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 3090139-3307/3308 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 156-287312
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 67-120090
ABl. S-Ausgabe: 156

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Freie Universität Berlin, Institut für Chemie, Takustraße 3, 14159 Berlin.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität des projektspezifischen Planungskonzeptes im Rahmen der Bestandsanalyse (LPH 1) (25)
2. Qualität der Herangehensweise in der Vorplanung; Entwurfs- und Genehmigungsplanung anhand von Referenzen oder dem hier durchzuführenden Projekt (LPH2 bis 4) (20)
3. Qualität der Herangehensweise in der Ausführungsplanung, Vorbereitung sowie Mitwirkung der Vergabe in Zusammenwirken mit den koordinierenden Architekten (20)
4. Qualität der geplanten Bauüberwachung und der Zusammenwirkung mit den Prüfingenieuren für Standsicherheit und Brandschutz (15)
5. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebotes (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-04 📅
Name: Pichler Ingenieure GmbH
Postanschrift: Alt-Moabit 62-63
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10555
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: berlin@pichleringenieure.de 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Haase und Frau Gentz

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB; 4. Teil vom 24.04.2009 – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2015/S 156-287312 (2015-08-10)