Die Auftraggeberin beabsichtigt den Umbau und die Erweiterung des Regio Klinikums Pinneberg. Vorgesehen ist die Umstrukturierung und Erweiterung der Operationsräume (OPs) sowie eine Anpassung der Radiologie an die neue Grundriss-Struktur im Gebäude. Umbau und Erweiterung werden unter laufendem Klinikbetrieb (OP- Betrieb) durchgeführt. Von überragender Bedeutung ist daher die Aufrechterhaltung aller Betriebsteile des Klinikums während der baulichen Maßnahmen durch die Realisierung betriebssicherer technischer und baulicher Strukturen. Mit der Baumaßnahme verbunden sind erhebliche Eingriffe in Bausubstanz und technische Anlagen. Für den Umbau und die Erweiterung steht ein Investitionsbudget von max. 10 000 000 EUR zur Verfügung. An diesem Budget ist die Planung zwingend auszurichten (Kostensicherheit). Vergeben werden Ingenieurleistungen gemäß Teil 4 Abschnitt 1, § 51 HOAI Leistungsphasen 1-6 (stufenweise). Der Auftrag steht unter dem Vorbehalt eines positiven Fördermittelbescheides.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-25.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-02-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regio Kliniken GmbH
Postanschrift: Ramskamp 71-75
Postleitzahl: 25337
Postort: Elmshorn
Kontakt
Internetadresse: http://https://www.regiokliniken.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de📧
A. Interessenten obliegt es, ihr Interesse bei der im Anhang A, Ziff. I) genannten Kontaktstelle per E-Mail anzuzeigen und sich unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse für weitere Informationen und/oder spätere Bewerber-/Bieterfragen und Antworten registrieren zu lassen.
B. Die Teilnahmeanträge sind spätestens zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis und unter Kennzeichnung als Teilnahmeantrag in diesem Verfahren bei der hierfür genannten Kontaktstelle (siehe Anhang A, Ziff. III) einzureichen (nicht per Fax oder E-Mail). Vom Auftraggeber werden für den Teilnahmeantrag keine Formulare vorgegeben. Der Bewerber kann auf eigenen Unterlagen seinen Teilnahmeantrag einreichen. Diese sollten jedoch in Anlehnung an die Bekanntmachung chronologisch
strukturiert werden.
C. Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist zusätzlich eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die unter Ziff. III.2.1) und Ziff. III.2.2) Nr. 1 genannten Nachweise sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
D. Sofern sich der Bewerber auf die Eignung (Referenzen etc.) von Dritten (Gesellschafter, verbundene Unternehmen, sonstige Unternehmen usw.) stützt, sind mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Dritten, die in Ziff. III.2.1) genannten Nachweise bezogen auf den Dritten sowie die weiteren Erklärungen und Nachweise (Referenzen etc.) des Dritten, die dem Bewerber für die Eignungsprüfung zugerechnet werden sollen, vorzulegen. Die Eignung ordnungsgemäß eingebundener Drittunternehmen (Referenzen etc.) wirkt für den Bewerber kumulativ. Mit der Verpflichtungserklärung hat sich das Drittunternehmen gegenüber dem Bewerber zu verpflichten, ihm seine Ressourcen (Leistungen und/oder Mittel) im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
E. Im Falle des Austauschs eines benannten Projektleiters während des Vergabeverfahrens wird die Eignung des Bewerbers unter Berücksichtigung der neuen Projektleiterangaben und -referenzen erneut geprüft. Der Austausch des vorgesehenen Projektleiters ist anzuzeigen und bedarf der Zustimmung der Auftraggeberin. Mit der Anzeige sind die entsprechenden Eignungsnachweise für den neu eingesetzten Projektleiter vorzulegen. Die Zustimmung wird nicht verwehrt werden, wenn der neu eingesetzte Projektleiter über eine gleiche oder höhere Eigung bezogen auf die Auswahlkriterien des Teilnahmewettbewerbes wie der ursprüngliche Projektleiter verfügt. Der Projektleiter muß während der gesamten Vertragsdauer Teil des ausführenden Projektteams sein und der Auftraggeberin gleichermaßen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
A. Interessenten obliegt es, ihr Interesse bei der im Anhang A, Ziff. I) genannten Kontaktstelle per E-Mail anzuzeigen und sich unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse für weitere Informationen und/oder spätere Bewerber-/Bieterfragen und Antworten registrieren zu lassen.
