Lieferung von Betriebsgerät; hier: Allradschlepper < 60 km/h ab 148 kw,Schneeräumgerät über 2,50 m Arbeitsbreite, Einkammerstreuer bis 2 m³ Ladevolumen
Leistungsbeschreibung:
Materialnummer: Materialbegriff;
WP 103000 Allradschlepper < 60 km/h ab 148 kW.
1. Allgemeines:
1.1 Anwendungsbereich:
Einsatz in Liegenschaften der Bundeswehr als Trägerfahrzeug für einen Auslegemäger (8 m) im Sommerbetrieb in allen Liegenschaften des BwDLz Zweibrücken und für Streuer und Schneepflug im Winterbetrieb im Munitionsdepot Eft-Hellendorf.
Alleinstellungsmerkmale des Gerätes sind kursiv und unterstrichen dargestellt.
1.2 Allgemeine technisch-organisatorische Forderungen:
Gefordert wird die Beachtung und Einhaltung
— der einschlägigen VG- und DIN I EN-Normen;
— der einschlägigen VDE-Bestimmungen;
— der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften der gewerblichen Berufsgenossenschaften (VBG);
— des Gesetzes über technische Arbeitsmittel (Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG)).
1.3 Verpflichtungen von Unterauftragnehmern:
Ist der Auftragnehmer nicht selbst Hersteller, so hat er den Unterauftragnehmer (Hersteller) zu verpflichten, alle in dieser Leistungsbeschreibung gestellten technischen und technisch-organisatorischen Forderungen einzuhalten.
2. Technische Forderungen:
2.1 Wesentliche Merkmale:
Allradschlepper mind. 60 km/h mit: Vierradlenkung.
3. Aufbauraum:
Mittiger Sitzposition;
Front und Heckzapfwelle;
Stufenlosem 60 km/h Getriebe;
Hydraulischer Niveauabsenkung für Front und Heck;
Vollwertigem Beifahrersitz;
Motor:
6 Zylinder;
Mind. 180 PS Nennleistung Abgasstufe Tier IV final Turbolader;
Ladeluftkühlung.
Anbauräume: Heck:
— Kraftheber Kategorie 111 mit mind. 70 kN Hubkraft;
— Hydraulischer Oberlenker mit Bedienung über Taster am Heckkotflügel o Heckzapfwelle mit vier Geschwindigkeiten;
— Ein-Ausschalterfür Heckzapfwelle am Heckkotflügel;
— 2 Zusatzsteuergeräte und freier Ölrücklauf am Heck;
— Schalter für Hubwerksbedienung am hinteren Kotflügel;
— Leiterschlitten mit automatischer Anhängekupplung (Bolzendurchmesser: 38 mm).
Front:
— Kommunale Anbauplatte Kategorie 111
— Frontzapfwelle mit Verlagerungsgetriebe
— 4 Zusatzsteuergeräte und freier Ölrücklauf
Aufbauraum hinter Kabine:
— Mit Heckaufbaurahmen für kommunale Geräte
— Mit hydraulisch dreiseitig kippbarer Metallpritsche mit herausnahmbaren
Viereck für optimale Sicht
Fahrwerk:
Vollgefedertes Chassis
Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse für optimale Fahreigenschaften
ABS
Hydrostatische Lenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Allradlenkung mit automatischer Steuerung und fünf verschiedenen Lenkarten (Vorderrad- I Hundegang- I Gleichlauf- I Al/rad- I und verzögerte Lenkung) Kommunalbereifung, 540/65 R30
Wendekreis max. 12 m
Hydraulische Vorderachsverriegelung für sauberes Mulchbild
Arbeitsplatz:
Beheizbarer luftgefederter Fahrersitz
Fahrersitz 50 o schwenkbar nach rechts und 20° schwenkbar nach links
Klimaautomatik
Vollwertiger Beifahrersitz
Beheizbare verstellbare Außenspiegel
Beheizbare Front- und Heckscheibe
8 LED Arbeitsscheinwerfer Front
6 LED Arbeitsscheinwerfer Heck
Getriebe- und Zusatzgerätesteuerung in der Armlehne
Blendarmes Touchscreen Display für Fahrmodi und Automatikfunktionen
Scheibenwischanlage für Front- und Heckscheibe
Sonnenblende
Beleuchtung
Beckengurt für Fahrer und Beifahrer
Staufach mit Kühlfunktion
Zusatzausstattung:
Je ein Satz Gerätekugeln der Kategorie zwei und drei Getrennte Ölhaushalte für Getriebe und Anbaugeräte Innenrückspiegel
Vorwärts- Rückwärts Fahrhebel links am Lenkrad
12 V Steckdose in der Kabine
Signalsteckdose für elektrische Verbraucher und Drehzahlinformationen
Rundumleuchte gelb
12 V Steckdose am Heck · Komplettes Ersatzrad
Gewicht für Heckpritsche mit ausreichenden Verriegelungs- oder sonstigen
Ladungssicherungsmöglichkeiten (ca. 1200 kg) Nuss für Radmuttern 29 mm
Zwei Frontkameras und eine Heckkamera, da das Vorbaumaß nach StVO
überschritten wird
Panoramafenster im Dach zur besseren Beobachtung der Werkzeuge am
Ausleger (z.B. Ast- und Wallheckenschere)
Lackierung:
RAL 2011, kommunalorange
2.2 Technische Dokumentation
2 Bedienungs-/Betriebsanleitung mit Wartungsvorschrift
2 Ersatzteil- und Zubehörlisten
2 Verzeichnisse der Servicestellen
Die schriftlichen Unterlagen sind in einer Klarsichthülle dem Lieferumfang beizufügen.
2.3 Kennzeichnung
Zusätzlich zum Typenschild ist das Gerät dauerhaft mit „BUND“ und „Mat.-Nr.“ zu kennzeichnen.
Die zusätzliche Kennzeichnung sollte in unmittelbarer Nähe des Typenschildes erfolgen.
2.4 Werkstattbetreuung/Ersatzteilversorgung
Der Auftragnehmer muss im Rahmen eines flächendeckenden Systems von ServicestationenNertragswerkstätten im Empfängerland die zeit- und bedarfsgerechte Sicherstellung mit Original-Ersatzteilen und Instandsetzungsleistungen gewährleisten und hierzu die Ersatzteilversorgung für mindestens 10 Jahre sicherstellen, gerechnet ab Eingang des Liefergegenstandes beim Empfänger.
Eine Aufstellung der ServicestationenNertragswerkstätten ist bei Angebotsabgabe mit vorzulegen.
2.5 Einweisung
DieBediener sind nach Auslieferung umfassend (Grundlagen Bedienungsanleitung) in
Handhabung, Pflege und Wartung des Gerätes einzuweisen. Die Kosten sind im Angebotspreis enthalten.
3. Oberflächenbehandlung
Das Gerät sowie das Zubehör sind in handelsüblicher Oberflächenbehandlung zu liefern. Alle korrosionsanfälligen Teile sind in geeigneter Weise gegen Korrosion zu schützen.
4. Qualitätssicherung
Die Einhaltung der in dieser Leistungsbeschreibung gestellten technischen Forderungen ist vom Auftagnehmer auf dem Lieferschein zu bestätigen:
„Wir bestätigen, dass die erforderlichen Prüfungen durchgeführt wurden und die
Leistungen mit den vertraglichen Forderungen übereinstimmen“.
Vor der Durchführung eventueller Abweichungen von der im Auftrag vereinbarten
Ausführung muss die schriftliche Einwilligung des Auftraggebers eingeholt werden.
5. Gütesicherung
Gewährleistungsfrist für Mängelansprüche: 24 Monate
Leistungsbeschreibung
Materialnummer: Materialbegriff
WN 404000 Schneeräumgerät über 2,5 m Arbeitsbreite
1. Allgemeines
1.1 Anwendungsbereich
Einsatz als Schneeräumgerät im Munitionsdepot Eft-Hellendorf.
1.2 Allgemeine technisch-organisatorische Forderungen
Gefordert wird die Beachtung und Einhaltung der
— einschlägigen VG- und DIN I EN-Normen
— der einschlägigen VDE-Bestimmungen
— der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften der gewerblichen Berufsgenossenschaften (VBG)
— des Gesetzes über technische Arbeitsmittel (Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG))
1.3 Verpflichtungen von Unterauftragnehmern
Ist der Auftragnehmer nicht selbst Hersteller, so hat er den Unterauftragnehmer (Hersteller) zu verpflichten, alle in dieser Leistungsbeschreibung gestellten technischen und technisch-organisatorischen Forderungen einzuhalten.
