Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer typgeprüften SF6-gasisolierten-110-kV-Schaltanlage bestehend aus 5 Feldern für das Umspannwerk Mitte in Karlsruhe

Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Abt. V-FE

Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer typgeprüften 110-kV-gasisolierten Schaltanlage, bestehend aus 5 Schaltfeldern, Einfachsammelschiene mit Längskupplung in ein vorhandenes Gebäude.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-08-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Menge oder Umfang:
110kV-SF6-Gas-isolierte Innenraumschaltanlage mit Einfachsammelschiene umfasst hauptsächlich folgende Lieferungen und Leistungen:— Lieferung und Montage der Schaltanlage bestehend aus 2 Kabelfeldern, 2 Trafofeldern,1 Längskupplungsfeld in ein vorhandenes Schaltanlagengebäude auf dem Umspannwerksgelände.— Planung, Lieferung und Montage der notwendigen Feldsteuerschränke inklusive Einbau der beigestellten Schutz- und Feldleitgeräte.— Planung, Lieferung und Montage der Sekundärverkabelung der Schaltanlage.— Durchführung der Inbetriebnahmen und zugehörigen Prüfungen der Primär- und Sekundärtechnik.Die Prüfung und Inbetriebnahme der Feldleit- und Schutzgeräte erfolgt bauseits.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Abt. V-FE
Postanschrift: Daxlander Str. 72
Postleitzahl: 76185
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-karlsruhe.de 🌏
E-Mail: susanne.maasboel@stadtwerke-karlsruhe.de 📧
Telefon: +49 7215991910 📞
Fax: +49 7215991919 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-17 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 162-297574
ABl. S-Ausgabe: 162
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung. 1. Die Bewerbung ist schriftlich und eigenhändig unterschrieben in einfacher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und sollte möglichst einen Umfang von 60 DIN A 4 Seiten nicht überschreiten. Sie sind als solche unter Angabe der EU-Bekanntmachungsnummer und mit dem Vermerk „vertraulich“ zu kennzeichnen. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD anzulegen die ebenfalls fortlaufend bezeichnet sind. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht ausreichend. 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. 3. Unter „Aktuell“ in Ziffer III.2) wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 12 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. Außer Punkt III.2.1), – HR-Auszug, dort 6 Monate. 4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Bescheinigungen Dritter (Drittbescheinigungen) entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern. 5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird mit Blick auf Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen: . a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit gemäß Ziffer III.2.1.), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Nachunternehmer hat in diesem Fall nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden und voraussichtlicher Leistungsanteil kleiner 25 %) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern III.2.1) bis III.2.3) für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen 7. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers, eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojektes zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung, eine persönliche Vorstellung oder eine Besichtigung besteht nicht. 8. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein – nach Bewerberauswahl und Abgabe der Angebote bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern ein Audit im Rahmen eines sog. „sustainability risk assessments“ durchzuführen. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bieter seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Sollte bei einem solchen Audit festgestellt werden, dass im Vergabeverfahren abgegebene Eigenerklärungen des Bieters nicht zutreffen, ist die Vergabestelle berechtigt, den Bieter vom weiteren Wettbewerb auszuschließen. 9. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerbungen, die die Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen 10. Der Auftraggeber ist berechtigt, eigene Erfahrungen mit den Bewerbern aus mit beworbenen Losen vergleichbaren Projekten zu berücksichtigen. Sollten nachweislich negative Erfahrungen vorliegen, kann der Auftraggeber den Bewerber zu einem persönlichen Aufklärungsgespräch einladen. Kann der Bewerber in dem Aufklärungsgespräch seine Eignung trotz der schlechten eigenen Erfahrungen des Auftraggebers nicht nachweisen, ist der Auftraggeber berechtigt, den Bewerber vom weiteren Verfahren als ungeeignet auszuschließen. 