B. Die Teilnahmeanträge sind spätestens zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis und unter Kennzeichnung als Teilnahmeantrag in diesem Verfahren bei der hierfür genannten Kontaktstelle (siehe Anhang A, Ziff. III) einzureichen (nicht per Fax oder E-Mail). Vom Auftraggeber werden für den Teilnahmeantrag keine Formulare vorgegeben. Der Bewerber kann auf eigenen Unterlagen seinen Teilnahmeantrag einreichen. Diese sollten jedoch in Anlehnung an die Bekanntmachung chronologisch
strukturiert werden.
C. Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist zusätzlich eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die unter Ziff. III.2.1) und Ziff. III.2.2) Nr. 1 genannten Nachweise sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
D. Sofern sich der Bewerber auf die Eignung (Referenzen etc.) von Dritten (Gesellschafter, verbundene Unternehmen, sonstige Unternehmen usw.) stützt, sind mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Dritten, die in Ziff. III.2.1) genannten Nachweise bezogen auf den Dritten sowie die weiteren Erklärungen und Nachweise (Referenzen etc.) des Dritten, die dem Bewerber für die Eignungsprüfung zugerechnet werden sollen, vorzulegen. Die Eignung ordnungsgemäß eingebundener Drittunternehmen (Referenzen etc.) wirkt für den Bewerber kumulativ. Mit der Verpflichtungserklärung hat sich das Drittunternehmen gegenüber dem Bewerber zu verpflichten, ihm seine Ressourcen (Leistungen und/oder Mittel) im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
E. Im Falle des Austauschs eines benannten Projektleiters während des Vergabeverfahrens wird die Eignung des Bewerbers unter Berücksichtigung der neuen Projektleiterangaben und -referenzen erneut geprüft. Der Austausch des vorgesehenen Projektleiters ist anzuzeigen und bedarf der Zustimmung der Auftraggeberin. Mit der Anzeige sind die entsprechenden Eignungsnachweise für den neu eingesetzten Projektleiter vorzulegen. Die Zustimmung wird nicht verwehrt werden, wenn der neu eingesetzte Projektleiter über eine gleiche oder höhere Eigung bezogen auf die Auswahlkriterien des Teilnahmewettbewerbes wie der ursprüngliche Projektleiter verfügt. Der Projektleiter muß während der gesamten Vertragsdauer Teil des ausführenden Projektteams sein und der Auftraggeberin gleichermaßen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin beabsichtigt den Umbau und die Erweiterung des Regio Klinikums Pinneberg. Vorgesehen ist die Umstrukturierung und Erweiterung der Operationsräume (OPs) sowie eine Anpassung der Radiologie an die neue Grundriss-Struktur im Gebäude. Umbau und Erweiterung werden unter laufendem Klinikbetrieb (OP- Betrieb) durchgeführt. Von überragender Bedeutung ist daher die Aufrechterhaltung aller Betriebsteile des Klinikums während der baulichen Maßnahmen durch die Realisierung betriebssicherer technischer und baulicher Strukturen. Mit der Baumaßnahme verbunden sind erhebliche Eingriffe in Bausubstanz und technische Anlagen.
Die Auftraggeberin beabsichtigt den Umbau und die Erweiterung des Regio Klinikums Pinneberg. Vorgesehen ist die Umstrukturierung und Erweiterung der Operationsräume (OPs) sowie eine Anpassung der Radiologie an die neue Grundriss-Struktur im Gebäude. Umbau und Erweiterung werden unter laufendem Klinikbetrieb (OP- Betrieb) durchgeführt. Von überragender Bedeutung ist daher die Aufrechterhaltung aller Betriebsteile des Klinikums während der baulichen Maßnahmen durch die Realisierung betriebssicherer technischer und baulicher Strukturen. Mit der Baumaßnahme verbunden sind erhebliche Eingriffe in Bausubstanz und technische Anlagen.