2. Technische Forderungen
2.1 Wesentliche Merkmale
Vario Schneepflug mit folgendem Räumstellungen: Keilstellung
Diagonal
V-Stellung
Mindestabmessungen:
Pflugbreite: Pflughöhe mittig: Pflughöhe außen Räumbreite Keilstellung:
Räumbreite Seitenstellung 30°:
3 000 mm
875 mm
1 170 mm
2 670 mm
2 700 mm
Gewicht mit Hubeinrichtung max. 700 kg
Zusatzanforderungen:
Passend zu Trägerfahrzeug (siehe Leistungsbeschreibung Allradschlepper) Grundierung mit Epoxydharz, zur Vermeidung von Korrosion
Definierte Räumstellung muss zuverlässig gehalten werden Überlastsicherung um festen Hindernissen auszuweichen Warnflaggen mit Halter
Begrenzungsleuchten Kombi-Schürfleiste Schneestaubschutz
Hebe- und Senkvorrichtung für Geräteplatte
Lackierung:
RAL 2011, kommunalorange
2.2 Technische Dokumentation
2 Bedienungs-/Betriebsanleitung mit Wartungsvorschrift
2 Ersatzteil- und Zubehörlisten
2 Verzeichnisse der Servicestellen
Die schriftlichen Unterlagen sind in einer Klarsichthülle dem Lieferumfang beizufügen.
2.3 Kennzeichnung
Zusätzlich zum Typenschild ist das Gerät dauerhaft mit „BUND“ und „Mat.-Nr.“ zu kennzeichnen.
Die zusätzliche Kennzeichnung sollte in unmittelbarer Nähe des Typenschildes erfolgen.
2.4 Werkstattbetreuung/Ersatzteilversorgung
Der Auftragnehmer muss im Rahmen eines flächendeckenden Systems von ServicestationenNertragswerkstätten im Empfängerland die zeit- und bedarfsgerechte Sicherstellung mit Original-Ersatzteilen und Instandsetzungsleistungen gewährleisten und hierzu die Ersatzteilversorgung für mindestens 10 Jahre sicherstellen, gerechnet ab Eingang des Liefergegenstandes beim Empfänger.
Eine Aufstellung der ServicestationenNertragswerkstätten ist bei Angebotsabgabe mit
vorzulegen.
2.5 Einweisung
Die Bediener sind nach Auslieferung umfassend (Grundlagen Bedienungsanleitung) in
Handhabung, Pflege und Wartung des Gerätes einzuweisen. Die Kosten sind im Angebotspreis enthalten.
3. Oberflächenbehandlung
Das Gerät sowie das Zubehör sind in handelsüblicher Oberflächenbehandlung zu liefern. Alle korrosionsanfälligen Teile sind in geeigneter Weise gegen Korrosion zu schützen.
4. Qualitätssicherung
Die Einhaltung der in dieser Leistungsbeschreibung gestellten technischen Forderungen ist vom Auftagnehmer auf dem Lieferschein zu bestätigen:
„Wir bestätigen, dass die erforderlichen Prüfungen durchgeführt wurden und die
Leistungen mit den vertraglichen Forderungen übereinstimmen“.
Vor der Durchführung eventueller Abweichungen von der im Auftrag vereinbarten
Ausführung muss die schriftliche Einwilligung des Auftraggebers eingeholt werden.
5. Gütesicherung
Gewährleistungsfrist für Mängelansprüche: 24 Monate
Leistungsbeschreibung
Materialnummer: Materialbegriff
WN 410500 Einkammerstreuer bis 2 m³ Ladevolumen
1. Allgemeines
1.1 Anwendungsbereich
Einsatz als Streuautomat im Munitionsdepot Eft-Hellendorf.
1.2 Allgemeine technisch-organisatorische Forderungen
Gefordert wird die Beachtung und Einhaltung der
— einschlägigen VG- und DIN I EN-Normen
— der einschlägigen VDE-Bestimmungen
— der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften der gewerblichen
Berufsgenossenschaften (VBG)
— des Gesetzes über technische Arbeitsmittel (Geräte- und Produktsicherheitsgesetz
(GPSG))
1.3 Verpflichtungen von Unterauftragnehmern
Ist der Auftragnehmer nicht selbst Hersteller, so hat er den Unterauftragnehmer (Hersteller) zu verpflichten, alle in dieser Leistungsbeschreibung gestellten technischen und technisch-organisatorischen Forderungen einzuhalten.