11. Die Vergabestelle zahlt bei einer (auch teilweisen) Einstellung des Verfahrens gleich aus welchem Grund keinen finanziellen Ersatz für etwaige Aufwendungen etc. (Schadensersatz). Die Teilnahme am gesamten Verfahren erfolgt für die Vergabestelle kostenfrei. 12. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren: 1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen; 2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen („Mindestbedingungen“); 3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 6 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, erfolgt eine Teilnehmer-Abschichtung auf Grundlage der angegebenen Referenzen. Gewertet werden nur die angegebenen Referenzen. Die Wertung der im Formblatt eingetragenen Referenzen selbst erfolgt entsprechend nach folgenden Bewertungsmaßstäben: Es können maximal 15 Punkte erreicht werden. Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf den Neubau / Umbau einer 110kV-SF6-Gas-isolierte Innenraumschaltanlage mit Einfachsammelschiene: — Lieferung und Montage der Schaltanlage bestehend aus 2 Kabelfeldern, 2 Trafofeldern,1 Längskupplungsfeld in ein vorhandenes Schaltanlagengebäude auf dem Umspannwerksgelände. (2 Punkte je Referenznachweis, max. 6 Punkte bei mehreren Referenzen); — Planung, Lieferung und Montage der notwendigen Feldsteuerschränke inklusive Einbau der beigestellten Schutz- und Feldleitgeräte. (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen); — Planung, Lieferung und Montage der Sekundärverkabelung der Schaltanlage. (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen); — Durchführung der Inbetriebnahmen und zugehörigen Prüfungen der Primär- und Sekundärtechnik. (1 Punkt je Referenznachweis, max. 3 Punkte bei mehreren Referenzen); Diejenigen max. 6 Bewerber je Los mit der jeweils höchsten Punktezahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe. Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können: 1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich – unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien – wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (sog. Abschichtung). Die Vergabestelle behält sich vor, nur mit den gemäß Zuschlagskriterien wirtschaftlich günstigsten 4 Bietern die technisch und kommerziellen Verhandlungen durchzuführen. 2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt vorhandener öffentlich-rechtlicher Genehmigungen. 4. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen, ggf. unter Betrachtung des Gesamtprojektes.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer typgeprüften 110-kV-gasisolierten Schaltanlage, bestehend aus 5 Schaltfeldern, Einfachsammelschiene mit Längskupplung in ein vorhandenes Gebäude.
Menge oder Umfang:
110kV-SF6-Gas-isolierte Innenraumschaltanlage mit Einfachsammelschiene umfasst hauptsächlich folgende Lieferungen und Leistungen:
— Lieferung und Montage der Schaltanlage bestehend aus 2 Kabelfeldern, 2 Trafofeldern,1 Längskupplungsfeld in ein vorhandenes Schaltanlagengebäude auf dem Umspannwerksgelände.
— Planung, Lieferung und Montage der notwendigen Feldsteuerschränke inklusive Einbau der beigestellten Schutz- und Feldleitgeräte.
— Planung, Lieferung und Montage der Sekundärverkabelung der Schaltanlage.
— Durchführung der Inbetriebnahmen und zugehörigen Prüfungen der Primär- und Sekundärtechnik.
Die Prüfung und Inbetriebnahme der Feldleit- und Schutzgeräte erfolgt bauseits.
Referenznummer: 2015-1343

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber in beschriebener Form in deutscher Sprache der Nachweis der Einhaltung folgender Bedingungen beizubringen:
Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens und dessen Struktur
Mindestbedingung.
Aktueller Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes bzw. Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Aktueller Nachweis des Finanzamtes über die Zahlung von Steuern oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Verurteilung wegen einer der in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 SektVO genannte Umstände vorliegen.