Für den Umbau und die Erweiterung steht ein Investitionsbudget von max. 10 000 000 EUR zur Verfügung. An diesem Budget ist die Planung zwingend auszurichten (Kostensicherheit).
Vergeben werden Ingenieurleistungen gemäß Teil 4 Abschnitt 1, § 51 HOAI Leistungsphasen 1-6 (stufenweise).
Der Auftrag steht unter dem Vorbehalt eines positiven Fördermittelbescheides.
Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Pinneberg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Von den Bewerbern sind mit dem Teilnahmeantrag folgende unterschriebene Eigenerklärungen darüber einzureichen,
— dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet und weder die Eröffnung beantragt noch dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
— dass der Bewerber sich nicht in der Liquidation befindet;
— dass der Bewerber keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt;
— dass er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt;
— dass keiner der Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 VOF vorliegt;
— dass der Bewerber nicht mit einer Geldbuße nach dem Mindestlohngesetz in Höhe von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist.
Falschangaben führen zum Ausschluss. Vor Zuschlagserteilung können von den Unternehmen der engeren Wahl die entsprechenden Bestätigungen angefordert werden.
Bei Bewerbergemeinschaften werden diese Angaben von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gefordert.
Weitere Informationen sind der Ziff. VI.3) zu entnehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Aktueller Nachweis (nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Abgabetermin des Teilnahmeantrags) einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung eines Versicherers mit einer Versicherungssumme von mind. 2 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden (Kopie ausreichend). Ausreichend ist auch der Nachweis einer unwiderruflichen Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den oben genannten Mindestsummen geschlossen werden wird (Kopie ausreichend); im Falle der Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis (Kopie ausreichend) von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Aktueller Nachweis (nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Abgabetermin des Teilnahmeantrags) einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung eines Versicherers mit einer Versicherungssumme von mind. 2 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden (Kopie ausreichend). Ausreichend ist auch der Nachweis einer unwiderruflichen Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den oben genannten Mindestsummen geschlossen werden wird (Kopie ausreichend); im Falle der Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis (Kopie ausreichend) von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen;
2. Eigenerklärung zum Umsatz (gerundet auf volle 100 000 EUR) des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013 oder 2012-2014) im Bereich der Planungsleistungen gemäß § 51 HOAI. Dabei ist nicht Voraussetzung, dass der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bereits 3 Jahre existiert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Eigenerklärung zum Umsatz (gerundet auf volle 100 000 EUR) des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013 oder 2012-2014) im Bereich der Planungsleistungen gemäß § 51 HOAI. Dabei ist nicht Voraussetzung, dass der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bereits 3 Jahre existiert.
3. Eigenerklärung zur Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter im Mittel der letzten 3 Jahre (2011-2013 oder 2012-2014). Dabei ist nicht Voraussetzung, dass der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bereits 3 Jahre existiert.
4. Darstellung des Büros des Bewerbers bzw. des Projektteams (Organigramm) mit Angaben zum Berufsabschluss aller Teammitglieder, der Angabe eines Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters im Bereich der Planungsleistungen gem. § 51 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 6, Berufserfahrung als Projektleiter und stellv. Projektleiter sowie die Vorlage der Diplom- bzw. Prüfungszeugnisse des Projektleiters und stellv. Projektleiters in Kopie.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Darstellung des Büros des Bewerbers bzw. des Projektteams (Organigramm) mit Angaben zum Berufsabschluss aller Teammitglieder, der Angabe eines Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters im Bereich der Planungsleistungen gem. § 51 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 6, Berufserfahrung als Projektleiter und stellv. Projektleiter sowie die Vorlage der Diplom- bzw. Prüfungszeugnisse des Projektleiters und stellv. Projektleiters in Kopie.