2. Technische Forderungen
2.1 Wesentliche Merkmale
Einkammerstreuautomat mit Förderschnecken mit Feuchtsalzausrüstung
2 m³ Füllmenge
Feuchtsalzausrüstung mit mind. 840 I Soletank
Anforderungen:
Passend zu Trägerfahrzeug (siehe Leistungsbeschreibung Allradschlepper) Grundierung mit Epoxydharz, zur Vermeidung von Korrosion
Rutschbleche, Streuteller, Fußaufnahmen und Befestigungselemente aus
rostfreiem Edelstahl
Planenklappdach aus Edelstahl mit Verriegelung
Geschlossenes Streusystem (Materialzuführung vom Streubehälter bis zum
Streuteller muss gegen Feuchtigkeit abgedichtet sein) Streubreite 1 bis 8 Meter
Wegeabhängige digitale Steuerung
Elektronische Streukontrolle
— Elektronische Drehzahlüberwachung der Förderschnecken und des Streutellers
— Automatischer Materialstop bei Fahrzeugstillstand
— Impulse pro Fahrmeter am Bedienpult programmierbar
Elektronische Streubildverstellung
Optische und akustische Füllstandsanzeige
Bedienpulthalterung für Fahrerhaus Beleuchtetes Bedienpult Rundumkennleuchte gelb Aufstiegsleiter aus Edelstahl Abdeckschirm aus Edelstahl Winterdienstmarkierung
Lackierung:
RAL 2011, kommunalorange
2.2 Technische Dokumentation
2 Bedienungs-/Betriebsanleitung mit Wartungsvorschrift
2 Ersatzteil- und Zubehörlisten
2 Verzeichnisse der Servicestellen
Die schriftlichen Unterlagen sind in einer Klarsichthülle dem Lieferumfang beizufügen.
2.3 Kennzeichnung
Zusätzlich zum Typenschild ist das Gerät dauerhaft mit „BUND“ und „Mat.-Nr.“ zu kennzeichnen.
Die zusätzliche Kennzeichnung sollte in unmittelbarer Nähe des Typenschildes erfolgen.
2.4 Werkstattbetreuung!Ersatzteilversorgung
Der Auftragnehmer muss im Rahmen eines flächendeckenden Systems von ServicestationenNertragswerkstätten im Empfängerland die zeit- und bedarfsgerechte Sicherstellung mit Original-Ersatzteilen und Instandsetzungsleistungen gewährleisten und hierzu die Ersatzteilversorgung für mindestens 10 Jahre sicherstellen, gerechnet ab Eingang des Liefergegenstandes beim Empfänger.
Eine Aufstellung der ServicestationenNertragswerkstätten ist bei Angebotsabgabe mit
vorzulegen.
2.5 Einweisung
Die Bediener sind nach Auslieferung umfassend (Grundlagen Bedienungsanleitung) in
Handhabung, Pflege und Wartung des Gerätes einzuweisen. Die Kosten sind im Angebotspreis enthalten.
3. Oberflächenbehandlung
Das Gerät sowie das Zubehör sind in handelsüblicher Oberflächenbehandlung zu liefern. Alle korrosionsanfälligen Teile sind in geeigneter Weise gegen Korrosion zu schützen.
4. Qualitätssicherung
Die Einhaltung der in dieser Leistungsbeschreibung gestellten technischen Forderungen ist vom Auftagnehmer auf dem Lieferschein zu bestätigen:
„Wir bestätigen, dass die erforderlichen Prüfungen durchgeführt wurden und die
Leistungen mit den vertraglichen Forderungen übereinstimmen“.
Vor der Durchführung eventueller Abweichungen von der im Auftrag vereinbarten
Ausführung muss die schriftliche Einwilligung des Auftraggebers eingeholt werden.
5. Gütesicherung
Gewährleistungsfrist für Mängelansprüche: 24 Monate.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-22.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-24.
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2015-06-24
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Auftragsbekanntmachung
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