Der Bieter erklärt weiter, dass er seine Leistungen in Übereinstimmung mit den UN Global Compact Prinzipien erbringen wird und verpflichtet sich ständig zu überwachen, dass seine Leistungsbringung und die seiner Zulieferer/Subunternehmer nachhaltig unter Einhaltung und Beachtung dieser Prinzipien erfolgt. Der Bieter erklärt, dass keine Abweichungen vom UN Global Compact für ihn oder einem seiner von ihm für die Leistungserbringung in Betracht gezogener Zulieferer/Subunternehmer gültig sind.
Mehr anzeigen
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.1) der Bekanntmachung vorzulegen.
Fehlen vorgenannte Nachweise werden diese unter Setzung einer Nachfrist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Wird dieser Nachforderung nicht oder nicht fristgemäß nachgekommen erfolgt der Ausschluss.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Jeder Bewerber muss erklären und nachweisen, dass seine finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zur Durchführung der ausgeschriebenen Leistung gegeben ist. Dazu müssen die folgenden aufgelisteten Nachweise und Bestätigungen den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden.
Mehr anzeigen
Mindestbedingung.
Aktuelle Auskunft der jeweiligen Hausbanken mit Bestätigung über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z. B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z. B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit (z.B. Angabe von Krediten).
Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit mind. 5 000 000 EUR Deckungssumme für Sachschäden und mind. 500 000 EUR für Vermögensschäden.
Mindestbedingung
Vorlage der kompletten konsolidierten Geschäftsberichte (oder vergleichbar) einschließlich Anhängen, Wirtschaftsprüferfreigaben und Kommentaren der letzten 3 Geschäftsjahre mit Informationen zur GuV (insbesondere zum EBIT), zur Bilanz (insbesondere zum Eigenkapital) und zum Cash-Flow.
Mehr anzeigen
Sofern Konzerngesellschaften sich auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Muttergesellschaft berufen möchten, müssen zusätzlich die konsolidierten Konzernabschlüsse der Muttergesellschaft der letzten 3 Geschäftsjahre vorgelegt werden.
Angaben zum Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren, durch Eigenangaben (durch Präsentationen oder Geschäftsberichte) des Bewerbers für vergleichbare Umspannwerksumbauten und -Modernisierungen gemäß Kurzbeschreibung der Veröffentlichung unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Mehr anzeigen
Register M Mindestbedingung
Eigenerklärung, wonach der Bewerber im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, Bürgschaften
a) in Höhe von mindestens 10 % der Auftragssumme als Vertragserfüllungsbürgschaft,
b) für Vorauszahlungen in Höhe der Vorauszahlungen,
c) in Höhe von mindestens 5 % der Auftragssumme als Gewährleistungsbürgschaft
von einer Bank mit einem Minimum-Rating von A- (Standard & Poor's) oder A3 (Moody's) beizubringen. Unter dem Begriff „Auftragssumme“ ist für die Zwecke der Eignungsprüfung die vollständige vereinbarte Netto-Vergütung des künftigen Auftragnehmers zu verstehen, ohne dass nachträgliche Vergütungsänderungen, die sich aus der Durchführung oder Änderung des Vertrages ergeben, zu berücksichtigen wären.
Mehr anzeigen
Soweit bei Konzerngesellschaften sich der Bewerber zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit aus seine Muttergesellschaft berufen will, muss er eine Erklärung der Muttergesellschaft beifügen, dass diese im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, zusätzlich eine Bürgschaft für den gesamten Leistungsumfang ihrer Tochtergesellschaft zu übernehmen (Konzernbürgschaft).
Mehr anzeigen
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.2) Register I bis M) der Bekanntmachung vorzulegen. Den Nachweis unter III.2.2) Register L) der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Mehr anzeigen
Fehlen vorgenannte Nachweise, werden diese unter Setzung einer Nachfrist von 6 Kalendertagen
nachgefordert. Wird dieser Nachforderung nicht, oder nicht fristgemäß, nachgekommen, erfolgt der
Ausschluss.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
Jeder Bewerber muss nachweisen, dass:
er über das Know-how zum Neubau und zur Erweiterung/Umbau von Umspannwerken während des laufenden Betriebes, gemäß der Beschreibung II.2) verfügt.