Weitere Informationen sind der Ziff. VI.3) zu entnehmen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Von den Bewerbern sind folgende Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1. Übersichtliche Darstellung der Referenzen des Bewerbers sowie des Projektleiters und Stellvertretenden Projektleiters für vergleichbare Leistungen. Die Darstellung muss für jede einzelne Referenz auf maximal einer DIN A4-Seite erfolgen; jede Referenz muss mindestens folgende Angaben enthalten:
1. Übersichtliche Darstellung der Referenzen des Bewerbers sowie des Projektleiters und Stellvertretenden Projektleiters für vergleichbare Leistungen. Die Darstellung muss für jede einzelne Referenz auf maximal einer DIN A4-Seite erfolgen; jede Referenz muss mindestens folgende Angaben enthalten:
— Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer,
— Kurzbeschreibung des Projekts. Diese muss folgende Angaben umfassen:
1.1. Angabe der anrechenbaren Kosten (gerundet auf 1 000 000 EUR);
1.2. Angabe des Beginns und der Fertigstellung (Ausführungszeitraum);
1.3. Kurzbeschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen (einschließlich Nachunternehmer).
Als vergleichbare Leistungen gelten die nachfolgend in den Punkten a) bis c) aufgeführten Leistungen, die pro Projekt mindestens 4 aufeinanderfolgende der sechs Leistungsphasen des § 51 HOAI umfassen müssen. Für die vergleichbaren Leistungen nach Punkt a) bis c) ist jeweils mindestens 1 Referenz (Mindestanforderung) einzureichen. Mehrfachbenennungen einer Referenz für mehrere Punkte sind zulässig. Als Referenzen werden nur solche Leistungen anerkannt, die während der letzten 5 Jahre, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (27.3.2015), schon oder noch nicht abgeschlossen waren (Referenzleistungen, die vor dem 27.3.2010 abgeschlossen waren, werden daher nicht gewertet).
Als vergleichbare Leistungen gelten die nachfolgend in den Punkten a) bis c) aufgeführten Leistungen, die pro Projekt mindestens 4 aufeinanderfolgende der sechs Leistungsphasen des § 51 HOAI umfassen müssen. Für die vergleichbaren Leistungen nach Punkt a) bis c) ist jeweils mindestens 1 Referenz (Mindestanforderung) einzureichen. Mehrfachbenennungen einer Referenz für mehrere Punkte sind zulässig. Als Referenzen werden nur solche Leistungen anerkannt, die während der letzten 5 Jahre, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (27.3.2015), schon oder noch nicht abgeschlossen waren (Referenzleistungen, die vor dem 27.3.2010 abgeschlossen waren, werden daher nicht gewertet).
Vergleichbare Leistungen sind:
a) vom Bewerber erbrachte Planungsleistungen (§ 51 HOAI) im Bereich Umbau und/oder Teilneubau von OP-Abteilungen in Krankenhäusern (§§ 107 Abs. 1, 108 SGB V) mit anrechenbaren Kosten in Höhe von mind. 2 000 000 EUR netto;
b) vom vorgesehenen Projektleiter (persönliche Referenzen) erbrachte Planungsleistungen (§ 51 HOAI) im Bereich Umbau und/oder Teilneubau von OP- Abteilungen in Krankenhäusern (§§ 107 Abs. 1, 108 SGB V) mit anrechenbaren Kosten in Höhe von mind. 2 000 000 EUR netto;
b) vom vorgesehenen Projektleiter (persönliche Referenzen) erbrachte Planungsleistungen (§ 51 HOAI) im Bereich Umbau und/oder Teilneubau von OP- Abteilungen in Krankenhäusern (§§ 107 Abs. 1, 108 SGB V) mit anrechenbaren Kosten in Höhe von mind. 2 000 000 EUR netto;
c) vom vorgesehenen stellvertretenden Projektleiter (persönliche Referenzen) erbrachte Planungsleistungen (§ 51 HOAI) im Bereich Umbau und/oder Teilneubau von OP-Abteilungen in Krankenhäusern (§§ 107 Abs. 1, 108 SGB V) mit anrechenbaren Kosten in Höhe von mind. 1 000 000 EUR netto;
c) vom vorgesehenen stellvertretenden Projektleiter (persönliche Referenzen) erbrachte Planungsleistungen (§ 51 HOAI) im Bereich Umbau und/oder Teilneubau von OP-Abteilungen in Krankenhäusern (§§ 107 Abs. 1, 108 SGB V) mit anrechenbaren Kosten in Höhe von mind. 1 000 000 EUR netto;
2. Nachweis eines erfolgreich eingesetzten Qualitätssicherungssystems entweder durch Vorlage einer gültigen Zertifizierung nach DIN/ISO 9001 oder durch eine nachvollziehbare Darstellung der erfolgreich eingesetzten Qualitätssicherungsmaßnahmen des Bewerbers.
2. Nachweis eines erfolgreich eingesetzten Qualitätssicherungssystems entweder durch Vorlage einer gültigen Zertifizierung nach DIN/ISO 9001 oder durch eine nachvollziehbare Darstellung der erfolgreich eingesetzten Qualitätssicherungsmaßnahmen des Bewerbers.
Weitere Informationen sind der Ziff. VI.3) zu entnehmen.
Mindeststandards:
Für Nr. 1 a)-c) sind jeweils mindestens 1 Referenz vorzulegen (Mindestanforderung). Mehrfachbenennungen einer Referenz für mehrere Punkte sind zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Angabe der geforderten Kautionen/Sicherheiten erfolgt mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Angabe der Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen erfolgt mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerische Haftung.
Bei Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung einzureichen,
— in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft mit Namen und Anschrift benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Architekten und Ingenieure nach Richtlinie 85/384/ EG, die nach der Landesbauordnung Schleswig-Holstein (§ 65) bauvorlageberechtigt sind.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
1. Anzahl der Referenzen (vergleichbare Planungsleistungen § 51 HOAI) des Bewerbers gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 1a). Für jede wertbare Referenz erhält der Bewerber 2 Punkte. 2. Anzahl der persönlichen Referenzen (vergleichbare Planungsleistungen § 51 HOAI) des vorgesehenen Projektleiters gem. Ziffer III.2.3) Nr. 1b).Für jede wertbare Referenz erhält der Bewerber 2 Punkte. 3. Anzahl der persönlichen Referenzen (vergleichbare Planungsleistungen § 51 HOAI) des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters gem. Ziffer III.2.3) Nr. 1c).Für jede wertbare Referenz erhält der Bewerber 2 Punkte. 4. Bei den unter Nr. 1a) bis 1c) genannten Referenzen können je Referenz jeweils folgende Zusatzpunkte erreicht werden: 2 Punkte, wenn die Referenzleistung bei Krankenhäusern (§§ 107 Abs. 1, 108 SGB V) abschnittsweise mit Interimszuständen bzw. unter laufendem OP- Betrieb erbracht worden ist. 2 Punkte, wenn die anrechenbaren Kosten der Referenzleistung zwischen 3-4 000 000 EUR netto betragen oder 3 Punkte, wenn die anrechenbaren Kosten der Referenzleistung über 4 000 000 EUR netto betragen.Bei allen Referenzen gem. Ziff. III.2.3) Nr. 1a bis c) gilt: Bei Mehrfachbenennung der Referenzen zu den unterschiedlichen Referenzkategorien (III.2.3) Nr. 1a) bis c) wird die entsprechende Referenz für jede Kategorie gewertet. Erreichen mehrere Bewerber nach Auswertung der Referenzen eine gleiche Punktzahl, entscheidet die qualitative Nähe hinsichtlich Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad der eingereichten Projektleiterreferenzen zu der hier zu vergebenden Leistung über die Platzierung des Bewerbers. Je näher die Referenz dem bekanntgemachten Auftrag in qualitativer Hinsicht kommt, desto besser wird diese Referenz bewertet.