Dieses muss über eine Referenzliste mit bis zu Referenzen der letzten 4 Jahre mit einem zum Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungsspektrum nachgewiesen werden. Vergleichbar sind die Referenzen, wenn Sie sich auf nachfolgende Punkte beziehen:
110kV-SF6-Gas-isolierte Innenraumschaltanlage mit Einfachsammelschiene umfasst hauptsächlich folgende Lieferungen und Leistungen:
— Lieferung und Montage der Schaltanlage bestehend aus 2 Kabelfeldern, 2 Trafofeldern,1 Längskupplungsfeld in ein vorhandenes Schaltanlagengebäude auf dem Umspannwerksgelände.
— Planung, Lieferung und Montage der notwendigen Feldsteuerschränke inklusive Einbau der beigestellten Schutz- und Feldleitgeräte.
— Planung, Lieferung und Montage der Sekundärverkabelung der Schaltanlage.
— Durchführung der Inbetriebnahmen und zugehörigen Prüfungen der Primär- und Sekundärtechnik.
Nähere Erläuterung zur Bewertung der Referenzen: siehe VI.3)
Mindestbedingung
Nachweis, dass der Bewerber
— in der Lage ist, den Leistungsteil, der Vor-Ort im Umspannwerk zu erbringen ist, mit elektrotechnisch ausgebildetem Fachpersonal mit Nachweis der Anforderungen nach DIN-VDE 1000, Teil 10 und VDE 0105-100 oder vergleichbare europäische technische Regelungen und der Befähigung für Arbeiten unter Spannung nach BGVA1, A3 oder vergleichbare europäische technische Regelungen zu erbringen. (Nachweis durch Eigenerklärung).
Mehr anzeigen
— in der Lage ist die Abwicklung des Gesamtauftrages auf der Grundlage einschlägiger EN-und DIN-Normen, einschlägiger deutscher oder europaweit harmonisierter vergleichbarer technischen Regelwerke, Vorschriften und Richtlinien durchzuführen. (Nachweis durch Eigenerklärung).
Mehr anzeigen
— ein eingeführtes und durch betriebliche Anweisungen umgesetztes, zertifiziertes Qualitätsmanagementsystems entsprechend der DIN EN ISO 9001-er Reihe oder gleichwertig hat. (Nachweis durch aktuell gültige Zertifikate).
Nachweis eines beim Bewerber bestehenden Umweltmanagementsystems (z. B. DIN EN ISO14001:2005-06) oder gleichwertig.
— geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen für den gesamten Auftragsumfang trifft. (Nachweis durch eine kurze Beschreibung für ein vergleichbares Projekt, Darstellung der eigenen Organisationsstruktur und Darstellung der Eigenpersonalstruktur).
Nachweis, dass ein Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystem im Unternehmen des Bewerbers eingeführt wurde (Zertifizierung nach OHSAS 18001, SCC- oder AMS Standard oder gleichwertig). Entsprechende Zertifikate sind den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Der Nachweis hat durch die aktuell gültigen entsprechende Zertifikate und der Beschreibung des eingeführten Systems zu erfolgen.
Mehr anzeigen
— im Auftragsfall in der Lage ist, Reaktionszeiten innerhalb von 2 Stunden für den Beginn der Fehlerbehebung vor Ort während der jeweiligen Inbetriebsetzungsphase im Umspannwerk und während des Gewährleistungszeitraumes, auch an Wochenenden und Feiertagen, einzuhalten.
Mehr anzeigen
— im Auftragsfall in der Lage ist, planmäßige Einsätze innerhalb von 24 Stunden zu beginnen (Beide Nachweise durch Eigenerklärung).
Mindestbedingung.
Nachweis, dass der Bewerber, in der Lage ist
— die Vertragsabwicklung auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache durchzuführen und Personal zu den erforderlichen Terminen vor Ort (Stadtgebiet KA) bereit zu stellen. (Nachweis durch Eigenerklärung);
— eine Projektleitung zu stellen (Nachweis durch Eigenerklärung);
— die technisch und kommerziell verhandlungssicher deutsch spricht und an regelmäßigen Projektbesprechungen, mindestens monatlich (ereignisbedingt auch öfter) und technischen Abstimmungen mit kommerziellem Charakter vor Ort (Stadtgebiet KA) teilnimmt (Nachweis durch Eigenerklärung);
Mehr anzeigen
— die bei erkennbaren Gefährdungen des Projektablaufs kurzfristig an Klärungsgesprächen vor Ort (Stadtgebiet Berlin) teilnimmt (Nachweis durch Eigenerklärung);
— die über die gesamte Projektlaufzeit erreichbar ist (Nachweis durch Eigenerklärung).
— Projektierungspersonal zu stellen, das technisch verhandlungssicher deutsch spricht und an regelmäßigen Projektierungsstatusbesprechungen und technischen Abstimmungen, mindestens monatlich (ereignisbedingt auch öfter) vor Ort (Stadtgebiet KA) teilnimmt. (Nachweis durch Eigenerklärung).
Mehr anzeigen
— eine Bauleitung zu stellen, die technisch verhandlungssicher deutsch spricht und an regelmäßigen Baubesprechungen und technischen Abstimmungen mindestens alle 14 Tage (ereignisbedingt auch öfter) vor Ort (Stadtgebiet KA) teilnimmt. (Nachweis durch Eigenerklärung).
Mehr anzeigen
— Aufsichtspersonal für Montage-, Prüf- und Inbetriebsetzungsarbeiten zu stellen, welches technisch sicher deutsch spricht und zur Auftragsabwicklung in ausreichender Anzahl zur Verfügung steht. (Nachweis durch Eigenerklärung).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. Haftpflichtversicherung
2. Mängelansprüchebürgschaft, Vorauszahlungsbürgschaften und eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme (Bruttowert) zu stellen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Einzelheiten sind Gegenstand der späteren Vertragsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern von den Bewerbern erklärt wird, dass mit der Bildung der Bietergemeinschaft kein Tatbestand i. S. v. § 1 GWB erfüllt wird (Eigenerklärung), sind Bietergemeinschaften zugelassen. Ein Zusammenschluss ist bis zur Abgabe der Bewerbung, oder unter der Voraussetzung dass es sich um bereits präqualifizierte Bieter handelt, im gesamten Vergabeverfahren möglich.
Mehr anzeigen
Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstituiert.
Mehr anzeigen
Mindestbedingung für Bietergemeinschaften:
— Eigenerklärung im Sinne von §1 GWB;
— Eigenerklärung, welches Mitglied die Gemeinschaft mit uneingeschränkter Wirkung nach außen vertritt;
— Eigenerklärung, welche Teillieferungen von den einzelnen Mitgliedern erbracht werden;
— Eigenerklärung, dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung als Gesamtschuldner haften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG). Die „Verpflichtungserklärung für öffentliche Aufträge, die vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden“ und
Mehr anzeigen
die „Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt“ sind mit dem Angebot abzugeben.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke karlsruhe Netzservice GmbH
Nationale Registrierungsnummer: HRB 701670 Mannheim
Kontakt
Kontaktperson: Susanne Maasböl

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-02-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nur
zulässig, wenn
— der Antragsteller den von ihm erkannten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren
gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gerügt hat,
— der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
Vergabeunterlagen erkennbar sind,
spätestens bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
— nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind,
— der Zuschlag noch nicht erteilt worden ist; der Zuschlag kann ab dem in der Information nach § 101a Abs. 1
GWB genannten frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses erteilt werden.
Quelle: OJS 2015/S 162-297574 (2015-08-17)