1. Anzahl der Referenzen (vergleichbare Planungsleistungen § 51 HOAI) des Bewerbers gemäß Ziffer III.2.3) Nr. 1a). Für jede wertbare Referenz erhält der Bewerber 2 Punkte. 2. Anzahl der persönlichen Referenzen (vergleichbare Planungsleistungen § 51 HOAI) des vorgesehenen Projektleiters gem. Ziffer III.2.3) Nr. 1b).Für jede wertbare Referenz erhält der Bewerber 2 Punkte. 3. Anzahl der persönlichen Referenzen (vergleichbare Planungsleistungen § 51 HOAI) des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters gem. Ziffer III.2.3) Nr. 1c).Für jede wertbare Referenz erhält der Bewerber 2 Punkte. 4. Bei den unter Nr. 1a) bis 1c) genannten Referenzen können je Referenz jeweils folgende Zusatzpunkte erreicht werden: 2 Punkte, wenn die Referenzleistung bei Krankenhäusern (§§ 107 Abs. 1, 108 SGB V) abschnittsweise mit Interimszuständen bzw. unter laufendem OP- Betrieb erbracht worden ist. 2 Punkte, wenn die anrechenbaren Kosten der Referenzleistung zwischen 3-4 000 000 EUR netto betragen oder 3 Punkte, wenn die anrechenbaren Kosten der Referenzleistung über 4 000 000 EUR netto betragen.Bei allen Referenzen gem. Ziff. III.2.3) Nr. 1a bis c) gilt: Bei Mehrfachbenennung der Referenzen zu den unterschiedlichen Referenzkategorien (III.2.3) Nr. 1a) bis c) wird die entsprechende Referenz für jede Kategorie gewertet. Erreichen mehrere Bewerber nach Auswertung der Referenzen eine gleiche Punktzahl, entscheidet die qualitative Nähe hinsichtlich Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad der eingereichten Projektleiterreferenzen zu der hier zu vergebenden Leistung über die Platzierung des Bewerbers. Je näher die Referenz dem bekanntgemachten Auftrag in qualitativer Hinsicht kommt, desto besser wird diese Referenz bewertet.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: RA Lars Robbe
Name: Zirngibl Langwieser Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Kurfürstendamm 194
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10707
Kontaktperson: Rechtsanwalt Lars Robbe
Fax: +49 30880331100 📠
URL für weitere Informationen: http://zl-legal.de🌏
URL der Dokumente: http://zl-legal.de🌏
URL der Teilnahme: http://zl-legal.de🌏
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-05-19 📅
Datum des Endes: 2017-08-31 📅
Zusätzliche Informationen
A. Interessenten obliegt es, ihr Interesse bei der im Anhang A, Ziff. I) genannten Kontaktstelle per E-Mail anzuzeigen und sich unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse für weitere Informationen und/oder spätere Bewerber-/Bieterfragen und Antworten registrieren zu lassen.
A. Interessenten obliegt es, ihr Interesse bei der im Anhang A, Ziff. I) genannten Kontaktstelle per E-Mail anzuzeigen und sich unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse für weitere Informationen und/oder spätere Bewerber-/Bieterfragen und Antworten registrieren zu lassen.
B. Die Teilnahmeanträge sind spätestens zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis und unter Kennzeichnung als Teilnahmeantrag in diesem Verfahren bei der hierfür genannten Kontaktstelle (siehe Anhang A, Ziff. III) einzureichen (nicht per Fax oder E-Mail). Vom Auftraggeber werden für den Teilnahmeantrag keine Formulare vorgegeben. Der Bewerber kann auf eigenen Unterlagen seinen Teilnahmeantrag einreichen. Diese sollten jedoch in Anlehnung an die Bekanntmachung chronologisch
B. Die Teilnahmeanträge sind spätestens zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis und unter Kennzeichnung als Teilnahmeantrag in diesem Verfahren bei der hierfür genannten Kontaktstelle (siehe Anhang A, Ziff. III) einzureichen (nicht per Fax oder E-Mail). Vom Auftraggeber werden für den Teilnahmeantrag keine Formulare vorgegeben. Der Bewerber kann auf eigenen Unterlagen seinen Teilnahmeantrag einreichen. Diese sollten jedoch in Anlehnung an die Bekanntmachung chronologisch
strukturiert werden.
C. Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist zusätzlich eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die unter Ziff. III.2.1) und Ziff. III.2.2) Nr. 1 genannten Nachweise sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
C. Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist zusätzlich eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die unter Ziff. III.2.1) und Ziff. III.2.2) Nr. 1 genannten Nachweise sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
D. Sofern sich der Bewerber auf die Eignung (Referenzen etc.) von Dritten (Gesellschafter, verbundene Unternehmen, sonstige Unternehmen usw.) stützt, sind mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Dritten, die in Ziff. III.2.1) genannten Nachweise bezogen auf den Dritten sowie die weiteren Erklärungen und Nachweise (Referenzen etc.) des Dritten, die dem Bewerber für die Eignungsprüfung zugerechnet werden sollen, vorzulegen. Die Eignung ordnungsgemäß eingebundener Drittunternehmen (Referenzen etc.) wirkt für den Bewerber kumulativ. Mit der Verpflichtungserklärung hat sich das Drittunternehmen gegenüber dem Bewerber zu verpflichten, ihm seine Ressourcen (Leistungen und/oder Mittel) im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
D. Sofern sich der Bewerber auf die Eignung (Referenzen etc.) von Dritten (Gesellschafter, verbundene Unternehmen, sonstige Unternehmen usw.) stützt, sind mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Dritten, die in Ziff. III.2.1) genannten Nachweise bezogen auf den Dritten sowie die weiteren Erklärungen und Nachweise (Referenzen etc.) des Dritten, die dem Bewerber für die Eignungsprüfung zugerechnet werden sollen, vorzulegen. Die Eignung ordnungsgemäß eingebundener Drittunternehmen (Referenzen etc.) wirkt für den Bewerber kumulativ. Mit der Verpflichtungserklärung hat sich das Drittunternehmen gegenüber dem Bewerber zu verpflichten, ihm seine Ressourcen (Leistungen und/oder Mittel) im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
E. Im Falle des Austauschs eines benannten Projektleiters während des Vergabeverfahrens wird die Eignung des Bewerbers unter Berücksichtigung der neuen Projektleiterangaben und -referenzen erneut geprüft. Der Austausch des vorgesehenen Projektleiters ist anzuzeigen und bedarf der Zustimmung der Auftraggeberin. Mit der Anzeige sind die entsprechenden Eignungsnachweise für den neu eingesetzten Projektleiter vorzulegen. Die Zustimmung wird nicht verwehrt werden, wenn der neu eingesetzte Projektleiter über eine gleiche oder höhere Eigung bezogen auf die Auswahlkriterien des Teilnahmewettbewerbes wie der ursprüngliche Projektleiter verfügt. Der Projektleiter muß während der gesamten Vertragsdauer Teil des ausführenden Projektteams sein und der Auftraggeberin gleichermaßen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
E. Im Falle des Austauschs eines benannten Projektleiters während des Vergabeverfahrens wird die Eignung des Bewerbers unter Berücksichtigung der neuen Projektleiterangaben und -referenzen erneut geprüft. Der Austausch des vorgesehenen Projektleiters ist anzuzeigen und bedarf der Zustimmung der Auftraggeberin. Mit der Anzeige sind die entsprechenden Eignungsnachweise für den neu eingesetzten Projektleiter vorzulegen. Die Zustimmung wird nicht verwehrt werden, wenn der neu eingesetzte Projektleiter über eine gleiche oder höhere Eigung bezogen auf die Auswahlkriterien des Teilnahmewettbewerbes wie der ursprüngliche Projektleiter verfügt. Der Projektleiter muß während der gesamten Vertragsdauer Teil des ausführenden Projektteams sein und der Auftraggeberin gleichermaßen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsterbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: +49 4319884640📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der vorgenannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, unverzüglich nach Kenntnis vom Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zum Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der vorgenannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, unverzüglich nach Kenntnis vom Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zum Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 042-072410 (2015-02-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-07-06) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge